Morgen ist OB-Wahl in Rottenburg
Samstag, 5. April 2008 - 17:38 Uhr
Morgen wählt die Stadt Rottenburg einen neuen Oberbürgermeister. Beim ersten Wahlgang vor drei Wochen hatte keiner der Kandidaten die notwendige absolute Mehrheit erreicht. Jetzt wird der Kandidat mit den meisten Stimmen gewinnen. Es wird ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen erwartet, denn die verbleibenden drei Kandidaten hatten im ersten Wahlgang jeweils zwischen 30,9 Prozent und 32,1 Prozent der gültigen Stimmen. Zur Wahl stehen Stephan Neher (1. Wahlgang 32,1%), Josef Schoch (1. Wahlgang 31,2%) und Martin Bendel (1. Wahlgang 30,9%). Wer gewonnen hat, erfahren Sie morgen Abend bei RTF.1. Wir halten Sie über den Stand der Stimmenauszählungen auf dem Laufenden, präsentieren Ihnen das Endergebnis, und RTF.1-Reporter Roland Steck wird den neuen Rottenburger Oberbürgermeister und die anderen beiden Kandidaten interviewen.
Alles neu: Neckartenzlingen weiht umgestaltete Ortsmitte ein
Samstag, 5. April 2008 - 17:28 Uhr
Neckartenzlingen hat ein neues Rathaus. Und nicht nur das: Eine ganze Straße in der Ortsmitte wurde komplett neu gestaltet. Wohn- und Geschäftshäuser wurden gebaut, Brunnen wurden angelegt. Heute hat die Gemeinde das bauliche Mammutprojekt in der Planstraße mit der offiziellen Einweihung beendet.Das Wetter hatte es heute nicht gut gemeint - an diesem historischen Tag für Neckartenzlingen. Trotzdem war das ganze Dorf auf den Beinen. Es galt, die neue Ortsmitte zu feiern. Und auch im Trockenen war dies möglich. Ob beim Festakt im Zelt oder im neuen Sitzungssaal, der am Tag der offenen Tür im neuen Rathaus
präsentiert wurde. Eigentlich hatte die Gemeinde das Gebäude nur mieten wollen, aber dies hätte sich nicht gerechnet. Insgesamt vier Gebäude hat die Baugenossenschaft Pfullingen komplett neu errichtet. Neben der Gemeindeverwaltung, einem Bäcker und einem Optiker ist hier auch eine Diakoniestation untergekommen. Im gleichen Gebäude werden Seniorenwohnungen angeboten. Die Neckartenzlinger Bürger zogen mit. Sie gestalteten 160 Bürgerplatten auf dem Fußboden und waren auch bei der Gestaltung der Brunnen und der Grünanlagen beteiligt. Insgesamt drei neue Brunnen gibt es in der Planstraße, und der größte durfte heute erstmals sprudeln. In drei Schritten weihte Bürgermeister Herbert Krüger mit Vertretern aus Kreis, Land und Bund das neue Verwaltungsgebäude ein. Am Rathaus enthüllten sie das neue Kunstwerk, das eine Bürgergruppe gestaltet hatte. Es stellt den Brückenschlag zwischen dem vergangenen und dem heutigen Neckartenzlingen dar. Die Tafeln der Partnergemeinde Komló wurde an der Rathauswand angebracht. Und schließlich zerschnitt Bürgermeister Krüger das Band zum Rathaus. Rund 1,5 Millionen Euro hat das neue Verwaltungsgebäude gekostet - von vier Millionen, die von öffentlicher und privater Hand insgesamt investiert wurden. Ein Mammutprojekt für die hoch verschuldete Gemeinde. Aber: "Unsere Verschuldung ist in den letzten Jahren stark zurückgegangen“, sagte Bürgermeister Herbert Krüger. "Wir mussten uns diese Bauten erlauben, denn sonst wäre nichts vorangegangen.“ So aber habe sich die Aufenthaltsqualität spürbar verbessert. Da sind sich alle Beteiligten einig. Jetzt wird das alte Fachwerkrathaus saniert. Hier soll ein Teil der Verwaltung untergebracht werden. Bürgermeister Krüger erhofft sich davon mehr Platz.
Tübinger Heizungsbauer erhält Umweltpreis
Samstag, 5. April 2008 - 17:24 Uhr
Die Tübinger Firma Wodtke hat den Ökologiepreis der Genossenschaft der deutschen Kachelofen- und Luftheizungsbauer erhalten. Die baden-württembergische Umweltministerin Tanja Gönner übergab den Preis gestern Abend in Leinfelden-Echterdingen. Das Tübinger Unternehmen wurde für den umweltfreundlichsten Pelletofen ausgezeichnet. Der HAGOS-Ökologiepreis ging insgesamt an fünf Unternehmen aus ganz Deutschland und Österreich.
Mit Bus kollidiert: Autofahrerin bei Unfall in Pfullingen schwer verletzt
Samstag, 5. April 2008 - 17:19 Uhr
Bei einem Verkehrsunfall in Pfullingen ist heute morgen eine Autofahrerin schwer verletzt worden. Sie wollte von der Sandstraße in die Klosterstraße abbiegen und missachtete dabei die Vorfahrt eines Linienbusses der Hohenzollerischen Landesbahn. Die Frau war in ihrem Auto eingeklemmt und musste befreit und in eine Klinik gebracht werden.
