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Erträge noch ganz ordentlich - Kreisbauernverband Reutlingen zieht Bilanz für 2011 Freitag, 3. Februar 2012 - 18:29 Uhr
Auf der diesjährigen Lichtmeßtagung 2012 in St. Johann-Würtingen im Landkreis Reutlingen hat der Vorstand des Kreisbauernverbandes eine befriedigende Bilanz für die regionale Landwirtschaft im Jahr 2011 gezogen. Das letzte Jahr habe trocken begonnen und damit so manchem Bauern die Sorgenfalten auf die Stirn getrieben - schließlich seien die Erträge in der Region jedoch "noch ganz ordentlich" geworden.
Das größere Problem nach Gebhard Aierstock, dem Vorsitzenden des Kreisbauernverbands, sei jedoch die Preissenkung im Bereich der Schweinehaltung gewesen. Dies sei für die Schweinemäster und Ferkelerzeuger bis zum Jahresende im Grunde katastrophal gewesen. Momentan sehe man jedoch eine ganz klare Tendenz zur Besserung und hoffe, dass dieses Jahr die Preise wieder besser würden.
Der Dioxinskandal 2011 hatte zu Misstrauen bei den Verbrauchern und damit zu einem massiven Preisverfall bei den Schweinemästern geführt. Nach Aierstock haben den Landwirten im Kreis, aber auch andere Dinge wie der Lebensmittelskandal um EHEC, zugesetzt. Und in diesem Jahr macht den Bauern die Kürzung der Agrarfördergelder des Landes, in Höhe von rund 14 Millionen Euro, zu schaffen.
Die Fördergelder würden weniger, so Aierstock. Die Frage sei nun wie man zusammen mit der Landesregierung künftig die Wertschöpfung in der Produktion durch gezielte Vermarktung verbessern könne. Und das sei ja beispielsweise auch beim Biosphärengebiet das erklärte Ziel.
Trotz der Kürzungen blickt Aierstock zuversichtlich ins Jahr 2012 und hofft auf ein ertragsreiches Jahr. Dennoch stünden die Landwirte in Kreis und Land, in Zukunft vor großen Herausforderungen: Die Produktion einer ausreichenden Menge gesunder aber auch preiswerter Lebensmittel. Und das mit Rücksicht auf Tier und Natur, schärfer werdenden Nachhaltigkeitsbedingungen und immer weniger verfügbaren Flächen. Zweites Monospektakel im Theater "Die Tonne" Reutlingen Donnerstag, 2. Februar 2012 - 17:03 Uhr
Zum zweiten Mal feiert das Reutlinger Theater "Die Tonne" derzeit mit einer bundesweit einmaligen Theaterreihe, die Königsdisziplin im Schauspiel: den so genannten Monolog. Beim Zweiten Mono-Spektakel sind noch bis zum Sonntag verschiedene Solotheaterstücke zu sehen.
Laut Regisseur Oleg Myrzak fordert der Monolog in erster Linie viel schauspielerisches Können und gute Nerven beim Künstler. Für seine Arbeit als Regisseur mache es keinen großen Unterschied ob es sich bei dem Stück um einen Monolog oder ein Dialog handle. Für den Schauspieler sei es aber viel schwieriger einen Monolog zu spielen, da er nur aus sich selbst schöpfen könne und keinen Partner habe, dem er den Ball zuspielen könne oder umgekehrt.
Ilja Pletner, der Hauptdarsteller von Myrzaks Stück "Dionysos", wird sich dieser Herausforderung heute Abend stellen. Bis zum Sonntag warten noch drei weitere Inszenierungen. Den Schlusspunkt für das zweiwöchige Solo-Festival setzt dann ein Stück, das auch für Kinder geeignet ist.
Sie finde es schön, erzählt Karen Schultze vom Reutlinger Theater, dass man auch ein Stück für das jüngere Publikum dabei habe. Das Stück mit dem Titel "Die Wanze" - ein Insektenkrimi - übertrage gesellschaftliche Strukuren auf die Insektenwelt und parodiere gleichzeitig das Krimigenre. In ihren Augen sei dies ein sehr spannendes Konzept.
