6. Gefäßtag am Klinikum am Steinenberg in Reutlingen
Samstag, 30. Oktober 2010 - 17:33 Uhr
Wer beim Gang durch die Stadt oftmals vor Schaufenstern stehen, scheint auf den ersten Blick interessiert an den Auslagen zu sein. Es könnte aber auch sein, dass er an der sogenannten
Köberle: Fortschritte bei der Breitbandinitiative Baden-Württemberg
Samstag, 30. Oktober 2010 - 10:02 Uhr
Viele Faktoren können einen Wirtschaftsstandort attraktiv machen: Die Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr und die Autobahn ist nur einer von ihnen. Immer größere Bedeutung hat auch die Schnelligkeit der zur Verfügung stehenden Internetverbindung. Nicht nur für Firmen, sondern auch für Privathaushalte. Laut des baden-württembergischen Ministers für den ländlichen Raum, Köberle, habe das Land dies bereits erkannt - und mit seiner Breitbandinitiative große Erfolge erzielt. Köberle war heute in Tübingen.
Der ländliche Raum. Aus ihm bestehen große Teile des Regierungsbezirks Tübingen. Das bedeutet: teilweise weite Wege zu Ballungszentren, ein wirtschaftlicher Nachteil. Denn viele Unternehmen wählen Verdichtungsräume als Standort. Das schnelle Internet, also Breitbandinternet, könne die Unterschiede zwischen Land und Stadt auflösen, so Minister Rudolf Köberle. Denn es überbrücke die örtliche Entfernung. Man habe eigentlich noch nie eine Infrastruktur, die unabhängig vom Standprt einen Betrieb oder eine Person oder eine Verwaltung weltweit vernetze, so Köberle. Im Unterschied zu Verkehrsinfrastrukturen. Denn schnelle Verkehrsmittel könnten keine Entfernungen überbrücken. Und diese Entfernung, so Köberle, löse das weltweite Datennetz auf. Im Regierungsbezirk Tübingen verfügen aktuell 81% der Haushalte über Breitbandleitungen. Das bedeutet, sie können Daten aus dem Word Wide Web mit mindestens einem Megabit pro Sekunde übertragen. Im Landesschnitt sei das der absolute Spitzenwert, so Köberle. Und dafür habe das Land einiges getan. Köberle nannte hier unter anderem informieren, aufklären, mobilisieren, Konzepte erarbeiten, gute Ideen entwickeln und die Genehmigung der europäischen Union einholen. Die habe diese Angelegenheit nämlich vollständig dem freien Markt überlassen wollen. 34 Millionen Euro hat das Land bislang investiert. Dennoch sei noch nicht überall die schnelle Datenautobahn angekommen. In der Region beispielsweise in Burladingen, Haigerloch und rund um Zwiefalten. Diese Orte gelten als sogenannte weiße Flecken auf der Landkarte. Doch auch das soll sich bald ändern. Laut Köberle würden zwei Ziele weiterverfolgt, und zwar schnell. Zum einen wolle man natürlich alle weißen Flecken einfärben und mit Angeboten bedienen. Und zweitens werde es eine mittel- und langfristige Aufgabe bleiben, die Anschlüsse zu verbessern. Bis seinerzeit jeder einen Telefonanschluss gehabt hätte, habe es rund 100 Jahre gedauert. Im Vergleich dazu sei die Tatsache, in zwei Jahren gut 80% mit Breitbandinternet versorgt zu haben, ein großer Erfolg, so Köberle.
Mädchenträume-Frauenkarrieren, Veranstaltung bei der IHK Reutlingen
Samstag, 30. Oktober 2010 - 9:49 Uhr
Die weiblichen jungen Schulabgänger aufzufangen ist für die IHK besonders wichtig. Laut Projektleiterin Heike Spaderna-Klein schwinde in vielen Betrieben der männliche Nachwuchs und die Belegschaft werde älter. Grund genug, um sich neu zu orientieren. Man sei besonders an Mädchen interessiert, weil Mädchen sehr viel Potenzial hätten. Sie hätten Stärken, die bisher noch nicht ausgespielt worden seien. Stärken, die vor allem im Handwerk gefragt seien, wie Organisationstalent, so Spaderna-Klein. Im Rahmen der Veranstaltung stellten sich Frauen vor, die in ihrem handwerklichen Beruf erfolgreich sind. Zudem erhielten die Besucherinnen an den zahlreichen Infoständen Anregungen für die berufliche Zukunft. Dabei waren auch praktische Tipps, wie zum Beispiel das richtige Auftreten im Bewerbungsgespräch. Gelernt haben die Frauen hier vor allem eines: auch vermeintliche "reine Männerberufe“ sollten bei der Jobwahl in Betracht gezogen werden.
Sanierung am Bad Uracher Rathausturm beinahe beendet
Samstag, 30. Oktober 2010 - 9:30 Uhr
Die Sanierungsarbeiten am Bad Uracher Rathausturm nähern sich dem Ende. In rund zwei Wochen soll der Turm wieder ohne Gerüst dastehen, so die Stadt. Verschleißerscheinungen am Putz des historischen Turms hatten die Renovierung erforderlich gemacht. Und bei näherer Betrachtung waren den Bauingenieuren auch im Inneren des Turms morsche Balken aufgefallen. Nach Auskunft der Stadt könnten die Arbeiten deshalb deutlich mehr kosten als die ursprünglich beanschlagten 10.000 Euro.
Münsinger Messe "Schön und gut" beginnt Morgen
Freitag, 29. Oktober 2010 - 17:40 Uhr
Im Alten Lager in Münsingen-Auingen startet morgen ab 11 Uhr die dritte Auflage der Messe "schön und gut“.Bis zum kommenden Montag geht es am neuen Biosphärenzentrum dann um Trinken, Essen, Wohnen und Lifestyle. Rund 100 Aussteller präsentieren in sieben Ausstellungshallen unter anderem kulinarische Genüsse, Dekoratives und Nützliches - viele Produkte original "echt Alb“. Dazu zeigen regionale Köche ihr Können - und geben Kochtipps: Jeweils um 13 Uhr gibt es eine im Wortsinn wollige Tierführung für Kinder. Und über Alblamm, Albbüffel, Alblinsen und die Kulturlandschaft wird am Samstag ab 18 Uhr von Experten getalkt. Auch das neue Bioshärenzentrum kann besichtigt werden. Für Kinder, Schüler, Studenten, Arbeitslose und Menschen mit Behinderung, die sich mit einer Bescheinigung ausweisen können, ist der Eintritt zum Messegelände frei. Mehr Infos unter www.reutlingen-messe.de .
Heimische Säft und Äpfel
Freitag, 29. Oktober 2010 - 17:10 Uhr
Mit dem Projekt "ebbes Guads" wollen der Landkreis Reutlingen und das Land die regionale Vermarktung heimischer Säfte und Obst fördern und damit auch zum Bestand der heimischen Streuobstwiesen,beitragen.
Ein Weg dorthin: den Verbrauchern Rezepte und Verwendungsmöglichkeiten beispielsweise für Äpfel zeigen.
