Morgen ist Oberbürgermeister-Wahl in Rottenburg
Samstag, 15. März 2008 - 17:30 Uhr
Die Bürger der Stadt Rottenburg sind morgen aufgerufen, einen neuen Oberbürgermeister zu wählen. Die Wahl wurde notwendig, da der bisherige Amtsinhaber Klaus Tappeser Anfang des Jahres ins baden-württembergische Wissenschaftsministerium gewechselt war. Zur Wahl stehen vier Kandidaten: Dr. Klaus Weyer-Storz (55, Orthopäde), Stephan Neher (34, Rechtsanwalt), Martin Bendel (34, Verwaltungsbeamter) und Josef Schoch (50, Hauptamtsleiter der Stadt Laupheim). Ob einer der vier Kandidaten bereits im ersten Wahlgang gewonnen hat, und wenn ja, wer es ist, erfahren Sie bei RTF.1 noch am selben Abend.
Ein Hauch von Paris - Erste Reutlinger Fashion Night verwandelt Markthalle in Mode-Mekka
Samstag, 15. März 2008 - 17:23 Uhr
Ein Hauch von Mailand, New York oder Paris: Das gab es auch gestern Abend in Reutlingen. Organisatorin Kamala Boger und ihr Team hatten in die neue Markthalle zur ersten Reutlinger Fashionnight eingeladen. Ein exklusives Ambiente für eine gediegene Veranstaltung: Unter der Glaskuppel der neuen Reutlinger Markthalle konnten die knapp sechshundert Zuschauer die Laufstegschönheiten einer Stuttgarter Modelagentur bewundern. Premiere in einer Stadt, die doch von der Textilindustrie geprägt wurde. Es war nicht die Haute Coture, die die Models gestern Abend vorführten, sondern alltagstaugliche Kleidung renommierter Modemarken. Organisatorin des Abends war Kamala Boger. Die Architektur der Markthalle hatte das Ex-Model auf die Idee gebracht, in Reutlingen eine Modenschau zu veranstalten. Schöne Frauen, gut aussehende Männer und alltagstaugliche, nicht zu extravagante Mode. Das Konzept scheint beim überwiegend weiblichen Publikum angekommen zu sein. Auch Organisatorin Kamala Boger zeigt sich mit dem Ergebnis zufrieden. Ob es eine zweite Reutlinger Fashion Night geben wird, steht momentan noch nicht fest. Organisatorin Kamala Boger sagte, sie hoffe es.
Dynamische Halle - Naturtheater Reutlingen feiert Richtfest der neuen Zuschauertribüne
Samstag, 15. März 2008 - 17:21 Uhr
Seit achtzig Jahren bietet das Reutlinger Naturtheater im Sommer Kultur unter freiem Himmel. Während die Schauspieler Wind und Wetter ausgesetzt sind, nimmt das Publikum in einer trockenen Zuschauerhalle Platz. Diesen Sommer werden die Theaterfreunde erstmals in einer neuen Halle sitzen. Das alte Gebäude war in die Jahre gekommen und musste abgerissen werden. Vom Neubau konnten sich die Reutlinger gestern beim Richtfest ein Bild machen. Die Bauarbeiten an den Kulissen für die Spielsaison 2008 laufen auf Hochtouren. Das Naturtheater zeigt im Sommer Les Miserables nach dem Roman von Victor Hugo, und für Kinder gibt es Jim Knopf von Michael Ende zu sehen. Bis dahin soll die neue Zuschauertribüne fertig sein. Im Juni wird sie eingeweiht. Erste Veranstaltung ist ein Konzert mit einem estnischen Chor und einer Heavy Metal Band. "Das Konzert ist einzigartig", verspricht der Erste Vorsitzende Rainer Kurze. Und dann werden auch die ersten Zuschauer auf der neuen Tribüne Platz nehmen. Bislang ist noch alles kahl, und die Gäste des Richtfestes gestern mussten auf Bierbänken Platz nehmen. Im Lager stehen die Sitze der alten Tribüne. Für die neuen Theatersessel sucht der Verein noch Paten. 150 Euro kostet die Patenschaft für einen Sitz. Den Neubau hat der Verein zu sechzig Prozent selbst bezahlt. Die Stadt Reutlingen zahlt 500.000 Euro. Weitere Zuschüsse kommen von Land und Landkreis. Für den Verein ist die Zuschauertribüne von großer Wichtigkeit. Die Zuschauertribüne sorgt dafür, dass im Naturtheater bei jedem Wetter gespielt werden kann: Die Zuschauer sitzen im Trockenen, während die Schauspieler im Regen agieren. Die wichtigste Neuerung: Die Halle ist selbsttragend. Es gibt keine Pfosten mehr, die die Sicht behindern. Auch der Ton soll sich verbessern, verspricht der Verein. Aus mehreren Alternativen des Architektenbüros hatte er sich diese ausgesucht. "Das Gebäude ist nicht streng rechtwinklig, sondern verdrückt und dynamisch", sagte Architekt Ernst Ulrich Tillmanns. "Das entspricht eigentlich auch dem Verein.' Im Naturtheater Reutlingen spielen ausschließlich Amateur-Schauspieler. Von Juni bis August werden sie wieder bei Wind und Wetter auf dieser Bühne stehen.
