CDU-Kreisverband lud zum Jahrestreffen in die Tübinger Kelter
Samstag, 1. November 2008 - 9:18 Uhr
Finanzkrise und drohender Rezession zum Trotz - der CDU Kreisverband Tübingen diskutierte am Donnerstag unbeeindruckt zum Thema "Das C ist für uns Programm“. Zum Jahresempfang in die Tübinger Kelter hatten Klaus Tappeser, Annette Widmann-Mauz und Monika Bormann den Fraktionschef im Bund, Volker Kauder, eingeladen. Doch der verhandelte in Berlin in hundertster Runde mit der SPD zur Erbschaftssteuerreform und konnte nicht kommen.
Stattdessen kam - sein Stellvertreter - Wolfgang Bosbach. Der Rheinländer fühlte sich zunächst auch als genau das -
als Stellvertreter. Bis Annette Widmaun Mauz, seit 1998 für Tübingen im Bundestag, ihn als unterhaltsamen und hochgeschätzen Parteikollegen und Freund lobte. Da freute sich auch Bosbach, dass er hier war. Die entfesselten Märkte, die Lockerung der Forschung mit embryonalen Stammzellen, die Patientenverfügung - auch wenn innerhalb der eigenen Partei die Anhänger durchaus unterschiedliche Meinungen zu den Themen hätten - in allen Bereichen des Lebens stünde die CDU für geteilte Grundwerte, so Bosbach. Das C sei kein Werbegag, und auch nichts Abstraktes, sondern müsse in allen Politikfelder immer wieder neu gelebt werden. Das C im Namen stünde auch weder für katholisch, noch für evangelisch, sondern für christlich. Sorge mache ihm auch weniger, wenn Muslime in eine repräsentative Moschee gehen wollten, sondern dass Christen immer weniger in die Kirche gingen. Wer wenn nicht sie sollte für die eigene Sache einstehen appellierte Bosbach. Der Christdemokrat warb auch für mehr Kinderfreundlichkeit. Kinder seien wichtig für die Balance in einer Gesellschaft - sie seien Freude und Glück und eine Bereicherung. Auch deshalb forderte Bosbach Frauen mehr Chancen auf eine gleichberechtigte Lebensplanung mit Famile und Beruf zu geben.
Mit der Landtagsabgeordneten Monika Bormann und der Bundestagsbageordneten Annette Widmann-Mauz war Bosbach gleich auf zwei erfolgreiche Repräsentantinnen einer solchen Lebensführung im CDU-Kreisverband Tübingen an diesem Abend getroffen.
Spatzennest in Reutlingen-Betzingen eingeweiht
Freitag, 31. Oktober 2008 - 15:38 Uhr
Für kleine Spatzen ist jetzt in Reutlingen-Betzingen ein neues Nest entstanden. Die Kindertagesstätte "Spatzennest“ für 17 Kleinstkinder zwischen 0 und 3 Jahren ist heute von Vertretern der Stadt, Mitarbeitern der Firma Robert Bosch aus Reutlingen und Erzieherinnen eingeweiht worden. Die Bauidee hatte die Bosch-Mitarbeiterin und Mutter Friederike Hahn. Sie hatte in der Vergangenheit selbst Probleme, ihr Kind während der Arbeitszeit unterzubringen. Mit Kolleginnen gründete sie den Verein Spatzennest, der die KITA ins Leben gerufen hat. Die Belegung sei so geregelt, dass zwei Drittel der Plätze an Bosch Mitarbeiter vergeben werden würden, so Hahn. Ein Drittel würden an Reutlinger Kinder gehen. Je nach Erfüllungsgrad könnten auch Kinder von außen, also extern, einen Platz finden, so die erste Vorsitzende. Die Reutlinger Feuerwehr hat beim schnellen Auflegen des Rollrasens im Spatzengarten geholfen. Auch sonst bekam das Projekt jede Menge freiwillige Helfer, sei es von Seiten der Auszubildenden der Firma oder von den Eltern. Im dritten Lehrjahr, so der Auszubildende der Robert Bosch GmbH Stefan Brändle, dürften oder müssten alle ein soziales Projekt machen. Da könne man sich auswählen wo man hin möchte. Brändle und seine Mitstreiter hätten sich dazu entschieden das Gartenprojekt im Spatzennest zu übernehmen. Die KITA Spatzennest soll als erste Einrichtung in Baden-Württemberg Mitglied beim Projekt "Haus der kleinen Forscher“ der Industrie- und Handelskammer werden. Das Vorhaben soll die kleinen Hausbewohner bereits in jungen Jahren dazu bringen sich für die Vorgänge in der Natur zu interessieren.