So geschehen heute im Alb Gold Kochstudio bei Trochtelfingen. Dort konnten sich die Besucher inspirieren lassen. Der Koch des Restaurants Waldhorn aus Glems bereitete vrschieden Apfel-Rezepte zu.
Das Grundlagenprodukt stammte dabei ausschließlich aus
kontrollierter heimischer Produktion.
Pläne für Bioenergiedorf im Kreis Reutlingen
Freitag, 29. Oktober 2010 - 16:56 Uhr
Das Projekt "Bioenergiedorf Stockach" bei Gomaringen im Landkreis Reutlingen geht in die nächste Runde: Zusammen mit dem Reutlinger Strom- und Gaszulieferer "Fair-Energie" stellte die Gemeinde ihren Bürgern das Vorhaben gestern Abend vor. Stockach will das Prädikat eines Bioenergiedorfs. Das heisst: es muss einen Großteil seines Energiebedarfs durch regenerative Energiequellen decken. Im Fall von Stockach sollen Strom und Wärme aus Biogas- und Holzverbrennungsanlagen kommen. Bereits im März dieses Jahres hatten sich die Ortschaftsräte darauf geeinigt, das Projekt in Angriff zu nehmen. Jetzt galt es, die Bürger Stockachs mit konkreten Plänen von den Vorzügen der Bioenergie zu überzeugen.
Die Polizei Reutlingen sieht blau!
Freitag, 29. Oktober 2010 - 14:24 Uhr
Die grüne Uniform der Polizei hat jetzt ausgedient!
Die Polizisten des Landkreises Reutlingen bekommen jetzt eine neue Dienstkleidung.
Nach etwa drei jähriger Übergangsphase, in der sich die Bürger bereits an die silber-blauen Fahrzeuge gewöhnen konnten, bekommen jetzt auch die Beamten - wie überall im Land - ihre neue Dienstkleidung.
Das wäre ein Beschluss, den die Landesregierung im Jahr 2007 gefällt hätte. Sie wären der Meinung gewesen, die Polizei brauche eine neue Uniform aus Gründen der Sicherheit, und der Funktionalität. Mit mehr Tragekomfort und besseren Stoffen, die den Arbeitsbedingungen der Polizei auch gerechter werden würden, so Franz Lutz, Leiter Polizeidirektion Reutlingen.
Mit der Umrüstung auf die Farbe Blau entspricht die neue Dienstkleidung dem europäischen Standard.
Außerdem sei Blau deutlich bürgerlicher und deshalb bürgernaher, so Lutz. Zudem gebe es nicht nur von der Funktionalität her - beispielsweise durch Reflektorenan an Jacke und Hose - erhebliche Vorteile:
Laut Franz Schmid, dem Leiter der Dienstgruppe E, habe sich der Tragekomfort der Uniform sehr bequem dargestellt. Dies habe man schon bei der Anprobe bemerkt. Auch habe man sofort bemerkt, dass hier hochwertige Stoffe sowohl bei Hemd als auch bei der Hose verwendet wurden. Die Jacken seien sehr modern.
Eine Uniform kostet im Schnitt zwischen 800 und 1000 Euro. Landesweit fallen die Kosten etwa auf 17 Millionen Euro. Ab Januar kommenden Jahres sollen etwa 80 Prozent der Polizisten mit der neuen Uniform ausgestatten sein.
Parkraumbewirtschaftung in der Reutlinger Oststadt
Freitag, 29. Oktober 2010 - 14:10 Uhr
Die Stadt Reutlingen will die Parkraumbewirtschaftung in der Oststadt ändern.
Das Angebot an Parkplätzen soll, sowohl für Geschäftsleute
als auch für deren Kunden, besser verteilt werden.
Vor allem aber für Quartierbewohner soll langes Suchen ein Ende haben:
Die Anwohner hätten zur Zeit ein Parkraumdefizit. Das würde bedeuten, dass sie Schwierigkeiten hätten zu bestimmten Tageszeiten in der Nähe von ihrer Wohnung oder ihres Hauses einen Stellplatz zu finden, so Arno Valin, Leiter des Amts Straßen, Umwelt und Verkehr.
Die Anwohner sollen jetzt besser gestellt werden - durch eine simple Maßnahme:
Die Anwohner, die den Haupt-, oder Nebensitz in der Oststadt hätten, die würden Anwohnerparkausweise erhalten. Die Kunden, die dort zu den Geschäften, Rechtsanwälten, oder Ärtzen gehen würden, finden freie Parkplätze gegen Gebühr. Und die Beschäftigeten sollen künftig die "Park and Ride" Parkplätze benutzen, so Ulrike Hotz, Baubürgermeisterin Reutlingen.
Das heißt für diese: wie hier am Pfullinger Südbahnhof :
ausserhalb parken und für den Weg zum Arbeitsplatz öffentliche Verkehrsmittel, oder das Rad benutzen. Von wo aus - darüber informiert dann eine Hotline.
In der Reutlinger Oststadt soll so die Wohn- und Lebensqualität in der Oststadt steigen. Denn keine kurvende Autos bedeuten zudem auch: weniger Schadstoffe der Luft.
Blockheizkraftwerk in Lichtenstein
Freitag, 29. Oktober 2010 - 14:07 Uhr
Im Landkreis Reutlingen gibt es ein weiteres umweltfreundliches Blockheizkraftwerk. Im Wohnpark Lichtenstein "Allee 1" wurde es durch Vertreter der Baugenossenschaft Pfullingen eingeweiht.
Ein Blockheizkraftwerk sei eine Maschine, die Strom und Wärme produziere. Das Herzstück eines BHK sei der Gasmotor, der mit Erdgas betrieben werden würde. Dieser Gasmotor treibe einen Generator an, der Generator produziere den Strom. Und die Abwärme, die der Generator aus Abgas und Öl erzeuge, würde dem Heizungsnetz über Wärmeleiter zur Verfügung gestellt werden, so Clemens Mühr der Geschäftsführer der Firma COMUNA-metall GmbH.
Das Blockheizkraftwerk spart deshalbim Gegensatz zur 22 Jahre alten bisherigen Heizanlage jetzt faktisch Energie ein. Weiterhin sagte Mühr, sie hätten bei dieser Maschine einen Gesamtwirkungsgrad von über 90%. Das heiße, dass die Energie, die sie einsetzten zu 90% in Strom und in Wärme umgewandelt werden würde.
Durch die effiziente Nutzung kann der Gasverbrauch gesenkt werden. Außerdem wird der erzeugte Strom in das örtliche Stromnetz eingespeist. So kann das Wohnungsunternehm-en seinen Bewohnern lukrative Heizungspreise anbieten.
Tübingen macht sich stark gegen Zwangsverheiratung
Donnerstag, 28. Oktober 2010 - 17:51 Uhr
Gestern wurde er in der Bundesregierung beschlossen: der Entwurf für die strafrechtliche Verfolgung der Zwangsverheiratung. Stimmt der Bundesrat dem Gesetzentwurf zu, drohen den Tätern vielleicht schon bald Freiheitsstrafen von bis zu 5 Jahren. Auch in der Region ist das Thema Zwangsverheiratung aktuell.
