Heimsieg für TuS Metzingen - Zweitligahandballerinnen mit 32:25 gegen Allensbach
Samstag, 6. November 2010 - 22:27 Uhr
Die TuS Metzingen bleibt in der 2. Handballbundesliga zuhaus weiter ungeschlagen. Am Samstagabend feierte die TuS vor 500 Zuschauern einen ungefährdeten 32:25 Sieg gegen den SV Allensbach;bereits zur Pause lag man mit 7 Toren vorne. Schmidt und Smideliusz waren mit je 7 Treffern die besten Werferinnen.9:5 Punkte aus 7 Spielen so die bisherige Bilanz. Den Spielfilm und die Stimmen gibt es dann natürlich morgen im Sport.
TSG Sportgala
Samstag, 6. November 2010 - 17:29 Uhr
Ob Kunstturnen, Jazztanz oder Rhythmische Sportgymnastik. Bei der TSG-Sportgala können jedes Jahr die Aktiven des Tübinger Vereins in der Paul Horn-Arena ihr Können demonstrieren. Dazu treten jedes Jahr weitere Sportgruppen aus der Region sowie sportliche Show Acts auf. Auch gestern Abend hatte die TSG wieder zu ihrer alljährlichen Sportgala eingeladen - und wir zeigen Ihnen die Höhepunkte des Abends. Den Anfang machten wie jedes Jahr die Jüngsten unter den Turnern. Das Eröffnungsbild bestritten die Kinder der TSG Kunstturn-Abteilung. Der Nachwuchs zeigte, was er gelernt hatte. Durch den Abend führte Roland Steck. Und er hatte neben den einzelnen Abteilungen der TSG auch so manchen Show Act anzukündigen. Ob die Rhönrad-Show Rollaix oder Slinky alias Valentin Urse - bekannt aus der Fernsehsendung "Das Supertalent“. Die Zuschauer in der ausverkauften Paul Horn-Arena erwartete ein abwechslungsreicher Abend. Einer der Höhepunkte war der Auftritt der Rhythmischen Sportgymnastik. Tübingen ist bundesweit als Leistungszentrum in dieser Sportart bekannt. Die verschiedenen Altersgruppen präsentierten gemeinsam die Jahresuhr und nahmen die Zuschauer mit auf eine Reise durch alle Jahreszeiten. Auch die bundesweit Besten kamen zum Zuge. In der deutschen Nationalmannschaft in Rhythmischer Sportgymnastik sind auch zwei Tübingerinnen vertreten: Camilla Pfeffer und Sara Radmann. Zuvor zeigten aber noch die Leistungsklassen der TSG-Kunstturnerinnen ihr Können. Nicht turnenderweise, sondern nur im Interview waren Tübingens erfolgreichste Turnerinnen zu sehen: Pia Tolle, die Schwestern Marie Sophie und Giulia Hindermann sowie Kim Bui. Im Anschluss überreichte die TSG Tübingen einen Scheck in Höhe von 4000 Euro an den Kinderschutzbund. Die Höhepunkte der diesjährigen TSG Sportgala können Sie morgen etwas ausführlicher sehen: In unserer Reihe "Vor Ort“, morgen ab 18 Uhr jede halbe Stunde nach den Nachrichten.
Brettlesmarkt Reutlingen
Samstag, 6. November 2010 - 16:29 Uhr
Alles was ein Sportler für den Winter benötigt, konnte er heute im Audizentrum Reutlingen erwerben. Denn dort veranstaltete die Skiabteilung des Reutlinger Schwäbischen Albvereins kurz SAV den "Brettlesmarkt“. Von Skiern bis zur Wintersportbekleidung - dort konnten sie sich für die kommende Saison wappnen. Auch für die fachkundige Bindungseinstellung stand das SAV-Skiteam ihren Besuchern zur Seite.
Mobilitätstage 2030 Tübingen
Samstag, 6. November 2010 - 16:26 Uhr
Schon jetzt ist Tübingen eine Stadt, in der Klimapolitik ein wichtiger Bestandteil der regionalen Politik ist. Als Teil der Klimaschutz-Offensive wurde gestern das Projekt "Mobilität 2030 Tübingen" im Rathaus in Tübingen der Öffentlichkeit präsentiert. Ziel des Konzepts ist es, eine umweltfreundliche Mobilität in Tübingen zu schaffen und den Co2 Ausstoß in der Stadt zu verringern. Es ist ein vom Bundesumweltministerium gefördertes Modellprojekt, das Klima in den Städten zu verbessern. Angesiedelt wurde es in Tübingen, weil hier mit "Tübingen macht blau“, bereits eine Grundlage für den Klimaschutz gelegt ist. Zusammen mit der Universität imove Kaiserslautern und dem Umweltbundesamt entwickelte die Stadtverwaltung Tübingen ein Jahr lang ein neues Umsetzungskonzept für die Verbesserung des Klimas in Tübingen. Dazu haben sie drei Workshops veranstaltet, in denen Themen wie Fahrzeug- und Verkehrstechnik, nicht motorisierter Verkehr und Radverkehr besprochen wurden. Das Ziel des Projekts "Mobilität 2030“ war es, ein Handlungskonzept zu entwickeln, das den gesamten Stadtverkehr umfasst. Die Bürger und Bürgerinnen sollen in ihrer Alltagsmobilität klimafreundlicher werden, aber nicht in ihrer Freiheit und Lebensqualität eingeschränkt sein. Und das geht nur in Zusammenarbeit mit dem Umland. Denn die hohe Co2-Emission wird nicht nur von den Tübingern allein verursacht. Jeden Tag kommen auch Menschen von Außerhalb in die Stadt. Und viele haben keine Alternativen Möglichkeiten als das private PKW zu nutzen. Dabei hatte Boris Palmer so manche wichtige Erkenntnis gewonnen. Der Tübinger Hauptbahnhof sei ein Einbrechpunkt für alle diejenigen, die nicht mit dem Auto nach Tübingen kommen. Und da muss etwas geschehen, so Palmer. Denn bereits 2030 soll in Tübingen der CO2-Ausstoß im Verkehr um rund 50 Prozent gesenkt werden. Und dieses Ziel funktioniere nur, durch eine Gesamtkommunikation mit den Menschen, so Professor Martin Haag von der Universität imove in Kaiserslautern. Denn der Gemeinderat kann nur die Rahmenbedingungen für das neue Konzept fest legen.
