RTF 1 - Reutlinger Tübinger Fernsehen
Samstag, der 04. Februar 2012
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Nachrichtenarchiv

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Die Woche ab 25. April 2010

Sponsorenlauf für einen guten Zweck
Samstag, 1. Mai 2010 - 16:36 Uhr

Gut 450 Schüler und Schülerinnen der Graf Eberhard Schule in Kirchentellinsfurt trafen sich gestern auf dem Schulgelände zu einem Sponsorenlauf. Der Startschuss fiel und los gings: Gemeinsam liefen sie eine Strecke von 500 Meter rund um das Schulgebäude. Und das für einen guten Zweck.Mit dem Lauf wollen die Schüler anderen Schülern Bildung ermöglichen. Der Erlös soll den Bau von Schulen in Simikot in Nepal unterstützen.

Spatenstich in Neckartenzlingen
Samstag, 1. Mai 2010 - 16:32 Uhr

Spatenstich für das neue Seniorenzentrum gestern in Neckartenzlingen. Jetzt können die Bauarbeiten für das "Haus am Schönrain“ beginnen. 62 Pflegeplätze und 7 betreute Wohnungen für Senioren soll das neue Zentrum dann bereit halten. Bauherr des neuen Zentrums ist die DRK-Zukunftsstiftung Rösle Bunz des Kreisverbandes Nürtingen-Kirchheim/Teck. Bis Herbst 2011 soll das Gebäude fertig gestellt sein.

Flash Mob mit dem ESB-Makottchen in Reutlingen
Samstag, 1. Mai 2010 - 16:31 Uhr

Tanz in den Mai?- Nein, nicht ganz. Aber gewisse Ähnlichkeit hatte der gestrige Flash Mob der ESB- School in Reutlingen schon. Studenten der Hochschule hatten spontan zum Gruppen-kuscheln auf dem Marktplatz aufgerufen. Alle durften sie ihn einmal anfassen: den wuscheligen ESB Bär, das Maskottchen der Hochschule. Als Flash Mob wird ein kurzes und scheinbar spontanes Zusammentreffen von Menschen an einem öffentlichen Platz bezeichnet, die gemeinsam ungewöhnliche Dinge tun. Meist ein rießen Spaß für die Beteiligten und für die Zuschauer.

Der 1. Mai in der Region
Samstag, 1. Mai 2010 - 16:30 Uhr

Den 1. Mai feiern, dass kann man auf ganz unterschiedliche Art und Weise:
Da wären zum einen die Naturliebhaber, die Wanderer und Spaziergänger. Aus irgendeinem Grund zieht es sie gerade am 1. Mai mit Rucksack und Grillgut bepackt ins Freie. Daneben gesellen sich die, die sich am "Tag der Arbeit“ für die Arbeiter einsetzen. 1889 wurde der erste Mai in Amerika erstmals zum Kampftag der internationalen Arbeiterbewegung erklärt. Damals wie heute fordern die Gewerkschaften bessere Arbeitsbedingungen. Bei den traditionellen Maikundgebungen in der Region, wie hier auf dem Tübinger Marktplatz, folgt man dieser Tradition.
Und dann wären da noch die vielen Mai-Feiern im Kreis der Familie und Freunde. Doch bevor es mit dem Feiern los geht, ist am so genannten "Tag der Arbeit" erst einmal Arbeit angesagt. So wie beim traditionellen Maibaumstellen in Pfullingen. Mit vereinten Kräften stellten die Mitglieder des Trachtenvereins "Echaztaler“ bereits gestern den gut 25 Meter hohen Stamm auf dem Marktplatz auf. Das Maibaumstellen hat lange Tradition. Sie gelten als Symbol für den Frühling. Vielerorts in der Region wurden die Bäume in die Höhe gewuchtet.
Am 1. Mai da geht es um Geselligkeit. Doch warum ist das so? Kulturwissenschaftler Prof. Dr. Bernhard Tschofen vom Ludwig Uhland Institut der Universität Tübingen verrät, dass die Menschen früher am Maifeiertag ihre Arbeitsstelle und ihren Wohnort wechselten und der Neuanfang meist mit einer großen Feier einherging. Die Regeln der dörflichen Gemeinschaft waren vorrübergehend aufgehoben. Das Volk ignorierte für eine Nacht die gesellschaftlichen Konventionen und feierte in großen Gruppen die Nacht zum ersten Mai mit Tanz und Musik. Bleibt noch die Frage: Warum zieht es die Menschen an diesem Tag ins Freie? Wälder und Wiesen in der Region waren trotz des bescheidenen Wetters gut besucht. Das sei auf die Spazierkultur zurückzuführen, so Tschofen. Mit dem Gang in die Natur begrüßt man den Frühling. Das Ritual hält sich bis heute.
Gerade bei der Maiwanderung ist das Bärlauchpflücken ein beliebter Zeitvertreib. Der wächst nämlich derzeit noch fleißig in Reutlingen und Umgebung. Vor allem in dem nährstoffreichen Boden an den Waldhängen können Wanderer das Lauchgewächs finden. Doch beim Pflücken sollte man sich auskennen und aufpassen, weiß Georg Kemmner, vom Kreisforstamt Reutlingen. Denn nicht alles was nach Bärlauch aussieht, ist es auch. Maiglöckchen sehen dem Wildgemüse vor der Blüte sehr ähnlich. Maximal noch eine Woche hat der Gemüsefreund Zeit, dann fängt der Bärlauch zu blühen an und verliert sein typisches Aroma. Mit dem 1. Mai neigt sich die Bärlauchzeit somit dem Ende zu, doch die Wanderzeit, die hat mit dem 1 Mai. gerade erst begonnen.

