RTF 1 - Reutlinger Tübinger Fernsehen
Donnerstag, der 17. Mai 2012
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Nachrichtenarchiv

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Die Woche ab 29. August 2010

Afrika Festival Reutlingen-Metzingen
Samstag, 4. September 2010 - 15:19 Uhr

Bunt und exotisch - so zeigt sich derzeit das Reutlinger Afrika-Festival in Metzingen. Durch den Bau der neuen Stadthalle in Reutlingen, musste das Fest dieses Jahr auf den Bongertwasen in Metzingen ausweichen. Besucher können dort noch bis morgen die Kultur des afrikanischen Kontinets kennen lernen. Ein Highlight des Festivals ist der afrikanische Markt. Dieser bietet von bunten Kleidern über Schmuck bis hin zu Musikinstrumenten ein Stück Afrika für Zuhause an.

Buchvostellung "Auspacken“
Samstag, 4. September 2010 - 15:18 Uhr

"Auspacken: Dinge und Geschichten von Zuwanderern“ heißt das neue Buch, das diese Woche im Reutlinger Rathaus vom Leiter des Kulturamts, Dr. Werner Ströbele und den beiden Buchmachern vorgestellt wurde. Es ist das Ergebnis der letztjährigen Heimattage Baden-Würrtemberg. Unter dem Thema "Auspacken“ sammelte das Stadtarchiv vergangenes Jahr Erinnerungen, Erfahrungen und Erlebnisse von Menschen mit Migrationshintergrund. Diese können die Leser des Buches auf 240 Seiten jetzt selber erleben.

5. Reutlinger Tattoo-Convention
Samstag, 4. September 2010 - 15:03 Uhr

Was es Neues in der Welt des Körperschmucks gibt, können seit gestern die Besucher der 5. Tattoo-Convention in der Reutlinger Eishalle erfahren. Denn dort tummeln sich derzeit zahlreiche internationale Tätowierer, die ihr Können unter Beweis stellen. Um die Hygiene brauchen sich die Besucher dabei keine Sorgen zu machen. Denn die Tätowierer müssen sich nach den Hygienevorschriften von Baden-Württemberg richten, so die Veranstalterin. Das diesjährige Tattoo-Convention bietet aber nicht nur diesen Körperschmuck an. Die Besucher können auch Piercings, Kleider oder Porzellanfiguren als Andenken an dieses Event erwerben. Und wer seinen Füßen mal Ruhe gönnen will, kann der Live-Musik lauschen oder Bühnenschows genießen. Noch bis morgen können die Besucher in die Welt der Tattos und Piercings eintauchen. Und sollte jemand dieses Event verpassen, so kann er sich auf nächstes Jahr freuen. Denn auch im September 2011 erobern die Tätowierer wieder die Reutlinger Eishalle.

25. "Reutlinger Herbst" eröffnet
Donnerstag, 2. September 2010 - 18:10 Uhr

Oberbürgermeisterin Barbara Bosch hat gestern das 25. Weinfest der Stadt Reutlingen mit einem Gedicht eröffnet .
Damit hat das Reutlinger Weindorf in diesem Jahr also die "Vierteles-Marke" erreicht. Dabei überreichte Bosch dem Weinküfer Julius Vohrer die Friedrich-List-Medaille in Gold, denn dieser rief den Reutlinger Herbst ins Leben.

Das Duo Horst Dreisbach und Norbert Etzler stimmte die Besucher mit Gitarre und Akkordeon im Dreivierteltakt auf die kommenden Tage ein. Anschließend gab der Liederkranz seine Stücke zum Besten und animierte die Zuhörer zum Mitsingen. Beim geselligen Treff rund um die Marienkirche wurde geschunkelt, gelacht und das ein oder andere Viertele getrunken.

Doch nicht nur Weintrinker kommen bei der Reutlinger Traditionsveranstaltung auf ihre Kosten. Auch internationale Spezialitäten sorgen bis noch zum 11.September dafür, dass die Besucher weder Hunger noch Durst leiden müssen.