September 2008: Eine afghanische Frau zu Besuch in Tübingen. Ihre wahre Identität und ihr Gesicht müssen ein Geheimnis bleiben. Denn islamische Fundamentalisten bedrohen sie mit dem Tod. Sie nennt sich Zoya und kommt aus Kabul. Als Bürgerrechtlerin hat sie gegen die sowjetische Besatzung gekämpft. Als Feministin und Frauenrechtlerin gegen die frauennterdrückende Herrschaft der Taliban. Gegen Zwangsverschleierung und Zwangsverheiratung. Doch dieses einst so ferne Thema ist auch unserer Lebenswelt offenbar mittlerweile ganz nah gekommen. Denn die Tübinger Vereinigung T.I.P. - bestehend unter anderem aus Polizei, Frauenhäusern, Stadt- und Kreisverwaltung kümmert sich jetzt um betroffene Frauen vor Ort mit einem entsprechenden Angebot.
Der Arbeitskreis habe bereits Erfolge erzielt, so die Tübinger Integrationsbeauftragte Dr. Susanne Omran. Mittlerweile habe man ein Verfahren entwickelt, wer wann benachrichtigt werden müsse und wie den Frauen schneller geholfen werden könne. Zudem sei es ein großer Erfolg gewesen, das Thema öffentlich zu machen.
Denn oftmals schweigen die Betroffenen. Gerade einmal 39 Anzeigen wegen einer Zwangsverheiratung - diese fällt seit 2005 unter den Tatbestand der schweren Nötigung - verzeichnete die Polizei seither landesweit.
Zum Einen seien die jungen Frauen in einer extremen Gefährdungssituation, zum Anderen bliebe vielen nur die Flucht oder das zu akzeptieren, was die Familie vorgebe, so Rahel Volz von der Menschenrechtsorganisation TERRES DES FEMMES.
Eine solche Entscheidung will wohl überlegt sein. Und bei dieser werden die Betroffenen nicht alleine gelassen. Landesweite und regionale Beratungsstellen bieten ihre Hilfe an. So auch die Menschenrechtsorganisation TERRE DES FEMMES oder die T.I.P.-Koordinierungsstelle. An diese können sich junge Frauen aber auch Männer richten, die sich von einer Zwangsverheiratung bedroht fühlen.
Italienischer Generalkonsul Alessandro Giovine in Bad Urach
Donnerstag, 28. Oktober 2010 - 17:50 Uhr
Hoher Besuch heute im Bad Uracher Rathaus: der italienische Generalkonsul, Alessandro Giovine, hat sich die Ehre gegeben. Seit einem Jahr ist der 36-jährige im italienischen Konsulat in Stuttgart für die Region zuständig. Auf Einladung der IHK hat er sich jetzt ein Bild seines Zuständigkeitsbereichs gemacht - und zeigte sich begeistert. Wer hier lebe, habe ein großes Glück, so Giovine. Bad Urach sei eine Stadt, die reich an Geschichte sei, zudem sehr attraktiv, und viel zu bieten habe - für Tourismus und für die Arbeit. Ebenfalls vor Ort waren Vertreter des Gemeinderats und einige der größten Bad Uracher Unternehmen, wie Magura und Uraca. Für Bürgermeister Elmar Rebmann stellt der Besuch des Konsuls auch eine Chance dar. Es beudeute für die Stadt sehr viel. Es gebe sehr viele ansässige Unternehmen, die vielfältige Geschäftsbeziehungen nach Italien pflegten, so Rebmann. Vielleicht berge der Besuch noch die ein oder andere Möglichkeit, diese auszubauen. In Deutschland ist der Generalkonsul unter anderem dafür zuständig, Wirtschaftsbeziehungen zu knüpfen und zu stärken. Ein Schwerpunkt seiner Arbeit aber ist für den gebürtigen Turiner das Thema der schulischen Leistungen junger Italiener. Daher war er besonders beeindruckt von der bestehenden Schülerpartnerschaft zwischen der Grund- und Werkrealschule Bad Urach und der Stadt "Monopoli" auf Sizilien.
Katzenhilfe Bronnen
Donnerstag, 28. Oktober 2010 - 17:10 Uhr
Seit 2002 ist der Tierschutz ein Bestandteil des deutschen Grundgesetzes. Dennoch wissen viele Tierschützer: es gibt immernoch Probleme, bei denen sie eingreifen müssen. So auch eine Katzenliebhaberin in Bronnen bei Trochtelfingen. Sie hat sich den Schutz von verwahrlosten und kranken Katzen zur Aufgabe gemacht.
Irene Kiener betreibt eine private Katzenhilfe in Bronnen.
und arbeitet zudem als ehrenamtliche Helferin für die Katzenhilfe Balingen. Viele der Tiere leben bei ihr, weil sie krank sind.
Sie helfe den Tieren in dem sie diese hole, einfange, kastrieren lasse und auch zum Tierarzt gehe. Tiere die krank seien, die behalte eben sie, so Irene Kiener.
Die Katzenhilfe ist Kieners Lebensaufgabe.
Sie sagt, dass sie der Meinung sei, dass das auch Geschöpfe Gottes wären und alle Geschöpfe der Erde wie wir Menschen fühlen würden. Und alle Geschöpfe der Erde nach Glück streben würden.
Bis zu 1600 Euro braucht sie jeden Monat für Futter und die tierärztliche Versorgung.
Diese Summe aufzubringen ist immer ein neuer Kampf für die gelernte Hauswirtschaftshilfe.
Es sind aber nicht nur die wilden und herrenlosen Tiere, die Kiener betreut. Unter anderem, weil viele Bauern nicht kastrieren lassen würden und dort Inzucht unter den kleinen Katzen herrsche und viele dieser Tiere seine krank und hätten Katzenschnupfen, so Kiener. Weiter sagt sie, dass sie diese Tiere hole, tierärztlich versorge und kastrieren lassen würde. Alles auf Kosten der Katzenhilfe.
Jeden Tag fährt Sie auch noch eine ihrer 15 Futterstellen aus der Umgebung an. Hier versorgt sie scheue Katzen von Bauernhöfen oder diese, die nicht mehr in einen normalen Haushalt eingegliedert werden können.
Viele Menschen, so Kiener, könnten oft nicht nachvollziehen, warum sie sich so für die Katzen einsetzt.
Doch sie werde den Kampf nicht aufgeben. Ihre Devise: Wenn alle Katzen kastriert würden und genug Futter hätten, wäre schon viel gewonnen.
Weiter Informatinen: www.katzenhilfe-balingen.de
Neue Räumlichkeiten für das Hospiz Veronika in Eningen
Donnerstag, 28. Oktober 2010 - 15:58 Uhr
Das Hospiz Veronika in Eningen hat jetzt zwei neue Räumlichkeiten. Diese werden ab kommenden Samstag in Betrieb genommen. Das Hospiz ist eine Einrichtung für schwerkranke, sterbende Menschen. Mitarbeiter begleiten zusammen mit den Familien die Sterbenden auf dem letzen Wegstück.
