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Informatik-Ausbildung:

IT-Berufe sind gefragt wie nie - Eine Übersicht

Ohne IT geht in den meisten Unternehmen nichts mehr. Das wird auch am Wachstum der Stellenangebote für IT-Fachkräfte deutlich. Kein Wunder, dass sich immer mehr Jugendliche für eine Ausbildung in dieser boomenden Branche entscheiden. So gehören die Fachinformatiker mit rund 12.000 Neuabschlüssen mittlerweile zu den Top-Ausbildungsberufen, wie die aktuelle Analyse des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) zu den neuen Ausbildungsverträgen 2016 zeigt. Ein Überblick über die IT-Berufe Fachinformatiker, IT-Systemelektroniker, IT-Systemkaufleute.
Informatik Berufe

„Wer eine Begabung für Zahlen hat, sollte sich unbedingt nach einem passenden Beruf in der IT umsehen", rät Petra Timm vom Personaldienstleister Randstad. Die Auswahl ist groß: Der Fachinformatiker Anwendungsentwicklung beherrscht die unterschiedlichsten Programmiersprachen und Betriebssysteme und kennt sich in Datenbanken aus.

Viel Abwechslung wartet auch auf den Fachinformatiker Systemintegration: Er berät beim Kauf von Hard- und Software, installiert und betreut ganze Systeme und Netze. Daneben ist eine Lehre zum IT-Systemelektroniker möglich, der sich um die Installation von Netzwerken und die Behebung von Systemfehlern kümmert.

Und der IT-System- und Informatik-Kaufmann plant und kalkuliert IT-Projekte bzw. findet im Ein- und Verkauf die passende IT-Lösung. „In allen Berufsbildern werden Teamfähigkeit, ein guter Realschulabschluss und Computer-Vorkenntnisse erwartet", so Petra Timm. Sie empfiehlt Schulabgängern, sich in dieser Branche online zu bewerben. Wer es schafft, kann sich freuen: Die Spezialisten sind auf dem Arbeitsmarkt gefragt.

Wie werde ich Fachinformatiker?

Die Zahl der vernetzten Geräte in der Arbeitswelt wächst rasant. Damit Unternehmen den Durchblick im Datenstrom nicht verlieren, gibt es den Fachinformatiker. Ob in Krankenhäusern, bei Computerherstellern, in Verwaltungen oder bei Anbietern von Telekommunikationsprodukten - sie werden in nahezu allen Branchen gebraucht. „Fachinformatiker ist eine anspruchsvolle Tätigkeit, auf keinen Fall ein Routinejob", sagt Petra Timm vom Personaldienstleister Randstad. „In der dreijährigen Ausbildung wird gelehrt, wie Programme für bestimmte Anwendungen geschrieben und Datenbanken programmiert werden, aber auch, welche Arten von Software es überhaupt gibt." Auszubildende können zwischen zwei Fachrichtungen wählen: Der Fachinformatiker für Systemintegration baut aus verschiedenen Komponenten wie Drucker, Scanner und PC ein Büronetzwerk auf, installiert Großrechnersysteme und wartet und verwaltet Datenbanken. Der Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung entwickelt und programmiert die Software. Dafür ist logisches Denken, mathematisches Grundverständnis und gutes Englisch gefragt. Fachhochschulreife bzw. Abitur sind nicht zwingend erforderlich, erhöhen aber die Chancen auf eine Lehrstelle.

Ausbildung zum IT-Systemelektroniker

Im Internet recherchieren, gleichzeitig E-Mails verschicken und mit eigener Rufnummer jederzeit erreichbar sein und anrufen können - Kundenwünsche wie diese sind für IT-System-Elektroniker kein Problem. Sie entwickeln individuelle Informations- und Telekommunikationssysteme für ihre Kunden. Dazu installieren sie alle notwendigen Geräte und Netzwerke einschließlich der Software - in großen Konzernen können das Tausende von Rechnern in verschiedenen Netzwerken sein, die wiederum miteinander verbunden sind. Da diese nicht lange ausfallen dürfen, muss die Arbeit häufig unter Zeitdruck erfolgen. „IT-System-Elektroniker sind so etwas wie die Feuerwehrleute des digitalen Zeitalters", sagt Petra Timm vom Personaldienstleister Randstad. Wer sich für die dreijährige Ausbildung interessiert, sollte technisches Verständnis und handwerkliches Geschick mitbringen. Die Fähigkeit zur Kommunikation mit Kunden ist genauso gefragt wie gute Englischkenntnisse. Denn die meisten Handbücher sind auf Englisch. Wer die Lehre erfolgreich meistert, kann sich auf bestimmte Gebiete spezialisieren. Gute Bewerber werden immer gesucht.

Die Alleskönner: IT-Systemkaufleute

Sie sind Kaufmann und Computerexperte in einem: IT-Systemkaufleuten bieten sich spannende Aufgaben und beste Berufsaussichten - denn die Multitalente sind gefragt. „Die Branche sucht nicht mehr den einsamen Programmierer", erklärt Petra Timm, Pressesprecherin des Personaldienstleisters Randstad. „Gewünscht werden immer mehr Informatiker, die auch über betriebswirtschaftliches Know-how verfügen." Dieses Wissen kann der IT-Systemkaufmann an seinen Arbeitsplatz mitnehmen. Dafür durchläuft er in der dreijährigen Ausbildung fast alle Abteilungen im Betrieb. Wenn ein Kunde anruft und ein Angebot benötigt, wird der IT-Systemkaufmann gefragt, ebenso, wenn kleinere Reparaturen am Server anstehen. Logisches Denken, mathematisches Verständnis, aber auch gutes Englisch und Ausdrucksvermögen sind dafür wichtig. Wer darüber hinaus mindestens über einen Realschulabschluss verfügt, hat besonders gute Chancen, sich im Bewerbungsverfahren durchzusetzen. (txn)

(Zuletzt geändert: Sonntag, 11.06.17 - 08:39 Uhr   -   1234 mal angesehen)
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