RTF 1 - Reutlinger Tübinger Fernsehen
Samstag, der 04. Februar 2012
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Nachrichtenarchiv

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Die Woche ab 8. Juni 2008

"Neckar-Caruso" gewinnt Tübinger Stocherkahnrennen
Samstag, 14. Juni 2008 - 18:40 Uhr

Gemütlich mit dem Stocherkahn am Hölderlinturm vorbeischippern: Das war heute mal ausnahmsweise mal nicht möglich. Denn einmal im Jahr verwandelt sich der Neckar in eine Rennstrecke, und dann wird gestochert, was das Zeug hält. Dem Sieger-Team winkt ein Fass Bier, die Verlierer müssen Lebertran trinken. Heute - in diesem Jahr ausnahmsweise mal an einem Samstag - war der Tag des Tübinger Stocherkahnrennens. Es siegte mit klarem Vorsprung das Boot von "Neckar-Caruso" Claus Hipp. Zweiter wurde der Stocherkahnverein Tübingen. Auf Platz drei landete der Kahn des Jugendhauses Lustnau. Das Spanferkel für den Kostümwettbewerb gewann die Fachschaft Geowissenschaften mit ihrem zweiten Kahn. Lebertran trinken musste in diesem Jahr die Mannschaft Tübinger Wingolf. Nach Schwierigkeiten am "Nadelöhr" zwischen Neckarbrücke und Neckarinsel wurden sie Letzte.

Zwei Varianten für "Zinser-Dreieck"
Samstag, 14. Juni 2008 - 11:09 Uhr

Der Tübinger Gemeinderat entscheidet Ende Juni über die künftige Verkehrsführung im Zinser-Dreieck. Nach den Zielen der Verwaltung soll der Busverkehr möglichst beschleunigt und der Autoverkehr möglichst direkt und Flächen sparend geführt werden. Außerdem sollen neue Flächen für Fußgänger und Radfahrer geschaffen werden. In einer Informationsveranstaltung am Mittwochabend im Casino am Neckar will die Stadtverwaltung den Bürgern zwei Alternativen vorstellen.

Echaz-Cup: Dreizehn Mannschaften bei Fußballturnier für Menschen mit Behinderungen
Samstag, 14. Juni 2008 - 10:42 Uhr

Dreizehn Mannschaften haben gestern auf dem Sportgelände der TSG Reutlingen um den Echaz-Cup gekämpft. Das Fußballturnier für Menschen mit Behinderungen wird jedes Jahr von der TSG und der BruderhausDiakonie veranstaltet. Die Teilnehmer kamen aus Behinderteneinrichtungen und aus Schulen. Auch die Behindertensport-Abteilung der TSG war mit dabei. Gewonnen hat das Team Torpedo 90 aus Dornstetten. Bei den Schülermannschaften siegte die Fidelisschule aus Sigmaringen.

50 Jahre Römerwegschule Walddorfhäslach
Samstag, 14. Juni 2008 - 10:41 Uhr

Die Römerwegschule in Walddorfhäslach feiert heute ihr 50jähriges Bestehen. Aus diesem Anlass gab es jetzt für die Kinder ein wenig Unterricht zum Anfassen. Thema war: Wie sah das Landleben vor fünfzig Jahren aus? Der Kulturgüterverein hatte die Kinder eingeladen, dies aus eigener Anschauung zu erfahren. Und was vor fünfzig Jahren noch harter Arbeitsalltag war, schien den Kindern richtig Spaß zu machen. Zahlreiche Gegenstände aus längst vergangenen Zeiten bieten in der Scheune des Kulturgütervereins Anschauungsmaterial. Im Juli werden sie in einer Ausstellung anlässlich der Backhaus-Hockete im Dorfgemeinschaftshaus in Häslach zu sehen sein.

