Neue Regelungen für städtische Umweltzonen treten morgen in Kraft
Samstag, 31. Dezember 2011 - 14:04 Uhr
Bei Rot ist stopp - denn Autos mit roter Umweltplakette müssen in Tübingen und Reutlingen künftig draußen bleiben. Nur noch PKW mit grüner oder gelber Kennzeichnung dürfen ab 1. Januar 2012 in die ausgewiesenen Umweltzonen einfahren. Die Plaketten geben Auskunft über den Schadstoffausstoß eines Fahrzeuges. Hintergrund ist die hohe Feinstaubbelastung in den Innenstädten, die durch die neue Regelung gesenkt werden soll. Welches Gebiet die jeweiligen Umweltzonen umfassen steht im Internet, auf den Websites der beiden Städte.
Polizei warnt vor illegalen Feuerwerkskörpern
Samstag, 31. Dezember 2011 - 12:28 Uhr
Mit Blick auf die bevorstehende Silvesternacht warnt die Polizei noch einmal eindringlich vor illegalen Feuerwerkskörpern, beispielsweise aus Polen. Zugelassen sind nur Produkte, die von der deutschen Bundesanstalt für Materialforschung geprüft wurden. Das ist an einem Zulassungszeichen und den Gebrauchshinweisen in deutscher Sprache zu erkennen. Die Einfuhr und der Besitz von verbotenen Feuerwerkskörpern ist strafbar. Geböllert werden darf zudem nur am 31.12. und am 1.Januar - und zwar nicht in unmittelbarer Nähe von Kirchen, Krankenhäusern oder Altenheimen. Auch das Schießen und Werfen auf Personen und Tiere ist strengstens verboten.
Gefahren beim Silvesterfeuerwerk
Samstag, 31. Dezember 2011 - 12:09 Uhr
Nur noch wenige Stunden, dann ist es soweit: das Jahr gehört der Vergangenheit an. Traditionell wird das neue Jahr von vielen gebührend mit Böllern, Raketen und Feuerwerk begrüßt. Traditionell ist leider aber auch, dass dann bei Feuerwehren, Notärzten und Polizei Hochbetrieb herrscht. Denn leichtsinniges Hantieren mit Böllern und Raketen führt alle Jahre wieder zu zahlreichen Unfällen.
Die bunten Lichter am Himmel und der Krach zum Jahreswechsel haben eigentlich die Aufgabe die bösen Geister des alten Jahres zu vertreiben. Doch oftmals scheinen sie diese gerade heraufzubeschwören - wie 2008 auf 2009 in Tübingen. Ein altes Fachwerkhaus am Marktplatz fängt Feuer.
Es sei ein Dachstuhlbrand ausgelöst worden, durch eine Feuerwehrskrakete, die im Aussenbereich der Giebelwand in das Holz eingeschlagen sei, erklärte damals Michael Oser von der Tübinger Feuerwehr. Und von dort aus habe sich der Brand über den Dachspitz im Dachstuhl ausgebreitet.
Glück im Unglück: Zur Brandzeit hielt sich niemand in dem Gebäude auf - es gab keine Verletzten. So glimpflich geht es jedoch nicht immer aus. Im sogenannten Verbrennungsbad und den Spezialboxen der Tübinger BG Unfallklinik landen jedes Jahr zu Silvester mehrere Menschen mit Verbrennungs- oder Explosionsverletzungen. Ob als Mutprobe oder aus Unachtsamkeit, meist ist Alkohol im Spiel. Dabei ließen sich Unfälle oft verhindern.
Professor Hans-Eberhard Schaller, Direktor der Plastisch-rekonstruktiven Chirurgie an der Tübinger BG Unfalklinik rät: Möglichst nicht in Volltrunkenem Zustand noch an Feuerwerkskörpern hantieren und jemand der volltrunken ist davon abhalten und möglichst nach den Vorschriften die Feuerwerkskörper schnell genug wegwerfen oder aber sie auch den Vorschriften gemäß in eine Flasche stecken und dann die Raketen losgehen lassen und möglichst keine selbst gebauten Feuerwerkskörper in Luftpumpen und ähnlichen Geschossen bearbeiten, die dann fürchterliche Verletzungen machen.