Das Hospiz hätte mehr Anfragen erhalten, als es Leute hätte aufnehmen können. Daher wäre die Idee entstanden, auf der Dachfläche einen Anbau zu unternehmen. In Zukunft könnten sie somit den Berdarf an Hospizplätzen in der Region besser befriedigen, so Hospizleiter Ulrich Hufnagel.
In Zukunft ist es jetzt möglich acht Gäste gleichzeitg im Hospiz zu betreuen, sowie Angehörigen und Mitarbeitern wichtige Rückzugsorte zu bieten.
Ermöglicht hat den Umbau der Förderverein "Förderkreis Hospiz Veronika" mit seiner tatkräftigen und finanziellen Unterstützung.
Als Förderverein hätten sie für die Baumaßnahmen in den letzen 4 Jahren Geld gesammelt. Insgesammt wären es 170.000 Euro. Über diesen Betrag freue sich die Mitgliedsschaft des Fördervereines Hospiz Veronika sehr, so Dr. Friedrich Vollmer, Vorsitzender des Fördervereins Hospiz Veronika in Eningen. Mit einem Gottesdienst in der Liebfrauenkirche in Eningen sollen am kommenden Samstag die neuen Räumlichkeiten festlich eingeweiht werden.
http://www.hospiz-veronika.de
Bad Uracher überreichen Bürgermeister Elmar Rebmann Scheck
Donnerstag, 28. Oktober 2010 - 15:44 Uhr
Einen Scheck über 5250 Euro hat das Bürgerengagement "Festhalle" gestern dem Bad Uracher Bürgermeister Elmar Rebmann übergeben. Mit dem Geld soll die städtische Halle renoviert und behindertengerecht umgebaut werden. Die Bürgergruppe hat durch zahlreiche Aktivitäten im vergangenen Jahr die Spende gesammelt. Für diesen engagierten Einsatz bedankte sich Rebmann ausdrücklich. Zwar hätten die Uracher jetzt eine solide Grundlage für die geplante Sanierung, doch müsse das Denkmalamt dem Umbau noch zustimmen.
Unfall zwischen Pfrondorf und Dettenhausen
Mittwoch, 27. Oktober 2010 - 17:47 Uhr
Zwischen Pfrondorf und Dettenhausen ist gestern Morgen ein 69-jähriger Autofahrer von der Fahrbahn abgekommen. In einer langgezogenen Rechtskurve geriet er von der Straße und schrammte an der Leitplanke entlang. Schließlich fuhr er eine Böschung herab und rammte mehrere Bäume. Nach Polizeiangaben hat sich der Fahrer keine unfallbedingten Verletzungen zugezogen, war aber nicht ansprechbar. Vermutlich hatte der Autofahrer während der Fahrt einen Herzinfarkt erlitten.
Spatenstich für die neue Sporthalle in Reutlingen
Mittwoch, 27. Oktober 2010 - 17:45 Uhr
Spatenstich in Reutlingen. Der Bau der neuen Sporthalle am Carl-Diem-Stadion hat jetzt offiziell begonnen.
Innerhalb eines Jahres sollen eine Dreifeldhalle und eine Kleinturnhalle entstehen.
Diese sollen mehr Platz bieten sowohl für den Vereins-, als auch für den Schulsport.
Auch für die Ganztagesbetreuung sollen in der neuen Halle mehr Spielmöglichkeiten entstehen.
Der Neubau kostet 5,6 Millionen Euro, davon übernimmt das Land 730.000. Die alte Carl-Diem-Halle hatte wegen Schwierigkeiten mit dem Baugrund abgerissen werden müssen.
Der Nachfolgebau soll allerdings nicht Carl-Diem-Halle heißen, da der Name wegen der Rolle Diems im Dritten Reich vorbelastet ist.
Richtfest Kinderhaus Pliezhausen
Mittwoch, 27. Oktober 2010 - 16:30 Uhr
Die Gemeinde Pliezhausen hat gestern das Richtfest des neuen Kinderhauses gefeiert. Im Neubau soll es Betreuungsmöglichkeiten für 40 Kinder im Alter zwischen eins und drei Jahren geben. Mit den neuen Betreuungsmöglichkeiten möchte die Gemeinde ein attraktiver Standort für junge Familien werden. Zudem wird die Gemeinde damit einem rechtlichen Anspruch gerecht. Ab 2013 sollen 35 Prozent der Kinder eines jeden Jahrgangs das Recht auf einen Betreuungsplatz haben. Die Kosten für das Projekt wurden auf 2,1 Millionen Euro gedeckelt.
Belagserneuerung auf der B 28 zwischen Gemarkungsgrenze Reutlingen und Metzingen
Mittwoch, 27. Oktober 2010 - 16:28 Uhr
Noch bis Samstag kommender Woche wird auf der B 28 zwischen Reutlingen und Metzingen der Straßenbelag erneuert. Bauarbeiter beseitigen Risse und Spurrillen am Fahrbahnbelag. In Fahrtrichtung Reutlingen wird der Verkehr voll gesperrt und auf die Gegenfahrbahn umgeleitet.
Die Kosten der Baumaßnahme übernimmt der Bund; sie betragen 250.000 Euro.
Belagsarbeiten an der B28 Brücke Stuttgarter/Schieferstraße
Mittwoch, 27. Oktober 2010 - 16:25 Uhr
Noch bis Freitag bekommt ein Stück der B 28 in Reutlingen, Fahrtrichtung Tübingen, einen neuen Fahrbahnbelag.
Auf der Brücke Stuttgarter Straße/Schieferstraße frästen Arbeiter mit schwerem Gerät den alten Belag ab.
Komplett gesperrt wurde die Straße am vergangenen Samstag nur für eine Stunde. Spielt das Wetter mit, wird die Brücke Ende der Woche wieder vollständig geöffnet.
Tübingen beteiligt Bürger per Umfrage an Sparentscheidungen
Dienstag, 26. Oktober 2010 - 17:03 Uhr
Als das Ende der Basta-Politik hat Stuttgart21-Vermittler Heiner Geißler die derzeitigen Schlichtungsgespräche von Gegnern und Befürwortern in Stuttgart bezeichnet. Regierende dürften bei wichtigen Entscheidungen nicht länger ungefragt über die Köpfe ihrer Bürger hinweg regieren. Diesen Fehler will die Stadt Tübingen nicht machen. Dort muss die Stadt rund 6,5 Millionen Euro einsparen. Sie hat deshalb ein Meinungsforschungsinstitut beauftragt, um ein Bild von der Sparbereitschaft ihrer Bürger zu gewinnen. Jetzt liegen erste Ergebnisse vor.
Dass am Tübinger Ratshausbrunnen derzeit die Blumen verschwinden, hat mit dem Herbst und nicht mit dem Sparen zu tun. Bald aber könnte sich der Brunnen und die Stadt tatsächlich dauerhaft eher kahl präsentieren. Denn auf Blumenschmuck, so meinen 63 Prozent der Tübinger Bürger, könne man mit am ehesten verzichten . Diese und andere
Botschaften liegen jetztder Stadtverwaltung und dem Gemeinderat bei ihren Sparentscheidungen vor.