Bio-Apfelsaftschorle von Reutlinger Streuobstwiesen
Samstag, 5. April 2008 - 17:18 Uhr
Neue Apfelbäume für das Naturschutzgebiet Listhof in Reutlingen hat die Projektgruppe "Reutlinger Apfelsaft“ gestern gepflanzt - und dabei auch ihr neuestes Produkt vorgestellt: eine Schorle mit trübem Apfelsaft von Reutlinger Streuobstwiesen. Die Vermarktung des regionalen Apfelsafts ist aber kein Selbstzweck. "Eigentlich geht es um die Bäume", sagte die neue Projektleiterin Barbara Zeppenfeld. "Apfelsaft und Apfelsaftvermarktung sind dazu da, den Wert der Streuobstwiesen deutlich zu machen.' Der Erhalt der Streuobstwiesen - das ist das, was sich die Projektgruppe auf die Fahnen geschrieben hat. Jeder Landwirt und jeder Gütlesbesitzer kann die Äpfel an die Projektgruppe verkaufen. Voraussetzung ist, dass das Obst aus biologisch kontrolliertem Anbau kommt. Sie müssen genau kontrollieren, was sie mit ihrem Land machen. Kunstdünger oder gar Gentechnik sind absolut tabu. Die Initiative für die Projektgruppe ging von der Stadt Reutlingen aus. Auch der Kreisbauernverband und verschiedene Naturschutzvereine beteiligen sich. Den Apfelsaft verkauft die Gruppe an Reutlinger Getränkehändler.
Neues Denkmal: Von Jugendlichen geschweißte Skulptur im Französischen Viertel in Tübingen aufgestellt
Samstag, 5. April 2008 - 17:15 Uhr
Das Französische Viertel in Tübingen hat ein neues Kunstwerk. Mit einem Kran wurde es am gestrigen Nachmittag vor der Panzerhalle im Zentrum des Stadtteils aufgestellt. Die Skulptur ist nicht das Werk eines einzelnen Künstlers: 26 Jugendliche hatten das Denkmal in einem zweiwöchigen Workshop zusammengeschweißt und auch selbst gestaltet. Im Rahmen der Aktion "Jugend engagiert sich“, kurz JES wurde das Projekt von der Landesstiftung Baden-Württemberg unterstützt. Die Skulptur stellt einen stilisierten Plan des Französischen Viertels dar. Die Jugendlichen haben somit das Viertel symbolisch zusammengeschweißt - so die Idee des Projekts. Die Künstler zeigten sich von der Arbeit begeistert. "Es hat Spaß gemacht", sagte Projektteilnehmer Lucian Laufkötter. Kulturamtsleiter Wilfried Setzler betonte, das Entscheidende sei nicht das Kunstwerk selbst, sondern der Entstehungsprozess. Und er lobte das Engagement der Jugendlichen. Mit einer großen Party begrüßten die Bewohner des Viertels die Skulptur.
NY Phantoms Braunschweig - Walter Tigers Tübingen 92:66
Samstag, 5. April 2008 - 17:13 Uhr
Die Tübinger Walter Tigers mussten gestern Abend erneut eine Niederlage einstecken. Die Basketballer aus der Universitätsstadt verloren bei den New Yorker Phantoms in Braunschweig 66 zu 92. Ausschlaggebend für die Niederlage war eine schwache Defensive. Schon nach dem ersten Viertel ließen die Phantome den Tigern keine Chance. Das Tübinger Team ist nach dieser haushohen Niederlage nur noch zwei Punkte von einem Abstiegsplatz entfernt. Jetzt gilt es also punkten. Schon am Sonntag geht es in der Porsche-Arena gegen Ludwigsburg.
Bürgerlich und provokant - Reutlinger Theater die tonne feiert 50jähriges Bestehen
Freitag, 4. April 2008 - 17:05 Uhr
Reutlingen sei keine Stadt für ein Theater, soll Reutlingens ehemaliger Oberbürgermeister Oskar Kalbfell mal gesagt haben. Die beiden Reutlinger Künstler Anton Geiselhart und HAP Grieshaber wollten den Gegenbeweis antreten und gründeten ein Kellertheater. Das war 1958. Dieses Jahr feiert das Theater "die tonne“ sein 50jähriges Bestehen. Zwar spielt das Theater nicht mehr im Keller von Anton Geiselhart, aber auch die derzeitige Hauptspielstätte der Tonne im Spitalhofkeller macht deutlich, wie das Theater zu seinem Namen kam: Es ist das Tonnengewölbe. Klein und familiär geht es hier zu, manchmal auch etwas beengt. Aber immer haben Regisseure, Schauspieler und Bühnenbildner versucht, aus der Not eine Tugend zu machen - meistens mit Erfolg. Und im Vergleich zur ersten Spielstätte ist der Spitalhofkeller schon ein Fortschritt. "Im alten Theater gab es keine sanitären Anlagen", erzählte Carl-Herbert Braun. Der Theaterverein hatte den ehemaligen tonne-Schauspieler mit der Aufarbeitung der Geschichte beauftragt. "Die Schauspieler mussten daher vor dem Stück auf Toilette gehen. Anderfalls hätten sie durch den Zuschauerraum müssen. Deshalb wurde hinter der Bühne ein Topf hingestellt.' Die Bedingungen besserten sich 1980, als das Theater in den Spitalhof umzog. Und 2003 kam eine weitere Spielstätte dazu: die Planie 22. Die Stücke waren gut durchmischt. Immer wieder brachte das Theater die tonne Klassiker wie Shakespeares Richard II. ins Gewölbe. Aber auch modernes Theater bis hin zur Provokation fand seinen Platz in Reutlingen. Seit dem ersten Intendanten Alf André legten die Theaterleiter immer wieder Wert auf eine gute Mischung. Fünfzig Jahre Theater die tonne - das wird gefeiert mit einer Wanderausstellung, die an verschiedenen Orten der Stadt zu sehen wird. Neben dem Festakt gibt es dann auch einen ganz besonderen Theaterabend: Ein Stück wird an allen drei Spielstätten der tonne aufgeführt: Den Anfang macht der Geiselhart-Keller in der Gartenstraße, dann zieht das Theater samt Publikum in den Spitalhof, bevor das Stück in der Planie 22 seinen Abschluss findet. In der Planie 22 liegt auch die Zukunft des Reutlinger Theaters. Geht es nach dem Willen der Tonne-Mitglieder, wird die neue Spielstätte zum städtischen Theater umgebaut. Dann wird aus der Tonne eine Theaterfabrik. In der Kulturkonzeption der Stadt Reutlingen ist das schon vorgesehen. Die endgültige Entscheidung des Gemeinderats steht aber noch aus.
