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Mobile Industriewelt - "Discover Industry Truck" am Hechinger Gymnasium

Wie können Schüler auf die moderne Arbeitswelt am besten vorbereitet werden? Eine Möglichkeit bietet derzeit der "Discover Industry"-Truck, der Schulen in ganz Baden-Württemberg anfährt. Momentan macht der Truck am Hechinger Gymnasium Station. Der Schwerpunkt liegt hierbei auf Berufe in den MINT-Fächern. MINT steht für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Die dargestellte mobile Industriewelt des Trucks soll eine praxisnahe Berufsorientierung und Anwendung der in der Schule gelehrten Fächer bieten.

Bevor ein Produkt produziert wird und auf den Markt kommt, muss erst einmal die Idee entworfen werden. Die Designerstellung geschieht heutzutage überwiegend am Computer wie hier mit Hilfe eines Scanners. Doch damit der Entwurf auf dem Bildschirm erscheint, werden IT-Kenntnisse benötigt, um den Scanner samt entsprechender Software zu programmieren. Der Scanner ist nur eine von mehreren Stationen, die die Schüler einer neunten Klasse des Hechingener Gymnasiums am Montag durchlaufen haben. Bevor es aber zur ersten Station geht, zeigen die beiden Coaches den Schülern die Entwicklung der Industrie. Von den ersten dampfmaschinenbetriebenen Fabriken bis hin zur heutigen automatisierten Fertigung.

"Bei "Discover Industry" beschäftigen wir uns mit dem MINT-Bereich, den wir hier ganz praktisch darstellen wollen. An den technischen Stationen zeigen wir den Prozessablauf in der Industrie auf, so dass die Schüler erkennen, wo brauch ich Informatik, Physik in meinem späteren Beruf. Der Truck ist auch nur ein Bestandteil eines Programms, das "Coaching4future" heißt, was das Ziel hat die Schüler für den MINT-Bereich zu begeistern und Berufsorientierung für Berufe in diesem Bereich zu geben.", so Jaqueline Pernet.

Das Programm "Coaching4Future" ist von der Baden-Württemberg Stiftung, von Südwestmetall und der hiesigen Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit ins Leben gerufen worden. Wie geht es denn nun mit dem eingescannten Produkt weiter? Es muss natürlich ausgiebig getestet werden – hier angedeutet mit dem Windkanal. Beim Produkttesten sind zuweilen physikalische und werkstoffliche Kenntnisse gefragt, die die Schüler in Kleingruppen lösen müssen, bevor es dann schließlich in die Produktion geht. Und wie nehmen die Schüler das Angebot wahr?

Jaqueline Pernet: "Also am Anfang wissen die Schüler nicht was sie erwartet, aber so bald sie erst einmal praktisch loslegen, sind sie voll dabei. Ob es im Endeffekt in einen MINT-Beruf endet oder nicht, kann man jetzt natürlich nicht sagen. Aber durchweg sind die Schüler begeistert."

Die Begeisterung der Schüler konnte man an den einzelnen Stationen spüren und am Engagement fehlte es ihnen auch nicht. Und wer weiß, vielleicht hat der Besuch den einen oder anderen Anstoss für einen Beruf im MINT-Bereich gegeben.

(Zuletzt geändert: Montag, 06.05.19 - 15:18 Uhr   -   523 mal angesehen)
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