Einer der letzten regionalen Schäfer: Gerhard Stotz in den RTF1-Sommerwochen
Donnerstag, 2. September 2010 - 18:07 Uhr

Gerhard Stotz aus Münsingen ist Schäfer aus Leidenschaft - und kann auf eine lange Tradition zurückblicken. Er hat die Schäferei von seinen Eltern übernommen und führt sie jetzt in der 4. Generation. Auch um den Nachwuchs muss er sich keine Sorgen machen. Sein Sohn wird das Schäferhandwerk einmal übernehmen.

Allein der Wollverkauf könnte den Ausbildungsbetrieb finanziell jedoch nicht tragen. Die durchschnittlichen 4 Kilo Wolle eines Schafes werfen einen Reingewinn von etwa 1 Euro ab. Darum behält die Schäferei einen Teil der Wolle zurück, um über ein neu gestartetes Pilotprojekt, das Produkt selbst zu vermarkten und dadurch mehr Gewinn zu erzielen. Und auch die Scherer, die die rund 600 Tiere einmal im Jahr von ihrem Pelz befreien kommen größtenteils aus dem Freundes- und Bekanntenkreis der Familie. Eine Schur dient allerdings nicht nur der Wollgewinnung. Durch die geringere Last wächst das Schaf auch schneller, weil es weniger Energie verbraucht.

Dies wirkt sich wiederum positiv auf die Qualität des Lammfleisches, die Haupteinnahmequelle der Schäferei, aus. In diesem Bereich sei man seit 1975 deutschlandweit top. Denn die Weiden hier seien hervorragend. Die Strategie scheint aufzugehen. Denn bereits seit 15 Jahren wird das Lammfleisch von Gerhard Stotz auch in der überregionalen Sternegastronomie serviert.

Friedenglocke jetzt in Balinger Stadtkirche aufgezogen
Donnerstag, 2. September 2010 - 18:03 Uhr

Unter den neugierigen Blicken der Zuschauer auf dem Balinger Marktplatz, hat ein Spezialkrahn heute die Friedenglocke in den Turm der Stadtkirche gezogen. Während das Baugerät von oben anzog, blies der Posaunenchor den Klangkörper von unten hinauf. 5,7 Tonnen wiegt die Glocke, die der örtliche Bügerverein mit Spenden finanziert hat.
Sie soll daran erinnern, dass in Deutschland seit nunmehr 60 Jahren Frieden herrscht. Im Turm angelangt, rollten die Zimmerleute, die sich für den Bau eines neuen Glockenstuhls verantwortlich zeigen, den Klangkörper über Stahl- und Holzrollen in die Glockenstube. Dort wird die Friedenglocke in den kommenden Tagen - wenn der Glockenstuhl fertig gestellt ist - ihren Platz zwischen den sechs urprünglichen Glocken der Balinger Stadtkirche einnehmen.

Protest im Gepäck - Ministerpräsident Stefan Mappus in Tübingen, Rottenburg und Balingen
Donnerstag, 2. September 2010 - 18:01 Uhr

Noch 11 Tage tourt der baden-württembergische Ministerpräsident durchs Land. Heute machte Mappus unter anderem Station an der Universität Tübingen. Die Landesregierung hat sich die Verbesserung der Bildung auf die Fahnen geschrieben. In Tübingen plant man über die Exzellenziniative des Bundes den Sprung zur Elite-Uni.
Aus teilweise maroden Gebäuden soll mit Landesmillionen ein "Campus der Zukunft“ entstehen und den Wissenschaftsstandort sichern.

Doch das Reizthema "Stuttgart 21“ blieb dem Ministerpräsidenten auch hier auf den Fersen. Rund 20 Menschen demonstrierten ein paar Schritte weiter gegen das Milliardenprojekt. Eine der Vorwürfe: Bei Stuttgart 21 würde Geld im Boden vergraben, das anderswo wichtiger wäre. Beispielsweise für soziale Aufgaben oder den öffentlichen Nahverkehr in der Fläche.