Ausstellung von Künstlerin Karin Kneffel
Freitag, 30. April 2010 - 17:33 Uhr

Die Tübinger Kunsthalle zeigt eine Retrospektive der in Düsseldorf lebenden Künstlerin Karin Kneffel. Vom 1. Mai bis zum 11. Juli können die Werke der Malerin dort bewundert werden. Kneffel ist eine von Europas profiliertesten Malerinnen und schloss als Meisterschülerin Gerhard Richters ab. Die Ausstellung steht unter dem Motto "Der Blick zurück nach vorn".

Starke Farben, gebrochene Perspektiven, Spiegelungen mit Eigenleben.treffende Beschreibungen, sollte man versuchen, die Bilder Karin Kneffels zu fassen. Der eigentliche rote Faden der Ausstellung aber seien die 20 Jahre, aus denen die ausgestellten Arbeiten stammen, und der Weg, der dabei zurückgelegt wurde.
Sie sagt, sie habe die Bilder nach Stimmung sortiert, um eine bestimmte Stimmung in den Räumen zu schaffen. Sie habe auch ganz alte mit ganz neuen Bildern konfrontiert, um die Spur, die sie damals gelegt hatte, weiterzuverfolgen.
Kneffel will nicht nur resümieren, sondern auch einen Ausblick geben, was wohl alsnächstes in ihrem Düsseldorfer Atelier entsteht.Ihr Malstil wird oft als neuer deutscher Realismus bzw Surrealismus bezeichnet.Denn so realistisch ihre Bilder auch im ersten Moment scheinen, der genaue Beobachter erkennt immer wieder Fallen und Illusionen. Nicht umsonst nennt Kneffel ihre Kunst "in gewisser Hinsicht eine Lüge“."Ich mein, wenn man 10 Kinder hat, welches ist das Lieblingskind?!Lieblingsbilder aber habe sie keine. Sie denkt, dass die Bilder die am längsten dauerten, auch am längsten nachklingen. Lieblingsbilder würde sie sie zwar nicht nennen, aber am nähesten stehe sie auch den letzten Bildern. Sie freue sich aber genauso, alte Bekannte von vor 20 Jahren wieder zu sehen.
Indem sie Tiere im Bild festhielt, zu denen sie sonst ein eher distanziertes Verhältnispflegt, versuchte sie auch, an ihre Grenzen zu gehen.Dabei überlässt sie es dem Betrachter, ihre Werke zu interpretieren und Geschichten darin zu lesen. Denn Kniffler selbst empfindet ihre Bilder als objektiv und hintergrundlos. Doch auch der eilige Besucher wird die handwerkliche Präzision unddie farbliche Brillanz der Arbeiten nicht übersehen können.

Jahresempfang der CDU in Tübingen
Freitag, 30. April 2010 - 16:59 Uhr

Die Tübinger CDU hatte gestern Abend zum Jahresempfang gebeten und alle waren gekommen. Von der CDU - Bundestagsabgeordneten Annette Widmann - Mauz, über den Vorsitzenden des CDU - Kreisverbands Klaus Tappeser und Kultusministerin Prof. Dr. Marion Schick, bis hin zum politischen Gegner in Person von Tübingens Grünem Oberbürgermeister Boris Palmer, gaben sich die politischen Größen der Region in der Kelter die Ehre. Vor der eigentlichen Veranstaltung musste sich Schick aber wieder einmal dem Protest der Gomaringer, Dußlinger und Nehrener Eltern stellen, die gegen die Ablehnung des gemeinsamen Werkrealschul-Modells Sturm liefen.

Stadt Reutlingen stellt Integrationskonzept vor
Freitag, 30. April 2010 - 16:58 Uhr

Die Stadt Reutlingen hat gestern Abend ein umfassendes Integrationskonzept im Ausländerrat vorgestellt. Das Konzept umfasst hundert Seiten und zahlreiche Maßnahmen zur besseren Integration von Menschen mit Migrationshintergrund. Einen Schwerpunkt bildet das Thema Bildung. Die Stadtverwaltung will Migrantenkinder schon früh fördern und auch mehr Lehrer mit Migrationshintergrund in den Schuldienst bringen. Der Gemeinderat berät im Juli über das Migrationskonzept.

el naldo - Landkreise der Region fordern Elektrifizierung der Bahnlinien
Freitag, 30. April 2010 - 16:56 Uhr

El naldo. Dieses Wort mag einigen spanisch vorkommen. Ist es aber nicht. El naldo steht für die Interessengemeinschaft Elektrifizierung Neckar-Alb-Donau. Gestern Abend wurde sie im Tübinger Landratsamt gegründet. Ihr Ziel: In der Region Neckar-Alb und im Landkreis Sigmaringen sollen alle dieselbetriebenen Schienenfahrzeuge durch elektrische ersetzt werden.

Ob Zollernbahn, Ermstalbahn oder Ammertalbahn: Die große Mehrheit der Eisenbahnstrecken in der Region Neckar-Alb ist noch nicht elektrifiziert. Nur auf der Strecke von Stuttgart über Reutlingen nach Tübingen können die Elektroloks fahren. In Tübingen ist aber Schluss. Wer hier in Richtung Herrenberg, Horb oder Albstadt weiter fahren will, muss auf dieselbetriebene Schienenbusse umsteigen.

"Derzeit sind rund 15.000 Fahrgäste täglich allein auf der Strecke Tübingen - Albstadt-Ebingen unterwegs", sagte Günther-Martin Pauli, Landrat des Zollernalbkreises. "Und fpr die wollen wir auch in Zukunft einen attraktiven ÖPNV bieten.'

Der erste Schritt, das war die Gründungsversammlung von el naldo gestern Abend im Tübinger Landratsamt. Gründungsmitglieder waren die vier Landkreise Tübingen, Reutlingen, Zollernalb und Sigmaringen. Auch zahlreiche Vertreter von Städten und Gemeinden sowie die Abgeordneten von Bund und Land unterstützten die Intiative.

"Ich glaube, es ist ein ganz starkes Signal ausgegangen von der heutigen Veranstaltung", sagte der Landrat des Kreises Reutlingen Thomas Reumann.