Großer Warnstreik auf dem Reutlinger Marktplatz
Freitag, 13. Juni 2008 - 16:58 Uhr

Bei den Reutlinger Firmen Bosch, Wafios und Stoll satnd laut IG Metall die Produktion still. Die Unternehmen konnten diese Angaben gegenüber RTF1 jedoch nicht bestätigen. Mitarbeiter und viele Gewerkschaftler hatte es zu einem Warnstreik auf dem Reutlinger Marktplatz gezogen. Die IG Metall fordert eine neue tarifliche Regelung für die Altersteilzeit. Baden-Württemberg ist der Schlüsselbezirk: Sein Verhandlungsergebnis soll später auf die anderen Tarifbezirke übertragen werden.

Druck - das wollten die Gewerkschaftler heute auf die Arbeitgeber mit ihrer Kundgebung ausüben. Zu hunderten strömten sie heute Mittag auf den Reutlinger Marktplatz. Man müsse die Altersteilzeit nur auf die Rente mit 67 und das Ende der Förderung von betrieblichen Altersteilzeitmodellen durch die Bundesagentur für Arbeit ab 2009 anpassen. Keinen allgemeinen Zugang zur Altersteilzeit und eine flexible betriebliche Lösung für besonders beanspruchte Mitarbeiter - diese Forderung der Arbeitgeber lehnen die Gewerkschaftler ab. Johannes Ritzi von Südwestmetall zeigt sich von der Drohkulisse der IG Metall unbeeindruckt. Das Angebot von Südwestmetall , so der Verhandlungsleiter der IG Metall Jörg Hofmann. Die nächste Verhandlungsrunde findet kommenden Mittwoch in Sindelfingen statt.

Peter Starzmann verlässt SSV Reutlingen
Freitag, 13. Juni 2008 - 12:21 Uhr

Cheftrainer Peter Starzmann verlässt den SSV Reutlingen. Nach vier Jahren erfolgreicher Zusammenarbeit gehe jetzt eine Ära zu Ende, teilte heute das Präsidium des Regionalligisten mit. Starzmann übernahm den Verein in der Oberliga und führte die 05er nach zwei Jahren zurück in die Regionalliga-Süd. In der abgelaufenen Saison verpasste der SSV Reutlingen allerdings den Sprung in die dritte Liga. Das bedeute für den Verein einen sportlichen Umbruch und diesen wolle man auch aus finanziellen Gründen mit einem neuen Cheftrainer angehen, so das Präsidium. Starzmann betonte, dass man im Guten auseinander gehe. Er habe jede Sekunde beim SSV genossen.

"Handwerk hat grünen Boden“ - Fraktionsvorsitzender der Grünen im Bundestag zu Gast bei der Handwerkskammer Reutlingen
Donnerstag, 12. Juni 2008 - 16:26 Uhr

"Handwerk hat grünen Boden“ unter diesem Motto tourt der Fraktionsvorsitzende der Grünen im Bundestag Fritz Kuhn derzeit durch Baden-Württemberg. Gestern war er in der Tübinger Bildungsakademie der Handwerkskammer Reutlingen zu Gast. Gemeinsam mit dem Tübinger Fraktionskollegen Winne Hermann und den Vertretern der Handwerkskammer warf Kuhn einen Blick in die Werkstätten. Bei seinen Besuchen will Kuhn die Situation im Handwerk kennen lernen. Der Grünen-Politiker sieht einige Schnittmengen zwischen den Zielen seiner Partei und dem wie er findet oftmals unterschätzten Wirtschaftszweig Handwerk. In Tübingen informierte sich der Fraktionsvorsitzende vor allem über die Themen Qualifikation und Weiterbildung. Eine große staatliche Kontrollbehörde mache allerdings keinen Sinn und sei auch nicht realistisch. Der Präsident der Reutlinger Handwerkskammer Joachim Möhrle stimmt darin mit Kuhn überein. Allerdings kritisierte er den Wegfall des Meisterzwangs für bestimmte Berufe. Das habe zu einer Dequalifizierungsspirale im Handwerk nach sich gezogen. Ein weiteres Thema bei Kuhns Besuch war Schwarzarbeit und die hohe Belastung der Bürger durch die Lohnnebenkosten. Er könne es menschlich verstehen, wenn ein Arbeitnehmer rund 40 Prozent vom Bruttolohn abgezogen bekomme und dann am Wochenende schwarz arbeite, so Möhrle. Einer steuerlichen Entlastung stehen die Grünen skeptisch gegen über. Die Forderung nach niedrigeren Steuern sei das eine, die Erwartungen der Bürger an den Staat das andere, so Kuhn. Oft werde Beides getrennt von einander diskutiert. Für eine sinnvolle Lösung müsse man aber beide Themen kombinieren.

