RTF 1 - Reutlinger Tübinger Fernsehen
Samstag, der 04. Februar 2012
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Nachrichtenarchiv

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Die Woche ab 28. März 2010

SSV Reutlingen verliert in Bamberg
Samstag, 3. April 2010 - 16:31 Uhr

Einen Dämpfer nach den jüngsten Erfolgen gab es heute für die Fußballer des SSV Reutlingen. In der Auswärtspartie bei Eintracht Bamberg gab es für die Mannschaft von Trainer Roland Seitz eine 3:1-Niederlage. Nach einer torlosen ersten Hälfte drehten die Gastgeber im zweiten Spielabschnitt auf und entschieden durch Tore von Finnemann, Görtler und Heyer die Partie. Alban Meha gelang kurz vor Schluss nur noch der Ehrentreffer für die Gäste. Für den SSV bedeutet das Platz 14 in der Regionalliga Süd, in einer Woche empfängt man zuhause das Tabellenschlusslicht Bayern Alzenau.

Tore:
1:0 Finnemann (54.)
2:0 Görtler (75.)
3:0 Heyer (78.)
3:1 Meha (88.)

Haller-Haid fordert mehr Plätze an beruflichen Gymnasien
Samstag, 3. April 2010 - 16:16 Uhr

Die Tübinger SPD-Landtagsabgeordnete Rita Haller-Haid fordert von der Landesregierung mehr Plätze an beruflichen Gymnasien. Gerade in der jetzigen unsicheren Situation auf dem Arbeits- und Ausbildungsmarkt sei es wichtig sicherzustellen, dass tatsächlich alle Bewerber mit den erforderlichen Voraussetzungen an ein berufliches Gymnasium ihrer Wahl wechseln könnten. Mit ihrer Forderung will Haller-Haid an das vergangene Jahr erinnern. Damals hätten nicht alle Bewerber in der Region tatsächlich auch einen Platz an einem beruflichen Gymnasium erhalten.

Jungingen gewinnt Bioenergiewettbewerb
Samstag, 3. April 2010 - 16:15 Uhr

Die Gemeinde Jungingen im Zollernalbkreis gehört zu den Gewinnern beim landesweiten Bioenergiewettbewerb um Fördermittel. Dies gab jetzt der Stuttgarter Staatssekretär im Wirtschaftsministerium bekannt. Das Projekt zur Energieerzeugung aus Stroh und Heu wird demnach mit insgesamt 250 000 Euro gefördert. Der Bioenergiewettbewerb des Landes soll innovative Vorhaben zur Energieerzeugung unterstützen. Die Landesregierung will auf diese Weise den Anteil der regenerativen Energien vorantreiben.

4 Verletzte bei Unfall auf B 465
Samstag, 3. April 2010 - 16:14 Uhr

2 Schwer- und 2 Leichtverletzte, das ist die Bilanz eines Verkehrsunfalls, der sich am Donnerstag gegen 21 Uhr auf der B 465 zwischen Bad Urach und Seeburg ereignet hat. Ein 19 Jahre alter BMW- Fahrer war aufgrund überhöhter Geschwindigkeit im Schneetreiben auf die Gegenfahrbahn geraten und dort mit einem entgegenkommenden Fiat zusammengestoßen. Der Unfallverursacher und seine Beifahrerin erlitten bei dem Zusammenprall schwere Verletzungen, die Insassen des anderen Fahrzeugs wurden leicht verletzt. Die Bundesstraße musste für die Dauer der Bergungsarbeiten gesperrt werden.

Osterküken im Reutlinger Naturkundemuseum
Samstag, 3. April 2010 - 16:13 Uhr

Was aus den Eiern wird, die dieser Tage nicht zu Ostereiern werden, kann derzeit im Reutlinger Naturkundemuseum bewundert werden. Seit mehreren Jahren schlüpfen dort pünktlich zu den Feiertagen die Osterküken. 3 Wochen werden die Eier unter ständiger Kontrolle der Museumsmitarbeiter ausgebrütet. Die Aktion richtet sich vor allem an die kleinen Besucher des Museums, die staunend das Gewusel zwischen all den unbewegten Exponaten betrachten. Aber auch wenn das Verlangen noch so groß ist: Anfassen und Streicheln ist verboten, das wäre zuviel Aufregung für den gefiederten Nachwuchs. Wenn die Küken größer geworden sind, kommen sie zurück auf den Bauernhof, auf dem sie vor wenigen Wochen als Ei ihren Anfang genommen haben.

