RTF 1 - Reutlinger Tübinger Fernsehen
Donnerstag, der 17. Mai 2012
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Nachrichtenarchiv

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Die Woche ab 9. Januar 2011

"St(r)icheleien" in der Stadtbücherei Pfullingen
Samstag, 15. Januar 2011 - 15:10 Uhr

"St(r)icheleien" - unter diesem Titel stellt die Stadtbücherei Pfullingen derzeit knapp 40 Karikaturen des gebürtigen Metzingers Fritz Wund aus. Und der Titel ist wörtlich zu nehmen. Der 74-Jährige stichelt mit seinen Strichen nur allzu gerne gegen missliebige politische Entscheidungen, aber auch gegen die kleinen Ungeschicklichkeiten eines Jeden im Alltag. Seit 2008 sind die Werke des Grafikers auch im Reutlinger Generalanzeiger zu sehen und noch bis zum 6. Februar in der Pfullinger Stadtbücherei.

Einweihung des Klinikneubaus der PP.rt
Samstag, 15. Januar 2011 - 15:09 Uhr

Nach 18 Monaten Bauzeit war es gestern soweit - der Neubau der Fachklinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik in Reutlingen, kurz pp.rt, wurde offiziell seiner Bestimmung übergeben. Hier wollen die BruderhausDiakonie und das Zentrum für Psychiatrie Zwiefalten künftig ambulant und stationär ihre Patienten betreuen und dabei eng mit den Reutlinger Kreiskliniken zusammenarbeiten.

104 Betten, verteilt auf 5 Stationen, beherbergt das neu entstandene Haus "Dietrich-Bonhoeffer" der PP.rt. Hier soll künftig die Gesundung psychisch erkrankter Menschen vorangebracht werden. Und die Zahl der Betroffenen wachse stetig.
An einer Schizophrenie leide gut ein Prozent der Bevölkerung. Die Depression gehöre zu den häufigsten Volkskrankheiten überhaupt. Durch Suizide stürben in Deutschland weit mehr Menschen als durch Verkehrsunfälle. Heutzutage beruhe jede dritte Frühberentung wegen Erwerbsunfähigkeit auf einer psychischen Erkrankung, so Stattssekretär Dieter Hillebrand.
Für eine erfolgreiche Behandlung aber bedürfe es einer wohnortnahen Versorgung. Denn dies sei der einzige Weg, den Erkrankten ein möglichst selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen, so Hillebrand
In Reutlingen seien die Voraussetzungen dafür jetzt geschaffen worden - in 18 Monaten Bauzeit und mit 725.000 Euro finanzieller Unterstützung vom Land. 1600 Patienten pro Jahr sollen hier künftig von rund 250 Mitarbeitern behandelt werden. Die ersten Betten sind bereits seit Anfang des Jahres belegt. Doch nicht jeder sei hier willkommen, so Landrat Thomas Reumann, der mit seiner Rede beim Festakt ein heikles politisches Thema aufgriff.
Er glaube es könne keine Lösung sein, grundsätzlich auch nicht behandlungsfähige und nicht behandlungsbedürftige Gewaltstraftäter in einem Zentrum für Psychiatrie oder in einer psychiatrischen Klinik unterzubringen, so Reumann.
Eine solche Einrichtung einmal erkunden, das konnte die Bevölkerung heute bei einem Tag der offenen Tür. Dieser bot Gelegenheit, das neue Klinikgebäude kennenzulernen.
Dabei stellte die PP.rt den Besuchern nicht nur ihre Patientenzimmer sondern auch die Behandlungskonzepte vor, die in den neu eingerichteten Therapieräumen künftig Anwendung finden.

Pfullinger Schlossgeschichte(n)
Samstag, 15. Januar 2011 - 15:05 Uhr

In Erinnerungen schwelgen und neues Altes erfahren - das konnten allteingesessene und frisch "reingeschmeckte" Pfullinger vergangene Woche bei einem Treffen des ortsansässigen Geschichtsvereins.
Ziel war die Vorbereitung einer Sonderausstellung unter dem Motto "Pfullinger Schlossgeschichte(n)' im Stadtgeschichtlichen Museum.
Da durften auch alte Fotografien und Bilder, als mögliche Ausstellungsobjekte, nicht fehlen.
Wann es soweit sein wird und die "Pfullinger Schlossgeschichte(n)' gezeigt werden, steht bisher jedoch noch nicht fest.

Bürgerpreisverleihung in Tübingen
Samstag, 15. Januar 2011 - 15:03 Uhr

Bereits zum neunten Mal wurde heute in Tübingen der Bürgerpreis verliehen. Christiane Plies erhielt die Auszeichnung der Bürgerstiftung für ihr soziale Engagement.
Der Preis wird jedes Jahr an Einwohner der Universitätsstadt verliehen, die sich für ihre Mitbürger eingesetzt haben.
Die Auswahlkriterien dabei sind Gemeinnützigkeit sowie Dauer und Intensität des bürgerschaftlichen Engagements. Ebenfalls entscheidend ist, dass die ausgezeichnete Person bisher öffentlich nicht in Erscheinung getreten ist.