Den Beitrag zum Jubiläum sehen Sie in der RTF.1 Videothek.
Erste Erfolge - Münsinger Leerstandsmanagement zeigt Wirkung
Freitag, 4. April 2008 - 15:56 Uhr
Viele Kommunen klagen über leer stehende Geschäfte in ihren Orten. Die Stadt Münsingen geht das Problem seit einiger Zeit offensiv an. Gemeinsam mir einem Aalener Beratungsunternehmen wurde ein Konzept erarbeitet, um den Standort attraktiver zu gestalten. Herausgekommen ist ein Servicepaket für Unternehmer und erste Erfolge haben sich bereits eingestellt. Oliver Daigel auf dem Weg in sein neues Geschäft. Früher hat der Selbständige von zu Hause als Grafiker gearbeitet. Jetzt sei er Unternehmer sagt Daigel von sich selber. Ohne die Unterstützung der Stadt hätte er sich wahrscheinlich nie für ein Geschäft in der Innenstadt entschieden. Besonders die Zusammenarbeit mit der Nachbarschaft schätzt der Grafiker. Münsingens Bürgermeister Mike Münzing sieht in leer stehenden Läden nicht nur ein Problem. Es sei auch eine Chance die Innenstadt gezielt zu beleben. Zuerst nahm der städtische Wirtschaftsförderer Kontakt zu den Eigentümern auf. Dann katalogisiert er alle Leerstände. Bis ein neuer Mieter gefunden ist werden die Schaufenster werbewirksam genutzt. Oliver Daigel ist mit den Möglichkeiten in Münsingen zufrieden. Sein neues Geschäft biete ihm die Chance auch Laufkundschaft anzusprechen. Seine Produkte seien so viel leichter zu vermarkten. Und die Unterstützung durch die Stadt werde er auch künftig gerne in Anspruch nehmen.
Ausstellung "Kunst für Andere" eröffnet
Freitag, 4. April 2008 - 14:09 Uhr
Die Ausstellung "Kunst für Andere“ ist gestern in der Kantine des Reutlinger Finanzamtes eröffnet worden. Gezeigt werden Werke von Schülern Reutlinger Gymnasien und Realschulen zum Thema "Träume und Visionen“. Die Bilder sind auch zu kaufen. Ein Teil des Erlöses kommt der Dr. Rainer Märklin Stiftung zu Gute. Zweck der Stiftung ist es, Jugendliche in verschiedenen künstlerischen Bereichen zu fördern. Die Bilderschau wird am 27. April mit einer Finissage und der Versteigerung der nicht verkauften Bilder beendet.
Bundesumweltminister Gabriel beendet Streit um Bio-Sprit
Donnerstag, 3. April 2008 - 17:31 Uhr
Viele Autofahrer in der Region können aufatmen! Bundesumweltminister Sigmar Gabriel hat angekündigt, dass dem Benzin ab kommendem Jahr nun doch nicht zehn Prozent so genannter Bio-Sprit beigemischt werden muss. Der ADAC hatte gewarnt, drei Millionen Fahrzeuge würden den E10 genannten Sprit nicht vertragen. Deren Fahrer hätten dann das teurere SuperPlus tanken müssen. Doch hinter der Debatte steckt auch die Frage wie umweltfreundlich der Biosprit wirklich ist.
Große Flächen Urwald wie hier in Brasilien müssen bereits jetzt weichen, damit Deutschland den erhöhten Biosprit-Anteil der so genannten ersten Generation - etwa Raps- und Sojaöl - überhaupt zusammen bekommt. Denn die Anbauflächen in der Bundesrepublik reichen dafür nicht aus. Im Urwald werden diese Flächen durch Brandrodung geschaffen. Was dabei an Treibhausgasen in die Luft steigt, könnte mit Biosprit über Jahrzehnte nicht ausgeglichen werden. Auch der Bund für Umwelt- und Naturschutz sieht den Biotreibstoff kritisch und lehnt die erste Generation nicht nur aus diesen Gründen ab. Der Klimafolgenforscher Stefan Rahmstorf moniert, dass.der Biosprit aus den falschen Gründen diskutiert werde. Die baden-württembergische Umweltministerin ist froh über die aktuelle Debatte und findet gerade die Abholzung des Regenwaldes sehr kritisch. In die zweite Generation von Biosprit, an dem die Industrie zur zeit fieberhaft arbeitet, setzen nicht nur Umweltpolitiker ihre Hoffnung. Auch die Autoclubs hoffen auf die baldige Marktreife des synthetischen Kraftstoffs, der aus Pflanzenresten oder Kohle und Erdgas hergestellt wird. Denn der soll weit weniger aggressiv sein als das gekippte E10 Benzin. Autofahrer hätten sich entscheiden müssen entweder das teure SuperPlus zu tanken oder Schäden an Leitungen und Motor zu riskieren. So hat sich nicht nur der ADAC mit seiner Forderung nach einem Aufschub der E10-Einführung durchgesetzt. Eine ausführliche Prüfung der Klimabilanz des Biosprits steht ebenfalls noch aus.