Reutlinger Feuerwehr verabschiedet Helmut Kober
Samstag, 15. März 2008 - 16:52 Uhr
Die Reutlinger Feuerwehr hat gestern Abend ihren Vizekommandanten Helmut Kober in den Ruhestand verabschiedet. Kober war einer der ersten hauptamtlichen Feuerwehrleute in Reutlingen. Insgesamt 41 Jahre war er Feuerwehrmann, die letzten 17 Jahre als stellvertretender Kommandant. Oberbürgermeisterin Barbara Bosch überreichte dem scheidenden Vizekommandanten die Ehrenmitgliedschaft der Feuerwehr. Kober wird jetzt im Ruhestand mehr Zeit dem Reutlinger Alpenverein widmen können, dessen Vorsitzender er ist.
Pünktlich fertig - Tübinger Campingplatz nimmt zu Saisonbeginn neue Solarthermie-Anlage in Betrieb
Samstag, 15. März 2008 - 16:51 Uhr
Pünktlich zum Beginn der Campingsaison hat heute Oberbürgermeister Boris Palmer die neue Solarthermie-Anlage auf dem Tübinger Campingplatz offiziell in Betrieb genommen. 52 Quadratmeter Solarzellen sorgen für warmes Wasser im Sanitärgebäude. Frisch renoviert wurden im Winter auch die Damen-Sanitärräume. Dabei waren ausschließlich Handwerker aus Tübingen zum Zuge gekommen. Mit den Umbaumaßnahmen will der Bürger- und Verkehrsverein mehr Platz und Comfort für Touristen und Dauercamper schaffen.
Schlichtungsverfahren im öffentlichen Dienst beginnt
Freitag, 14. März 2008 - 17:29 Uhr
Morgen beginnt das Schlichtungsverfahren im Tarifstreit des öffentlichen Dienstes. Bisher gingen die Forderungen der Arbeitnehmer und das Angebot der Gegenseite zu weit auseinander. Die Schlichter der Gewerkschaft ver.di und des Verbandes kommunaler Arbeitgeber haben jetzt die Aufgabe einen Kompromiss zu suchen. Mitglied im kommunalen Arbeitgeberverband ist auch die Körperbehindertenförderung, kurz KBF, in Mössingen. Eine schnelle Lösung im Tarifstreit erwartet der Geschäftsführer Thomas Seyfarth nicht.
Soziale Einrichtungen sind auf gute Mitarbeiter angewiesen und daher bezahlt die KBF allen Angestellten den tariflich vorgeschriebenen Lohn des öffentlichen Dienstes. Die Gewerkschaft fordert nun acht Prozent mehr Lohn und vor allem keine Arbeitszeitverlängerungen. Der Geschäftsführer der KBF Thomas Seyfarth zeigt Verständnis. Sollte die Gewerkschaft ver.di auch nur die Hälfte ihrer Forderungen durchsetzen und eine vier prozentige Erhöhung erhalten, hätte die KBF Schwierigkeiten diese Mehrausgaben wieder hereinzuholen. Folgen eines solchen Tarifabschlusses wären Stellenstreichungen und eine schlechtere Betreuungsqualität. Seyfarth hat kein großes Vertrauen in das Schlichtungsverfahren. Die Differenz zwischen Gewerkschaftsforderung und dem Angebot der Arbeitgeber sei zu groß. Er rechnet mit weiteren Streiks. Während den Verhandlungen herrscht allerdings absolute Friedenspflicht.
Trotz ansteigender Kriminalitätsrate: Reutlingen ist sicherste Großstadt in Baden-Württemberg
Freitag, 14. März 2008 - 16:50 Uhr
Reutlingen ist die sicherste Großstadt in Baden-Württemberg. Das geht aus dem Kriminalitätsbericht hervor, den die Polizeidirektion Reutlingen heute vorgestellt hat. Insgesamt ist die Anzahl der Straftaten 2007 im Vergleich zum Vorjahr aber leicht angestiegen. Mit zunehmender Sorge beobachtet die Polizei eine Zunahme der Gewaltstraftaten.
Gewalt unter Jugendlichen wird immer alltäglicher. Im Durchschnitt werden im Landkreis Reutlingen pro Tag fünf Menschen Opfer einer Gewaltstraftat. Jede neunte Straftat ist eine Gewaltstraftat. Im Landkreis Reutlingen ist im Jahr 2007 die Anzahl der Körperverletzungen um 4,7 Prozent angestiegen - aber nicht nur die Häufigkeit, auch die Intensität der Gewalt nimmt zu. Im Landkreis Reutlingen ließe es sich aber dennoch sicher leben, so die Beamten. Denn die Zahl der Straftaten pro Einwohner liegt unterhalb des Landesdurchschnitts. Gegenüber 2006 verzeichnet die Statistik einen Anstieg der Straftaten um 4,2 Prozent. 62,5 Prozent wurden aufgeklärt. Damit liegt die die Polizei Reutlingen über dem Landesdurchschnitt von 59,9 Prozent. Jeder zweite Tatverdächtige ist unter 21 Jahre alt. Die Kriminalität bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen ist im Vergleich zum Vorjahr leicht angestiegen. Zugenommen hat unter anderem die Anzahl der Diebstähle. Besonders die Zahl der Ladendiebstähle und der schweren Diebstähle ist angestiegen. Die Internetkriminalität stieg im Landkreis deutlich an, aber längst nicht so deutlich wie in Baden-Württemberg insgesamt. Auch bei den Sachbeschädigungen verzeichnet die Reutlinger Polizei zweistellige Zuwächse. Um fast fünfzig Prozent ist die Zahl der Delikte im Rauschgifthandel angestiegen - für die Reutlinger Polizei ein Erfolg, denn diese Statistik umfasst nur die festgenommenen Dealer. "Wir wollten den Schwerpunkt verlagern von den Konsumenten zu den Händlern und Schmugglern", sagte Polizeidirektor Franz Lutz. Rückgänge verzeichnet die Statistik beim Raub. Auch die Anzahl der Beleidigungen und der Delikte der Wirtschaftskriminalität ist zurückgegangen.
