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Eningen / Hülben:

Keltensiedlung wird Touristenzentrum

Die Gemeinden Hülben, Grabenstetten und Erkenbrechtsweiler haben so Einiges vor. Direkt neben ihnen liegt das Oppidum Heidengraben, eine ehemalige Siedlung der Kelten. Und die soll jetzt zu einem Erlebniszentrum werden. Siegmund Ganser, der Bürgermeister von Hülben war heute zu Gast in der RTF1 Redaktion und hat das Vorhaben genauer.

Der Geschäftsführer von RTF.1, Stefan Klarner, begrüßte Siegmund Ganser in der Redaktion. Während er seinem Gast bei einem kleinen Rundgang einen Blick hinter die Kulissen eines Fernsehsenders gewährte, weihte dieser den RTF-Chef in seine Pläne für die neue Sehenswürdigkeit ein. Vor rund 2000 Jahren lag schließlich die größte keltische Stadt Europas vor den Hülbener Toren und das möchte der Bürgermeister den Besuchern erlebbar und sichtbar machen. Aktuell fänden Besucher der Gemeinden lediglich die Überreste des Heidengraben und die Hügelgräber, erklärte Ganser. Das Erlebniszentrum solle den Gästen einen besseren Eindruck vom Leben der Kelten auf der schwäbischen Alb liefern. Nachdem eine Ausstellung über die Keltenfürstin ein großer Erfolg für die Gemeinde gewesen sei, solle es auf diese Art weitergehen, so Ganser. Deshalb wolle man in das neue Zentrum viel Geld investieren. Sehr bald könne die Planung beendet werden. Die Kosten dafür liegen bei rund 4,5 Millionen Euro. Siegmund Ganser freut sich auf den Bau des Erlebniszentrums und ist zuversichtllich was das Gelingen angeht. Bis es soweit ist, lohnt sich ein Besuch des Oppidum Heidengraben – also ein direkter Ausflug in die keltische Vergangenheit der Region - allemal.

(Donnerstag, 05.10.17 - 17:40 Uhr   -   794 mal angesehen)