Wiederauferstehung und Neuanfang - Was Ostern für Christen und Nicht-Christen bedeutet
Freitag, 2. April 2010 - 18:13 Uhr

Wissen Sie, was am heutigen Karfreitag gefeiert wird oder was eine Karwoche ist. Warum das Osterfest für Christen in aller Welt das höchste aller Feste ist und wie Hase und Ei dazu passen? Wir haben uns für Sie auf Spurensuche begeben.

Kirchen sind Stein gewordene Manifeste des Glaubens. Und wie hier, in der Reutlinger Marienkirche, feiert die Christenheit in der Osterwoche derzeit weltweit ihre wichtigsten Gedenktage. Die christlichen Kirchenbesucher soll der heutige Karfreitag dabei an ein zentrales Ereignis vor 2000 Jahren erinnern der Kreuzigung Jesu Christi .

Das Gefühl von Trauer und Abschied soll deshalb die sogenannte Kar-Woche vor Ostern bestimmen. Das althochdeutsche Kara bedeutet Trauer und Klage. Jene 7 Tage vor Ostern wurden früher deshalb traditionell nicht nur zur Besinnung auf das Wesentliche , sondern auch zum Fasten genutzt. Der kirchliche Ostersonntag steht hingegen ganz im Zeichen des Himmels. Hier wird der Wiederauferstehung des gekreuzigten Schmerzesmanns von den Toten gedacht. Damit so, der Reutlinger Dekan Dr. Jürgen Mohr , erfülle sich an Jesus Christus das Versprechen Gottes auf ewiges Leben, die Erlösung von irdischen Qualen und von Schuld.

Der Tod und die Wiederauferstehung Jesu - für Gläubige symbolisieren sie auch ein individuelles Versprechen auf das Ende allen irdischen Leidens, die Vergebung der Sünden und die Hoffnung auf einen Neubeginn.

Was der Tod und die Feier der Wiederauferstehung ihres Heilsbringers für die Christen ist, das hält darüber hinaus aber auch Anknüpfungspunkte zu anderen kulturellen und religiösen Traditionen bereit.

Das christliche Osterfest wurde einst auf die Zeit der jüdischen Neumondfeier gelegt. Eine Konstellation der Gestirne, die auch vielen nicht-christlichen Kulturen seit jeher als symbolischer Neubeginn und das Wiederbeleben der Natur nach dem Winter gilt. Dieser Gedanke spielt auch bei den hiesigen Osterbräuchen eine Rolle. Eier als fester Bestandteil oder die traditionellen Osterfeuer erinnern an uralte vor-christliche Traditionen.

Einst wie heute wurde dann der Zeit gedacht, in der die Frühlingswärme der Natur den Weg zu neuem Leben ebnet. So eint jenseits des christlichen Verständnisses die Zeit um Ostern auch ein gemeinsamer Gedanke: die Osterzeit feiert das Leben und steht für Erneuerung und Neubeginn - durch alle Zeiten und über alle Kulturen und Religionen hinweg.

20 Jahre Wiedervereinigung - Joachim Gauck zu RTF1 über den Stand der deutschen Einheit
Freitag, 2. April 2010 - 18:06 Uhr

Als die DDR unterging, gehörte er zu den profiliertesten Bürgerrechtlern. Er war Sprecher des Neuen Forums und dann im vereinigten Deutschland von 1990 bis 2000 der erste Bundesbeauftragte für die Stasi Unterlagen. Joachim Gauck hat in der letzten Woche Tübingen besucht und sein autobiographisches Buch Winter im Sommer, Frühling im Herbst“ vorgestellt. Wir haben mit ihm über sein neues Werk und den Stand der Wiedervereinigung gesprochen.