Insgesamt fühlen sich die Verantwortlichen durch die Ergebnisse bestätigt: Für die Studie wurden 400 repräsentativ ausgewählt Tübinger befragt. Weitere 700 beteiligten sich per Internet. Eindeutig ist, dass die Tübinger keine Streichungen bei Erziehung, Bildung und Betreuungsleistungen wollen. Stattdessen fällt die Wahl einer Mehrheit auf Weihnachtsbäume und Blumenschmuck.
73 Prozent der Tübinger lehnen zudem auch Kürzungen im Kulturbereich wie bei den Theatern ab.
Und nur 19 Prozent finden, dass Wohnen und Wohnbesitz durch eine erneute Grundsteuererhöhung noch teurer werden sollte.
73 Prozent wollen dagegen eine Erhöhung der Hundesteuer
Für 55 Prozent wäre eine höhere Zweitwohnungssteuer ok. Und
51 Prozent sind für höhere PKW-Bußgelder.
Doch wo sehen die Tübinger außer höheren städtischen Einnahmen dann noch reales Sparpotenzial? 68 Prozent finden, dass Bauvorhaben aufgeschoben werde könnten.
46 Prozent begrüßen den Verkauf von städtischem Eigentum.
35 Prozent wollen Straßensanierungen aufschieben
und 31 Prozent wollen, dass die Stadt Personal abbaut.
Die Tübinger Gemeinderatsparteien erfuhren gestern Abend aber auch, dass über 30 Prozent ihrer Bürger bei der Tourismusmusförderung und der Gewerbeansiedlung sparen wollen. Hier könnte viel Überzeugungsarbeit auf die Abgeordneten zukommen. Für Michael Lucke, den Ersten Bürgermeister, ist mit den Ergebnissen der Umfrage deshalb erst einmal die Diskussion mit den Bürgern eröffnet. Entscheiden müsse letztlich der Gemeinderat. Und für den seien die Sparentscheidungen deshalb nicht einfacher geworden.
Wer aber wie Tübingen die Stadt von Grund auf umgestalten wolle, so Lucke, werde in Zeiten der Stuttgart21-Proteste zukünftig nicht mehr um die Meinung seiner Bürger herumkommen. Die gesamten Umfrage-Ergebnisse finden sich im Internet unter www.tuebingen.de.
Lichtensteins neuer Bürgermeister
Dienstag, 26. Oktober 2010 - 15:45 Uhr
Seit Sonntag hat Lichtenstein im Landkreis Reutlingen einen neuen Bürgermeister. 24 Jahre hatte der bisherige Amtsinhaber Helmut Knorr die Geschicke der Stadt gelenkt. Ab Januar wird Peter Nußbaum die Geschicke der Stadt lenken. Wir haben mit ihm über die Wahl und seine neue Aufgabe gesprochen.
Peter Nußbaum ist Verwaltungsfachmann aus Göppingen und hat bei der Bürgermeisterwahl am Sonntag 62,1 Prozent der Stimmen erhalten. Der Bürgermeister-Posten sei sein Traumjob, so Nußbaum. Eine Anzeige im Stadtanzeiger hatte seine Aufmerksamkeit geweckt und daraufhin habe er sich erfolgreich beworben.
Mit so einem deutlichen Votum habe er nicht gerechnet. Und er stünde immer noch unter dem Eindruck dieser klaren Wahl. Er habe so wie viele andere auch mit einem Zweitwahlgang oder einer Stichwahl gerechet. Mit einem Kopf an Kopf Rennen, so Peter Nußbaum.
Nußbaums Motto : "Mit den Menschen für die Menschen arbeiten.' Die Beteiligung sei ihm wichtig. Und davor gehe es dann um bestmögliche Information. Dies gelte besonders für ein zentrales Projekt.
Nußbaum sagte, das alles verbindende Thema sei der Albaufstieg B312. Dann würde es auch um ganz andere Dinge gehen. Ortsentwicklung. Es sei ganz wichtig ein Ortsentwicklungskonzept zu haben. Zu wissen, wie Lichentstein in 10 Jahren aussehen soll. Es würde auch um Themen wie Familie und Bildung gehen. Wie man die rückläufige Einwohnerzahl stoppen oder sogar bestenfalls umkehren könne.
Um seine Ziele durchzusetzen, will der neue Bürgermeister hartnäckig und beharrlich sein. Er möchte angegebene Zeitpläne einhalten, um gemeinsam mit den Lichtensteinern zu einem Konsens im Hinblick auf anstehende Entscheidungen zu kommen. Doch das Gebot der Stunde sei sich ersteinmal einzufinden und nichts über das Knie zu brechen.
5 "Zukunftteams" für Metzingen
Dienstag, 26. Oktober 2010 - 15:35 Uhr
Die Stadt Metzingen informiert morgen Abend auf einer Bürgerversammlung im Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium über die Zwischenergebnisse der fünf "Zukunftteams". So nennen sich Gruppen Metzinger Bürger, die sich schon länger mit Fragen der städtischen Entwicklung beschäftigt hatten.
Es seien 5 Zukunftteams, die sich mit Infrastruktur und Verkehr, Umwelt und Energie, mit der sozialen Lebenswelt mit dem Tourismus und der Stadtentwicklung Metzingens beschäftigen, so Dr. Ulrich Fiedler Oberbürgermeister der Stadt Metzingen.
Sie setzen sich für Projekte der Stadt ein und schlagen ebenso neue Ideen vor, um das Stadtbild Metzingens attraktiver zu gestalten. Diese Voschläge und Verbesserungen will das Bürgerteam morgen vorstellen.
Sie hätten in der Auftaktbürgerversammlung die Möglichkeit eingeräumt in diesen Teams mitzuarbeiten. Damals hätten sich rund 60 interessierte Bürgerinnen und Büger der Stadt Metzingen gefunden, die jetzt in diesen Teams arbeiten würden, so Fiedler weiter.
Diese Zusammenarbeit von Bürgern mit der Stadt Metzingen sei wichtig, damit sich niemand missverstanden, oder übersehen fühle. Es gäbe derzeit nicht weit von hier Prozesse, bei denen Menschen nach Anerkennung drängen würden. Und diesem würden sie, zumindenst auf kommunaler Ebnene gerecht werden wollen, so Fiedler.
Das, was die "Zukunftteams" jetzt erarbeiten, wird dann dem Gemeinderat vorgelegt. Dieser entscheidet am Ende, welche der Ziele verwirklicht werden und welche momentan noch nicht umsetzbar sind.
Lichterzug in Bad Urach gegen geplantes Einkaufszentrum
Dienstag, 26. Oktober 2010 - 15:18 Uhr
Am Montag Abend haben Bürger der Stadt Bad Urach mit einem Lichterzug gegen den geplanten Bau des Elsach-Einkaufszentrums protestiert. Gut 50 Demonstranten versammelten sich mit Laternen und Trommeln auf dem Marktplatz. Die Stadt möchte mit dem Projekt die Kaufkraft in der Stadt steigern und den Standort attraktiver machen. Gegner des Einkaufszentrums kritisieren die geplante Bebauung der einzigen innerstädtischen Grünfläche, das "Grüne Herz“. Zudem gehe das Bauvorhaben an den Bedürfnissen der Bürger vorbei.