Schwerer Unfall nahe Offenhausen
Freitag, 14. März 2008 - 14:20 Uhr
Zwei Frauen sind gestern Abend bei einem schweren Verkehrsunfall in der Nähe von Offenhausen gestorben. Kurz nach 18 Uhr kam ein mit drei Personen besetzter Peugeot vermutlich wegen Unachtsamkeit ins Schleudern. Das Fahrzeug geriet auf die Gegenfahrbahn. Die Fahrerin eines entgegenkommenden Audis konnte nicht rechtzeitig bremsen und prallte frontal in die Fahrerseite des Peugeot. Dabei starben die Peugeot-Fahrerin und eine weitere Insassasin. Die Beifahrerin im Audi wurde mit schweren Verletzungen in eine Klinik nach Ulm geflogen.
Janusz-Korczak Kinderhaus in Tübingen eingeweiht
Freitag, 14. März 2008 - 14:19 Uhr
Über 50 Kinder, Eltern und Gäste sind gestern zur Einweihung des Janusz-Korczak-Kinderhauses in Tübingen gekommen. Die Räume des Kindergartens sind bereits fertig gestellt, nur die Außenanlagen befinden sich noch im Aufbau. Spätestens im Mai sollen die Kleinen dann hier herum toben. Das Haus hat Platz für 22 Kleinkinder, für die zehn zusätzlichen Krippenplätze gibt es schon jetzt eine lange Warteliste. Der Kindergarten ist nach dem Arzt und Pädagoge Janusz Korczak benannt. Der 1878 geborene Pole arbeitete mit sozial benachteiligten Kindern.
Reutlingen ehrt seine Sportler
Donnerstag, 13. März 2008 - 16:17 Uhr
Oberbürgermeisterin Barbara Bosch hat gestern Abend im Reutlinger Rathaus 107 Aktive mit der Sportmedaille der Stadt ausgezeichnet. Darunter Europameister und Deutsche Meister. Die Sportler seien "Botschafter Reutlingens“, so Bosch. Zum 55. Mal zeichnete die Echazstadt ihre Sportler aus. Seit vier Jahren präsentiert sich bei dieser Gelegenheit auch ein Sportverein - dieses Mal das Karate-Team. Reutlingen fördert den Sport mit über einer halben Million Euro und investiert etwa 12 Millionen Euro in seine Sportanlagen.
Kontroversen um Stammzellgesetz
Donnerstag, 13. März 2008 - 16:00 Uhr
Beim derzeit im Bundestag diskutierten Stammzellgesetz wird die Einfuhr und Verwendung menschlicher embryonaler Stammzellen festgelegt. Bereits 2002 beschlossen die Abgeordneten ein Gesetz, das eine Stichtagsregelung vorsah. Die Debatte flaute danach ab, die Kontroversen kamen erst jetzt wieder auf - die Argumente sind die gleichen geblieben. Nur unter strengsten Auflagen durften deutsche Wissenschaftler bisher an embryonalen Stammzellen forschen. Gearbeitet wurde dabei meist mit Stammzellen, für die es nach einer künstlichen Befruchtung sowieso keine Verwendung mehr gegeben hätte. Außerdem mussten sie vor dem 1. Januar 2002 gewonnen worden sein. Genau um diesen Stichtag geht es. Die Forscher argumentieren, sie bräuchten mehr und vor allem neueres Material, da die eingeführten Zelllinien zu alt und oft verschmutzt und damit unbrauchbar seien. Professor Marcel Leist, der selbst an embryonalen Stammzellen an der Universität Universität Konstanz forscht meint dazu: "Ich denke, wenn wir nur auf alte Zelllinien zurückgreifen können, wir in einigen Jahren keine interantionalen Partner in vielen Forschungsgebieten haben werden.“ Der Ethiker und Mediziner von der Universität Tübingen Urban Wiesing plädiert aus diesem Grund ebenfalls für eine Aufhebung des Stichtages und die Beibehaltung der Einzelfall-Prüfung durch die Stammzell-Ethik-Kommission. Man könne durchaus unterschiedlicher Meinung sein, dennoch wirft Wiesing den Gegnern der embryonalen Stammzellforschung Verantwortungslosigkeit im Umgang mit neuen Technologien vor. Die Stammzellforschung werde international weitergehen und in dem Moment, wo was Sinnvolles dabei herauskomme, würden es auch die Deutschen nutzen. Wir könnten jedoch nicht immer nach dem Motto verfahren "wasch' mich, aber mach mich nicht nass“, so Wiesing. Gegen diesen Vorwurf wehrt sich der Bischof der Diözese Rottenburg-Stuttgart, Gebhard Fürst. Er vertritt die Fundamental-Position der Katholischen Kirche. Sie lehnt jedwede Forschung an embryonalen Stammzellen ab. Dennoch sei der Vatikan nie wissenschafts- und forschungsfeindlich gewesen, sondern lebensfreundlich. Bischof Dr. Gebhard Fürst, Diözese