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Archäometrie

Ein archäologisch-kriminologisches Puzzle

Ausgrabungen Manchmal werden bei Aus- grabungen oder durch zufällige Entdeckungen Fundstücke ge- borgen, die für die Menschheit von großer Wichtigkeit und Bedeutung sind. Doch oft bergen die historischen Fund- stücke jede Menge Rätsel, die es zu erforschen gilt. Die Echtheit und die Datierung sind nur zwei davon, die es zu knacken gibt.

Achäometriker bei der Arbeit Um den Geheimnissen dieser Fundstücke auf die Spur zu kommen, bedarf es einiger kriminologischer Kleinarbeit. Ein Job für so genannte Archäometriker. Auch bei der Himmelsscheibe von Nebra kamen die Methoden der archäologischen Fahnder zum Einsatz. Als sie 1999 als einer der spektakulärsten Funde der Menschheit entdeckt wurde, war man sich am Anfang nicht sicher, ob es sich um einen Scherz handelte oder ob sie wirklich echt war.

Himmelsscheibe von Nebra Die Himmelsscheibe von Nebra zählt wohl zu den be- deutendsten archäologischen Funden der letzten hundert Jahre. Sie soll an die 3600 Jahre alt sein. Seit 2002 befindet sie sich im Landes- museum für Vorgeschichte in Halle. Die Himmelsscheibe von Nebra zeigt, daß die prä- historischen Menschen über enorme astronomische Er- kenntnisse verfügten - sie waren in der Lage Mond und Sonnenjahr zu verschalten - etwas was später Julius Cäsar und Papst Gregor der 13. taten. Sie waren also in der Lage einen komplexen Kalender herstellen, zumindest derjenige der die Himmelsscheibe selbst herstellte. Die Himmelsscheibe selbst erfuhr dann mehrere Veränderungen die im Laufe ihrer vielleicht Jahrhunderte lange Geschichte ihre Bedeutung veränderte - schließlich wurde sie deponiert als Opfer an die Götter.

Sendetermin

  • Samstag, 15. Juli 2017, (ab 18 Uhr nach den Nachrichten)
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