Tübinger Wirt vor Bundesverfassungsgericht
Donnerstag, 12. Juni 2008 - 16:23 Uhr

Das Rauchen in Kneipen und Gaststätten im Land ist seit vergangenem August verboten. Das neue Landesnichtraucherschutzgesetz will es so. Viele Wirte von typischen Eckkneipen bangen um ihre Existenz, da sie keinen separaten Raucheraum anbieten können. Dort wäre das Rauchen als Ausnahme weiterhin erlaubt. Der Tübinger Wirt Uli neu ist stellvertretend für viele seiner Kollegen vors Bundesverfassungsgericht gezogen, um gegen das Gesetz zu klagen. Jetzt haben die Verfassungsrichter ihre Beratungen begonnen.
Uli neu würde gern viel häufiger den Zapfhanh drehen. Doch es gibt kaum Gäste zu bedienen im "Pfauen". Gähnende Leere in der Kneipe von Uli Neu. Und das liegt nicht an der Tageszeit. Auch abends verirren sich seit Monaten immer weniger Gäste in die Altstadtkneipe. Zwischen 25 bis 30 Prozent weniger Umsatz mache er, so der Wirt. Inzwischen geht es an die reine Existenz. Studentische Aushilfskräfte stellt er keine mehr ein, er selbst schiebt Doppelschichten, "die Familie leidet darunter".
Deshalb hat er jetzt geklagt zusammen mit dem Dehoga- dem Deutschen Hotel- und Gaststättenverband.
Die Bundesverfassungsrichter in Karlsruhe haben neben Uli Neu nur noch Klagen von zwei anderen Wirten aus Deutschland zugelassen. Sie müssen sich ab heute Gedanken machen welches Grundrecht höher wiegt. Das auf körperliche Unversehrtheit von Gästen und Mitarbeitern oder das der Berufsfreiheit der Wirte.
Die Einraumnkneipen würden vom baden-württembergischen Gesetz besonders belastet, da es für sie eben keine Ausnahmen gebe, so die Argumentation von Neu. Die Wirte sollen selbst entscheiden dürfen ob sie ihre Kneipe als Raucher- oder Nichtraucherlokal betreiben wollen. Seine Gäste waren meist Raucher. Doch nun hätten sich ganze Stammtische aufgelöst und die Gäste beklagten die ungemütliche Stimmung. Die gute Stimmung vermisst auch Neu, doch bei ihm geht es um seine Zukunft.
Wenn die Verfassungsrichter auch finden, dass die existentielle Bedrohung der Kneipiers in keinem Verhältnis zum Schutz von Nichtrauchers steht, muss die Landesregierung das Gesetz nachbessern. Ein Urteil wird noch vor der Sommerpause erwartet.

Bundesweiter Schulstreik - 1500 Schüler gehen in Tübingen auf die Straße
Donnerstag, 12. Juni 2008 - 15:45 Uhr