Rottenburg-Stuttgart. Die Katholische Kirche sei beim Thema "embryonale Stammzellforschung" nicht verantwortungslos. Es gebe eine Grenze und die sei dort erreicht, wo menschliches Leben getötet werde, so Fürst. Wenn es wirklich darum ginge, die Zahl der Embryonentötungen zu verringern, müsse man ganz andere Probleme angehen, meint der Tübinger Ethiker und Mediziner Wiesing. So seien in Deutschland etwa die Spirale oder die Pille danach gesetzlich erlaubt - diese führten schließlich auch dazu, dass befruchtete Embryonen am Weiterleben gehindert würden. Professor Urban Wiesing: "Und wir müssen uns die Frage beantworten, dürfen wir hier nur davon ausgehen, dass der menschliche Embryo ab der Verschmelzung der Eizelle mit dem Samen, die selben Schutzrechte hat wie ein menschlicher Erwachsener oder können wir hier von abgestuften Schutzrechten sprechen. Ich glaube, dass letzteres der Fall ist.“ Bereits durch die Verschmelzung von Ei- und Samenzelle entstehe menschliches Leben, so Bischof Fürst. Menschenwürde von Anfang an sei ein kein verhandelbares Thema. Den Wissenschaftlern stünden schließlich auch die Möglichkeiten der adulten Stammzellforschung zur Verfügung, also Zellen von Erwachsenen. Man darf gespannt sein, wie die Parlamentarier in Berlin entscheiden. Eine weitere Kompromisslösung, sprich eine Stichtagsverschiebung ist wahrscheinlich. Die Kontroversen dürften dadurch nicht abebben.
Landkreis Tübingen will keine blaue Tonne
Donnerstag, 13. März 2008 - 15:24 Uhr
Der Landkreis Tübingen wird keine blaue Altpapiertonne einführen. Das hat jetzt der Kreistag bei einer Gegenstimme entschieden. Nach einer Entscheidung des Verwaltungsgerichts Mannheim kann der Kreis aber keinen privaten Entsorger daran hindern, seinerseits blaue Tonnen aufzustellen. Im Landkreis Tübingen haben bisher die Vereine die Altpapiersammlung in Bündeln organisiert. Das soll nach dem Wunsch des Kreistages auch so bleiben. Die Vereine befürchten durch private Konkurrenz das Wegfallen einer wichtigen Finanzierungsquelle für ihre Arbeit.
Wunderkerze löst in Wurmlingen Brand aus
Donnerstag, 13. März 2008 - 15:23 Uhr
Eine brennende Wunderkerze hat gestern Abend im Kinderzimmer einer Erdgeschosswohnung in Wurmlingen einen Brand ausgelöst. Dabei entstand ein Sachschaden von 15.000 Euro. Ein Kind hatte in seinem Zimmer eine Wunderkerze angezündet. Der brennende Teil fiel zu Boden und geriet in einen Spalt. Die Feuerwehr konnte den Brand löschen, bevor er sich auf andere Zimmer ausbreitete.
Polizei Tübingen überführt mehrfachen Straftäter mit Hilfe von DNA-Spur
Donnerstag, 13. März 2008 - 15:19 Uhr
Mit Hilfe einer DNA-Spur hat die Polizei Tübingen einen räuberischen Diebstahl aufgeklärt, der Anfang November des vergangenen Jahres in einem Einkaufsmarkt am Holzmarkt in Tübingen begangen wurde. Tatverdächtig ist ein 29jähriger, der zur Zeit wegen anderer Straftaten im Gefängnis einsitzt. Am Tatort sichteten die Ermittler eine DNS-Spur, die zu einem 29jährigen Mann aus Bayern führte. Dieser hatte im November in einem Hotel in Hechingen logiert. Am Tag des räuberischen Diebstahls war er mit einem Auto in Tübingen unterwegs, das er in Rosenheim gestohlen hatte. Nach einer Panne mietete er sich in einem Tübinger Hotel ein. Die Hotels in Tübingen und Hechingen verließ er, ohne Miete und Zeche zu bezahlen.
Betzingen feiert 750jähriges Bestehen
Donnerstag, 13. März 2008 - 15:15 Uhr
Mit einem Festakt in der Julius-Kemmler-Halle hat der Reutlinger Stadtteil Betzingen gestern Abend den 750. Jahrestag seiner ersten urkundlichen Erwähnung gefeiert. Am 12. März 1258 hatten die Herren von Schlossberg das Dorf Betzingen an das Pfullinger Klarissenkloster geschenkt. Für die Betzinger ein Anlass für ein ganzes Jubiläumsjahr mit mehr als sechzig Veranstaltungen. Auch viele Reutlinger feiern das den Geburtstag des größten Stadtteils. Zweimal kam Betzingen zu Reutlingen: 1495 wurde das bis dahin selbständige Reichsdorf der Freien Reichsstadt zugeschlagen. Im Jahr 1907 folgte die Eingemeindung. Heute zählt der Stadtteil knapp 11.000 Einwohner.