Ins Tübinger Rathaus war er gekommen, um sich ins goldene Buch der Stadt einzutragen. Diese Ehrung des Mannes, den Boris Palmer in seiner Laudatio als beispielhafte moralische Autorität bezeichnete, galt aber auch der Tätigkeit von Gauck im vereinigten Deutschland. Als erster Chef der neuen Stasi-Unterlagen-Behörde hatte sich der geborene Rostocker für das Offenhalten der Stasi-Unterlagen, die kritische Aufarbeitung des DDR-Regimes und die Bestrafung der Täter eingesetzt. Gauck war auf Einladung des Vereins "gegen Vergessen - für Demokratie“ nach Tübingen gekommen, um dort über sein autobiographisches Buch "Winter im Sommer, Frühling im Herbst“ zu diskutieren.

Der Titel seines Buches beziehe sich auf Lebenssituationen, so Gauck. Der Sommer sei ihm zu Winter geworden, als sein Vater einst von kommunistischen Schergen abgeholt wurde. Den Frühling im Herbst habe er 1989 erlebt, als die Mauern im kommunistischen Deutschland fielen.

Nicht nur das einst geteilte Berlin - aus Sicht Gaucks - Beweis und Symbol, dass auch die Wiedervereinigung vorankommt Die Ostdeutschen und ihr Land glichen sich dem Westen wieder an - zumindest strukturell sei man schon weit gediehen. Es gebe funktionierende Gerichte, eine freie Medienlandschaft. Was durch die DDR fehle, sei der bürgerliche Mittelstand, der nicht nur Jobs bringe, sondern auch Bewußtsein für die Vorteile von Freiheit und Eigenverantwortung. Konkret bedeute dies, dass noch viele mental nicht in der Freiheit angekommen seien. Dem einen oder anderen mache diese sogar Angst.

Die Menschen im Osten und deren politische Kultur seien noch immer von Diktaturerfahrung, Fremdbestimmung und Orientierungssuche bestimmt. Ändern werde sich dies erst mit den kommenden Generationen - die von Kindesbeinen ihren Weg in Freiheit und Eigenverantwortung suchten.

Aprilscherz - Kein Bernsteinzimmer in Reutlingen
Freitag, 2. April 2010 - 17:58 Uhr

Es wäre zu doch schön gewesen: das verschollene Bernsteinzimmer im Reutlinger Frankonenstollen und ein neues Museum direkt neben der Stadthalle. Unsere Sensationsmeldung von gestern war natürlich ein Aprilscherz.

Zweifellos ist es schön, hier nahe der alten Reutlinger Mühle, am Frankonenweg. Aber Unentwegte, die heute morgen den Weg zum Stolleneingang fanden, rüttelten vergeblich an den Türen. Die alten Gänge aus Weltkriegszeiten sind zwar nach Überzeugung der Denkmalschützer vom Regierungspräsidium Tübingen zwar durchaus erhaltenswert und Gegenstand historischer Forschungen. Das sagenumwobene Bernsteinzimmer aus St.Petersburg findet sich hier aber nicht - und bleibt deshalb bis auf Weiteres im Dunkeln der Weltgeschichte verschwunden.

Natürlich gibt es deshalb auch kein neues Museum - direkt neben der noch zu bauenden Stadthalle. Die Stadt muss also nach dem 1.April nach anderen Attraktionen Ausschau halten.
Bosch. Ein Spaziergang an den Frankonenweg lohnt sich aber trotzdem. Denn das Areal an der Echaz gehört zu den wenig bekannten aber schönsten Ecken in Reutlingen.

Osterei-Ausstellung in Rottenburg
Freitag, 2. April 2010 - 17:56 Uhr

Kunstwerke auf zarter Schale - unter diesem Motto zeigt eine Osteraustellung im Haus am Nepomuk in Rottenburg derzeit wieder einmal, was sich kunstfertige Männer und Frauen einfallen lassen, um aus weißen Eiern kleine Kunstwerke zu gestalten. Gezeigt werden Ostereier aller Größen. Neben winzigen Kleinoden aus Finkeneiern stehen ebenso auch bemalte Goliathe. Wie diese Riesen-Eier, die vom australischen Vogel Strauß stammen. Die Rottenburger Sammlung stammt von Herta Seidel und eröffnet einen Blick auf unterschiedlichste Motive und Bearbeitungstechniken.
Katholisch geprägte Ikonenmalereien sind dabei ebenso vertreten wie solche aus dem christlich-orthodoxen Kulturkreis. Unter den rund 600 ausgestellten Objekten finden sich klassische Ostermotive ebenso wie Motive aus unserer Märchenwelt. "Kunstwerke auf zarter Schale"- noch bis zum 11. April im Haus Nepomuk in Rottenburg. Die Sammlung ist an Sonn- und Feiertagen von 11 bis 18 Uhr und werktags von 14 bis 18 Uhr zu sehen.