Zu einem bundesweiten Schulstreik hat heute die Freie Schülerinnen- und Schüler-Organisation Tübingen, kurz FSO aufgerufen. In Kassel, Oldenburg, Ulm und in anderen Städten erschienen Schüler nicht zum Unterricht und beteiligten sich an Protestaktionen. In Tübingen gingen heute 1.500 Schüler auf die Straße. Auch aus dem Raum Stuttgart waren die Demonstranten angereist. Heute morgen, 8 Uhr 30 auf dem Tübinger Holzmarkt: Zur besten Unterrichtszeit sammeln sich die Schüler zum Demonstrationszug. Kostenlose Lehrmittel, kleinere Klassen. Der Forderungskatalog der Schüler ist lang. Das deutsche Schulsystem sei in der Krise, so die FSO bei ihrem Aufruf zum Streik. In der Kritik steht vor allem das mehrgliedrige Schulsystem. Das System sorge für soziale Auslese, so die Ansicht der Demonstrations-Veranstalter. Die Hauptschüler seien ohne Perspektive, während bei den Gymnasiasten der Leistungsdruck immer stärker werde. Das achtjährige Gymnasium G8 bedürfe dringend einer grundlegenden Reform. "Es kann nicht sein, dass die Schüler um halb sechs, sechse heimkommen und dann noch lernen müssen und Hausaufgaben machen müssen. Dann bleibt ihnen keine Freizeit", sagte ein Schüler aus Kornwestheim. Bereits im Vorfeld des Streiktages war es zu Diskussionen gekommen. Die Schüler warfen dem Regierungspräsidium und den Schulleitungen vor, sie seien mit der Androhung von Konsequenzen eingeschüchtert worden. Die Demonstration habe gegen die Schulpflicht verstoßen, so die Position des Regierungspräsidiums. Die Teilnahme am Schulstreik sei nicht zulässig. Eine Einschüchterung seitens des Regierungspräsidiums habe es nicht gegeben. Welche Konsequenzen jetzt den Schülern drohen, weil sie dem Unterricht fern geblieben sind, ist den jeweiligen Schulen überlassen.

Kleine Preisträger - Schüler und Schülerinnen aus Tübingen gewinnen Europäischen Wettbewerb 2008
Donnerstag, 12. Juni 2008 - 11:52 Uhr

Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer hat gestern die Orts- und Landespreise zum Europäischen Wettbewerb 2008 an 15 Kinder von Tübinger Schulen verliehen. In seinem 55. Jahr stand der Wettbewerb unter dem Thema "Dialog der Kulturen“. Fünf weitere Kinder konnten sich sogar über den Bundespreis freuen. Die Kleinen sollten bildnerische Arbeiten zum Thema einreichen. 32 Länder aus ganz Europa nahmen an dem Ausscheid teil. Aus Tübingen beteiligten sich die Grundschule am Hechinger Eck, die Grundschule Tübingen-Bühl und das Uhland-Gymnasium.

Rottenburger Gemeinderat bestellt Stephan Neher zum Amtsverweser
Mittwoch, 11. Juni 2008 - 16:03 Uhr

Stephan Neher kann ab Montag die Amtsgeschäfte des Oberbürgermeisters von Rottenburg aufnehmen. Der Gemeinderat der Domstadt hat gestern Abend den 34-Jährigen zum Amtsverweser bestellt. Neher hatte im April die Oberbürgermeisterwahl gewonnen. Wegen einer Wahlanfechtung hatte er sein Amt aber bisher nicht antreten können. Der Erste Bürgermeister Volker Derbogen erinnerte zu Beginn der Sitzung den Gemeinderat an die rechtliche Stellung des Amtsverwesers: Dieser hat Funktion und Titel eines Oberbürgermeisters - allerdings kein Stimmrecht im Gemeinderat. Die Bestellung zum Amtsverweser ist notwendig, weil Stephan Neher sein Amt noch nicht antreten darf. Zwar hat das Regierungspräsidium Tübingen die Wahlanfechtung des Rechtsanwalts Karl Joachim Hemeyer zurückgewiesen, aber bis zum 27. Juni kann dieser vor dem Verwaltungsgericht Sigmaringen dagegen klagen. Ein SPD-Antrag, die Abstimmung deshalb auf den 1. Juli zu vertagen, wurde abgelehnt. Es folgte eine hitzige Diskussion. Auslöser war die Aussage von BfH-Stadtrat Albert Bodenmiller, Neher hätte nur auf Grund des Wahlrechts gewonnen und mit 18 Prozent in der Bevölkerung eine sehr schmale Basis. Die Wahl fand nach einem Antrag aus der SPD-Fraktion geheim statt. Das Ergebnis: Mit 24 zu 13 Stimmen wurde Stephan Neher zum Amtsverweser bestellt. Der neue Oberbürgermeister zeigte sich damit nicht hundertprozentig zufrieden. "Es ist schade, dass nicht der Gesamtgemeinderat hinter mir steht", sagte Neher. Der Wahlkampf sei gelaufen. Jetzt gehe es darum, wieder die Sachthemen in den Vordergrund zu bringen und verantwortungsvolle Beschlüsse zu fassen.