Feierlichkeiten im Gustav Werner Jahr 2009
Mittwoch, 12. März 2008 - 16:59 Uhr
Heute jährt sich der Geburtstag von Gustav Werner zum 199. Mal. Noch kein ganz runder Geburtstag, doch nächstes Jahr wird er groß gefeiert: Die Bruderhausdiakonie plant derzeit am Festjahr, die ersten Veranstaltungen stehen bereits. Gustav Werner wurde am zwölften März 1809 in Zwiefalten geboren und studierte im Tübinger Stift Theologie. Das Zeitalter der Industrialisierung und die enorm große soziale Kluft der Zeit prägte ihn. Werner suchte nach Möglichkeiten den benachteiligten und hilfsbedürftigen Menschen zu helfen. So schuf er so genannte Rettungshäuser. Die Bruderhausdiakonie steht in ihrer Nachfolge.
Gustav Werner hat Reutlingen entscheidend geprägt. Der Vorstandsvorsitzende der Bruderhausdiakonie Lothar Bauer bezeichnet ihren Gründer und Stifter als Brückenbauer und Visionär. Er setzte sich für Bildungs- und Chancengerechtigkeit ein. Die Bruderhausdiakonie bietet nach wie vor benachteiligten und behinderten Menschen eine Perspektive. So produzieren sie heute Kartons für Kunden im gesamten Bundesgebiet oder Ersatzteile für Firmen wie etwa Stoll. Die Industriebeteiligungen der Diakonie wie eine Papierfabrik mussten 1980 abgestoßen werden. Sie hatten früher der Finanzierung der sozialen Einrichtungen gedient. Sich gegenseitig helfen und füreinander einstehen war damals und ist heute das Motto der Stiftung. Die BruderhausDiakonie feiert den 1887 verstorbenen Gustav Werner nächstes Jahr mit mehreren Veranstaltungen. So werden Mitarbeiter und Bewohner der Diakonie sein Leben in einem Theaterstück aufführen. Eine Wanderausstellung wird im April 2009 eröffnet. Ende Juni nächsten Jahres gibt es das zweitägiges Bruderhausfestival auf dem Marktplatz in Reutlingen. Darüber hinaus sind viele andere Veranstaltungen geplant.
Bewaffneter Raubüberfall an Ammerbucher Tankstelle
Mittwoch, 12. März 2008 - 14:33 Uhr
Bei einem bewaffneten Raubüberfall auf eine Tankstelle in Ammerbuch-Altingen hat gestern Abend ein unbekannter Täter mehrere hundert Euro erbeutet. Die Großfahndung der Polizei verlief bisher ergebnislos. Der Mann hatte die Tankstelle gegen 22 Uhr betreten. Sein Gesicht versteckte er hinter seiner Jacke, deren Kragen er bis zur Nase hochgezogen hatte. Der Täter soll zwischen 18 und 21 Jahren alt sein und etwa 1,75 Meter groß. Er trug eine Jogginghose, einen dunklen Pullover, Handschuhe und eine schwarze Mütze. Hinweise nimmt die Kripo Tübingen unter 07071/972-8660 entgegen.
Bei Apothekeneinbruch Potenzmittel gestohlen
Mittwoch, 12. März 2008 - 14:26 Uhr
Bei dem Apothekeneinbruch in Mössingen in der Nacht zum Dienstag (wir berichteten) erbeutete der Täter nicht nur Bargeld, sondern - wie jetzt nach einer Bestandsaufnahme festgestellt wurde - auch mehrere Packungen Potenzmittel (Viagra und Cialis) im Wert von rund 1.000 Euro. Im Zusammenhang mit den Apothekeneinbrüchen gab es noch zwei weitere versuchte Einbrüche in zwei Verkaufsräume in der Breite Straße. Auch hier wuchtete der Einbrecher jeweils an den Eingangstüren herum und richtete an einem Copy-Shop Schaden von etwa 2.000 Euro an.
Antrag unterzeichnet - UNESCO soll im kommenden Frühjahr Biosphärengebiet anerkennen
Mittwoch, 12. März 2008 - 13:19 Uhr
Das Biosphärengebiet auf der schwäbischen Alb ist das Aushängeschild erfolgreicher Naturschutzarbeit im Land. So sieht es der baden-württembergische Landwirtschaftsminister Peter Hauk. Angestoßen haben das Projekt eine handvoll Kommunen nach dem Abzug der Bundeswehr aus Münsingen. Jahre später kommt das Biosphärengebiet jetzt auf die Zielgerade. In Bad Urach wurde gestern Abend der UNESCO-Antrag feierlich unterzeichnet. Peter Hauk unterschreibt als Erster - ein wichtiger Schritt nach jahrelanger Planung. Das erste Großschutzgebiet in Baden-Württemberg kann die UNESCO aber erst im Frühjahr kommenden Jahres anerkennen. Erst dann tagt das verantwortliche Gremium wieder. Bis gestern waren die Beteiligten noch von einer Anerkennung im Herbst dieses Jahres ausgegangen. Trotzdem sei jetzt nicht länger vom geplanten Biosphärengebiet die Rede, so der Minister. Diese seien auch für die Bewohner gemacht, durch den Umweltschutz sollen keine sozialen und wirtschaftlichen Nachteile für die Menschen entstehen. Andere Richtlinien beschäftigen sich mit der Vermarktung und dem Tourismus. Die einmalige Landschaft müsse schonend genutzt werden. Dabei seien jetzt die beteiligten Kommunen und jeder Bürger gefragt. Bei Naturschutzbünden stieß die Unterzeichnung auf positives Echo, auf diesen Schritt habe man lange hin gearbeitet. Trotzdem könnten die Kernzonen größer sein. Mehr Geld für die Verwaltung sei auch nötig.