Sein Kollege Dr. Afshin Rahmanian-Schwar, Oberarzt der Plastisch-rekonstruktiven Chirurgie der BG Unfallklinik erinnert sich an den Fall eines jungen Familienvaters, der mit einer größeren Menge aus dem Ausland mitgebrachter Feuerwerkskörper agiert habe. Er habe sich eine massive Verletzung zugezogen. Von Beruf sei er technischer Zeichner gewesen und durch die Verletzung habe er mehrere Finger verloren, unter anderem den Daumen, aber auch ausgeprägte Gesichtsverbrennungen erlitten. Die Ärzte hätten sehr lange gebraucht, um ihn dann adäquat reintegrieren zu können in seinem beruflichen Alltag, wobei er seinen alten Job natürlich nicht mehr hätte ausüben können.
Auch bei Kindern sei es oft schwierig. Sie haben eine andere Hautbeschaffenheit und verbrennen sich wesentlich leichter. Doch egal ob bei Kindern oder Erwachsenen - wenn etwas passiert ist die richtige Erstversorgung entscheidend. Und die sieht so aus:
Die Brandstellen möglichst mit Leitungswasser kühlen über 10 - 15 Minuten und den Verletzten dann eventuell auch mit sterilen Kompressen bedeckt, sofort in die Klinik zu fahren oder fahren zu lassen, rät Professor Schaller. Bei Explosionsverletzungen steril abdecken und schleunigst auf dem nächsten Weg in das nächstliegende Krankenhaus.
Auf dem schnellsten Wege ab ins Krankenhaus lautet in jedem Fall die oberste Devise. Und hier kommen - so die positive Bilanz - von Jahr zu Jahr weniger Verletzte an Silvester an. Denn nur wer mit den bunten Silvesterknallern vorsichtig ist, kann das Feuerwerk auch im nächsten Jahr wieder genießen.
Hilfe für jugendliche Migranten: Der neu benannte Fachdienst der Reutlinger BruderhausDiakonie vor neuen Herausforderungen
Donnerstag, 29. Dezember 2011 - 17:09 Uhr
Rund ein Drittel der in der Region Neckar-Alb lebenden Menschen haben ausländische Wurzeln - ein Anteil, der noch stark zunehmen könnte. Die meisten derNeuankömmlinge sind dabei schnell und gut integriert, aber eben nicht alle. Besonders Jugendliche tun sich in der neuen Heimat schwer. Oft auch noch in den Folgegenerationen Entsprechende Initiativen, die sich dem annehmen, sind deshalb unverzichtbar. Ein Beispiel: der Fachdienst für Jugend, Bildung und Migration der Reutlinger BruderhausDiakonie - mit Anlaufstellen in Münsingen, Bad Urach und Reutlingen.
Jugendliche Russlanddeutsche beim Jugendmigrationsdienst der BrudderhausDiakonie in Münsingen. Ende der 80er Jahre des vergangenen Jahrhunderts entschieden sich immer mehr Familien für einen Neuanfang in der Region - und kehrten
ihrer Vergangenheit und der damals zerfallenden Sowjetunion den Rücken. Doch schon bald wurde klar: Der Neuanfang hier funktioniert zumeist nur schwer, weil es den Neuankömmlingen an Sprachkompetenz mangelt, an ausreichend beruflicher Qualifizierung und dadurch auch an der Fähigkeit, am sozialen Leben in der neuen Heimat wirklich teilzunehmen.
Ein Teufelskreislauf, der damals zur Gründung des Jugendmigrationsdienstes der Reutlinger Bruderhaus Diakonie führte. 20 Jahre später steht der vom Bund finanzierte Dienst vor neuen Herausforderungen. Damals, so Andreas Foitzik, Leiter des "Fachdiensts Jugend, Bildung, Migration" - habe man wie in Münsingen richtige Migrantenarbeit gemacht. Jetzt habe sich der Schwerpunkt geändert. Es gehe dabei nicht mehr vorrangig um Menschen aus Osteuropa, sondern oft aus dem nahen Osten und aus Afrika. Ein Migrant aus der Türkei oder Griechenland beispielsweise habe schon wegen seines Aussehens hier nicht die gleichen Chancen, sondern sei von Ausgrenzung und Rassismus betroffen.