Musica Antiqua-Reihe startet morgen
Samstag, 15. Januar 2011 - 14:42 Uhr

Ab Sonntag geht es in Reutlingen wieder musikalisch zu: die diesjährige "Musica Antiqua"-Saison beginnt. Mit klassischen Stücken von Komponisten wie Mozart oder Bach lädt das Kulturamt zum Lauschen ein.
Es gäbe mehrere Highlights dieses Jahr. In der wintermusik, die im Januar und Februar stattfinde, werde es dieses Jahr ein Programm mit ganz frühen Mozartopern geben, das zum ersten Mal aufgeführt werde, erklärt der künstlerische Leiter Albrecht Holder.
Als nicht alltäglicher Veranstaltungsort ist dieses Jahr wieder die Gotische Kapelle im Garten des Reutlinger Heimatmuseums dabei. Das historische Gebäude eigne sich laut Holder besonders gut für die Art von Musik, die bei den Veranstaltungen geboten werde.
Es sei ein sehr intimer Raum, ein kleiner Raum, in den 50 leute passten und es sei auch immer nur ein Spieler, so Holder. Denn der Raum habe eine besondere Akustik und sei für feine Klänge bestens geeignet.
Zum Auftakt der Reihe Musica Antiqua gibt es Werke von Johann-Sebastian Bach. Im Spitalhofsaal soll dann die zeitlose Musik Bachs mit Literatur verschmelzen. Karten und weitere Informationen gibt es unter www.reutlingen.de.

Mutschelabend in Reutlingen
Freitag, 14. Januar 2011 - 18:00 Uhr

Seit Jahrhunderten ist es eine Reutlinger Tradition: der erste Donnerstag nach Dreikönig gehört der Mutschel. Dann wird in zahlreichen Gaststätten am Abend um die Mutschel gewürfelt und gepustet. Auch für viele Politiker und Gemeinderäte gehört der alljährliche Mutschelabend jedes Jahr zum Pflichtprogramm.

Es dreht sich wieder alles um das beliebte Reutlinger Hefegebäck. Sichtlich entspannt "zockten" die politischen Amtsträger Reutlingens um die Mutscheln. Wie hier im Restaurant "Uhlandhöhe" treffen sich jedes Jahr die Politiker abseits vom politischen Tagesgeschäft zum Duell. Und das hat für viele einen bestimmten Grund:

Laut Hagen Kluck, Landtagsabgeordneter und Stadtrat, gebe es derartige lokale, spezielle Tage nur selten. Für ihn sei der Mutscheltag ein Muss. Denn seit 1966 nehme er jedes Jahr tiel.

Und wie die Oberbürgermeisterin weiß, muss zwar Fortuna am Mutschelabend herausgefordert werden - doch wirklich leer ausgehen soll an diesem Abend niemand: Wenn man mit dem Gemeinderat würfle, so Barbara Bosch, sorge jeder schon etwas vor, damit auch jeder zumindest eine kleine Mutschel mitnehmen kann. Aber es gehe ja um die Große - und mit etwas Glück und Rafinesse könne man sich diese "erwürfeln".

Und kurz vor Landtagswahl ist der Kampf um das Gebäck eine willkommene Verschnaufspause. Gewürfelt wurde in der "Uhlandhöhe" daher auch bis spät in die Nacht. Denn erst in einem Jahr tritt sie wieder in den Mittelpunkt: Die Mutschel, das beliebte und traditionsreiche Reutlinger Gebäck.

Ausstellung "minus 10%' in der Kulturhalle Tübingen
Freitag, 14. Januar 2011 - 17:55 Uhr

Die Künstler des Künstlerbundes Tübingen geben derzeit in der Kulturhalle in Tübingen einen Überblick über ihre gesamten Werke. Das hat bereits eine lange Tradition. Seit der Gründung des Bundes 1971 gab es bis heute bereits rund 40 Jahrespräsentationen. Die diesjährige Ausstellung läuft unter dem Namen "minus 10 Prozent“ - die Künstler wählten ihn erst nach Fertigung aller Werke spontan.
Die Entscheidung für das demonstrative Abkleben der Arbeiten sei schon wegen der Diskussion über den Haushalt und da speziell den Kulturhaushalt gefallen.
Sie seien der Meinung, da sie mit Kunst und Kultur am schwächeren Hebel sitzen würden, dass sie sich so an die Öffentlichkeit wenden. Also sei das so etwas wie ein Aufschrei ein visueller Aufschrei der hier passieren würde, so Prof. Axel von Criegern, 1. Vorsitzender KünstlerBund Tübingen 2004-2010.
Rund 50 Künstlerinnen und Künstler sind derzeit im Künstlerbund vereint. Seit 2001 zeigen die Mitglieder hier in der Kulturhalle einen Querschnitt ihres Schaffens. 40 Künstler sind dieses Jahr dabei.
Wer die Werke in der Jahresausstellung bestaunen will, hat noch bis morgen die Möglichkeit, die Schau zu besuchen. Mehr Informationen über die Ausstellung und auch über den Künstlerbund Tübingen gibt es unter www.kuenstlerbund-tuebingen.de

Winterspielplatz der Tübinger Kindertagesstätte Kreuzkirche eröffnet
Donnerstag, 13. Januar 2011 - 16:40 Uhr

Der Tübinger Winterspielplatz der Kindertagesstätte Kreuzkirche hat seine Tore geöffnet. Seit gestern können hier wieder Kinder bis 3 Jahre tollen und spielen, wenn das Winterwetter draußen zu wünschen übrig lässt. Die auf einem echten Spielplatz im Freien gibt es verschiedene Rutschen und ein Kletterhaus, nur eben im Warmen. Und auch Mamas und Papas dürfen beim Winterspielplatz mitmachen. Der ist jetzt noch bis zum 30. März jeden Mittwoch von 9 bis 12 und von 14 bis 17 Uhr geöffnet.

