Gewerbe und Innenentwicklung | Bildquelle: RTF.1

Tübingen:

Gegen den Raummangel

Stand: 09.05.19 15:54 Uhr

Der Wohnraummangel in der Universitätsstadt Tübingen bereitet nicht nur Studenten Kopfzerbrechen, auch Tübinger Firmen kämpfen um Flächen. Und da Not ja bekanntlich erfinderisch macht, werden aktuell Parkflächen und Lagerplätze bebaut oder zusätzliche Geschosse auf bestehende Gebäude aufgesetzt, um auch die Natur rund um Tübingen zu schützen.


Eines der Gebiete, bei denen möglichst viel Fläche effizient genutzt werden soll, ist der sogenannte Untere Wöhrd, also das Gebiet um die Bismarckstraße.

„Und dieses Gebiet hier wird einer unserer Schwerpunkte sein, weil es durch den Bebauungsplan noch große Reserven hat. Wahrscheinlich kann man hier noch 50% mehr Fläche unterbringen, mit bestehendem Baurecht, und weil hier zwei Haltepunkte der Regionalstadtbahn in Planung sind" erklärt Oberbürgermeister Boris Palmer.

Auf dem Grundstück der Firma meleo Stand früher eine Lagerhalle. Jetzt haben hier ein Malereibetrieb, ein Zahntechniker, eine Medienagentur, ein Rechtsanwalt und ein Yogastudio ihren Platz gefunden.

Auch der Internationale Bund hat seine bestehenden Gebäude um ein Stockwerk erweitert. Das ist, laut Architekt Florian Danner gar nicht so einfach hinzubekommen, denn auch die Erdbebensicherheit müsse weiterhin gewährleistet sein.

Das Gebäude des Internationalen Bundes soll auf dem Parkplatz noch einen größeren, zusätzlichen Neubau erhalten, sodass auf der bisherigen Fläche künftig doppelt so viele Menschen Arbeit finden können. Und mit den neuen Haltepunkten der Regionalstadtbahn ist der Verlust der Parkplätze auch zu verschmerzen.

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