Mehr Fälle und weniger Personal - Tübinger Staatsanwaltschaft zieht Bilanz 2007
Donnerstag, 3. April 2008 - 17:26 Uhr
Die Tübinger Staatsanwaltschaft hat im vergangenen Jahr häufiger wegen Körperverletzungen ermitteln müssen, als 2006. Die Insolvenzstrafverfahren sind zurückgegangen. Auf einer Pressekonferenz hat Oberstaatsanwalt Walter Vollmer heute die Zahlen für 2007 vorgelegt. Das Fazit: Mehr Verfahren, weniger Personalkapazitäten. Viele Akten bleiben liegen, klagt Oberstaatsanwalt Walter Vollmer. Gut sieben Staats- und Amtsanwälte mehr könnte er gebrauchen. Auf einen Dezernenten kommen im Jahr 980 Verfahren. Heruntergerechnet bedeutet das knapp anderthalb Stunden pro Verfahren. "Wir versuchen das aufzufangen durch Überstunden. Es ist auf Dauer nicht zu vermeiden dass die Qualität der Begründungen leidet, weil man sich kürzer fast", so Vollmer. Besonders die Verfahren wegen gefährlicher Körperverletzung sind stark angestiegen. Waren es zuletzt noch knapp 1200 Verfahren im Jahr 2006, waren es im Jahr 2007 bereits fast 1.400. Das entspricht einem Anstieg von 15 Prozent. Auch bei Jugendlichen und Heranwachsenden ist die Zahl der Straftaten wegen Körperverletzung angestiegen. Die Diskussion um eine Verschärfung des Jugendstrafgesetzes hält Oberstaatsanwalt Walter Vollmer für schwierig: "Ich halte es für wichtiger, schnell und konsequent zu einer Verurteilung zu kommen.' Bei schwerwiegenden Fällen wie Mord und Totschlag halte er eine Verschärfung jedoch für zulässig. Die Zahl der Verfahren gegen Kinderpornographie blieb unverändert zum Vorjahr. Verantwortlich dafür seien laut Staatsanwaltschaft die verbesserten Ermittlungsmethoden. Die Geldwäschedelikte sind angestiegen. Sie werden zumeist über das Internet getätigt. Hier ist es besonders schwer die Hintermänner dingfest zu machen.
Frontal gegen Brückenpfeiler: Unfall bei Balingen
Donnerstag, 3. April 2008 - 16:01 Uhr
Einen Schwerverletzten hat ein Verkehrsunfall in der vergangenen Nacht bei Balingen gefordert. Auf der B27 Höhe Endingen ist ein Autofahrer frontal gegen einen Brückenpfeiler geprallt. Er war aus bislang ungeklärter Ursache von der Fahrbahn abgekommen. Das Fahrzeug geriet nach dem Unfall in Brand, der Fahrer konnte jedoch von Ersthelfern rechtzeitig in Sicherheit gebracht werden. Der Schwerverletzte wurde ins Kreiskrankenhaus Balingen eingeliefert.
Keine Post - Brief-Zusteller protestieren in Rottweil
Donnerstag, 3. April 2008 - 15:53 Uhr
Auf Post haben heute viele Menschen in Region vergeblich gewartet. In ganz Baden-Württemberg sind mehrere Millionen Sendungen liegen geblieben. Grund war ein Streik von rund 2.000 Brief-Zustellern der Deutschen Post. Am Montag war der Tarifvertrag ausgelaufen - bereits am vergangenen Freitag waren die Verhandlungen zwischen der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di und Vertretern der Deutschen Post ergebnislos vertagt worden. Heute trafen sich Postangestellte aus ganz Südwürttemberg in Rottweil zum Protest. Jörg Wolff von ver.di Reutlingen gab sich heute kämpferisch, seine Kolleginnen und Kollegen standen ihm aber in nichts nach. Die Ausgangslage sieht so aus: Seit der Tarifvertrag am Montag ausgelaufen ist, kann die Post betriebsbedingt kündigen. Zuvor waren die Angestellten davor geschützt. Jedes Jahr rationalisiere das Unternehmen und verkleinere die Zahl der Mitarbeiter. Jetzt gehe es an die Substanz. Das Geschäft bei der Post laufe gut und der Markt sei stabil, so Wolff. Die Zuwächse würden aber auf dem Rücken der Angestellten erwirtschaftet. Das Stichwort Überstunden stoße den Postlern sauer auf. Deshalb fordern sie zehn Ausgleichstage im Jahr. Am kommenden Mittwoch startet die nächste Verhandlungsrunde. Jörg Wolff hofft dann, dass die Arbeitgeber ein verhandlungsfähiges Angebot auf den Tisch legen. Wenn das nicht der Fall sei habe man noch genügend Druckmittel in der Hinterhand. Bisher sind nur Postzusteller in ausgewählten Gebieten in den Streik getreten. Auch in den Sortierzentren werde bisher gearbeitet.