Die Grundproblemesind demnach die gleichen: fehlende Sprachkompetenz, mangel an schulischer und beruflicher Qualifizierung und drohender sozialen Absturz.Allerdings sehen sich die Sozialarbeiter der Bruderhaus Diakonie auch einem neuen Phänomen gegenüber. Jetzt gehe es oft um Jugendliche, deren Familien schon vor zwei, drei Generationen eingewandert seien. Und da passe die Neubennenung des ehemaligen Jugendmigrationsdienstes gut, der sich jetzt eben "Fachdienst für Jugend, Bildung und Migration" nennt. Mit den Mehrbezeichnungen, so Foitzk, gehe ein Stück Stigmatisierung verloren. Weil diese Jugendlichen aus den Folgegenerationen sich eben nicht mehr als Migranten empfänden.
Dazu gehört heutzutage deshalb vor allem auch, dass Hilfe jetzt an und über die Schulen kommt. Mit insgesamt 40 Schulen arbeite man da zusammen. Dort gibt es Beratung und Hilfsangebote. Ein weiterer neuer Ansatzpunkt, um die Probleme der Jugendlichen abzubauen, liegtdemnach mittlerweile aber zunehmend auch anderswo: man setzt bei BEratung und Hilfe verstärkt auch direkt bei den Eltern an.
Alle diese und noch mehr Hilfsangebote für Jugendliche Migranten soll es auch zukünftig durch das Reutlinger Bruderhaus geben. Die einzige Sorge dort ist, dass mit immer weniger staatlichen Fördergeldn der Zug für bessere Integration irgendwann abfährt.
Bitz /Tübingen: Schwerverletzter Rollerfahrer erliegt Verletzungen
Donnerstag, 29. Dezember 2011 - 16:55 Uhr
Am zweiten Weihnachtsfeiertag war ein 70 Jahre alter Rollerfahrer in Bitz im Zollernalbkreis mit einem Auto zusammengestoßen und schwerst am Kopf verletzt worden. Der Mann hatte eine Vorfahrtsregelung übersehen. Jetzt ist der Rentner in einer Tübinger Klinik seinen Verletzungen erlegen. Der 70jährige ist damit 2011 das zwölfte Verkehrs-Todesopfer im Zollernalbkreis.
Reutlinger Speditionskonzern Betz trennt sich von LGI
Donnerstag, 29. Dezember 2011 - 16:54 Uhr
Das Reutlinger Speditionskonzern Willi Betz will sich von seinem Tochterunternehmen LGI Logistik in Böblingen trennen. Die LGI trägt mit rund 250 Millionen Euro Jahresumsatz zu rund einem Drittel des Betz-Konzern-Umsatzes bei. Laut Medienberichten soll der Verkaufserlös dafür verwendet werden, um die Betz-Geschäfte in Asien und Osteuropa auszubauen. Laut Betz ist bei der Trennung zugesichert, dass alle 1900 LGI-Mitarbeiter vom den neuen Eigentümern übernommen werden.
Diözese Rottenburg-Stuttgart: Weihnachtsgottesdienste gut besucht
Donnerstag, 29. Dezember 2011 - 16:52 Uhr
Rund 10 000 Menschen haben die Weihnachtsgottesdienste der Diözese Rottenburg Stuttgart besucht. Allein im Rottenburger Dom - so die Diözese - hätten sich an beiden Weihnachtsfeiertagen mehr als 4600 Menschen gedrängt.
Dies - so der Rotenburger Bischof Fürst gegenüber dem SWR - widerspreche Prognosen, die eine immer stärkere Abkehr von der katholischen Kirche und der heuiligen Botschaft sähen. Vielmehr zeige die Anzahl der Gläubigen eine tiefe Sehnsucht nach Heimat im Glauben.
Tübinger Knochenmarkspenderdatei DKMS mit rekordzahl an Neuregistrierungen
Donnerstag, 29. Dezember 2011 - 16:51 Uhr
Die in Tübingen angesiedelte Deutsche Knochenmarkspenderdatei DKMS vermeldet für das Jahr 2011 bei potentiellen neuen Spendern einen Rekord: Demnach ließen sich rund 295 000 Menschen erstmals registrieren. Dadurch könne täglich rund 12 und jährlich rund 4700 Leukämie- Patienten im Jahr das Leben gerettet werden. Mit 2,6 Millionen potenziellen Spendern ist die DKMs die größte Knochenmarkspenderdatei weltweit. Die DKMs existiert seit 20 Jahren.
