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Reutlingen/Tübingen:

Weniger Arbeitslose - Arbeitsagentur stellt Bilanz 2015 vor

Für die Landkreise Reutlingen und Tübingen war das Jahr 2015 arbeitsmarkttechnisch gesehen ein gutes Jahr. Dem Geschäftsführer der Arbeitsagentur Reutlingen zufolge habe es mehr sozialversicherungspflichtig Beschäftigte - was er auf die Einführung des Mindestlohns zurückführt. Insgesamt seien weniger Menschen arbeitslos, wodurch auch die Arbeitslosenquote zurückgegangen sei.

Den stärksten Zuwachs um gut 900 Erwerbstätige hat es im verarbeitenden Gewerbe gegeben – auf nunmehr rund 51.000 Beschäftigte – gefolgt vom Gesundheits- und Sozialwesen mit rund 650 auf jetzt knapp 32.000 Beschäftigte.

2015 hatte sich die Arbeitsagentur verstärkt um Menschen gekümmert, die noch keine berufliche Qualifizierung haben. Laut Geschäftsführer Wilhelm Schreyeck stand auch die Integration in den Arbeitsmarkt von Langzeitarbeitslosen und Schwerbehinderten im Vordergrund. Das könne man erreichen und habe die Agentur erreicht durch eine besonders intensive Betreuung, indem zum Beispiel konkret Vorstellungsgespräche vorbereitet wurden, gemeinsam Bewerbungsunterlagen erstellt wurden, indem sehr intensiv und sehr eng mit den Kunden zusammengearbeitet wurde, indem die Kunden zum Beispiel begleitet wurden bei Vorstellungsgesprächen – so Schreyeck.

Auch die geringe Jugendarbeitslosigkeit sei weiter stabil. Mit einer Quote von 2,5 Prozent liegt die Region unter dem Landesdurchschnitt von 2,8 Prozent. Für Menschen unter 25 Jahren stünden die Chancen auf einen Arbeitsplatz also gut. Auf dem Ausbildungsmarkt habe sich die Tendenz entwickelt, dass es mehr Stellen als Bewerber gibt. Das habe laut vor allen Dingen den Grund, dass junge Menschen in zunehmendem Maße dafür sorgen wollten, dass sie einen möglichst hohen Schulabschluss haben. Und wenn eben jemand dann mit Abitur die Schule verlasse, dann sei der Wunsch nach einem Studium natürlich sehr häufig wirklich stark verbreitet.

Auch das Thema Flüchtlinge habe die Arbeitsagentur das Jahr über immer mehr beschäftigt. In Zusammenarbeit mit den Landratsämtern Tübingen und Reutlingen hätten die Verantwortlichen ein Projekt zur besseren Integration erarbeitet, bestehend aus zwei Teilen. Zum einen die Sprachkenntnisvermittlung, gefördert durch die Landratsämter. Und dann die intensive Betreuung durch die Arbeitsagentur. Jetzt sei man so weit, dass die ersten Sprachkurse enden würden und die Verantwortlichen dann in die intensive Betreuung und Vermittlung einsteigen könnten. Sie seien laut Schreyeck sicher – auch wenn Integration relativ lange Zeit in der Gesamtheit in Anspruch nehme – dass die Arbeitsagentur jetzt erste Integrationserfolge haben werde.

Auch für 2016 rechnet Schreyeck mit einem stabilen Geschehen auf dem Arbeitsmarkt. Wenn sich an der aktuellen Wirtschaftslage nichts ändern sollte, sei eine weitere Zunahme der Beschäftigung zu erwarten.

(Zuletzt geändert: Donnerstag, 21.01.16 - 16:32 Uhr   -   676 mal angesehen)
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