Kooperationsvertrag zwischen Neugreuth-Schule Metzingen zusammen mit Otto Knecht GmbH besiegelt
Donnerstag, 13. Januar 2011 - 16:38 Uhr

Die Kooperation zwischen der Neugreuth-Schule in Metzingen und der Otto Kencht GmbH ist jetzt schriftlich besiegelt. Dieser Vertrag beinhaltet eine Bildungsgemeinschaft, die vor allem den Jugentlichen den Übergang von der Schule ins Berufsleben künftig erleichtern soll. Aber nicht nur die Schüler profitieren von dieser Kooperation, auch den teilnehmenden Betrieben und Unternehmen bietet die Partnerschaft große Vorteile:
Für die Firma sei es sehr wichtig, dass sie Nachwuchskräfte bekommen würden. Denn auf Grund des Demographischen Faktors würden sie in der Zukunft Schwierigkeiten haben werden die Ausbildungsplätze besetzen zu können und auch Fachkräfte zu bekommen zu können, so Thomas Fesseler Personalleiter der Otto Knecht GmbH in Metzingen.
Und um dies zu verhindern müsse man den Schülern jetzt schon Perspektiven bieten, gerade wenn es um Bildung gehe, so Fesseler.
Und hierfür soll jetzt die Bildungsgemeinschaft sorgen, die im Rahmen der IHK Kampagne "Wirtschaft macht Schule" steht.
Nach ihrer Überzeugung bzw. der Überzeugung der IHK Reutlingen würden sie einen sehr wirksamen Beitrag leisten. Nämlich den Beitrag künftige Fachkräfte und vor allen Dingen qualifizierte Fachkräfte in der Region zu sichern. Die IHK würde sehen, dass diese direkte und intensive Zusammenarbeit zwischen Schulen und Unternehmen starke Auswirkungen auf die Vermittlungsquote der Schulen habe, so Ida Willumeit-Reichenecker von der IHK Reutlingen.
Die Chance auf eine betriebliche Ausbildung würde sich durch die Kooperation um 30-40% steigern, so Willumeit. Denn durch die Zusammenarbeit hätten die Schüler die Möglichkeit ein breiteres Spektrum an Berufen kennen zu lernen. Und vielleicht stößt der eine oder andere durch diesen neuen Kooperationsvertrag auf ein Berufsfeld, was er sich so rein gar nicht für die Zukunft vorstellen konnte, so die Schüler.

Spendenübergabe an Austauschprojekte in Tübingen
Donnerstag, 13. Januar 2011 - 16:38 Uhr

Tübingens erster Bürgermeister Michael Lucke hat gestern Spendengelder in Höhe von 2.500 Euro an drei Tübinger Austauschprojekte übergeben. Alle drei fördern den Austausch mit der peruanischen Partnerstadt Villa El Salvador. Dafür spendete der Handel- und Gewerbeverein 10 Prozent des Erlöses aus dem Verkauf der Praline "Tübinger Kirschle" während des Schokoladenfestivals. Den Rest steuerte die Stadtverwaltung aus ihren Einnahmen vom chocolART bei. Sie hatte fair gehandelten Apfel-Mango-Punsch angeboten und eine Tombola veranstaltet.

Regierungspräsidium Tübingen gibt Erweiterung der Wasserschutzgebiete bekannt
Donnerstag, 13. Januar 2011 - 16:37 Uhr

Der Wasserbedarf des Landes wird zu rund 75 Prozent aus Grund- und Quellwasser gedeckt. Ausgewiesene Wasserschutzgebiete sorgen dafür, dass das Grundwasser möglichst rein bleibt. Stellvertretend für die drei Landkreise Tübingen, Calw und Böblingen hat das Regierungspräsidium Tübingen jetzt diese Gebiete erweitert, um die hohe Qualität des Trinkwassers auch langfristig zu sichern. Zudem gibt es neue Regelungen für die Einwohner und Landwirte.

Über Wasseraufbereitungsbecken gelangt das Grundwasser an die Menschen der Region. Das Wasser der Ammertal-Schönbuchgruppe versorgt über 250.000 Menschen. Wasserpumpen, die rund um die Uhr arbeiten, garantieren eine sichere Versorgung. Und damit die Wasserqualität in Zukunft noch besser wird, hat das Regierungspräsidium Tübingen jetzt die Wasserschutzgebiete um 20 Quadratkilometer ausgedehnt.

Laut Friedrich Klein vom Regierungspräsidium Tübingen habe man festgestellt, dass die Wasserschutzgebiete, die 1992 ausgewiesen wurden, nicht das gesamte Einzugsgebiet der Wasserfassungen abdeckten. Man sei nur bis zur oberirdischen Wasserscheide gegangen - dabei liege die unterirdische Wasserscheide, für für das Grundwasser entscheidend ist, weiter westlich liege.

Astrid Stepanek, Geschäftsführerin der Ammertal-Schönbuchgruppe, gab gestern die neuen Gebiete bekannt. Dies sei jedoch nicht genug. Denn aus Sicht des Regierungspräsidiums wird die Wasserqualität auch durch andere Faktoren gefährdet:

Zum einen soll in den Wasserschutzgebieten das landwirtschaftliche Düngen mit Klärschlamm in Zukunft verboten werden. Auch die private Wärmegewinnung durch Erdwärmesonden soll in weiten Teilen untersagt werden. Laut Klein sei bei den Erdwärmesonden das Problem, dass die Bohrungen oft mehrere 100 Meter tief seien. Durch den Bohrvorgang könnten Trübungen ins Grundwasser gelangen. Im diesem Fall sei es tatsächlich so, dass der Schutz des Trinkwassers Vorrang vor den erneuerbaren Energien habe - zumindest was die Erdwärmebohrungen anbelange.

