RTF 1 - Reutlinger Tübinger Fernsehen
Donnerstag, der 17. Mai 2012
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Nachrichtenarchiv

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Die Woche ab 26. Dezember 2010

Es ist ein Mädchen: Erstes Baby der Region kommt in Tübingen zur Welt
Samstag, 1. Januar 2011 - 14:54 Uhr

Das erste Baby, das dieses Jahr in der Region Neckar-Alb zur Welt kam, ist ein Mädchen, und sie wurde in der Universitäts-Frauenklinik in Tübingen geboren. Das Jahr war gerade eine Stunde und 42 Minuten alt, als die kleine Caroline Amélie das Licht der Welt erblickte. Sie ist 52 Zentimeter groß und wiegt 3450 Gramm. Für die Eltern begann das Jahr also mit einem freudigen Ereignis.

Neujahrsnacht verhältnismäßig ruhig
Samstag, 1. Januar 2011 - 14:54 Uhr

In der Neujahrsnacht gibt es auch für die Einsatzkräfte viel zu tun. Allein das Rote Kreuz im Kreis Reutlingen musste zu 69 Notfalleinsätzen und Krankentransporten ausrücken. Ursachen waren vor allem Schlägereien, übermäßiger Alkoholgenuss und unsachgemäßer Umgang mit Feuerwerkskörpern. In Tübingen und Rottenburg kam es zu drei kleineren Bränden. Auf dem Bahnhof in Ammerbuch-Altingen wurde ein 16jähriges Mädchen schwer verletzt, als sie auf dem Bahnsteig ausrutschte und stürzte.

Fahrscheine werden teurer
Samstag, 1. Januar 2011 - 14:53 Uhr

Tickets des Nahverkehrsverbunds NALDO werden ab heute zum Teil teurer. Gleich bleiben die Preise für Kurzstrecken und Stadttarife. Die anderen Fahrscheine werden um 2,6 Prozent teurer. Laut NALDO sind sind die Kosten für Personal, Fahrzeuge und Kraftstoff gestiegen. Kinder ab zwölf Jahren kommen zukünftig besser weg: Bisher kosteten diese bereits den Erwachsenentarif. Ab heute gilt das erst für Jugendliche ab 15. Eine weitere Neuigkeit: auf der Bahnstrecke zwischen Tübingen und Aulendorf sollen ab April wieder schnellere Neigezüge eingesetzt werden.

Vorsicht ist geboten - Beim Böllern lauern auch Gefahren
Freitag, 31. Dezember 2010 - 12:37 Uhr

Nur noch wenige Stunden, dann ist es soweit: das Jahr 2010 gehört der Vergangenheit an. Traditionell wird das neue Jahr von vielen gebührend mit Böllern, Raketen und Feuerwerk begrüßt. Traditionell ist leider aber auch, dass dann bei Feuerwehren, Notärzten und Polizei Hochbetrieb herrscht. Denn leichtsinniges Hantieren mit Böllern und Raketen führt alle Jahre wieder zu zahlreichen Unfällen.

Nicht mehr lange, und der Himmel über der Region wird wieder von Feuerwerksraketen erleuchtet sein. Aber so schön das Feuerwerk auch ist - Raketen und Böller sind nicht ungefährlich. Das zeigt nicht nur ein Vorfall aus dem Jahr 2009, als in Tübingen am frühen Morgen des 1. Januar am Marktplatz ein historisches Fachwerkhaus durch eine fehlgeleitete Rakete in Flammen aufging. Glück im Unglück: Das Haus war unbewohnt. Die Bewohner erfuhren im Urlaub von der unliebsamen Überraschung. Seither herrscht in der Tübinger Innenstadt bei Androhung hoher Geldstrafen seither ein absolutes Feuerwerksverbot.

