Neckar-Alb regenerativ: Fachmesse in Stadthalle Balingen widmet sich dem Klimaschutz
Samstag, 29. März 2008 - 16:55 Uhr
In und um die Stadthalle Balingen dreht sich dieses Wochenende wieder alles um erneuerbare Energien. Bereits zum dritten Mal hat die Stadthalle zusammen mit Vereinen, Verbänden und Organisationen aus der Region Neckar-Alb zur zweitägigen Fachmesse eingeladen. Vor der Stadthalle und im Großen Saal können sich die Besucher über Photovoltaik, neue Heizungen oder Wärmedämmung informieren, im Kleinen Saal finden Fachvorträge rund um das Thema Klimaschutz statt. Morgen hat die Messe von 11 bis 18 Uhr geöffnet.
SSV Reutlingen - VfR Aalen 1:1
Samstag, 29. März 2008 - 16:06 Uhr
Für den SSV Reutlingen hat es heute in der Fußball-Regionalliga wieder einmal nur für ein Unentschieden gereicht. Das Alb-Derby gegen den VfR Aalen endete 1:1. Bereits in der 11. Minute gingen die Gäste von der Ostalb in Führung. Torschütze war Michael Stickel. In der 42. Minute fiel der Ausgleich durch Christian Sauter. Sieben Minuten vor Schluss sah der Aalener Andreas Mayer die gelb-rote Karte wegen wiederholten Foulspiels.
Balinger Kreistag befasst sich am Montag mit Klinik-Umbau - Land steuert 33 Millionen bei
Samstag, 29. März 2008 - 15:00 Uhr
Mit dem Umbau des Balinger Krankenhauses befasst sich am Montag der Kreistag des Zollernalbkreises. Das Projekt wird voraussichtlich 69 Millionen Euro kosten. Das sind fünf Millionen mehr als ursprünglich geplant. Das Land will für den Umbau 33 Millionen Euro zur Verfügung stellen. Die endgültige Entscheidung durch den Ministerrat steht aber auch noch aus. Nach der Sanierung sollen im Balinger Krankenhaus knapp 260 Betten für jährlich 11.000 Patienten jährlich zur Verfügung stehen.
Abschlussübung - Feuerwehr Reutlingen übernimmt 24 neue Anwärter in den Einsatzdienst
Samstag, 29. März 2008 - 14:32 Uhr
Mit einer Abschlussübung haben heute 24 Feuerwehrmann-Anwärter, darunter sechs Frauen, bei der Reutlinger Feuerwehr ihre Grundausbildung beendet. Erfahrene Ausbilder hatten den Anwärtern in einem 126stündigen Lehrgang die Grundlagen der Brandbekämpfung sowie der Technischen und der Ersten Hilfe vermittelt. Vor der Abschlussübung hatten die angehenden Feuerwehrleute noch eine schriftliche Prüfung über sich ergehen lassen müssen. Das Ergebnis: Sie alle hatten bestanden. Auch bei der Abschlussübung fiel niemand durch. Mit dem Ergebnis zeigte sich Feuerwehrkommandant Harald Herrmann äußerst zufrieden, und er lobte den Einsatz der jungen Feuerwehrleute, die somit in den Dienst übernommen wurden.
FC Bayern Allstars schlagen Hugo-Boss-Auswahl 6:2
Samstag, 29. März 2008 - 13:35 Uhr
Das Freundschaftsspiel zwischen der Hugo-Boss-Auswahl und den FC Bayern Allstars im Metzinger Otto-Dipper-Stadion endete mit einem klaren 6:2-Sieg für die Gäste. Ludwig Kögl schoss allein fünf Tore für die Bayern Allstars. Den sechsten Treffer erzielte Markus Münch kurz vor Schluss. Für die Gastgeber traf Fredi Bobic. Das zweite Tor für die Boss-Auswahl war ein Eigentor durch Oliver Kreuzer. Die Bayern Allstars waren klar die bessere Mannschaft und überzeugten vor allem durch taktische Überlegenheit. Die Boss-Betriebswauswahl, die durch Guido Buchwald, Maurizio Gaudino und Fredi Bobic verstärkt wurde, hatte dem kaum etwas entgegenzusetzen. Die 2000 Zuschauer im Otto-Dipper-Stadion sahen ein unterhaltsames Fußballspiel. Das Ergebnis sei zweitrangig, äußerte sich Raimond Aumann (FC Bayern Allstars). Im Vordergrund stehe der Spaß und der gute Zweck. Schon vor Beginn des Spiels nahm die Nachsorgeklinik Tannheim einen Scheck von 5000 Euro entgegen. Mit dem Erlös aus dem Fußballspiel wird die Klinik für krebs-, herz- und mukoviszidosekranke Jugendliche unterstützt.