Stadtplanung der ECE - Ideen für Kultureinrichtungen in Reutlingen
Mittwoch, 11. Juni 2008 - 15:49 Uhr

Ein großes Einkaufszentrum in der Reutlinger Innenstadt - ein heiß diskutiertes Thema unter den Bürgern und im Gemeinderat. Besonderes Augenmerk gilt dabei nicht nur der Größe, sondern auch den Standorten dreier wichtiger Kultureinrichtungen in der Stadt. Die ECE, die Projektentwickler des geplanten Einkaufszentrums aus Hamburg, stellten gestern Abend ihre Ideen für das Industriemuseum, den Kunstverein und die Stiftung für konkrete Kunst vor. Ein Kultur- und Handelsforum, das stellen sich die Projektplaner der ECE in Reutlingen vor. Geschäftsführer Gerd Wilhelmus und Objektentwicklerin Sandra Harms sprachen gestern Abend von der Idee einer Kulturpromenade entlang der Echaz. Das Industriemuseum würde dabei in den alten Fabrikhallen der Familie Stoll unterkommen. Stoll sei bereit zu verkaufen, so die ECE. Die Stiftung für konkrete Kunst würde auf dem rückwärtigen Gelände des Postareals, in direkter Nachbarschaft zum Foyer U3 entstehen. Hier entwickelten die Hamburger ein avantgardistisches Gebäude. Der Kunstverein würde im selben Gebäude bleiben wie bisher. Es hätte zukünftig einen eigenen Eingang und einen direkten Zugang zum Einkaufszentrum. Auch die Finanzierung habe ECE bereits abgesichert. So brauche die ECE das städtische Grundstück für die Entwicklung eines Einkaufzentrums. Eine Finanzierung für die Neubauten wäre über einen Verkauf des städtischen Geländes an die ECE möglich. Die Hamburger bieten Reutlingen neben dem Erlös aus dem Verkauf des städtischen Grundstückes außerdem die Unterbringung des Kunstvereins und den Standort für die Stiftung. Hier bestehe auch die Option auf den Bau des Gebäudes durch die ECE. Die Stadt Reutlingen und damit auch Stefan Dvorak von der Stadtentwicklung wurden von den Plänen bereits in Kenntnis gesetzt. Eine Stellungnahme zu den konkreten Plänen sei nicht möglich, da sich die Stadt Reutlingen im Bereich City Nord noch nicht am Abschluss des Planungsverfahrens befände. Zunächst gelte es das Gutachten der Gesellschaft für Konsumforschung abzuwarten. Die Umfrage ist Anfang des Jahres in der Innenstadt erhoben wurden. Im Herbst werden die Einzelhandelsgutachten der Bevölkerung vorgestellt. Im Anschluss daran wird 2009 ein Ideenwettbewerb für den Bereich City Nord starten. Ob und wie die ECE in diesem Verlauf eine Rolle spiele, könne noch nicht gesagt werden.

B28 bei Reutlingen halbseitig gesperrt
Dienstag, 10. Juni 2008 - 18:05 Uhr

Die B28 bei Reutlingen ist seit heute zwischen den Auffahrten Betzingen und Hohbuch nur noch einspurig befahrbar. Grund ist die Sanierung der Brücke über den Breitenbach und einer Überführung. In den vergangenen 38 Jahren seien die Brücken durch Tausalz und die hohe Verkehrsbelastung stark beschädigt worden, so das zuständige Tübinger Regierungspräsidium. Täglich fahren rund 43.000 Fahrzeuge auf der Strecke zwischen Reutlingen und Tübingen. Die Baumaßnahmen sollen bis Anfang Oktober dauern und kosten 570.000 Euro.