Die Initiative für el naldo ging vom Tübinger Landrat Joachim Walter aus. Der Grund: Der Landkreis hat Probleme, den Andrang auf der Ammertalbahn zu bewältigen. Ein Zukunftsgutachten kam zu dem Schluss: Mit einer Elektrifizierung geht es einfacher.

Hinzu kommt, dass im neuen Hauptbahnhof Stuttgart 21 keine Dieselfahrzeuge mehr einfahren dürfen. Für die derzeitigen Nonstop-Verbindungen von Stuttgart nach Albstadt oder Rottenburg bedeutete dies das Ende.

"Wir wollen aber, dass die Teile des Kreises, die noch nicht auf elektrifizierter Strecke fahren, die Möglichkeit bekommen, direkt nach Stuttgart zu fahren, ohne umsteigen zu müssen", sagte Joachim Walter, Landrat des Kreises Tübingen.

Auch für die geplante Regional-Stadtbahn Neckar-Alb sei eine Elektrifizierung unvermeidlich, so Landrat Thomas Reumann - allein um die Honauer Steige oder die Steigungen innerhalb der Stadt Tübingen zu bewältigen.

Nach dem ersten Gründungstreffen wird sich die Initiative el naldo als nächstes mit Vertretern des baden-württembergischen Verkehrsministerium zusammensetzen, um die Interessen klar zum Ausdruck zu bringen.

Frühjahrsbelebung sorgt für weniger Arbeitslose in Region
Donnerstag, 29. April 2010 - 15:47 Uhr

Der Arbeitsmarkt in der Region Neckar-Alb hat sich im April wieder entspannt. Der Frühjahrsaufschwung hat an Fahrt aufgenommen. Die Konjunktur zieht wieder an, die Auftragsbücher füllen sich. Die Agentur für Arbeit in Reutlingen ist allerdings besorgt darüber, dass der Bezirk hinter dem Landestrend zurückbleibt. Grund dafür sei der hohe Anteil an Automobilzulieferern in der heimischen Wirtschaft. Die Zahlen im einzelnen:

Im Landkreis Reutlingen sank die Arbeitslosenquote um 0,2 auf 5,4 Prozent. Im Landkreis Tübingen blieb die Quote unverändert bei 4,9 Prozent, und im Zollernalbkreis sank sie um 0,1 auf 5,9 Prozent.

Landkreis Reutlingen: 5,4 % (- 0,2)
Landkreis Tübingen: 4,9 % (0)
Zollernalbkreis: 5,9 % (- 0,1)

Bei den Geschäftsstellen sank die Arbeitslosenquote in Münsingen am meisten. Sie beträgt jetzt nur noch 3,7 Prozent. Rückgänge verzeichneten auch Albstadt, Bad Urach, Hechingen und Reutlingen. An Tübingen und Balingen ist die Frühjahresbelebung offenbar vorbeigegangen.

Albstadt 6,8 % (- 0,2)
Bad Urach 4,5 % (- 0,1)
Balingen 5,4 % (0)
Hechingen 5,4 % (- 0,2)
Münsingen 3,7 % (- 0,3)
Reutlingen 5,4 % (- 0,2)
Tübingen 4,9 % (0)

Kreative Personalpolitik - Wie Unternehmen trotz Wirtschaftskrise Massentlassungen vermeiden
Donnerstag, 29. April 2010 - 15:46 Uhr

Der Gesamttrend zeigt: Die Krise auf dem Arbeitsmarkt scheint vorerst vorbei zu sein. Die Wirtschaftskrise hatte auf den Arbeitsmarkt wesentlich weniger negativen Einfluss als vermutet. Der Grund dafür: Viele Unternehmen schreckten vor betriebsbedingten Kündigungen zurück. Kreative Personalpolitik war angesagt.

Auch an der Tübinger Walter AG ist die Krise nicht spurlos vorbeigegangen. Angesichts eines erwarteten Umsatzrückgangs von zwanzig Prozent waren Alternativen zu Massenentlassungen gefragt. Wie das Unternehmen durch eine kreative Personalpolitik durch die Krise gekommen ist, das stellte Personalleiter Werner Hahn gestern Abend beim ersten Reutlinger Arbeitsmarktgespräch in der Agentur für Arbeit in Reutlingen dar. Arbeitgeber aus den Landkreisen Reutlingen und Tübingen trafen sich hier, um sich über kreative Arbeitsmarktpolitik auszutauschen. "Kreative Arbeitsmarktpolitik bedeutet für mich vor allem, das Know-How an Bord zu haben und dann langfristig betrachtet sich nicht durch kurzfristige Ereignisse von der langfristigen Strategie abbringen zu lassen", sagte Werner Hahn.

Die Köpfe an Bord lassen und trotzdem Geld sparen. Hier profitierte die Walter AG vor allem von der Kurzarbeit. Aber es wurden auch Überstunden abgebaut und Vollzeit auf Teilzeit umgestellt, und manchmal ruhte auch der Betrieb. Wie dieses Bündel an Maßnahmen umgesetzt werden kann, ist von Betrieb zu Betrieb unterschiedlich.

Wichtig aber sei vor allem die Überzeugungsarbeit gegenüber den Mitarbeitern, so Hahn. Es gelte, den Beschäftigten die Angst zu nehmen, dass sie nicht mehr gebraucht würden, wenn sie in Kurzarbeit gingen oder Überstunden abbauten.

Flugblatt-Aktion am Tübinger Wildermuth-Gymnasium sorgt weiterhin für Auf
Donnerstag, 29. April 2010 - 15:43 Uhr

Ein Flugblatt am Wildermuth-Gymnasium sorgt für Aufregung. Jugendliche hatten darin einen Tübinger Lehrer als politisch rechts bezeichnet. Der Schulleiter und der betroffene Lehrer haben daraufhin Anzeige erstattet, so die Informationen der jungen Leute. Die Verfasser des Flugblattes wollen weiterhin anonym bleiben. Sie befürchten Repressionen seitens der Schule und der Polizei. Der angeprangerte Lehrer soll in der rechten Wochenzeitung "Junge Freiheit“ als fleißiger Leserbriefschreiber aufgefallen sein. In dem Blatt heißt es auch, der Lehrer versuche, Schüler mit seinen Ansichten zu beeinflussen.

