RTF 1 - Reutlinger Tübinger Fernsehen
Donnerstag, der 17. Mai 2012
Untitled Document




















 
 


 

Nachrichtenarchiv

Recherchieren Sie in unserem Archiv: Hier können Sie die RTF.1-Nachrichten der vergangenen Jahre nachlesen. Über unsere Suchfunktion haben Sie die Möglichkeit, sich gezielt über ein Thema zu informieren.

Suchen nach:

Die Ergebnisseite öffnet sich in einem neuen Fenster. So haben Sie auch die Möglichkeit,
die Texte auszudrucken.

Die Woche ab 5. Dezember 2010

Standortagentur Neckar-Alb will Region international bekannt machen
Samstag, 11. Dezember 2010 - 17:16 Uhr

Der Aufsichtsrat der Standortagentur Neckar-Alb hat jetzt die Weichen für das Jahr 2011 gestellt - das Hauptziel bleibe es, die Region international bekannt zu machen und ihr Image zu optimieren. Das solle unter anderem durch Messeauftritte und Fachpräsentationen im Ausland geschehen. Aufsichtsratvorsitzende ist Reutlingens Oberbürgermeisterin Barbara Bosch, Geschäftsführer ist Wolfgang Epp, der auch Hauptgeschäftsführer der IHK Reutlingen ist.

Arbeitsplätze bei Boss gesichert
Samstag, 11. Dezember 2010 - 17:14 Uhr

Seinen 2500 Mitarbeitern in Deutschland garantiert der Metzinger Modekonzern Hugo Boss den Erhalt der Arbeitsplätze bis 2015. Unternehmensführung und Betriebsrat haben die Standort- und Beschäftigungsgarantie für diesen Zeitraum verlängert, so das Unternehmen. Der Hintergrund: Der Konzern plant eine Umsatzsteigerung von 1,56 Millarden Euro in 2009 auf rund 2,5 Millarden in 2015. Hierzu tragen vor allem die Mitarbeiter bei, so Vorstandschef Claus-Dieter Lahrs.

"Neue Arbeit" bietet Arbeitslosen Chance zur Wiedereingliederung
Samstag, 11. Dezember 2010 - 17:12 Uhr

Nach der Finanz- und Wirtschaftskrise ist der Arbeitsmarkt immer noch schwierig - wer ohne Job ist, schreibt oft unzählige Bewerbungen und findet doch keine Stelle mehr. Die Neue Arbeit Achalm-Zollern nimmt sich genau dieser Menschen an. Mit zahlreichen Maßnahmen und Projekten gliedert sie Arbeitslose wieder in den Berufsalltag ein - und lässt sie so auch wieder am gesellschaftlichen Leben teilhaben.

Das Restaurant Le Quartier in Tübingen - wer hier arbeitet hat sich vorher vergeblich um eine Stelle auf dem "normalen" Arbeitsmarkt bemüht. Der Gastronomiebetreib wird vom Verein Neue Arbeit Zollern-Achalm e.V. geleitet. Dieser bietet Langzeitarbeitslosen die Perspektive, sich über Bildungsmaßnahmen wieder ans Arbeitsleben heranzutasten.

Sie lernen den Tagesrythmus und lernen einfach Gastronomie, wie schwer diese sein könne und wie schön sie auch sein könne, erklärt die Leiterin des Gastronomiebetriebs Sonja Beltz.

Dazu gehört jedoch nicht nur die Arbeit in der Küche sondern auch das professionelle Servieren der Gerichte und der richtige Umgang mit den Gästen. Diesen stehen täglich 3 verschiedene Essen zur Auswahl. Das Günstigste gibt es für 4 Euro 10.

Die Maßnahmen würden sich über die Agentur für Arbeit, das Jobcenter, teilweise über den europäischen Sozialfonds und über die Erlöse aus dem Restaurant finanzieren, so Wolfgang Schreiber, Geschäftsführer der "Neuen Arbeit".

Auch die Vermittlungserfolge könnten sich sehen lassen. 30 bis 50 Prozent der Maßnahmenteilnehmer fänden den Weg zurück in einen geregelten Arbeitsalltag. Besonders jungen Leuten käme dabei die gute wirtschaftliche Lage momentan zu Gute. Dennoch:

Die Maßnahmenanträge würden nicht weniger, weil es immer wieder Probleme zwischen Schule und Ausbildung gebe, so Schreiber. Man biete die Möglichkeiten der Nachqualifizierung und der Perspektivenbildung.

Sie möchte in der Zukunft eine Ausbildung zur Hauswirtschafterin machen erzählt Cilem Erdogan, eine Teilnehmerin.

Vermittelt werden die Maßnahmenteilnehmer durch die Agentur für Abeit und das Jobcenter. Doch dem sozialen Verein stehen diesbezüglich für 2011/2012 Einschränkungen bevor.

Wegen den finanziellen Kürzungen merke es die Neue Arbeit, dass man weniger Lehrlinge habe und weniger ausbilden könne, so Sonja Beltz.

In diesem bescheideneren Umfang will die Neue Arbeit ihre verschiedenen Qualifizierungsmaßnahmen aber weiter laufen lassen, damit sich Menschen aller Altersgruppen wieder in den Arbeitsmarkt integrieren können.

Weihnachtsbaumverkauf Betzingen
Samstag, 11. Dezember 2010 - 16:59 Uhr

Dutzende von Nadelbäumen tummeln sich derzeit wieder auf Parkplätzen und vor Supermärkten in der Region.
Auch im Reutlinger Stadtteil Betzingen steht eine große Auswahl an Christbäumen zum Verkauf bereit.
Hier gibt es die verschiedensten Tannensorten, in allen Größen. Und falls die richtige Größe doch einmal nicht dabei sein sollte, wird der ausgesuchte Baum einfach vor Ort zurechtgestutzt. Danach wandert der künftige Weihnachtsbaum dann in ein Netz, damit die Äste beim Transport nicht abbrechen.

Traditioneller Weihnachtsmarkt in Tübingen
Samstag, 11. Dezember 2010 - 16:58 Uhr

Die Tübinger Altstadt präsentiert sich dieses Wochenende wieder ganz weihnachtlich. Zum 37. Mal säumen die Stände des Weihnachtsmarktes die verwinkelten Gassen.
An rund 400 Ständen gibt es individuelle Dekorationsideen,
aber auch Praktisches für den Alltagsgebrauch.
Dieses abwechslungsreiche Sortiment ist einer Ausstellermischung aus Vereinen, Schulen, Privatpersonen und gewerblichen Anbietern zu verdanken.
Die Bewirtung etwa übernehmen rund 70 Vereine und gemeinnützige Organisationen aus Tübingen.