Aber nicht nur Feuer und Sachschäden drohen durch unvorsichtiges Hantieren mit Feuerwerk. Vor allem Kanonenschläge und Chinaböller können zu irreparablen Hörschäden führen. Aber nicht nur für die Ohren, auch für die Augen kann das Silvesterfeuerwerk schädlich sein, so Karl Ulrich Bartz-Schmidt von der Tübinger
Augenklinik am UKT. Er warnt vor einem allzu leichtsinnigen Umgang mit Böllern und Raketen.Gefährlich sei vor allem Feuerwerksware aus dem Ausland. Durch höhere explosive Bestandteile und stärkere Druckentfaltung könne es beispielsweise zu Augapfelzerreißungen kommen - und den Verlust des Augenlichts.

Die in Deutschland zugelassenen Sprengkörper seien hingegen relativ sicher, so Bartz-Schmidt. Trotzdem: Bestimmte Vorsichtsmaßnahmen sollte man auch bei ihnen einhalten.
Dazu gehört vor allem ein Sicherheitsabstand zum Feuerwerk -das gilt auch für Zuschauer. Besondere Vorsicht ist auf Brücken geboten, vor allem über Straßen und Wegen. Er selbst, so Barzt, kenne aus seiner Zeit in Köln einen Fall, bei dem eine durch eine Frau gezündete Rakete deren Auge getroffen habe.

Zum Glück sind derartige Unfälle selten. In der Region Neckar-Alb habe es bisher selten schwere Augenverletzungen durch Feuerwerkskörper gegeben. Damit das so bleibt, sollte man also Vorsicht walten lassen. Dann kann man das Silvesterfeuerwerk ganz unbeschwert genießen.

Silvester: Polizei weist auf Verbote hin
Freitag, 31. Dezember 2010 - 12:28 Uhr

Mit Blick auf die bevorstehende Silvesternacht warnt die Polizei noch einmal eindringlich vor illegalen Feuerwerkskörpern. Zugelassen sind nur Produkte, die von der deutschen Bundesanstalt für Materialforschung geprüft wurden. Das ist an einem Zulassungszeichen und den Gebrauchshinweisen in deutscher Sprache zu erkennen. Die Einfuhr und der Besitz von verbotenen Feuerwerkskörpern ist strafbar. Geböllert werden darf zudem nur am 31.12. und am 1.Januar - und zwar nicht in unmittelbarer Nähe von Kirchen, Krankenhäusern oder Altenheimen. Auch das Schießen und Werfen auf Personen und Tiere ist strengstens verboten.

Zufahrtssperrungen zu Aussichtspunkten in Reutlingen
Freitag, 31. Dezember 2010 - 12:27 Uhr

Wer in Reutlingen die Achalm oder den Georgenberg als Aussichtspunkt für das Silvesterfeuerwerk nutzen will, muss sich auf einen längeren Fußmarsch einstellen. Ab 22 Uhr werden die Zufahrtsstraßen für PKW gesperrt. Dann gibt es auf der Steinenbergstraße ab der Ecke Berggasse kein Durchkommen mehr. An der Achalm ist die Weiterfahrt am Achalmer-Sträßle Höhe Richard-Wagner-Straße gesperrt. In Tübingen gilt wie im Vorjahr ein Feuerwerksverbot im gesamten Bereich der historischen Altstadt.

Stadtbibliotek Reutlingen zeigt Ausstellung "Märchenwelten"
Freitag, 31. Dezember 2010 - 12:25 Uhr

Die Weihnachts- und Winterzeit ist für viele auch "Märchenzeit“ - diese Tradition nimmt derzeit eine Ausstellung in der Reutlinger Stadtbibliothek auf. Dort werden im Ausstellungseck derzeit Exponate aus der Umfangreichen Sammlung der Stuttgarter Autorin Aiga Klotz ausgestellt.

Zu sehen sind historische oder aktuelle Kinderbücher, Puppen oder Spiele rund um dies Thema. Die Objekte decken den Zeitraum der letzten 150 Jahre ab - und geben dadurch auch einen Einblick, wie sich die Sichtweise auf Märchen mit den Zeiten verändert hat.

Neben bibliophilen Raritäten wie Faksmilies von Originalmanuskripten der märchensammelnden Gebrüder Grimm
bietet die Ausstellung auch Kindern die Möglichkeit einer Entdeckungsreise in die Märchenwelt vertrauter Figuren und Szenen. Noch bis zum 5. Februar 2011.

