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Senioren:

Vererben nicht an erster Stelle- Generation Unruhestand verwirklicht ihre Träume

Drei von vier Senioren sehen es inzwischen nicht mehr als ihre Pflicht an, nach ihrem Tod etwas für die Erben zu hinterlassen. Das zeigt eine Studie der Deutsche Leibrenten AG mit mehr als 1.000 Bundesbürgern im Ruhestand.
Wachstum

Die Aussicht auf ein langes Leben im Ruhestand lässt die Senioren freudig in die Zukunft blicken: 70 Prozent sind überzeugt, diese Zeit auch aktiv genießen zu können - mit Reisen, der Pflege von Freundschaften und erfüllenden Hobbys. Mehr als neun von zehn wollen sich im Alter noch etwas gönnen. Dafür sind die Senioren auch bereit, das eigene Vermögen zu nutzen. Drei von vier sehen es inzwischen nicht mehr als ihre Pflicht an, nach ihrem Tod etwas für die Erben zu hinterlassen. Das zeigt eine Studie der Deutsche Leibrenten AG mit mehr als 1.000 Bundesbürgern im Ruhestand.

"Senioren wollen im Hier und Jetzt leben, ihre Zeit genießen. Dass das Erbe für die Nachkommen kleiner wird, nehmen sie dabei in Kauf. Nichtsdestotrotz zeigen sie sich trotzdem ihren Kindern und Enkelkindern gegenüber großzügig, wollen allerdings mit warmer Hand schenken", sagt Friedrich Thiele, Vorstandsvorsitzender der Deutsche Leibrenten AG. Sein Unternehmen kümmert sich um die Verrentung von Häusern oder Eigentumswohnungen - eine Möglichkeit zur Altersfinanzierung.

Auch die junge Generation nimmt die Älteren nicht mehr so in die Pflicht. Nur jeder zehnte Senior sieht bei seinen Nachkommen noch eine Erwartungshaltung zur Sparsamkeit, damit das Erbe entsprechend hoch ausfällt. "Die Menschen werden immer älter und bleiben länger fit", weiß Leibrenten-Vorstand Friedrich Thiele. "Häufig reicht die Rente für einen aktiven Lebensabend nicht aus. In dieser Situation sollte gemeinsam mit möglichen Erben eine finanziell abgesicherte Zukunft geplant werden."

Die größere finanzielle Freiheit kommt dabei den Interessen der Senioren entgegen. 75 Prozent der befragten Studienteilnehmer geben an, dass sie ihr Leben in Ruhe zuhause genießen möchten. Auch Reisen, Freundschaften und Hobbys stehen ganz oben auf der Wunschliste der Senioren. "Der Trend zeigt in Richtung Wohlfühl-Lebensabschnitt. Die Menschen wünschen sich einen abgesicherten und geregelten Ruhestand. Wenn dabei gleichzeitig noch Geld frei wird, um die Kinder oder Enkelkinder zu unterstützten, ist dies umso besser", sagt Thiele.

(Zuletzt geändert: Dienstag, 22.09.20 - 10:30 Uhr   -   558 mal angesehen)
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