Hugo Boss schüttet nun doch Sonderdividende aus
Mittwoch, 12. März 2008 - 11:30 Uhr
Der Metzinger Modekonzern Hugo Boss schüttet jetzt doch eine üppige Sonderdividende aus. Durchgesetzt hat die Ausschüttung von gut 350 Millionen Euro der Finanzinvestor Permira, seit vergangenem Jahr der Mehrheitsaktionär bei Boss. Rund 70 Prozent der Sonderdividende gehen an Permira. Die Entscheidung war im Aufsichtsrat umstritten und bereits einmal vertagt worden, gestern Abend setzte sich Permira nun offenbar durch. Ob eine Kampfabstimmung nötig war, wurde nicht mitgeteilt. Die Hugo Boss AG muss für die Sonderdividende nun eine höhere Verschuldung in Kauf nehmen. Vorstandschef Bruno Sälzer hatte Boss zuletzt im Streit um den Kurs von Permira verlassen, er warnte, eine Erhöhung des Schuldenstandes würde das Unternehmen überfordern. Der Finanzchef des Modekonzerns teilte diese Ansicht gestern Abend jedoch nicht. Auch Produktionsvorstand Dr. Werner Lackas war vor Kurzem gegangen. Hugo Boss blieb geschäftlich 2007 auf Wachstumskurs. Nach den Jahreszahlen, die gestern Abend ebenfalls bekannt gegeben wurden, legte der Konzernumsatz um neun Prozent auf 1,6 Milliarden Euro zu. Vor Zinsen und Steuern verdiente das Modeunternehmen 220 Millionen Euro, ein Plus von 19 Prozent. Der Nettogewinn stieg um 20 Prozent auf 154 Millionen Euro.
Familienstreitigkeit bei Balingen eskaliert: Zwei Schwerverletzte
Dienstag, 11. März 2008 - 16:58 Uhr
Die seit mehreren Monaten andauernden Streitigkeiten zwischen zwei türkischen Familien aus dem Zollernalbkreis endeten heute gewalttätig. Ein 47-jähriger Familienvater und sein 21-jähriger Sohn aus dem Raum Haigerloch fuhren um die Mittagszeit nach Dotternhausen an den Wohnort einer verfeindeten Familie. Dort kam es dann zu einer blutigen Auseinandersetzung, wobei ein Beil und ein Messer im Spiel waren, berichtet die Polizei. Dabei wurden zwei Personen schwer und eine leicht verletzt. Die beiden Täter flüchteten zunächst mit ihrem Fahrzeug. Die alarmierte Polizei löste eine Ringfahndung aus und setzte in diesem Zusammenhang auch einen Polizeihubschrauber ein.
Im Rahmen der Fahndung wurde das Fluchtfahrzeug vor der Kreisklinik Balingen festgestellt. Wie die Ermittlungen ergaben, wurde dort einer der Tatverdächtigen wegen einer tieferen Stichverletzung im Bauchbereich behandelt. Sein Mittäter zog sich lediglich leichtere Verletzungen zu. Auch der in Dotternhausen angegriffene 54-jährige Familienvater wurde mit schweren Hieb- und Stichverletzungen in die Kreisklinik eingeliefert. Der nähere Tatablauf steht noch nicht fest. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei Balingen dauern an. Drei Tatbeteiligte wurden vorläufig festgenommen.
Einbrecher sucht gezielt Mössinger Apotheken auf
Dienstag, 11. März 2008 - 16:56 Uhr
Ein Einbrecher war in der vergangenen Nacht in Mössingen unterwegs und hatte sich gezielt die Apotheken ausgesucht. Bei drei Apotheken scheiterte er mit seinem Einbruchsversuch, bei der vierten hatte er Erfolg. Offenbar hatte es der Täter aber nur auf Bargeld abgesehen, Medikamente wurden keine gestohlen. Aus der Kasse entnahm er jedoch 250 Euro. Wesentlich höher ist der Sachschaden, die Polizei schätzt die Einbruchsspuren auf gut 1000 Euro. Sie sucht nun nach Zeugen.
Top gestylt - Erste Reutlinger Fashionnight startet am kommenden Freitag
Dienstag, 11. März 2008 - 16:56 Uhr
Ein Hauch von Mailand, Paris und New York hält am kommenden Freitag Einzug an der Echaz. Die Vorbereitungen für die erste Fashionnight in der Reutlinger Markthalle gehen derzeit in die heiße Phase. Models schlüpfen geduldig in ein Outfit nach dem anderen und auch beim Styling ist Sitzfleisch gefragt. Wochen der Vorbereitung liegen hinter Kamala Boger. Am kommenden Freitag soll jedes Outfit sitzen. Davon überzeugt sie sich persönlich. Die Idee, eine Fashionnight zu veranstalten kam dem Ex-Model bei einem Besuch in der Reutlinger Markthalle. Die Models kommen von einer Stuttgarter Agentur. Gemeinsam wird die Choreographie für den Abend geplant. Dabei soll nichts dem Zufall überlassen bleiben. Außerdem sei eine bewusst lockere Abfolge der einzelnen Präsentationen und Tanzeinlagen geplant. Dem Besucher soll so eine etwas andere Modenschau geboten werden. Auch das Styling spielt natürlich eine große Rolle. Der Frisör Frank Senner kennt die neuesten Trends aus Paris und Mailand. Der so genannte "Smokey-Look“ ist dort derzeit absolut angesagt. Bis zum kommenden Freitag muss alles stehen. Bereits am späten Nachmittag werden dann die Models für die Show fertig gemacht. Für einen Platz in der ersten Reihe sollten Gäste rechtzeitig da sein, die Markhalle empfängt die Besucher ab 19 Uhr 30.
