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Sonnenbühl:

CDU-Europakandidat Norbert Lins zu Besuch bei der Walter Möck GmbH

In 33 Tagen ist nicht nur Kommunalwahl sondern auch Europawahl. Und so läuft auch bei den Kandidaten für das Europaparlament - wie Norbert Lins von der CDU Württemberg-Hohenzollern - der Wahlkampf auf Hochtouren. Gestern besuchte der Christdemokrat den Maschinen- und Werkzeugbauer Möck in Sonnenbühl.
Norbert Lins bei Möck GmbH

Seniorchef Walter Möck zeigt dem Europakandidaten, was er in knapp 44 Jahren aufgebaut hat. 1970 startete der heute 70-jährige mit einem Einmannbetrieb und machte daraus ein mittelständisches Unternehmen mit heute 90 Mitarbeitern. Mittlerweile hat der Unternehmensgründer zwar seinem Sohn das Zepter überlassen, trotzdem hilft er, wo er kann. Und er weiß, wo der Schuh bei den Mittelständlern drückt . Wenn er die Europapolitik betrachte, so Möck, dann habe er klare Vorstellungen. Zum Beispiel dass nicht alles bevormundet werden dürfe. Die "Kirchturmpolitik" müsse erhalten bleiben. Außerdem glaube er, dass der Mittelstand bis heute noch nicht die Berücksichtigung finde, die er verdient habe. 

Norbert Lins hat sich vorgenommen, die Anliegen der Mittelständler im Regierungsbezirk Tübingen mit nach Brüssel und Straßburg zu nehmen. Aus seiner Sicht ist es verständlich, dass die Menschen nicht alle Entscheidungen von Europa diktiert bekommen wollen. Die Union sei hier die Kraft, die das Subsidiaritätsprinzip hoch halte, die also sage, dass nicht jede Entscheidung in Brüssel getroffen werden müsse. Brüssel solle die Rahmenbedingungen setzten. Die Details aber sollten im jeweiligen Mitgliedsstaat getroffen werden, erklärte der Christdemokrat. 

Aus Sicht von Walter Möck gibt es aber auch einiges, von dem er sich eine Regelung durch das EU-Parlament erhofft. Beispielsweise was die Besteuerung des Mittelstands angehe. Denn dieser dürfe aus seiner Sicht nicht mit den Großkonzernen gleichgesetzt werden. Aber auch bei den gestiegenen Stromkosten sieht er Handlungsbedarf. Die Walter Möck GmbH habe beispielsweise jeden Monat eine Stromkostenrechnung von rund 15.000 Euro. Das sei eine enorme Belastung für den Mittelstand. Wenn er zurückdenke an die DM-Zeiten dann bedeute das mehr als eine Verdopplung der Kosten, schilderte Möck.
Norbert Lins erklärte, er habe den Eindruck dass die Bundesrepublik sich immer bewusster darüber werde, dass man in einem europäischen Umfeld tätig sei. Insofern könne er es verstehen, dass dies die Mittelständler
belaste. Er selbst glaube auch, dass die Energiewende "Europa-kompatibler" gestaltet werden müsse. So dass am Ende ein Energiebinnenmarkt stehe. Dafür müssten vor allem die anderen Mitgliedsstaaten noch von der Energiewende überzeugt werden, glaubt Lins. Eine große Aufgabe, die also auf die Europapolitik wartet.

(Zuletzt geändert: Mittwoch, 23.04.14 - 14:47 Uhr   -   1447 mal angesehen)
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