Zwei Abstürze bei Bad Urach
Donnerstag, 29. April 2010 - 15:39 Uhr

Gleich zwei Abstürze in Bad Urach beschäftigten gestern am frühen Abend die Bergwacht. Ein sechsjähriger Junge begab sich in den Höhlenschacht des so genannten Venediger Lochs bei Sirchingen, rutschte zwanzig Meter weit einen Abhang hinunter und fiel dann weitere zwanzig Meter in einen Höhlenschacht. Dabei zog er sich schwere Verletzungen zu. Mit einem Rettungshubschrauber wurde er in eine Tübinger Klinik geflogen. Nur eine Stunde später rutschte eine 19jährige Frau am Uracher Wasserfall einen Steilhang hinunter. Dabei zog sie sich mittelschwere Verletzungen zu.

Streifzug durch die Mössinger Stadtgeschichte
Donnerstag, 29. April 2010 - 15:26 Uhr

Ab heute können Interessierte im Foyer des Mössinger Rathauses einen "Streifzug durch die Mössinger Geschichte" unternehmen.
Stadtarchivarin Franziska Blum hat eine kleine Ausstellung vorbereitet, die von der ersten urkundlichen Erwähnung Mössingens im Jahr 774 bis in unsere heutige Zeit reicht.
Mössingen habe letztes Jahr ja ein großes Jubiläum gefeiert, die Erhebung zur großen Kreisstadt und Jubiläen böten auch immer den Anlass einmal zurück zu blicken und zu sehen, wie alles wurde, was es heute ist.
So diente Mössingen bereits seit seiner Gründung in fränkischer Zeit als Gerichtsstätte. Diese Funktion behielt das Dorf auch unter der Herrschaft der würrtembergischen Herzöge seit Mitte des 15. Jahrhunderts. Davon zeugt unter anderem ein Exemplar des Württembergischen Landrechts aus dem Jahre 1716, das ansonsten im Mössinger Stadtarchiv aufbewahrt wird.
Alle historisch Interessierten, Mitbürger aus dem Ort und auch Schulklassen, eben jeder der Interesse hat, sei herzlich eingeladen ins Rathausfoyer zu kommen, so Blum.
Parallel zur Ausstellung bietet die Stadt "echte" Streifzüge durch die Mössinger Geschichte.
Verschiedene Führungen bringen die Teilnehmer zu historischen Orten in Mössingen und den zugehörigen Teilgemeinden. Die Sammlung im Rathausfoyer kann noch bis zum 23. Juli besichtigt werden.

Siemens Tübingen streicht 200 Arbeitsplätze
Mittwoch, 28. April 2010 - 15:21 Uhr

Rund 200 Arbeitsplätze sollen bei Siemens Geared Motors mit Sitz in Tübingen wegfallen - und das bis Ende 2010. Das haben jetzt das Unternehmen und die IG Metall verkündet. Der Reutlinger Standort soll sogar ganz geschlossen werden. Die Gewerkschaft will die Stellenstreichungen nicht hinnehmen. Rund 650 Menschen arbeiten aktuell an den beiden Standorten der Firma Siemens Geared Motors. Bald sollen es schon ein Drittel weniger werden. Das Krisenjahr 2009 hat offenbar tiefe Spuren im Unternehmen hinterlassen. Eine Siemens-Sprecherin bestätigte den Stellenabbau und die Standortschließung in Reutlingen. Die Krise sei nicht das einzige Problem. Anja Kreuzer-Kurz, Pressesprecherin bei Siemens, gibt folgenden Grund an: "Der Absatzmarkt für Schneckengetriebe, die am Standort Reutlingen produziert werden, schrumpft seit Jahren. Die Technologie wird am Markt wegen des schlechten Wirkungsgrades und der teuren Verzahnungstechnik immer weniger nachgefragt. (...)“ Und weiter: '(...)Der Abbau soll möglichst sozialverträglich durchgeführt werden. Die Details dazu sind Gegenstand des Gesprächs mit der Arbeitnehmervertretung. Siemens wird dazu aber sämtliche zur Verfügung stehende Mittel ausschöpfen wie z.B. das Auslaufen von Befristungen (...)“ Ein Teil der Mitarbeiter des Reutlinger Werks sollen am weitaus größeren Standort Tübingen angesiedelt werden. Außerdem soll in der Universitätsstadt ein zweistelliger Millionenbetrag investiert werden, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Die IG-Metall Reutlingen-Tübingen begrüßt es, dass Siemens zum Standort Tübingen steht. Aber ein Personalabbau in dieser Größenordnung, so die Mitteilung der Gewerkschaft, sei katastrophal. Die IG-Metall geht davon aus, dass es eine Auseinandersetzung um die Arbeitsplätze geben wird. Sie werde alles dafür tun, so viele Plätze wie möglich in der Region zu erhalten. Weder die Gewerkschaft, noch der Betriebsrat sei bereit, betriebsbedingte Kündigungen zu akzeptieren. Ob Siemens Geared Motors auf die Forderungen der Gewerkschaft und des Betriebsrates eingehen wird, ist derzeit noch unklar.