Prominenter Pate - Lothar Späth besucht Hauptschüler bei ihren Praktika in Walddorfhäslach
Montag, 9. Juni 2008 - 17:15 Uhr

Die Schüler der Gustav-Werner-Schule in Walddorfhäslach haben einen prominenten Paten - den ehemaligen baden-württembergischen Ministerpräsidenten Lothar Späth. Er hat schon mehrmals die Gemeinde am Rande des Schönbuchs besucht und war dabei mit Unternehmern sowie Schülern ins Gespräch gekommen. Heute besuchte Späth die Hauptschüler bei ihren Praktika in den Betrieben. Denise Heim macht seit einer Woche ein Praktikum bei Kaufmann Neuheiten in Walddorfhäslach. Eigentlich wollte die 14-jährige etwas mit Tieren machen - im Büro gefällt es ihr jetzt aber auch sehr gut. Besonders mit Tabellen- und Textverarbeitungsprogrammen muss sich die Hauptschülerin gut auskennen. Die Assistentin der Geschäftsleitung Sandra Seidel betreut die Hauptschülerin. Kaufmann Neuheiten vertreibt Lizenzprodukte namhafter Firmen wie beispielsweise Disney. Das international agierende Unternehmen hat über 700.000 Artikel in seinem Warensortiment. Lothar Späth ist aber besonders am Arbeitsplatz und den Aufgaben der 14-jährigen interessiert. Die Gustav-Werner-Schule versucht ihre Schüler akribisch auf das spätere Berufsleben vorzubereiten. Praktika sind dabei ein wichtiger Baustein. Den Jugendlichen wird so ein vielfältiger Eindruck von möglichen Ausbildungsmöglichkeiten gegeben. Schulleiter Ralf Röckel entdeckte dann auch noch einen ehemaligen Schüler. Der macht jetzt eine Ausbildung bei Kaufmann Neuheiten. Das Modell aus Walddorfhäslach sei zwar nicht universell verwendbar, aber hier sei der Erfolg unübersehbar, so Lothar Späth.

Bewegung in der Kulturszene - Foyer U3 feiert in Reutlingen Richtfest
Montag, 9. Juni 2008 - 15:03 Uhr

Das Foyer U3 in Reutlingen hat heute Richtfest gefeiert. In Zukunft soll das Kulturzentrum bis zu 250 Veranstaltungen pro Jahr beherbergen. Mit dem Foyer mache die Kultur in der Stadt einen Riesensatz nach vorn, glaubt Oberbürgermeisterin Barbara Bosch. Auch mit dem geplanten Bau der Stadthalle und der Planie 22 käme Bewegung in die Kulturszene. Der Verein KU3, darunter der Jazzclub in der Mitte, der Nepomuk Kulturverein und das Theater Patati Patata setzt sich seit langem für ein kulturelles Zentrum in Reutlingen ein. Der Umbau des Gebäudes soll im November 2008 fertig gestellt sein.

Deutsche Fechtmeisterschaften - Kampf um den 5. tisoware-Pokal in Reutlingen
Montag, 9. Juni 2008 - 12:29 Uhr

Vergangenes Wochenende hat in Reutlingen die B-Jugend der 13 und 14-Jährigen um den tisoware Pokal der deutschen Fechtmeisterschaften gekämpft. Am Samstag setzte sich Daniel Mike Brainman des TV 1860 Frankfurt durch und gewann die Einzelwertung. Am Sonntag hatte die Mannschaft des Baden Nord 1 die Nase vorn. Auf dem zweiten Platz landeten die Jungs des Nordrhein 1. Den dritten Platz belegten die Fechter des Württemberg 1. Die Meisterschaften organisierte die TSG Reutlingen gemeinsam mit tisoware.