Festliches Weihnachtsgrillen in Pfullingen
Samstag, 11. Dezember 2010 - 16:57 Uhr

Das der Grill nicht nur in den Sommer gehört, hat heute eine Aktion des Gewerbe- und Handelsverein Pfullingen gezeigt. Bei einem "festlichen Weihnachtsgrillen" auf dem Marktplatz präsentierten Geschäfte und Gastronomen die unterschiedlichsten Variationen an Gegrilltem. Mit einer Tasse warmem Glühwein konnten die Besucher ihr Essen schließlich hinunterspülen. Und während sich die Erwachsenen Tipps für ein eigenes Winter-Grillfest holten, brachte der Nikolaus den Kleinen einen ganzen Sack voll mit Geschenken.

Uni Tübingen informiert zum Studium im Ausland
Freitag, 10. Dezember 2010 - 16:00 Uhr

Beim Tag des Auslandsstudiums an der Universität Tübingen haben Vertreter verschiedener Universitäten und Colleges aus aller Welt ihre Hochschulen vorgestellt.
Der Andrang in der Mensa Wilhelmstraße war groß. Denn für viele Studenten ist ein Auslandssemester attraktiv. Sie schätzen daran, dass man ein bisschen rauskommt aus Deutschland und Neues erlebt, neue Menschen kennenlernt - und dass man sich weiterbildet. Auch die verschiedenen Einblicke, die man durch ein Auslandssemester in fremde Kulturen bekommen kann, sehen viele als Vorteil. Auch macht sich ein Aufenthalt in einem anderen Land gut im Lebenslauf. Doch ein Auslandssemster bedarf reichlicher Planung. Zieht es einen Studenten nach Asien oder Afrika, dauern die Vorbereitungen sogar bis zu einem Jahr. Kriminalität in Großstädten, in denen man sich nicht auskennt, HIV - das alles sind Themen, über die es sich zu informieren gilt. Wen also das Fernweh plagt, der packt für das nächste Semester seine Koffer und fliegt in ein fremdes Land. Der Reiz liege gerade im "Neuen und Unbekannten", meint Studentin Nicole. Und wer weiß, vielleicht wird aus der lehrreichen Erfahrung auch die beste Zeit des Lebens.

Karriere durch Lehre - FDP will duales Ausbildungssystem stärken
Freitag, 10. Dezember 2010 - 15:53 Uhr

280.000 Fachkräfte zu wenig in 4 Jahren - so die Bilanz aktueller Studien, unter anderem von der IHK. Auch in der Region mangelt es zunehmend an ausgebildeten Facharbeitern. Dem will die FDP-Landtagsfraktion entgegenwirken - auf zweierlei Ebenen. Auf der einen Seite müssten mehr qualifizierte ausländische Fachkräfte zuwandern. Aber viel wichtiger: eine bessere Ausbildung vor allem des Nachwuchses im eigenen Land. Und hier setzt die FDP beim Bildungssystem an.

Karriere durch Lehre - unter diesem Motto will die FDP dem drohenden Fachkräftemangel entgegen wirken. Schließlich seien es nicht die Akademiker, die auszugehen drohen sondern die Arbeitskräfte, die aus dem dualen Ausbildungssystem hervorgehen. Darum müsse gerade die Kombination aus schulischer mit betrieblicher Lehre gestärkt werden. Nicht nur die beruflichen Schulen allein sondern auch die allgemeinbildenden Schulen müssten den Jugendlichen früher und intensiver die Möglichkeit bieten, mit dem Bereich der beruflichen Bildung und dem Bereich Beruf allgemein in Kontakt zu kommen, so die Forderung des FDP-Fraktionsvorsitzenden Hans-Ulrich Rülke. Nur so könnte man die Schüler auf den Weg der direkten dualen Ausbildung aufmerksam machen. Ein weiterer Schritt in diese Richtung soll die Einführung eines sogenannten "Ausbildungs-botschafters" für das Jahr 2011 sein. Nur sei dieser Ausbildungsbotschafter nicht mehr der Chef der IHK oder der Wirtschaftsminister sondern dieser Ausbildungsbotschafter sei ein Lehrling in der Ausbildung, der authentisch den jungen Leuten auf Augenhöhe erzählen solle, welche Möglichkeiten eine duale Ausbildung tatsächlich mit sich bringe, so Wirtschaftsminister Ernst Pfister. Und diese müssten vielfältiger werden, damit eine abgeschlossene Berufsausbildung nicht das Ende aller Bildung werde und so zur Sackgasse verkomme. Die Zulassung eines Meisters zum Studium sei ein erster Schritt in die richtige Richtung, doch er dürfe nicht der letzte sein. Laut Pfister könne man einem Gesellen in der Zukunft oder ab sofort anbieten, dass er einen fachgebundenen Zugang zur Hochschule bekomme, allerdings müsse er noch eine entsprechende Eignungsprüfung ablegen. Denn nur indem die Politik solche Chancen biete, sei eine Gleichsetzung von akademischer und beruflicher Bildung möglich. Schließlich erfülle die duale Ausbildung noch einen anderen Zweck: Als Integrationsinstrument. Er sei froh darüber, so Pfister, dass die Anzahl der auslän-dischen Jugendlichen die eine Lehre machen in der Zwischenzeit zugenommen habe. Sie liege aber nach wie vor unter der Ausbildungsquote bei deutschen Jugendlichen.
Dieses mögliche Fachkräftepotenzial gelte es weiter zu fördern und auszuschöpfen, so Pfister. Doch auch das funktioniere nur durch die weitere Stärkung der dualen Ausbildung.

"Lebendversuch"- Ausstellung in der Tübinger Kunsthalle
Freitag, 10. Dezember 2010 - 15:41 Uhr

Der Berliner Künstler Jonas Burgert hat in der Tübinger Kunsthalle seine Bilder mit dem Motto "Lebendversuch" vorgestellt. Seine komplexen und bunten Bilderzählungen präsentieren sich dabei auf übergroßen Leinwänden von bis zu vier mal sechs Metern.

Jonas Burgert sagt, seine Bilder seien der Versuch die existentiellen Probleme des Menschen zu bearbeiten.Sie sollen darstellen, was der Mensch empfindet, fühlt und will.

Die Ausstellung des Malers zeigt einen Querschnitt seiner seit 2005 entstandenen Bilder. Die insgesamt 48 Ausstellungsstücke wurden dafür von 29 Leihgebern aus Europa und Amerika zusammengetragen. Eigntümliche Charaktere wie Krieger, Bettler oder Harlekins schmücken seine Werke und sollen dem Betrachter das Überschreiten von Zeit und Ort ermöglichen. Zeitlosigkeit sei ihm bei seinen Kunstwerken besonders wichtig. Wer mehr von Burgerts Werken sehen möchte, kann ab morgen die Ausstellung in der Kunsthalle noch bis zum 6. März besuchen. Ab dem 22. Januar startet dann auch ein Begleitprogramm, bei dem Kunstfreunde mehr über Jonas Burgert und seine Malerei erfahren können.

Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel in der Bruderhaus Diakonie Reutlingen
Freitag, 10. Dezember 2010 - 11:24 Uhr

Bei einer Tour durch Unternehmen in der Region hat Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel gestern auch Halt in der Bruderhaus Diakonie Reutlingen gemacht.Fuchtel verantwortet den Landeshaushalt für Behinderte und Rehabilitation. Deswegen betonte er, dass es besonders wichtig sei, gerade Menschen zu helfen, die sich nicht mehr selbst versorgen können. Bei dem Gespräch ging es auch um Gustav Werner, den Gründer der Diakonie. Werner hatte die Bruderhaus Diakonie vor rund 155 Jahren gegründet. Er hatte sein Leben der Unterstützung Benachteiligter gewidmet. Sein Motto: "Wer nicht zur Tat wird, hat keinen Wert.'

SPD-Landtagsfraktion: Gegenentwurf zum 8-jährigen Gymnasium
Donnerstag, 9. Dezember 2010 - 16:15 Uhr

Seit 6 Jahren besuchen Schülerinnen und Schüler nur noch 8, nicht mehr 9 Jahre lang das Gymnasium - und müssen in der verkürzten Zeit den selben Lernstoff bewältigen - so auch die Situation in der Region. Kritiker betonen immer öfter die erhöhte Belastung, die dadurch für die Jugendlichen entstehe. Einen Gegenentwurf hat die SPD-Landtagsfraktion heute in Stuttgart vorgestellt - sie will die Wahl zwischen G8 und G9 ermöglichen.

Unterricht am Friedrich-Schiller-Gymnasium in Pfullingen bei Reutlingen. Mindestens 38 Schulstunden haben die Schülerinnen und Schüler hier wöchentlich. Hausauf-gabenzeit noch nicht mit eingerechnet. Die SPD will hier eingreifen. Sie reagiere damit auf die Bedürfnisse vieler Eltern, Lehrer und Jugendlicher, so der Franktionsvize Nils Schmid. Die Schüler selbst sollen entscheiden können, ob sie das Gymnasium in 8 oder 9 Jahren meistern wollen. Die Wahlmöglichkeit sei aus Sicht der SPD überfällig. Der Gesetzesentwurf solle die Möglichkeit eröffnen, die Züge rasch einzurichten und damit G8 und G9 parallel laufen zu lassen. So solle das Gymnasium wieder zu einem lebens- und liebenswerten Ort des Lernens machen, so Schmid. Die Partei stützt ihren Entwurf unter anderem auf eine repräsentative Umfragen von Infratest. Demnach wünschen sich 70% der Baden-Württemberger das 9-jährige Gymnasium zurück. Außerdem habe es eine Umfrage der "Initiative Schule mit Zukunft" und des Gesamtelternbeirats gegeben. Knapp 80% hätten sich für das 9-jährige Gymnasium ausgesprochen. Die SPD nehme dieses Votum sehr ernst und wolle dies nicht auf die Seite schieben, so Norbert Zeller, SPD-Bildungsexperte. Vor allem Durchlässigkeit sei wichtig: ein Schüler solle jederzeit zwischen G8 und G9 wechseln können. Der Vorschlag der SPD sei nicht neu. Bereits 2008 habe der Arbeitskreis Gesamtelternbeiräte Baden-Württemberg eine solche Forderung gestellt. Kritik von der Vorsitzenden Waltraud Berndt-Mohr an der Landesregierung: G8 sei de facto eine Ganztagschule, das werde nur bislang geleugnet - das würde nämlich Geld kosten, denn die Ganztagsschulen bräuchten zusätzliches pädagogisches Personal. De facto sei das aber so. G8 bedeute 3 Tage Nachmittagsunterricht pro Woche, ohne den komme es gar nicht aus, so Berndt-Mohr. Die Schulen bräuchten vor allem Unterstützung vom Land, wie Sozialarbeiter und Schulpsychologen. Aber solange das nicht der Fall sei, so die SPD, werde G8 nicht funktionieren.

"komm auf Tour, meine Stärken, meine Zukunft" - Kreative Berufsorientierung in Eningen
Donnerstag, 9. Dezember 2010 - 13:03 Uhr

Die Aktion "komm auf Tour - meine Stärken, meine Zukunft" hat jetzt in Eningen Halt gemacht. Dabei verwandelte sich die HAP-Grieshaber-Halle in einen beruflichen "Erlebnis-Parcours". Das Land will Hauptschülern des Landkreises Reutlingen so eine berufliche Orientierungsstütze sein.

Berufswahl sei oftmals ein sehr ernstes Thema, so Andreas Bauer, Sozialdezernent des Landkreises Reutlingen. Daher seien Schüler oftmals ein wenig befangen, wenn es darum gehe. Über diesen spielerischen Ansatz jedoch öffneten sich die Schüler und ihre persönlichen Stärken kämen stärker zur Geltung. Mit diesem Ansatz könne man das eher trockene Thema interessanter machen.

In Form von Aufklebern sammelten die Jugendlichen an vier Stationen persönliche Stärken. Auf der Theaterbühne beispielsweise übten sie Bewerbungsgespräche. An anderen Stationen ging es darum, Stärken des Alltags auszumachen und diese auf die Berufswahl zu übertragen. Auch sexuelle Aufklärung gab es, denn zur beruflichen Zukunft gehöre auch die Familienplanung.

Laut Dr. Stefan Krings, dem Ansprechpartner des Projekts, sei alles, was auf dem Parcours geschehe, nur ein Anstoss. Wichtig sei, dass all dies, was hier "ausgesät" werde, in der Schule wieder aufzugreifen. Doch nicht nur Lehrer, sondern auch das Elternhaus müssten mitspielen. Da Mütter und Väter eine entscheidende Rolle bei der Berufswahl spielten, sei es daher besonders wichtig, den Dialog auch Zuhause weiterzuführen.

Die Auseinandersetzung mit der Berufswelt hat jedoch auch andere Gründe. Denn nicht nur angehende Azubis profitieren von "komm auf Tour". Auch die Betriebe haben gerade jetzt - im wirtschaftlichen Aufschwung - allen Grund, hinter dem Projekt zu stehen, so Ulrich Häfele von der Agentur für Arbeit in Reutlingen. Er erklärte hierzu, Betriebe hätten hohe Anforderungen, was die Ausbildungsberufe anbelangt. Diese entwickelten sich jedes Jahr weiter - und die Jugendlichen würden diesen Anforderunngen teilweise nicht gerecht werden. Man müsse die Schüler frühzeitig dazu befähigen, später überhaupt für bestimmte Berufe in Frage zu kommen.

Zwar gebe es noch keine Langzeitstudie über den Erfolg des Projekts. Zurück in der Schule erinnerten sich die Schüler aber noch lange an die gesammelten Stärken. Dies helfe, später eine passgenaue Berufswahl zu treffen.