Spatenstich für altersgerechte Wohnungen in Reutlingen
Freitag, 31. Oktober 2008 - 15:31 Uhr
Mit einem Spatenstich begannen heute die Bauarbeiten zum Domizil am Steinenberg in Reutlingen. Ältere Mitbürger sollen in der Meglerstraße auf dem ehemaligen Parkplatz des Landkreises Reutlingen in 6 Gebäuden altersgerechte und barrierefreie Wohnungen erhalten. Das 14 Millionen teure Projekt wird von Bauherren und späteren Bewohnern finanziert und soll Ende 2009 fertig sein. Zeitgleich übergab der Bauträger Bouwfonds Rhein Neckar einen Scheck in Höhe von 7.500 Euro an Pfarrerin Sabine Großhennig für die Stiftung Marienkirche Reutlingen. Der Betrag soll der Turmsanierung zu Gute kommen.
Wunschzettelaktion für benachteiligte Kinder
Donnerstag, 30. Oktober 2008 - 17:05 Uhr
Kinder haben gerade zu Weihnachten viele Wünsche, doch nicht immer können die Eltern sie erfüllen. In Reutlingen übernimmt in diesem Jahr zum ersten Mal ein Hörgeräteakustiker für 100 Kinder die Rolle des Weihnachtsmanns. So konnten gestern die ersten Kinder ihre Wünsche äußern. Die Wunschzettel werden Mitte November an einen Weihnachtsbaum in der Markthalle gehängt. Jeder Reutlinger kann dann einem Kind seinen Weihnachtswunsch erfüllen. Organisiert wird die Aktion in Zusammenarbeit mit dem Kinderschutzbund Reutlingen. Mit leuchtenden Augen haben die Kinder die unterschiedlichsten Wünsche aufgeschrieben - ein Fußball, ein Buch oder auch nur ein Regenschirm. Spannend wird es für die Kleinen am 20. Dezember. Dann soll in der Markthalle die Bescherung stattfinden.
"FrauenWelten" - "8. Tübinger Film Fest" wird heute eröffnet
Donnerstag, 30. Oktober 2008 - 16:28 Uhr
Jeden Tag erfahren Frauen Unterdrückung - ob seelisch oder körperlich. Das "8. Tübinger FilmFest" rückt das allgegenwärtige Thema in den Vordergrund. Unter dem Motto "FrauenWelten“ eröffnet das Festival heute im Tübinger Kino Arsenal. Zu Gast sind auch international preisgekrönte Regisseure und Regisseurinnen.
Gezeigt werden Filme, die die gesellschaftliche und politische Situation von Frauen thematisieren.
Es sei gerade diese politische Thematik, die "FrauenWelten“ aus der Masse der insgesamt acht Tübinger Film Festivals heraushebe, so Organisatorin Irene Jung. Insofern stehe hier
nicht nur die Filmkunst an sich im Vordergrund, sondern man wolle Menschenrechte von Frauen über das Medium Film verteidigen helfen.
So thematisiert der Film "The Buddha collapsed out of shame“ die Unterdrückung von Frauen und Mädchen unter den radikal-islamischen Taliban in Afghanistan. Andere Schwerpunkte sind Themen wie Ehrenmorde und "Stalking“.
Ein Höhepunkt des Festivals wird der Besuch der jungen iranischen Regisseurin Samira Makmalbaf sein. Sie hat bereits Preise in Cannes, Venedig und Locarno gewonnen und gehöre zu den vierzig wichtigsten Regisseurinnen der Welt, so Jung. Samira habe sich bereits allen möglichen Herausforderungen gestellt und die unterschiedlichsten Filme gemacht. Deshalb freue sie sich besonders, dass sich die Iranerin auch für einen Werkshop am 6. November zur Verfügung stelle. Dieser sei für angehende Filmemacher eine Möglichkeit, sich mit einer international erfolgreichen und erfahrenen Regisseurin auszutauschen.
Gerade Filmemacher seien ideale Multiplikatoren, die viele Menschen erreichten. Dazu komme noch, dass man mit Filmen Menschen nicht nur vom Verstand her anspreche, sondern auch über die Emotionen.
Der chinesischen Film "Zou You“ wird das Festival heute um 20 Uhr offiziell eröffnen. Bis zum 5. November besteht dann für Film-Fans die Möglichkeit, in den Tübinger Kinos "Arsenal" und "Museum" sowie dem Rottenburger "Waldhorn" Festivalbeiträge anzusehen.
Plötzlicher Wintereinbruch überrascht Autofahrer in der Region
Donnerstag, 30. Oktober 2008 - 16:14 Uhr
Der plötzliche Wintereinbruch hat die Autofahrer in der Region heute überrascht. Vor allem in Balingen kam es zu Verkehrsbehinderungen. Auf Nebenstraßen in Waldgebieten war kein Durchkommen mehr. Auch die Stuhlsteige im Landkreis Reutlingen musste kurzzeitig gesperrt werden, nachdem ein Auto gegen einen umgestürzten Baum geprallt war. Zahlreiche Blechschäden waren auf die Sommerreifen der Autos zurückzuführen. Vor allem im Münsinger Raum kam es zu Verkehrsbehinderungen, weil Autos von der Fahrbahn gerutscht waren.