Schritt für Schritt zur Regionalstadtbahn - Reutlinger Kreistag beschließt Ausschreibung zu standardisierter Bewertung
Dienstag, 11. März 2008 - 13:57 Uhr
Das Projekt "Regionalstadtbahn“ ist zwar noch Zukunftsmusik, aber seit gestern seiner Verwirklichung einen Schritt näher. Nach dem positiven Bescheid der Machbarkeitsstudie 2004 hat der Reutlinger Kreistag jetzt die Ausschreibung einer standardisierten Bewertung beschlossen. Diese soll klären, ob ein solches Streckennetz wirtschaftlich betrieben werden kann. Halbstündig würden Züge von A nach B fahren, umsteigefrei könnten Pendler aus der Region die Innenstädte von Reutlingen und Tübingen erreichen. Bevor die Pläne Realität werden, soll eine Untersuchung nun die hohen Investitionskosten der Wirtschaftlichkeit eines solchen Projektes gegenüberstellen. Landrat Thomas Reutmann dazu: Die Bewertung dauert 1,5 Jahre, erst dann können wir entscheiden. Ab diesem Zeitpunkt stehen in Baden Württemberg auch wieder Fördermittel nach dem Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz zur Verfügung. Wir sind also im Zeitplan. Die standardisierte Bewertung wird unter anderem Kosten und Nutzen des Projektes auflisten. Sie befasst sich mit Folgefinanzierungen und der Frage, ob Fahrgäste das neue Angebot annehmen würden. Kritiker des Projektes bezweifeln den Sinn von Schienen in Innenstädten, beispielsweise in Tübingen. Schon jetzt existiere ein dichtes Busnetz im Zentrum. Ein zukunftsfähiger öffentlicher Personennahverkehr ohne Staus, setzt Reumann dem entgegen, müsse von Schienen getragen werden.
Kreishandwerkerschaft Tübingen startet Projekt zur Vermittlung von Ausbildungsplätzen
Dienstag, 11. März 2008 - 13:46 Uhr
Die Kreishandwerkerschaft Tübingen hat jetzt ein neues Projekt zur Vermittlung von Ausbildungsplätzen gestartet. In Zusammenarbeit mit dem Regierungspräsidium Tübingen entstand ein Fragebogen. Dieser wird an Schüler weitergeben, die sich für einen Handwerkswerkberuf interessieren. Mit dort gemachten Angaben will die Kreishandwerkerschaft dann gezielt Ausbildungsplätze vermitteln. Über die Schulleitungen erhielten Schülerinnen und Schüler an weiterführenden Schulen in den vergangenen Tagen den Fragebogen. Darin werden die Noten und der Berufswunsch abgefragt. Außerdem will die Kreishandwerkerschaft wissen ob schon Praktika absolviert wurden. Das Projekt ist in Tübingen Chefsache. Das EU-geförderte Projekt wurde landesweit ausgeschrieben. Nur die Kreishandwerkerschaften in Calw und Tübingen erhielten den Zuschlag des Wirtschaftsministeriums. Auch die Bedürfnisse der Betriebe werden im Rahmen der Fragebogenaktion abgefragt. Gezielt soll es jungen Frauen einfacher gemacht werden, in vermeintliche Männerdomänen vorzudringen. Die Vermittlung organisiert die Kreishandwerkerschaft kreisübergreifend. Hier richte man sich ganz nach den Bedürfnissen der Bewerber und Betriebe.
Serie von Sachbeschädigungen in Mössingen
Montag, 10. März 2008 - 18:11 Uhr
Eine Serie von Sachbeschädigungen beschäftigt die Mössinger Polizei. In der vergangenen Nacht machten sich Unbekannte an einem Motorboot zu schaffen, das auf einem Anhänger abgestellt war. Der Besitzer bemerkte zwei Personen, konnte sie aber nicht festhalten. Am Anhänger des Lastwagens einer Fahrschule zerstachen die Täter die Reifen, heute morgen meldeten zahlreiche weitere Autofahrer zerstochene Reifen bei der Polizei. Diese geht von mehreren Tätern aus.
Gartenhaus in Tübingen niedergebrannt
Montag, 10. März 2008 - 18:11 Uhr
Das Gartenhaus, das am Wochenende in einer Tübinger Kleingärtneranlage in Flammen aufgegangen war, ist offenbar mutwillig angezündet worden. Das teilte die Polizei heute mit. Sie fand zudem Einbruchsspuren in weiteren Gartenhäusern. Die Kriminalpolizei sucht nun nach Zeugen, die den Brandstifter beobachtet haben.
