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Marbach:

500-Jahre Haupt- und Landgestüt

Das Glück dieser Erde liegt auf dem Rücken der Pferde! - sagt schon eine alte Volksweisheit. Und was steht in der Region wohl mehr für Pferde und Reiten, als das Haupt- und Landgestüt Marbach. Denn dort werden die edlen Tiere seit nunmehr 500 Jahren gezüchtet ein Jubiläum das gefeiert werden muss.
Jubiläum in Marbach

Und deshalb gab es heute auf dem Haupt- und Landgestüt Marbach einen Tag der offenen Tür. Ein buntes- und vielfältiges Rahmenprogramm für Jung und Alt war geboten.

Daneben bestand dann aber auch die Möglichkeit den edlen Tieren ganz nahe zu kommen und ihr Treiben auf der Weide zu beobachten. Marbach feiert an diesem Wochenende sein rundes Jubiläum und die Chefin, Astrid von Velsen-Zerweck, war zufrieden.

Und heute hätten sie Besuch von allen Teilen der Bevölkerung. Von Familien, Züchter, Reiter seien dort. Und sie hätten natürlich die Tore aufgemacht in Marbach, Offenhausen und Johann, auf allen Gestütshöfen. Sie präsentierten, was sie so täglich mit den Pferden machten. Die Mitarbeiter hätten sich ein tolles Programm ausgedacht. Sie würde es leider nicht schaffen, alles zu sehen. Die Besucher hätten glaube sie viele, viele Möglichkeiten, vor allem auch die Kinder, da gäbe es ein tolles Kinderprogramm zum Beispiel. Dann gäbe es noch eine große Bühne mit Showprogrammen und auch kulinarischen Köstlichkeiten hier aus der Gegend.

Ein echter Hingucker war dann das heutige Pferde-Showprogramm in der großen Reithalle. Zu Beginn wurden Plakate, die die erste Erwähnung der Haupt- und Langestüts Marbach im Jahre 1514 zeigen, symbolisch durchbrochen, oder besser gesagt durchritten.

Leichtfüßig ging es danach weiter mit Schwarzwälder Kaltblütern und einer sogenannten Piaffé-Pirouette. Mehrere Jahre benötigen die Pferde an Ausbildung, bis die Tiere diese Übungen hinbekommen.

Und auch der Nachwuchs wurde präsentiert. Hier zum Beispiel ein sechs Wochen altes Stutfohlen. Die Stute - ein Anglo-Araber aus Frankreich – es handelt sich hierbei um ein Sportpferd.

Sportlich und rasant ging es dann auch weiter – dieses Mal mit zwei PS und einem Hütchenparcour und Bällen, die auf den Hütchen liegen. Die Kunst. Durchfahren der Tore, ohne dass die Bälle runterfliegen. Scheint ganz gut zu klappen.

Und passend kurz vor Beginn der Weltmeisterschaft durfte auch König Fußball nicht fehlen. Zwei Teams a drei Personen auf Pferden, die versuchen, diesen relativ großen Ball ins Tor zu befördern. Einen Schiedsrichter gab es auch, Abseits dafür nicht und Körper- beziehungsweise Perdekontakt war auch erlaubt. Und trotz einiger Anlaufschwierigkeiten – auch das klappte. Doch das Beste kam zum Schluss, wie Velsen-Zerweck erzählt.

Und ganz besonders sei die Gratulationsquadrille der deutschen Landgestüte. Aus jedem deutschen Landgestüt sei ein Hengst und ein Reiter da und die hätten gemeinsam eine schöne Quadrille gezeigt. Das sei ein ganz besonderer Höhepunkt.

Und so sah das dann aus. Das Quadrillereirten ist eine Spezielform des Formationsreitens. Der Begriff Quadrille stammt vom gleichnamigen formalen, ursprünglich französischem Tanz.

Den Salut gab es als Abschlussgruß und zu Ehren des 500-jahrigen Bestehens des Haupt-und Landgestüts Marbachs. Vielleicht ja auf die nächsten 500 Jahre.

(Zuletzt geändert: Sonntag, 18.05.14 - 18:42 Uhr   -   1236 mal angesehen)
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