Kaserne Meßstetten | Bildquelle: RTF.1

Meßstetten:

Vorerst keine Geflüchtete in ehemaliger Zollernalb-Kaserne

Stand: 21.01.22 10:20 Uhr

Die Pläne, die Landeserstaufnahmestelle Meßstetten zu reaktivieren, sind vom Tisch. Das hat die baden-württembergische Justizministerin Marion Gentges jetzt in persönlichen Gesprächen Vertretern der Stadt und des Zollernalbkreises mitgeteilt.


Die ehemalige Zollernalb-Kaserne in Meßstetten. Hier werden vorerst keine Geflüchtete untergebracht. Rechtlich sei dies zwar möglich, so die Justizministerin. Aber es sei nicht nötig, weil momentan weniger Flüchtlinge kämen, weil sich die Lage in Belarus stabilisiert hätte und weil andere Standorte inzwischen erfolgreich ausgebaut seien.

Frank Schroft, Bürgermeister von Meßstetten, rechnet es der Ministerin hoch an, dass sie die LEA nicht reaktivieren will. Das schaffe Planungssicherheit und Klarheit für die Planungen eines interkommunalen Industrie- und Gewerbeparks.

Die CDU-Landtagsabgeordnete Nicole Hoffmeister-Kraut begrüßt die Entscheidung und zeigt sich erleichtert. Das sei ein wichtiger Schritt für die lokale und regionale Wirtschaft, zumal dort ein innovatives Leuchtturmprojekt entstehen solle, so Hoffmeister-Kraut.

Auch Landrat Günther-Martin Pauli begrüßt, dass das Land alternative Standorte finden konnte. Für die Stadt Meßstetten bedeute das, dass sie ihre Pläne für die Nachfolgenutzung kontinuierlich weiter vorantreiben könne.

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