Arbeitslosenzahlen im Oktober
Donnerstag, 30. Oktober 2008 - 16:13 Uhr
Die Zahl der Arbeitslosen ist in der Region Neckar-Alb im Vergleich zum Vormonat leicht gesunken. Die Agentur Reutlingen meldet eine Arbeitslosenquote von 3,5 Prozent. Das entspricht einer Senkung um 0,2 Prozentpunkte. In Balingen ist die Arbeitslosenquote auf dem niedrigsten Stand seit den frühen 90er Jahren. Die Zahlen sanken um 0,2 auf 3,9 Prozent. Im Landkreis Tübingen und in Bad Urach sank die Arbeitslosenquote um 0,1 Prozent am geringsten. Der Oktober ist für den Arbeitsmarkt traditionell der beste Monat im Jahr.
Deutsche Krebshilfe fördert Verbund zur Erforschung des schwarzen Hautkrebses
Donnerstag, 30. Oktober 2008 - 16:13 Uhr
Elf deutsche Forschungsinstitute haben sich jetzt zu einem Verbund zur Erforschung des schwarzen Hautkrebses, auch malignes Melanom genannt, zusammengeschlossen - darunter die Hautklinik der Universität Tübingen. Die Deutsche Krebshilfe fördert diesen Verbund mit 2,8 Millionen Euro. Die Wissenschaftler wollen jetzt neue Therapierverfahren gegen den aggressiven und oft schwer behandelbaren Krebs entwickeln.
Mehr Geld, Zeit und Anerkennung - ver.di fordert Entlastung für Erzieherinnen
Donnerstag, 30. Oktober 2008 - 16:11 Uhr
An die Kindererzieherinnen werden immer mehr Forderungen gestellt. Sie sollen in Zukunft die Entwicklung der Kinder dokumentieren und verstärkt Elterngespräche führen. Bereits jetzt werden die neuen Forderungen an Kindergärten erprobt. So auch im Katholischen Kindergarten in Münsingen. Die Belastungen seien schon jetzt nicht mehr tragbar. Ver.di fordert eine Entlastung der Angestellten. Sie sollen mehr Geld, mehr Zeit und mehr Anerkennung erhalten. Derzeit werden im Durchschnitt 25 Kinder von anderthalb Erzieherinnen betreut. Bei einer 39 Stunden-Woche sei das bereits schon jetzt eine Herausforderung. Wenn in Zukunft noch weitere Aufgaben hinzukämen, wie es die Landesregierung derzeit vorsieht, seien die Erzieher vollends überlastet. Für Dagmar Schorch-Brandt von ver.di sind die Forderungen an die Landesregierung klar. Sie erwarten verbindliche Standards. Die Gruppengrößen müssten verringert werden. Außerdem fordern sie Freistellungszeiten für Teambesprechungen oder Arbeiten der Einrichtungsleitung. Daneben soll die Bezahlung gerechter werden. Eine Erzieherin verdiene derzeit rund 2.300 Euro brutto. Das reiche kaum zum Leben. Im Durchschnitt müssten es am Monatsende 400 Euro mehr sein. Außerdem seien die wachsenden Aufgaben mit der derzeitigen 3-jährigen Berufsausbildung nicht zu bewältigen. Hier müsse eine Hochschulausbildung her. Das mache den Beruf wieder attraktiv. Derzeit wird der Orientierungsplan der Landesregierung im Katholischen Kindergarten in Münsingen und in weiteren 39 Kitas im Land erprobt. 2011 soll er verpflichtend umgesetzt werden. Auch ver.di Fils Neckar Alb fordert die Senkung der Kinderzahlen pro Erzieher. Bleibe die Belastung der Erzieherinnen, seien auch die Eltern die Leidtragenden.
Hoher Besuch aus Rom - Kurienkardinal Kasper in Tübingen
Mittwoch, 29. Oktober 2008 - 17:09 Uhr
Ein hoher Repräsentant der katholischen Kirche war gestern im Evangelischen Stift in Tübingen zu Gast. Auf Einladung der Melanchthon-Stiftung sprach Kardinal Walter Kasper über die Wichtigkeit der Zusammenarbeit der christlichen Kirchen in Europa.
Er kam nicht als Unbekannter: Der römische Kurienkadinal Walter Kasper hat zwanzig Jahre seines Lebens in der Region verbracht. Der ehemalige Bischof von Rottenburg war auch Lehrstuhlinhaber in Tübingen. 1999 hatte ihn der Papst nach Rom gerufen. Dort ist er für die Ökumene - die Zusammenarbeit der christlichen Kirchen - zuständig. Die Gemeinsamkeit von evangelischen und katholischen Christen war auch das Thema seines Vortrags. Jenseits aller kleinen Unterschiede gelte es, das gemeinsame Gottesverständnis der europäischen Christen herauszustellen. Ökumene bedeute, dass die Christen heute befähigt seien vom Wesentlichen ihrer Botschaft gemeinsam Zeugnis zu geben, so Kasper. Wenn man gemeinsam und mit einer Stimme spreche, sei diese Stimme hörbarer und glaubwürdiger. Gelegentlich verzettele man sich in überflüssigen Streitigkeiten und Feinfühligkeiten. Die Gemeinsamkeiten herauszustellen, werde gerade in der heutigen Zeit immer wichtiger.
