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Berlin:

CSU-Mann Stracke: Fachkräftesicherung auch ohne Zuwanderer

Stand: 16.02.15 15:09 Uhr

Heute hat das Bundeskabinett den Fortschrittsbericht 2014 zum Fachkräftekonzept der Bundesregierung beschlossen. Dazu erklärt der arbeitsmarktpolitische Sprecher der CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag, Stephan Stracke geäußert.

Fachkräfte sicherten die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft und den gesellschaftlichen Wohlstand in unserem Land, sagte Stracke. Angesichts der stetig wachsenden Nachfrage nach Fachkräften und des demografischen Wandels bleibe die Fachkräftesicherung ein Schlüsselthema der Arbeitsmarktpolitik der CSU. Mit einer guten Fachkräftebasis würden die Erwerbschancen der Menschen und helfen zugleich den Unternehmen geholfen, stark und innovativ zu bleiben. In den vergangenen Jahren habe man deutliche Fortschritte erreichen können: Die Erwerbsbeteiligung sei spürbar gestiegen. Zentrale EU 2020-Ziele und nationale Ziele im Bereich der Beschäftigung konnten erstmals erreicht oder. sogar bereits übertroffen werden. Das sei das zentrale Ergebnis des heute beschlossenen Fortschrittsberichts 2014 zum Fachkräftekonzept der Bundesregierung.

Man werde diesen erfolgreich eingeschlagenen Weg fortsetzen und sowohl die inländischen als auch die ausländischen Potenziale zur Fachkräftesicherung weiter heben. Dazu bräuchte es kein Einwanderungsgesetz, die Zuwanderung sei zuletzt auf dem höchsten Wert seit 1993 gelegen, so Stracke. Es gebe vor allem noch Verbesserungsbedarf bei der Erwerbsbeteiligung von Frauen und von älteren Beschäftigten. Hier spreche sich die CSU dafür aus, für Menschen jenseits der Regelaltersgrenze zusätzliche Anreize zum Weiterarbeiten zu schaffen. Entsprechende Vorschläge lägen auf dem Tisch. Er erwarte vom Koalitionspartner, dass im Rahmen der Arbeitsgruppe ,Flexible Übergänge in den Ruhestand' in den nächsten Wochen zu zählbaren Ergebnissen in dieser Frage kommen werde, sagte Stracke.

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