Remis im Spitzenspiel der 2.Handballbundesliga - TV Neuhausen spielt in Hüttenberg 28:28 Unentschieden
Samstag, 6. November 2010 - 9:15 Uhr
Im Spitzenspiel der zweiten Handballbundesliga trennten sich gestern Abend der TV Hüttenberg und der TV Neuhausen 28:28 Unentschieden. In der mit 1700 Zuschauern ausverkauften Halle lagen die Gäste in der ersten Hälfte schon mit 7 Toren zurück, doch dank einer tollen Aufholjagd reichte es noch zu einem Remis. Damit verteidigt der TVN mit jetzt 20:2 Punkten die Tabellenführung vor den punktgleichen Gastgebern. Schiller mit 6 und Michalik mit 5 Toren waren die besten TVN-Werfer. Am kommenden Samstag ist der HC Erlangen zu Gast in der Hofbühlhalle.
Reutlingen saniert historische Gebäude
Freitag, 5. November 2010 - 15:12 Uhr
Im Jahr 1726 wurde Reutlingen von der größten Katastrophe seiner Geschichte heimgesucht - dem großen Stadtbrand. In 38 Stunden wurden Wohnhäuser und die meisten öffentlichen Gebäude Reutlingens zerstört. Einige aber blieben von dem Brand verschont. Darum plant die Städtebauförderung Reutlingen, diese historischen Gebäude mit Hilfe von Sanierungsmaßnahmen zu bewahren.
Die Stadt Reutlingen hat Teile der Innenstadt zum Sanierungsgebiet "Altstadt" erklärt. Das Stadtbild prägen hier hauptsächlich Häuser, die eine historische und kulturelle Bedeutung haben, oder sogar denkmalgeschützt sind.
Mehr als 100 Gebäude sollen jetzt saniert bzw. modernisiert werden:
Das Ziel des Projekts sei es, dass sie hier die entsprechenden Gebäude sanieren. Durch eine Modernisierung könne die Gebäudesubstanz erhaten werden. Es würden dort also keine Gebäude abgerissen werden, so Stadtkämmerer Franz Pilz.
Ein Großteil der Gebäude befindet sich vollständig in Privateigentum. Für eine Gebäudesanierung sind daher Initiativen der Eigentümer nötig.
Mit so genannten Modernisierungsverträgen will die Stadt einen Anreiz schaffen.
Ivestoren und Eigentümer können somit die Sanierungen teilweise von der Steuer absetzen. Dadurch können sie auch mehr Geld investieren.
Im öffentlichen Raum investiere die Stadt beispielsweise in die Fußgängerzone, oder in das alte Rathaus, aber die Stadt selber könne steuerliche Abschreibungen nicht in Anspruch nehmen. Und dann würde sich anbieten dieses Feld privaten Investoren zu überlassen, so Frank Pilz.
Der Stadt liege viel daran, das historische Flair der Altstadt zu erhalten. Und mit den geplanten Sanierungen wird so der Gebäudebestand der Reutlinger Innenstadt modernisiert und neuer Wohnraum für die Nutzer zur Verfügung gestellt.
Man müsse den Leuten verdeutlichen, dass ein Denkmal keine Last sei, sondern eine Chance. Wie man nicht nur sein Vermögen weiter aufbauen könne, sondern wie man auch Zeitzeugen vor dem Verfall bewaren könne, so Helmut Ruf, Geschäftsführer "VIW Denkmalgeschütze Immobilien".
Ob die frisch sanierten Gebäude hinterher als Wohnung, oder Geschäft genutzt werden, das komme unter anderem auch auf die Lage des Hauses an, so Fank Pilz. Die Obergeschosse seien aber auf jeden Fall für die Wohnraumnutzung geplant.
27. Französischen Filmtage in Tübingen
Freitag, 5. November 2010 - 14:48 Uhr
Im Kino Museum in Tübingen haben gestern Regisseure und Schauspieler die 27. Französischen Filmtage mit dem Motto: "Fast schon menschlich" eröffnet. Das frankophone Filmfestival sei eines der größten im deutschsprachigen Raum, so der Leiter der Veranstaltung Christopher Buchholz. Sein Ziel sei es auch, den Filmfreunden ein abwechslungs-reiches Programm zu bieten.
Christopher Buchholz der Leiter der Filmtage meinte, er wolle davon weg, dass französische Fime so intelektuell und langweilig seien. Das sei überhaupt nicht wahr. Frankreich habe für den Moment vielleicht die spannendsten Filme, die es in Europa gäbe.
Starregisseur Claude Lelouch eröffnete die Filmtage mit seinem neuesten Werk "Ces amours-lá'. Dabei rückt er wie in fast allen seinen Filmen die Liebe in den Mittelpunkt der Handlung - Im aktuellsten Werk sind es die Liebes-geschichten einer Frau. Die Filmtage bieten den Besuchern auch Einblicke in die verschiedenen französisch-sprachigen Kulturen. Laut Lelouch sind Filme auch eine Chance, die Welt kennen-zulernen.
Der Film habe die Welt verändert. Und seither sei es so, dass Filme auf eine ganz universelle Art zu den Menschan sprechen würden. Und wenn wir andere Länder kennen würden, dann würden wir sie durch die Filme kennen. Und so würden wir eigentlich über die Filme die Welt kennenlernen. Die Filme spiegelten die Welt wieder. Ihn interessiere nicht, wenn die Politiker über ihr Land reden würden. Das interessiere ihn garnicht. Sondern wie die Künstler es zeigen würden, so der Regisseur Claude Lelouch.