Tag des Lichtensteingaues
Montag, 25. Oktober 2010 - 17:51 Uhr
Der Vorstand des Lichtensteingaues des Schwäbischen Albvereins hat mit einem Festakt zum "Tag des Lichtensteingaues" eingeladen. Die Mitglieder der 35 verschiedenen Ortsgruppen konnten sich im großen Saal des Restaurants "Uhlandhöhe" in Reutlingen über Aktuelles informieren.Träger des deutschen Wanderabzeichens haben ab jetzt die Möglichkeit, an Bonusprogrammen verschiedener Krankenkassen teil zu nehem. Eine Gruppe von Ziehharmonikaspielern bildete das Rahmenprogramm der Veranstaltung.
Tödlicher Verkehrsunfall bei Schömberg
Montag, 25. Oktober 2010 - 17:48 Uhr
Zu einem Verkehrsunfall mit tödlichem Ausgang ist es am Wochenende auf der L 434 bei Schömberg im Zollernalbkreis gekommen. Der 39-jährige Fahrer kam mit seinem Fahrzeug aus ungeklärter Ursache in einer Rechtskurve von der Fahrbahn ab und prallte gegen zwei Bäume. Die Feuerwehr konnte den Mann nur noch tot aus dem brennenden Wrack bergen.
Nußbaum neuer Bürgermeister von Lichtenstein
Montag, 25. Oktober 2010 - 17:48 Uhr
Die Gemeinde Lichtenstein im Landkreis Reutlingen hat seit gestern einen neuen Bürgermeister. Der bisherige Amtsinhaber Helmut Knorr - seit 24 Jahren im Amt - erhielt lediglich 26,7 Prozent der Stimmen. Der neue Bürgermeister heißt Peter Nußbaum, ist Verwaltungswirt und kommt aus Göppingen. Nußbaum erhielt bereits im ersten Wahlgang 62,1 Prozent der Stimmen. Die Wahlbeteiligung lag bei 61,1 Prozent. Nußbaum tritt sein Amt im Januar an.
Mensa und Mediothek am Pfullinger Friedrich-Schiller-Gymnasium
Montag, 25. Oktober 2010 - 17:41 Uhr
Aktuelle Studien belegen immer öfter, dass der Leistungsdruck auf Schüler in den vergangenen Jahren enorm gestiegen ist. Viele Eltern sind heutzutage berufstätig und es fehlt schlichtweg die Zeit, die Kinder beim Lernen zur Seite zu stehen. Doch wer viel leisten muss, braucht dafür die richtigen Voraussetzungen: beispielsweise ein ausgewogenes Mittagessen und gut ausgestattete Arbeitsplätze. Das Friedrich-Schiller-Gymnasium in Pfullingen stellt seinen Schützlingen jetzt beides zur Verfügung - und die Eltern arbeiten mit, auf ehrenamtlicher Basis.
Die neue Mensa des Friedrich-Schiller-Gymnasiums. Ausreichend Platz für hungrige Schüler, die hier den ganztägigen Unterricht besuchen. Zwei Menüs wird es hier künftig dreimal die Woche geben, zubereitet von Eltern und unterstützt vom Förderverein "PFIFF". Dass eine Mensa ehrenamtlich und in diesem Stil betrieben wird, macht laut Eveline Heinz das Besondere des Projekts aus. 60 Prozent der Schüler kommen von den Nachbargemeinden, die in der Mensa mittags etwas essen möchten und Hunger haben, so Heinz. Dieses Konzept sei daher sehr wichtig. Denn nur sehr wenige Mensen in der Umgebung von Reutlingen und Tübingen würden auf ehrenamtlicher Basis getragen. Der Förderverein verwaltet das Geld, kümmert sich um die Einkäufe und bezahlt auch die einzige hauptamtliche Kraft, eine Hauswirtschaftsleiterin. Träger der Schulgebäude, also auch der neuen Mensa, ist die Stadt Pfullingen, die für das Projekt Landesmittel zur Verfügung gestellt hat. Zu einem wichtigen Bestandteil einer Ganztagesschule gehört für die Organisatoren auch ein adäquater Arbeitsplatz für die Kinder und Jugendlichen. Deshalb ist neben einer Mensa auch eine Mediothek entstanden. Im wesentlichen fände man hier alle notwendigen Informationen, so der organisatorische Betreuer der Mediothek, Marcus Matthäi. Es gibt 16 PC-Arbeitsplätze mit Schulnetz und Internetanschluss, außerdem zahlreiche Fachbücher aller Fächer der Schule und Nachschlagewerke. Hier in der Mediothek wird künftig eine Bibliothekarin die Schüler unterstützen - auch ihr Gehalt wird von Pfiff getragen. Die Hälfte der Bestände, beispielsweise die Literatur, stammt aus der Stadtbibliothek Pfullingen und dem Lehrerfundus. Spendengelder, Sponsoren und eine Stiftung haben die technische Ausstattung ermöglicht. Eltern, Förderverein und Stadt haben am Friedrich-List-Gymnasium für die Schüler eine Arbeitsatmosphäre geschaffen, die gute Voraussetzungen für ein erfolgreiches Lernen gewährleistet.
Nach tödlichem Unfall sucht Tübinger Polizei flüchtigen Verursacher
Montag, 25. Oktober 2010 - 17:18 Uhr
Die Tübinger Polizei fahndet nach dem flüchtigen Fahrer eines silbernen Kombis, der am vergangenen Freitag gegen 20 Uhr 30 zwischen Tübingen-Bebenhausen und Tübingen Lustnau einen tödlichen Unfall verursacht hat.
Nach Ermittlungsstand war ein 24jähriger Tübinger mit Beifahrer in seinem Peugeot-Cabrio auf der L 1208 in Richtung Bebenhausen unterwegs. Aus einer entgegenkommenden Kolonne scherte ein silberner Kombi - vielleicht der Marke Audi - zum Überholen aus. Der 24jährige Peugeot-Fahrer musste scharf abbremsen, verlor die Herrschaft über seinen Wagen, streifte einen Audi. Er raste über die gegenfahrbahn und einen Radweg und prallte anschließend mit der Beifahrerseite gegen ein hölzernes Böschungsgeländer und einen Baum. Dabei wurde der 20jährige Beifahrer tödlich und der Fahrer leicht verletzt. Der Unfallverursacher setzte seine Fahrt fort.
Die Tübinger Polizei sucht jetzt unter der Telefonnummer 07071 - 972 8660 Zeugen - insbesondere Menschen, die Angaben zu dem gesuchten silbernen Kombi machen können. Dringend gesucht wird auch der Fahrer eines weißen Sprinter-Transporters mit dem Kennzeichen EU für Euskirchen.
