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Neuausrichtung in Bildungspolitik

Die frühkindliche Bildung - vor allem für Kinder mit Sprachförderbedarf - soll besser werden. Die Grundschulen bekommen, durch eine Verschiebung des Fremdsprachenunterrichts, mehr Zeit für Deutsch und Mathematik. Mit dem kommenden Schuljahr gibt es verbindliche Vorgaben für den Rechtschreibunterricht der Klassen eins bis zehn an allen Schultypen. Realschulen erhalten mehr Poolstunden zur Förderung leistungsstarker, wie leistungsschwacher Schüler und die gymnasiale Oberstufe wird hinsichtlich beruflicher Orientierung und Studierfähigkeit reformiert.

Kultusministerin Susanne Eisenmann, hier bei einem Schulbesuch, hat für 2018 ein straffes Programm. Ziel ist es, Qualität und Leistungsfähigkeit des baden-württembergischen Schulsystems wieder zu verbessern. Das war bei diversen Studien und Vergleichen zuletzt immer mehr abgerutscht. Die strukturelle Neuausrichtung werde jedoch nicht sofort zu einer Verbesserung der Schülerleistungen führen, so die Ministerin, entscheidend sei aber, jetzt die richtigen Weichen zu stellen.

(Mittwoch, 03.01.18 - 13:42 Uhr   -   631 mal angesehen)