Auf Augenhöhe: Die Präsidentin des baden-würtembergischen Städtetags Barbara Bosch im RTF1-Interview
Mittwoch, 28. Dezember 2011 - 17:45 Uhr
Vor rund einem Jahr ist die Reutlinger Oberbürgemeisterin Barbara Bosch auch Präsidentin des baden-württembergischen Städtetags geworden. Grund genug für uns, Bosch in dieser Funktion zum vergangenen, aber auch über die Herausforderungen im kommenden Jahr zu befragen. Dabei setzte sich Bosch auch gegen Vorwürfe zur Wehr, dass sie als Städtetagspräsidentin zu zahm mit der neuen grün-roten Landesrgierung umgehe.
Seit Januar 2011 und zunächst für insgesamt fünf Jahre vertritt Barbara Bosch die Interessen der 180 Städte im Land - und damit rund 6,3 Millionen Bürger - gegenüber EU, Bund und Land. Als einen besonderen Erfolg in Verhandlungen mit der neuen grün-roten Landesregierung kann Bosch für sich dabei ganz aktuell die Lösung des jahrelangen Streits um die Kosten bei der Kleinkinderbetreuung verbuchen. 35 Prozent kommunale Betreuungsplätze für Kinder unter 3 Jahren bis 2013 hatte noch die alte Landesregierung ohne Finanzierungszusage vorgeben. Jetzt aber stellt das Land dafür rund 440 Millionen Euro im kommenden Jahr bereit - und noch einmal 477 Millionen für 2013.
Dieses Entgegenkommen - so Bosch - sei noch vor einem Jahr nicht vorstellba gewesen. Die grün-rote Landesregierung sei wie im Wahlkampf versprochen den Kommunen entgegengekommen. Noch wichtiger aber sei, dass sich Stuttgart auch darüber hinaus zur anteiligen Kostenbeteiligung in der Zukunft bekenne.Dies sei ein Gebot der Stunde, da die Nachfrage nach Betreuungsplätzen ständig steige.
Angebliche Kritik aus dem Städtetag, dass Bosch insgesamt einen zu zahmen Kurs gegenüber Grün-Rot fahre, wie Deutsche Presseagentur DPA vermeldet hatte, weist BOsch zurück.Von 180 Mitgliedsstädten habe sich allein ein einziger OB entsprechend geäußert, 179 seien hingegen mit ihrer Arbeit zufrieden. Und das gehe nur, wenn man in Verhandlungen die eigene Position auch hart und klar vertrete. Zudem gebe es durchaus noch Diskussionsbedarf mit der Landesregierung. So werde es 2012 um die geplante Schulreform oder die Finanzierung des Straßen- und Schienenbaus gehen. Und auch der im Zuge der Energiewende geplante starke Ausbau der Windkraft, bei dem die Landesregierung die Regionalverbände entmachten will, beinhalte noch Diskussionsbedarf.
Generell aber ist Bosch als Städtetagspräsidentin zufrieden mit der neuen grün-roten Landesregierung. Zwischen Kommunen und Land bewege man sich wie vor den Wahlen versprochen jetzt auf Augenhöhe.
IHK-Präsident Erbe fordert Bekenntnis zu Europa
Mittwoch, 28. Dezember 2011 - 16:44 Uhr
Der Präsident der regionalen IHK, Christian O. Erbe fordert von der Politik ein klares Bekenntnis zu Europa. Trotz der moatelangen Schulden- und Euro-Krise dürfe nicht vergessen werden, dass Deutschland von einem geeinten Europa ungemein profitiere. Für Deutschland mahnt Erbe rund ein Jahr vor der nächsten Bundestagswahl grundsätzliche politische Weichenstellungen - unter anderem zum Abbau der Verschuldung der öffentlichen Haushalte. Zudem brauche es auch ein Gesamtkonzept für die Bildung. Indessen glaubt Erbe trotz internationaler Krisenanzeichen, dass sich Lage der regionalen Wirtschaft zunächst nicht dramatisch verschlechtert.
Regionale Unternehmen für 2012 gedämpft optimistisch
Mittwoch, 28. Dezember 2011 - 16:43 Uhr
Trotz der sich weltweit abzeichnenden Krisenturbulenzen rund um Banken- , Schulden- und Eurokrise bleiben auch führende regionale Unternehmen für 2012 gedämpft optimistisch: So berechnet beispielsweise die Tübinger Walter AG, die Werkzeuge zur Metallverarbeitung herstellt, nach einem Rekordumsatz in 2011 auch für das kommende Jahr mit einem leichten Wachstum. Der Tübinger Medizintechnik-Hersteller Erbe will eigenen Angaben zu Folge in den kommenden Jahren an seinem Standort in Tübingen investieren. Und auch beim Auto-Zulieferer Elring-Klinger in Dettingen/ Erms geht man vor allem wegen starker Nachfrage aus Brasilien, China und Indien für 2012 von einem weiteren Wachstumaus.