Das Rahmenprogramm der Kulturveranstaltung ermöglicht Studierenden und Laien auch Begegnungen mit den Künstlern. In Montageworkshops und Masterclasses geben unter anderem Claude Lelouch und Bruno Dumont Tipps und Anregungen. Die Workshops mit Jean-Marc Lesguillons müssen jedoch aufgrund einer Erkrankung ausfallen.
Landesausstellung Kunsthandwerk in Reutlingen
Freitag, 5. November 2010 - 14:42 Uhr
In den Räumen der Städtischen Galerie Reutlingen ist noch bis zum 14. November die Landesausstellung Kunsthandwerk zu sehen. Die Arbeiten der über 100 Kunsthandwerker bieten den Besuchern Einblicke in die Welt der angewandten Kunst. Ob Metall, Keramik, Glas oder Stein - die Werke sind aus den unterschiedlichsten Materialien geformt. Bereits im Vorfeld hatte eine Jury die besten Arbeiten zur Landesausstellung ausgewählt. Rund 20 Künstler kommen aus der Region Neckar-Alb.
Bundeskanzlerin und Ministerpräsident in Reutlingen
Donnerstag, 4. November 2010 - 17:04 Uhr
So manches Unternehmen hat stark unter der Finanz- und Wirtschaftskrise gelitten. Doch es gibt auch Firmen, die gestärkt aus der Krise gehen - beispielsweise der Reutlinger High-Tech Maschinenbauer Manz. Wie er das Tief meistern konnte, hat auch Bundeskanzlerin Angela Merkel interessiert - zusammen mit Ministerpräsident Stefan Mappus besuchte sie heute das Unternehmen, um sich ein Bild von deren Innovations- und Bewältigungsstrategien zu machen.
Spannung lag in der Luft - Manz-Mitarbeiter, Vertreter der Stadt und die Presse warteten auf den heutigen Ehrengast.
Und dann kam sie: Bundeskanzlerin Angela Merkel.
Gemeinsam mit Ministerpräsident Stefan Mappus begrüßte sie die Regionalpolitiker und kam gleich auf den Punkt: Die Wirtschaftskrise. Dass diese gut bewältigt wurde, dazu hätte eine Vielzahl von Faktoren beigetragen:
Laut Angela Merkel sei es eine Mischung aus politischen Maßnahmen gewesen. Zum Beispiel Kurzarbeit, die sie ergriffen hätten. Die Kanzlerin bedankte sich vor allem für den Mut seitens der Unternehmer, aber auch der Mitarbeiter.
Wie das im Alltag aussieht und was die Mitarbeiter täglich leisten, wollte Merkel dann persönlich begutachten.
Hier in diesem Werk arbeiten rund 400 Mitarbeiter der Niederlassung Reutlingen. Manz ist einer der führenden Anbieter von Technologie, mit der Photovoltaikanlagen gebaut werden - also Technologie, um erneuerbare Energie zu erzeugen.
Dieter Manz der Vorstandsvorsitzender der Manz AG meinte,
sie hätten Frau Merkel im Wesentlichen Maschinen gezeigt, die in der Herstellung von sogenannten Solarzellen eingesetzt würden. Das sei das Herzstück eines Solarmoduls, wie man sie hier auf vielen Dächern finde. Diese Solarzellen würden auf ihren Maschinen produziert. Die Manz AG sei somit der Maschinenbauer, der in alle Welt solche Maschinen verkaufe.
Eins lag Ministerpräsident Mappus am heutigen Tag besonders am Herzen: Er wolle demonstrieren, welches Glück Baden-Württemberg habe, so reich an tüchtigen Unternehmen, Unternehmern und Mitarbeitern zu sein. Denn sie seien der Grund, warum das Land als eines der stärksten in Deutschland aus der Krise gehe.
Der Ministerpräsident Baden-Württembergs Stefan Mappus
zeigte sich erfreut darüber, genau das zu sehen, was Baden-Württemberg so voranbringe.
Die Bundeskanzlerin betonte, sie könne sich vorstellen, noch viel mehr Unternehmen zu besuchen. Vor allem, wenn die Beteiligten so viel für ihr Land getan hätten, wie sie es hier erleben dürfte.
7. Schwäbischer Städt-Tag in Tübingen
Donnerstag, 4. November 2010 - 16:29 Uhr
Den siebten Schwäbischen Städte-Tag haben gestern der Schwäbische Heimatbund und die Architektenkammer Baden-Württemberg in Tübingen veranstaltet. Dieses Jahr rückten sie das Thema Innenentwicklung in Städten und Dörfern in den Mittelpunkt.
Laut Boris Palmer bestünden die Schwierigkeiten dann, wenn in bestehenden Nachbarschaften weitere Gebäude hinzugefüget werden.Konflike seinen z.B. Blickbeziehungen oder der entstehende Verkehr. Wenn Widerstände entstünden und auch die Planung Probleme hätte, dann könne es sein, dass Innenentwicklung die Bürger bis zu Bürgerinitiativen aufrege und bewege.
Ein Beispiel der Innenentwicklung ist das Mühlenviertel in Tübingen. Auf der Gewerbe-brache in Tübingen-Derendingen entwickelte die Stadt ein Wohnviertel mit unterschied-lichen Architekturkonzepten und zahlreichen Gewerbeflächen.
Boris Palmer nennt die Bebauung von Brachflächen auch Stadtreparatur. Denn dadurch werden die Ortskerne geschützt und deren Attraktivität wird beibehalten. Außerdem dient die Innenentwicklung dem Erhalt von Kultur- und Erholungslandschaften.
In Tübingen hätten sie den Titel: "Hauptsadt der Innenentwicklung" erworben. Denn in den letzten 4 Jahren während seiner Amtszeit hätten sie die Stadtgrenzen eingehalten. Und sie hätten im Innenbereich mehr Wohnraum geschaffen als jede andere Stadt in Baden-Württemberg, so der Oberbürgermeister Tübingens.