Tübinger Jugendkulturtage starten im Mai
Mittwoch, 28. April 2010 - 15:17 Uhr

Im Mai ist es wieder so weit: Die Tübinger Jugendkulturtage gehen in die zweite Runde. Unter der Schirmherrschaft des Oberbürgermeisters, Boris Palmer, bietet das Jugendkulturnetzwerk den Teilnehmern auch dieses Jahr wieder ein buntes Programm mit verschiedenen Workshops und Live-Musik. Noch ist es ruhig im Anlagenseepark in Tübingen. Doch vom 13. bis zum 15. Mai ist er fest in der Hand von Jugendlichen. Der Grund: Die Tübinger Jugendkulturtage. Es gehe darum, so Ines Dulay-Winkler vom Jugendkulturnetzwerk, dass die Jugendlichen interkulturell und kreativ arbeiten. Die Veranstalter haben ein Angebot an Workshops und vielen Jugendbands auf der Truckbühne. Miteinander feiern, arbeiten und kreativ sein sei letztendlich angesagt. Das Programm steht diesmal unter dem Motto "Wo sind meine Wurzeln“, und es ist für Jugendliche ab 14 Jahren konzipiert. Musik als völkerübergreifende Sprache kommt dabei zum Einsatz. Junge Menschen sollen bei diversen Workshops miteinander in Kontakt kommen, um Hemmschwellen gegenüber anderen Kulturen abzubauen. Gegenseitige Toleranz, Achtunf und Annahme sei wichtig, so Dulay-Winkler. An allen drei Tagen werden junge Musiker ihr Können demonstrieren, das von Rock über Reggae bis hin zu Soul reicht. Die Mitarbeit der Jugendlichen erschöpft sich jedoch nicht in der Teilnahme an der Veranstaltung. Im Vorfeld durften sie sich bereits an der Organisation beteiligen. So wurde nicht nur das Workshopangebot von ihnen erstellt sondern auch das Design der Flyer und Plakate.

Tübingen erhält 500.000 Euro Zuschüsse für Altstadtsanierung
Mittwoch, 28. April 2010 - 15:05 Uhr

Tübingen erhält für das Sanierungsgebiet Östlicher Altstadtrand weitere 500.000 Euro aus dem Bund-Länder-Programm Stadtumbau West. Das teilte jetzt der baden-württembergische Wirtschaftsminister Ernst Pfister mit. Das Sanierungsgebiet umfasst den Bereich zwischen Mühlstraße, Neuer Straße, Nonnengasse und Altem Botanischen Garten. Dort sollen Modernisierungs- und Instandsetzungsmaßnahmen besonders gefördert werden. Seit 2008 hat die Stadt bereits 1,2 Millionen Euro an Fördermitteln aus dem Programm Stadtumbau West erhalten.

Skimming-Fall in Reutlingen
Mittwoch, 28. April 2010 - 15:04 Uhr

Ein aktueller Fall des so genannten "Skimmings“ beschäftigt derzeit die Reutlinger Kriminalpolizei. Unbekannte Täter hatten am vergangenen Samstag an einem Geldautomaten der Deutschen Bank in der Kaiserpassage die Kartendaten und Geheimzahlen der Kunden erspäht. Von sechs Konten hoben die Täter inzwischen mehrere tausend Euro ab. Kunden, die am Samstag am Automaten in der Kaiserpassage Geld abgehoben haben, werden gebeten, sich mit ihrer Bank in Verbindung zu setzen. Die Deutsche Bank hat angekündigt, die entstandenen Schäden zu ersetzen. Die Polizei bittet um Hinweise aus der Bevölkerung. (Telefon: 07121/942-4444)

Polizei zeigt Präsenz in Mainacht
Mittwoch, 28. April 2010 - 15:04 Uhr

Am Wochenende steht wie jedes Jahr die Mainacht an. Für die Polizei ist sie nicht gerade ein Grund zur Freude. Ob ausgehobene Kanaldeckel, mit Farbe besprühte Autos oder umgesägte Bäume - die Liste der Mainacht-Streiche ist lang. Um dem entgegen zu wirken, will die Reutlinger Polizei eine verstärkte Präsenz zeigen. In diesem Zusammenhang möchten die Gesetzeshüter auch an die Eltern appellieren. Sie sollen ihren Kindern die Folgen des nächtlichen Schabernacks klar machen, da ihnen üble Streiche teuer zu stehen kommen können. Ein besonderes Augenmerk gelte auch Autofahrern, die sich nach Maifeiern alkoholisiert ans Steuer setzen.

Auf zwei Rädern: Biosphärenbus startet mit neuem Fahrradanhänger in die nächste Saison
Mittwoch, 28. April 2010 - 15:03 Uhr

Der Biosphärenbus Schwäbische Alb startet am Samstag in seine zweite Saison. Neu in diesem Jahr: Auch Radfahrer können mitfahren. Auf dem Anhänger des Busses finden bis zu fünfzehn Fahrräder Platz. Und die können kostenlos mitgenommen werden. Der Biosphärenbus wird von zwei Landkreisen und fünf Gemeinden aus dem Biosphärengebiet finanziert. Und die zeigen sich bisher zufrieden. Das Herz des Biosphärengebiets, der ehemalige Truppenübungsplatz, ist das Ziel des Biosphärenbusses. An Sonn- und Feiertagen fährt der Bus von Münsingen aus einmal um das Areal herum. Er soll damit aber nicht nur das ehemalige Sperrgebiet erschließen, sondern auch die anderen Wochenendangebote wie die Schwäbische Albbahn ergänzen.

Open Air: 10. Reutlinger Classic - Night
Dienstag, 27. April 2010 - 14:45 Uhr

Bereits zum zehnten Mal findet es im Juli statt. Das Reutlinger Open Air Konzert im Kreuzeichestadion. Unter der Leitung von Martin Künstner und unter Beteiligung der Betzinger Sängerschaft, des Philharmonia Chor Reutlingen und der Württemberger Philharmonie Reutlingen werden auch in diesem Jahr wieder 18 Stücke zum Besten gegeben.

