KEFF | Bildquelle: RTF.1

Tübingen:

Unternehmer sollen Umwelt schützen - KEFF zeigt wies geht

Stand: 06.07.18 14:39 Uhr

Was passiert, wenn das letzte deutsche Atomkraftwerk Ende 2022 vom Netz geht? Und was bedeutet das für die Unternehmen im Land? Wie will das Land dafür sorgen, das auch weiterhin Strom durch die leitungen fließt. Diese Fragen versuchte die Kompetenzstelle Energieeffizienz Neckar Alb zu beantworten.


50 – 80 – 90, das ist der Plan. Übersetzt bedeutet das: Die Landesregierung Baden-Württemberg möchte bis zum Jahr 2050 50% weniger Energie verbrauchen. 80% der benötigten Energie soll bis dahin durch erneuerbare Energien, wie beispielsweise Windräder, Solarzellen und Wasserkraft bereitgestellt werden. Werden diese Ziele erreicht, bläst das Land -etwa neunzig Prozent weniger CO2 in die Luft.

Die Unternehmen sollen diese Ziele mittragen. Schließlich würden sie auch ungefähr ein Viertel der benötigten Energie verbrauchen. Deshalb haben sich die IHK Reutlingen und die Energie und Klimaschutzagenturen der Landkreise Reutlingen, Tübingen und Zollernalb zusammengetan und die regionale Kompetenzstelle Energieeffizienz Neckar-Alb, kurz KEFF gegründet. Sie will vor allem kleinen und mittelständischen Unternehmen dabei helfen, Energie zu sparen.

Spart ein Unternehmen Energie, sinken auch die Kosten. Außerdem steige, laut KEFF, die Wettbewerbsfähigkeit der Firma und die Umwelt werde zum Wohle aller entlastet. Energie sparen führe also zu einer "Win-Win" Situation. Deshalb setzt die KEFF Effizienzmoderatoren ein, die die Unternehmen für das Thema sensibilisieren wollen.

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