Schwäbischer und BadischerTurnerbund präsentieren Turngala in Tübingen
Freitag, 31. Dezember 2010 - 12:24 Uhr

"Grenzenlos" - so ist in diesem Jahr die traditionelle Turngala 2010/2011 betitelt, die wie gestern Abend in der Tübinger Paul Horn-Arena derzeit durch dreizehn Städte des Landes zieht. Zweieinhalb Stunden dauert die Show mit internationalen Akrobaten und Akteuren. Gezeigt werden Elemente aus Turnen, Gymnastik und Sport. Dafür steht die enge Zusammenarbeit von Schwäbischem und Badischem Turnerbund. Die Turngala zwischen dem alten und dem neuen Jahr ist seit Jahren beliebt beim Publikum. Die Vorstellung gestern war ausverkauft. Wer die Show noch sehen möchte, muss laut Veranstalter wegen überfüllter Hallen auf die zweite Tourhälfte ab dem 4. Januar setzen. Mehr Informationen dazu gibt’s im Internet unter www.turngala.de.

Brand in Pliezhausener Dachgeschosswohnung
Donnerstag, 30. Dezember 2010 - 15:49 Uhr

In Pliezhausen im Landkreis Reutlingen ist am Dienstag Nachmittag in der Uhlandstraße eine Dachgeschosswohnung ausgebrannt. Auch der Dachstuhl des Mehrfamilienhauses wurde dabei komplett zerstört. Beim Löschen waren 61 Einsatzkräfte vor Ort. Verletzt wurde niemand. Der Sachschaden beträgt rund 200 000 Euro. Zur Brandursache ermittelt jetzt die Polizei.

Thomas Brudny weiterhin vermisst
Donnerstag, 30. Dezember 2010 - 15:48 Uhr

Die Rottenburger Polizei sucht weiterhin mit Hochdruck nach Thomas Brudny. Wie berichtet verließ der 27jährige am 27.12. gegen 3 Uhr 20 die Rottenburger Diskothek "The Smike" in der Siebenlindenstraße. Ein Video zeigt , dass Brudny zum großen Parkplatz vor der Gaststätte "Krokodil" ging. Dort telefonierte er mit seinem Handy und verschwand in Richtung "Wilhelm-Maybachstrasse". Seither ist das Handy des 27jährigen ausgeschaltet. Wenn Sie Thomas Brudny seit dem 27.12. nach 03 Uhr 30 Uhr gesehen haben oder Angaben zu seinem Aufenthalt machen können, setzen Sie sich mit der Kriminalpolizei Tübingen in Verbindung unter:
07071 - 9728660.

Erfolgreiche DRK-Blutspendeaktion in Riederich
Donnerstag, 30. Dezember 2010 - 15:46 Uhr

Zahlreiche Mutige und Hilfsbereite haben gestern ihr Blut gespendet. Die DRK Metzingen hatte zu diesem Termin im evangelischen Gemeindehaus in Riederich bei Metzingen aufgerufen. Denn gerade während der Feiertage sei es wichtig, die Krankenhäuser in Baden-Württemberg mit frischen Blutkonserven zu versorgen. Die benötigten ständig Nachschub, da gewisse Blutbestandteile nur drei Tage haltbar sind. Die Helfer hier kamen mit guten Vorsätzen, sie wollten etwas Gutes tun. Bereits nach einer Stunde waren bereits 100 Spender gekommen. Das allein war für die DRK ein ausnehmend gutes Ergebnis. Wer sein Blut ebenfalls für den guten Zweck geben will, kann das am 2. Januar zwischen 10 und 14 Uhr 30 in Lenningen-Gutenberg in der Schlossberghalle tun.

Religiöse und regionale Symbolik - Rottenburger Sülchgaumuseum zeigt historische Weihnachtskrippen
Mittwoch, 29. Dezember 2010 - 14:20 Uhr

Die Tage zwischen Weihnachten und Neujahr nutzen viele Menschen, um Urlaub zu nehmen und sich zu entspannen. Da bietet es sich also auch an, die eine oder andere Ausstellung zu besuchen. Eine ganz besondere gibt es derzeit wieder im Sülchgaumuseum Rottenburg. Dort werden alljährlich historische Weihnachtskrippen aus dem Umland ausgestellt. Die sind oft mehrere hundert Jahre alt. Und über sie lässt sich auch viel über christliche Symbolik lernen. Wir waren für Sie da.