Weitere Infos gibt es unter: www.komm-auf-tour.de

Winterreifenpflicht in Deutschland
Donnerstag, 9. Dezember 2010 - 12:33 Uhr

Am 4. Dezember ist in ganz Deutschland die Winterreifenpflicht in Kraft getreten. Das bedeutet: bei entsprechend schlechten Straßenverhältnissen ist das Aufziehen von sogenannten Matsch und Schneereifen, kurz M&S, obligatorisch. Außerdem muss eine Mindestprofiltiefe von 1,6 Zentimetern gegeben sein - ADAC und Polizei raten sogar zu 4 Millimetern. Frank Assfalg, Verkehrsreferent der Reutlinger Polizei, hält das Gesetz für durchaus sinnvoll - vor allem, was Lastkraftfahrzeuge anbelangt. In den letzten Wochen habe man gerade mit durchfahrenden LKW und Sattelaufliegern Probleme gehabt, wo man feststellen musste, dass die Bereifung nicht winterfest war. Besonders durchreisende LKW hätten so große Probleme, zum Beispiel beim Erklimmen der Albaufstiege. Bei einer Kontrolle könne die Polizei mit einem Blick auf das Reifenprofil relativ leicht erkennen, ob adequate Reifen aufgezogen wurden. Wenn das nicht der Fall ist, drohen Strafen. Vierzig Euro ohne Behinderung des Straßenverkehrs, so Assfalg, mit Behinderung sogar 80 Euro. Und in jedem Fall komme ein Punkt in Flensburg hinzu. Bisher lautete die Forderung in der SVO lediglich: an die Wetterverhältnisse angepasste Bereifung - eine eher schwammige Formulierung. Ziel der neuen Regelung ist es, klarere und verbindlichere Richtlinien anzugeben und so für mehr Verkehrs- und Rechtssicherheit zu sorgen.

Haaggasse 19 in Tübingen - ein Kulturdenkmal mit Zukunft?
Donnerstag, 9. Dezember 2010 - 12:30 Uhr

Das Haus in der Tübinger Haaggasse 19 ist ein Kulturdenkmal und wird jetzt von der Baugenossenschaft GWG entweder saniert oder verkauft werden. Die GWG hatte das Haus in vergangenen Jahr von der Stadt erworben, und ebensolang hält ein Baugerüst das baufällige Haus jetzt schon zusammen - etwa zum Schutz vor herabfallenden Ziegeln. Das Haus hat viel mitgemacht. Hier lebte im 17. Jahrhundert Regina Bardili aus deren 13-köpfiger Kinderschar nach Generationen Dichter wie Schiller und Hölderlin hervorgegangen sind. Bis Mitte 2011 will die GWG in Zusammenarbeit mit der Stadt entscheiden, was mit dem geschichtsträchtigen Haus geschehen soll - solange haben die Mieter noch Zeit, auszuziehen. Die GWG bietet ihnen Ersatzwohnungen an.

Neue RTF.1-Talk-Reihe "Charity Talk" startet morgen
Mittwoch, 8. Dezember 2010 - 15:58 Uhr

RTF.1 startet morgen mit einer neuen Talk-Reihe. Für die Aufzeichnung morgen Abend in der Freien Georgenschule in Reutlingen sind noch kostenlose Eintrittskarten erhältlich. "Charity Talk“ heißt die neue Reihe, die wie alle anderen Talks von Roland Steck moderiert wird. Die erste Ausgabe steht unter dem Motto "Den Kleinsten helfen“. Dabei versammeln sich die Gäste um einen Ballonkorb. Das kommt nicht von ungefähr, denn im Mittelpunkt der Sendung steht das neueste Projekt des Tübinger Ballon-Unternehmers Günter Krohmer. Ein Heißluftballon in Form einer Litfasssäule - bestückt mit Bildern zahlreicher Kinder. "Patchwork Balloon" soll das Projekt heißen. Seit 15 Jahren organisiert Krohmer mit seinem Unternehmen Heißluftballonfahrten - darunter auch in vielen ärmeren Ländern.Die Idee sei ihm in Afrika gekommen, als er im Slum von Kibera die echte, nackte Armut miterlebt hatte, so Krohmer. Pro Bild zahlen Eltern, Großeltern oder zahlungskräftige Unternehmen 350 Euro. Fünfzig Euro davon gehen an World Vision. Mit dem Rest wird das Projekt selbst finanziert. Allein der Ballon kostet 250.000 Euro. Mit den Bildern wolle man im übertragenen Sinne die Kinder selbst auf die Reise schicken. Zu den Orten, wo der Wohlstand, den wir erleben, nicht zu denken wäre. Unter allen Besuchern des Talks verlost RTF.1 zehn Plätze für Kinderbilder auf dem Patchwork-Ballon im Wert von 350 Euro. Hier können sich Kinder, Enkel, Neffen oder Nichten der Gewinner so richtig austoben. Außerdem können die Zuschauer der Aufzeichnung auch Karten für den RTF.1-Weihnachtszirkus gewinnen. info@RTF.1.de. Der Charity Talk startet morgen in der Freien Georgenschule in Reutlingen um 19 Uhr, Einlass ist 18 Uhr 30. Kostenlose Karten gibt es unter Telefon 07121 - 9877 - 90 oder unter E-Mail: info@RTF.1.de.

Land übernimmt Anteile an der EnBW
Mittwoch, 8. Dezember 2010 - 15:53 Uhr

Immer mehr Regionen und Städte besitzen Anteile am Energiekonzern EnBW - der Zollernalbkreis beispielsweise ist mit rund 9 Prozent beteiligt. Um die Positon des Konzerns zu stärken, hat das Land jetzt den Anteil der "Electricité de France", kurz EDF", an der EnBW aufgekauft.

Das Land ist jetzt mit 45 Prozent Eigneranteil der zweite Hauptaktionär der EnBW neben dem Zweckverband Oberschwäbische Elektrizitätswerke, kurz OEW. Grund für den Erwerb sei die Gewährleistung der Versorgungssicherheit. Ende des Jahres 2011 wäre die Aktionärsvereinbarung zwischen OEW und EDF ausgelaufen - mit einigen Unsicherheiten, so Stefan Mappus, baden-württembergischer Ministerpräsident. Und Unsicherheiten dürften sich in einem solch zentralen Infrastrukturbereich nicht breit machen. Laut Günther-Martin Pauli, Landrat des Zollernalbkreis, habe auch das Risiko bestanden, die EDF könne sich vergrößern und somit einen weiteren Partner mit ins Boot holen, der möglicherweise nicht die Interessen Baden-Württembergs verfolgt hätte. Er sei daher mit den aktuellen Geschehnissen äußerst zufrieden. Mit dem Land habe man wieder einen Partner mit dabei, der die enge Verzahnung zwischen kommunalen- und Landesinteressen gewährleiste. So bestünde auf dem Energiesektor endlich wieder Chance, für Unternehmer, Stromkunden und Menschen, zukunftsfähige Politik zu betreiben, so Pauli. Im Hintergrund steht das Ziel der Regierung, die Anteile der EnBW in großen Teilen oder gar komplett an die Börse zu bringen, als vierten Dax-Konzern in Baden-Württemberg. Der Preis von 41 Euro 50 pro Aktie sei fair und koste den Steuerzahler keinen Cent, so Mappus. Die Regierung rechnet am Ende gar mit einem Gewinn aus der Transaktion. Dieser werde mindestens im oberen einstelligen Millionenbereich angesiedelt sein, so Mappus. Das Geschäft käme somit allen zu Gute, der Regierung durch vorübergehende zusätzliche Einnahmen und den Verbrauchern, durch die gewährleistete Versorgungsicherheit.

