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Tübingen:

Bahnen stehen weiter still: Weselsky wirft in Tübingen Bahn und Politik Kampagne zum Abbau von Arbeitnehmerrechten vor

Nicht nur im Land stehen wegen des Rekordstreiks der Lokführer-Gewerkschaft GDL weiterhin fast alle Züge still. Und geht es nach GDL-Chef Weselsky, dann wird das auch bis Sonntag so bleiben. Der sächsische Lokführer hat grade heute das Angebot von Rüdiger Bahnchef Grube auf eine Schlichtung durch den frühen SPD-Ministerpräsidenten Matthias Platzeck abgelehnt.
Während sich auf den Straßen die Autos stauen, die Wirtschaft über erwartete Verluste in Höhe von 750 Millionen klagt, sich die DGB-Spitze um den Ruf der Gewerkschaften sorgt - und sich 79 Prozent der Deutschen gegen die Fortsetzung des Streiks aussprechen-, steuert Weselsky weiter auf Konfrontationskurs. Gestern war Weselsky in Tübingen – auf Einladung der juristischen Gesellschaft ev.

Für die einen ist er der, der die Fahne gesetzlich verbriefter Werktätigenrechte hochhält, die politisch bedroht seien. Für die anderen ist er ein rabaukenhafter Zerstörer, der mit einem egomanisch geprägten Arbeitskampf, die in Deutschland über Jahrzehnte erfolgreich praktizierte soziale Partnerschaft zwischen Arbeitnehmern und Arbeitgebern gefährde: Claus Weselsky, der Chef der kleinen Lokführergewerkschaft GDL, der die konkurrenz zur größeren Eisenbahnergewerkschaft GEW sucht, an deren Stelle er zukünftig alle in einem Zug arbeitenden Berufsgruppen vertreten können möchte. Die Schweizer Zeitung "Blick" hat ihn jüngst "den meistgehassten Mann in Deutschland" genannt. Weil Weselkys starker Arm trotz der Schlichtungsangebote lieber alle Züge erst einmal weiter still stehen lassen möchte.

Weselsky beginnt in Tübingen mit einem Witz: Er sei mit dem Auto und nicht mit der Bahn gekommen. schließlich gebe es ja ein alternatives Verkehrsmittel. er wolle "an dieser Stelle wirklich deutlich machen, dass es der anderen seite um eine Kampagne "gehe. Die solle Arbeitskäpfe an sich diskreditieren. Den Menschen einimpfen, dass der Arbeitskampf als Mittel der Daseinsvorsorge "unanständig und nicht zulässig ist".

Der aber sei seit 1993 unbedingt notwendig, weildamals sich die Politik entschieden habe, beim Bahnbetrieb auf Privatisierungen und Konkurrenz zu setzen. So habe man dort auf preisdrückende konkurrenz gesetzt. Ohne zugleich aber für rechtliche Absicherungen zu sorgen.

"Soziale Marktwirtschaft und Tarifautonomie" seien deshalb  sind dafür da, "dass, wenn der Gesetzgeber Dinge nicht regelt, die Tarifparteien das übernhmen, und deshalb ist es von enormer Bedeutung, dass die Tarifsvertragsparteien auch die nötige Kraft entfalten können".Und die müssten eben auch plural – also auch "von mehreren Gewerkschaften zugleich" vertreten werden können.  Nchts anderes hätten schließlich die Gerichteentschieden – bis hin zum Bundesverfassungsgericht. Und genau das sei, was die GDL derzeit gewissenhaft tue.

Die Realität zeige, dass nur noch rund 20 Prozent der Arbeitnehmer organisiert seien. Diese 20 Prozent müssten deshalb mit aller Kraft für die Durchsetzung von Schutzrechten und sozial auskömmliche Bezahlungen sorgen. Das Ganze in einer Arbeitswelt, die sich ständig verändere. 

