Polizeiabsperrung | Bildquelle: RTF.1

Reutlingen:

Syrischer Asylbewerber tötet Frau auf offener Straße mit Dönermesser. Zwei Verletzte, Täter verhaftet. Polizei: Einzeltäter, kein Terror-Anschlag. Zeuge: Täter durch Auto gestoppt

Stand: 28.07.16 00:49 Uhr

Bluttat in Reutlingen: Ein mit einem Dönermesser bewaffneter Mann hat in der Karlstraße nahe eines Döner Imbisses eine Frau getötet und zwei weitere Menschen an anderer Stelle verletzt. Beim Eintreffen des ersten Streifenwagens schrie der Mann Zeugenaussagen zufolge "Fuck you Polizei" und hieb mit der Machete auf den Streifenwagen ein. Ein RTF.1-Mitarbeiter war zufällig vor Ort und entschied sich aufgrund der Situation, nicht zu filmen, sondern dem Opfer als Ersthelfer beizustehen. Bei dem Todesopfer handelt es sich um eine 45-jährige Frau, die schwerste Schädelverletzungen erlitt. Sie verstarb Zeugenaussagen zufolge noch am Tatort. Die Tat hat nach derzeitigem Kenntnisstand einen privaten und keinen terroristischen Hintergrund. Der Tat soll ein Streit zwischen der Frau und dem Mann vorausgegangen sein.


Augenzeugen sagten RTF.1, der Mann sei nach der Tat die Karlstraße entlang gelaufen und habe versucht, in einen anderen Döner Imbiss an der Ecke Karlstraße einzudringen. Er habe den Mann wild mit der Machete fuchtelnd auf den Eingang zukommen sehen, so der Eigentümer zu RTF.1. Es sei ihm gelungen, rechtzeitig die Tür zu schließen.

Bei den beiden weiteren Verletzten handelt es sich, so die Polizei, um Zufallsopfer. Einer zufällig in einem roten Auto vorbeikommenden Frau schlug der Mann mit der Machete mehrere Scheiben ein und verletzte die Frau schwer.

Ein Aufgebot von mehreren Polizeifahrzeugen, Rettungswagen und Einsatzkräften war vor Ort. Fortlaufend trafen weitere Verstärkungen ein. Ein offensichtlich verletztes Opfer wurde von einem Döner-Imbiss auf einer Trage abtransportiert. Bei der Verletzung soll es sich einer Augenzeugenaussage gegenüber RTF.1 zu Folge um einen Schnitt über das ganze Gesicht handeln. Das berichtete ein Freund des Opfers, der sich in der Nähe befand. Der Täter habe zunächst mit der Machete auf den Tisch geschlagen. Der Verletzte wurde ins Tübinger Klinikum transportiert.

Bei dem Täter handelt es sich um einen wegen Körperverletzungsdelikten polizeibekannten 23jährigen syrischen Asylbewerber, sagte die Polizei gegenüber RTF.1. Die Tat habe wohl private Hintergründe. Zunächst war unklar, ob es sich um einen Amoklauf, Terrorakt oder sonstige Gewalttat handelt. Später teilte die Polizei mit, es lägen derzeit keine Anhaltspunkte für einen Terrorakt vor. Es handele sich um einen Einzeltäter. Die Reutlinger Bevölkerung sei sicher.

 


Video: Reaktion von Bundesinnenminister Thomas de Maizère

 

Die Stuttgarter Zeitung berichtet, es handele sich bei dem Täter um einen Asylbewerber aus dem syrischen Aleppo. Opfer und Täter haben demnach als Kollegen in einem türkischen Restaurant gearbeitet. Der spätere Täter habe sich dort in sein Opfer, eine Polin (45), verliebt. Einem Zimmernachbarn zufolge war der Mann gewalttätig, und konsumierte Drogen, Marihuana und Alkohol. Die Polin soll von dem Mann im 4. Monat schwanger gewesen sein. 

Der Täter wurde Augenzeugen zu Folge von einem beherzten Anlieger, dem Inhaber eines weiteren Döner-Ladens in der Karlstraße, in Höhe des List-Denkmals mit dem Auto angefahren und so außer Gefecht gesetzt. Die Polizei wollte das so noch nicht bestätigen und spricht bisher von einem Verkehrsunfall, der den Mann außer Gefecht setzte. Sowohl der Täter als auch der BMW-Fahrer wurden bei dem Vorgang verletzt. Ob sich der BMW-Fahrer die Verletzung durch den Aufprall oder in einem Handgemenge mit dem Täter zuzog, sei noch noch klar.

Bilder, die RTF.1 vorliegen und auf Facebook kursieren, zeigen den Täter am Boden liegend von einem Polizisten mit einem Fuß fixiert, indem dieser einen Fuß auf den Oberkörper des Täters stellte. Der Täter lag schließlich gefesselt auf der Seite, auf dem Boden.

