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Hechingen:

Ein schwieriges Jahr für Hechingen

Stillstand am Obertorplatz, das langsame Aussterben der Oberstadt, eine dauerkranke Bürgermeisterin - auf den ersten Blick scheint die Bilanz des Jahres 2017 der Zollernstadt Hechingen alles andere als positiv auszufallen. Aber bei näherer Betrachtung ist es eigentlich recht gut verlaufen. Philipp Hahn, der erste Beigeordnete und derzeitige Stellvertreter von Dorothea Bachmann, hat für uns zurückgeblickt und uns erste Aussichten auf 2018 gewährt.

Hechingen hat ein schwieriges Jahr hinter sich. Das Rathaus schien verwaist, nachdem Bürgermeisterin Dorothea Bachmann seit März durchgehend krank gemeldet war. Doch die anstehenden Aufgaben mussten ja irgendwie erledigt werden und das wurden sie auch. Denn Philipp Hahn, der Erste Beigeordnete der Stadt Hechingen, hatte als Stellvertreter die Amtsgeschäfte der arbeitsunfähigen Rathauschefin übernommen. Und dieser Aufgabe kam der erste Beigeordnete mit der Unterstützung des Gemeinderates und der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Rathaus nach. Die Stadt sei voll entscheidungsfähig und die laufenden Projekte konnten ordentlich durchgeführt werden, so Hahn.

Der Stillstand beim Projekt Obertorplatz ist also nicht der politischen Situation geschuldet, sondern einer Anwohner-Klage, über die das Verwaltungsgericht Sigmaringen erst noch entscheiden muss.

Liegt die Konzentration solange eben auf anderen Vorhaben, wie der Wiederbelebung der Oberstadt, in der immer mehr Geschäfte schließen. Hahn selbst hat die Vision, dass auch die Oberstadt, ebenso wie die Unterstadt durch Wohnen belebt werden könne. Er sei optimistisch, dass in dem Gebäude Marktplatz 3, direkt neben dem Rathaus, bereits im nächsten Jahr ein Bauvorhaben durch einen privaten Investor beginne. Durch diesen neuen Wohnraum könne auch mehr Frequenz in die Stadt gebracht werden.

Die Stadtentwicklung – ein Schwerpunktthema im kommenden Jahr. Leuchtturmprojekte, wie das von der Bürgermeisterin angedachte Kaufhaus in der Oberstadt, stehen jedoch für 2018 nicht auf der Agenda.

Bereits in diesem Jahr hatte die Stadt einige größere Investitionen getätigt. So konnten beispielsweise das frisch sanierte Weiherstadtion und eine neue Schulmensa eingeweiht und ihrer Bestimmung übergeben werden.

„Insgesamt ist die wirtschaftliche Lage in Hechingen sehr gut, wir haben eine sehr geringe Arbeitslosenquote, unseren Unternehmen geht es gut und somit ist auch die Stadt insgesamt in einer stabilen finanziellen Situation" so Hahn.

Auch stabil: die Hechingens Kultur. Zur Hechinger Fasnet im Februar lädt Hahn die RTF.1-Zuschauer schon mal herzlich ein. Außerdem wird es 2018 ein weltranglisten Damen-Tennisturnier geben. Auch auf das vier Tage andauernde Irma-West-Kinderfest freut sich Hahn.

Und auch das Jubiläum der Hohenzollernburg, die 2017 ihr 150-jähriges Bestehen feiern konnte, wird mit einer Ausstellung ab Juni im Hohenzollerischen Landesmuseum noch einmal verlängert – vielleicht sogar von einem neuen Hechinger Bürgermeister.

(Zuletzt geändert: Samstag, 30.12.17 - 17:02 Uhr   -   1231 mal angesehen)
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