80 Prozent der Bevölkerung sparten sich hingegen den Gewerkschaftsbeitrag. Und würden von den Arbeitgebern zudem  "als nicht organisierte tarifliche Trittbrettfahrer belohnt". Die Bahn spiele falsch. Denn 6 der 8 Streiks hätten gar nicht sein müssen. Wenn diese von Beginn an garantiert hätte, was die Gerichte zuvor der GDL zugebilligt hätten. Dass nämlich auch kleine Gewerkschaften  für alle ihre Mitglieder Tarifverträge abschließen dürften."

Die Bahn erwecke also nur den medialen Schein, fair zu verhandeln. Weselsky geht indessen noch weiter – und unterstellt auch der Politik unlauterste Motive. Man werde zur selbsterfüllenden Prophezeuing stilisiert. Man sei absichtlich provoziert worden, damit man mittlerweile acht Mal habe in den Streik gehen müssen. Um nämlich den Menschen zu beweisen, weshalb es dringend ein neues Tarifeinheitsgesetz brauche. 

Dass aber werde man nicht dulden und durchgehen lassen, so Weselsky.  Solange es weiterhin keine akzeptablen Ergebnisse in diesen Fragen gebe, werde eben auch weiter gestreikt.

 

Freitag, 08. Mai 2015
20:52 GDL-Chef Weselsky droht weitere Aktionen bei der Bahn an - "Lokführer weiter streikbereit"
Im Tarifkonflikt mit der Deutschen Bahn gibt sich die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) weiter entschlossen. GDL-Chef Claus Weselsky sagte der "Saarbrücker Zeitung": "Wir werden wie geplant Sonntagfrüh den Streik beenden." Sollte es aber dann seitens des Bahn-Managements keine Bewegung geben, "werden unsere Mitglieder erneut streikbereit sein". [Weiterlesen]

16:52 "Claus Weselsky" jetzt beständig auf Achse /Dankeschön eines Bus-Unternehmens für neue Fahrgäste
Der Rekordstreik der Bahn hat einen fahrenden regionalen Nachhall: Ein Fernbus des Bus-Unternehmens "DeinBus.de" wird zukünftig unter dem Namen "Claus Weselsky" auf der Strecke Tübingen-Stuttgart-Köln-Aachen unterwegs sein. [Weiterlesen]

13:51 Ersatzfahrplan auch für Samstag und Sonntag über Streikende hinaus
Auch für Samstag und Sonntag gilt ein Ersatzfahrplan bei der Deutschen Bahn. Nach Streikende am Sonntag um 9 Uhr wird es im Regional- und S-Bahnverkehr noch zu Einschränkungen kommen. Im Fernverkehr wird am Sonntag weiterhin nach Ersatzfahrplan gefahren. Grund dafür ist laut Bahn, dass die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) das Streikende zeitlich hinter den Betriebsbeginn gelegt hat. Das erschwere die Disposition der Fahrzeuge und der Mitarbeiter erheblich. [Weiterlesen]
Mittwoch, 06. Mai 2015
18:53 Bahnen stehen weiter still: Weselsky wirft in Tübingen Bahn und Politik Kampagne zum Abbau von Arbeitnehmerrechten vor
Nicht nur im Land stehen wegen des Rekordstreiks der Lokführer-Gewerkschaft GDL weiterhin fast alle Züge still. Und geht es nach GDL-Chef Weselsky, dann wird das auch bis Sonntag so bleiben. Der sächsische Lokführer hat grade heute das Angebot von Rüdiger Bahnchef Grube auf eine Schlichtung durch den frühen SPD-Ministerpräsidenten Matthias Platzeck abgelehnt. [Weiterlesen]
Dienstag, 05. Mai 2015
18:56 Bahnchef Grube kündigt Vorschlag an - Tarifkonflikt "kann und darf so nicht weitergehen"
Bahnchef Rüdiger Grube hat einen Vorschlag zur Lösung des Tarifkonflikts angekündigt. Am Mittwoch wolle er gemeinsam mit Bahn-Vorstand Ulrich Weber "einen Vorschlag zur Befriedung der Lage unterbreiten", sagte Grube der Bild-Zeitung. "Es kann und darf so nicht weitergehen." [Weiterlesen]

