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Babynahrung vergiftet:

Hunderte Hinweise auf Supermarkt-Erpresser - Video veröffentlicht

Nach dem Fund vergifteter Babynahrung in Friedrichshafen am Bodensee fahndet die Polizei überregional mit Hochdruck nach einem Erpresser. Laut Polizei sind bereits hunderte Hinweise eingegangen. Die Ermittler haben jetzt auch ein Fahndungsvideo veröffentlicht, das den mutmaßlichen Erpresser zeigt. Er fordert einen Millionenbetrag.

Der unbekannte Täter hatte in einem Schreiben an unterschiedliche Adressaten einschließlich der Polizei angedroht, bei Nichterfüllung seiner Geldforderung in Lebensmittel- und Drogeriemärkten im In- und Ausland vergiftete Lebensmittel zu deponieren.

Die Ermittlungsbehörden und die amtliche Lebensmittelüberwachung nehmen diese Drohung sehr ernst: Der Täter hat bereits in verschiedenen Friedrichshafener Einkaufsmärkten fünf vergiftete Gläschen mit Babynahrung deponiert. Danach gab er einen Hinweis. Angestellte und Polizei konnten die Gläschen sicherstellen.

Da nicht ausgeschlossen werden kann, dass es zukünftig zu einer Manipulation kommen könnte, werden Verbraucher deshalb aufgefordert, besonders auf Beschädigungen der Produktverpackungen oder das Fehlen des Unterdrucks (besonders bei Glasverpackungen mit Schraubverschluss) zu achten. Deckel von ordnungsgemäß verschlossenen Gläsern weisen üblicherweise eine Wölbung nach innen auf, beim Öffnen ist ein Knackgeräusch zu hören.

Die Warnung wird auch von den Handelskonzernen verbreitet, etwa vom Drogeriemarkt dm mit Sitz in Karlsruhe. Alle Mitarbeiter in den dm-Märkten seien angewiesen, "besonders aufmerksam zu sein und sich bei Auffälligkeiten umgehend an einer zentralen Stelle zu melden, um dann die nötigen Schritte einzuleiten."

Werden beim Einkauf verdächtige Produkte festgestellt, werden die Verbraucher gebeten, sofort das Verkaufspersonal zu informieren. Stellen Verbraucher zu Hause eine Manipulation von Verpackungen fest, können diese beim Ladengeschäft oder bei jeder Polizeidienststelle abgegeben werden.

Der Erpressung dringend verdächtig, zumindest daran beteiligt zu sein, ist der abgebildete Mann, der vergangene Woche in einem Lebensmittelmarkt in Friedrichshafen von einer Überwachungskamera erfasst wurde.

Personen, denen der abgebildete Mann auffällt, die diesen in den vergangenen Tagen gesehen haben, die Hinweise zu seiner Identität geben können oder Auffälligkeiten im Zusammenhang mit dem Erpressungsfall wahrgenommen haben, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium Konstanz unter Tel. 0049 (0)7531 995 – 3434 oder Friedrichshafen.KD.callcenter@polizei.bwl.de in Verbindung zu setzen.

Dienstag, 03. Oktober 2017
11:01 Lebensmittelbehörden und Polizei geben im Erpressungsfall Entwarnung
Lebensmittelbehörden und Polizei geben nach der Festnahme des mutmaßlichen Supermarkt-Erpressers in Ofterdingen Entwarnung: Nach allem, was wir derzeit wissen, sind nach menschlichem Ermessen keine vom Erpresser vergifteten Lebensmittel im Umlauf", erklärte der Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Peter Hauk. Dennoch hat er einen dringenden Rat an die Verbraucher. [Weiterlesen]
Samstag, 30. September 2017
21:20 Mutmaßlicher Gift-Erpresser aus Ofterdingen hat gestanden
Der mutmaßliche Supermarkt-Erpresser hat vor dem Haftrichter gestanden: Bei seiner Vorführung beim Amtsgericht Ravensburg hat der in Ofterdingen im Kreis Tübingen festgenommene Mann die Vorwürfe eingeräumt. Darüber hinaus versicherte er, keine weiteren vergifteten Lebensmittel in den Handel gebracht zu haben. Er sitzt jetzt in Haft. [Weiterlesen]