Am 24. Juli heißt es wieder Vorhang auf für das Reutlinger Open Air. Die Classic Night ist auch in ihrem zehnten Jahr ein fester Bestandteil im Terminkalender von Klassikfans. 140 Chor-Sänger und -Sängerinnen sowie die Orchestermusiker der Württembergischen Philharmonie Reutlingen werden neben den Solisten das Kreuzeiche-Stadion zum Klingen bringen.
Das Programm umfasst insgesamt 18 Werke verschiedenster Komponisten. Unter anderem werden Stücke von Jenkins, Mozart, Gershwin, Verdi und Beethoven zu hören sein.
Einen im wahrsten Sinne des Wortes explosiven Abschluss findet das Konzert mit dem vierten Satz aus Beethovens neunter Symphonie, die wie gewohnt von einer Feuerwerksschau begleitet wird. Eine weitere Neuerung gibt es am darauffolgenden Sonntag. Ab elf Uhr spielt ein Bläserquintett in einem Kinderkonzert Prokofjews Peter und der Wolf. Nachmittags ist dann ein volkstümliches Programm mit Blasmusik geplant.

Sport für Menschen ab 50 im Alten Botanischen Garten in Tübingen
Dienstag, 27. April 2010 - 14:30 Uhr

Zum ersten Mal haben sich heute Menschen ab 50 im Alten Botanischen Garten in Tübingen gemeinsam sportlich betätigt. Das kostenlose Sportprogramm ist Teil des Projektes "Gesund und aktiv älter werden“. Dieses rief im Jahr 2008 die Tübinger Stadtverwaltung ins Leben. Es soll älteren Menschen die Möglichkeit bieten, ihren Alltag durch mehr Bewegung fitter und somit gesünder zu gestalten. Die Palette sportlicher Angebote ist breit gefächert. So können sich die Teilnehmer etwa im Chi Gong oder an Gymnastikübungen versuchen. Bis Ende November wird jetzt jeden Dienstag und Freitag ab 10 Uhr im Alten Botanischen Garten in Tübingen Sport getrieben. Mitmachen kann jeder ab 50, der Spaß an Bewegung hat.

Neue Einblicke: Rottenburger Abendrealschule erhält Lehrmittel aus Spenden
Dienstag, 27. April 2010 - 14:28 Uhr

Neue Einblicke gab es gestern Abend für Rottenburgs Oberbürgermeister Stephan Neher. Die Brillen, von denen auch die Landtagsabgeordnete Monika Bormann eine ausprobierte, gehören zu den Neuanschaffungen des Fördervereins der Abendrealschule Rottenburg. Die neuen Lehrmittel wie ein Modell des menschlichen Körpers hat der Förderverein durch Spenden finanziert. Sie kommen nicht nur der Abendrealschule, sondern auch der Realschule im Kreuzerfeld zugute, deren Räumlichkeiten die Erwachsenenbildungseinrichtung benutzt. Die Abendrealschule finanziert sich zu neunzig Prozent aus Mitteln des Landes Baden-Württemberg. Für die restlichen zehn Prozent muss der Förderverein aufkommen. Insgesamt 10.000 Euro hat der Verein in die neuen Lehrmittel investiert.

Nach Geislinger Schlossbrand: Polizei richtet Ermittlungsgruppe ein
Dienstag, 27. April 2010 - 14:26 Uhr

Nach dem Brand im Geislinger Schloss am Wochenende hat die Balinger Kriminalpolizei eine Ermittlungsgruppe eingerichtet. Aus noch ungeklärter Ursache waren unter einer Holztreppe gelagerte Materialien in Brand geraten. Das Feuer griff auf die Treppe über. Da die Feuerwehr relativ früh alarmiert war, konnte ein größerer Schaden vermieden werden. Bereits vor zwei Jahren war es im Schloss zu einer Brandstiftung gekommen. Die Polizei bittet daher um Hinweise aus der Bevölkerung.

Schwerer Raub vor Tübinger Landgericht
Dienstag, 27. April 2010 - 14:26 Uhr

Wegen schweren Raubes müssen sich heute zwei Männer im Alter von 30 und 32 Jahren vor dem Tübinger Landgericht verantworten. Die beiden sollen im September des vergangenen Jahres einen Mann mit einem Messer bedroht haben. Nachdem ihnen dieser zehn Euro gegeben hatte, sollen sie in seinen Wagen eingestiegen sein und ihn gezwungen haben, zu einer Tankstelle zu fahren. Sie bedrohten ihn außerdem, sie würden ihn töten, falls er Anzeige erstatten würde, und sie stahlen seinen Rucksack, in dem sich ein Elektrospielzeug befand. Ein Urteil wird kommende Woche erwartet.

Heimische Unternehmen fordern stärkere Zusammenarbeit zwischen Wirtschaftsfakultäten in Metropolregion Stuttgart
Montag, 26. April 2010 - 16:57 Uhr

In Baden-Württemberg werden bis in zehn Jahren rund 385.000 Fachkräfte benötigt - davon rund 145.000 akademische, so die Angaben der Industrie- und Handelskammern in Reutlingen und Stuttgart. Um eine drohende Lücke zu vermeiden, müssten schon heute die Weichen gestellt werden. Einen Ansatzpunkt bieten die regionalen Hochschulen. Kooperation lautet da das Zauberwort.

Drei Universitäten und drei Hochschulen in der Metropolregion Stuttgart bieten wirtschaftswissenschaftliche Studiengänge an: In Tübingen, Stuttgart und Hohenheim, in Reutlingen, Albstadt und Nürtingen werden die Wirtschafts-Fachkräfte von morgen ausgebildet. Allerdings: Die Konkurrenz zur derzeit führenden Universität Mannheim ist groß, und der Wettbewerb um die besten Köpfe hat gerade erst begonnen.

Und das hat Auswirkungen auf die heimische Wirtschaft.
Viele bleiben dort, wo sie studiert haben, so die Befürchtungen der IHKs Reutlingen und Region Stuttgart. Deshalb haben sie beim Tübinger Institut für Angewandte Wirtschaftsforschung, kurz: IAW, eine Studie in Auftrag gegeben. Das Ergebnis: Die Zusammenarbeit zwischen den sechs Hochschulen ist im Bereich der Wirtschaftswissenschaften noch unterentwickelt.