16:45 Zunehmender Unmut bei Menschen und Politikern: Lokführergewerkschaft GDL legt ab wieder den Bahnverkehr lahm
Das Land stand heute wieder ganz im Zeichen des Streiks der Lokführergewerkschaft GDL. Deren Vorsitzender weselsky hatte zuvor ein Angebot der Bahn für eine Lohnerhöhung von 4,7 Prozent abgelehnt, die Verhandlungen abgebrochen und auch eine von vielen geforderte Schlichtung abgelehnt. Denn Weselsky will mit der GDL nicht nur die Lok-Führer, sondern alle in einem Zug arbeitenden Berufsgruppen tariflich vertreten. Die aber sind bei der größeren Eisenbahngewerkschaft GEW organisiert. Jetzt also wird seit heute wieder gestreikt. Seit heute Morgen soll neben dem Güterverkehr nun auch der Personenverkehr lahmgelegt werden. Geplant ist der mit sechs Tagen längste Streik der DB-Geschichte. [Weiterlesen]

08:45 GDL-Streik im Personenverkehr: Ersatzfahrplan stabil angelaufen
Der Ersatzfahrplan der Deutschen Bahn ist stabil angelaufen. Seit heute Morgen Betriebsbeginn gilt wegen des GDL-Streiks ein besonderer Fahrplan im Personenverkehr. Wie ankündigt, verkehren im Fernverkehr ein Drittel der Züge und im Regionalverkehr bis zu zwei Drittel der Züge. Einer der Streik-Schwerpunkte heute ist Mannheim. [Weiterlesen]
Montag, 04. Mai 2015
17:41 Geplanter Rekordstreik der GDL: Industrieverbände befürchten hohe wirtschaftliche Schäden
Angesichts der Rekordlänge des streiks befürchten Wirtschaftsverbände hohe wirtschaftliche schäden. So seien Engpässe in der Automobil-Industrie wohl unvermeidlich, so der Geschäftsführer des Verbands der Spediteure und Logistikunternehmen, Marongiu, zum SWR. [Weiterlesen]

12:21 Rekord-Bahnstreik der GDL: Personenverkehr soll sechs Tage bestreikt werden/ Notfahrpläne erstellt
Kunden der Deutschen Bahn müssen sich ab morgen früh um 2 Uhr in den kommenden 6 Tagen bis Sonntag morgen um 9 Uhr wieder auf massive Zugausfälle einstellen. Der Hintergrund: die Lokführergewerkschaft GDL hat zum nunmehr achten Mal im aktuellen Tarifkonflikt bundesweit zu Streiks im Personenverkehr aufgerufen. Der auf 6 Tage angelegte Arbeitsausstand ist der längste Streik in der Geschichte von Tarifauseinandersetzungen mit der Bahn. Seit Monaten verhandeln GDL und Bahn. [Weiterlesen]
Sonntag, 03. Mai 2015
23:09 Deutsche Bahn bezeichnet einwöchigen Lokführer-Streik der GDL als maßlos
"Dieser Streik ist absolut unangemessen und maßlos", kritisiert die Deutsche Bahn den erneuten Ausstand ab Montag. "Damit schadet die GDL nicht nur massiv den Bahnkunden, der DB und ihren Mitarbeitern, sondern auch der deutschen Wirtschaft und der Sozialpartnerschaft." Millionen Reisende und Logistikkunden in Deutschland müssten sich auf massive Beeinträchtigungen infolge des achten GDL-Streiks einstellen, so die Bahn. [Weiterlesen]

20:13 Live-Ticker zum Mega-Bahnstreik - GDL-Lokführer bestreiken Deutsche Bahn eine Woche lang
Die Lokführer der GDL bestreiken die Deutsche Bahn eine Woche lang - bis zum Sonntag, 10. Mai. Der Streik beginnt zunächst im Güterverkehr, ab Dienstag Früh ist auch der Personenverkehr betroffen. Die Bahn will ein Schlichtungsverfahren. [Weiterlesen]