Wetter weiterhin kühl
Freitag, 2. April 2010 - 17:55 Uhr

Auch in der Region kämpfen die letzten Reste des Winters weiterhin mit dem beginnenden Frühling. Wie hier bei Eningen im Landkreis Reutlingen war die Landschaft heute morgen dick mit Reif überzogen. Nur vereinzelt zeigen sich schon zaghafte Boten der wärmeren Jahreszeit. Den aktuellen Wetterprognosen der Metereologen zu Folge liegt der Frühling leider auch für die kommenden Osterfeiertage erst einmal noch in weiter sehnsuchtsvoller Ferne.

Fastenzeit- 4 Wochen mit Hartz IV
Donnerstag, 1. April 2010 - 17:32 Uhr

Die Diakonieverbände Reutlingen, Münsingen und Bad Urach berichteten hier von ihren Erlebnissen. Sie riefen vor 7 Wochen ihre Büger auf, sich am Hartz IV- Versuch zu beteiligen. Am Ende lebten rund 120 sonst besser gestellte Menschen einige Wochen lang nach den Hartz IV- Sätzen.Große politische Diskussionen lösten die neuen Regelsätzefür Langzeitarbeitslose aus. Seit heute gibt es jetzt zwar für Hartz IVler 19 Prozent mehr, das Fastenexperiment orientierte sich aber noch am alten Satz. 4 Euro 43 hat ein Hartz VIler pro Tag zur Verfügung. Das Ergebnis des Versuchs: schockierend.Satt werden würde man mit dem Arbeitslosengeld. Aber das weit schwerwiegendere Problem liege in der Menschenwürde. Denn faktisch bedeute Hartz 4 den Ausschluß aus der Gesellschaft. - skandalöse Umstände für ein reiches Land, finden die Teilnehmer.Die Diakonien wollen jetzt Kontakt zu Abgeordneten aus dem Landkreis aufnehmen unddiesen ihre Erlebnisse mitteilen. Das Ziel: die Politik für eine Regelsatzerhöhung gewinnen. Die Aktion soll, laut Klinger, auch nächstes Jahr wieder angeboten werden.

21. Ausgabe von "Kunst im Rathaus" in Dußlingen zu bewundern
Donnerstag, 1. April 2010 - 11:39 Uhr

Im Rathaus in Dußlingen haben Kunstliebhaber jetzt die Möglichkeit die 21. Kunstausstellung in der Reihe "Kunst im Rathaus“ zu bewundern. Gezeigt werden Fotoaufnahmen von verschiedenen Hobbyfotographen aus dem Steinlachtal und Umgebung. Das Thema - der von den Fotofreunden Ofterdingen - Steinlachtal e. V. durchgeführten Ausstellung - ist frei. Besucher dürfen sich also von einer Bildauswahl aus den unterschiedlichsten Bereichen, wie Pflanzen, Tiere, Menschen, Landschaften und noch vielem mehr überraschen lassen.

Angeblich kein Arbeitsplatzabbau bei Kress-Elektrik
Mittwoch, 31. März 2010 - 17:29 Uhr

Die Firma Kress-Elektrik hat laut Medienberichten ihre Pläne für einen Arbeitsplatzabbau in Bisingen im Zollernalbkreis aufgegeben. Eigentlich sollten dort 50 Stellen gestrichen und weitere 50 zu einer Tochterfirma in die Schweiz verlagert werden. Nach Verhandlungen mit dem Betriebsrat und der IG Metall konnte dies jetzt verhindert werden. Die rund 150 Arbeiter in Bisingen verzichten im Gegenzug auf Urlaubs- und Weihnachtsgeld, sowie auf eine tarifliche Lohnerhöhung. Außerdem soll die Kurzarbeit ausgeweitet werden, so der Bericht.