Die Universitätsstadt hat sich erfolgreich darum bemüht, den Grundsatz: "Innenentwickung vor Außenentwicklung" einzuhalten. Die Umsetztung ist dabei jedoch nicht immer einfach. Denn das Bauen im Innenbereich dauert oft länger, ist schwieriger und oft auch teurer. Die Nachverdichtung erfordert ein behutsames Vorgehen im Dialog mit den Bürgern und bei der Planung innerhalb der Stadt müssen mehr Faktoren bedacht werden als auf freien Flächen außerhalb.
Grüne Gesamtstrategie für eine neue Gesundheitspolitik
Donnerstag, 4. November 2010 - 16:27 Uhr
Fachkräfte der Allgemeinmedizin sind eine notwendiege Vorraussetzung für die Region. Doch besonders in den ländlichen Gebieten wie der Schwäbischen Alb, droht ein Landärztemangel. Viele der Ärzte sind bereits im Rentenalter und es fehlen die Nachfolger. Dem möchten die Grünen nun entgegen wirken und haben im Hinblick auf die bevorstehenden Landtagswahlen ein Konzept zur Gesundheitspolitik vorgestellt.
Bereits 5 Praxen mussten in den vergangenen drei Jahren in der Region Münsingen geschlossen werden.
Der Grund: Es wird immer schwieriger, junge Nachfolger für die Landarztpraxen zu finden. Der Allgemeinmediziner
Dr. Rüdiger Hartmann sagte, dass er im im 32. Jahr Landarzt wäre und vorher in Kliniken war und es zu Wahl gestanden hätte, in einem großen Betrieb als Werksarzt einzutreten. Dann sei er in die Landarztpraxis gekommen. Er sei ein überzeugter Landfan! Deshalb sei er Landarzt geworden.
Doch während der Ruhestand näher rückt, schwindet der landärztliche Nachwuchs. Und das, obwohl es in den Städten Reutlingen und Tübingen laut Kassenärztlicher Vereinigung genügend Ärzte gibt.
Im Ballungsraum sei die Vertretungsmöglichkeit deutlich besser als auf der Alb und da würden sich die Ärzte auf der Alb in manchen Bereichen durchaus schwer tun, so Dieter Hillebrand, CDU, Staatssekretär Sozialministerium.
Der Beruf des Landarztes soll attraktiver gemacht werden. Dies sei Aufgabe der Politik. Die Versorgungsgebiete einzelner Landärzte müssten verkleinert werden, so Hillebrand. Auch die Grünen sehen Handlungsbedarf:
Anstatt von der Note soll die Zulassung zum Medizinstudium
vor allem von sozialer Kompetenz abhängig gemacht werden.
In einer Gesamtstrategie wollen die Grünen, Beratungs- und Serviceangebote in Gesundheitszentren bündeln.
"Wo weder Mond noch Sonne hinscheint" im Sumelocenna-Museum in Rottenburg
Donnerstag, 4. November 2010 - 12:59 Uhr
Das Sumelocenna-Museum in Rottenburg zeigt die Ausstellung "Wo weder Mond noch Sonne hinscheint".
Diese Ausstellung weist auf ein erst in den letzten Jahren erforschtes Thema hin. Der Volksbrauchtum rund um die Geburt, insbesondere das Vergraben der Nachgeburt. Gezeigt werden archäologische und volkskundliche Entdeckungen aus der Region und der ganzen Welt.
Wie wichtig der Brauch auch hier in der Umgebung war, zeigt sich an Funden unter anderem aus Mössingen, Sindelfingen und Herrenberg.
Noch bis zum 21. November ist die Ausstellung für Besucher geöffnet.
Weitere Infos finden sie unter:
www.rottenburg.de
Mobiler Prüfzug vom ADAC auf Real-Parkplatz in Tübingen
Mittwoch, 3. November 2010 - 15:43 Uhr
Der "Allgemeine Deutsche Automobil Club" Württemberg hat auf dem "Realmarkt"-Parkplatz in Tübingen-Weilheim in den vergangenen zwei Tagen einen Wintercheck für PKWs angeboten. Die PKW-Fahrer konnten beim mobilen Prüfzug fünf verschiedene potentielle Schwach-stellen checken lassen: Bremsen, Bremsflüssigkeit, Stoßdämpfer, Tachometer und Batterie. Unfälle oder Pannen auf Grund von Wartungsmängeln seien nach wie vor ein Problem. Mit einem Check könnten Mängel schon früh erkannt werden, so Reimund Elbe, Pressesprecher des ADAC Württemberg.
Zirkuswerkstatt für Kinder in Tübingen
Mittwoch, 3. November 2010 - 14:48 Uhr
Das Tübinger Zentrum für Bewegungsorientierte Jugendarbeit hat diese Woche zu einer Zirkuswerkstatt für Kinder eingeladen. Gemeinsam mit den Jugendtrainern des Zirkus "Zambaioni" wollen die Kinder der Langeweile in den Herbstferien vorbeugen. Das Ferienprojekt berücksichtigte Träger der Tübinger KinderCard. Diese erlaubte es auch einkommensschwachen Familien, ihre Kinder in die Werkstadt zu schicken. "Manege frei" hieß es dann beim Jonglieren am Diabolo, beim Schweben am Trapez, oder beim Balancieren auf der Laufkugel.
Eröffnung Albshop
Mittwoch, 3. November 2010 - 14:38 Uhr
Einen Internetmarktplatz mit regionalen Produkten der Schwäbsichen Alb hat Marc Schauecker gestern ins Leben gerufen. Alle Betriebe dürfen hier Waren anbieten - einzige Grundvorraussetzung: die Produkte müssen regional sein - keine Importe. Somit sei gewährleistet, dass die Qualität hoch gehalten werden könne, so Schauecker.
Die Käufer hätten somit den Vorteil, bequem von Zuhause aus Produkte aus der Region Schäbische Alb einzukaufen:
Wenn die Anbieter nur auf den Märkten verkaufen würden, dann hätten die Leuten aus den Städten einen langen Anfahrtsweg, und Schwierigkeiten das Produkt nochmal zu kaufen. Weil das nächste Mal der Anbiter vielleicht schon gar nicht mehr auf diesen Markt ginge, so Schauecker.