Denn Europa sei im Begriff, die jüdisch-christlichen Wurzeln seiner Kultur zu verlieren. Verweltlichung, Fortschrittsglaube und der Zusammenbruch der großen Weltanschauungen seien mit einem Verlust des Spirituellen und der christlichen Grundwerte einhergegangen. Heute
sei Europa in der Gefahr, sein Erbe zu vergessen, zu verschleudern und sich nicht mehr dafür zu interessieren. Dies sei gefährlich. Denn wer seine Identität verliere, werde auch schwach gegenüber Herausforderungen, die heute vor der Tür stünden. Zu diesen Herausforderungen gehöre auch der Islam, mit dem man in einen religiösen und kulturellen Dialog eintreten müsse. Sein Wunsch sei, daß die Menschen hier diesen Dialog als Europäer und Christen führten. Nur so könne dieser Austausch auf gleicher Augenhöhe stattfinden. Täte man dies nicht, sei dieser Dialog ein reines Nachgeben. Dies, so Kasper, wäre für die Zukunft Europas und der Welt eine äußerst gefährliche Entwicklung.
Nicht nur das Erstarken des religiösen Fundamentalismus und die Esoterikwelle zeigten, dass sich die Menschen längst wieder auf der Suche nach Lebenssinn und Spiritualität gemacht hätten. Christen sollten deshalb ihre Identität tolerant, aber selbstbewußt nach außen vertreten.
Mit dem Applaus des Publikums war der Abend für Kardinal Kasper indessen noch nicht beendet. Wenig später wurde ihm in Rottenburg die Ehrenbürgerwürde der Stadt verliehen.
Ausstellung über Auswanderer in Trochtelfingen
Mittwoch, 29. Oktober 2008 - 16:48 Uhr
Der Trochtelfinger Heimat-und Geschichtsverein stellt im Museum am Neuen Turm derzeit den dritten Teil eines Ausstellungszyklus vor. Nach den Kriegsflüchtlingen und den Gastarbeitern stehen nun die Auswanderer im Zentrum.
Franz Xaver Kohler und sein Bruder Balthasar - zwei von insgesamt über 300 Bürgern und Familien, die Trochtelfingen und seine heutigen Stadtteile im Laufe der vergangenen Jahrhunderte in mehreren Auswanderungswellen verließen. Rund ein Drittel ihrer Bewohner hat die Gemeinde auf diese Weise verloren. Die Gründe, die Heimat zu verlassen, waren immer die gleichen. Das belegten Briefe Dokumente und spätere Befragungen, so Ausstellungsleiter Bernhard Klingenstein vom Trochtelfinger Heimat- und Geschichtsverein. Armut, Perspektivlosigkeit und Abenteurertum seien die stärksten Beweggründe gewesen. Die meisten hätten keine wirtschaftliche Zukunftschancen im Ort gesehen. Wie schlecht es um die wirtschaftliche Situation auf der Alb im 18.Jahrhundert tatsächlich bestellt war, wird durch einige Dokumente belegt. So wurde Auswanderung von der Gemeinde nicht nur hingenommen, sondern sogar finanziell gefördert.
Die Ziele für die gepackten Koffer hätten mit der jeweiligen wirtschaftlichen Situation und den Träumen der Menschen gewechselt, so Klingenstein. Im 18. Jahrhundert sei dies vorwiegend der europäische Südosten gewesen und hier im Besonderen Ungarn und das nördliche Gebiet des späteren Jugoslawiens. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts sei dann Rußland ein beliebtes Ziel geworden und später habe der Fokus auf Nordamerika gelegen.
Die erste große Welle im 18. Jahrhundert zog viele in die kriegsentvölkerten ungarischen Donaugebiete. Anstatt der versprochenen Häuser und fruchtbaren Felder fanden die Siedler verödete Landstriche vor. Für die Ungarn- Auswanderer habe es einen zutreffenden Spruch gegeben: "Dem Ersten den Tod, dem Zweiten die Not, dem Dritten das Brot".
Die Ausstellung zeigt auch Bilder des ungarischen Dorfs Mariahalom. Es ist ein direktes Produkt der Trochtelfinger Auswanderung. Noch heute gibt es dort viele deutschstämmige Nachkommen.
Trochtelfinger Auswanderer zogen im frühen 19. Jahrhundert auch nach Palästina und ins Heilige Land. Die Familie Wagner eröffnete in Jaffa eine Eisengießerei. Die schwäbischen Handwerker siedelten dort als petistische Templer bis zu ihrer Vertreibung im 20. Jahrhundert.
Mit den Zeiten änderten sich auch die Träume der Menschen. Nach dem Zweiten Weltkrieg strebten viele in die große Freiheit der "Neuen Welt". Doch nur wenige der Auswanderer fanden hier ihr persönliches und materielles Glück.