90 Millionen Euro für 99 Projekte im Landkreis Tübingen
Mittwoch, 31. März 2010 - 17:28 Uhr

Der Landkreis Tübingen kann mit weiteren Zuschüssen aus dem Konjunkturprogramm des Bundes rechnen. Dies verlautete das Finanzministerium in Stuttgart. Mit rund 90 Millionen Euro und 99 geförderten Projekten gehöre Tübingen im Landesvergleich mit zu den Spitzenreitern. Ein Großteil der Gelder komme dabei dem Handwerk und dem Mittelstand zu gute. Die höchsten Einzelbeträge fließen unter anderem nach Tübingen, Gomaringen, Mössingen und Rottenburg.

Zollernalbkreis bekommt 1,6 Millionen Euro Förderung
Mittwoch, 31. März 2010 - 17:27 Uhr

Der Zollernalbkreis kann für 2010 mit rund 1,6 Millionen Fördermitteln aus dem Entwicklungsprogramm für den Ländlichen Raum rechnen. Dies gab der Landrat des Zollernabkreises, Günther Martin Pauli, bekannt. Rund 1,6 Millionen Gelder vom Land und der EU fließen dabei in kommunale Strukturmaßnahmen und an mittelständische Unternehmen. Für Sanierungsmaßnahmen und Neubauten im Balinger Ortskern stehen demnach rund 320 000 Euro bereit. Weitere Fördermittel gibt es für den Bau einer Gemeinschaftseinrichtung. Ziel der Maßnahmen ist es, dem Ausbluten der Ortskerne entgegenzuwirken.

Podiumsdiskussion zum Thema Ernährung an der ESB Reutlingen
Mittwoch, 31. März 2010 - 17:26 Uhr

Wo kaufen die Deutschen ein, wie ernähren sie sich und wer verdient daran. Das war das Thema einer offenen Podiumsdiskussion beim ESB- 14. Wirtschaftsforum , die von dem ZDF-Journalist Marcus Niehaves moderiert wurde. Aber auch komplizierte Bio - Zertifizierungen und Produkte, die irreführend beworben werden, stellten die Experten vor - und klärten damit so manches Missverständnis unter den zahlreichen Zuhörern auf. Ein großes Problem sei , dass viel zu wenige Menschen regelmäßig mit frischen Zutaten kochen würden, sagte die Ernährungsberaterin Dr. Brigitte Bäuerlein. Aber selbst wenn der Wille zur guten Ernährung vorhanden ist - das Eingreifen der Politik sei trotzdem gefordert - so der Tenor in der Runde. Denn nicht wenige Schüler, so der Kritik, müssen aufs gesunde Bio - Mittagessen in Schulkantinen 19 Prozent Mehrwertsteuer bezahlen. Wer hingegen bei McDonalds einen Hamburger zum Mitnehmen kaufe, der zahle nur sieben.

Arbeitslosigkeit in der Region steigt zum Vorjahr nur moderat
Mittwoch, 31. März 2010 - 17:25 Uhr

Die Arbeitslosigkeit in der Region ist im Vergleich zum Februar im Zuge der Frühjahrsbelebung leicht gefallen. Anders sieht es im Vorjahresvergleich aus. Dort sind Zahlen gestiegen - aber weniger stark als angesichts der Krise erwartet. Dies melden die Arbeitsagenturen aus Reutlingen und Balingen. Im Landkreis Reutlingen sind aktuell 5,3 Prozent der Menschen arbeitslos gemeldet. Im Vorjahresvergleich steigt damit die Quote von 4,6 Prozent um 0,7. Im Landkreis Tübingen stehen für diesen Monat 4,9 Prozent Erwerbslose zu Buche. Das sind 0.7 Prozent mehr als 2009. Damals waren 4,2 Prozent ohne Job. In Albstadt sind jetzt 7 Prozent ohne Arbeit. In Balingen liegt die Quote bei 5,9 , in Hechingen bei 5,6 Prozent. In Bad Urach sind aktuell 4,6 Prozent der Menschen arbeitslos. In Münsingen waren im März 4,0 Prozent als erwerbslos gemeldet

Dass es im Vergleich zum Februar leicht weniger Arbeitssuchende gibt, wird von der zuständigen Landesarbeitsagentur zwar positiv betrachtet. Es bestehe aber noch kein Grund zur Entwarnung, da bisher Kurzarbeit eine Menge realer Arbeitslosigkeit abfange. Außerdem sei die Auftragslage vieler Betriebe noch immer schlecht.