Eine gängige Verdrehung der Realitäten durch die Stuttgart 21-Gegner ist dies für Mappus, die dieser so nicht stehen lassen will. Die Gegner implizierten immer, dass bei einem Projektstopp das geld frei würde und im Land verwendet werden könnte. Dem sei nicht so, weil es Bundesmittel seien, die dann anderswo in Verkehrsprojekte des Bundes flössen.

Rottenburg am Neckar war die nächste Station der politischen Sommertour. Doch die Demonstranten ließen sich nicht abschütteln. Während Mappus über den Wochenmarkt flanierte, verfolgten ihn die Proteste gegen Stuttgart 21.
Erst in Balingen hatte es der Ministerpräsident geschaft, die Gegner des Bahnprojektes abzuhängen. In der Gustav-Klimt Ausstellung blieb Mappus endlich ein wenig Zeit, die Politik zu vergessen und sich ungestört von Protestparolen der Kunst zu widmen.

Ministerpräsident Stefan Mappus besucht Landkreis Reutlingen
Mittwoch, 1. September 2010 - 19:01 Uhr

Ministerpräsident Stefan Mappus hat seine Sommertour begonnen. 14 Tage lang wird Mappus per Bus durch das Land reisen, um sechs Monate vor der Landtagswahl mit Bürgerinnen und Bürgern in Kontakt zu treten.

Dieses Bild wird in den kommenden 2 Wochen überall im Land zu sehen sein: Wo der "Map-Bus" auftaucht, ist auch Ministerpräsident Stefan Mappus nicht weit. Sechs Monate vor den Landtagswahlen sucht der CDU-Ministerpräsident das Gespräch mit den Bürgern. Wie hier am gestrigen Nachmittag in Hayingen, im Landkreis Reutlingen. Dort campen derzeit die 31 Teilnehmer eines integrativen Ferienlagers des Schwäbischen Albvereins. Hier begegnen sich seit 4 Jahren Jugendliche mit und ohne Behinderung.

Dieses Projekt gibt es jetzt bereits seit nunmehr 4 Jahren. Für den Ministerpräsidenten eine Chance also, dieses Engagement durch sein Erscheinen zu würdigen. Vor dem Treffen mit den jungen Baden-Württembergern hat Mappus an diesem Tag bereits Stuttgart, Esslingen, Biberach und die Alb-Donau-Region besucht- mit den unterschiedlichsten Zielen: das Programm reichte von Firmenbesuchen mit Gesprächen mit Beschäftigten und Betriebsrätenbis hin zu Festen und Parteitreffen.

Er glaube, dass die Menschen ebenso davon profitierten wie die Politiker, so Mappus. Ihm nütze es, Dinge ungefiltert mitzubekommen, die man sonst so nicht mitbekomme. Deshalb treibt es den Ministerpräsidenten auch an diesem Tag wieder weiter. Das Zeitkorsett ist straff. Im Bus ist Zeit für Gespräche mit Journalisten und Beratern. Im rund 40 Kilometer entfernten Sonnenbühl-Willmandingen warten indessen bereits Hunderte Menschen und Parteimitglieder auf dem CDU-Sommerfest ungeduldig auf den Ministerpräsidenten

Verkehrsunfall in Reutlingen
Mittwoch, 1. September 2010 - 16:08 Uhr

Bei einem Verkehrsunfall in Reutlingen wurde eine 19-jährige Autofahrerin am Montagabend lebensgefährlich verletzt. Das Fahrzeug der jungen Frau war infolge eines Fahrfehlers ins Schleudern geraten und hatte sich überschlagen. Dabei war die Fahrerin, die nicht angeschnallt war, aus dem Wagen geschleudert worden. Der Notarzt brachte die Frau mit schweren Kopfverletzungen in eine Klinik.

