Schätzungen zufolge leiden momentan allein in Somalia etwa 90.000 Mädchen und Jungen unter akuter Unterernährung. In Kenia hat sich die Zahl der Menschen, die sich nicht mehr selbst ernähren können, von September bis Januar auf 2,6 Millionen verdoppelt. 5,6 Millionen Menschen aus den Teilen Äthiopiens, die erst im vergangenen Jahr von einer der schlimmsten Dürren überhaupt betroffen waren, haben sich immer noch nicht erholt. Sie sind momentan auf humanitäre Hilfe angewiesen. Die Lebensgrundlage vieler Menschen ist bedroht, dadurch ziehen immer mehr Familien aus den jetzt schon vom Hunger betroffenen Gebieten in Regionen mit einer vermeintlich besseren Ernährungssituation.
"Wir wollen die Regierungen nicht aus der Pflicht nehmen, für das Wohl und die Nahrungssicherheit der eigenen Bevölkerung zu sorgen. Aber wir wissen aus Erfahrung, dass es einen großen Unterschied für jedes einzelne Menschenleben macht, wie schnell die Hilfe ankommt", sagt Katrin Weidemann, Vorsitzende des Vorstands der Kindernothilfe.
Die Kindernothilfe ist seit Jahrzehnten am Horn von Afrika tätig und steht im engen Kontakt mit lokalen Partnerorganisationen, um die Hilfsmaßnahmen abzustimmen.
![]() | Bedeckt 16 / 17° C Luftfeuchte: 87% |
![]() | Starker Regen 17 / 18° C Luftfeuchte: 79% |
![]() | Bedeckt 16 / 16° C Luftfeuchte: 87% |