Hochwassersituation immer noch kritisch
Mittwoch, 8. Dezember 2010 - 15:47 Uhr

Die Hochwassersituation in der Region hat sich über Nacht nicht entspannt. Der Neckar läuft über, wie hier im Rottenburger Ortsteil Bad Niedernau. An manchen Stellen droht das Wasser bereits, über das Ufer zu schwappen. Auch in Kirchentellinsfurt im Landkreis Tübingen ist der Wasserstand des Neckars im kritischen Bereich. Heute Nacht überschritt der Pegel die 4 Meter-Marke und steht derzeit bei 4 Meter 30.
Die Tendenz ist weiterhin steigend. Bereits im Verlauf des gestrigen Tages hatten Regen und Schneeschmelze vielerorts für Hochwasser gesorgt.

Nachfrage im Tübinger Wohnungsmarkt übersteigt Angebot
Mittwoch, 8. Dezember 2010 - 15:47 Uhr

Der Wohnungsmarkt in Tübingen steht auf wackeligen Beinen - die Nachfrage bei Miet- und Eigentumswohnungen liegt deutlich über dem Angebot. Das geht aus dem Wohnraumbericht 2010 hervor. Vor allem fehle es an günstigen Wohnungen beispielsweise für Studenten, Behinderte und ausländische Familien. Die Stadtverwaltung denkt jetzt darüber nach, den Wohnungsmarkt in Tübingen auszubauen.

88-Jährige stirbt bei Hausbrand in Bitz im Zollernalbkreis
Mittwoch, 8. Dezember 2010 - 15:45 Uhr

Bei einem Hausbrand in Bitz im Zollernalbkreis ist gestern Abend eine 88-jährige Frau ums Leben gekommen. Zwei Pflegerinnen einer nahegelegenen Sozialstation hatten das Feuer bemerkt und die Rettungskräfte alarmiert. Diese konnten die 88-jährige Bewohnerin des Hauses allerdings nur noch tot bergen. Die Brandursache wird derzeit noch untersucht.

Neues Universitätsmedizingesetz
Dienstag, 7. Dezember 2010 - 18:06 Uhr

Maximale Krankenversorgung, 24-Stunden Bereitschaft und Hochleistungsmedizin - das zeichnet die Universitätskliniken im Lande aus. Dies ist nur möglich durch die Verbindung von aktiver medizinischer Behandlung mit Forschung und Lehre. Damit die hohen Standarts gehalten werden können, bedarf es einer Umstrukturierung des Universitätsmedizingesetzes, so die Landesregierung. Den Entwurf dafür hat der Ministerrat jetzt verabschiedet.

Eine Zusammenführung von Forschung, Lehre und klinischer Medizin - das ist die Absicht des neuen Universitätsmedizingesetzes, denn: keine Studien ohne konkrete Krankheitsfälle und keine neuen Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten ohne Forschung.

Man wollen die enge Verbindung zur Universität vor allem in der Forschung zu den Nachbarwissenschaften mit den Lebenswissenschaften erhalten und stärken, so Wissenschaftsminister Peter Frankenberg. Das innere Zusammenwirken von Forschung, Lehre und Krankenversorgung soll reibungsloser geschehen und die Abläufe sollen einfacher werden zwischen Fakultät und Klinikum.

Geschehen soll das, indem Fakultät und Klinikum eine Organisationseinheit mit einem gemeinsamen Vorstand und Aufsichtsrat bilden.

Für die Mitarbeiter werde sich in der Zuordnung nichts ändern, so Frankenberg. Für die Mitarbeiter bedeute das Gesetz keine andere Zuordnung zu einem Arbeitgeber sondern die Sicherheit, dass das Land zu seiner Universitätsmedizin stehe und diesen Bereich auch als Landesaufgabe wahrnehmen werde.

Schließlich übernimmt das Land auch eine gewisse finanzielle Verpflichtung für die Universitätskliniken, etwa was die Aufnahme von Krediten und die Übernahme von Bürgschaften anbelangt.

Man habe 4 große Standorte plus Mannheim und man werde sich in Zukunft überlegen müssen, wo man investiere und nicht einfach pro Standort individualistisch vorgehe, so Frankenberg.

Die Versorgung der Patienten soll darunter jedoch nicht leiden, ganz im Gegenteil.

Die Patienten sollten wissen, dass man damit die hohen Standards der Unikliniken im Verbund mit Lehre und Forschung erhalten und ausbauen wolle, so der Wissenschaftsminister.

Die Grünen befürchten jetzt, dass durch das neue Universitätsmedizingesetz die Verfahrensabläufe komplizierter werden und dass die Landesregierung gar auf eine Privatisierung der Unikliniken hinsteuert. Diese Ängste weist der Wissenschaftsminister zurück. Der Entwurf bewirke genau das Gegenteil.

Tübinger Kreismedienzentrum eröffnet Ausstellung mit Luftbildern von Baden-Württemberg
Dienstag, 7. Dezember 2010 - 16:25 Uhr

Im Tübinger Kreismedienzentrum hat jetzt die Ausstellung "Landschaft im Wandel" ihre Pforten geöffnet. In den Räumen des Zentrums hängen rund 50 Bilder des Luftfotografen Albrecht Brugger. Seit den 50er Jahren schoss dieser Fotos von Baden-Württemberg. Doch konnte er damals schon ahnen, dass er Zeitgeschichte dokumentiert?

Thomas Rudel, Leiter des Kreismedienzentrums Tübingen, meinte hierzu, dass Brugger darauf bei den ersten Aufnahmen möglicherweise noch nicht abzielte. Doch wenn man sein Leben lang über die Landschaft fliegt und über 70.000 Aufnahmen macht, dann könne dahinter schon ein dokumentarisches Interesse stehen. Sehe man sich die Bilder einmal genauer an, so merke man, dass Brugger oft Jahrzehnte später den gleichen Blickwinkel gewählt hat.

Jetzt ist eine Chronik entstanden, die vom Landschaftswandel in der Region erzählt. Eines wird den Besuchern sofort klar: Die Fotos zeigen über die Jahrzehnte teils dramatische Veränderungen.

Am Beispiel Derendingens sehe man, so Rudel, wie sich das einstige Straßendorf verändert habe. Das einst einzelne Dorf, das sich unabhängig entwickelt habe, ist jetzt Stadtteil von Tübingen. Zwar behalte es einen eigenen Charakter, doch baulich sei es komplett angeschlossen. Vor allem in den 70er und 80er Jahren habe sich dort die Landschaft stark verändert.

Doch gleichzeitig gebe es auch Entwarnung. Der Landschaftsverbrauch sei seit den 90er Jahren zurückgegangen, der Wandel habe sich verlangsamt. Gerade in Tübingen sei es ein Verdienst der Politik, dass Lücken und Brachflächen in der Stadt bebaut würden. Und wer weiß: Vielleicht zeigen Bilder in 50 Jahren gar keinen Wandel mehr.