Abfahrtszeiten sofort zur Hand - Handyfahrplan für Reutlingen
Montag, 9. Juni 2008 - 10:40 Uhr

Wer kennt das nicht. Man geht früher von einem Treffen mit Freunden und steht dann doch noch 15 Minuten an der Bushaltestelle, weil man nicht genau wusste, wann der Bus kommt. In Reutlingen muss das ab sofort nicht mehr passieren. Ein Handyfahrplan schafft Abhilfe. Jan will zu seiner Freundin fahren. Normalerweise ist er mit dem Auto unterwegs, heute benutzt er die öffentlichen Verkehrsmittel. Die Abfahrtszeiten sind ihm noch nicht vertraut. Sein Handy aber kennt die Zeiten. Mit dem Fahrplan der Reutlinger Verkehrsbetriebe immer zur Hand könne er Zeit sparen und lästiges Warten vermeiden, so Jan. Der Reutlinger Fahrplan muss aus dem Internet herunter geladen werden. Dann öffnet man einfach das Programm und sucht die jeweiligen Informationen. Das einmalige Herunterladen kostet zwischen 50 Cent und 3 Euro, je nach Mobilfunkbetreiber. Danach entstehen dem Nutzer keine weiteren Kosten. In anderen Städten werden die einzelne Fahrtinformationen per SMS verschickt. Damit entstünden Kosten, die in keinem Verhältnis zur Information stehen, so der Erfinder der Reutlinger Variante, Markus Salamon von der Firma Illogic. Während seines Studiums entwickelte er die Idee und erhielt ein Patent dafür. Das Programm merkt sich außerdem die Lieblingshaltestellen des Benutzers. Je öfter man eine Haltestelle und deren Zeiten anfordert, umso weiter oben steht die Haltestelle dann in der Favoritenliste. Jan ist derweil an der Haltestelle Stadtmitte angekommen. Ohne längeres Warten ist er auf dem Weg zu seiner Freundin. Dort muss er dann nicht extra noch lange nach der Rückfahrt schauen. Ein Blick auf sein Handy genügt.

Oettinger im Killertal
Sonntag, 8. Juni 2008 - 17:17 Uhr

Die "Flukatastrophe vom Killertal“ machte letzte Woche bundesweit Schlagzeilen. Heute verschaffte sich Baden-Württembergs Ministerpräsident Günther Oettinger selbst einen Überblick über die Lage in der Krisenregion. Die Bürgermeister der drei betroffenen Gemeinden Jungingen, Hechingen und Rangendingen hatten ihn in einem offenen Brief um Landeshilfen gebeten.
Flutopfer berichteten Günther Oettinger heute Mittag in Jungingen von den Verwüstungen. In Hechingen sprach Bürgermeister Jürgen Weber über die Situation nach dem Hochwasser. Abschließend verkündete der Mnisterpräsident, dass das Land Baden-Württemberg für jeden vor Ort gespendeten Euro, zwei Euro dazugäbe. Jürgen Weber war skeptisch vor dem Besuch Oettingers. Die Finanazlage der Kommunenen in Sachen Wiederaufbau sehe sehr düster aus. Darlehen von bis zu 20.000 Euro für die Unwettergeschädigten gebe es ab Montag, sagte Weber am Freitag auf einer Bürgerversammlung in Hechingen-Stetten. Auch werde die Feuerwehr für das Auspumben der Keller kein Geld verlangen. Wirtschaftsminister Ernst Pfister äußerte gegenüber RTF1, das Landeskabinett werde am Dienstag über die Situation im Killertal und weitere Hilfen durch das Land sprechen. Vergangenen Montag wütete das schwerste Unwetter seit mindestens vierzig Jahren im Zollernalbkreis. Besonders schlimm traf es die Gemeinde Jungingen im Killertal. Es kamen drei Frauen durch die Wassermassen ums Leben. Über 50 Millionen Euro Schaden entstand an den Gebäuden. Seit Dienstag laufen die Aufräumarbeiten.

