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Bankräuber, Hundekot und versuchter Mord - Staatsanwaltschaft blickt auf das vergangene Jahr

Ein 80-Jähriger Bankräuber der vorspielt, eine Bombe zu zünden, versuchter Mord an der eigenen Mutter, oder Hundekot auf dem Schreibtisch des Bürgermeisters - die Verantwortlichen bei der Staatsanwaltschaft Hechingen haben ein intensives Jahr 2019 hinter sich. Jetzt haben Sie ihren Bericht zum vergangen Jahr veröffentlicht.

2019 sei die Zahl der insgesamt eingegangenen Verfahren spürbar angestiegen. Die Anzahl derjenigen, die die Verfahren bearbeiten sei allerdings gesunken. Jeder Dezernent der Staatsanwaltschaft hatte 2019 durchschnittlich 854 Ermittlungsverfahren gegen bekannte Täter zu bearbeiten. Einige Verfahren standen dabei besonders im Licht der Öffentlichkeit.

So hatte ein 80 Jahre alter Mann im Oktober des vergangenen Jahres mehrere Raubüberfälle auf Banken in Süddeutschland begangen, unter anderem in Balingen. Der Senior hatte den Bankangestellten damit gedroht, eine Bombe zu zünden, sollte er kein Bargeld bekommen.

In Balingen war der betagte Dieb dann festgenommen und noch am selben Tag zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von sieben Jahren verurteilt worden. In Bisingen Thanheim hat ein Mann seine schlafende Mutter durch einen Stich in den Hals lebensbedrohlich verletzt. Im Anschluss hatte er versucht seinen Stiefvater zu töten und ihm dabei Schnittverletzungen zugefügt.

Die Verantwortlichen haben bei dem Täter eine krankhafte seelische Störung diagnostiziert. Deshalb wurde er in einem psychischen Krankenhaus untergebracht. Auch der sogenannte „Hundekotbeutel-Fall" hatte im vergangenen Jahr für Schlagzeilen gesorgt. Ein Hundebesitzer hatte für den Hechinger Bürgermeister Philipp Hahn einen Hundekotbeutel mit unbekanntem Inhalt, bei dessen Sekretärin abgegeben. Hahn hatte daraufhin Anzeige erstattet.

Der Beschuldigte wurde wegen Beleidigung zu einer Geldstrafe verurteilt. Der Hundehalter sei wohl über den seinen Hund betreffenden Leinenzwang verärgert gewesen. Auch seien zahlreiche Verfahren bezüglich des Handels mit Betäubungsmitteln bei der Staatsanwaltschaft Hechingen von Bedeutung gewesen.

Hier nennen die Verantwortlichen der Behörde exemplarisch die Verurteilung von drei Tätern, die aus einer Albstädter Gaststätte schwunghaften Handel mit harten Drogen, wie beispielsweise Kokain betrieben hatten.

Im Jahr 2020 stehen stehen weitere Verfahren gegen Drogenhändler und gegen diejenigen die sich eines Tötungsdeliktes schuldig gemacht haben an. Die Täter befinden sich derzeit in Untersuchungshaft.

(Zuletzt geändert: Sonntag, 22.03.20 - 15:08 Uhr   -   387 mal angesehen)
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