"Lebendiger Advent" im Kaffeehäusle Reutlingen
Dienstag, 7. Dezember 2010 - 15:27 Uhr

Im Rahmen der Aktion "Lebendiger Advent" haben Kinder gestern im Kaffeehäusle in Reutlingen zusammen gebastelt.
Der Verein "Bildung Aktion Freizeit Feste", kurz BAFF, hat die Veranstaltung auf die Beine gestellt. Die Mitarbeiterinnen versuchen so, die Weihnachtszeit anschaulich zu gestalten - dabei entstanden verschiedene Weihnachtsmotive. Die sollen jetzt die Wohnungen schmücken und den Advent "lebendig" machen. Im Hintergrund der Aktion steht eine Kooperation der Mentorinnen vom Mädchen-Cafe "görls e.V.' und der Stadt Reutlingen. Bis Heiligabend stehen noch zahlreiche weitere Veranstaltungen auf dem Programm.

Erster Bürgermeister Michael Lucke verteilt Geschenke im Tübinger Rathaus
Dienstag, 7. Dezember 2010 - 15:18 Uhr

Im Rahmen der Aktion Wunschbaum haben gestern im Tübinger Rathaus Mitarbeiter der Stadt - etwas verfrüht - Bescherung gefeiert. Auch der erste Bürgermeister Michael Lucke übergab als Nikolaus verkleidet Geschenke - die gingen an 270 Kindern aus sozial benachteiligten Familien. Das sei jetzt schon das zweite Mal, dass es diese Aktion gebe, so Lucke. Kinder, die nicht gerade auf der Sonnenseite des Lebens stehen, dürfen sich melden und einen Wünsch bis zu 30 Euro äußern. Familien hätten von dem Angebot fleißig Gebrauch gemacht und die Stadt habe diese aus den Bonuscard-Empfängern herausgesucht, so Lucke weiter. Seit gut einem Monat stand der Wunschbaum auf dem Tübinger Marktplatz - die Idee zu der Aktion hatte der Jugendgemeinderat der Stadt. Michael Lucke hat ebenfalls ein Geschenk gekauft und selbst verpackt. Er brauche dieses Weihnachten eigentlich nichts - außer Friede und Glück in der Stadt.

Ausstellung "Aneignung des Willens" von Ralph Ehmann in der Glashalle Tübingen
Dienstag, 7. Dezember 2010 - 15:14 Uhr

In der Glashalle des Landratsamts Tübingen ist zur Zeit eine Ausstellung von Ralph Ehmann zusehen. Unter dem Titel "Aneignung des Willens" zeigt der 43 jährige Bildhauer 8 Skulpturen und ebenso viele Malereien. Das Thema Mensch bildet den Mittelpunkt seiner Werke. Dabei will der Künstler Emotionalität sowie Körperlichkeit zum Ausdruck bringen. Das Programm von Ralph Ehrmann ist das letzte von insgesamt fünf Ausstellungen im Jahr 2010. Besucher können seine Arbeiten noch bis zum 3. Januar kommenden Jahres ansehen.

Hochwasser in der Region
Dienstag, 7. Dezember 2010 - 15:11 Uhr

Regen und Schneeschmelze haben heute an zahlreichen Gewässern für Hochwasser gesorgt. Die "Hochwasser-Vorhersage-Zentrale Baden-Württemberg", kurz HVZ, meldete für die Eyach in Balingen bereits am frühen Vormittag eine Meldestand-Überschreitung - das Wasser stieg hier über die ein Meter 50 Marke. Ähnlich sah das in Kirchentellinsfurt aus.
Bereits am frühen Morgen war der Wasserstand hier deutlich erhöht. Und der Pegel stieg exponentiell und rasant an - innerhalb von wenigen Stunden um rund 70 Zentimeter. Spätestens um 14 Uhr überschrittt der Neckar hier bei Kirchentellinsfurt im Landkreis Tübingen dann: mit 3 Meter 70 lag der Pegel deutlich über dem Grenzwert von 3 Meter 30. Die Tendenzen seien laut der HVZ steigend. Bis morgen früh könnte das Wasser die vier-Meter-Grenze erreichen. Das liege aber noch in sicherem Abstand zum historischen Höchststand von 5 Metern und 25 Zentimetern im Jahr 1990. Gefährlich sei der Wasserpegel also derzeit noch nicht, so die HVZ.

Winter- und Wetterchaos in Tübingen
Montag, 6. Dezember 2010 - 17:05 Uhr

Die Wettersituation hat in Tübingen erneut für Chaos auf den Straßen gesorgt. Wegen Glätte erlag der Busverkehr in der vergangenen Nacht ab 22 Uhr gänzlich. Auch heute Morgen mussten noch zahlreiche Linien umgeleitet werden. Zwischen 10 und 18 Uhr erging eine Unwetterwarnung vor Tauwetter für Lagen unter 600 Höhenmetern. Und das zeigte sich schon am frühen Morgen: Auf der Straße zwischen Dettenhausen und Kälberstelle stand ein Laster quer und die Landstraße zwischen Bebenhausen und Kälberstelle war wegen umgestürzter Bäume ebenfalls gesperrt.

Hochwasserschutz für Rottenburg
Montag, 6. Dezember 2010 - 17:03 Uhr

Für Rottenburg im Kreis Tübingen beginnt morgen der letzte Bauabschnitt für den Hochwasserschutz am Neckar. Das Regierungspräsidium Tübingen und die Stadt Rottenburg sind beteiligt. Im Teilort Bieringen entsteht eine 250 Meter lange Schutzmauer. Zusätzliche Pumpwerke sollen den Ort außerdem entwässern. Die Gesamtkosten des Projekts betragen rund 1 Million Euro. Davon übernimmt 40 Prozent das Regierungspräsidium. Die Bauarbeiten sollen bis August 2011 abgeschlossen sein.

Valdo Lehari sen. verstorben
Montag, 6. Dezember 2010 - 16:18 Uhr

Valdo Lehari, der Seniorchef des Reutlinger Generalanzeigers, ist tot. Er verstarb am ersten Advent im Alter von 94 Jahren. Lehari war seit dem Jahr 1957 in der Geschäftsleitung der Zeitung tätig und für deren Erfolg von großer Bedeutung. Er war außerdem unter anderem Träger der Wirtschaftsmedaille des Landes, der großen Goldenen List-Medaille und der Verdienstmedaille der Stadt Reutlingen. Die gesamte Belegschaft des GEA trauert um ihren ehemaligen Seniorchef.