Grundsteinlegung: Wohn- und Pflegeverbund in Tübinger Weststadt soll Haus am Österberg ersetzen
Donnerstag, 3. April 2008 - 13:02 Uhr
Grundsteinlegung in der Tübinger Weststadt. Das Siedlungswerk und die Samariterstiftung bauen hier einen Wohn- und Pflegeverbund. Das Pflegeheim mit 39 Plätzen soll gemeinsam mit dem Neubau, der gerade im Mühlenviertel entsteht, das Haus am Österberg ersetzen. Dieses wird den Anforderungen an eine moderne Altenpflegeeinrichtung nicht mehr gerecht. Der Trend geht hin zu kleineren, wohnortnahen Einrichtungen. Zusätzlich entstehen 28 Seniorenwohnungen und in direkter Nachbarschaft achtzehn barrierefreie Eigentumswohnungen. Die Seniorenwohnungen werden aus jeweils zwei bis drei Zimmern bestehen. Die künftigen Bewohner sollen so lange wie möglich ihre gewohnte Selbständigkeit behalten, so Bruno Möws vom Siedlungswerk.
Früherkennung - Tübinger Uniklinik arbeitet mit neuer Methode zur Diagnose von Prostatakrebs
Mittwoch, 2. April 2008 - 17:59 Uhr
Prostatakarzinom - eine Diagnose, die viele Männer fürchten. 3 von 100 Deutschen sterben jährlich an der Krebserkrankung. Durch Abtasten, Ultraschallbilder und Blutuntersuchungen versuchen Ärzte den Tumor frühzeitig zu erkennen. In der Tübinger Universitätsklinik für Urologie ist jetzt eine zusätzliche Früherkennungsmethode hinzugekommen: ein molekulargenetischer Urintest. Das Prostatakarzinom ist der häufigste Tumor bei Männern. War oder ist ein Familienmitglied betroffen, erhöht das auch das eigene Risiko. Im Frühstadium treten noch keine Symptome auf, allerdings ist die Krankheit nur zu diesem Zeitpunkt noch heilbar. Ob Handlungsbedarf besteht, können die Ärzte mit den bisherigen Früherkennungsmethoden allerdings nicht immer eindeutig ermitteln. Deshalb beschlossen Arnulf Stenzl und seine Kollegen die Klinik zu einem von sieben Zentren in Europa zu machen, das im Verdachtsfall einen molekulargenetischen Urintest hinzuziehen kann. Das liegt daran, dass die Wissenschaftler im Harn konkret nach dem genetischen Marker suchen können. Das PCA3 Gen kommt nur in Prostatazellen vor: In kranken 60 bis 100 mal so oft, wie in gesunden. Daher gibt die Anzahl dieser Gene im Harn einen zuverlässigen Hinweis auf den Zustand der Prostata. Dennoch wird die Früherkennungsmaßnahme nicht von den Krankenkassen unterstützt. Denn bei einem eindeutigen Ergebnis würden durch die richtige Behandlung Folgekosten vermieden. Zudem wäre die psychische Belastung der Patienten geringer, da sie bereits nach wenigen Stunden Gewissheit hätten.
Dance Night, Rock-Legenden und Blasmusik: Vorverkauf zum Ermstal Open Air läuft
Mittwoch, 2. April 2008 - 17:59 Uhr
Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus. Das gilt auch für das Ermstal Open Air im Juni in Bad Urach, präsentiert von RTF.1. Der Vorverkauf für die Oldie Night läuft bereits, und auch für die SWR 3 Dance Night sind ab sofort Karten erhältlich. Zum Vorverkaufs-Auftakt kam Stargast ELA ins Nella Design Factory Outlet nach Metzingen. Die Sängerin wird bei der SWR3 Dance Night live auftreten. Einige Fans kennen sie noch als Sängerin der Tübinger Band Com’N’Rail. Im Gepäck hat sie diesmal Songs von ihrem Solo-Debüt-Album "Patience“. Veröffentlicht wird es im Mai. Ihre Musik ist eine Mischung aus Rock, Pop und Gothic. Aber das ist nur eine Richtungsangabe. In eine Schublade stecken lässt sich ELA nicht. "ELA ist ELA", sagt sie selbstbewusst. "Ich versuche, mein Ding zu machen, und ich glaube, das kommt ganz gut.' Viel Party werde es geben, verspricht die Newcomerin am ersten Abend des Ermstal Open Airs. An diesem Abend soll auch ein Musikvideo gedreht werden. Die Herren, die am zweiten Abend auftreten, sind schon etwas länger im Geschäft: Smokie, bekannt von Hits wie "Living Next Door to Alice“. "The Sweet“, die mit "Block Buster“ und "Ballroom Blitz“ in den siebziger Jahren große Erfolge feierten. Auch Slade und - wie hier zu sehen - The Rubettes sind in der Oldie Night dabei. "Die Überlegung war einfach, was Generationenübergreifendes zu machen", sagte Thomas Lebherz von der Südwest-Presse, der Moderator des Open Air. "Wir erleben immer wieder, dass die Musik aus den Siebzigern große Anziehungskraft hat.' Organisator Willi Wrede hat die Rock-Legenden der siebziger Jahre ins Ermstal geholt. Für ihn kein Problem. "Wir haben zu den Bands sehr gut Kontakte", sagte Wrede. "Wir kennen die persönlich.' Der Vorverkauf für die Oldie Night sei gut angelaufen, versichern die Veranstalter. Wer sich Karten für das Open Air besorgen will, sollte sich also beeilen. Mit Blasmusik geht das Open Air am 22. Juni in die dritte Runde. Musikvereine aus der Region sorgen bei der Matinee am Sonntag für den Abschluss der dreitägigen Veranstaltung. Beim Frühschoppen in der Zittelstadt ist der Eintritt frei.