20:06 Stimmung kippt - Zunehmend Unverständnis über GDL-Lokführer und langen Bahn-Streik
Die Stimmung angesichts des Mega-Streiks von Montag bis Sonntag bei der Deutschen Bahn kippt zunehmend zu Ungunsten der Lokführer: "Es geht nur um die Macht" kommentiert zum Beispiel die Südwest Presse. Auch andere Zeitungen werden in ihren Kommentaren deutlich.
[Weiterlesen]

19:50 Mega-Streik bei der Bahn: Lokführer der GDL wollen fast eine Woche streiken
Die Lokführer-Gewerkschaft GdL ruft zum Mega-Streik auf. Ab Montag sollen die Lokührer bis zum 10. Mai streiken - fast eine Woche lang. Der Streik beginnt zunächst im Güterverkehr, ab Dienstag Früh ist auch der Personenverkehr betroffen. Die GdL argumentiert, die Deutsche Bahn lehne es nach wie vor ab, Tarifverträge zu schaffen, die für alle GdL-Mitglieder im Zugpersonal gelten. [Weiterlesen]
Samstag, 02. Mai 2015
09:11 Mini-Gewerkschaften wie GDL werden nicht zu Tarifeinheitsgesetz angehört - "Verfahren eine Farce"
Kleine Berufsgewerkschaften kritisieren, dass die große Koalition auf ihre offizielle Stellungnahme zum umstrittenen Tarifeinheitsgesetz verzichtet. Mit Blick auf die Anhörung im Bundestag am kommenden Montag, zu der keine der Mini-Gewerkschaften eingeladen ist, sagte der Vorsitzende der Ärztegewerkschaft Marburger Bund, Rudolf Henke, dem Nachrichtenmagazin Focus: "Eine zweistündige Anhörung ohne Beteiligung der maßgeblich Betroffenen wirkt wie ein gezielter Ausschluss." [Weiterlesen]
Donnerstag, 23. April 2015
18:06 Nach siebtem Lokführer-Streik: Unionspolitiker wollen Streikrecht einschränken
Auch heute ist es im Land wieder zu ausgefallenen Bahnverbindungen und Verspätungen gekommen. Angesichts des nunmehr siebten Streiks der Lokführergewerkschaft GDL wollen Wirtschaftspolitiker der Union jetzt das Streikrecht einschränken. [Weiterlesen]
Mittwoch, 22. April 2015
16:44 Siebte Auflage des Lokführerstreiks: Verständnis und Unmut bei Betroffenen/ Chaos bleibt aus/ Mehr Autoverkehr
Einerseits geht es konkret um die Forderung nach 5 Prozent mehr Lohn und etwas weniger Arbeitszeit. Andererseits aber ist es der Machtkampf der relativ kleinen Gewerkschaft GDL und ihres Vorsitzendenden, die bisher dem Namen entsprechend nur rund 20 000 Lokführer vertritt. Die kleine GDL möchte das aber ändern und auch für die rund 17 000 Zugbegleiter, Servicepersonal und andere, die in Zügen tätig sind, sprechen. Die werden aber bisher von der größeren Gewerkschaft EVG vertreten. Die Bahn als Arbeitgeber möchte hingegen einen Verhandlungspartner pro Berufsgruppe. Das war bisher die EVG - und das will GDL Vorstand Claus Weselsky mit aller Macht ändern. Deshalb wird derzeit bei der Bahn seitens der Lokführer wieder massiv gestreikt. Gesten schon im Güterverkehr. Ab heute auch im Personenverkehr. Vielerorts - und auch in der Region - gab es Zugausfälle und Verspätungen. Das große Chaos blieb aber aus. [Weiterlesen]
Dienstag, 21. April 2015
13:53 Bahnstreik der GDL: Ab morgen auch massive Streiks im Personenverkehr / DB zimmert Notfahrplan
Bahnfahrer müssen sich für morgigen Alternativen überlegen. Hintergrund ist der bundesweite Streik der Lokführergewerkschaft GDL. Sie will ab Mittwoch morgen um 2 Uhr massiv auch im Personenverkehr streiken - bis Donnerstag um 21 Uhr. Die GDL fordert unter anderem 5 Prozent mehr Lohn und weniger Arbeitszeit. [Weiterlesen]

