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Fest in Narrenhand - Narrenempfang im Regierungspräsidium

Zwei Tage vor dem Schmutzigen Donnerstag haben die Narren bereits das Regierungspräsidium in Tübingen gestürmt. Zahlreiche Hästräger verwandelten den "Tempel", wie Regierungspräsident Tappeser ihn nannte, in ein wahres Narrenparadies.

Bereits beim Einmarsch der Zünfte war klar: Die Narren waren super gelaunt und haben das Tübinger Regierungspräsidium heute fest im Griff mit Musik und allerlei Jucks und Tollerei. Klaus Tappeser war als Salamander verkleidet. Und das nicht ganz ohne Grund wie es scheint. Aus Solidarität mit all den Lurchen, Salamandern und Echsen, die umgesiedelt werden müssen weil wir ihren Lebensraum zerstören. Und weil er hoffe, dass diese sich alle in ihrem neuen Lebensraum wohl fühlen, so Tappeser.

Denn das Regierungspräsidium sei ja insbesondere für Verkehrs- und Straßenbau zuständig. „Leut i bin ganz durcheinander, damit des Ganze ich versteh, und aus der Sicht der Viecher seh, renn ich heut, nehmts mir net krumm, halt mal als Salamander rum.", so Tappeser in seiner Büttenrede. Höhepunkt war die Verleihung der Narrenkappe an den ehemaligen Landrat des Alb-Donau-Kreises, Heinz Seiffert. Für ihn ist die Fasnet nichts Unbekanntes. 30 Jahre war er Mitglied in einer Fasnetskapelle in Ehingen. Dort war er auch 12 Jahre stellvertretender Vorsitzender der Narrenzunft. Und das, nach eigener Aussauge obwohl er von der Alb kommt und evangelisch ist.

Abseits des närrischen Treibens hat die Fasnet für ihn auch eine ganz besondere Bedeutung. Sie bringe Jung und Alt zusammen, aber auch Menschen die von anderswo herkommen. Die Fasnet habe einen integrierenden Faktor. Und jeder der Freude am Brauchtum und dem Kulturgut Fasnet hat, sei herzlich in den Zünften willkommen.

Nach den Büttenreden und der Ehrung gab es dann ausgiebig Zeit für die Narren und die Mitarbeiter des Regierungspräsidiums, in der Mensa zu feiern und sich bei Linsen und Spätzle mit Saiten, zu stärken.

(Zuletzt geändert: Mittwoch, 07.02.18 - 15:35 Uhr   -   446 mal angesehen)
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