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Die zentrale Botschaft nicht vergessen - Weihnachtsgottesdienst in Rottenburg

Geschenke, ein schön geschmückter Christbaum und gutes Essen - das ist es, was viele mit Weihnachten verbinden. Doch Weihnachten ist auch die Zeit der Besinnlichkeit und des Glaubens. Darum gehört für viele auch der Besuch eines Gottesdienstes mit dazu. In Rottenburg sind am ersten Weihnachtsfeiertag deshalb wie jedes Jahr zahlreiche Menschen zum traditionellen Pontifikalgottesdienst in den Dom gekommen.

Der Heilige Abend liege zwar hinter uns, aber er sei noch längst nicht vorbei, erklärte Bischof Gebhard Fürst in seiner Predigt vor den anwesenden Gläubigen. Vielmehr wirke er weiter. Von den Geschenken, die wir zum Christfest bekommen hätten, gehe große Freude aus. Das größte Geschenk sei aber: Jesus, das Kind in der Krippe. Jesus, der so viele Menschen geheilt und gerettet habe. In ihm mache sich Gott selbst zum Geschenk: "Er selbst kommt zu uns, bleibt nicht der ferne, der unnahbare Gott. Er wird für uns sichtbar, in seiner Liebe erfahrbar. Dass Gott einer von uns wird, einer von uns, die wir uns oft wie verloren fühlen, wie abgestürzt. Das tut uns gut." Gott schenke uns seine Nähe in der Person des Jesus von Nazareth. Er wohne im wirklichen Sinne unter uns – das ist laut Bischof Fürst die zentrale Botschaft im Johannes-Evangelium.

Gott habe an vielen Orten unter uns gewohnt: erst in Maria, dann als Kind in der Krippe, später unter freiem Himmel in Galiläa – und auch im Haus des Petrus. Fürst: "Als ich vor einigen Wochen auf einer Pilgerreise in die Ausgrabungen des Wohnorts Jesu bei der Familie des Petrus hinunter schaute, hat mich das sehr bewegt, tief beeindruckt. So konkret ist Menschwerdung Gottes unter uns Menschen. Er, Gottes ewiges Wort an uns, wohnt mit Menschen ganz nah zusammen und wirkt im kleinen Kreis heilsam." Auch heute wolle Gott laut Fürst noch bei uns wohnen, in Menschen, die die Liebe Jesu leben. Das sei Weihnachten: "Wo Gott Wohnung nimmt unter uns Menschen, da verwandelt sich die Welt. Da wird aus Unfriede Friede. Da entsteht im Streit Verzeihung. Da wandelt sich Verzweiflung in Zuversicht. Da weicht die Angst."

Die Weihnachtsbotschaft vom göttlichen Kind in der Krippe lasse keinen Platz für Hass und Gewalt. Die Botschaft richte sich an alle Menschen weltweit und ganz nah: Übergriffe auf Menschen auf der Flucht hätten hier keinen Platz. Und antisemitische Äußerungen oder Ausschreitungen würden sich von selbst verbieten. Fürst rief dazu auf – so wie Gott durch Jesus – für die Würde und den Schutz anderer Menschen einzutreten und diese eigentliche Botschaft von Weihnachten über den Geschenken nicht zu vergessen.

(Zuletzt geändert: Montag, 25.12.17 - 15:24 Uhr   -   1385 mal angesehen)
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