Eröffnung neue Touristen-Information Metzingen
Montag, 25. Oktober 2010 - 13:18 Uhr
Die Stadt Metzingen hat am Sonntag zur Eröffnung der neuen Touristen- Information eingeladen. Bei einem Festakt wurde der geschlossene Glaswürfel eingeweiht. Der Infopunkt auf dem Lindenplatz ist viermal so groß wie bisher. Im Innern haben Besucher die Möglichkeit, sich über das Angebot der Outletcity Metzingen und deren Umgebung zu informieren.
In Prospekten präsentieren sich die zahlreichen Läden der Stadt den jährlich drei Millionen internationalen Kunden.
Eröffnung des Trialparks in Rottenburg
Montag, 25. Oktober 2010 - 13:10 Uhr
Der TV Rottenburg hat am Wochenende den Trialpark des Vereins eröffnet. Das Trainingsgelände wurde im Rahmen des Projekts JUMP "Jugendliche mit Power" gebaut. Michael Mesick, der Ex-Weltmeister im Trial, hat das neu angelegte Sportgelände gemeinsam mit den Turnverein geplant und verwirklicht.
Michael Mesick sagte, der Begriff Trial komme aus dem Englischen und heiße übersetzt "der Versuch". Es komme darauf an, dass man mit seinem Fahrzeug, in diesem Fall das Fahrrad, über die Hindernisse fahre und das möglichst fehlerfrei.
Die Hindernisse bestehen aus Betonelementen, Paletten und natürlichen Gelände-formationen. Bei der Auftakt-veranstaltung demonstrierten die Könner ihre Fahrkünste bei einem Wettbewerb. Aber auch für Anfänger gab es eine speziell vorbereitete Strecke. Diese konnte auch mit einem Mountainbike befahren werden. Beim Trial haben die Fahrer besondere Fahrräder, die den hohen Ansprüchen bei dieser Sportart angepasst sind.
Der Ex- Weltmeister im Trial erklärte, die Fahrräder seien spezielle Fahrräder. Man verzichte auf einen Sattel, um die Beinfreiheit zu gewährleisten und die Rahmengeometrie des Rads möglichst flach zu halten. Sehr gut funktionierende Bremsen seien notwendig,da man auf den Hindernissen zum stehen kommen müsse.
Die Fahrer bewegen sich hauptsächlich auf dem Hinterrad, da sie so höher und weiter springen können.
Ein Helm und passende Schutzkleidung sind darum besonders wichtig. Die weiteren Voraussetzungen für den Erfolg in dieser Sportart sind:
Man solle wirklich Zeit und den Willen mitbringen, um zu trainieren. Wenn man dabei bleibe, müsse man sich dann auch ein eigenes Fahrrad kaufen. Dann würde man ein Gelände und einen Verein brauchen, wo man regelmäßig trainieren könne und Unterstützung duch andere Fahrer erhalte, so Mesick.
Wer das Ganze jetzt ausprobieren möchte, erhält beim TV Rottenburg weitere Informationen. Dort bietet Michael Mesick kostenlose Trainingstunden an.
www.jump-jetzt.de
9. Glemser Weideabtrieb
Montag, 25. Oktober 2010 - 12:52 Uhr
Der Winter ist nicht mehr fern. Dann freut sich auch ein Rindvieh, wenn es in den warmen Stall darf.
Zum neunten Glemser Weideabtrieb kamen gestern unzählige Besucher um die Tiere auf ihrem Weg in des Winterquartier zu begleiten. Das alljährlche Ereignis umrahmte Famielie Seiz auch dieses Jahr mit einem Fest auf ihrem Hof.
Ein Künstler aus Eningen zeigte hier, wie man mit einer Motorsäge Figuren herstellen kann. Vor allem aber für die Kleinen gab es einiges zu entdecken - beispielsweise konnten sie auf dem Rücken eines Ponys ein paar Runden drehen, oder im Streichelzoo Ziegen und Hasen hautnah erleben. Die Größeren konnten ihre Kraft beim Waldsägewettbewerb messen. Die verbrauchte Kraft wurde wieder ganz schnell mit einer Roten Wurst oder einem deftigem Rinderbraten aufgebaut.
Regionaler Fachkräftemangel - Landesregierung mit Dreistufen-Konzept
Sonntag, 24. Oktober 2010 - 15:02 Uhr
Mit 1,37 Babys pro Frau werden im Land derzeit so wenig Kinder wie nie geboren. Rund 2 Kinder sind nötig, damit die Bevölkerung nicht schrumpft - mit dramatischen Konsequenzen, nicht nur für die Rentensysteme, sondern auch für die Wirtschaft. Der bestehende Fachkräftemangel wird sich also noch verstärken. Angesicht dieser Entwicklung schliesst die Landesregierung auch gesteuerte Zuwanderung nicht aus.
Rund ein Drittel der Menschen im Land haben bereits ausländische Wurzeln. Bald könnte es aber noch mehr Einwanderung geben. Denn durch weiter sinkende Geburtenzahlen kommt auch die Wirtschaft des Landes in die "Bredouille“. Nicht nur bei den regionalen IHKs wie in Reutlingen sieht man deshalb dunkle Wolken am Horizont. In der Region Neckar-Alb rechnet man bis 2015 mit 18 Prozent weniger Schulanfängern und mit ein Fünftel weniger Azubis, die später als Facharbeiter fehlen.
Innerhalb der Region Neckar-Alb wächst nur im Landkreis Tübingen laut Statistischem Landesamt die Zahl junger Menschen zwischen 18 und 30. Und zwar 2009 um rund 1700.
In Reutlingen gab es hingegen ein Minus von rund 300. Noch verlustreicher: der Zollernalbkreis, den etwa 540 Personen verließen.
Bereits der eben aus dem Amt geschiedene IHK-Präsident Eberhard Reiff hatte deshalb gefordert, durch bessere Bildung die noch brachliegenden Potentiale in der Region zu nutzen. Denn noch immer verlassen rund 5 Prozent der Schüler die Schule ohne Abschluss.
Aber den drohenden Fachkräftemangel diskutiert auch die Landesregierung. Und sucht nun Wege,das Problem um rund 500 000 fehlende Fachkräfte bis 2020 zu lösen. Ministerpräsident Stefan Mappus will dazu ein dreistufiges Verfahren. Als erstes müsse den hier lebenden jungen Menschen mit bestmöglicher Ausbildung eine Chance gegeben werden. Die 2. Stufe ziele auf bessere
Aus-und Weiterbildung, so Mappus, damit soviel wie möglich von denen, die hier leben, diese Arbeitsplätze besetzen könnten. Erst an dritter Stelle werde erwogen, nicht gedeckten Bedarf an qualifizierten Menschen von außen zu decken.
Zuwanderung müsse dann aber - anders als früher - ganz exakt nach den Bedürfnissen gesteuert werden, durch einen glasklaren Weg, so Mappus, der nicht zu Zuwanderung in die Sozialsysteme führe, sondern wirklich zur Zuwanderung von Hoch- und Höchstqualifizierten.