09:30 Wirtschaft nennt neue Lokführerstreiks "Gift für Standort Deutschland"
Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) hat den geplanten Lokführerstreik als "Gift für den Standort Deutschland" kritisiert. "Wie ein Damoklesschwert hängt die Streikdrohung wieder über der Bahn und ihren Kunden", sagte DIHK-Chefvolkswirt Alexander Schumann der Neuen Osnabrücker Zeitung. Täglich würden eine Million Tonnen Güter per Bahn transportiert. [Weiterlesen]
Freitag, 17. April 2015
18:05 Tarifverhandlungen stocken - Lokführer-Gewerkschaft GDL kündigt neue Streiks an - Bahnvorstand: "Ein Meter vor der Ziellinie"
Bei den Lokführern der Bahn stehen die Zeichen wieder auf Streik: Die Gewerkschaft GDL hat die Tarifverhandlungen mit der Bahn für gescheitert erklärt. GDL-Chef Klaus Weselsky kündigte einen Arbeitskampf "für bessere Arbeitszeiten, höheres Entgelt und Belastungssenkung" an. Bahn-Personalvorstand Weber meint: "Soweit waren wir noch nie". Die Fahrgastvereinigung "Pro Bahn" hat heftige Kritik an der erneuten Streikandrohung geübt. [Weiterlesen]
Montag, 02. März 2015
14:31 Die Linke kritisiert Tarifeinheitsgesetz
Nach Meinung der Partei "Die Linke" ist das Tarifeinheitsgesetz verfassungswidrig und muss sofort vom Tisch. [Weiterlesen]
Sonntag, 01. März 2015
14:52 Wissenschaftlicher Dienst des Bundestages: Gesetz zu Tarifeinheit verstößt gegen Grundgesetz
Kurz vor der ersten Lesung im Bundestag gibt es Gegenwind für die Regierung: Das geplante Gesetz über die Tarifeinheit "stellt einen Eingriff in die kollektive Koalitionsfreiheit dar", heißt es in einem Gutachten des Wissenschaftlichen Dienstes des Bundestages, über das der Berliner "Tagesspiegel" berichtet. Alles in allem seien verfassungsrechtliche Bedenken "nicht von der Hand zu weisen (...), der Grundrechtseingriff dürfte nicht gerechtfertigt sein". [Weiterlesen]
Mittwoch, 18. Februar 2015
16:48 Lokführergewerkschaft GDL droht neue Streiks bei der Bahn an - Termin unklar
Die Lokführergewerkschaft GDL kündigt neue Streiks an - sie ist nach wie vor nicht zufrieden mit dem Angebot der Deutschen Bahn und erklärte die Tarifverhandlungen für gescheitert. Der genaue Streiktermin und die Streikdauer sind aber offen. Möglicherweise ist ein langer Streik zu erwarten, darauf deuten frühere Äußerungen des GDL-Chefs Claus Weselsky hin. [Weiterlesen]
Sonntag, 08. Februar 2015
15:50 Tarifkonflikt bei der Bahn: GDL-Chef Weselsky will Abschluss "vor Ostern"
Der Tarifkonflikt bei der Bahn soll spätestens Ende März gelöst sein. "Wir wollen vor Ostern einen Tarifabschluss erreichen", sagte Claus Weselsky, Chef der Lokführergewerkschaft GDL dem Tagesspiegel. Zuletzt hatte die Bahn einen Vorschlag für einen Flächentarifvertrag vorgelegt. Er soll für die von der GDL geforderten Berufsgruppen Lokführer, Zugbegleiter, Bordgastronomen, Lokrangierführer und Disponenten gelten. Die Tarifverhandlungen zwischen DB und GDL werden am 11. Februar in Berlin fortgesetzt. [Weiterlesen]
Donnerstag, 18. Dezember 2014
08:52 Streiks abgewendet - Lokführergewerkschaft GDL und Bahn erzielen Durchbruch
Ende des Tarifkonflikts mit Streiks in Sicht: Die Deutsche Bahn hat in den Tarifverhandlungen in Berlin den entscheidenden Hinderungsgrund für einen Tarifabschluss aufgehoben: Sie hat ihre Vorbedingung zur Tarifeinheit im Unternehmen vom Tisch genommen. Sie ist also bereit mit beiden Gewerkschaften, GDL und der EVG, jeweils Tarifverträge für identische Personalgruppen zu schließen. [Weiterlesen]
Montag, 10. November 2014
10:34 "Wieder komplettes Zug-Angebot" - Bahnverkehr hat sich normalisiert
Im Regional- und Nahverkehr lief heute im Land wieder alles weitgehend planmäßig: Den Kunden der Deutschen Bahn nach Auskunft des Unternehmens ab heute, 10.11.2014, früh wieder das komplette Zug-Angebot zur Verfügung.Probleme gab es dagegen noch im Güterverkehr, die aber bis zur Wochenmitte behoben sein sollen. [Weiterlesen]
Sonntag, 09. November 2014
17:41 Nur Minderheit folgt Weselsky - 72% der GDL-Mitglieder im Südwesten haben nicht gestreikt
72% der GDL-Mitglieder der Region Südwest haben sich nicht am GDL-Streikt beteiligt. In der Region Stuttgart blieben 65% der Mitglieder dem Streik fern. Das geht aus einem Interview der Tageszeitung DIE WELT mit einem GDL-Mitglied hervor. Der Streik diene demnach für die Gewerkschaft hauptsächlich dem Zweck, neben den Lokomotivführen auch die Zugbegleiter vertreten zu dürfen. Dafür wolle die Mehrheit der Eisenbahner ihren Kopf aber nicht hinhalten. [Weiterlesen]
Freitag, 07. November 2014
17:10 Bahnstreik - Gemischte Stimmung unter den Bahnreisenden in der Region
Viele Menschen, die gestern gehofft hatten, der Bahnstreik könnte schon heute ein Ende finden, wurden enttäuscht. Denn die von der Deutschen Bahn gegen den Streik eingereichte Klage scheiterte gestern. Das Arbeitsgericht Frankfurt gab der Lokführergewerkschaft GDL Recht. Und so standen auch heute wieder zwei Drittel der Züge im Nah- und Fernverkehr still. Für viele Pendler und Bahnreisende bedeutet das vor allem Stress. Wie die Menschen hier in der Region, in Reutlingen und Tübingen über den Bahnstreik denken - wir haben nachgefragt. [Weiterlesen]
Donnerstag, 06. November 2014
13:52 Streiks der Lokführergewerkschaft haben auch Konsequenzen für Bahnreisende in der Region
Die angekündigten Streiks der Lokführergewerkschaft GDL werden heute auch in der Region zu Zugausfällen führen. [Weiterlesen]