Die Oberbürgermeister der betroffenen Städte wie Böblingen, Rottenburg und Herrenberg begrüßten die Maßnahmen. Sie sind sich einig: Trinkwasser ist nach wie vor das höchste Gut.

Holzelfinger Steige wegen Hangrutsch halbseitig gesperrt
Mittwoch, 12. Januar 2011 - 18:07 Uhr

Der Winter hat in der Region seine Spuren hinterlassen. Und die kommen jetzt erst richtig zum Vorschein - nachdem der Schnee geschmolzen ist. Was der ständige Wechsel zwischen Frost und Tauwetter anrichten kann, ist an der Holzelfinger Steige im Landkreis Reutlingen zu besichtigen. Dort ist auf einer Länge von 30 Metern der Hang abgerutscht.

Die Holzelfinger Steige in Lichtenstein heute morgen. Der Regen der vergangenen Tage hat zu Ende gebracht, was das Wechselspiel zwischen Frost und Tauwetter begonnen hat - Teile des Berghangs unterhalb der Fahrbahn der L 387 sind abgerutscht. Um die Sicherheit der Autofahrer zu gewährleisten, musste die Straße halbseitig gesperrt werden. Doch bevor mit der Befestigung der Fahrspur begonnen werden kann, gibt es noch einiges zu tun.

Zuerst mache man Probebohrungen, um feststellen zu können in welcher Tiefe sich die Gleitschicht der Rutschung befinde und dann werde ein Gutachten erstellt und anschließend die weiteren Maßnahmen beschlossen, erklärt der stellvertretende Leiter des Kreisstraßenbauamts Horst Reichenecker.

Bis es soweit ist, werden gut 2 bis 3 Monate ins Land gehen, so Reichenecker. Die reine Bauzeit an sich schätzt er auf weitere 5 bis 6 Monate. Damit bleibt zumindest eine Fahrbahn der Holzelfinger Steige vorraussichtlich bis Herbst dieses Jahr gesperrt.

Die Kosten könne man bisher nur schlecht einschätzen, aber wenn man vergleichbare Rutschungen, wie die 100 Meter weiter oben, die sich vor 2 Jahren ereignet hat betrachte, handle es sich wohl um die 250.000 Euro, so Reichenecker. Diese Kosten müsse allerdings das Land Baden-Württemberg übernehmen, weil es sich um eine Landesstraße handle.

Der Landkreis bemühe sich zwar, solche Straßenschäden durch das gezielte Ableiten von Oberflächenwasser so gering wie möglich zu halten, ganz verhindern ließen sie sich jedoch nicht.

Ausstellung "Gedankensplitter" im Kunstmuseum Spendhaus Reutlingen
Mittwoch, 12. Januar 2011 - 17:59 Uhr

Großformatige Holzdrucke sind derzeit der Mittelpunkt einer Ausstellung im städtischen Kunstmuseum Spendhaus in Reutlingen. Die Werke von Wolfgang Gäfgen sind unter dem Titel "Gedankensplitter" zusammengefasst - der Künstler selbst hatte den Museum 70 seiner Stücke geschenkt - Kunst, die beeindruckt, denn Wolfgang Gäfken wolle ein bisschen mit Fantasie des Betrachters spielen, so Franziska Boegehold, wissenschaftliche Volontärin im Museum.
Wer jetzt Lust bekommen hat, seine Fantasie anzuregen und sich einen eigenen Reim aus den Holzdrucken Wolfgang Gäfkes zu machen, kann dies noch bis zum 17. Januar im Spendhaus tun.

Erwin Teufel zu Gast beim Neujahrsempfang der Rottenburger CDU
Mittwoch, 12. Januar 2011 - 15:54 Uhr

Der ehemalige Ministerpräsident Erwin Teufel hat auf dem Neujahrsempfang des Rottenburger CDU-Ortsverbandes unter anderem für ein geeintes Europa plädiert. Vor rund 160 Gästen im "Haus der Bürgerwache" verwies Teufel kurz vor der Landtagswahl auch auf ein ganz praktisches politisches Problem: Vielen jungen Politikern fehle die Berufserfahrung.

Laut Teufel sollte man eigentlich niemanden in ein Parlament auf Landes- oder Bundesebene lassen, wenn er nicht auch kommunale Erfahrung vor Ort gesammelt habe. Die Treppenleiter "Kreißsaal - Hörsaal - Plenarsaal" mancher junger Politiker gehe Teufel etwas zu schnell.

Auch die Weltpolitik sprach Teufel an: Der Westen befinde sich in einer Zeit des Umbruchs. Und jetzt wo China zur globalen Führungsmacht aufsteige, müsse Europa geeint nach außen sein: Nur wenn Europa auf Weltwährungskonferenzen mit einer Stimme - und nicht mit 27 Stimmen - spreche könne es auch weiterhin auf weltweiter Ebene mitspielen. Deshalb bräuchten wir mehr Europa und nicht weniger Europa, so Teufel.

Dabei könne und müsse Deutschland als Teil des Westens eine wichtige Rolle spielen. Gerade für den Maschinenbau, der stärksten Branche Baden-Württembergs, ergeben sich aus Teufels Sicht riesige Chancen: Die mittelständige Struktur müsse daher erhalten bleiben, so der ehemalige Ministerpräsident. Vorhandene Stärken des Landes müssten weiter gestärkt werden, das Land müsse Neues wagen und in allen Branchen und mit allen Produkten wettbewerbsfähig bleiben.

