Weihnachtsmarkt Tübingen | Bildquelle: RTF.1

Tübingen:

Originell und selbstgemacht - Weihnachtsmarkt in Innenstadt gestartet

Stand: 14.12.18 16:13 Uhr

Traditionell am 3. Adventswochenende lädt die Universitätsstadt Tübingen zum Weihnachtsmarkt in die Altstadt ein. Nicht nur die Besucher, auch die Anbieter kommen von nah und fern. Und so reihen sich auch in diesem Jahr wieder hunderte geschmückte Weihnachtmarktstände aneinander, die den Besuchern ihre Waren anbieten.


Das meiste, was es an den Ständen zu kaufen gibt, ist selbst gemacht – so wie die bunten Vogelhäuschen und anderen Holzwaren, die Linde Bubeck anbietet. Aber auch Handgestricktes darf nicht fehlen – wie etwa Wärmeflaschen mit der Aufschrift "Frostbeule". Und egal, wo man schaut – originell sind die Sachen auf jeden Fall.

Michael Brunnhuber von Avoc ART macht Schmuck aus Avocadokernen. Das tolle an dem Material sei, dass der Kern am Anfang sehr weich sei und sich gut bearbeiten lasse. Am Schluss sei er dann "bockelhart". Brunnhuber arbeitet da Glasperlen oder Halbedelsteine ein. Wenn der Kern trocknet, zieht er sich so zusammen, dass es eine natürliche Einfassung gibt, die den Schmuck hält – laut Brunnhuber also ganz natürlicher Schmuck, der nur geölt werde. Noch ein Lederband und fertig.

Der Weihnachtsmarkt breitet sich in der gesamten Tübinger Innenstadt aus: Von der „Unteren Stadt" über die „Krumme Brücke" und Kornhausstraße hin zum Marktplatz, über den Holzmarkt bis in die Neckargasse, Neue Straße und rund ums Nonnenhaus.

Oliver Ritter kommt vom Bodensee. Neben ein paar Feuerschalen hat er auch Bronzeskulpturen  in verschiedenen Größen mitgebracht. Die seien geeignet sowohl für den Innen- als auch den Außenraum. "Auszeichnen tun meine Arbeiten, dass sie abstrakt figürlich sind. Es ist eine starke Aufrichte in den Skulpturen, eine starke Dreigliederung, die sie dann auch in den menschlichen Raum heben. Und im Grunde genommen sind alle Werke, die auf dem Weihnachtsmarkt aufgestellt sind, Tugenden."

Wer vor lauter Bummeln, Schauen und Kaufen Hunger kommt, wird natürlich auch fündig. Und hier ist das Angebot genauso vielfältig, wie bei den Ausstellern. Neben schwäbischen Schupfnudeln gibt es zum Beispiel auch Leckereien aus Indien.

Am Freitag ist der Markt bis 21 Uhr geöffnet, am Samstag von 10 bis 21 Uhr, und am Sonntag von 11 bis 19 Uhr.

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