Steinbrechermaschine in Hülben
Mittwoch, 1. September 2010 - 16:06 Uhr

Wie anstrengend der Hausbau noch vor wenigen Jahrzehnten sein konnte, demonstrierte Günther Schwenkel mit seiner Steinbrechermaschine seinem Publikum in Hülben. Er selbst hatte mit dieser in den 60er Jahren sein Eigenheim errichtet und verputzt. Denn die Maschine ist in der Lage sowohl groben Schotter als auch feinen Sand zu produzieren.
Diesen Sand mischt man mit Kalk und so entsteht Putz, der nach belieben noch eingefärbt werden kann. Dabei eignet sich nicht jeder Stein für die Verarbeitung. 97 Prozent Kalk muss ein guter Stein schon haben.


Staatssekretär Drautz auf Denkmalreise auf der Burg Hohenzollern
Dienstag, 31. August 2010 - 18:09 Uhr

Das Land Baden-Württemberg ist reich an Bau- und Kunstdenkmalen. Zu einer der bedeutendsten Burganlagen Deutschlands gehört die Burg Hohenzollern im Zollernalbkreis. Gestern besuchte der Wirtschaftssekretär Richard Drautz dieses Kulturdenkmal im Rahmen seiner Denkmahlreise.

Die Burg Hohenzollern liegt in 855 Metern Höhe und zählt zu den bedeutensten Kulturdenkmalen Deutschlands. Jährlich zieht sie rund 300.000 Besucher aus aller Welt in ihren Bann. Gestern begann hier die viertägige Denkmalreise des Stuttgarter Wirtschafts-Staatssekretär Richard Drautz. Die Zollernburg bei Hechingen war dabei die erste Sation einer Reise, die ihn durchs ganze Land führt.

Er suche die Ziele danach aus, wo Dinge getan werden müssen. Wo restauriert werden muss, bzw. wo restauriert wurde. Und er sehe dann die fertige Restauration, damit er feststellen könne, wie der Mittelbedarf insgesamt sei, so Staatssekretär Richard Drautz.


Denn viele Denkmale werden aus dem Landesinfrastrukturprogramm Denkmalpflege vom Wirtschaftsministerium gefördert. Und dafür ist Drautz zuständig. Die besuchten Orte
profitieren also vom vom Besuch. Nicht so die Burg der Zollern. Denn die
steht in Privatbesitz und nicht im Verantwortungsbereich des Landes.

Man sei der Öffentlichkeit absolut zugänglich und versuche die Burg nur durch Besuchergelder zu erhalten. Außerdem sei man außerordentlich glücklich, dass Herr Drautz gestern gekommen sei, so Burgverwalterin Anja Hoppe.

Über den Besuch des Wirtschafsstaatsekretärs können sich in den kommenden Tagen aber auch unbekanntere Denkmal-Orte freuen.

Auf der einen Seite besuche er Baudenkmäler auf der anderen Seite aber auch Ausgrabungen. Es sei unheimlich wichtig dieses zu tun, damit auch durch die Medien dies in der Bevölkerung in den Mittelpunkt gerückt werde, so Drautz.

Denn der Erhalt von Kulturdenkmälern wie dem Hohenzollern - so der Mann aus Stuttgart- - leiste auch einen erheblichen Beitrag für die Anliegergemeinden, sei eine Investition in die Zukunft - und trage somit zu einer nachhaltigen Stadt- und Dorfentwicklung bei.

6 Jahr Montagsdemo in Reutlingen und Aktion "Letztes Hemd"
Dienstag, 31. August 2010 - 18:03 Uhr

Mit rund 20 Teilnehmern hat die wöchentliche Montagsdemonstration auf dem Reutlinger Marktplatz gestern Geburtstag gefeiert. Seit nunmehr 6 Jahren kann hier jeder seine Meinung zur aktuellen politischen Lage äußern.
Dabei stehen die Hartz IV-Gesetze der Bundesregierung seit Beginn der Veranstaltung im Fokus der Proteste. Anläßlich des Jubiläums gab es jetzt die Aktion "letztes Hemd".