Voith schließt Standort Pfullingen im September 2009
Mittwoch, 2. April 2008 - 17:52 Uhr
Der Voith-Standort in Pfullingen wird September 2009 endgültig schließen. Das erfuhren die Mitarbeiter jetzt auf einer Betriebsversammlung. Bereits vor drei Jahren hatte die Geschäftsführung beschlossen, die Produktion an die anderen Standorte nach Heidenheim und Ravensburg zu verlagern. Von ursprünglich rund 90 Mitarbeitern arbeiten in Pfullingen jetzt nur noch 25. Zuerst wird der Vertrieb nach Ravensburg verlegt. Den sechs Beschäftigten dieser Abteilung sollen Stellen in Oberschwaben angeboten werden. Für die verbleibenden Mitarbeiter wird ein Sozialplan ausgearbeitet.
Betriebsrat gegen Firma Stoll - Verhandlung vor Reutlinger Arbeitsgericht
Mittwoch, 2. April 2008 - 16:22 Uhr
Das Arbeitsgericht Reutlingen hat heute den Fall des Betriebsrates der Firma Stoll gegen die Firma Stoll verhandelt. Das Unternehmen wollte zu seinen 163 Leiharbeitern weitere einstellen. Der Betriebsrat stimmte dagegen. Er fürchtet um die Stellen seiner Stammbelegschaft. Ein Kompromiss stellt für den Betriebsrat eine Quotenregelung oder die gleiche Bezahlung für Stammarbeiter und Leiharbeiter dar. Um trotz der Ablehnung des Betriebsrates weitere Leiharbeiter einzustellen, beantragte die Firmenleitung eine einstweilige Verfügung. Diese wird nun vor dem Arbeitsgericht verhandelt. Spricht sich der Richter zugunsten der Betriebsleitung aus, werden voraussichtlich neue Leiharbeiter eingestellt. Laut Stoll sind zusätzliche Arbeitskräfte nötig, um der Nachfrage von chinesischen Kunden nachzukommen. Die Produkte der Firma werden zu 80 Prozent nach China verkauft.
April, April: Landtag zieht nicht nach Tübingen
Mittwoch, 2. April 2008 - 10:13 Uhr
Gestern haben wir einen kleinen Aprilscherz in unseren Nachrichten versteckt: Wir berichteten, der baden-württembergische Landtag würde im Schloss Hohentübingen tagen, da das Landtagsgebäude in Stuttgart renoviert würde. Deswegen sei der Fußgänger- und Fahrradtunnel unter dem Schloss gesperrt. Die ganze Meldung war frei erfunden. Der Landtag bleibt weiterhin in Stuttgart. Und im Tunnel unter dem Schloss heißt es weiterhin: Freie Fahrt! - außer für Mofas!
Reizgas-Attacke in der Reutlinger Karlstraße
Dienstag, 1. April 2008 - 18:36 Uhr
Unter Alkohol- und Drogeneinfluss stand ein 35-Jähriger, der gestern Abend mit Reizgas auf drei junge Leute geschossen hat. Zu dem Vorfall kam es gegen 20.20 Uhr in der Karlstraße, als eine 22-jährige Frau und ein 24-jähriger Mann geliehenes Geld von dem 35-Jährigen zurückfordern wollten. Der nahm daraufhin plötzlich eine Schreckschusswaffe zur Hand und feuerte aus seiner Wohnung heraus eine Gaspatrone ab. Dabei erlitten die 22-jährige Frau und ihr Begleiter Reizungen in den Augen. Der 35-Jährige gab danach zwei weitere Schüsse aus der Schreckschusswaffe auf einen noch unbekannten etwa 20 Jahre alten Mann ab. Nachdem die Polizei Kontakt mit dem Schützen aufgenommen hatte, konnten die Beamten dessen Wohnung betreten, ihm die Schreckschusswaffe abnehmen und sich in der Wohnung umschauen. Dabei entdeckten die Ordnungshüter neben einer Tüte mit Cannabis auch etwas Marihuana sowie eine Vielzahl von Medikamenten. Auf Grund seiner Drogen- und Alkoholbeeinflussung musste sich der 35-Jährige anschließend einer Blutprobe unterziehen. Die weiteren Ermittlungen gegen ihn dauern zurzeit noch an.
Die Reutlinger Polizei sucht nun als Geschädigten den noch unbekannten etwa 20 Jahre alten Mann, auf den ebenfalls mit der Schreckschusswaffe geschossen worden ist. Er wird gebeten, sich unter der Telefonnummer 07121/942-3333 zu melden.