Bilanz "ChocolART" Tübingen
Montag, 6. Dezember 2010 - 16:16 Uhr

Der Tübinger Schoko-Markt "ChocolART" ist seit gestern vorbei und die Bilanz ist laut dem Handels- und Gewerbeverein durchwachsen. Denn das Wetter habe das Gelingen der Veranstaltung erschwert. Nicht nur Besuchern und Standbetreibern war es eiskalt. Auch seien beispielsweise Spülmaschinen eingefroren, so Sofia Roussou vom HGV. Dafür seien am überraschend sonnigen Wochenende unerwartet viele Besucher auf dem Schoko-Markt erschienen. Im großen und ganzen sei man also durchaus zufrieden, so Roussou. Auch die Resonanz der Anwesenden sei durchweg positiv gewesen und es habe viel Lob gegeben. Genaue Besucherzahlen gibt es allerdings noch nicht, die Strukturdatenerhebung stehe noch aus. Roussou vermutet aber, dass die 230 000 Besucher vom Vorjahr nicht ganz erreicht werden konnten.

35. LBS-Nikolauslauf in Tübingen
Montag, 6. Dezember 2010 - 16:14 Uhr

3029 Läuferinnen und Läufer haben gestern den fünfunddreißigsten Tübinger LBS-Nikolauslauf quer durch die Nordstadt bezwungen. Start und Ziel der 20 Kilometer langen Strecke befanden sich auf der Waldhäuser Straße in der Nähe vom Tübinger Nordring. Hier konnten die Sportler Kraft tanken. Auch die zahlreichen Zuschauer, die trotz Schnee und Kälte die Läufer anfeuerten, wurden hier versorgt. Gesamtsieger des Halbmarathons war Clemens Bleistein mit einer Zeit von 1 Stunde 15 Minuten und 42 Sekunden. Knapp 40 Sekunden nach ihn lief Tobias Schwippel ins Ziel ein. Beide entstammen dem Verein LAV Asics Tübingen. Der Post SV Tübingen stellte das sportliche Event auf die Beine. Auch im kommenden Jahr soll es wieder einen Nikolauslauf in Tübingen geben.

Nikolaus und Knecht Ruprecht zu Besuch auf dem Trochtelfinger Weihnachtsmarkt
Montag, 6. Dezember 2010 - 16:13 Uhr

Ein Weihnachtsmarkt hat am vergangenen zweiten Adventswochenende wieder zahlreiche Besucher nach Trochtelfingen gelockt - und nicht nur das, auch der Nikolaus und Knecht Ruprecht kamen mit ihrem Schlitten vorbei. Zusammen verteilten sie Geschenke an kleine, aber auch an große Marktbesucher. Und offenbar strahlten die Kinderaugen auf dem Trochtelfinger Weihnachtsmarkt so hell, dass der Nikolaus auf seine Sonnenbrille nicht verzichten konnte. So stimmten nicht nur Glühwein und Lebkuchen, sondern auch der Auftritt der weihnachtlichen Gestalten in die besinnliche Zeit des Jahres ein.

Reutlinger Weihnachtsmarkt - Eine Zwischenbilanz
Montag, 6. Dezember 2010 - 16:06 Uhr

Rund um die Marienkirche laden derzeit rund 100 Stände zum Spaziergang auf den Reutlinger Weihnachtsmarkt ein. Die Aussteller päsentieren unter anderem handgefertigten, weihnachtlichen Holzschmuck; mit Zuckerguss verzierte Lebkuchen und andere typisch winterliche Leckereien. Eine Zwischenbilanz über die diesjährigen Besucherzahlen gibt es bisher noch nicht. Doch die Veranstalter sind sich sicher, auch in diesem Jahr wieder rund 300 000 Besucher anlockenzu können. Der weihnachtliche Markt ist noch bis zum 22. Dezember täglich von 10 Uhr 30 bis 20 Uhr 30 geöffnet.

5. Unfalltag der Unfallklinik Tübingen: Rund ums Gelenk
Montag, 6. Dezember 2010 - 16:05 Uhr

Ärzte und Therapeuten beim 5. Gesundheitstag der Berufsgenossen-schaftlichen Unfallklinik Tübingen über Gelenkverletzungen und Behandlungsmöglichkeiten informiert. Dabei stellten sie moderne Operationsmethoden wie die sogenannte "arthroskopische Chirurgie" vor. Die Anwesenden konnten auch verschiedene Schienen für die Nachversorgung sowie neuartige Verbände ausprobieren. Im Gerätepark und auf einem Seil, einer "Slackline", haben die Besucher ihre eigene Koordination und Kraft auf die Probe gestellt.

Infostand in Rottenburg zum Europäischen Jahr der Freiwilligenarbeit
Montag, 6. Dezember 2010 - 15:27 Uhr

Ehrenamtliche Arbeit ist immer verbreiteter. Freiwillige, die anderen Menschen unter die Arme greifen wollen, sind vielerorts zu finden. Die Internationale Begegnung in Gemeinschaftsdiensten, kurz IBG, organisiert seit nunmehr 45 Jahren Camps, um junge Menschen zur freiwilligen Arbeit zu motivieren. Gleichzeitig will die internationale Organisation auch die Völkerverständigung stärken.

Das kommende Jahr ist das "Europäischen Jahr des Freiwilligendienstes" der Europäischen Union. Zu diesem Zweck haben sich in Rottenburg jetzt junge Menschen aus ganz Europa versammelt. Das Ziel der sogenannten "Volunteers": Aufmerksamkeit schaffen für den Freiwilligendienst.

Die Stadt Rottenburg steht hinter der Aktion: Marion Sailer-Spies von der Stadtverwaltung Rottenburg sagte, sie finde es eine tolle und wichtige Sache, dass Bürger eben nicht nur für sich aktiv seien, sondern auch für ihre Mitbürger. Damit könnten sie die Stadt Rottenburg prägen. Daher sei es eine tolle Aktion, mit der man publik mache, wie wichtig freiwillige Arbeit für die ganze Gesellschaft sei.

Jährlich entsendet die IBG etwa 300 Volunteers zu Workcamps in der ganzen Welt. Dort engagieren sich die jungen Freiwilligen für gemeinnützige Projekte aller Art. Dazu gehört auch der Bau von Spielplätzen und Englischunterricht für kleine Kinder. Dabei will die Organisation nachhaltige Ziele erreichen:

Der Organisation gehe es darum, Freiwillige zu motivieren auch nach den Workcamps im Freiwilligendienst aktiv zu bleiben, so Carina Lardy, 2. Vorsitzende des IBG. Den Stand in Rottenburg habe man gemacht, um die Bevölkerung auf Freiwilligenarbeit hinzuweisen, um ihr zu zeigen, was der Freiwilligendienst überhaupt bedeute. Dazu gehöre ja bereits das Schneeschippen beim Nachbarn.

Jährlich gibt es über 1500 Workcamps in 45 Ländern. Hier lernen die Teilnehmer neben dem freiwilligen Helfen auch, offen und interessiert auf andere Kulturen zuzugehen. Doch das alles kostet auch Geld: Laut Lardy komme das Geld über die Projektpartner, die hinter den jeweiligen Projekten stehen. In Rottenburg zum Beispiel habe man schon zwei Camps durchgeführt, hier habe sich die Stadt natürlich daran beteiligt. Die Volunteers müssten dafür auch eine Teilnehmergebühr von 120 Euro für die Workcamps im Ausland zahlen.