Spannend wird es am Sonntag dann auch noch einmal für Ilja Pletner, denn dann entscheidet eine Jury welcher der Darsteller beim Monofestival seine Rolle am besten bestritten hat.
Mehr Informationen finden Sie unter: www.theater-reutlingen.de Geisterfahrer wegen Mordes verurteilt Donnerstag, 2. Februar 2012 - 16:50 Uhr
Im sogenannten Geisterfahrer-Prozess vor dem Tübinger Landgericht ist heute das Urteil gefallen: Die Staatsanwaltschaft verurteilt den Angeklagten wegen Mordes zu 12 Jahren Haft mit anschließender Sicherheitsverwahrung. Er stelle eine Gefahr für die Allgemeinheit dar.
Der Angeklagte war am 10. April vergangenen Jahres in Selbstmordabsicht als Geisterfahrer mit 150 Stundenkilometern auf der B27 bei Pliezhausen frontal in ein entgegenkommendes Auto gekracht. Der Fahrer des entgegenkommenden Autos - ein 43-jähriger Familienvater - starb, Tochter und Frau überlebten schwer verletzt. Laut Ersthelfern vor Ort hatte der Angeklagte sich enttäuscht gezeigt, dass er überlebt habe. Vor Gericht hatte Jan Hermann S. geleugnet, sterben zu wollen. Er habe Drogen kaufen wollen und die falsche Einfahrt genommen.
Der Verurteilte gilt als psychisch schwer krank - er war auch der Polizei ein Begriff. Bereits 2002 hatte ein Gericht den Angeklagten wegen versuchten Totschlags zu fünf Jahre und sechs Monaten Haft verurteilt. Bildungsmesse Neckar Alb 2012 Mittwoch, 1. Februar 2012 - 15:57 Uhr
Derzeit ist die Arbeitsmarktlage in der Region so gut wie schon lange nicht mehr. Die Arbeitsagenturen vermelden einen Rekord bei den freien Stellen - qualifizierte Arbeitskräfte werden händeringend gesucht. Die Bildungsmesse Neckar Alb in Reutlingen, bringt am Freitag und Samstag regionale Unternehmen und potenzielle Bewerber zusammen.
Am Freitag öffnet die Reutlinger Listhalle wieder ihre Türen - zur 6. Bildungsmesse Neckar Alb - kurz: Binea. An über 110 Infoständen finden sich dann wieder sämtliche Angebote an Aus- und Weiterbildung in der Region Neckar Alb. Damit richtet sich die Messe nicht nur an Berufseinsteiger sondern auch an alle die sich weiterbilden oder umorientieren wollen. Die derzeitige Arbeitsmarktlage ist dafür günstig.
Nach Achim Kühne-Heinrichs vom Regionalbüro Neckar Alb, habe man gerade im Bereich der freien Stellen eine sehr gute Situation. Nur die Passung sei nicht immer gegeben. Manchmal müssten die Anwärter sich weiterbilden um einen bestimmten Job oder eine spezielle Ausbildung machen zu können. Teilweise müsse man sich umorientieren. Dafür sei die Binea hervorragend geeignet. Hier könne man sich darüber klar werden wo man stünde, über welche Kenntnisse man verfüge und was man noch tun müsse um in den Wunschberuf einsteigen zu können.
Seit 2007 hat sich die Messe kontinuierlich vergrößert. Aus ehemals rund 60 Ausstellern bei der ersten Binea, sind jetzt über über 110 geworden. Und auch die Besucherzahl wächst. Nach den Platzproblemen im letzten Jahr haben sich die Veranstalter deshalb für die diesjährige Bildungsmesse einen zweiten Standort gesichert.
In diesem Jahr würden zusätzlich zur Listhalle auch die Räumlichkeiten in der schräg gegenüber liegenden Jahnturnhalle genutzt, so Kühne-Heinrichs. Im nächsten Jahr könne die Messe möglicherweise komplett verlegt werden. Als idealen Veranstaltungsort ins Auge gefasst, habe man dafür die noch im Bau befindliche, neue Reutlinger Stadthalle.
Weitere Informationen zur Bildungsmesse finden Sie unter: www.binea.net
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