Die Polizei hat am Sonntag Abend die folgende Pressemeldung zu der Bluttat veröffentlicht: 

"Frau von Mann getötet - Täter festgenommen ... Kurz vor 16.30 Uhr sind beim Polizeipräsidium Reutlingen mehrere Notrufe eingegangen, dass ein Mann im Bereich des Zentralen Omnibusbahnhof in Streit mit einer Frau geraten sei und diese mit einer Machete verletzt habe.

Die Frau erlitt durch den Angriff tödliche Verletzungen. Der Täter konnte aufgrund des raschen Eingreifens der Polizei nur wenige Minuten später in Tatortnähe festgenommen werden. Der Täter verletzte nach dem Angriff eine weitere Frau und einen Mann. Bei dem Tatverdächtigen handelt es sich um einen 21-jährigen Asylbewerber aus Syrien. Er ist polizeibekannt.

Nach derzeitigem Kenntnisstand handelt es sich um einen Einzeltäter, eine Gefahr für die Bevölkerung in und um Reutlingen besteht nach derzeitigem Stand mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht.

Nach derzeitigem Kenntnisstand liegen keine Anhaltspunkte für einen terroristischen Anschlag vor.."

(Korrigierte Pressemitteilung der Polizei um 23.22 Uhr unter: http://www.presseportal.de/blaulicht/pm/110976/3386473)

Die Hintergründe der Bluttat sind privater Natur, sagte ein Vertreter der Polizei gegenüber RTF.1.

Ein RTF.1-Mitarbeiter war zufällig vor Ort und entschied sich, aufgrund der Situation, nicht zu filmen, sondern dem Opfer als Ersthelfer beizustehen. Der RTF.1-Mitarbeiter war zufällig Richtung Hauptbahnhof Reutlingen unterwegs und wurde von einem Augenzeugen gebeten, die Polizei zu verständigen und dem Opfer beizustehen. Unser Mitarbeiter entschied sich, der Hilfe des Opfers Vorrang vor Kamera-Aufnahmen zu geben.

Bei dem Todesopfer handelt es sich um eine jüngere Frau, die schwerste Schädelverletzungen erlitten hat. Der Täter wurde von der Polizei gefasst und lag seitlich  auf dem Boden, die Hände auf den Rücken gefesselt.. Ein offensichtlich verletztes Opfer wurde aus einem Döner-Imbiss auf einer Bahre abtransportiert.

RTF.1 liegen mehrere Augenzeugenberichte vor: Demzufolge meldeten mehrere Augenzeugen das Geschehen der Polizei über den Notruf. Während der Täter Augenzeugenberichten zufolge mit seiner Machete noch hin und her lief und Schläge mit seiner Machete austeilte, traf ein erster Streifenwagen der Polizei ein. Die Polizeibeamten schalteten das Blaulicht ein. Einem Augenzeugen zufolge, schrie der Täter "Fuck the Police" und schlug mit seiner Machete auf das Polizeiauto ein. Der auf der Karlstraße in Richtung Listplatz fliehende Täter wurde dann von einem Auto angefahren und kampfunfähig gemacht. Ein Augenzeuge sagte gegenüber RTF.1, das Auto gehöre dem Besitzer eines Döner-Ladens an der Karlstraße, der den Mann  dadurch gestoppt habe. In der Folge wurde der Täter von der Polizei auf dem Boden fixiert und gefesselt. Die Polizei teilte mit, der Täter sei bereits 7 Miniúten nach der Tat überwältigt worden.

Für die Frau, welcher der Täter schwerste Schädelverletzungen zugefügt hatte, kam jede Hilfe zu spät. Medienberichten zufolge whandelt es sich bei dem Opfer um eine 45 Jahre alte Polin, die vom Täter im 4. Monat schwanger gewesen sei.


WEITERE BLUTTAT AM SONNTAG

Am späten Sonntag Abend sprengte sich ein Mann am Eingang zum Festival Anbach Open in die Luft. Bayerns Innenminister Herrmann stuft das Attentat als "echten Selbstmordanschlag" ein. Der Täter hatte zuvor vergeblich versucht, auf das Festival zu gelangen. Er kam bei der Explosion ums Leben. 12 MEnschen wurden zum Teil schwer verletzt. 

