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Von Zustimmung bis Entsetzen:

Reaktionen auf neue CDU-Chefin Kramp-Karrenbauer

Die Delegiertern beim CDU-Parteitag in Hamburg haben Annegret Kramp-Karrenbauer ist zur neuen CDU-Vorsitzenden gewählt. So reagiert die Politik in der Region auf die neue Merkel-Nachfolgerin an der CDU-Spitze - Von Zustimmung bis Entsetzen.
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Man sei Kanzlerin Angela Merkel "für die gute Arbeit als Vorsitzende in den vergangenen 18 Jahren sehr dankbar", erklärte der CDU-Kreisverband Reutlingen.

Annegret Kramp-Karrenbauer habe sich in einem fairen Wettstreit gegen ihre Konkurrenten durchgesetzt und damit das Vertrauen der Delegierten gewonnen. Die Reutlinger CDU-Politiker Donth, Gaiser und Hailfinger - als Delegierte mit dabei beim Parteitag - freuen sich auf die Zusammenarbeit mit ihr. Sie zeigten sich nach der Wahl sicher, dass sich die Partei geschlossen hinter der neuen Vorsitzenden sammeln werde - Getreu dem von Angela Merkel für den Parteitag gewählten Motto „Zusammenführen. Und zusammen führen." 

"Die CDU hat sich hier gegen einen klaren Bruch entschieden und die marktwirtschaftliche Erneuerung gescheut", erklärte der Landesvorsitzende der FDP Baden-Württemberg und Bundestags-Fraktionsvize Michael Theurer zur Wahl der neuen CDU Bundesvorsitzenden, Annegret Kramp-Karrenbauer. "Es ist weiter an uns Freien Demokraten, für die arbeitende Mitte und die soziale Marktwirtschaft zu kämpfen. Ein schneller Wechsel an der Regierungsspitze ist mit der Wahl Kramp-Karrenbauers nicht zu erwarten", so Theurer. 

FDP-Landtags-Fraktionschef Rülke findet es völlig unverständlich, dass die CDU nicht Friedrich Merz zum Bundesvorsitzenden gewählt hat „Es hätte die Chance bestanden, wieder Wähler von der AfD zurück zu gewinnen und die politische Landschaft in Deutschland zu stabilisieren. Mit der Wahl von Kramp-Karrenbauer hat sich die CDU dazu entschieden, das ‚System Merkel' noch viele Jahre fortzusetzen. Das Ergebnis wird sein, dass die Union immer schwächer und der rechte Rand immer stärker werden wird.", so Rülke zur CDU-Entscheidung.

Für SPD-Landesvorsitzende Andreas Stoch zeigt das Wahlergebnis, dass die CDU in Baden-Württemberg neoliberaler und spießiger tickt als anderswo - sei doch im Vorfeld aus den Reihen der baden-württembergischen CDU stark für ihren Konkurrenten Friedrich Merz getrommelt wurde.

Es sei für die SPD "nun durchaus eine Chance, sich an dieser konservativeren Nachfolgerin von Frau Merkel reiben zu können. Das ist aber nicht entscheidend. Alles andere liegt nur an uns selbst."

(Zuletzt geändert: Samstag, 08.12.18 - 13:00 Uhr   -   371 mal angesehen)
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