Zehn der insgesamt mehr als 20 Anbieter im Albshop präsentierten gestern im "Lagerhaus" in Gomadingen-Dapfen ihrer Waren. Mit Angeboten von der Bürste, über Seifen, Nudeln, Destillate und Mode mit Accessoirs sind hier dem Verbraucher fast keine Grenzen gesetzt.
Marianne Wurst erläuterte, dass sie ein 1-Frau Betrieb hätte und Vermarktung sehr viel Zeit in Anspruch nehme. Mit der Teilnahme erhofft sie sich kräftige Unterstützung. Sodass sie sich mehr dem eigentlichen Geschäft, nämlich dem Produziren der Stoffe und der neuen Kreationen, widmen kann.
Durch nachhaltiges Produzieren soll der ländliche Raum rund um die Schwäbische Alb gestärkt werden.
Im Internet ist der "Albshop-Marktplatz" erreichbar unter www.albshop.eu.
Ausstellung im d.a.i. - A Breath of Freedom
Dienstag, 2. November 2010 - 16:33 Uhr
Das d.a.i. in Tübingen zeigt die Fotoausstellung "A Breath of Freedom - Der Kampf um die Bürgerrechte, afro-amerikanische GIs und Deutschland“. Schwarz-Weiß-Bilder zeigen sie als Beteiligte im Kampf gegen Nazi-Deutschland.
Andere Fotos beleuchten die deutsch-amerikanische Nachkriegsgeschichte. Insgesamt kämpften in der US-Army im Zweiten Weltkrieg rund 1,6 Millionen Amerikaner ver-schiedenster Herkunft gegen die Deutschen. Noch bis zum 26. November können sich Besucher einen eigenen Eindruck machen.
Belagsarbeiten Mitternachtsstraße
Dienstag, 2. November 2010 - 16:28 Uhr
Die Mittnachtstraße in Reutlingen bekommt einen neuen Fahrbahnbelag. Seit heute Morgen sind die Bauarbeiten im Gange. Unter halbseitiger Sperrung wird der alte Belag abgefräst und die Schächte werden angepasst. Gegen Ende der Arbeiten am 19. November wird die neue Asphaltschicht aufgetragen. Zu diesem Zweck wird die Straße dann für einen Tag voll gesperrt sein. Eine örtliche Umleitung ist ausgeschildert. Der Kostenpunkt für den neuen Belag liegt bei rund 135 000 Euro.
Bilanz "Schön&gut"-Messe in Münsingen-Auingen
Dienstag, 2. November 2010 - 16:26 Uhr
Rund 16 000 Besucher haben in den vergangenen drei Tagen die Messe "Schön&gut" im Alten Lager bei Münsingen besucht.
Der Reutlinger Veranstalter "solutioncube" spricht von einem Traumergebnis - denn das Wetter habe gut mitgespielt. Knapp 100 Aussteller waren auf dem ehemaligen Militärgelände vertreten. In den sieben Hallen war alles zu finden, was mit Lifestyle zu tun hat und das Leben schöner macht. Außerdem wollten die Aussteller ihre regionalen Produkte vorstellen. So beispielsweise die Münsinger Erzeugergemeinschaft "EchtAlb". Sie versteht sich als Botschafter des Biosphärengebiets Schwäbische Alb. Zu diesem Zweck verwenden ihre elf Betriebe zum größten Teil Zutaten, die auf der Schwäbischen Alb erzeugt wurden - dazu gehört unter anderem die Brauerei Zwiefalten. Ein Echt-Alb-Siegel soll solche Produkte künftig erkennbar machen.
Die Vielzahl der Besucher konnten bei der Schön&gut-Messe nicht nur manches probieren und begutachten - sondern auch etwas über regionale Erzeugnisse lernen.
Aqurien- und Terrarienfreunde in Mössingen
Dienstag, 2. November 2010 - 16:26 Uhr
Allerhand exotische Tiere wie Piranhas oder
Gespensterschrecken konnten am Wochenende bei der Ausstellung der Aquarien- und Terrarienfreunde in Mössingen bewundert werden. Zahlreiche Besucher drängten sich durch die Ausstellung von Fischen, Echsen und Spinnen. Rund 50 gläserne Schaukästen gaben Einblicke in Wohnräume der Meere, Wüsten und Dschungel. Experten und Ansprechpartner standen Anfängern und Neueinsteigern zur Seite, um diese
über Fischkrankheiten und Aquarientechnik zu unterrichten.
Square-Dance im Deutsch-Amerikanisches Institut Tübingen
Dienstag, 2. November 2010 - 16:24 Uhr
Amerikanische Kultur live - das konnten die Besucher des deutsch-amerikanischen Instituts in Tübingen bei einer Square Dance-Vorführung der "Stoke-Boat-Promenaders" erleben.
Seit 2002 widmet sich die Tübinger Gruppe dem "Tanz im Quadrat". Entstanden ist dieser zur Zeit der ersten Siedler. Jede Nation brachte ihre eigenen Tänze mit in die neue Heimat und so entstand aus einer Mischung der einzelnen Hauptfiguren ein neuer gemeinsamer Tanz. Die genaue Figurenabfolge wird den Square-Dance-Teilnehmern von einem Ansager, einem sogenannten Caller angekündigt. So wird auch heute noch sicher gestellt, dass Menschen aus verschiedenen Herkunftsländern problemlos miteinander tanzen können.
Zukunft der Job-Centers Reutlingen
Dienstag, 2. November 2010 - 16:22 Uhr
Landrat Thomas Reumann und der Vorsitzende der Agentur für Arbeit, Ulrich Häfele, haben heute die Zukunft des Reutlinger Job-Centers verkündet. Trotz der neuen Möglichkeiten im Bereich der Selbstverwaltung möchte der Landkreis weiterhin die gemeinsame Arbeit mit der Bundesagentur fortsetzen.
