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Baden-Württemberg/Deutschland:

Bundeskanzlerin und Länderchefs zu den künftigen Coronamaßnahmen

Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Ministerpräsidentnen der Länder hatten waren am Dienstag erneut in einer Videokonferenz zusammengekommen.

Ziel der Konferenz war es die Corona - Maßnahmen für die Herbst-Winter-Monate festzulegen. Wir wissen, dass wir in der Pandemie leben, bis ein Impfstoff da ist, betonte Bundeskanzlerin Angela Merkel zu Beginn der gestrigen Pressekonferenz, unter anderem im Beisein des bayrischen Ministerpräsidenten Markus Söder. Sie fuhr fort, die nun kommende kalte Jahreszeit sei eine Herausforderung. Sie und die Länderchefs seien sich jedoch einig, dass sowohl die Wirtschaft und der Schulbetrieb am Laufen gehalten werden solle.  Als Leitfaden, um den Präsenzbetrieb in Schulen und Kindertagesstätten weiterhin aufrechterhalten zu können, gelte das bei der Kultusministerkonferenz entworfene Hygienekonzept.

Darin gehe es sowohl um die Ausarbeitung einer Teststrategie für Lehrer und Schüler wie eine Regelung für das Verhalten im Falle einer COVID-Infektion. Wichtig sei, das bei einem Krankheitsfall  nicht eine komplette Schule geschlossen werden müsse, so die Kanzlerin.  Deshalb solle künftig nur noch Jahrgangsintern Kontakt gehalten werden.  Neben der absoluten Notwendigkeit des Aufrechterhaltens des Schulbetriebs und der Wirtschaft,kamen die Kanzlerin und die Ministerpräsidenten noch in einem weiteren Punkt überein: Es werde künftig regional spezifisch und zielgenau agiert, so dass der Shutdown für das gesamte Land verhindert werde, so Merkel. 

Diese Meinung vertrat am Abend auch Ministerpräsident Winfried Kretschmann, als er zur Vorstellung der Maßnahmen für Baden-Württemberg vor die Kameras trat. Kretschmann verkündete: Die Beratungen hätten ergeben, dass nun nicht die Zeit für weitere Lockerungen sei, sondern sich weiter konsequent an die bestehenden Hygieneregeln gehalten werden müsse.

In den Vergangenen Monaten sei aufgefallen, das die mancherorts geforderten Angaben zur Person oft falsch, oder unvollständig seien. Diese sollen nun von Wirten und Veranstaltern intensiv geprüft werden.   Werden diese Angaben nicht überprüft, droht den Gastronomen ein Bußgeld von bis zu 50 Euro.

Abschließend verwies Kretschmann in seinem Statement auf die Förderung des Bundes in Höhen von 4 Milliarden für die Gesundheitsämter des Landes bis ins Jahr 2026 und rief insbesondere Mitglieder der Risikogruppe dazu auf sich gegen Grippe impfen zu lassen.


(Zuletzt geändert: Mittwoch, 30.09.20 - 17:31 Uhr   -   731 mal angesehen)
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