Region profitiert von Städtebauförderung
Montag, 10. März 2008 - 18:09 Uhr
Rund 190 Millionen Euro erhalten die baden-württembergischen Städte und Gemeinden in diesem Jahr aus den Programmen der Städtebauförderung. Das hat Baden-Württembergs Wirtschaftsminister Ernst Pfister heute in Stuttgart bekannt gegeben. Sechs Programme wurden hierfür aufgelegt, manche mit Beteiligung des Bundes. Auch die Region Neckar-Alb profitiert davon. Die höchste Summe geht mit über 2,8 Millionen Euro nach Mössingen - sie wird zur Sanierung und Neugestaltung des denkmalgeschützten Pausa-Geländes verwendet.
Auch nach Balingen fließt ein dicker Brocken aus dem Landesprogramm: Die Stadthalle gilt es dort zu sanieren, sie muss energetisch und baulich generalüberholt werden. Zwei Millionen Euro gibt’s dafür aus dem Fördertopf, fast eine halbe Million Euro obendrauf bekommt Balingen für eine städtebauliche Aufwertung des Ortskerns von Zillhausen.
In der Innenstadt kann jetzt auch die Stadt Metzingen wieder kräftig investieren: Sie gehört ebenso zu den größten Zuschussempfängern des Förderprogramms in der Region. 1,3 Millionen Euro überweist das Land der Kelternstadt, für die Neugestaltung von Straßen und die Modernisierung von Gebäuden.
Spatenstich bei Eroglu in Mössingen
Montag, 10. März 2008 - 17:10 Uhr
Vor ziemlich genau dreißig Jahren wurde die Firma Eroglu Makina im türkischen Bursa gegründet. Heute ist sie Marktführer für Präzisionswerkzeuge in der Türkei. Seit elf Jahren übernimmt die Niederlassung in Mössingen den weltweiten Vertrieb der Produkte. Im vergangenen Jahr wurde die Erfolgsgeschichte des Unternehmens mit dem Grossen Preis des Mittelstandes ausgezeichnet. Heute wurde ein weiterer Meilenstein in Mössingen gesetzt: Spatenstich für ein neues Verwaltungs- und Lagergebäude der Firma Eroglu Präzisionswerkzeuge. Die Produkte werden von hier an Fachhändler in der ganzen Welt versandt. Sonderwünschen gerecht werden und die Fertigung in der Türkei entlasten, das soll die künftige Produktionsstätte in den alten Lagerräumen der Firma, so Betriebsleiter Kivanc Kilic. Die Investition von vier Millionen Euro in Gebäude und Maschinen soll die Flexibilität erheblich steigern. 13 Millionen Euro Umsatz macht Eroglu in Mössingen. Firmenchef Nusret Eroglu sprach von einer zweiten Heimat, die das Unternehmen hier gefunden habe. Dies spiegele sich im Engagement für die Stadt betonte Bürgermeister Werner Fifka. Momentan beschäftigt Eroglu 25 Angestellte in Mössingen. Wenn im Oktober die Bauarbeiten für das 2600 Quadratmetern große Gebäude abgeschlossen sind, kommen zehn weitere Arbeitsplätze hinzu. In drei bis vier Jahren werde sich die Mitarbeiterzahl verdoppelt haben, so Eroglu. Sollte sich die Wirtschaft weiter so positiv entwickeln gebe es genug Ideen für weitere Investitionen.
Zweitausend "Flotte Feger" putzen Reutlingen
Sonntag, 9. März 2008 - 16:40 Uhr
Flotte Feger waren gestern überall in Reutlingen unterwegs. Vor allem dem wilden Müll in den Parks und Grünanlagen der Stadt rückten sie mit Zangen und blauen Abfallsäcken zu Leibe. Bereits im Vorfeld hatten sich zweitausend freiwillige Helfer bei den Technischen Betriebsdiensten zur diesjährigen Stadtputzede gemeldet. Es war die insgesamt siebte. Vor allem Vereine, Schulklassen und Kindergärten beteiligten sich an der Aktion. Handschuhe, Zangen und Müllsäcke stellten die Technischen Betriebsdienste zur Verfügung.
Aktionstag für Mädchen im Tübinger Rathaus
Sonntag, 9. März 2008 - 16:39 Uhr
Gerockt wurde gestern im Tübinger Rathaus, beim ersten Aktionstag für Mädchen. Neben einem Bühnenprogramm war auch viel Information geboten: Zahlreiche Institutionen, Vereine und Bildungseinrichtungen informierten über Zukunftschancen. Veranstaltet wurde der Tag im Rahmen des Weltfrauentages. Neben Berufsausbildung und kommunalpolitischen Themen standen auch Gesundheitsfragen im Mittelpunkt. Dazu gab es viele Mitmachstationen, von Stylingberatung bis zum PC-Workshop. Auch die Stadtverwaltung stand Rede und Antwort zu Frauenthemen.
Walter Tigers gewinnen gegen Deutschen Meister
Sonntag, 9. März 2008 - 16:37 Uhr
Die Tübinger Walter Tigers haben gestern Abend in der Paul-Horn-Arena den ersten Heimsieg des Jahres gefeiert - Mit 69:57 gewannen sie ihr Heimspiel in der Basketball-Bundesliga gegen den Deutschen Meister, Brose Baskets Bamberg. 2800 begeisterte Zuschauer verfolgten den Triumph über den Favoriten aus Oberfranken. Einen ausführlichen Bericht hierzu sehen Sie morgen in unserem Sportmagazin.
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