Dabei komme vor allem der Familie eine zentrale Rolle zu. Denn diese sei nach wie vor der Grundpfeiler einer wirtschaftlich erfolgreichen Gesellschaft.

Schüler-Team "Die 5 Schwaben" belegt bei Börsenspiel Platz eins
Mittwoch, 12. Januar 2011 - 13:27 Uhr

Die "5 Schwaben" aus Hayingen sind Kreissieger beim 28. Planspiel Börse. Die Kreissparkasse Reutlingen ehrte sie gestern mit einem Preisgeld von 300 Euro.
Beim größten europäischen Börsenspiel erzielten sie einen fiktiven Gewinn von mehr als 10.000 Euro und waren damit besser als die anderen 60 Spielgruppen aus dem Landkreis.
Zehn Wochen lang nahmen mehr als 200 Schüler aus dem Landkreis am Wettbewerb teil. Dabei ging es nicht nur ums Gewinnen, sondern vor allem auch darum, sich spielerisch ein Verständnis von Wirtschaft und Börse zu erarbeiten. Gespielt wurde mit fiktivem Geld und fiktiven Aktien - aber mit den richtigen Börsenkursen.

Angst vor Dioxin in der Region wächst
Dienstag, 11. Januar 2011 - 15:01 Uhr

Die Chemikalie Dioxin ist derzeit in aller Munde. Enthalten ist sie in Fetten die eigentlich dem Treibstoff Biodiesel zugesetzt werden. Diese Fette sind jetzt ins Tierfutter gelangt. Über den Konsum von belastetem Fleich oder Milchprodukten nimmt der Mensch das Dioxin auf, das in Verdacht steht, krebserregend zu sein. Auch im Land liegen mittlerweile 4 Verdachtsfälle vor. Der aktuelle Stand der Dinge, das geplante Vorgehen der Landesregierung und mögliche Schutzmaßnahmen - wir haben uns für sie schlau gemacht.

Dieser Hof ist unbelastet - trotzdem: die reine Möglichkeit, dass auch im Land
dioxinbelastete Futter- und Lebensmittel sind, steigert bei der Bevölkerung die Angst, dass Dioxin in die Nahrungskette kommen könnte.
Doch das Verbraucherschutzministerium gibt Entwarnung. Die Betriebe die - anders als hier - mit verdächtigen Futtermitteln sowie Schlachttieren und Flüssigei beliefert wurden, wurden vom Land vorsorglich sofort gesperrt.

Das heiße, dass die Futtermittel die aus Niedersachsen geliefert worden seien dort gesperrt worden seien und das auch die Tiere, die mit den Futtermitteln gefüttert worden seien nicht geschlachtet werden dürften und nicht aus dem Betrieb raus dürften bis die Analysenergebnisse vorliegen, erklärt Jürgen Maier, der Abteilungsleiter des Verbraucherschutzes im Landesministerium.

Die ersten Ergebnisse werden in den kommenden Tagen erwartet. Erst wenn die vorliegen will die Regierung über das weitere Vorgehen entscheiden. Die SPD fordert indessen mehr Lebensmittelkontrolleure und eine genauere Überwachung der Futtermittelproduzenten im Land. Vor solchen Schnellschüssen warnt das zuständige Ministerium

Jetzt schon zu sagen man ändere die Gesetze oder man erhöhe die Strafen wär ein bisschen übereilt und aus Sicht des Ministeriums auch nicht seriös, so Maier. Erst müsse Ursachenforschung betrieben werden und dann werde man sich zwischen den Ländern und dem Bund zusammensetzten und überlegen ob es tatsächlich irgendwo Lücken in der Überwachungskette gäbe oder in den gesetzlichen Grundlagen und dann müssten diese - falls vorhanden- geschlossen werden.

Bis dato müssten die Verbraucher jedoch auf nichts verzichten. Denn auch das Bundesinstitut für Risikobewertung hat darauf hingewiesen, dass derzeit keine akute Gefahr für die Gesundheit bestehe.

Wenn jemand ganz auf die sichere Seite gehen wolle, dann könne er im Augenblick etwa auf Eier aus den hauptbebroffenen Ländern verzichten und sich auf Eier aus Baden-Württemberg oder aus anderen südlichen Bundesländern, die von den Dioxinvorfällen nicht betroffen seien, konzentrieren, damit könne man ein Übriges an Sicherheit tun, so Maier.

Gegen Anschuldigungen, das Land habe zu spät reagiert, verwahrt sich das Ministerium. Bisher sei stets ohne jegliche Verzögerungen gegen Verdachtsfälle vorgegangen worden. Und die seien - dank der guten Kommunikation zwischen den einzelnen Bundesländern - frühzeitig gemeldet worden.

Staatssekretärin Wiedmann-Mauz und LG Steinlach rufen zu mehr Bewegung auf
Dienstag, 11. Januar 2011 - 14:20 Uhr

Staatssekretärin Annette Wiedmann-Mauz hat in Mössingen die Bürger der Region zu mehr Bewegung aufgerufen. Anlass war die Aktion "3000 Schritte extra" der Leichtathletikgemeinschaft Steinlach. Diese schließt sich einer bundesweiten Initiative des Gesundheitsministeriums an, die der Bewegungsfaulheit der Deutschen entgegenwirken will.