Leben wird teurer - Reutlinger Gemeinderäte verabschieden Nachtragshaushalt
Mittwoch, 31. März 2010 - 17:22 Uhr

Erst vor ein paar Monaten hatte der Reutlinger Gemeinderat den Haushalt für das Krisenjahr 2010 verabschiedet. Angesichts der Wirtschaftskrise und geringeren Steuerzuweisungen durch den Bund war damals mit Sparmaßnahmen ein 30 Millionen-Loch gestopft worden. Doch die schlechte Einnahme-Entwicklung hat die Pläne der Stadt überholt. Deshalb musste gestern ein Nachtragshaushalt her. Das Fazit: das Leben in der Stadt wird teurer und die Reutlinger müssen sich von einigen liebgewonnenen Leistungen verabschieden.

Reutlingen, gestern Nachmittag. Während einige Stadtbewohner die Frühjahrssonne geniessen, und Eltern gegen die drohende höhere Kindergartengebühren protestieren
geht es im Gemeinderat bei den Nachtragsverhandlungen unter großem Publikumsandrang ans Eingemachte. Die Stadt muss heute rund 32 Millionen deckeln. Und dies sei nur das Aufwärmen für die nächsten Jahre. Denn, wenn sich die Einnahmen der Stadt nicht bessern, droht bis 2013 ein weiteres 70-Millionen-Loch. Dagegen, so der Finanzbürgermeister, gibt es nur zwei Möglichkeiten: die Einnahmen zu erhöhen und die Ausgaben zu senken. Die erlaubte Schuldenaufnahme ist mit rund 20 Millionen längst ausgeschöpft. 99 Vorschläge lagen den Gemeinderäten zur Entscheidung für einen verfassungsgemäßen Haushalt vor. Es blieb nur die Diskussion um die Akzentsetzung.

Für die Meinung vielersprach der CDU-Fraktionsvorsitzende Andreas vom Scheidt. Letzlich gebe es nur die bekannten Stellschrauben. Es brauche eine abgewogene Finanzpolitik. Angesichts der Lage seien Steuererhöhungen bei Gewerbe und Grund unumgänglich. NOch stärkere Notwendigkeit für Steuererhöhungen sah die SPD und deren Vorsitzender Treutlein. ie kleinenLeute hätten die Finanzkrise nicht verursacht. Jeder müsse jetzt seinen Teil beitragen. Besonders auch die Besserverdienenden. deshälb müssten bei Gewerbe- und grundsteuer die Hebesätze steigen.

Für die Reutlinger wird unter anderem das Wohnen und Grundbesitz teurer. Die Grundsteuer-Hebesätze steigen von 320 auf 400 Prozent. Erhoffte Einnahmen: 3,4 Millionen. Auch wer ein Gewerbe betreibt, wird bei einem Hebesatz von 380 tiefer in die Tasche greifen müssen. Die Gebühren für Kinderbetreuung steigen um 13 Prozent. Fußgänger sind zukünftig klar im Vorteil: denn die Parkgebühren werden steigen. Gegner fast jeglicher Kürzungen waren die Grünen.

Für manche im Rat bleibt da langfrsitig nur die Hoffnung auf Hilfe von außen. Er fordere die Landtags- und Bundestagsabgeordneten der Region auf, in ihren Paralament für eine Verbesserung der kommunalen Finanzausstattung zu sprechen. Aber auch außerhalb der Stadt, das wissen hier die meisten, sind bei Bund und Land die Finanzen klamm. Die Reutlinger müssen sich deshalb langfristig auf kleinere und weniger Bröckchen einstellen.

