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Berlin:

"Zum Zusammenhalt der Gesellschaft beigetragen" - Bundesinnenminister kondoliert zum Tod von Ri­chard von Weiz­sä­cker -

Stand: 01.02.15 21:03 Uhr

01.0.2015. "Richard von Weizsäcker war ein Mann, der in vielen Funktionen zum Zusammenhalt der Gesellschaft beigetragen hat. Dies galt nicht nur innerhalb Deutschlands, sondern auch im Verhältnis zu unseren europäischen Nachbarn", erklärte Bundesinnenminister Dr.Thomas de Maizière. Mit großem Einsatz hat der Seiteneinsteiger in die Politik, für den der Zweite Weltkrieg auch Teil seiner eigenen, persönlichen Geschichte war, wichtige Beiträge zu dem heute so guten Verhältnis zu den Nachbarstaaten der Bundesrepublik, insbesondere zu Polen, geleistet.

 "Wir, Deutsche und Polen, [sollten] in größeren Zeiträumen denken, die Zeichen der Zeit erkennen und sie zur Maxime unseres gemeinsamen Handelns machen", habe der Verstorbene gegenüber dem Nachbarland geworben.

Als Präsident des Deutschen Evangelischen Kirchentages (1964-1970 und 1979-1981) hatte von Weizsäcker sich erfolgreich dafür eingesetzt, dass der Kirchentag den Kontakt zur Politik hält. Auch im deutschen Einigungsprozess füllte von Weizsäcker eine wichtige Rolle für Zusammenwachsen und Zusammenhalt der Deutschen aus.

"Richard von Weizsäcker war ein großer Staatsmann. Zu Beginn meiner beruflichen Laufbahn war ich Mitarbeiter bei ihm als er noch Regierender Bürgermeister von Berlin war. Insbesondere aus dieser Zeit fühle ich mich ihm besonders verbunden. Wir werden ihn vermissen und ihm ein ehrendes Andenken bewahren", sagte Bundesinnenminister de Maizière.

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