10:36 CDU-Strobl: Schamlose Machtspielchen der GDL - "Bahnstreik führt zu überfüllten Straßen"
"Die Menschen im Land haben kein Verständnis dafür, wenn sie für die bloßen Machtspielchen einer Gewerkschaft und von Gewerkschaftsfunktionären in Mithaftung genommen werden." Das sagte der CDU-Landesvorsitzende Strobl jetzt zur Situation in Baden-Württemberg angesichts des Streiks der Lokführer, die in der GEwerkschaft GDL organisiert sind. Strobl sagte weiter: "Keine Frage, die Tarifautonomie ist ein hohes Gut und der Streik ist in Tarifauseinandersetzungen ein wichtiges, legitimes Instrument. Was die GDL aber hier aus reinem Machtstreben treibt, ist scham- und vernunftlos übertrieben, völlig maßlos." [Weiterlesen]
Samstag, 06. September 2014
15:21 Zugführerstreik auch in der Region
Ab 9 Uhr fuhren die Züge wieder, aber davor war drei Stunden Streik angesagt. Auch in der Region Neckar-Alb waren die Auswirkungen des Arbeitskampfes der Lokführergewerkschaft GDL zu spüren. [Weiterlesen]

(Zuletzt geändert: Donnerstag, 07.05.15 - 10:26 Uhr   -   6109 mal angesehen)
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