Laut Wiedmann-Mauz bewege sich der Mensch von heute nicht mehr so viel - man fahre lieber mit dem Auto. Und wer gehe schon die Treppen, wenn es im Haus einen Aufzug gibt? So habe sich die täglich zurückgelegte Strecke im Verhältnis von vor 100 Jahren von 8000 Meter auf 800 Meter am Tag reduziert.

Diese vom Ministerium spendierten Schrittzähler sollen dem Trend zur Faulheit ein Ende bereiten. Mit ihnen könne jedermann kontrollieren, wieviele Schritte er am Tag geht. Schließlich sei körperliche Bewegung Voraussetzung für ein langes und beschwerdefreies Leben. Heute morgen ging es mit einem 3000-Schritte Lauf los. Dies sei aber nur der Auftakt zu einem aktiven neuen Jahr 2011.

Verkehrsministerin Tanja Gönner bei Neujahrsempfang des Reutlinger CDU-Stadtverbands
Montag, 10. Januar 2011 - 17:59 Uhr

Am 27. März ist Landtagswahl. Das heißt für die Politiker: noch zweieinhalb Monate Zeit, um Stimmen zu sammeln. Und diese Zeit wird auch genutzt. Verkehrsministerin Tanja Gönner war gestern zu Besuch im Reutlinger Spitalhof - der CDU-Stadtverband hatte zu seinem Neujahrsempfang geladen.

Die Zukunftsfähigkeit des Landes war das Thema der Umwelt- und Verkehrsministerin bei ihrem Gastauftritt bei der Reutlinger CDU. Und die sei gefährdet, wenn die Stuttgart21-Gegner trotz Schlichtung weiter Mobil machten. Es gehöre zu guter demokratischer Kultur, dass Mehrheiten entschieden und die Meinung anderer respektiert werde, so Gönner. Wie glaubwürdig das Milieu der Stuttgart21-Gegner um die Grünen sei, werde sich schon bald zeigen - bei der gerade von den Grünen geforderten zukunftsentscheidenden Umstellung auf mehr regenerative Energie. Denn wenn man beispielsweise Windkraft-Strom von Offshore-Parks wolle, brauche es auch die Netze, um den Strom zu transportieren. Jetzt werde schon gefordert, die hohen Leitungen unter die Erde zu verlegen, so Gönner. Faktisch sei es aber so, dass Starkstromleitungen auch Auswirkungen auf Fauna und Flora hätten. Dort bleibe es dann auf 10 Metern kahl. Das Leitungsprroblem müsse aber schnell gelöst werden. Die Sicherung von erschwinglicher Energie und von Rohstoffen werde im globalen Wettbewerb über den Erhalt des Wohlstands hier entscheiden. Das gehe aber nur mit verantwortungsvoller schwarz-gelber Politik. Die stelle sich den entscheidenden Zukunftsfragen. Und setze nicht - wie Rot und Grün- auf Rund-um-Proteste.

DRK-Mitarbeiter telefoniert auf Geschäftskosten mit Erotik-Hotline
Montag, 10. Januar 2011 - 17:53 Uhr

Ein Mitarbeiter des Deutschen Roten Kreuzes Reutlingen hat mehrfach auf Geschäftskosten bei einer Telefon-Sex-Hotline angerufen. Jetzt wurde dem Mitarbeiter gekündigt. Laut DRK-Landesgeschäftsstelle beträgt der Schaden für die soziale Einrichtung, die sich hauptsächlich über Spenden finanziert, mehrere tausend Euro . Im Dezember war die Geschäftsleitung auf die überhöhten Telefonrechnungen aufmerksam geworden. Medienberichte zu Folge will der Verursacher den entstandenen Schaden ersetzen.

Tübingen: zu wenig Feuerwehrleute
Montag, 10. Januar 2011 - 17:52 Uhr

Tübingen hat zu wenig Feuerwehrleute. Das legt ein aktuelles Brandschutzgutachten nahe. Demnach fehlen zwischen 7 und 17 Uhr für einen umfassenden und schnellen Brandschutz siebzehn Stellen. Beziehe man die Kliniken mit ein, seien es sogar noch mehr, so der erste Bürgermeister Michael Lucke. Bis März soll das Thema ausführlich besprochen werden. Bis dahin will die Stadt lediglich zwei neue Ausbildungsplätze im Feuerwehrdienst schaffen.

Modellbahnausstellung in im Honauer Bahnhof
Montag, 10. Januar 2011 - 17:52 Uhr

Im Honauer Bahnhof - einem Kulturdenkmal - waren in den vergangenen Tagen die verschiedensten Miniatur-Eisenbahnen zu sehen. Alljährlich zeigt der Förderverein Bahnhof Honau e.V. hier Modelle aus unterschiedlichen Epochen. Außerdem ermöglichten die Aktive des Vereins durch Wartungsarbeiten Einblicke in die Funktionsweise der Bahnen. Mit viel Liebe zum Detail wurden Alltagsszenen maßstabsgetreu nachgebildet. Wer die kleinen Wunderwerke noch bestaunen möchte, hat am 15. und 16. Januar noch einmal Gelegenheit dazu.

Pharmakonzern Abbott schließt Rangendinger Standort
Montag, 10. Januar 2011 - 17:52 Uhr

Der US-Pharmakonzern Abbott schließt Medienberichten zu Folge seinen Standort in Rangendingen im Zollernalbkreis. 270 Stellen sollen dort - laut - DPA ersatzlos gestrichen werden. Abbott ist vor allem als Hersteller das Rheumamedikaments Humira bekannt. In Rangendingen werden aber hauptsächlich Katheter und Gefäßstützen produziert. Hintergrund soll eine veränderte Marktnachfrage sein.