Ein Problem seien die unterschiedlichen Kulturen zwischen Hochschulen und Universitäten, so die Studie. Ein anderes Problem die Fahrtzeiten zwischen den Standorten. Dabei würde sich das Lehrangebot an den sechs Bildungseinrichtungen hervorragend ergänzen. Die IHKs fordern deswegen eine Bestandsaufnahme: Wer spezialisiert sich auf was? Auch sollen sie Regeln erstellen, wie sie Prüfungsleistungen gegenseitig anerkennen.

Um die Bestandsaufnahme zu fördern, trafen sich die Präsidenten der beiden IHKs am Nachmittag mit führenden Vertretern der sechs Hochschulen zu einem ersten Gespräch in Reutlingen. Damit die Metropolregion Stuttgart im Kampf um die besten Köpfe an einem Strang zieht.

Nach Brand in Dußlinger Realschule: Prüfungen finden statt, Unterricht nicht
Montag, 26. April 2010 - 16:51 Uhr

Nach dem verheerenden Brand im Schulzentrum in Dußlingen fällt der Unterricht in der Maria-Sibylla-Merian-Realschule bis Freitag aus. Die Abschlussprüfungen morgen finden aber statt. Das Feuer in der Nacht auf Samstag hatte den Musiksaal und die Küche zerstört. Dabei war ein Sachschaden von 100.000 Euro entstanden. Als Brandursache wird ein technische Defekt vermutet.

Gegen Strommast geprallt und gestorben
Montag, 26. April 2010 - 16:51 Uhr

Ein 75jähriger Autofahrer ist gestern Abend bei Reutlingen-Degerschlacht mit seinem Volvo gegen einen Strommasten geprallt und kurze Zeit später im Krankenhaus gestorben. Der Mann hatte vermutlich in Folge eines Herzinfarkts die Kontrolle über seinen Wagen verloren und war daraufhin von der Straße abgekommen.

Brandstiftung in Grafenberg
Montag, 26. April 2010 - 16:50 Uhr

Ein noch unbekannter Brandstifter hat heute früh Brennholz vor einem Haus in Grafenberg in Brand gesetzt. Das Feuer griff auf das Dachgeschoss des Gebäudes über. Ein Nachbar alarmierte sofort die Bewohner des Hauses und die Feuerwehr. Die drei Hausbewohner konnten sich daraufhin unversehrt in Sicherheit bringen. Der Sachschaden wird auf 50.000 Euro geschätzt. Die Kriminalpolizei ermittelt.

Autofahrer verursacht Großeinsatz auf B 27 bei Kirchentellinsfurt
Montag, 26. April 2010 - 16:50 Uhr

Ein Autofahrer hat heute früh auf der B 27 bei Kirchentellinsfurt einen Großeinsatz ausgelöst. Der Mann hatte einen Leitpfosten umgefahren und war zweimal gegen die Leitplanke geprallt. Dann hatte er sein Auto abgestellt und war zu Fuß geflüchtet. Da das Ausmaß des Unfalls zunächst unbekannt war, wurden Feuerwehr, Rettungswagen und Hubschrauber verständigt. Die B 27 in Fahrtrichtung Tübingen war eine Stunde lang gesperrt. Der Sachschaden wird auf 1.500 Euro geschätzt.

Niederlagen für regionale Handball-Teams
Sonntag, 25. April 2010 - 14:35 Uhr

Die Zweitliga-Handballer des TV Neuhausen sind gestern im Zweitligaspiel gegen die HG Saarlouis unterlegen. Das Auswärtsspiel der Männer um Trainer Markus Gaugisch endete mit 32:31 für die Mannschaft aus dem Saarland. In der Tabelle der Zweiten Bundesliga-Süd nimmt der TV Neuhausen jetzt aktuell den 6. Platz ein.

Eine weitere Niederlage gab es gestern Abend auch für die zweite Mannschaft des HBW Balingen-Weilstetten. Die Regionalliga-Handballer von Trainer Ecki Nothdurft verloren Zuhause mit 26:31 gegen die SG Leutershausen.

Landkreis Tübingen bald nicht mehr mit jüngster Bevölkerung
Sonntag, 25. April 2010 - 14:25 Uhr

Der Landkreis Tübingen ist der jüngste Landkreis im Land. Das Durchschnittsalter liegt nach Erhebungen des Statistischen Landesamts bei rund 40 Jahren. Dies könnte sich durch den demographischen Wandel aber ändern. Denn bis 2030 - so das Landesamt - nehme der Altersdurchschnitt in der Region Tübingen um rund 6 Jahre zu. Favoriten für die zukünftig jüngsten Kreise sind dann Stuttgart und Ulm.

Verkehrserhebungen in Rangendingen starten am Montag
Sonntag, 25. April 2010 - 14:24 Uhr

Seit Jahren klagen die Einwohner der Gemeinde Rangendingen im Zollernalbkreis über zu viel Verkehr. Jetzt will das Regierungspräsidium Tübingen Abhilfe schaffen. Dazu soll es in der kommenden Woche im gesamten Ortsgebiet eine umfangreiche Verkehrserhebung geben. Polizisten und Schüler halten an ausgewählten Kreuzungen Autos an und befragen die Fahrer nach Ziel und Zweck ihrer Fahrt. Eine polizeiliche Fahrzeugkontrolle - so das Regierungspräsidium - sei damit aber nicht verbunden.