Vertreter der Agentur für Arbeit und des Landkreises Reutlingen haben heute die Absichtserklärung für die neuen Strukturen im Job-Center unterzeichnet. Das Bundesver-fassungsgericht hatte entschieden: Gemeinsame Arbeitsgemeinschaften zwischen Kommunen und der Bundesagentur seien verfassungswidrig. Jetzt hat der Gesetzgeber neue Möglichkeiten geschaffen, um dem Landkreis mehr Selbstverwaltung einzuräumen:
Thomas Reumann meinte, dass der Landkreis die Gesamtverantwortung für das Thema Arbeitsvermittlung und Leistungsgewährung jetzt in die eigene Hand nehmen könne. Doch der Kreistag hätte einstimmig entschieden, davon keinen gebrauch zu machen.
Der Landkreis hat sich gegen die alleinige Verantwortung entschieden. Die Verantwortlichen hielten das nämlich nur für eine Scheinselbständigkeit, so Reumann. Durch die Trägergemeinschaft kann der Landkreis jetzt jedoch mehr selber bestimmen. Dadurch können die Maßnahmen genau an den Reutlinger Bedarf angepasst werden. Die strukturellen Veränderungen wurden in einer Absichtserklärung festgehalten.Für die Kunden des Job-Centers werde sich nichts ändern. Die Standorte und die Grundstrukturen sollen die selben bleiben. Die Neuregelungen gelten ab Januar 2011; doch Häfele geht von einer Übergangszeit von 3 Monaten aus.
Projektpräsentation von KBF-Schülern und Bosch-Azubis
Dienstag, 2. November 2010 - 15:15 Uhr
Körperbehinderten Schülern den Einstieg in die Arbeitswelt erleichtern - diesem Ziel widmet sich ein gemeinsames Projekt der Firma Bosch und der KBF Neckar-Alb. Auszubildende des Unternehmens und körperbehinderte Schüler haben jetzt die Ergebnisse dieser Zusammenarbeit an der Dreifürstensteinschule in Mössingen vorgestellt. Eine Partnerschaft, die sich bewährt hat, findet Roland Strauß von der KBF: Azubis und Schüler arbeiteten zusammen, um gegenseitig von einander zu lernen und gemeinsame Erfahrungen zu sammeln. Auszubildende und Schüler planten gemeinsam Projekte und führten es durch, kämen sich dabei näher. Viele der Auszubildenden machten zum ersten Mal Erfahrungen mit körperbehinderten Menschen. Dadurch könnten sie Symphatie für einander entwickeln und sich näher kommen.
Im Oktober erkundeten die jungen "Gipfelstürmer", wie die KBF die Azubis und die Schüler nennt, zwei Wochen lang Stadt und Land. Jetzt stellten sie dem Publikum die Ergebnisse der Projekte auf Bildertafeln und in Workshops vor. Laut Roland Strauß waren das ganz unterschiedliche Projekte - Projekte, in denen etwas hergestellt wurde, wie z.B. Schaltkreise für den Physikunterricht. Bilder seien gemalt worden und Schüler hätten gemeinsam mit den Azubis Projekte in der Stadt durchgeführt.
Das gemeinsame Projekt geht nun schon in die 6. Runde - so viel soziales Engagement wird belohnt. Erst kürzlich erhielt die Dreifürstensteinschule einen Preis von der Landesstiftung Baden-Württemberg.
10. Hobby-Ausstellung in Walddorfhäslach
Montag, 1. November 2010 - 15:30 Uhr
Die Gemeindehalle Walddorfhäslach befand sich gestern wieder ganz in der Hand der Hobby-Künstler. Diese hatten zu ihrer traditionellen Ausstellung geladen. Bereits zum zehnten Mal präsentierten die kreativ Tätigen ihre Werke dem Publikum.
Dabei war vom Kunsthandwerk bis hin zum Modellbau alles geboten.
Kleine betriebsfähige Dampfmaschinen reihten sich neben selbst gesammelte Edelsteine und kunstvoll genähte Quilts in allen Farben.
Dabei zeigten die Aussteller nicht nur die fertigen Werke, sondern auch die Matierialien, die zu deren Erstellung notwendig sind. Zudem gab es jede Menge Tipps und Ratschläge rund um die verschiedensten Hobbys.
Heimattreffen in Gruorn
Montag, 1. November 2010 - 15:30 Uhr
Mit einem Gottesdienst in der Stephanuskirche in Gruorn hat das heutige Heimattreffen der ehemaligen Dorfbewohner begonnen. Die nationalsozialistische Regierung hatte 1939 das Dorf Gruorn räumen lassen, um den Truppenübungsplatz Münsingen zu erweitern. Jedes Jahr an Allerheiligen treffen sich die ehemaligen Bewohner in der alten Heimat. Dabei hat heute der Posaunenchor Seeburg und der Gesangverein Hengen das Treffen musikalisch begleitet. Am Kriegerdenkmal legten die alten Gruorner einen Kranz nieder, und Bürgermeister Mike Münzing erinnerte an die Gefallenen der Weltkriege und an die Heimatvertriebenen.
Werke von Rainer Fetting in der Kunsthalle Tübingen
Montag, 1. November 2010 - 15:29 Uhr
In der Antike galt er als Inbegriff der Schönheit: der männliche Akt. Im 20. Jahrhundert rutschte er ins Abseits. Grund dafür waren unzählige Heldendarstellungen, die von totlitären Regimen für politische Propaganda missbraucht wurden. Erst in den 1970er Jahren hielt der nackte männliche Körper wieder Einzug in die Kunst. Derzeit ist er auch in der Tübinger Kunsthalle zu sehen - in Form von Bildern des Berliner Künstlers Rainer Fetting. Dieser hat jetzt selbst den Weg an den Neckar gefunden und erzählte über die Entstehung seiner Werke.