Dettingen/Erms: Heimatmuseum mit "Tag der offenen Tür"
Mittwoch, 28. Dezember 2011 - 16:42 Uhr
Tag der offenen Tür: Das Heimatmuseum in Dettingen/Erms hatte gestern seine Pforten für Besucher geöffnet. Im Mittelpunkt für die vielen kleinen, aber auch großen Kinder unter den Besuchern stand dabei - passend zur Weihnachtszeit - ganz offensichtlich historisches technisches Metall-Spielzeug.
Der Star des Tages war aber diese Dampfmaschine, ein sogenanntes Lokomobil, das dem Dettinger Museum von ihrem Besitzer Ralf Wurster aus privaten Beständen übereignet wurde. Aber auch ansonsten hat das Dettinger Heimatmuseum einiges an Schätzen zu bieten - wie beispielsweise diesen historischen Kaufladen. Nächste Chance, die wertvollen Dettinger Ausstllungsstücke zu besichtigen, ist übrigens am Palmsonntag.
Schloss Lichtenstein ganz märchenhaft
Mittwoch, 28. Dezember 2011 - 16:40 Uhr
Wie ein verzaubertes Märchenschloss hat sich heute Schloß Lichtenstein im Landkreis Reutlingen präsentiert. Hoch über Honau gelegen, war der Bau am Morgen ganz von aufsteigendem Nebel eingehüllt. Das ganz im Stil des Historismus entstandene Schloss ist 1840 bis 1842 nach der Vorlage eines Romans von Wilhelm Hauff entstanden.
Zusätzliche Burggebäude in der Umgebung ließ Wilhelm Graf von Württemberg erst in den Folgejahren errichten. Das Schloss thront auf einem Felsen in 817 Metern Höhe, und etwa 100 Meter hoch über dem Echaztal.
Klaus Tappeser OB-Kandidat für CSU in Lindau
Mittwoch, 28. Dezember 2011 - 16:39 Uhr
Klaus Tappeser, ehemaliger OB von Rottenburg , aktueller Kreisvorsitzender der Tübinger CDU, ehemaliger Staatssekretär in Stuttgart und Präsdident des Württembergischen Sportbunds wird sich für den Chefsessel
im Lindauer Rathaus bewerben. Der 54jährige wird dort als Kandidat der CSU in den Ring steigen. Tappeser löst damit den Tübinger Professor Rainer Rothfuß ab, der als Kandidat wegen seiner Haltung zu einem geplanten Bahnhof auf Widerstand stieß.
St.Johann: Bäckerei Burk meldet Insolvenz an
Mittwoch, 28. Dezember 2011 - 16:37 Uhr
In St.Johann-Würtingen im Landkreis Reutlingen hat die Bäckerei Burk jetzt Insolvenz angemeldet. Laut Damit sind die Arbeitsplätze von rund 120 Voll- und Teilzeitbeschäftigten in St. Johann, aber auch bei 12 weiteren Verkaufsstellen im Landkreis Reutlingen bedroht. Laut Insolvenzverwalter haben die Angestellten seit November kein Gehalt mehr bekommen. Vor rund einem Jahr war in Dettingen/Erms mit der Großbäckerei Hermann bereits eine andere Großbäckerei insolvent gegangen.
Ab heute können Weihnachtsgeschenke wieder umgetauscht werden
Dienstag, 27. Dezember 2011 - 14:37 Uhr
Der Anstrum auf die Geschäfte in der Region ist am ersten verkaufsoffenen Tag nach Weihnachten traditionell groß - so auch in Reutlingen. Denn ab heute können unliebsame Weihnachtsgeschenke gegen etwas Passendes eingetauscht werden. Die meisten Läden zeigen sich kulant, auch wenn in diesen Fällen keine Umtauschpflicht besteht. Doch nicht nur die Zahl der Umtauschwilligen ist groß. Auch diejenigen, die Einkaufsgutscheine unter dem Christbaum gefunden haben, können diese jetzt umsetzen. Dabei - so Verbraucherschützer - müsse jedoch ein eventuelles Verfallsdatum berücksichtigt werden.