Mehr Geschmack - Brot aus erster Alb-Weizen Ernte
Dienstag, 1. April 2008 - 15:10 Uhr
Karge, steinige Äcker - kein guter Ort für Getreideanbau. So die einhellige Meinung über die Schwäbische Alb für lange Zeit. Der Alb-Dinkel hat dieses Bild verändert - zahlreiche Produkte werden mittlerweile aus dem Korn hergestellt. Jetzt kommt auch Alb-Weizen dazu. Pflanzenzüchter haben speziell für das raue Klima und die kargen Böden eine eigene Sorte entwickelt. Heute wurde das Brot aus der ersten Ernte der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Backstube beim Bäcker Beck in Böhringen. Das erste Mehl aus Alb-Weizen wurde hier verarbeitet. Im vergangenen Oktober säten zwei Landwirte die neue Getreideart aus. Anders als herkömmliche Weizensorten wächst die Alb-Variante langsamer und bringt weniger Ertrag. Dafür sollen Qualität und Geschmack aber sehr gut sein. An dem Projekt waren in den vergangenen Jahren zahlreiche Personen beteiligt. Gängige Weizensorten seien auf den Ertrag ausgelegt. Das ursprüngliche Geschmackspotenzial hätten diese Sorten verloren, so Wendelin Heilig vom Kreislandwirtschaftsamt in Münsingen. Nach fünf Jahren Entwicklung hatte man das heutige Ergebnis. Außerdem sei das Mehl aus Alb-Weizen sehr bekömmlich und aromatisch. Wodurch der besondere Geschmack entsteht kann Heilig nicht mit Sicherheit sagen. Boden und Reifeprozess spielten dabei aber sicher eine große Rolle. Für die Bauern ist das neue Getreide eine Umstellung - die Pflanzen wachsen langsamer und sind auch erst später erntereif. Auch Ertrag und Preis sind nicht mit herkömmlichen Sorten zu vergleichen. Bis Beck größere Mengen verarbeiten kann wird noch etwas Zeit vergehen. Er rechnet damit, dass sich der Alb-Weizen bis in drei Jahren etabliert hat. Letztendlich entscheide aber der Verbraucher - in zwei Wochen werde wahrscheinlich das Brot aus der ersten Ernte verkauft sein.
Kleine Wissenschaftler - Kinder erforschen ihre eigene Welt
Dienstag, 1. April 2008 - 14:24 Uhr
Die Kinder sind sich sicher - aus einer sternchenförmigen Seifenblasenform müssen auch sternchenförmige Seifenblasen entstehen. Alle probieren es und immer wieder werden die Seifenblasen rund. Eine der vielen Erkenntnisse des Projekts "Kunst-Stück“. Im Kindergarten Vogelnest in Betzingen erkunden die Kinder einmal in der Woche mit einer Chemikerin die Wissenschaft. Ein Theaterpädagoge probt im Nachbarraum mit den Kleinen. Finanziert wird das Projekt von der Robert Bosch Stiftung. Das Ziel ist eine ganzheitliche Bildung der Kinder. Während sich diese Kinder einem bestimmten Wissenschaftsthema nähern, proben die anderen zum gleichen Thema ein Theaterstück. Im Betzinger Kindergarten beschäftigen sich die Kleinen mit dem Wasser. Die Kinder sind begeistert von den verschieden großen Seifenblasen. Mit 15.000 Euro wird das Projekt Kunst-Stück für einen Zeitraum von zwei Jahren gefördert. Chemikern Petra Neugebauer weiß, dass hinter den Versuchen nicht nur die Freude am Spiel steckt. Es stellt sich auch ein Lerneffekt ein. Die wissenschaftlichen Phänomene werden in Theaterszenen umgesetzt. Die Kinder des Vogelnestes üben, wie sie sich im Wasser bewegen würden. Die Kleinen entwickeln eigene Fragen und beantworten sie selbst in ihren Versuchen. So bleiben sie über einen längeren Zeitraum an einer Aufgabe. Auch ihre soziale Kompetenz wird durch die Arbeit mit Fremden gefördert. Selbst wenn die Profis nicht da sind, arbeiten die Erzieherinnen weiter an den Projekten. Bereits mit einem Vorgängerprojekt förderte die Landesstiftung den Kindergarten. Hier kamen die Wissenschaftler und Theaterpädagogen nur einmal im Monat. Das Projekt zu intensivieren, um noch mehr Erfolge zu erzielen war allen Beteiligten wichtig. Die Kreativität der Kleinen beweisen sie beim Fest der vier Elemente am 27. Juni, bei dem sie ihr Theaterstück vorstellen.
Ein Fest für Hände und Füße - Programm für Kultur vom Rande - Festival vorgestellt
Dienstag, 1. April 2008 - 11:45 Uhr
Inzwischen hat sich das Festival Kultur vom Rande in Reutlingen fest etabliert. Im kommenden Sommer findet es zum vierten Mal statt. Organisiert wird es von der Lebenshilfe und der Bruderhausdiakonie Reutlingen. Sie haben heute das Veranstaltungsprogramm für die Zeit vom 30. Mai bis achten Juni vorgestellt. Das im süddeutschen Raum einmalige Festival bietet unter dem Motto "Ein Fest für Hände und Füße“ dieses Jahr jede Menge Theater, Tanz und Pantomime.