"Gangster" - so der Titel eines Werkes, inspiriert von einem Film des französischen Regisseurs Melville. Das Bild ist nur eines der großformatigen Objekte des Berliner Künstlers Rainer Fetting. Mit dem Malen habe er bereits in jungen Jahren angefangen.
Er habe vor kurzem in einem Album ein Bild gefunden, das er mit 11 Jahren gemalt hab, so Künstler Rainer Fetting. Zu dr Zeit sei das mit der Malerei also in etwa losgegangen.
Mittlerweile ist er - als Hauptvertreter der Kunstrichtung "Neue Wilde" - international bekannt. Das Thema des nackten Mannes in den unterschiedlichsten Facetten seiner Erotik steht schon seit jeher im Mittelpunkt von Fettings künstlerischem Schaffen.
Akte male er schon immer, weil man da auch am nähesten an die Menschen heran käme, ohne Kleidung, so Fetting
Doch seine Kunst funktioniere nicht aus der reinen Phantasie. Somit greift der Maler bei seiner Arbeit auf Modelle zurück, die nicht immer leicht zu finden seien.
Desmond sei eines seiner Hauptmodelle, so der Künstler. Das habe sich aus einer perönlichen Beziehung heraus ergeben. Von beiden Seiten sei der Wunsch da gewesen und auch das Vertrauen ineinander, dass man zusammen das Richtige tue.
Eine weiteres Motiv bietet sich dem Künstler in der eigenen Person. Und auch hier gibt es mehr als nur eine Darstellungsweise.
Laut Fetting sei das Selbstporträt in Frauenkleidern in der Zeit entstanden, in der es darum ging, sich als Homosexueller zu outen. Damals habe es im Gesetz noch einen Paragraphen gegeben, der die Homosexualität unter Strafe gestellt hatte. Da habe die Emanzipationsbewegung angefangen.
Emanzipiert hat sich auch Fetting - von der Malerei. Denn der 60-jährige hat sich mittlerweile als Bildhauer ebenfalls einen Namen gemacht. Zu sehen sind die Werke von Rainer Fetting noch bis zum 5. Dezember in der Kunsthalle in Tübingen.
Erzeugergemeinschaft "Echt Alb"
Montag, 1. November 2010 - 15:28 Uhr
Die Erzeugergemeinschaft Echt Alb hat sich gestern auf der Messe schön und gut in Münsingen vorgestellt. Die Gemeinschaft sieht sich als Botschafter für das Biosphärengebiet Schwäbische Alb. Für ihre Produkte verwenden die elf Betriebe zu neunzig Prozent Zutaten, die auf der Schwäbichen Alb erzeugt worden sind. Zu diesen Betrieben gehören unter anderem die Zwiefalter Klosterbrauerei, die Biomanufaktur Rose oder auch der Nudelhersteller "Alb-Gold". Damit die Verbraucher die regionalen Produkte schneller und besser erkennen können, will die Echt-Alb-Gemeinschaft ihre Erzeugnisse durch ein "echt-alb"-Label kenntlich machen.
Schülerfirmen stellen sich vor
Montag, 1. November 2010 - 15:26 Uhr
Sogenannte "Schülerfirmen" sind eine Möglichkeit leichter in das Berufsleben einzusteigen und die Theorie auch mal praktisch umzusetzen. Gemeinsam mit der IHK-Reutlingen können Lehrer mit ihren Schülern ihre Firmenideen real werden lassen. Die jungen Unternehmer haben jetzt über die Firmen und ihre perönlichen Erfahrungen in der Industie- und Handelskammer in Reutlingen berichtet.
Unter dem Motto "Schülerfirmen - Erfolgsmodelle aus der Region" haben aktive Schüler und Lehrer ihre Geschäftsmodelle in Reutlingen vorgestellt. Das Spektrum reichte dabei von der Cateringfirma bis zu Dienstleistungsangeboten für Senioren.
Eva Geilmann Lehrerin an der Gerhart-Hauptmann Schule beschreibt, dass die Teams eine sehr hohe Dynamik hätten. Es sei auch eine tolle Erfahrung zu sehen, dass etwas zurück komme. Sie hätten Erfolg und Nachfrage. Und vor allem sei es auch eine starke Motivation zu erleben, wie der Unterrcihtsstoff zur Anwendung komme. Zinsrechnung hätte eine andere Bedeutung, wenn es um die eigenen Schulden ginge, wenn es kein abstakter Stoff aus dem Unterreicht sei, sondern wenn es Anwendungsbezug hätte.
Die Firmen der Schüler geben den Jugendlichen die Chance schon während ihrer Schul-zeit unternehmerische Erfahrungen zu sammeln. Dabei können sie auch ein besseres Ver-ständnis für wirtschaftliche Zusammenhänge entwickeln. Außerdem profitieren die jungen Unternehmer auch nach ihrem Schulabschluss von diesen Erfahrungen.
Ihre Wahrnehmung sei auch, dass Schüler durchaus auch im Hinblick Ausbildungsreife profitirern würden. Viel selbstbewusster auch hinterher am Ausbildungsmarkt auftreten würden, und schon Grundkenntnisse und vorallem auch Handlungskompetenzen vorweisen könnten. Bei der Schülerfirma ginge es nicht nur um vertsehn und lernen, sondern auch um handeln, machen, tun und darum auch Verantwortung zu übernemen, so die Lehrerin.
Die IHK-Reutlingen unterstützt die Schülerfirmen in Kooperation mit der Initiative Existenzgründung und Unternehmensförderung des Wirtschaftsministeriums Baden-Württemberg.
www.existenzgründer.de/schule/
Himmelsbotschaft - Wie ein bunter Ballon den Kindern in Entwicklungsländern helfen soll
Sonntag, 31. Oktober 2010 - 15:26 Uhr
Mit einem Heißluftballon Bilder von Kindern in alle Welt transportieren und dabei Kindern in Not helfen- Das will der in Tübingen wohnende Unternehmer Günter Krohmer. Als Ballonpilot und Organisator von Ballonfahrten in aller Welt hat er schon viel Erfahrung gesammelt. Diese will er jetzt mit einer ungewöhnlichen weltweiten Aktion nutzen.