Andere, so Bernhard klingenstein, hätten zwar tapfer gearbeitet und seien letztlich doch auf keinen grünen Zweig gekommen. Man habe auch ein paar Beispiele von Trochtelfinger Auswanderern, die nach einem oder zwei ver´geblichen Versuchen nach vielen Jahren plötzlich wieder vor der Tür der Zurückgebliebenen gestanden seien, weil sich der große Traum von einem besseren Leben nicht erfüllt habe.
Die Ausstellung ist an jedem zweiten und vierten Sonntag im Monat zwischen 14 und 17 Uhr geöffnet.
Gut beleuchtet - ADAC-Mobil überprüft Autoscheinwerfer in Tübingen
Mittwoch, 29. Oktober 2008 - 16:14 Uhr
Der ADAC ist seit heute mit seinem mobilen Fahrzeug-Prüfstand in Tübingen. Autobesitzer können kostenlos sämtliche Leuchten ihres Fahrzeugs überprüfen lassen. Das Angebot ist Bestandteil der jährlich im Herbst stattfindenden Beleuchtungswochen. In knapp 5 Minuten werden die wichtigsten Funktionen kontrolliert. Ein Service, den viele Autofahrer gern spontan in Anspruch nehmen. Sie erhalten ein Protokoll der Testergebnisse und zusätzliche Ratschläge zur Wartung ihres Fahrzeugs. Zwischen 50 und 80 Fahrzeuge kontrollieren Prüfer Manfred Horm und sein Kollege am Tag. Viele Dinge können die beiden an Ort und Stelle korrigieren. Wenn schwerwiegende Mängel vorhanden sind, verweisen sie die Autobesitzer an die nächste Werkstatt. Wenn die Scheinwerfer richtig funktionieren, bekommt das Auto eine Prüfplakette
Noch bis Freitag steht das ADAC-Mobill in Tübingen-Weilheim. Nächste Station ist ab dem 3. November Rottenburg, dort können Autobesitzer dann ihre Bremsen und Stoßdämpfer kontrollieren lassen.
Gesundheit ist höchstes Gut-Klinikseelsorger holen Klinikleitung und Betroffene an einen Tisch
Mittwoch, 29. Oktober 2008 - 16:00 Uhr
Kranke können keine Kranken heilen. Darin waren sich gestern die Diskussionsteilnehmer beim Podiumsgespräch in der Crona Klinik inTübingen einig. Der evangelische Kirchenbezirk Tübingen hatte die Klinikleitung und Betroffene an einen Tisch geholt. Die Überbelastung des Pflegepersonals und der Ärzte ist längst kein Geheimnis mehr. Die Krankheitsfälle der Klinikmitarbeiter sei durch die geringe Personaldichte in den letzten Monaten immer mehr gestiegen. Am Universitätsklinikum seien die verschlechterten Rahmenbedingungen deutlich zu spüren, so der ärztliche Direktor Michael Bamberg. In der Podiumsdiskussion waren sich die Teilnehmer einig, dass geeignete Maßnahmen angegangen werden müssten. Der UKT-Vorstandsvorsitzende Professor Dr. Michael Bamberg sagte, er sei mit dem Personalrat und den Beschäftigten am Klinikum einer Meinung. Sie müssten auf die Politik Druck ausüben, damit ihnen die finanziellen Ressourcen auch bereit gestellt werden, um eine qualitätsorientierte Betreuung der Patienten vornehmen zu können. Das sei bisher nicht der Fall, so Bamberg, weil ihnen über 3 Milliarden zu gesichert worden seien für das gesamte Bundesgebiet. Aber das sei nur ein Tropfen auf dem heißen Stein, weil sie im nächsten Jahr wieder Lohnänderungen zu erwarten hätten. Doch nicht nur der politische Aspekt sei zu beachten, so Bamberg. Auch klinikinterne Maßnahmen müssten ergriffen werden. So sollen Schwachstellen mittels Dokumentation ausgemerzt und hierarchische Strukturen zwischen Ärzten und Pflegepersonal durchbrochen werden. Entscheidend sei dabei, dass die verschiedenen Gruppen sich untereinander verstehen und sich nicht irgendwelche Schuld zuweisen. Gerade Pflegeteams und Ärzte müssten sich verstehen und dann gemeinsam versuchen Engpässe zu lösen, so der Vorsitzende. Das sei eine ganz wichtige Voraussetzung, die Stimmung und Harmonie im Klinikum hoch zu halten. Man könne dann konstruktiv gemeinsam an die Probleme herangehen. Die Ergebnisse der Demonstration von Klinikvorstand, Ärzten und Pflegepersonal im vergangenen September in Berlin sind nicht für alle zufriedenstellend. Zwar sollen in den Kliniken bundesweit 22.000 neue Stellen ausgebaut werden, doch die sollen nur zu 70 Prozent bezahlt werden.