Seit mehr als einem Jahrhundert sind sie hier um die Weihnachtszeit ausgestellt: historische Weihnachtskrippenkleinode aus den Kapellen St.Georg, aus St.Theoderich und der kleinen Kirche "Unserer lieben Frau auf der Altstadt“. Alle drei Krippen vereint eines: sie sind sehr alt. In Sülchgaumuseum sind sie gekommen, weil sie an ihren eigentlichen Herkunftsorten nicht mehr unbeaufsichtigt und unbewacht ausgestellt werden können.

Die Jüngste ist mit rund 150 Jahren diese aus der Kapelle St.Theoderich. Ihre rund 100 Figuren zeigen in der Gestaltung den Übergang vom Spätbiedermeier zum Nazarenenstil. Die älteste der Krippen stammt aus der St. Moritzkirche in Rottenburg Ehingen. Sie ist im ausladenden Stil des Barock entstanden, der in der katholischen Kirche durch bewusste Prachtentfaltung ein Gegengewicht zur Nüchternheit des Protestantismus setzte. Diese Krippe ist wahrscheinlich über 300 Jahre alt.

Ein ganz besonderes historische Kleinod ist dieses Stück. Die Krippe stand ursprünglich in der Kalkweiler Kapelle. und beinhaltet über 200 bis zu 18 Zentimeter große, bewegliche Figuren. Sie sei aus dem Späbarock, so Dr. Kraft Bollinger vom Sülchgauer Altertumsverein e.V. Die Krippe stehe vor einem typischen Krippenberg.

Sie ist dreistufig. Im Vordergrund ist das Geschehen der Heiligen Nacht dargestellt - die Anbetung der Hirten und der Könige. Dazu kommen andere Szenen wie beispielsweise die Hochzeit von Kanaa.

Katholische Symbolik verbirgt sich in den Bekleidungen, die wahrscheinlich aus dem Rottenburger Franziskanerinnenkloster stammen. Die Maria-Figur trägt die für sie drei typischen Farben. Rot als Symbol der Liebe, Blau als Farbe der Treue und Weiß als Symbol der Reinheit und der unbefleckten Empfängnis.

Daneben versteckt sich hier aber auch noch etwas anderes: nämlich schwäbisch-regionale Traditionen. Es gibt einen Postboten, der aus dem 18. Jahrhundert stammt. Nach Bollinger wohl eine der ältesten Figuren. Mit Sicherheit wisse man, dass Postboten eine wichtige Rolle für die Kirche hier spielten. Zu Fuß vom vorderösterreichischen Rottenburg bis nach Bologna ging - das sei für diese eine häufig zurückgelegte Strecke gewesen.

Historische Weihnachtskrippen aus Rottenburg am Neckar im Sülchgaumuseum - zu besichtigen noch bis zum 2. Februar 2011

Harter Winter hat finanzielle Folgen
Mittwoch, 29. Dezember 2010 - 14:10 Uhr

Der kalte und schneereiche Winter könnte die Landkreise, Städte und Kommunen in der Region mit ungeplanten hohen Zusatzkosten belasten. Denn Tage mit starken Neuschneefällen und verschneiten oder glatten Straßen wie zuletzt oft, kosten Städte wie Reutlingen taäglich zusätzlich rund 40 000 Euro - durch zusätzliche Räum- und Streudienste. Der Hintergrund: Kommunale Bedienstete und Beschäftigte der Stadtreinigung müssen dann in den Winterdienst geschoben werden. Die Folge: es entstehen Überstunden. Und die müssen später bezahlt werden.

Mit steigenden Zusatzkosten rechnet man auch bereits im Tübinger Rathaus - wenn der Winter weiterhin so kalt und hart bleibt. Nach der Rechnung der Stadt werden sich im kommenden Frühling die Kosten für Straßenreparaturen von rund 500 000 Euro auf rund eine Million Euro verteuern.