Man wolle mit dieser Aktion der Regierung das letzte Hemd mit einer politischen Botschaft darauf ins Regierungsviertel hängen, denn bei den Armen werde gespart, nur um den Reichen nicht zu nahe zu treten, so Initiatorin Natalie Kuczera.

Im September wird der Haushalt in den Bundestag eingebracht.
Dann sollen die "letzten Hemden" - die bis dato im ganzen Land gesammelt werden - mit Aufschriften wie "Oben besteuern, statt unten streichen" an einer Wäscheleine vor dem Bundestag hängen.

Stadthallenführung Reutlingen mit Kinderferienprogramm
Dienstag, 31. August 2010 - 17:53 Uhr

Die Teilnehmer des Kinderferienprogramms der Stadt Reutlingen durften gestern einen exklusiven Blick hinter die Kulissen der neuen Stadthalle werfen.
Bevor es jedoch auf die Baustelle selbst ging, stellte Projektleiter Klaus Kessler seinem Publikum die Pläne vor.
Auf Bildern sahen die Kinder, wie die Halle nach ihrer Fertigstellung aussehen wird.
Mit einem Helm geschützt überzeugten sich die Kleinen schließlich von den Fortschritten bei den Bauarbeiten.
Diese lägen bisher voll im Zeitplan, der eine Einweihung der Stadthalle Ende des Jahres 2012 vorsieht. Und auch die Kosten befänden sich derzeit im eingeplanten Budget von rund 31 Millionen Euro.

Ausstellung Pfullinger Trinksitten
Dienstag, 31. August 2010 - 17:51 Uhr

Pfullinger Bier, Most, Wein und Saft. Geschichte und Geschichten dieser Getränke gibt es in der Ausstellung "Pfullinger Trinksitten" zu entdecken.
Ein vielfältiges Programm geht den flüssigen Köstlichkeiten auf den Grund und zeigt die damit verbundenen Gewohnheiten.
Der Schwerpunkt liegt bei den nicht-alkoholischen Getränken. So gibt es einen Einblick in das Leben des früheren Wirts Jakob Steiger. Er betrieb das alkoholfreie Wirtshaus.
Über 200 Jahre ist die Pfullinger Brauereigeschichte schon alt. Unzählige Originalgegenstände dokumentieren die Rolle des Gerstensafts in der Stadt.
Noch bis zum 24. Oktober ist die Ausstellung im Stadtgeschichtlichen Museum "Schlössle" in Pfullingen zu sehen.

20. Degerfelder Flugplatzfest
Montag, 30. August 2010 - 17:42 Uhr

Das 20. Degerfelder Flugplatzfest war dieses Wochenende ein Ereignis für die ganze Familie.
Der Luftsportverein bot einen Einblick in die Facetten des Luftsports und in die Geschichte der Fliegerei.Beim zweitägigen Flugplatzfest demonstrierten die Piloten ihre Flugkünste, die mit Musik untermalt wurden.Neben zahlreichen Flugzeugen gab es bis zu vierhundert zwei- und vierrädrige Oldtimer zu sehen.Der Höhepunkt der Veranstaltung war der Besuch der Jagdmaschine Me 109.
Der Flieger aus dem Zweiten Weltkrieg machte einen zehnminütigen Rundflug über den Köpfen der Besucher.