Die EU will dem Vorhaben künftig stärker unter die Arme greifen. Und der Info-Stand in Rottenburg gelte damit als Auftakt zu einem gemeinschaftlichen Jahr 2011.

Weitere Infos gibt es unter: www.ibg-workcamps.org

Trigema geht gut aus der Krise
Sonntag, 5. Dezember 2010 - 14:05 Uhr

Das Burladinger Textilunternehmen Trigema ist unbeschadet durch die Wirtschaftskrise gekommen. Wie im vergangenen Jahr schließt Trigema mit einem Jahresumsatz von rund 84 Millionen Euro ab. Auch die Zahl der Beschäftigten ist nach Angaben von Eigentümer Wolfgang Grupp mit rund 1 200 stabil geblieben. Konjunkturbedingte Kurzarbeit oder Kündigungen habe es ebenfalls nicht gegeben.

Polizei Reutlingen warnt vor Trickbetrügern
Sonntag, 5. Dezember 2010 - 14:03 Uhr

Die Reutlinger Polizei warnt Gewerbetreibende und Freiberufler vor einem betrügerischen Fax-Angebot. Die Schreiben werden unter dem vertrauenserweckenden Namen "Gelbes Branchenbuch Reutlingen" versendet. Sie bieten als Schein eine kostenlose Eintragung in das regionale Branchenfernsprech-Buch an. Dabei wird für einen angeblichen Daten-Abgleich ein Rückfax mit den Kontaktdaten verlangt. Mit der Rückssendung wird aber ein Vertrag eingegangen, der sich jährlich verlängert. Andere Betrüger arbeiten offenbar mit der gleichen Masche.

Ski-Arena in Holzelfingen geöffnet
Sonntag, 5. Dezember 2010 - 13:57 Uhr

Auf die Plätze, fertig, los - seit letzter Woche sind die Lifte der Ski-Arena in Holzelfingen wieder geöffnet. Und die ziehen bei dem optimalen Winterwetter der letzten Tage zahlreiche Besucher an. Geboten sind 4 Schlepplifte und 6 Abfahrten, die eine Gesamtlänge von rund 3 Kilometern aufweisen. Außer das Gebiet mit Skiern und Snowboards zu erkundigen, können Wanderfreunde den Schnee auch zu Fuß durchqueren und in den Skihütten bei einem Snack verschnaufen.

Weihnachtsmärkte in Tübingen und Bad Urach
Sonntag, 5. Dezember 2010 - 13:55 Uhr

Wenn Weihnachten vor der Tür steht, sind an allen Ecken und Enden auch Weihnachtsmärkte zu finden - so auch in Tübingen. Unter dem Motto "Winterwald" hat am vergangenen Freitag ein Markt in besonderer Atmosphäre die Besuchen angezogen. Beim Forsthof in der Nähe vom Parkplatz Heuberger Tor, konnten sie nicht nur Gebäck und Glühwein genießen. Die kleinen Besucher vergnügten sich in einer Märchenhütte, bastelten und suchten im Wald den Nikolaus. Und auch einige Städte weiter - in Bad Urach - ging es weihnachtlich zu. Das ganze Wochenende lud ein Markt zum Verweilen und Naschen ein. Bei musikalischer Untermalung konnten die Besucher die Kulisse genießen und sich auf das kommende Fest der Liebe einstimmen.

Bilanz der Handwerkskammer Reutlingen für das Jahr 2010
Sonntag, 5. Dezember 2010 - 13:51 Uhr

Die Handwerkskammer Reutlingen hat im Rahmen ihrer Winter-Vollversammlung eine Bilanz für das Jahr 2010 gezogen. Mit den Betrieben der Region gehe es bergauf: Acht von zehn Betrieben erlebten eine stabile oder sogar steigende Nachfrage, die Hälfte aller Unternehmen bewerte die aktuelle Lage als gut. Der Präsident der Handwerkskammer Reutlingen, Joachim Möhrle, berichtete von positiven Meldungen der Betriebe zu Auftragslage. Das zeige, dass die Krise, die ja auch in Deutschland deutlich zu spüren war, überstanden sei und die Betriebe in der Region auf einem guten Weg seien. Möhrle sprach auch das Thema Zeitarbeit an: Diese dürfe nicht genutzt werden, um tarifliche Regelungen zu unterwandern. Außedem äußerte sich Möhrle auch zum derzeit größten Gesprächsthema: "Stuttgart21". Positiv stehe man zu dem Bahnprojekt, weil es landesweit wichtig für die Infrastruktur sei. Auch für den Kammerbezirk habe es eine prominente Bedeutung, was die Verkehrsanbindung betreffe. Außerdem, so Möhrle, müsse ein demokratisch legitimiertes Projekt auch umgesetzt werden. Bei all der positiven Bilanzen, bereite eins der Handwerkskammer noch Bauchschmerzen: Die Zahl der Auszubildenden nehme immer stärker ab. Hier soll in Kürze aber eine bereits angelaufene Image-Kampagne Wirkung zeigen.

Zurück zum Wochenverzeichnis

© RTF.1 - Vervielfältigung und elektronische Speicherung ohne vorherige Rücksprache und ohne Quellennennung nicht gestattet.

Untitled Document

Fragen? Die RTF.1 Hotline: 0700 700 6 7000
(normaler Telefontarif)

Wir suchen Verstärkung! Jobs bei RTF.1

Erfahren Sie als Erster die Neuigkeiten rund um RTF.1 - Ihrem Regionalfernsehen für die Landkreise Reutlingen, Tübingen und Zollern-Alb!

Melden Sie sich jetzt bei unserem Newsletter an!

Ihre eMail-Adresse: 
  Untitled Document
Suche



Google

Forum§Recht:

Am Mittwoch den
- zum Thema:
-

RTF.1 Talk:

Comedy in der Region - Lachet Se sich schäbs, no bleibet Se länger xond

Jobs bei RTF.1:

Vertrieb: Mediaberater/in

Heute nach den RTF.1 Nachrichten

RTF.1 Ticketshop:

> Veranstaltungen in Reutlingen
> Veranstaltungen in Tübingen
> Veranstaltungen in Balingen
> Veranstaltungen in Stuttgart

RTF.1 Service

>
RTF.1 Ticketshop
Karten für Events in der Region und bundesweit
> SMS-Service
SMS online senden ab 5 Cent/SMS

> Grußkarten
Motive aus der Region verschicken

RTF.1 Nachrichten

Per Internet und
WAP aufs Handy
Auf den PDA
Als RSS-Feed

Kochen wie die Profis

Die Rezepte aus dem "Club der Köche" für Sie zum Nachkochen

Jetzt mitmachen:

als Moderator/in oder Mitarbeiter unserer Jugendsendung!

Günstige Flüge ab
Flughafen Stuttgart
ab 19,99 von HLX - Hapag-Loyd Express
Angebote von Thomas Cook -W-

Rechte Spalte
 

Kabel Baden-Württemberg

Kabel Baden-Württember  

 
|