Wohin in der Region Neckar-Alb zwischen den Jahren...
Dienstag, 27. Dezember 2011 - 11:43 Uhr
Mit dem heutigen Tag sind die eigentlichen Weihnachtsfeiertage zwar vorbei. Aber auch in der Region müssen viele erst wieder im neuen Jahr zur Arbeit. Eine gute Gelegenheit also, die Zeit zwischen den Jahren zu nutzen. Entweder einfach zum Entspannen zuhause - oder aber beispielsweise für einen Museums- oder Ausstellungsbesuch. Und in dieser Hinsicht ist in der Region einiges geboten.
Alles für das Kind im Manne gibt es derzeit in der Balinger Zehntscheuer - Autorennbahnen soweit das Auge reicht. Darunter auch eine der ältesten deutschen Rennbahnen - eine Märklin aus dem Jahr 1934.
Man habe - und da sei man wircklich stolz drauf - die ganzen Meilensteine der Technikgeschichte in Bezug auf die elektrische Autorennbahn in Balingen, erklärt Museumsleiter Hans Schimpf-Reinhardt.
Das Auto- und Spielzeugmuseum Boxenstop in Tübingen bietet noch mehr Spielereien. Hier macht derzeit eine Modellbahn-Sonderschau Station, die ihr Publikum in die Geschichte von 120 Jahren Modelleinsenbahn mitnimmt. Von einzelnen Lokomotiven und Triebwagen, über komplette Anlagen umfasst die Ausstellung das ganze Spektrum der Spur 1 von Märklin.
Eher dem weiblichen Spieltrieb gewidmet ist die Ausstellung "Historische Kaufläden" im Reutlinger Heimatmuseum. 30 Exponate aus dem 19. und 20. Jahrhundert geben hier einen Einblick in vergangene Zeiten.
Man versuche immer über Weihnachten eine Ausstellung zu machen mit weihnachtlicheren Themen und Kaufläden, Puppenstuben, seien Sachen, die man früher speziell zu Weihnachten aufgebaut habe, erklärt Eva Bissinger vom Heimatmuseum Reutlingen.
Spannende Entdeckungen lassen sich jedoch nicht nur an Weihnachten unterm Christbaum machen - das zeigt die Ausstellung "Entdeckungen" im Museum Schloss Hohentübingen. Hier sind die sensationellsten Funde der Landesarchäologie der letzten 5 Jahre zu sehen. Und die reichen von jungsteinzeitlichen Figuren über Hinterlassenschaften der Römer in der Region Neckar-Alb bis hinein ins alltägliche Leben im 17. Jahrhundert.
Im Hechinger Rathaus hingegen will eine Schau die Besucher nicht zum Staunen, sondern zum Nachdenken animieren. Hier stellt die Menschenrechtsorganisation Amnesty International ihren weltweiten Einsatz etwa für politisch Verfolgte vor.
Gegen Folter und Todesstrafe wende Amnesty International sich grundsätzlich, erklärt Tilmann Berger von der Ortsgruppe Tübingen. Man sei der Ansicht, dass es ein grundlegendes Menschenrecht sei, nicht gefoltert zu werden und der Schutz des Lebens.
Angenehmere Bilder präsentieren sich dem Publikum im Naturkundemuseum Reutlingen. Dort macht gerade die Ausstellung "Wildlife Photographer of the year" Station. Sie zeigt spektakuläre Naturaufnahmen ebneso wie Tiere in freier Wildbahn. Das bemerkenswerte an den Bildern: sie sind alle original, denn die Fotos - das schreiben die Richtlinien vor - dürfen nachträglich nicht bearbeitet werden.
Die holde Weiblichkeit in all ihren Ausprägungen steht derzeit in der Galerie Albstadt im Mittelpunkt. "Otto Dix - Dirnen, Weiber und Madonnen" zeigt die unterschiedlichsten Frauenbilder des Malers.
Es kämen gerade in der Frühzeit bis in die 20er Jahre viele Portraits aus der Halbwelt, erklärt Ausstellungskuratorin Veronika Mertens. Dix sei in den Puff gegangen um dort auch seine Modelle zu finden.
Über die Öffnungszeiten der jeweiligen Ausstellungen können sich Kulturbegeisterte übrigens auf den Internetseiten der einzelnen Museen oder Städte informieren.
