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Bad Urach:

Rückblick auf 2017 und Ausblick auf 2018

Ein durch und durch gutes Jahr ohne negative Ausreißer, dass für Bürgermeister Elmar Rebmann mit der Einführung in seine zweite Amtszeit begonnen hat - was genau in Bad Urach im vergangenen Jahr 2017 alles geboten war und was für 2018 ansteht - wir haben beim Rathauschef nachgefragt. Seine Antworten in unserem heutigen Jahresrückblick.

Direkt neben Bad Urach befindet sich ein besonderes Naturschauspiel: Der Uracher Wasserfall lockt jedes Jahr zahlreiche Besucher in die Stadt. Aber auch ein anderes Uracher Highlight lockte zwei-tausend-siebzehn wieder viele Menschen an: der Schäferlauf.

Den Schäferlauf möchten die Städte Bad Urach, Markgröningen und Wildberg, die dieses Fest – unabhängig voneinander - alle zwei Jahre ausrichten, nun zum immateriellen Kulturerbe machen. Dafür haben sie einen Antrag eingereicht.

Auch die herbstlichen Musiktage hätten wieder begeistert. National und International renommierte Künstler bescherten der Kurstadt erneut hohe Besucherzahlen. Kulturelle Highlights, die den politischen Alltag umrahmen. Und der war unter anderem mitbestimmt vom Thema Flüchtlinge, was sich am Fuße der schwäbischen Alb mittlerweile jedoch hervorragend eingespielt habe -auch dank des hohen Engagement des Arbeitskreises Asyl.

Trotzdem gäbe es für seine Stadt hier noch Einiges zu tun. Doch 2018 ziehen auch andere Projekte den Fokus der Stadtverwaltung auf sich. So wird ebenfalls für die Umsetzung der Regionalstadtbahn Geld bereit gehalten. In den nächsten zwei Jahren soll hier ein Mobilitätskonzept erarbeitet werden.

Der Bund beteiligt sich zwar finanziell am Projekt Regionalstadtbahn, Rebmann würde sich dennoch weitaus mehr Unterstützung wünschen. Doch dafür brauche das Land zuerst eine stabile Regierung.

„Ich bin seit über 30 Jahren bekennender Sozialdemokrat und bin auch Mitglied der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands und ich war – gelinde gesagt – sehr erstaunt über die klare Absage am Wahlabend, die damals von den Parteivorsitzenden vorgenommen worden ist" so Rebmann.

Doch nun sitzen sie zusammen und verhandeln. Noch ist nicht klar ob eine stabile Regierung dabei herauskommt. Dennoch: die Hoffnung bleibt.

(Dienstag, 02.01.18 - 17:52 Uhr   -   449 mal angesehen)