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Die Ursprünge des Jagdbogens

Bogenschütze Viele Völker der Welt nutzten seine Dienste. Schon in früher Zeit wurde er als Jagd und als Kriegsgerät benutzt: Der Bogen. Die Mongolen und Briten waren wegen ihrer Pfeilhagel gefürch- tet - die Japaner machten eine Kunst daraus. Doch die Kriegskunst schritt mit eisernen Schritten voran. Als das Repetiergewehr erfunden wurde, war es aus mit der Überlegenheit der Bogen- schützen. Dennoch entwickelte sich der Bogen weiter, vor allem als Sportgerät. Der moderne Bogen ist fast so etwas wie eine High-Tech-Waffe. Nur noch wenige Schützen greifen heute noch auf die alte Variante zurück. Doch gibt es noch einige, die nicht nur mit diesen alten Bögen umgehen können. Sie bauen sie sogar selbst.

Fuß Wir begleiten einen Bogen- bauer, der die Axt und moderne Hilfsmittel gegen die Urwerkzeuge eingetauscht hat. In einem Wäldchen bei Gärching auf der schwäbischen Alb machen wir uns mit ihm auf die Suche nach einem geeigneten Holz für den Bogen. Denn nicht alles, was unser Auge im Wald so erblickt, ist für den Bogenbau geeignet. Die ersten Bögen gab es wohl schon in der Steinzeit. Meist wurden die Jagdwaffen aus Kiefer, später dann aus Ulme und Eibe hergestellt.

Füße werden vermessen Der Dogenbauer ist zu Beginn erst einmal damit beschäftigt, einen Rohling aus dem Holz herauszuarbeiten. Wie stark dieser Bogen am Ende sein wird, darüber kann man jetzt noch nicht viel sagen. Unser Bogen wird alles andere als modern. Um genauer zu sein: er wird so etwas wie ein Nachbau eines Bogens, den man vor mehr als 8.000 Jahren bei Holmegaard in Dänemark gefunden hat. Aber trotzdem macht es Spaß mit dem neu gebauten Bogen zu schiessen.

Sendetermin

  • Sonntag, 27. August 2017, (ab 18 Uhr nach den Nachrichten)
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