Künstler aus Reutlingen und dem Rest der Welt zeigen ihre besonderen Talente und Fähigkeiten. Gerade die Kunst bietet sich als Vermittler zwischen Menschen mit und ohne Behinderung an. Die Reutlinger Innenstadt stellt dabei die Bühne dar. Die Festivalorganisatoren um Rosemarie Henes wollen den Besuchern eine neue Perspektive auf die eigene Person und ihre Mitmenschen vermitteln. In vielen Workshops kann zusammen gearbeitet werden, Aktionen für das Festival entstehen in gemeinsamer Vorbereitung. So wurden vergangene Woche die Masken für das Theaterstück DoxCity hergestellt - ein anekdotenhaftes Schauspiel über 24 Stunden Alltag in Reutlingen. Ein anderes Highlight des international besetzten Festivals ist Lazy Legs. Wie 2005 stellt das Zelt am ZOB - neben vielen Aktionen in der Innenstadt - den zentralen Aktionsort dar. Karten für die Veranstaltungen des Festivals sind ab morgen in den bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich.
Kundendaten am Bankautomaten abgefischt: Verdächtiger gefasst
Montag, 31. März 2008 - 19:18 Uhr
Die Kriminalpolizei Esslingen hat einen Mann festgenommen, der gemeinsam mit Komplizen Kartendaten von Bankkunden ausgespäht haben soll. Im März 2007 waren mehrere Bankautomaten in den Kreisen Reutlingen, Rottweil, Esslingen, Göppingen und Ulm manipuliert worden. Mit den Kartendaten hatten die Täter in knapp fünfhundert Fällen im Ausland Bargeld in Höhe von etwa 100.000 Euro abgehoben. Ende Juli hatte die Polizei bereits einen Mann festgenommen, der an der Tat beteiligt gewesen sein soll, die Fahndung nach einem dritten Komplizen dauert noch an.
Tödliche Schüsse - Prozess gegen Oberleutnant in Hechingen
Montag, 31. März 2008 - 14:13 Uhr
Vor dem Hechinger Landgericht hat heute der Prozess gegen einen Bundeswehrangehörigen aus Calw begonnen. Der Oberleutnant der Eliteeinheit Kommando Spezialkräfte (KSK) soll im November 2006 bei einer nächtlichen Schießübung einen Hauptfeldwebel erschossen haben. Bei der Übung in Meßstetten soll er ihn mit einem Pappkameraden verwechselt haben. Unklar ist, ob zu diesem Zeitpunkt bereits eine Schießfreigabe erteilt war. Mit einem Urteil wird am Donnerstag gerechnet.
Tödlicher Motorradunfall auf der B27 bei Tübingen
Montag, 31. März 2008 - 12:03 Uhr
Auf der B27 bei Tübingen ist am gestrigen Nachmittag ein Motorradfahrer gestorben. Beim Überholen in einer Rechtskurve geriet der 23-jährige mit seiner Maschine auf den Schotterbelag an der Mittelleitplanke. Der junge Mann verlor die Kontrolle über sein Motorrad und stürzte. Dabei schlug er mehrmals auf die Leitplanke und erlitt tödliche Verletzungen. Für die Zeit der Bergung war die B27 nur einspurig befahrbar. Die Zahl der Motorradunfälle steigt im Frühjahr jedes Jahr überdurchschnittlich an. Grund ist laut Polizei, dass viele Fahrer ihre Maschinen nach der Winterpause unterschätzen. Ungeübt gehe es auf die Straße, überhöhte Geschwindigkeit und Selbstüberschätzung führten dann schnell zu einem Unfall.
Faszination Circus - Bastler treffen sich in Bisingen
Sonntag, 30. März 2008 - 16:59 Uhr
Aus ganz Deutschland und den Nachbarländern waren sie nach Bisingen gekommen, die Mitglieder der Gesellschaft der Circusfreunde Deutschland. Im Kleintierzüchterheim trafen sie sich zu den "4. Circus- und Kirmesmodellbautagen". Die Modellbauer haben sich auf die Welt der Manege spezialisiert, lassen sich inspirieren von deren Faszination. Detailgetreu müssen sie sein, die Zirkuswelten im Kleinformat. Ein bisschen künstlerische Freiheit nimmt sich der Modellbauer zwar, doch das große Vorbild soll sich möglichst maßstabsgetreu im Kleinen wieder finden. Der Bastler fährt dafür schon auch mal zum Zirkus, um einen Wagen selbst zu vermessen. Ein solches Modell entsteht daher nicht an einem Wochenende, sondern benötigt oft Jahre.
TV Rottenburg steigt in 1. Volleyball-Bundesliga auf
Sonntag, 30. März 2008 - 14:11 Uhr
Aufstiegsfeier heute Morgen in Rottenburg: Die Volleyballer des TVR haben sich gestern am späten Abend den Meistertitel der Zweiten Liga Süd vorzeitig gesichert und steigen damit in die erste Volleyball-Bundesliga auf. Um 21.17 Uhr verwandelte der TV Rottenburg den Matchball zum Sieg beim Auswärtsspiel im hessischen Kriftel. Noch zwei Stunden nach Abpfiff feierten die Spieler und Betreuer mit etwa 50 mitgereisten Fans auf dem Hallenboden, gegen halb acht Sommerzeit heute morgen rollte der Bus erst wieder in Rottenburg ein. Ein bisschen müde waren sie beim Weißwurstfrühstück also schon, die Volleyballer, aber glücklich. Wir gehören einfach in die erste Liga, meint Trainer Müller-Angstenberger - und ist optimistisch: Das Team sei inzwischen stärker. Für die kommenden drei Spiele wünscht sich der Trainer eine volle Halle - und noch einige schöne Feiern mit den Fans.
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