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Schwäbische Alb:

Mehr als regional - "Albgemacht" als naturschutzorientierte Regionalmarke für die Schwäbische Alb

Das Arten- und Insektensterben ist in aller Munde. Doch was geschieht, wenn sich Landwirte und Produzenten zusammentun, um gemeinsame Sache für Tier- und Pflanzenwelt zu machen?" - Mit diesem Slogan präsentiert sich die neue, regionale Marke "Albgemacht". Mit dieser Marke wollen die Produzenten und Vermarkter nicht nur regionale Produkte aus dem Biosphärengebiet Schwäbische Alb anbieten, sondern gleichzeitig auch für die Erhaltung der schwäbischen Flora und Fauna sorgen.

Ein gutes Gewissen – dass wollen nicht nur die Verbraucher, wenn sie sich für Bio und regionale Produkte entscheiden, auch die Produzenten wollen, dass ihr Produkt für Qualität, Regionalität und Nachhaltigkeit steht.

Eine Marke, die all das und noch mehr klar signalisieren soll, wird es bald geben: unter der Dach-Marke „Albgemacht" befinden sich in naher Zukunft Betriebe, deren Produkte aus dem Biosphärengebiet Schwäbische Alb stammen und die sich weiterhin verpflichten, der Natur etwas zurück zu geben, um die Artenvielfalt in Tier- und Pflanzenwelt zu erhalten.

Ähnlich wie die Marke „Gutes vom See" aus dem Bodensee-Raum, soll auch die Marke „Albgemacht" funktionieren – mit klar erkennbarem Konzept.

Rainer Striebel von der Geschäftsstelle des Biosphärengebiets Schwäbische Alb erklärt, dass im Kern des Konzepts die biologische Vielfalt auf den Produktionsflächen stehe.

Wer Teil dieser naturschutzorientierten Regionalmarke sein will, muss seinen Betrieb den Standards und Kriterien anpassen und seinen Teil zur Erhaltung der Artenvielfalt beitragen. Von einer externen Prüfstelle wird das jährlich dann auch überprüft. Damit heben sich die Produkte von der Masse ab und erfüllen Standards, die auch für den Verbraucher immer wichtiger werden. Das haben auch große Vermarkter, wie die Supermarktkette REWE erkannt. Die merken nämlich immer mehr, wie wichtig Transparenz und Regionalität bei den Kunden ist.

REWE-Pressesprecherin Sabine Stachorski sieht in Albgemacht ein Konzept, bei dem sowohl Regionalität, als auch Wertigkeit vorhanden sei. Wo genau das Produkt herkommt und was der Produzent zur Artenvielfalt beiträgt, soll deshalb auch auf den zukünftigen Verpackungen klar erkennbar sein.

Im Moment präsentieren schon sechs regionale Betriebe die gemeinsame Marke „Albgemacht". Diese sind die Schäferei Kräuterlamm, die Weingärtnergenossenschaft Metzingen-Neuhausen, die Hofmolkerei Schmid, die Reutlinger Metzgerei Zeeb, die Weingärtnergenossenschaft Hohenneuffen-Teck und die Mühle Lichtenstein.

Die Gründer von „Albgemacht," sowie Landrat Reumann und Tübinger Regierungspräsident Tappeser sind sich sicher – sobald das Marketing im vollen Gange ist, werden viele weitere regionale Betriebe hinzukommen wollen.

(Zuletzt geändert: Mittwoch, 07.03.18 - 16:25 Uhr   -   963 mal angesehen)
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