Modellflug in Kusterdingen
Montag, 30. August 2010 - 17:40 Uhr

Auch der Modellflugclub Kusterdingen zeigte seinen Besuchern am Wochenende jede Menge Fluggeräte - nur in Klein.Hobbybastler führten ihre selbstgebauten Modelle vor, die sie mittels einer Fernbedienung vom Boden aus steuerten. Doch nicht alle Mini-Flieger konnten in die Luft gehen. Denn der starke Wind hielt einige Fluggeräte fest am Boden. Die Gefahr dass die Flugzeuge, in denen zum Teil Material von mehreren tausend Euro verbaut ist, abstürzen, war zu groß. Lediglich die kleinen Flächenmodelle konnten, unbehelligt von der Witterung, in die Wolken steigen.

Im Verborgenen - Hohenzollerisches Landesmuseum in Hechingen öffnet Depots
Sonntag, 29. August 2010 - 14:43 Uhr

Jahrelang haben sie "Im Verborgenen" geschlummert - die Stücke, die derzeit in der gleichnamigen Ausstellung im Hohenzollerischen Landesmuseum in Hechingen zu sehen sind. Für gewöhnlich lagern diese Exponate im Depot, denn die Ausstellungsfläche ist begrenzt.

Bei Museumsleiter Dr. Stefan Schmidt-Lawrenz war bereits vor längerer Zeit der Gedanke aufgekommen, die Depotstücke der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Denn man werde
oft gefragt: was machen die eigentlich in dem Museum, wenn es grade keine Ausstellung gibt? Seit weit über 100 Jahren werden im Hechinger Landesmuseum geschichtsträchtige Stücke inventarisiert, fotografiert und schonend aufbewahrt.

Wie ernst das Museum diese Aufgabe nimmt, ist am Zustand der Objekte abzulesen. Das älteste Stück ist ein Trichterrandtopf aus der Zeit um 1000 v. Chr. Doch die Ausstellung zeigt, dass es hier nicht nur archäologische Funde geht. Gezeigt wird also derzeit ein breites Spektrum aus den Depots. Dieses reicht vom örtlichen Notgeld der Weimarer Republik über Schandmasken aus dem 17. Jahrhundert bis hin zu klösterlichen Reliquienbildern des frühen 18. Jahrhunderts.

Noch bis zum 17. Oktober können Besucher die Exponate in der Sonderausstellung "Im Verborgenen" betrachten. Danach verschwinden diese wieder auf unbestimmte Zeit im Depot des Hohenzollerischen Landesmuseums.

In den RTF1-Sommerwochen: Drei Reutlinger Hundebuchautorinnen
Sonntag, 29. August 2010 - 14:38 Uhr

In unseren RTF1 Sommerwochen geht es ab heute um Menschen aus der Region - und um ihre Geschichten. Und wir starten mit drei Buchautorinnen, bei denen sich alles um bellende Vierbeiner dreht.

Die Verhaltensbiologin Dr. Gabriele Lehari und die Hundetrainerinnen Uta Reichenbach und Tanja Sinner verbindet eine große Leidenschaft. Sie beschäftigen sich seit vielen Jahren mit Hunden. Und natürlich sind sie auch selbst begeisterte Hundebesitzerinnen.

Hunde sind nach neuesten Erkenntnissen mindestens seit
14 000 Jahren die treuesten Begleitern des Menschen. Neue Tests haben zudem bewiesen: die beliebten Vierbeiner gehören zu den intelligentesten Säugetieren.

Nicht erst in den Zeiten der Diskussion um Kampfhunde und regelmäßigen Medienerichten über Zwischenfälle, gibt es aber rund um den Hund noch viele offene Fragen, Halbwahrheiten und auch Irrtümer. Auch unter vielen Hundebesitzern sei nicht klar, welche Veantwortung sie trügen. Und wie man damit richtig umgehe, so die Verhaltensbiologin Dr. Gabriele Lehari. Mit den eigenen Publikationen wolle man genau hier ansetzen.

Im Reutlinger Oertel und Spörer-Verlag sind mittlerweile zahlreiche Hundebücher von Lehari und ihren Mitstreiterinnen erschienen. Die Palette reicht dabei von Tipps für die richtige Verständigung mit den Vierbeinern, über perfektes Gehorsamstraining - dem sogenannten "Obedience"- bis hin zum Umgang mit sogenannten Problemhunden.

