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Rottenburg:

Kanzleramtschef Peter Altmaier beim Wahlkamf-Endspurt in Rottenburg

Für ein Deutschland, in dem wir gut und gerne leben: So das Regierungsprogramm der CDU. Und unter eben jenem Titel lud die Bundestagsabgeordnete Anette Widmann-Mauz Kanzleramtschef Peter Altmaier zur Unterstützung im Wahl-Endspurt nach Rottenburg ein. Pläne für die Zukunft und Erinnerung an bereits erreichtes stellten die zentralen Punkte seiner Rede dar.
Peter Altmaier

In gewohnt ruhiger und humorvoller Art trat Peter Altmaier in der Zehntscheuer in Rottenburg auf. So bezeichnete er sich selbst als nicht den wichtigsten Minister, dafür aber für den "gewichtigsten Minister". Nach viel Lob für die Zusammenarbeit mit Anette Widmann-Mauz, plädierte er auch für Chancengleichheit und wünschte sich mehr Frauen in führenden Positionen.Nach so vielen Jahren der Gleichberechtigung häben wir nur 6,7% Frauen in den Vorständen der großen Unternehmen. Und er sei sich sicher, dass auch die Frauen einen hervorragenden Beitrag dazu leisten können das es uns gut geht.

Im gleichen Zug sprach er sich auch für den Erhalt der Mütterrente aus, ein Dankeschön an diejenigen Frauen die gar nicht arbeiten konnten oder durften. Für die Rentenpolitik hätte keine der Parteien eine Patentlösung. Eines sei aber sicher: Eine weitere Erhöhung des Renteneintrittalters werde es nicht geben. Und jeder der etwas anderes erzählen würde, würde lügen.

„Zeit für mehr Gerechtigkeit", das Regierungsprogramm der SPD, sei für ihn eine völlig unverständliche Kritik an der Politik der vergangen Jahre. Denn wer in 15 von 19 Jahren den Sozial- und Arbeitsminister stellen würde und wem dann auffallen würde das alles total ungerecht sei, der habe vor der eigenen Leistung nicht einmal den Mindestrespekt den er haben müsste.

Stichwort Bildungspolitik: Diese ist in Deutschland laut Altmaier ein Flickenteppich. Die Standards seien in den Bundesländern aber auch in den einzelnen Schulen zu verschieden. Im Zuge dessen soll auch eine das Recht auf eine Kinderbetreuung im Grundschulter eingeführt werden. Keine Familie solle entscheiden müssen wer von beiden zu Hause bleibt und alle sollen die Chance haben das ihre Kinder eine Nachmittagsbetreuung haben.

Für mehr als einen Eintrag im Goldenen Buch der Stadt Rottenburg hatte Altmaier keine Zeit. Der nächste Halt der Wahlkampf-Tour wartete bereits auf ihn.

(Zuletzt geändert: Freitag, 22.09.17 - 12:22 Uhr   -   489 mal angesehen)
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