"Das letzte Abendmahl"- Ausstellung
Mittwoch, 31. März 2010 - 15:08 Uhr

Seit dem 14. März ist in der Friedenskirche Albstadt- Ebingen die Ausstellung "Das letzte Abendmahl“ zu sehn. Dabei geht es um eines der berühmtesten Werke Leonardo da VincisDas Original ist dabei aber nicht im Mittelpunkt. Es geht vor allem um dessen Interpretationen in allen Formen und Farben.Abendmahl- Variationen aus der ganzen Welt lassen sich dabei finden.Mal zeigen sich die Legenden Hollywoods an einem Tisch,oder die Simpsons lachen den Besuchern entgegen.Ursprünglich entstand das Original am Ende des 15. Jahrhunderts und schmückt bis heute eine Wand der dominikanischen Kirche "Santa Maria delle Grazie“ in Mailand.Da Vinci brach damals ein Tabu.Aber auch wenn die zahlreichen da Vinci- Interpretationen unterhaltsam sein können, steckt doch ein christlicher Gedanke dahinter.Dadurch sei er bis heute in jeder Gemeinde gegenwärtig, so Dörrer. Das sei der wahre Grund, weshalb Christen am Gründonnerstag das Abendmahl feiern. Die Ausstellung kann noch bis zum Ostersonntag bewundert werden.

Gewerkschaftsarbeit in Krisenzeiten - IG Metall will Entlassungen und Kopfpauschale verhindern
Sonntag, 28. März 2010 - 14:35 Uhr

In wirtschaftlich harten Zeiten haben es auch die Gewerkschaften nicht einfach. So hatte die IG Metall bereits vergangenes Jahr auf die Forderung nach Lohnerhöhung verzichtet. Wichtigstes Ziel war fortan: Die Arbeitsplätze zu erhalten. Daran hat sich auch 2010 nichts geändert. Aber in der Metall- und Elektroindustrie ist schon leichter Aufschwung zu spüren.

Die Metall- und Elektroindustrie war von der Krise zuerst und besonders schwer betroffen. Doch es geht wieder aufwärts. Viele Firmen in der Region wie Bosch, ElringKlinger und Walter seien aus der Kurzarbeit wieder draußen, so die IG Metall. "Auf der anderen Seite gibt es noch Betriebe und Unternehmen, die ganz enorme Probleme haben", sagte Gert Bauer. "Bei Wafios oder bei Siemens in Tübingen haben wir im massiven Umfang noch Kurzarbeit.'

Die IG Metall wird auch weiterhin vor allem ein Ziel verfolgen: Erhalt aller Arbeitsplätze. Betriebsbedingte Kündigungen will die Gewerkschaft verhindern - in der Regel im Einklang mit den Betrieben. "Im Großen und Ganzen haben wir mit den Unternehmen an einem Strang gezogen", so Bauer. "Es gibt aber auch Ausnahmen, Unternehmen, die Arbeitsplätze abbauen, und da kommt es zu Konflikten.'

Die bekanntesten Konflikte der vergangenen Monate: Still Wagner in Mittelstadt und Automotive Lighting. In Mittelstadt konnte die IG Metall die Verlegung der Gabelstapler-Produktion und den Abbau von 180 Arbeitsplätzen nicht verhindern, dafür aber einen Sozialplan ausarbeiten.

Bei Automotive Lighting dagegen wurden 130 Stellen gesichert. Daneben will sich die IG Metall in den kommenden Monaten aber auch für allgemeinpolitische Themen stark machen. "Wir brauchen eine Zukunft", sagte Gert Bauer. "Sehr viele junge Menschen landen nach der Ausbildung als befristete Arbeitnehmer oder als Arbeitslose, und das kann ja nicht sein.'

Auch gegen die von der Bundesregierung geplante Gesundheitsreform werde die IG Metall protestieren. Eine Kopfpauschale unabhängig vom Einkommen der Menschen sei nicht hinnehmbar.

Walter Tigers Tübingen - TBB Trier 65:54
Sonntag, 28. März 2010 - 14:29 Uhr

Es war ein insgesamt schwaches Spiel, doch am Ende standen die Walter Tigers als Sieger da: Die Tübinger Basketballer besiegten die abstiegsbedrohte TBB Trier mit 65 zu 54. Nach drei nur sehr mäßigen Vierteln hatten die Tigers den Sieg dem vierten Viertel zu verdanken. Da erzielten sie 25 zu 7 Punkten.