IHK warnt vor Panikmache-Finanzkrise betrifft die regionale Bankenwirtschaft nur leicht
Dienstag, 28. Oktober 2008 - 16:49 Uhr
Unter dem Titel "Finanzmarktkrise- Wirtschaft quo vadis?“ hatte die Industrie- und Handelskammer Reutlingen zur Podiumsdiskussion geladen. Aus aktuellem Anlass haben Experten wie der Präsident der deutschen Bundesbank in Stuttgart, Bernhard Sibold und der Wirtschaftswissenschaftler Joachim Starbatty ihre Erfahrungen ausgetauscht und warnten vor einer zu großen Panikmache. Wirtschaft- wohin gehst du? Das haben sich nicht nur die Experten der Diskussionsrunde im Konferenzsaal der IHK in Reutlingen gefragt. Auch die Bürger und Unternehmer der Region wollten wissen, welche Folgen die Krise der großen Banken und Unternehmen für den hiesigen Kredithandel haben wird. Sie fragten sich, wie knapp das Geld in Reutlingen und Umgebung geworden ist, womit der Mittelstand seine Geschäfte bisher finanziert hat. Der Vorstandsvorsitzende der Kreissparkasse Reutlingen Eugen Schäufele sagte, dass sich in den ersten neun Monaten diesen Jahres gezeigt habe, dass das Kreditvolumen das den neuen Unternehmern ausgereicht wurde über 30 Prozent zugenommen hätte. Von Kreditklemme oder Kreditverknappung könne hier keine Rede sein, so Schäufele. In einem waren sich die Experten einig. Für größere Unternehmungen sei die Kreditvergabe in dem einen oder anderen Fall nicht mehr wie bisher möglich. So sorgten sich Bürger und Unternehmer ob die Probleme der größeren Banken im Laufe der Zeit auf die Kleinen der Region abfärben könnten. Die Sorge sei berechtigt, so der Banker weiter, wenn das bei großen Unternehmungen der Fall sei, dann könne sich das in weiterer Zeit fortsetzen und sich auf die kleineren, mittleren Unternehmen auf die Auftragssituation auswirken. Nicht aber was die Kreditvergabe an diese Unternehmen belange. "Ich gehe nicht davon aus dass es hier in der Region einen Worst case geben wird. Die Banken in der Region werden die Kreditnehmer mit den Krediten bedienen können die sie brauchen zu guten Konditionen,' so Schäufele. IHK Präsident Eberhard Reiff glaubt ebenfalls nicht an einen worst case. Der Mittelstand hier investiere solider und hätte sich nie von den Übertreibungen der großen Märkte mitreißen lassen, so der Unternehmer.
IHK Reutlingen: Unterschiede bei Trink- und Abwassergebühren in der Region
Dienstag, 28. Oktober 2008 - 16:36 Uhr
Die Einwohner in der Region haben teilweise sehr unterschiedliche Kosten für ihr Trink- und Abwasser. Das hat jetzt eine Studie der IHK-RT festgestellt. Während die Liechtensteiner im Vergleich zum vergangenen Jahr rund 11 Prozent weniger für das Trink- und Abwasser zahlen mussten, haben sich die Kosten für die Reutlingen um 12 einhalb Prozent erhöht. Auch die Hohensteiner und Geislinger mussten mehr bezahlen. Der Grund: Wenn weniger Geld für die städtische Wartung ausgegeben wird, fallen auch die Gebühren für die Verbraucher, so die Studie.
31 jähriger Reutlinger wegen Kokainhandels in Untersuchungshaft
Dienstag, 28. Oktober 2008 - 16:34 Uhr
Ein 31jähriger Reutlinger sitzt seit Freitag wegen des Verdachts auf Handel mit Kokain in Untersuchungshaft. Dies teilten heute die Staatsanwaltschaft Tübingen und die Polizeidirektion Reutlingen mit. Polizeibeamte hatten bei einer Hausdurchsuchung größere Mengen Kokain entdeckt, die der Mann in kleinen Plastikbehältern versteckt hatte. Der einschlägig vorbestrafte Reutlinger leistete bei seiner Festnahme erheblichen Widerstand. Er muss nun mit einer Anklage wegen Drogenhandels und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte rechnen.
Gemeinsames Vorgehen - Kommunen einigen sich auf Hochwasservorsorge
Dienstag, 28. Oktober 2008 - 16:32 Uhr
Wenn das Wasser erst einmal im Keller steht, kann man nicht mehr viel machen. Damit sich solche Bilder wie vom Starzel-Hochwasser im Juni nicht wiederholen, hatten sich 60 Gemeinden aus dem Regierungsbezirk Tübingen im Sommer zur Hochwasserpartnerschaft Neckar-Reutlingen-Tübingen-Zollernalb zusammengeschlossen. Nun gibt es erste Ergebnisse: Die Kommunen rund um die Starzel sind heute in Hechingen zusammengekommen um eine gemeinsame Hochwasservorsorge vorzustellen. Deswegen soll in den kommenden Monaten ein Planungsbüro ein einheitliches Konzept zur Hochwasservorsorge in den Kommunen entlang der Starzel erstellen. Doch für einen wirksamen Schutz sei auch die Mitarbeit der Bürger erforderlich, so Puchan.