Wirtschaftsminister Ernst Pfister wandert
Sonntag, 8. Juni 2008 - 17:15 Uhr

"Wandern ist des Pfisters Lust“ . Das bewies Landeswirtschaftminister Ernst Pfister heute auf der dritten Etappe seiner fünfteiligen Wanderung von Trossingen nach Stuttgart. Er löst damit eine verlorene Wette ein. Mit dabei waren viele Wanderfreunde aus der Region. Musikalisch umrahmte unter anderen Jerome Richard die Veranstaltung mit seinen Akkordeonklängen.
Start war heute am Gomaringer Schloß. Ernst Pfister machte sich mit vielen lauffreudigen Gesellen auf den Weg nach Kusterdingen. Von dort ging es dann mit dem Planwagen zum Etappenziel nach Pliezhausen. Doch bevor sich die Wanderfreunde auf den Weg machten, galt es noch ein wenig zu musizieren. So gab es unmittelbar vor dem Start ein kleines Musikseminar. Innerhalb von fünf Minuten soll man den so genannten Pfister-Blues erlernen können. So mache man Werbung für die Musik meint Ernst Pfister. In der Gomaringer Schloss-Schule wird seit 1994 Mundharmonikaunterricht gegeben. Schüler und Schülerinnen der ersten bis dritten Klasse gaben heute eine kleine Kostprobe ihres Könnens. Sie treten auch bei anderen Veranstaltungen auf. Vor ihrem Musikstück konnten sie einen echten Könner am Akkordeon bewundern. Den Weltmeister im Akkordeonspielen Jerome Richard. Er bewies seine Kreativität und Fingerfertigkeit und entlockte seinem Instrument moderne Klänge. Dem Musizieren und Wandern liegt eine verloren gegangene Wette zugrunde. Beim 150-jährigen Jubiläum der Trossinger Firma Hohner wettete Pfister, dass er zu Fuß ins Geschäft nach Stuttgart laufen würde, wenn er noch einmal die Hohner Werksirene hören könnte. Die Firma löste ihren Part der Wette im April ein. Der Trossinger Ernst Pfister hat auch immer eine Miniaturausgabe einer Hohnermundharmonika dabei und demonstrierte seine Fertigkeiten gleich einmal. Nun gilt es noch die beiden abschließenden Etappen am letzten Juni-Wochenende zu absolvieren. Dann geht es von Bietigheim nach Ludwigsburg und von Schloss Solitude nach Stuttgart.

TV Bronnweiler hat jetzt ein Beachvolleyballfeld
Sonntag, 8. Juni 2008 - 17:13 Uhr

Reutlingens Oberbürgermeisterin Barbara Bosch hat gestern das neue Beachvolleyballfeld des TV Bronnweiler eingeweiht. Vier Jahre hat es gedauert 30 aktive Beachvolleyballspieler im Verein zu organisieren und das Spielfeld zu finanzieren und durchzusetzen. Das Eröffnungsspiel auf dem Platz bestritten allerdings die Mannschaften aus den Rathäusern Bronnweiler und Reutlingen. Im Anschluß an die Einweihung veranstaltete der Verein noch ein Hobbyturnier mit 24 Mannschaften.

Tübinger Markt der Möglichkeiten
Sonntag, 8. Juni 2008 - 17:12 Uhr

Beim Tübinger "Markt der Möglichkeiten“ zeigten gestern und heute Glasbläser ihre Fertigkeiten. Zum 13. Mal öffnete der Handwerkermarkt seine Tore. Veranstaltet wird er von der Stadt Tübingen und der Gemeinde der Jakobuskirche. Insgesamt sind 75 Künstler und Handwerker dabei - vom Geigenbauer bis zum Silberschmid. So soll der Besucher einen Einblick in die Herstellung von Glas, Geigen und anderen Produkten bekommen. Neben den Handwerkern, sorgten Musiker für Unterhaltung. In den letzten Jahren flanierten an beiden Tagen bis zu 15.000 Besucher über den Markt.

Lange Reutlinger Einkaufsnacht
Sonntag, 8. Juni 2008 - 17:12 Uhr

"Shoppen bis Mitternacht“ konnten die Reutlinger gestern bei der dritten langen Einkaufsnacht in ihrer Stadt. So zog es viele in die Innenstadt zum Flanieren und Einkaufen. Die Einzelhändler verteilten Ballons an die Kleinen. Neben dem Einkaufen gab es auf dem Marktplatz ein buntes Rahmenprogramm. Ray´s World of Dance aus Stuttgart organisierte die große Abendshow in der Stepptanzkünstler vom Profi bis zum Amateur auftraten.

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