15:41 Lebensmittel-Erpresser gefasst! Polizei: Beweismittel reichen für Haftbefehl - Spezial-Einsatzkräfte verhaften mutmaßlichen Babynahrungs-Vergifter bei Tübingen
Die hochgefährliche Lebensmittel-Erpressung ist offenbar zu Ende. Die in der Wohnung des Festgenommenen gefundenen Beweismittel reichen für einen Haftbefehl. Das teilten Polizei und Staatsanwaltschaft auf einer Perssekonferenz mit. Der Mann hatte vergiftete Babbynahrungs-Gläschen in Supermärkten in Friedrichshafen deponiert und anschließend mehrere Millionen Lösegeld gefordert. Spezial-Einsatzkräfte namen den 55-jährigen in Ofterdingen bei Tübingen fest. Bei der Polizei gingen 1.500 Anrufe und 400 E-Mails ein. Der entscheidende Tipp kam aus der Bevölkerung an ein Call-Center. Hier die Details: [Weiterlesen]

15:38 Festgenommener mutmaßlicher Erpresser aus Ofterdingen schweigt - Noch keine Entwarnung
Die bundesweite Erpressung verschiedener Handelskonzerne, die am 16. September mit einer E-Mail an mehrere Handelskonzerne und weitere Adressaten, darunter auch die Polizei, begonnen hatte, endete gestern Abend mit der vorläufigen Festnahme eines 53-jährigen Mannes in Ofterdingen im Landkreis Tübingen. Bislang schweigt der Verdächtige, in seiner Wohnung wurden Beweismittel gefunden. [Weiterlesen]

09:04 Mutmaßlicher Lebensmittel-Erpresser bei Tübingen festgenommen - Tatverdacht erhärtet sich
Bei Tübingen ist ein Mann festgenommen worden, bei dem es sich um den Babynahrungs-Erpresser handeln soll. Der Tatverdacht gegen den Festgenommenen habe sich weiter erhärtet, so die Polizei. An der Festnahme in Ofterdingen waren Spezial-Einsatzkräfte beteiligt. Der Erpresser hatte in Friedrichshafen in mehreren Supermärkten vergiftete Babynahrung in Umlauf gebracht und ein Millionen-Lösegeld gefordert. [Weiterlesen]
Freitag, 29. September 2017
07:47 Hunderte Hinweise auf Supermarkt-Erpresser - Video veröffentlicht
Nach dem Fund vergifteter Babynahrung in Friedrichshafen am Bodensee fahndet die Polizei überregional mit Hochdruck nach einem Erpresser. Laut Polizei sind bereits hunderte Hinweise eingegangen. Die Ermittler haben jetzt auch ein Fahndungsvideo veröffentlicht, das den mutmaßlichen Erpresser zeigt. Er fordert einen Millionenbetrag. [Weiterlesen]
Donnerstag, 28. September 2017
14:53 Erpresser droht mit vergifteten Lebensmitteln in Supermärkten und Drogerien
Ein Erpresser hat verschiedenen Handelskonzernen angedroht, Lebensmittel zu vergiften. In einem Schreiben an unterschiedliche Adressaten einschließlich der Polizei kündigt er an, bei Nichterfüllung seiner Geldforderung in Lebensmittel- und Drogeriemärkten im In- und Ausland nicht näher benannte Produkte zu deponieren, die mit einer unter Umständen tödlich wirkenden giftigen Substanz in flüssiger oder fester Form kontaminiert sind. In Friedrichshafen wurden bereits erste Funde gemacht. [Weiterlesen]

(Zuletzt geändert: Samstag, 30.09.17 - 15:47 Uhr   -   810 mal angesehen)
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