Reutlinger Speditionsunternehmen Betz entlässt 280 Mitarbeiter
Mittwoch, 29. Dezember 2010 - 14:07 Uhr

Das Reutlinger Speditionsunternehmen Willi Betz hat 280 Beschäftigten gekündigt. Ein Konzernsprecher sagte gegenüber RTF1: man ziehe sich aus verlustreichen Geschäften zurück und baue das Unternehmen um. 160 Mitarbeitern habe man Jobs bei Tochterunternehmen angeboten. Für 120 gelte dies nicht - darunter 40 Beschäftigte in Reutlingen. Hintergrund seider harte Preiskampf auf dem Transportmarkt. Zudem ziehe man Lehren aus der Wirtschaftskrise. Der Konzern widersprach der Vermutung von Mitarbeitern, die Entlassungen hätten mit dem Umzug des Juniorchefs Thomas Betz in die Schweiz zu tun. Dort würde weiterhin nur die operative Arbeit geleistet.

Balinger Zollernalbklinikum weiht neue Photovoltaikanlage ein
Mittwoch, 29. Dezember 2010 - 14:06 Uhr

Das Zollernalbklinikum in Balingen hat auf ihrem Neubau eine neue Photovoltaik-Anlage in Betrieb genommen. Damit sollen die Stromkosten gesenkt werden. Die Anlage ist 1500 Quadratmeter gross und erzeugt 48 000 Kilowattstunden pro Jahr. Die Menge entspricht dem Jahresverbrauch von zehn Vierpersonenhaushalten.

Eninger Rapper -Lied für einen guten Zweck
Dienstag, 28. Dezember 2010 - 16:38 Uhr

Das englische Begriff "RAP" steht ganz genau genommen für die Wörter "klopfen" und "pochen" und bezeichnet eine Musik-Richtung: den Sprechgesang. Dieser ist ursprünglich in den schwarzen Ghettos amerikanischer Städte entstanden. Und hat sich meist mit der miserablen sozialen Lage dort beschäftigt. In Deutschland würde man Rapper am ehesten in Großstädten wie Berlin suchen. Rapper gibt es aber auch in der Region. Beispielsweise in Eningen. Wo zwei Cousins zum Mikro greifen - für einen guten Zweck.

Sie sind Cousins - und eigentlich zwei ganz normale Jungs aus Eningen Aber: die 14 und 17 jährigen gehen einem ganz besonderen Hobby nach. Angelo Albano und Michael Kurz rappen. Das ist aber noch nicht alles: Als "U 72" rappen sie- und derzeit für einen guten Zweck.

Die Idee, ihre Rap-Leidenschaft in den Dienst einer guten Sachen zustellen, kam den beiden Jungs ganz spontan zur Weihnachtszeit. Da fiel ihnen auf, wie gut es ihnen selbst geht. Und wie schlecht sich andere Kinder und Jugendliche oft fühlen. Da traf es sich gut, dass der Vater von Michael ein kleines Musikstudio eingerichtet hat. Dort kam den beiden die Idee zu ihrem Song - einer RAP-Adaption von "Alle Jahre wieder".

Auch in ihrem Lied geht es um die Weihnachtszeit, an der sich die meisten freuen. Dass es aber eben auch die andere Seite gibt. Die von Kindern in Afrika oder ärmeren Gegenden, wo es weniger schön ist an Weihnachten, weil es dort weder Geschenke noch ein Festmahl gibt.

Die passenden Beats zum Text fanden die beiden auf einer Internetplattform für Rapper Ein DJ stellt den beiden kostenlos die passenden Töne zur Verfügung. Der Vater von Michael half beim richtigen Abmischen und dem Endergebnis mit.

Jetzt suchen die beiden über die RTF1-Zuschauer noch dringend einen Produzenten. Kommt die CD dann auf den Markt, soll der Erlös komplett an eine Hilfsorganisation gehen. Das könne jede denkbare sein, die sich für Jugendliche in schwierige Situation einsetze - wie beispielsweise UNICEF oder die SOS-Kinderdörfer. Wichtig ist beiden, dass das Geld auch komplett an die Kinder geht.