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Donnerstag, 28. Juli 2016
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Dienstag, 26. Juli 2016
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26.07.2016. In Japan ist ein ehemaliger Mitarbeiter in ein Behindertenheim eingedrungen. Dort ermordete er mindestens 19 Menschen durch Messerstiche.Das Heimpersonal hatte er zuvor gefesselt. 20 weitere Menschen wurden durch Messerstiche großteils schwer verletzt. Ein Großaufgebot an Rettungskräften kümmerte sich um die Verletzten. Der Polizei gegenüber gab der Täter die Bluttat zu. Sein Motiv: "Hass auf behinderte Menschen". Der Mann hatte bereits im Februar 2016 in einem Brief an Politiker damit gedroht, "hunderte Behinderte" umzubringen. [Weiterlesen]
Montag, 25. Juli 2016
17:59 Innenminister Strobl lobt Polizei und spricht Angehörigen Beileid aus
Der baden-württembergische Innenminister Thomas Strobl, CDU, hat nach der Bluttat von Reutlingen das schnelle Eingreifen der Polizei gelobt. [Weiterlesen]

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Bundesinnenminister Thomas De Maizère hat am Nachmittag Stellung zu der Bluttat von Reutlingen genommen, bei der eine 45-jährige Frau getötet und weitere Menschen verletzt wurden. "Die Gewalttaten von Reutlingen und Ansbach haben mich erneut erschüttert. Mein Mitgefühl gilt den Angehörigen des Opfers und den Verletzten", erklärte der Minister. Die Polizei geht im Reutlinger Fall von einer Beziehungstat des jungen syrischen Asylbewerbers aus. Mehrere Opfer mussten in Behandlung. [Weiterlesen]

14:04 Tödliche Schiesserei in Disco: 2 Tote, 13 Verletzte - Fort Myers Nightclub: Polizei identifiziert 3 Tatverdächtige
25.7.2016. Einer Schiessererei im Fort Myers Nachtclub in Florida fielen 2 Menschen zum Opfer. 13 weitere wurden teils leicht, teils scher verletzt. Die Schiesserei ereignete sich im Parkplatzbereich des Clubs "Blu Bar & Grill" . Die Polizei hat 3 Tatverdächtige identifiziert. [Weiterlesen]
Sonntag, 24. Juli 2016
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Die CDU Reutlingen und der Stadtverband der Jungen Union sind "zutiefst bestürzt über die Bluttat, welche sich in den Nachmittagsstunden des heutigen Sonntags in unserer Stadt Reutlingen ereignet hat.". Das teilten CDU und JU am Abend in einer gemeinsamen Presseinfo mit. Zugleich sei man "fassungslos .. über die unglaublichen Äußerungen" der Reutlinger AfD. Ein polizeibekannter, syrischer Asylbewerber hatte eine Arbeitskollegin mit einer Machete getötet und zwei weitere Menschen verletzt. [Weiterlesen]

20:02 Bluttat in Reutlingen: "Machetenmann" wohl Einzeltäter - Polizei: Wahrscheinlich keine Gefahr für Bevölkerung!
24.07.2016. Die Bluttat in Reutlingen ist der Polizei zufolge von einem Einzeltäter begangen worden. Eine Frau erlitt durch Machetenhiebe schwerste Schädelverletztungen und starb. Zwei Menschen wurden verletzt. Der Täter wurde von einem Anwohner mit dem Auto angefahren und anschließend von der Polizei überwältigt. Eine Gefahr für dei Bevölkerung bestehe mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht, teilte die Polizei mit. [Weiterlesen]

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Samstag, 23. Juli 2016
11:59 Bluttat von München war Amoklauf ohne IS-Verbindung - Schütze offenbar depressiv
Der 18-Jährige Schüler, der am Freitag Abend am Olympia-Einkaufszentrum neun Menschen und anschließend sich selbst erschossen hatte, war offenbar depressiv und hatte nach bisherigen Erkenntnissen keine Verbindungen zum so genannten Islamischen Staat. Das teilte die Polizei mit. Bei einer Durchsuchung seines Zimmers seien Unterlagen zu Amokläufen gefunden worden. Er sei wegen der Depression in Behandlung gewesen. [Weiterlesen]

10:14 Schüsse in München töteten überwiegend Jugendliche
Vor allem Jugendliche sind Opfer der tödlichen Schüsse in München geworden. Bei der Schießerei am Olympia-Einkaufszentrum wurden dem Bayerischen Rundfunk zufolge eine 45 Jahre alte Frau getötet, zwei Mädchen und sechs junge Leute im Alter zwischen 15 und 21 Jahren. Der 18-jährige mutmaßliche Täter erschoss sich selbst. [Weiterlesen]

08:36 Verstörendes Augenzeugenvideo - Hier streitet der Amokläufer von München mit Anwohnern
Ein verstörendes Augenzeugenvideo zeigt den Attentäter von München, wie er mit Anwohnern diskutiert. Dabei gibt er immer wieder Schüsse ab. Vor allem ein bayerisch sprechender Anwohner überzieht ihn mit Schimpfwörtern, während im Hintergrund schon Polizeisirenen zu hören sind. Dabei zeigt sich: Der mutmaßliche 18-jährige Täter sprach gut Deutsch. [Weiterlesen]