Vollgelaufene Keller sind nur ein Teil des Problems: Im Garten gelagertes Holz oder ein geparktes Auto können schnell von den Fluten mitgerissen werden und an anderer Stelle schwere Schäden verursachen.
Natur- und Landschaftsschutz - Gauversammlung des Lichtensteingaus im Schwäbischen Albverein
Montag, 27. Oktober 2008 - 14:57 Uhr
Der Schutz von Natur und Landschaft müsse stets im Bewusstsein gehalten werden, so das Fazit der gestrigen Gauversammlung des Lichtensteingaus im Schwäbischen Albverein. In der Turn- und Festhalle in Mössingen-Öschingen sprachen die Verantwortlichen auch über die Nachwuchsförderung. Die Ortsgruppe Öschingen organisierte in diesem Jahr die Veranstaltung. Die Tübinger Bundestagsabgeordnete Annette Widmann-Mauz und Landrat Joachim Walter ließen sich wie die anderen Gäste von den Männern des Liederkranzes Öschingen unterhalten.
Wer regiert die Welt - Vortragsreihe an der Universität Tübingen
Montag, 27. Oktober 2008 - 14:55 Uhr
China gilt als die kommende Weltmacht, die Bedeutung der USA sinkt - die These scheint momentan weit verbreitet zu sein. Im Rahmen der siebten Eschenburg-Vorlesung referierte Michael Zürn in Tübingen jetzt über die Frage "Wer regiert die Welt und mit welchem Recht?“ Die Veranstaltung bildet den Auftakt zu einer Vortragsreihe im Rahmen des Studium Generale. Seine klare Antwort lautet die USA, an der Spitze eines sehr komplizierten Systems. Dabei werden die Handlungsoptionen der Vereinigten Staaten durch Normen wie etwa das Völkerrecht oder eine länderübergreifende Zivilgesellschaft eingeschränkt. Zürn benennt zwei Gründe für die führende Rolle der USA: zum einen das Militär, zum anderen das Bruttosozialprodukt pro Kopf. So entstehe ein System der institutionalisierten Ungleichheit. Länder wie China und Indien seien zwar wirtschaftlich auf Wachstumskurs, aber die USA würden sie so schnell nicht einholen, so Volker Rittberger. Auch werde sich das negative Bild der USA unter einem neuen US-Präsidenten wieder zum positiven wandeln und so die so genannte Soft Power der USA - etwa im Bereich Glaubwürdigkeit - wieder stärken. So stimmt er der den Thesen Zürns über die führende Rolle der USA weitgehend zu. Eines scheint festzustehen, auch in Zukunft führt an den USA kein Weg vorbei. Damit ist die Frage aber wohl nicht abschließend beantwortet. So geht die Diskussion im Rahmen einer Vortragsreihe an der Uni Tübingen weiter. Doch mahnte Zürn mit den Worten Karl Valentins "Vorhersagen seien ein schwieriges Geschäft, vor allem wenn sie die Zukunft beträfen“, zur Vorsicht.
Aktionstag für die Kleinen in Stadtbücherei Tübingen
Montag, 27. Oktober 2008 - 12:20 Uhr
Hier spielt die Musik. Unter diesem Motto stand jetzt eine Woche lang die Tübinger Jugendbuchwoche, die gestern in der Stadtbücherei Tübingen ihren Abschluß fand.
Bei dem Aktionstag für die ganz Kleinen spielte aber nicht nur Musik eine große Rolle, sondern natürlich auch der große Büchrschatz der Bobliothek. Eine Clownin sorgte bei den Mädels und Jungs dafür, dass sie sich in den heiligen Hallen auch richtig wohlfühlten.
Sozialdemokrat Elmar Rebmann neuer Bürgermeister Bad Urach
Sonntag, 26. Oktober 2008 - 21:52 Uhr
Elmar Rebmann, der 45-jährige Sozialdemokrat, bekam auf Anhieb knapp 56 Prozent der Stimmen. Auf dem Marktplatz vor dem Rathaus in Bad Urach nahm er die Glückwünsche entgegen. Der deutliche Wahlsieg war für viele überraschend. Eigentlich war von vielen mit einem zweiten Wahlgang gerechnet worden. Mindestens zwischen Axel Leiss, dem Uracher Juristen und Elmar Rebmann war mit einem Kopf- an Kopfrennen gerechnet worden. Doch bereits nach Auszählung der ersten der 12 Stimmbezirke war klar - Rebmann wird’s. Der zweite echte Uracher, Axel Wilhelm hat 6,17 Prozent der Stimmen erhalten und ist über sein schlechtes Abschneiden geschockt. Er habe während des Wahlkampfs viel mehr Zustimmung erfahren. Das Ergebnis sei ihm unerklärlich.