Zuschauer, die an Bedürftige Spenden möchten, finden Kontakte zu Hilfsorganisationen auch auf unserer Internetseite www.spenden.net .

Viele Menschen genießen trockenes Winterwetter draussen
Dienstag, 28. Dezember 2010 - 16:30 Uhr

Wie hier am Hohenzollern hat das teils schöne, aber immer trockene Winterwetter gestern und heute wieder zahlreiche Menschen nach draußen gelockt. Auch wie direkt unterhalb der Preußen-Burg zu sportlicher Betätigung.

Andere zog es ganz nach oben. Und wer den Aufstieg auf 855 Meter hohen Burgbergkel auf sich nahm, konnte nicht nur den Stammsitz des ehemaligen deutschen Kaisergeschlechts, der Preußen, besichtigen,der zu den meistbesuchten Burgen in Europa gehört.Von ganz oben hält die ganz in Schnee getauchte Landschaft derzeit auch spektakuläre Aussichten auf den winterlichen Albtrauf, die Stadt Hechingen und in die weite Ferne bereit.

Vermissten-Suche: 27jähriger in Rottenburg verschwunden
Dienstag, 28. Dezember 2010 - 16:28 Uhr

In Rottenburg ist seit gestern Morgen ein 27jähriger Mann verschwunden. Laut Tübinger Polizei hielt er sich um 4 Uhr morgens mit Freunden in einer Rottenburger Diskothek in der Siebenlindenstrasse auf. Er begab sich, weil es ihm angeblich zu warm war, leicht bekleidet vor die Diskothek. Dort wurde er in Richtung Osttangente gehend, zuletzt gesehen. Trotz intensiven Suchaktionen mit Polizeihundestaffel und Hubschrauberfehlt seither jede Spur. Der Gesuchte ist rund 1,75 groß, schlank, hat dunkelblonde, kurze Haar. Er trug eine braune Cordhose und einen schwarzen Rollkragenpullover. Hinweis an die Polizei Tübingen unter 07071 - 972-8660.

HWK entschuldigt sich für Mappus-Zitat
Dienstag, 28. Dezember 2010 - 16:25 Uhr

Joachim Eisert, der Chef der regionalen Handwerkskammer, hat sich für ein Zitat von Ministerpräsident Stefan Mappus auf einem Einladungsschreiben entschuldigt. Der umstrittene Satz war auf die Einladung zum gemeinsamen Jahresempfang mit der IHK abgedruckt worden. Das Zitat stammt von der Internetseite von Mappus. Die SPD-Gemeinderatsfraktionen aus Reutlingen und Tübingen hatten der Kammer vorgeworfen, Wahlwerbung für die CDU zu machen und ihre Neutralität zu verletzen.

Neue "Laible & Frisch"-Folgen laufen an
Montag, 27. Dezember 2010 - 12:16 Uhr

Mitten in unserer Region, in Bad Urach auf der Schwäbischen Alb, ist der Schauplatz für die erfolgreiche mundartliche Fernsehserie: "Laible und Frisch". Im vergangenen Jahr begann die Debütproduktion als ein mutiger Versuch. Jetzt haben Produzenten und Schauspieler bereits die zweite Staffel der Serie vorgestellt.