HSC 2000 Coburg - TV Neuhausen 27:37
Sonntag, 28. März 2010 - 14:29 Uhr

Auch dem TV Neuhausen ist ein Sieg geglückt: Die Zweitliga-Handballer aus dem Ermstal gewannen in Coburg beim HSC 2000 mit 37 zu 27. Im temporeichen Spiel waren die Gäste von Beginn an die klar dominierende Mannschaft. Dank einer guten Teamleistung setzten sie sich in der achten Minute vom Gegner ab und konnten die Führung im weiteren Verlauf des Spiels weiter ausbauen.

SG BBM Bietigheim - TuS Metzingen 40:25
Sonntag, 28. März 2010 - 14:28 Uhr

Eine blamable Niederlage erlebte dagegen die TuS Metzingen. Die Zweitliga-Handballerinnen verloren ihr Derby bei der SG BBM Bietigheim 25 zu 40. Nach der ersten Hälfte hatten die "Tussies“ gerade mal sieben Tore geschossen, ihre Gegnerinnen 20.

Körper und Geist im Einklang - Messe in Sondelfingen bietet Beratung und Informationen rund um Gesundheit und Fitness
Sonntag, 28. März 2010 - 14:28 Uhr

Das Thema Gesundheit stand gestern im Mittelpunkt der BMB-Messe in der Festhalle in Sondelfingen. BMB bedeutet Body Mind Balance. Die Besucher erwartete ein umfangreiches Beratungsangebot. Ob Fitness, Rückentraining oder Ernährung: Knapp dreißig Anbieter aus der Gesundheitsbranche präsentierten sich und ihre Produkte und Dienstleistungen. Auch wer sich für sein Nordic Walking neue Stöcke beschaffen wollte, sich für Aloe Vera interessierte oder zu den Wanderschuhen greifen wollte, wurde hier fündig.

Geprüft für den Ernstfall - Jugendliche legen in Bad Urach Sanitätsdienstprüfung ab
Sonntag, 28. März 2010 - 14:27 Uhr

34 Nachwuchs-Sanitäter aus dem gesamten Landkreis Reutlingen haben gestern an der Sanitätsdienstprüfung in Bad Urach teilgenommen. Die Sanitätsdienstprüfung ist die nächste Stufe nach dem Erste-Hilfe-Kurs. Eine bestandene Prüfung berechtigt dazu, dem Rettungsdienst assistieren zu dürfen. In diesem Jahr richtete der DRK-Ortsverein Bad Urach die Prüfung aus. Drei Wochenenden lang haben sich die Jugendlichen aus DRK, Jugendrotkreuz und Feuerwehr auf die Prüfung vorbereitet. Dabei mussten sich die Prüfungsgruppen Fallbeispielen stellen und auf jede vorgegebene Situation angemessen reagieren.

Tübinger SPD fordert Finanztransaktionssteuer
Sonntag, 28. März 2010 - 14:26 Uhr

Der Tübinger SPD-Kreisverband fordert eine Finanztransaktionssteuer. Die von der Bundesregierung vorgeschlagene Bankenabgabe lehnt die SPD ab. Die verantwortungsbewussten Banker müssten jetzt die Spielschulden ihrer Zockerkollegen bezahlen, sagte die Kreisvorsitzende Dorothea Kliche-Behnke. Dadurch würden Sparkassen und Volksbanken benachteiligt. Außerdem sei zu befürchten, dass die Banken die neue Abgabe komplett auf die Kunden abwälzten.

CDU Reutlingen will mit City Nord von Stuttgart 21 profitieren
Sonntag, 28. März 2010 - 14:25 Uhr

Die Reutlinger CDU-Gemeinderatsfraktion will die Chancen des Bahnprojekts Stuttgart 21 auch für die Stadt Reutlingen nutzen. In diesem Zusammenhang fordert die Fraktion, den Ausschreibungstext für den Ideenwettbewerb City Nord zu ergänzen. Am Dienstag wird die Ausschreibung im Gemeinderat verhandelt. Stuttgart 21 mache den Flughafen, die Landesmesse und die Stuttgarter Innenstadt schneller erreichbar. Dies mache die City Nord attraktiv für Menschen, die ihren Arbeitsplatz im mittleren Neckarrum hätten, sagte der Fraktionsvorsitzende Andreas vom Scheidt.

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