Palmer fordert Grüne zur Diskussion über ihre Zukunft auf
Dienstag, 27. Dezember 2011 - 11:34 Uhr
Der grüne Tübinger Oberbürgermeister Boris Palmer - hier Archivbilder - forderte jetzt, die Grünen müssten darüber nachdenken, sich einer breiteren Wählerschaft zu öffnen. Es gehe darum, wie die Partei bundesweit und dauerhaft über 20 Prozent komme und ob sie das wolle, so Palmer gegenüber der Nachrichtenagentur dpa. Lücken im Parteiprogramm die dem entgegenstehen sieht Tübingens OB vor allem in der Innen- und Sicherheitspolitik.
Sakrale Schätze im Diözesanmuseum Rottenburg
Montag, 26. Dezember 2011 - 14:45 Uhr
Er gehört zu den größten kirchlichen Schätzen in Baden-Württemberg: Der Domschatz der Diözese Rottenburg-Stuttgart. Eine umfangreiche Bestandsaufnahme der Diözese hatte erstaunlich kostbare Sakralgegenstände zu Tage gefördert. So staunte manch einer der Diözesanmitarbeiter nicht schlecht, als er im Heizungskeller über einen Schuhkarton stolperte. 80 von insgesamt 147 Gegenständen und Reliquien sind noch bis zum 5. Februar 2012 im Rottenburger Diözesanmuseum zu sehen.
Eine Messkännchengarnitur von 1689 gehört zu den Schmuckstücken, die die groß angelegte Inventur in der Rottenburger Diözese ans Tageslicht gebracht hat. Wahre Schätze des Doms wurden so wiederentdeckt.
Zu den Entdeckungen, zu denen vor allem auch der Dompfarrer Monsiniore Harald Kiebler beteiligt war, gehöre beispielsweise ein Rauchfass aus der Zeit von 1700, berichtet Diözesankonservator Wolfgang Urban. Es sei ein Rauchfass ganz in Silber gearbeitet noch von einem Rottenburger Silber- und Goldschmied. Und zu diesem Rauchfass gehöre ein wunderbares Schiffchen.
Viele der Stücke sind 1817 auf Befehl des württembergischen Königs aus Ellwangen nach Rottenburg gebracht worden. Ältestes Stück der Ausstellung ist ein kleiner Kelch aus dem 14. Jahrhundert.
Zu den Highlights der Ausstellung würden auch grade die Stücke des Domschatzes gehören, die immer schon im Diözesanmuseum zu sehen seien, erklärt Urban. Und das sei eine barocke Monstrans von 1755, sie sei 93,5 cm hoch und sie sei eine der prachtvollsten Monstransen aus der zweiten Hälfte des 18 Jahrhunderts.
Einige der schmuckvollen Sakralgegenstände sind der Öffentlichkeit bis jetzt noch völlig verborgen geblieben. Andere konnten bisher nur im Rahmen von Gottesdiensten, und dann nur aus der Ferne, gesehen werden.
Die Ausstellung bringe jetzt diese Objekte im wahrsten Sinne des Wortes nahe, dem Betrachter, so Urgan. Man könne die Strukturen auch studieren, man könne die Kostbarkeit der Ausführung, die Kunstfertigkeit bewundern. Darin liege das besondere der Ausstellung.
Zwischen den Jahren kann der Domschatz zu den üblichen Öffnungszeiten des Museums, dienstags bis freitags von 10 bis 17 und am Samstag von 10 bis 13 und von 14 bis 17 Uhr betrachtet werden.
Reutlingens Oberbürgermeisterin will "Lebenslagenbericht"
Montag, 26. Dezember 2011 - 14:22 Uhr
Anlässlich ihrer gestrigen Tour durch einige soziale Einrichtungen der Achalmstadt, hat Reutlingens Oberbürgermeisterin Barbara Bosch einen sogenannten Lebenslagenbericht angekündigt. Er soll den allgemeinen Armutsbericht ersetzen und nach einzelnen Gruppen, wie zum Beispiel Alleinerziehenden, ausgearbeitet sein. Das Ziel: die karitativen Einrichtungen sollen gezielte Hilfe anbieten können.