Drei-Königs-Antik-Messe in Reutlingen
Montag, 10. Januar 2011 - 17:51 Uhr

Im gleichen Zeitraum wie die Honauer Modellbahnausstellung waren nicht weit entfernt, in Reutlingen, Antiquitäten aller Art ausgestellt - nämlich auf der alljährlichen "Drei-Königs-Antik"-Messe in der Friedrich-List-Halle. Und die zog bereits am ersten Tag rund 1800 Besucher an - ein Rekordwert.

45 Aussteller aus Deutschland und den Niederlanden haben den Kunstliebhabern und Sammlern ihre besondersten Stücke präsentiert. Laut Veranstalter stamme das älteste aus Asien und sei fast so alt wie unsere Zeitrechnung: stolze 2000 Jahre.

Lokalschau des Kleintierzüchtervereins Riederich
Montag, 10. Januar 2011 - 17:51 Uhr

Rund 350 Tiere konnten Besucher am Wochenende auf der Lokalschau des Kleintiervereins Riederich bei Metzingen bewundern. Süße Kaninchen, exotische Vögel und stolze Gockel gab es in der Gutenberghalle, soweit das Auge reichte. Das Highlight am Samstag: die verschiedensten Exemplare edler, graziler Katzen.

Narrensprung in Münsingen
Montag, 10. Januar 2011 - 17:49 Uhr

Der große Narrensprung in Münsingen gestern Mittag. In der Altstadt ging das bunte Treiben vorbei an Fachwerkhäusern und zahlreichen Zuschauern. Der Narrenverein Münsingen ev. Hungerberg Hexen eröffnet mit diesem Umzug alljährlich seine Fasnetszeit - nach der Hexenerweckung am Abend zuvor. Mit dem Ruf "Hungerberg - Hexa" feuerte das Publikum die Häs lautstark an - und DIE unterhielten gewohnt närrisch mit viel Körpereinsatz.

Auslandsexporte von Unternehmen der Region wieder auf Vorkrisen-Niveau
Sonntag, 9. Januar 2011 - 14:21 Uhr

Die Auslandsexporte von Unternehmen der Region Neckar-Alb haben 2010 wieder das Niveau des Vorkrisenjahres 2008 erreicht. Laut IHK Reutlingen haben die heimischen Betriebe bis November vergangenen Jahres Waren im Wert von 4,63 Milliarden Euro ausgeführt. Damit habe sich das Exportgeschäft wesentlich schneller erholt als Experten zu Beginn des Jahres prognostiziert hätten. Für dieses Jahr erwartet die IHK einen Exportzuwachs von 7 bis 9 Prozent.

Zahl der Drogentoten in der Region
Sonntag, 9. Januar 2011 - 14:19 Uhr

10 Drogentote hat die Region im Jahr 2010 zu beklagen - das vermeldet jetzt eine vorläufige Bilanz des Innen-ministeriums Baden-Württemberg. Allein die Hälfte davon entfiel auf den Landkreis Tübingen. Die restlichen 5 Rauschgiftopfer teilen sich die Landkreise Reutlingen und der Zollernalbkreis. Reutlingen hat mit 2 Toten einen Rückgang zu verzeichnen. Anders der Zollernalbkeis, der im vergangenen Jahr 3 Drogenopfer zu vermelden hatte. Damit ist die Zahl der Drogentoten im Land insgesamt von 133 Menschen im Jahr 2009 auf 168 in 2010 angestiegen.

Gemeinsam für die Stadt - Neujahrsempfang in Metzingen
Sonntag, 9. Januar 2011 - 14:16 Uhr

Die Stadt Metzingen ist heute gemeinsam in das Jahr 2011 gestartet - mit dem Neujahrsempfang in der Stadthalle. In seiner Rede fasste Oberbürgermeister Ulrich Fiedler die Eckpunkte des Jahres 2010 und deren Konsequenzen zusammen. Naturkatastrophen in aller Welt haben gezeigt, wie wichtig ein guter Umgang mit der Natur sei. Da wolle man künftig verstärkt ansetzen. Mit dem Energiebericht der Stadt, der Umweltberatung, den Bürgersolaranlagen, Hackschnitzelheizung und Blockheizkraftwerken zur Energiebereitstellung an städtischen Liegenschaften seien nur einige Instrumente genannt, so Fiedler. Aber man müsse noch mehr tun. Eine Maßnahme der Stadtwerke stehe für 2011 bereits fest: ein BHKW als Herzstück einer Heizzentrale in Neugreuth. Auch der Ausbau der Kinderbetreuung war einer der Hauptpunkte in 2010. Neue Kindergärten und Kinderhäuser wurden gebaut und eingeweiht. Und das werde 2011 auch so weitergehen. Dem Gemeinderat werde der Anbau für zwei weitere Gruppen im Kindergarten der evangelischen Gesamtgemeinde im Harthölzle vorgeschlagen werden. Durch die Schließung der Häuser "Sannental" und "Einsteinstraße" könnte außerdem die Optimierung der Betreuungseinrichtungen in diesen Quartieren erreicht werden, so Fiedler. Zudem werde auch in der Kelternstraße noch einmal eine weitere Kleinkindgruppe eingerichtet. Der Versuch einer tempörären Fußgängerzone in der inneren Reutlinger Straße sei leider an zu wenig Zuspruch gescheitert. Dafür wolle sich Fiedler jetzt vermehrt um das touristische Potential der Stadt und der Region kümmern. Das Projekt "Marketinggesellschaft Metzingen" sei im vergangenen Jahr gut vorangeschritten und werde bald zum Abschluss kommen. Denn von einer guten touristischen Entwicklung profitieren nicht nur die Gäste, so Fiedler, Hohe Ziele für Metzingen - viel zu tun also für Fiedler, die Stadt, den Gemeinderat und auch die Bürger. Und dafür, so der OB, freue er sich in 2011 auf guten Ideen, Begegnungen, Erlebnisse und Herausforderungen.