Zuwanderung von außen - so Mappus - müsse aber ganz an Ende aller anderen Optionen stehen. Die Landesregierung bereite dazu derzeit auch eine Bundesratsinitiative vor.
Reiten wie früher - Ritterin Irene Renz will Akademisches Reiten wieder populär machen
Sonntag, 24. Oktober 2010 - 14:54 Uhr
Pferde und Menschen haben seit Jahrtausenden eine ganz besondere Beziehung. Heute steht vor allem der Pferdesport und das Freizeit-Reiten im Mittelpunkt. Früher aber war das Pferd ein Fortbewegungsmittel für die Jagd - und ein wichtiger Faktor in Kriegen. Das heutige Dressurreiten, das Spring- und das Geländereiten haben sich aus dieser Wurzel entwickelt. Und es gibt auch noch heute Menschen, die diese Wurzel pflegen und sichtbar machen. Beispielsweise bei der uralten Disziplin des sogenenannten "Akademischen Reitens“.
In der Reithalle des Reutlinger Reiterhofs Eulengarten: Sie will die fast vergessenen Wurzeln der Reitkunst wieder in den Blickpunkt der Menschen rücken: Silke Renz trägt den Titel einer Ritterin der Akademischen Reitkunst. Sie hat sich 2005 auf die Spur dieses Reitens in seiner ursprünglichsten Form begeben.
Das Akademische Reiten, so Renz, ist die Suche nach Harmonie zwischen Mensch und Tier. Reiter und Pferd sollen verschmelzen. So könnten die Schwächen der Pferde beseitigt und Stärken ausgebaut werden. Der körperliche und phsysische Ausgleich betreffe aber beide, das Pferd wie den Reiter.
Dieser reitphilosophische und künstlerische Ansatz, der sich nicht auf schnelle Turniererfolge ausrichtet, ist neben der typischen einhändigen Reitweise der größte Unterschied zum modernen Dressurreiten. Und reicht bis in die Zeiten vor Rennaissance und Barock zurück. Damals gab es viele höfische Reitakademien in Europa, an denen der Adel, Fürsten und Könige diese Reitkunst erlernten. Ebenso wie Lesen, Rechnen oder Fechten.
Das Pferd war damals ein wichtiges Mittel in Kriegen. Das hat sich dann geändert: Denn die alte sanfte Kriegspferdeausbildung wurde durch das Aufkommen der Schusswaffen unnötig. Die ursprüngliche Pferdeausbildung blieb nur noch als Kunstform. Der langjährige und philosophische Ansatz der Akademischen Reitkunst geriet fast in Vergessenheit.
Das Akademische Reiten setzt auf eine lange Pferdeausbildung. Erst mit 5 oder 6 Jahren beginnt sie. Und mit rund 16 Jahren hätten die Pferde dann ausgelernt, so Renz. Einer der Vorteile: die Tiere blieben sehr lange gesund und seien auch noch mit 25 Jahren reitbar.
Heutzutage versuchen die Ritter und Ritterinnen der Akademischen Reitkunst das alte Wissen wieder zu verbreiten und an Schüler weiterzugeben. Mit Erfolg. Denn nicht nur auf dem Reutlinger Reiterhof Eulengarten gibt es immer mehr Menschen, die die fast vergessenen Geheimnisse der ursprünglichen Reitkunst erlernen wollen.
Tübinger Baubürgermeister stellt Bürgern Egeria-Konzept vor
Sonntag, 24. Oktober 2010 - 14:41 Uhr
Der Tübinger Baubürgermeister Cord Soehlke hat am Freitag über das Egeria-Gelände im Stadtteil Lustnau geführt. Auf dem Gelände der ehemaligen Frottierweberei sollen in den kommenden Jahren rund 700 Menschen ein neues Zuhause finden. Zudem sollen rund 100 Arbeitsplätze entstehen. Die Neubebauung des Egeria-Geländes soll Zeichen bei der Stadtplanung setzen - mit dem Erhalt von Teilen des alten Fabrikbaus, Gewerbeansiedlungen, aber auch verkehrsberuhigtem Wohnen nahe am Neckar. Die einzelne Grundstücke sollen ab kommenden Februar an die interessantesten Projektplaner verkauft werden. Und bis spätestens 2015 sollen die neuen Stadtteilbewohner eingezogen sein.
In den Landkreisen Reutlingen und Tübingen sinken die Müllgebühren
Sonntag, 24. Oktober 2010 - 14:40 Uhr
Für Menschen in den Landkreisen Reutlingen und Tübingen werden ab 2011 die Gebühren für den Müllabstransport sinken. Einen entsprechenden Beschluss hat am Freitag der zuständige Abfallzweckverband gefasst. Hintergrund sind Rückstellungen, die der Verband jetzt nicht mehr braucht. Wieviel billiger der Abstransport von Hausmüll, Biomüll oder Sperrmüll tatsächlich werden wird, entscheiden jetzt individuell die Städte und Kreise.
Landkreis Reutlingen fördert nachhaltige landwirtschaftliche Betriebe
Sonntag, 24. Oktober 2010 - 14:39 Uhr
Der Landkreis Reutlingen unterstützt landwirtschaftliche Unternehmen, die nachhaltig und umweltschonend wirtschaften. Dafür können noch bis zum 8. November Fördermittel beantragt werden. Beispielsweise für neue Automaten zur Direktvermarktung von Milch, für Anschaffungen zur mechanischen Unkrautvernichtung oder von Fein-Saatstreuern. Mehr Informationen dazu im Internet unter
www. landwirtschaft-reutlingen.de .
Balinger Polizei und Staatsschutzbeamte suchen Rechte Szene auf
Sonntag, 24. Oktober 2010 - 14:37 Uhr
In Balingen hat es im vergangenen Jahr nach Polizeiangaben 36 rechte Straftaten - hauptsächlich sogenannte Propaganda-Delike - gegeben. Das waren 8 mehr als 2009. Jetzt haben Balinger Polizisten, Spezial-Beamte des Landeskriminalamts und des Staatsschutzes rund 20 Sympathisanten der rechten Szene aufgesucht und den Versuch unternommen, diese zum Ausstieg zu bewegen. Die Interventionsgruppe des Landeskriminalamts arbeitet unter anderem mit Justiz-, Jegend- und Sozialbehörden zusammen und bietet individuell abgestimmte Hilfe für Szene-Aussteiger an.
Auftaktniederlage für Rottenburger Volleyballer - 1:3 im ersten Saisonspiel gegen den SCC Berlin
Sonntag, 24. Oktober 2010 - 11:43 Uhr
Der EnBW TV Rottenburg hat am Samstagabend zum Saisonauftakt in der Volleyballbundesliga mit 1:3 gegen den SCC Berlin verloren. Vor 2100 Zuschauern in der Tübinger Paul-Horn-Arena gewannen die Gäste die Sätze 1 und 2. Im dritten Durchgang wehrten die Rottenburger zwei Matchbälle ab und holten sich den Satz mit 29:27.Satz 4 und damit der Sieg ging mit 25:17 an Berlin. Den Spielfilm und die Stimmen gibt es natürlich morgen bei uns im Sport.
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