150 Jahre Reutlinger Pomologie - 150. Jubiläumsjahr soll Menschen an bedrohte Kulturlandschaft erinnern
Sonntag, 25. April 2010 - 14:18 Uhr

Sie war einst eine Institution mit Weltruf: Vor 150 Jahren wurde die Reutlinger Pomologie gegründet. Das dortige Pomologische Institut befasste sich mit der Kultivierung von Obstbäumen. Und sorgte dadurch für einen festen Bestandteil unserer Kulturlandschaft. Grund genug für uns, einen Blick in Vergangenheit und Gegenwart der Obstbaum-Kultur in der Region zu werfen. Und den Spuren einer Institution zu folgen, die heute kaum einer mehr kennt.

Hochsommer zwischen Betzingen und Reutlingen. Auf den der Alb vorgelagerten sanften Hügeln finden sich auf den Blumenwiesen der kleinen Privat-Gütle noch immer Zeugnisse einer einst typisch regionalen Kulturlandschaft: Alte Obstbäume, einst mit Sorgfalt gepflanzt, gehegt und geschnitten. Streuobstwiesen sind typisch für die Hänge am Albtrauf. Sie erinnern an einen Mann, der 1816 in Erfurt geboren wurde und von 1859 an die Wissenschaft der Obstbaumkunde nach Reutlingen brachte. Dort gründete Eduard Lukas eine private Lehranstalt für Gartenbau, Obstkultur und Pomologie, rief den Deutschen Pomologenverein ins Leben und trug sein Wissen um die bestmögliche Kultivierung von Obstbäumen durch seine Schüler in die ganze Welt - vor allem aber auch in die Region. Der Hintergrund: Württemberg war zu dieser Zeit ein armes Agrarland, so Franz Just, ein ehemaliger Reutlinger Lehrer und Kenner der Pomologie-Geschichte. Mehr als anderswo seien die Menschen hierabhängig vom Ertrag der Feldfrüchten gewesen. Durch systematischen Obstanbau habe dieses Dilemma gelindert werden können.

Die Reutlinger Pomologie heute: 150 Jahre nach der Institutsgründung ist der einstige Obstbaumpark zu einem der beliebtestes innerstädtischen Parks geworden. Blick vom Institutgebäude 1862: Viel hat sich seit damals verändert. Im 150. Jubiläumsjahr wollen jetzt aber die Stadt, der Landkreis und der Kreisobstbauverband an den berühmten
Sohn der Stadt und sein Obstbaumanbau-Institut erinnern - auch aus ganz aktuellen Gründen. Denn die schwäbischen Streuobstwiesen drohen langfristig zu verschwinden. Und mit ihnen die althergebrachten regionalen Obstsorten.

Nicht nur wegen des mittlerweile ganzjährig in den Supermärkten vorhandenen globalen Importangebots, wie Dietmar Bez vom Reutlinger Kreisobstanbauverband meint.
Die klassischen Gütlesbesitzer seien in die Jahre gekommen und die heute 40 bis 50jährigen nicht bereit, die Pflege dieser Streuobstwiesen zu übernehmen.“

Die Folge: Abgestorbene Bäume werden nicht mehr ersetzt. Und die noch vorhandenen jungen Bäume werden nicht mehr gepflegt und fachmännisch geschnitten. Dies gilt landesweit für knapp 60 Prozent der Streuobstwiesen. Deshalb, so Bez, müsse sich jeder Einzelne fragen, on er zum Erhalt der Streuobstwiesen-Landschaft beitragen wolle. Beispielsweise dadurch, nicht importiertes Obst und Obstsäfte zu kaufen, sondern sich bewusst für regionale Produkte zu entscheiden.

Mit zahlreichen Veranstaltungen wie dieser Baumpflanzung auf der Pomologie in der vergangenen Woche soll das 150. Jubliäumsjahr der Reutlinger Obstbaum- Institutsgründung dies den Menschen ins Bewußtsein bringen. Und diese daran erinnern, dass der Zauber jahrhunderte alter heimischer Kulturlandschaften schon bald der Vergangenheit angehören könnte - wie andere Relikte aus einer längst vergangenen Zeit.

Neuer Münsinger Lokschuppen eingeweiht
Sonntag, 25. April 2010 - 14:07 Uhr

Mit einer offiziellen Feierstunde wurde gestern in Münsingen der neu errichtete Lok-Schuppen eingeweiht. Die Bauzeit für das Funktionsgebäude betrug ein Jahr. Der rund 800 000-Euro teure Schuppen soll zum Bestand der Strecke Kleinengstingen-Schelklingen beitragen. Das Projekt wurde von der Stadt Münsingen, dem Albbahn-Verein und dem Landkreis Reutlingen initiiert. Der Tag, so Landrat Thomas Reumann, sei im Wortsinn ein Tag einer wichtigen Weichenstellung - für die Stadt, den Alb-Bahnverkehr und das Tourismusziel Biosphärengebiet. Die Schwäbische Albbahn wurde vor rund 10 Jahren mit Landesunterstützung gegründet. Sie soll nach dem Rückzug der Deutschen Bahn aus den ländlichen Gebieten den Fahrbetrieb dort aufrecht erhalten helfen.

Katstrophenschutz-Übung im Pfullinger Ursulaberg-Tunnel
Sonntag, 25. April 2010 - 14:03 Uhr

Am und im Pfullinger Ursulabergtunnel im Landkreis Reutlingen haben gestern rund 450 Einsatzkräfte von Feuerwehr, DRK, THW und Polizei den Katastrophenfall geprobt.Das Szenario für Feuerwehr und andere Hilfskräfte im neuen Kastrophenschutzzentrum gleich nebenan: der Ausbrucheines Brands im Tunnel. Die dafür festgelegten Handlungsabläufe und die Koordination zwischen verschiedenen Hilfsdiensten müssen per gesetzlicher Festlegung regelmässig geübt werden. Deshalb wird auch in dem rund 1,2 Kilometer langen Tunnel der B 312 mindestens alle 4 Jahre eine Großübung durchgeführt. Dabei sollen möglichst wirklichkeitsnahe Katastrophen-Szenarien getestet werden. Der Tunnel war während der mehrstündigen Übung komplett gesperrt.

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