Mit Witz, Charme und schwäbischer Cleverness päsentiert sich ein Bäckerkrieg auf der Schwäbischen Alb. Die zwei Familien "Laible und Frisch" aus der gleichnamigen Serie sorgen mit Verrat, Intrigen und Streit für Unterhaltung bei den Zuschauern. Die erste Staffel entstand als Diplomarbeit. Nach zahlreichen positiven Reaktionen gibt es jetzt sechs neue Folgen. Für den Produzenten Frieder Scheiffele bewahrheitete sich das Sprichwort: wer wagt, gewinnt. Ein Grund für den Erfolg: alle seien mit Herzblut bei der Sache gewesen. Und die Begeisterung merke man dem Produkt an, so Scheiffele. Das Team produziere für die Zuschauer und bei den Zuschauern, also mitten in Baden-Württemberg. Und diese Mischung und die authentizität kommen beim Publikum einfach so, so Scheiffele weiter. Auch die Schauspieler seien beim Publikum beliebt. Zu diesen gehören unter anderem auch Winfried Wagner, der durch die Rolle des Walter Laible seine Leidenschaft zum Backen und Konditern leben kann. Und auch Walter Schultheiß, der aus Film und Theater bekannt ist, bereichert das Team. Der Filmort "Schafferdingen" setzt sich aus Original-schauplätzen in Bad Urach und Umgebung zusammen. Somit wirkt die Serie auch als Touristenmagnet für die Region.Bei den Filmtouren für Zuschauer durch die Kulissen merke Scheiffele, dass beispielsweise der Schauplatz Bad Urach eine rege Nachfrage auslöse. Wer jetzt neugierig geworden ist, wo sich die zweite Staffel abspielt und was passiert, muss nicht mehr lange warten. Die neuen Episoden sind als Doppelfolgen im SWR- Weihnachtsprogramm zu sehen.

Geschenkeumtausch in der Reutlinger Innenstadt
Montag, 27. Dezember 2010 - 12:08 Uhr

Nach den Feiertagen hatten heute die Geschäfte wieder geöffnet - und wie in jedem Jahr strömten wieder zahlreiche Menschen in die Läden, um Weihnachtsgeschenke umzutauschen. Das bedeutet: Hochbetrieb hier in der Reutlinger Innenstadt. Die Gründe für den Umtausch sind verschieden: die Kleidung will nicht richtig sitzen, das Buch hat man schon gelesen oder: ein Geschenk gefällt einem schlichtweg nicht. Dann ist der Andrang groß, das Präsent in etwas sinnvolleres zu verwandeln. Ein positiver Nebeneffekt: beim Kampf durch die Menschenmassen trainiert man sogar noch das ein oder andere Weihnachtsplätzchen ab.

Wintersport statt Weihnachtstrott
Montag, 27. Dezember 2010 - 12:05 Uhr

Statt im Wohnzimmer um den Weihnachtsbaum zu sitzen und Lebkuchen zu essen, hat es gestern viele raus an die frische Luft und in den Schnee gezogen. Sportliche Aktivität war angesagt, hier bei der Wintersport-Arena Holzelfingen. Ob mit Skiern und Snowboards oder auf einem umfunktionierten Schlauchboot - die Abfahrt bereitete bei blauem Himmel und glitzernder Schneelandschaft viel Freude. Und durch die Bewegung und ein warmes Winteroutfit waren die kalten Minus fünf Grad gut auszuhalten. Bei so viel Sport schmeckt dann auch die heiße Schokolade am Abend so gut wie noch nie.

Ausstellung "Antikes Blechspielzeug und Dampfmaschinen" in Hechingen
Sonntag, 26. Dezember 2010 - 16:17 Uhr

Eine Ausstellung im Hohenzollerischen Landesmuseum in Hechingen zeigt derzeit, was im 19. Jahrhundert besonders beliebt unter den Menschen war: Nämlich altes, wertvolles und einzigartiges Blechspielzeug und kleine Männchen, die von Dampfmaschinen angetrieben werden. Perfekt für alle, die in der Weihnachtszeit mal was anderes sehen wollen.

Bei der Ausstellung im Landesmuseum Hechingen ist der Name Programm "Altes Blechspielzeug und Dampfmaschinen". Die ältesten Exponate hier stammen aus der Zeit des ausgehenden 19. Jahrhunderts.

Dampfmaschinen und Blechspielzeug sei eine Sache die ganz eng mit der Industrialisierung, kurz nach dem 18. Jahrhundert zusammen hänge, erklärt der Leiter des Hohenzollerischen Landesmuseums Stefan Schmidt-Lawrenz. Es seien sehr teure Gegenstände gewesen, da sie in Familienbetrieben von Hand hergestellt worden seien. Erst mit der zunehmenden Industrialisierung seien die Spielsachen dann maschinell hergestellt und dadurch etwas billiger geworden.