Ein gesundes Sozialverhalten wird dabei schon früh gelegt - am besten schon in der Welpenerziehung durch ihre Besitzer, so die Hundetrainerin Ute Reichenbach. Sie hat mit Lehari zusammen das Buch "Der zuverlässige Begleithund“ verfasst und weiß, dass ein kleiner Hund möglichst früh mit den Umwelteinflüssen vertraut gemacht werden sollte. Das Mittel der Wahl sind hier Welpengruppen, wo Junghunde früh auf Artgenossen treffen. Dort lernen Welpen miteinander zu kommunizieren und sich sozial einzuordnen. Geschieht dies nicht, kann es dann in der Tat zu Störungen und Verhaltensauffälligkeiten kommen. Mit unerwünschten Folgewirkungen für Tier - und Umwelt. Ein Hund kann dann Ängste entwickeln, die später zu Problemen mit Artgenossen und Menschen führen. Solche Vierbeiner könnten dann aus Unsicherheit auch einmal zuschnappen. Erziehung funktioniere dabei nur individuell- ganz wie beim Menschen selbst.

Eine gute und Grunderziehung ist bei Hunden also nötig. Dabei kann dieses Lernen richtig angepackt - weit mehr sein als eine lästige Pflichterfüllung. Denn Gehorsam und Befehle perfekt zu erlernen, ist für die Tiere eine spannende Herausforderung. Diesen Weg geht man bei der "Obedience", der Königssportart im Hundesport.

Hier geht das Lernen, wie die "Obedience"-Trainerin Tanja Sinner erklärt, irgendwann einmal über den Punkthinaus, bei dem der Hund für Gehorsam jeweils sofort belohnt wird. Ein gut trainierter Hund führt dann exakt Kommandos aus, ohne direkt eine Belohnung zu erwarten. Von dieser intensiven Beschäftigung miteinander - so der Ansatz - profitieren letztlich beide: Hund und Herrchen. Die Bücher der Reutlinger Hundebuchautorinnen sind im Oertel und Spoerer-Verlag erschienen.

Regionale Sportmannschaften mit je 2 Siegen und Niederlagen
Sonntag, 29. August 2010 - 14:11 Uhr

Die Oberliga.Kicker des SSV Reutlingen habengestern einen 1:0-Arbeitssieg gegen die Spielvereinigung Neckarelz gefeiert. Vor 700 Zuschauern fiel das Entscheidungstor in der 59. Minute.

In derselben Klasse unterlag die TSG Balingen beim 1.FC Normannia Gmünd auswärts mit 5:3.

In der Toyota-Handball-Bundesliga unterlag der HBW Balingen-Weilstetten am gestrigen Abend knapp gegen die Championsleague-Qualifikanten der Rhein-Neckar-Löwen Zuhause mit 30:31.

Dagegen feierte der Handball-Zweitligist TV Neuhausen in der heimischen Hofbühlhalle mit einem 33:14 bei seinem Saisonnstart einen Kantersieg gegen den TV Groß-Bieberau.

REgionale Stromanbieter befürchten Wettbewerbsnachteile
Sonntag, 29. August 2010 - 14:08 Uhr

Angesichts der derzeitigen Diskussion um längere Laufzeiten von Atomkraftwerken befürchten offenbar mehrere regionale Stromanbieter Wettbewerbsnachteile. Von den Gewinnen aus verlängerten AKW-Laufzeiten profitierten nur die großen Energiekonzerne, so Achim Kötzle, der Geschäftsführer des Bereichs Energiewirtschaft bei den Tübinger Stadtwerken. Kötzle sieht zudem die Gefahr, dass angesichts von billigerem Atomstrom regionale Stromanbieter den Ausbau der erneuerbaren Energien stoppen könnten.

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