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Unternehmen Wüste

Der Ölschieferabbau auf der Schwäbischen Alb während der NS-Zeit

Gedenkstein Die Alliierten griffen gegen Ende des Zweiten Weltkriegs gezielt die Erdölversorgung Deutschlands an. So bombardierten sie die rumänischen Ölfelder von Plösti oder die Hydrierwerke der Leuna-Werke, in denen synthetisches Benzin hergestellt wurde. So litt die deutsche Wehrmacht permanent unter Spritmangel. Das Dritte Reich suchte nach einer Lösung, unter anderem auf der Schwäbischen Alb. Edmund Geilenberg erstellte den Mineralölsicherungsplan, dessen Kern das "Unternehmen Wüste" war: Die Errichtung von Konzentrationslagern und Ölproduktionsstätten auf der Schwäbischen Alb.

Ruinen bei der Schwäbischen Alb So entstand der Plan, aus dem so genannten Schiefer Epsilon Öl zu gewinnen. Der Haken an dem Plan: 35 Tonnen Ölschiefer ergeben nur eine Tonne Öl. Die Erfahrungen mit estnischem Schiefer ließen sich nicht eins zu eins auf der SchwÄbischen Alb anwenden. Auch wenn der Schiefer hier direkt unter der Oberfläche liegt. Es gab mehrere Herstellungsverfahren: Einerseits das Meilerverfahren nach Sennewald und zum anderen das Verfahren über einen Hubofen. Um die verschiedenen Verfahren zur Ölgewinnung zu testen, entstand im Oktober 1943 die DÖLF: In Schömberg befand sich früher das technische Zentrum und die Zentrale. Dies geschah alles noch bevor das Unternehmen Wüste im Juli 1944 offiziell beschlossen wurde.

Sendetermin

  • Sonntag, 06. August 2017, (ab 18 Uhr nach den Nachrichten)
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