Zu den beliebtesten Motiven zählten seit dem Aufschwung der Automobilindustrie Fahrzeuge aller Art. Motorräder und Rennwagen finden sich hier ebenso wie Panzer. Doch auch Alltagsszenen wurden in Blech nachgebaut.

Die Exponate stammen von 6 verschiedenen Sammlern aus der Gegend um Hechingen, die sich teilweise spezialisiert hätten, so Schmidt-Lawrenz

Leihgebühren für das Blechspielzeug verlangen die Sammler keine, auch nicht für die Dampfmaschinen. Einige von diesen treiben kleine Handwerker an, die mit Kraft der Maschine ihrer typischen Arbeit nachgehen.

Laut Schmidt-Lawrenz zeige sich etwa ein Messerschleifer in der ganz typischen Tracht aus der Zeit vor 1900 - mit Ballonmütze und Streifenhose. Er stehe an seiner Schleifmaschine die sich dann dampfbetrieben drehe und schleife sein Messer.

Mit der Entwicklung des Kunsstoffspielzeugs in den 1960er Jahren war der Niedergang der Blechspielsachen besiegelt. Zu sehen sind die Ausstellungsstücke noch bis zum 13. Februar kommenden Jahres im Hohenzollerischen Landesmuseum in Hechingen.

Weihnachtliches Schneechaos
Sonntag, 26. Dezember 2010 - 16:07 Uhr

Pünktlich zu Weihnachten hat der Winter die Region mit einer weißen Schneedecke überzogen. Doch die Idylle trügt. So malerisch sich die verschneite Landschaft auch darstellt, so gefährlich sind die Witterungsverhältnisse für Autofahrer. Mancher von ihnen hätte sein Fahrzeug lieber unter der zentimeterdicken Schneeschicht stehen lassen, denn die Polizei Reutlingen zählte 26 wetterbedingte Unfälle binnen 24 Stunden. Dabei entstand ein Gesamtsachschaden in Höhe von 130.000 Euro.

Heiligabend in der Kaiserhalle Reutlingen
Sonntag, 26. Dezember 2010 - 16:06 Uhr

Zu einem Weihnachtsfest der etwas anderen Art hat dieses Jahr die Reutlinger Kaiserhalle eingeladen.
Statt Glühwein und Punsch wurde hauseigenes Bier ausgeschenkt.
Statt mit Puppenhaus und Autorennbahn unterm Christbaum spielten die Gäste mit dem Tischkicker in der Kneipenecke.
Obwohl die Veranstalter sogar auf einen Christbaum und Kerzenschein verzichtet hatten, kam die weihnachtliche Stimmung nicht zu kurz. Für diese sorgten nämlich die anwesenden Besucher mit ihren rot-weißen Zipfelmützen.

IHK blickt positiv ins kommende Jahr
Sonntag, 26. Dezember 2010 - 16:05 Uhr

Das Jahr 2011 verspricht in wirtschaftlicher Hinsicht ein gutes Jahr zu werden. So zumindest IHK-Präsident Christian O. Erbe. Die konjunkturellen Vorzeichen stehen günstig. Viele Betriebe meldeten volle Auftragsbücher. Allerdings müssten jetzt politische Lehren aus Stuttgart 21 gezogen werden. Bürgernähe und Demokratie stehen für Erbe jetzt an oberster Stelle der Prioritätenliste.

Universität Tübingen beteiligt sich an Forschungsprojekt um "Denisova-Mensch"
Sonntag, 26. Dezember 2010 - 16:04 Uhr

Die Universität Tübingen hat sich jetzt an einem Forschungsprojekt beteiligt, im Zuge dessen Hinweise auf einen bislang unbekannten Urmenschen gefunden wurden. Die Erbinformation eines Knochens aus einer sibirischen Höhle war sowohl zum Neandertaler als auch zum modernen Menschen unterschiedlich. Die Forscher nennen den Fund "Denisova-Mensch" - nach der sibirischen Höhle, in der er aufgefunden wurde.

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