Amtsvorgänger Markus Ewald ließ es sich heute nicht nehmen, in seiner alten Amtsheimat bei der Wahl dabei zu sein. Ewald gratulierte dem designierten neuen Rathauschef der 12.500 Seelengemeinde. Zu den Kandidaten wollte er keine Stellungnahme abgeben. Er sei ohnehin von vielen hier nicht mehr wohlgelitten, sagte er. Axel Leiss hat überraschend nur etwas mehr als 37 Prozent der Stimmen bekommen. Er ist nur kurz da und gratuliert dem Gewinner. Der bedankt sich für den fairen Wahlkampf. Elmar Rebmann ist verheiratet und seit sieben Jahren Hauptamtsleiter in Gomaringen. Mit Reebmann kommt ein Mann ins Bad Uracher Rathaus, der fernab von jedem Netzwerk frischen Wind für die problembelastete Kurstadt versprochen hat. Die traditionelle Isolation zischen Stadtoberhaupt und Gemeinderat will er aufbrechen und sich den drängenden Wirtschafstfragen sowie der Gewaltproblematik in der Kurstadt stellen.
Leben wie die Erwachsenen - Reutlinger Schüler probieren sich in der Spielstadt
Sonntag, 26. Oktober 2008 - 21:34 Uhr
Bankgeschäfte erledigen, zum Friseur gehen und alle anderen Dinge erledigen, die man als Erwachsener eben so zu erldeigen hat. Das konnten die Erst- bis Viertklässler der Oberlinschule Reutlingen jetzt in der letzten Woche vor den Herbstferien erleben, in der bereits zur Tradition gewordenen Spielstadt. 5 Tage lang konnten die Schülerinnen und Schüler an verschiedenen Stationen arbeiten und dann die verdienten Oberliner wieder ausgeben.
Die Lehrerinnen und Lehrer der privaten Schule für Erziehungshilfe gestalten das Projekt Spielstadt inzwischen mehrere Jahre. Es stößt auf große Resonanz.
Kirchweihfest der Donauschwaben in Reutlingen
Sonntag, 26. Oktober 2008 - 21:20 Uhr
Mit dem Einzug des Rosmarinstraußes und der Tanzgruppen startete gestern Abend der kulturelle Teil des traditionelle Kirchweihfestes der Landsmannschaft Donauschwaben. In der Festhalle Reutlingen-Degerschlacht trafen sich auf Einladung des Reutlinger Kreisverbandes verschiedene Gruppen zum Austasuch über ihre Tradition und Geschichte, aber auch zum Tanz. Dabei zeigten sowohl die Tanz- und Trachtengruppe Ulm als auch die Tanz- und Folkloregruppe Reutlingen ihre überlieferten Tänze.
Für die musikalische Begleitung sorgten die Empfinger Krautländer. Auch alle Nichttrachtenträgerinnen und -träger waren herzlich willkommen und und die reihten sich auch ganz selbstverständlich in die Reigen ein.
Die Donauschwäbische Tanz- und Folkloregruppe Reutlingen gibt es seit vierzig Jahren. Die Gruppe tritt auf verschiedenen Verantstaltungen auf, um ihre traditionellen Trachten und Tänze zu zeigen. Bei der Reutlinger Kirchweih feiern sie sich selbst.
Abschlusstour im Stadradel-Wettbewerb - Tübinger radelten um die Welt
Sonntag, 26. Oktober 2008 - 21:19 Uhr
Ganz ordentlich in die Pedale haben heute rund 20 Radlerinnen und Radler der Tübinger Teams bei ihrer Abschlußtour des deutschlandweiten Stadtradel Wettbewerbs getreten. Vom Technischen Rathaus nach Nürtingen führte sie ihr Weg. Drei Wochen lang hatten sie sich in die Sättel geschwungen und waren für den Klimaschutzgedanken geradelt. Akribisch hatten sie mit den 230 anderen Tübingern über jeden Waden-Kilometer Buch geführt, um die 23 anderen Städte beim Klimaschutzradeln zu überrunden.
Die Repräsentanten der 11 Tübinger Teams der Stadt, Vereinen und Parteien genossen sichtlich die Strecke über Lustnau und Kirchentellinsfurt weiter Richtung Nürtingen. Eine symbolische Erdumrundung per Rad hatten sie bereits knapp nach der zweiten Wettkampfwoche gemacht und liegen jetzt auf Platz 1 vor Großstadtradlern aus München oder Frankfurt.
Elmar Rebmann neuer Bürgermeister in Bad Urach
Sonntag, 26. Oktober 2008 - 20:10 Uhr
Bad Urach hat einen neuen Bürgermeister. Der Gomaringer Hauptamtsleiter und Bezirksbürgermeister von Mittelstadt Elmar Rebmann erhielt bereits im ersten Wahlgang die nötige Stimmenanzahl und zieht als Nachfolger von Markus Ewald ins Bad Uracher Rathaus ein. Der Wahlabend in Zahlen:
- Axel Wilhelm 6,17 % (312 Stimmen)
- Axel Leiß 37,24 % (1.882 Stimmen)
- Elmar Rebmann 55,86 % (2.823 Stimmen)
- Axel Heinzmann 0,65 % (33 Stimmen)
Wahlbeteiligung: 55,69%
Erste Stimmen aus dem Uracher Rathaus sehen Sie auf RTF1
ab 22.00 Uhr.
Zurück
zum Wochenverzeichnis