07:38 Polizei sammelt Handy-Videos vom Tatort in München - Bundessicherheitskabinett berät tödliche Schießerei
Nach den Schüssen in München mit mindestens 10 Toten kommt heute in Berlin das Bundessicherheitskabinett zusammen. Man wolle alle verfügbaren Informationen zusammentragen und bewerten. Unterdessen sammelt die Münchner Polizei Handy-Videos vom Tatort und der Umgebung, sie hat eine Upload-Seite eingerichtet. Die Stadt München ist am Morgen einigermaßen zur Normalität zurückgekehrt, der öffentliche Personennahverkehr fährt wieder. Das Olympia-Einkaufszentrum, Schauplatz der Schüsse, bleibt jedoch geschlossen. Auch Polizei aus Baden-Württemberg unterstützte die bayerischen Beamten. [Weiterlesen]
Freitag, 22. Juli 2016
21:09 Täter soll vor Schießerei in München Leute via Facebook in McDonalds gelockt haben
Im Vorfeld der Schüsse beim Olympia-Einkaufszentrum in München hat der Täter offenbar via Facebook gezielt Leute in das dortige McDonalds-Schnellrestaurant gelockt, so das Bayerische Landeskriminalamt. Vor dem Restaurant fielen am Freitag Schüsse, neun Menschen wurden getötet, darunter viele junge Leute. Der mutmaßliche 18-jährige Täter erschoss sich danach selbst. In dem Facebook-Post heißt es: Wer um 16 Uhr ins Restaurant komme, bekomme etwas spendiert. [Weiterlesen]

19:14 München erlebt blutigen Abend im Ausnahmezustand
Nach Berichten über Schüsse am Olympia-Einkaufszentrum lief in München ein Großeinsatz. Zeugenberichte deuten auf drei Täter hin, offenbar aber war ein 18-Jähriger Deutsch-Iraner der Alleintäter, er soll sich anschließend selbst getötet haben. Die Tat forderte mindestens sechs Tote. Berichte über weitere Schüsse in der Innenstadt waren offenbar ein Fehlalarm. Der öffentliche Nahverkehr in München war eingestellt worden. Der Hauptbahnhof wurde geräumt. Autofahrer sollten von den Autobahnen um München abfahren. Ministerpräsident Seehofer hielt in der Staatskanzlei eine Krisensitzung ab. [Weiterlesen]

18:27 Kein Terror-Anschlag, sondern Amoklauf in München: Polizei-Großeinsatz - 10 Tote im Einkaufszentrum OEZ & McDonalds. Täter tötet sich selbst
22.07.2016. Der tödliche Anschlag in München war nach Angaben der Polizei ein Amoklauf und kein Terror-Anschlag. Dafür sprechen, so Polizeipräsident Andrä, jetzt ausgewertete Unterlagen des Täters. Gestern vor 5 Jahren Zudem habe sich gestern der Amoklauf des Norwegers Breivik zum fünften Mal gejährt. Der mutmaßliche Amokläufer David S., ein 18-jähriger, hat im und vor einem McDonalds-Restaurant und im Einkaufszentrum OEZ in München-Moosach mindestens 9 Menschen ermordet. 3 Opfer sind schwerverletzt und befinden sich teilweise noch ins Lebensgefahr. Darunter ein 12-jähriger Bub, dem in den Kopf geschossen wurde. 13 Menschen sind leichtverletzt. Die Polizei löste einen Großeinsatz aus. 2.300 Einsatzkräfte waren im Einsatz, darunter die deutsche GSG 9 und die österreichische Kobra. Zunächst ging die Polizei von bis zu 3 Tätern aus. Die komplette Innenstadt wurde gesperrt. U-Bahn- und Zugverkehr wurden eingestellt. Zwei Augenzeugen-Videos zeigen den Täter schießend vor dem McDonalds und später auf einem Parkhausdeck. Dort kam es zu einem lautstarken Streitgespräch zwischen einem Anwohner und dem Täter. Später wurde der mutmaßliche Täter, ein 18-jähriger Deutsch-Iraner, tot in einer Nebenstraße gefunden. Er beging offenbar Selbstmord. Zunächst war unklar, ob es sich um ein islamistisches Terror-Attentat oder einen Amoklauf handelt. Die Polizei ging zunächst von einem Terror-Hintergrund aus. Nach Angaben von Polizeipräsident Andrä hat sich der Täter jüngsten Erkenntnissen zufolge vor der Tat aber intensiv mit dem Thema Amok auseinandergesetzt. [Weiterlesen]

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