Führung durch die Stadtbibliothek Reutlingen
Sonntag, 9. Januar 2011 - 14:00 Uhr

Mit einer Führung durch ihre Räumlichkeiten hat sich die Stadtbibliothek Reutlingen diesen Monat wieder potenziellen Nutzern vorgestellt. Zuerst machten sich die Teilnehmer mit den Strukturen der Bücherei bekannt, denn in den langen Regalreihen ist es nicht immer einfach, das richtige Buch zu finden. Danach erklärte eine Bibliotheks-Mitarbeiterin den Umgang mit der Internetdatenbank, in der alle vorhandenen Titel verzeichnet sind. Doch keine Bücherei ohne Ausleihmöglichkeit - und diese funktioniert in Reutlingen mittlerweile voll automatisch. Mehr Informationen zur Stadtbibliothek Reutlingen unter: www.stadtbibliothek-reutlingen.de.

Ausstellung "Strom im Fluss" im Betriebsrestaurant der Stadtwerke Reutlingen
Sonntag, 9. Januar 2011 - 13:58 Uhr

Im künstlerischen Ambiente speisen derzeit die Besucher der Kantine der Reutlinger Stadtwerke. Ausstellungsstücke zum Thema "Strom im Fluss" schmücken dort die Wände. Die Radierungen und Aquarelle stammen aus der Feder der Künstlerin Heidi Wich. Die 51-jährige ist Mitglied der Reutlinger Radierwerkstatt. Außer mit Bleistift, Kohle und Aquarell arbeitet sie auch mit Öl, Pastellkreide und Rötel. Ihre abstrakten Kompositionen sind noch bis zum 17. Januar im Betriebsrestaurant der Stadtwerke ausgestellt.

Tauwetter in der Region
Sonntag, 9. Januar 2011 - 13:57 Uhr

Die Temperaturen steigen und rücken der Winterlandschaft zu Leibe. Das bedeutet auch: der Schnee taut und in den Gewässern steigt der Wasserpegel. Vielerorts droht aus diesem Grund Hochwassergefahr. Innerhalb weniger Tage sind die Werte vom Minusgrad-Bereich in den zweistelligen Plusbereich geschnellt. Die Hochwasser-Vorhersagezentrale meldet zwar bislang für die Region keine Warnungen. Aber die kommenden Tage bringen weitere Regenfälle mit sich. Außerdem steigt ab Donnerstag das Quecksilber wieder an. Die Gefahr ist also noch nicht vorüber.

2011: Neuerungen im Gesundheitssystem
Sonntag, 9. Januar 2011 - 13:53 Uhr

Gesetzliche Krankenversicherungen werden im Jahr 2011 mit einem Defizit von rund 10 Milliarden Euro zu kämpfen haben - so Hochrechungen der Regierung. Und dieses Defizit gilt es jetzt abzufangen - mit einem neuen Finanzierungsgesetz. Da ändert sich für den Versicherten so einiges. Wir haben mal nachgefragt, was im Jahr 2011 auf die Beitragszahler zukommt.

"Gesetz zur nachhaltigen und sozial ausgewogenen Finanzierung der gesetzlichen Krankenversicherung" - hinter diesem langen Namen verbergen sich die Neuerungen ab 2011. Unter anderem auch die Erhöhung des Beitrags-satzes von 14,9 auf 15,5 Prozent - und der ist seit neuestem festgeschrieben. Der Arbeitgeber zahlt also künftig seinen Anteil von 7,3 Prozent und wenn Ausgabensteigerungen stattfinden, laufen die ausschließlich über Zusatzbeiträge - die nur von den Versicherten gezahlt werden, so Klaus Knoll von der AOK Tübingen. Diese Zusatzbeiträge gab es bei manchen Krankenkassen bereits im letzten Jahr. Allerdings waren sie begrenzt auf pauschale 8 Euro - wenn diese nicht ausreichten, war ein Prozent der Beitragspflichtigen Einnahmen die absolute Obergrenze. Jetzt sieht das anders aus. Nach oben gebe es keine Grenzen mehr, so Knoll. Das Einkommen des Versicherten sei ab jetzt völlig egal. Der Zusatzbeitrag könne in der Höhe erhoben werden, wie er eben von der jeweiligen Krankenkasse benötigt werde - unabhängig vom Einkommen. Das wiederum könne aber schnell relativ gefährlich an der Existenzgrenze des Versicherten kratzen, so Knoll. Und hier greift dann künftig der sogenannte "Sozialausgleich". Der besagt, dass allerhöchstens 2 Prozent der beitragspflichtigen Einnahmenfür einen Zusatzbetrag aufgewendet werden dürfen. Wenn er darüber liege, so Knoll, dann greife der Sozialausgleich. Die Regierung sei mit dem neuen Gesetz "viel zu kurz gesprungen". Wichtige Maßnahmen fehlten komplett, kritisiert Knoll. So seien die Neuerungen lediglich dazu da, um Kosten einzusparen. Dass die Versicherten für mehr Geld auch mehr Leistung bekommen, sei nicht vorgesehen.

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