Auszug aus den Polizeimeldungen
Montag, 26. Dezember 2011 - 14:13 Uhr
Bei einem Verkehrsunfall bei Römerstein-Zainingen im Kreis Reutlingen sind am Heilgabend zwei Menschen schwer verletzt worden. Laut Polizei war ein 33-jähriger Mann mit seinem Auto auf glatter Fahrbahn ins Schleudern gekommen und gegen das Auto eines Ehepaares geprallt ... In Haigerloch gab es gestern bei einem Streit zwischen mehreren jungen Männern Verletzte. Einem der Beteiligten wurde eine Bierflasche auf den Kopf geschlagen. Ein anderer erlitt eine Armverletzung durch einen Schraubenzieher. ... In Reutlingen hat eine 17-jährige Frau aus Münsingen zusammen mit ihrem gleichaltrigen Freund der ehemaligen Partnerin ihres Lebensgefährten ins Gesicht und in den Unterleib geschlagen... Und in Tübingen haben bisher Unbekannte den Geldautomaten einer Bank in der Herrenberger Straße manipuliert - und so rund 20 Kunden finanziell geschädigt.
Das Licht der Welt - Gläubige feiern Weihnachten im Rottenburger Dom
Sonntag, 25. Dezember 2011 - 14:00 Uhr
In Rottenburg haben heute zahlreiche Menschen und Gläubige den Pontifikal-Gottesdienst im Dom besucht. Wie in vielen anderen Kirchen der Region wird auch in der Bischofsstadt am ersten Weihnachtsfeiertag traditionell kirchlich gefeiert. Wie hier im Dom St. Martin zu Rottenburg haben überall in der Region die Gläubigen zu Tausenden die katholischen und evangelischen Weihnachtsgottesdienste besucht. Die Heilige Messe in Rottenburg hielt dieses Jahr Weihbischof Johannes Kreidler. Er erinnerte in seiner Predigt an die eigentliche christliche Botschaft des Weihnachtsfests - die Menschwerdung Gottes. Gott sei dadurch das Licht geworden, das die Finsternis der Welt erhelle, so Kreidler. Dieses Licht leuchte für jeden Menschen und habe Zukunftspotenziale angeleuchtet, die es zu entdecken und zu nutzen gelte.
Im Dienst der Allgemeinheit - Reutlingens Oberbürgermeisterin Barbara Bosch besucht Menschen, die an Heilig Abend für andere da sind
Sonntag, 25. Dezember 2011 - 13:58 Uhr
Nicht jeder konnte gestern Heilig Abend bei seiner Familie feiern. Die Reutlinger Oberbürgermeisterin Barbara Bosch besuchte gestern Menschen die sich auch an Weihnachten durch ihren Dienst für andere Menschen einsetzen. Zum Beispiel die Mitarbeiter der Arbeiterwohlfahrt, die - wie gestern berichtet - jedes Jahr an Heilig Abend eine Weihnachtsfeier für Wohnungslose organisieren. Anschließend ging es zur Rettungswache des DRK. Diese muss rund um die Uhr besetzt sein, denn schwere Unfälle, aber auch medizinische Notfälle wie Herzinfarkte können zu jeder Uhrzeit geschehen. Auch der Feuerwehr stattete Bosch einen Besuch ab. Diese ist an Heilig Abend besonders wichtig, denn für viele gehören Kerzen zu Weihnachten dazu. Ebeneso wie der Stollen, den die Oberbürgermeisterin für die Rettungskräfte mitgebracht hatte. Letzte Station der Besuchstour war später das Polizeirevier.
Spende für Reutlinger Tafel
Sonntag, 25. Dezember 2011 - 13:56 Uhr
Spendenübergabe in Pfullingen. Noch kurz vor Weihnachten hat die Mercedes-Benz Niederlassung Reutlingen/Tübingen der Reutlinger Tafel einen Scheck in Höhe von 2.500 Euro überreicht. Die Spenden wurden bei der Markteinführung der neuen B- und M-Klasse gesammelt. Das Geld soll für die Schulung der ehrenamtlichen Helfer eingesetzt werden. "Wir müssen in der Reutlinger Tafel wie in jedem anderen Lebensmittelmarkt die hygienischen Bedingungen einhalten" sagte Günter Klinger vom Diakonieverband Reutlingen.
Für die Reutlinger Tafel engagieren sich rund 75 Mitarbeiter. Sie geben Waren, die in Läden und Supermärkten sonst auf dem Müll landen würden, die aber eigentlich noch gut wären, an Bedürftige ab. Diese zahlen dafür einen kleinen, symbolischen Preis. Der Reutlinger Tafelladen versorgt täglich 150 bis 200 Menschen, die mit weniger als 400 Euro im Monat auskommen müssen.
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