Auch wenn es in Deutschland mehr als 1.200 Ballons gibt - der Faszination kann sich kaum einer entziehen. Ballons erregen Aufmerksamkeit - erst recht, wenn sie eine etwas ungewöhnlichere Form haben. Noch ist es eine Zukunftsvision: Ein Heißluftballon in Form einer Litfasssäule - bestückt mit Bildern zahlreicher Kinder. Patchwork Balloon soll das Projekt heißen.
Der Unternehmer Günter Krohmer hat das Projekt initiiert und jetzt in Pliezhausen vorgestellt. Seit 15 Jahren organisiert er mit seinem Unternehmen Heißluftballonfahrten - darunter auch in vielen ärmeren Ländern. "Die Idee des Patchwork-Ballons ist mir in Afrika gekommen, als ich im Slum die vielen Leute gesehen habe, die in absoluter Armut leben, und an einem Malwettbewerb das miterleben durfte, wie Kinder diese Bilder gemalt haben", sagte Krohmer.
Die ersten Bilder, die auf den Ballon kommen, haben Schüler der Gustav-Werner-Schule in Walddorfhäslach gemalt. Pro Bild zahlen Eltern, Großeltern oder zahlungskräftige Unternehmen 350 Euro. Fünfzig Euro davon gehen an World Vision. Mit dem Rest wird das Projekt selbst finanziert. Allein der Ballon kostet 250.000 Euro.
Die Wohlstandskinder mitnehmen in ärmere Länder - das ist ein Ziel der Aktion: ein weiteres: Vor Ort helfen. Deshalb gehen die Spendengelder allesamt an das Projekt "Starthelfer“ von World Vision. Es unterstützt Kleinkinder in Afrika, Asien und Lateinamerika. Viele von ihnen würden ohne Hilfe nicht ihren ersten Geburtstag erleben. Denn die Ernährung ist einseitig. "Noch dazu ist meistens kein Brunnen vorhanden", sagte Iris Manner von World Vision. "Es wird meistens aus dem Bach getrunken, in dem auch die Wäsche gewaschen wird, und so sterben manchmal 40 Prozent der Kinder schon in ihrem ersten Lebensmonat und noch mal viele weitere vor ihrem fünften Geburtstag.'
World Vision hat es sich zur Aufgabe gemacht, vor allem junge Mütter zu unterstützen und ihnen zu zeigen, wie sie ihre Kinder gesund und ausgewogen ernähren.
Doch bevor der Ballon auf seine Reise um die Welt startet, wird er erst mal in Deutschland unterwegs sein. Spendengelder sammeln und auf Großveranstaltungen auf sich aufmerksam machen. Die Teilnehmer erhalten nach Ablauf des Projekts in fünf Jahren IHR Stück der Ballonhülle und einen Bildband über die Reisen des Ballons. Nähere Informationen gibt es unter www.patchwork-balloon.com.
Stick- und Klöppeltag in Kirchentellinsfurt
Sonntag, 31. Oktober 2010 - 15:04 Uhr
Im Schloss zu Kirchentellinsfurt stand gestern alles im Zeichen alter Handarbeits-Tradition. Beim siebten Stick- und Klöppeltag wurde nicht nur gestickt und geklöppelt, sondern auch gesponnen. Der Stickkreis Reutlingen und die Klöppelgruppen Hohenstein und Volkshochschule Reutlingen präsentierten alte Handarbeitskunst und stellten ihre Arbeiten aus. Die Sonderausstellung stand dieses Jahr unter dem Motto "Die Jahreszeiten“. Außerdem wurden gestickte Miniaturen ausgestellt.
Uwe Kraus tritt zurück
Sonntag, 31. Oktober 2010 - 14:59 Uhr
Der Geschäftsführer des Tourismusverbands Schwäbische Alb, Uwe Kraus, wird von seinem Amt zurücktreten. Die freiwillige Amtsaufgabe erfolge aus persönlichen und gesundheitlichen Gründen. Im Februar 2011 soll der langjährige Mitarbeiter des Tourismusverbands bei einer außerordentliche Mitgliederversammlung offiziell verabschiedet werden.
Erfassung von Kleindenkmälern: Bürger sollen sich beteiligen
Sonntag, 31. Oktober 2010 - 14:58 Uhr
Im Zuge der landesweiten Erfassung von Kleindenkmälern hat jetzt auch der Zollernalbkreis seine Bürger zur Beteiligung aufgerufen. Landrat Günther-Walter Pauli sieht als Schirmherr in der Aktion einen wichtigen Beitrag für die regionale Identität des Kreises. Kleindenkmale sind von Menschenhand geschaffene Gebilde aus Stein, Metall oder Holz. Sie dienen einem bestimmten Zweck. Beispielsweise sollen sie an eine Begebenheit oder eine Person erinnern.
Knappe Niederlage für Metzinger Handballerinnen - TuS verliert in Zwickau
Sonntag, 31. Oktober 2010 - 13:50 Uhr
Am 6.Spieltag der zweiten Handballbundesliga mussten sich die Damen der TuS Metzingen beim BSV Sachsen Zwickau knapp mit 27:28 geschlagen geben. Damit hat die TuS nun 7:5 Punkte auf dem Konto. Am kommenden Samstag ist der SV Allensbach zu Gast in der Öschhalle.
Derbyniederlage für Tübinger Basketballer - Tigers verlieren mit 83:100 gegen Ulm
Sonntag, 31. Oktober 2010 - 13:48 Uhr
Nach zwei Siegen in Folge mussten die Tigers in der Beko Basketballbundesliga eine bittere 83:100 Heimniederlage gegen Ulm einstecken.Vor allem in der Abwehrarbeit zeigten die Gastgeber vor ausverkaufter Halle Schwächen. Ulm zeigte sich von der Dreierlinie, bei den Freiwürfen und unterm Korb klar stärker. Einen Bericht dieser Partie sehen sie am Montag im Sportmagazin.
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