Reutlinger Kriminalpolizei geht gegen Rechtsextremismus vor
Samstag, 29. März 2008 - 11:28 Uhr
Beamte des Landeskriminalamtes und der Kriminalpolizei Reutlingen haben im März gezielt Personen aus der rechten Szene in Reutlingen angesprochen. Diese waren in den vergangenen Jahren der Kriminalpolizei wegen verschiedener Aktivitäten oder Straftaten aufgefallen. Man habe sie über die Gefahren des Rechtsextremismus aufgeklärt und zu einem Ausstieg aus der Szene ermuntert, teilte die Reutlinger Polizei mit. Zwar sei der Landkreis Reutlingen kein Schwerpunkt rechtsextremer Aktivitäten, dies sei jedoch kein Grund, sich zurückzulehnen, so die Polizei. Das Ergebnis der gemeinsamen Aktion sei positiv: Die meisten Personen seien den Beamten offen und gesprächsbereit begegnet. Mit manchen habe man den Dialog über die erste Kontaktaufnahme hinaus bereits fortsetzen können.
Pfronstettens Bürgermeister Michael Waibel vorzeitig in den Ruhestand versetzt
Freitag, 28. März 2008 - 15:53 Uhr
Der umstrittene Bürgermeister von Pfronstetten, Michael Waibel, ist Geschichte. Das so genannte Zurruhesetzungsverfahren wegen Dienstunfähigkeit gegen ihn ist abgeschlossen. Das hat das Landratsamt Reutlingen heute mitgeteilt. Waibel ist somit rückwirkend seit dem 1. März nicht mehr Bürgermeister. Der Pfronstettener Gemeinderat wird voraussichtlich am 9. April die Bürgermeisterstelle neu ausschreiben und den Wahltermin festsetzen. Die Wahlen könnten Ende Juni stattfinden. Im Rathaus von Pfronstetten wurde die Nachricht mit Erleichterung aufgenommen. Die Amtszeit von Michael Waibel sei eine kommunalpolitisch verlorene Zeit gewesen, sagte der stellvertretende Bürgermeister Rudolf Beck gegenüber RTF.1. Auch die Mitglieder des Pfronstettener Gemeinderats zeigten sich über die Nachricht sehr erfreut. "Es ist ein Freundetag für Pfronstten", sagte Gemeinderat Sigmund Hagemann. "Wir wissen jetzt, woran wir sind und können ein Neubeginn machen.' Der sei auch nötig Sechs Jahre brauche man sicher, um die Versäumnisse wieder aufzuholen. In jedem Gemeindeteil gebe es gemeindeeigene Gebäude, die renovierungsbedürftig seien. Hierfür hätte man Zuschüsse beantragen müssen. Das sei nicht geschehen, da sich der Bürgermeister nicht darum gekümmert habe. Er habe einfach Fristen verstreichen lassen, kritisieren die Gemeinderäte. Viel Streit habe es in Pfronstetten mit dem Bürgermeister gegeben. Dies habe die Atmosphäre im Gemeinderat geschädigt. Jetzt hoffen die Gemeinderäte, den unter dem stellvertretenden Bürgermeister Beck eingeschlagenen Kurs fortsetzen zu können.
Erster "HUGO BOSS Talents Day" in Metzingen
Freitag, 28. März 2008 - 15:50 Uhr
Im Metzinger Otto-Dipper-Stadion haben sich heute junge Nachwuchskicker beim ersten "HUGO BOSS Talents Day“ getroffen. Zu Gast waren auch Talentscouts vom 1. FC Bayern München. Die besten Spieler aus den Jahrgängen '94 bis '96 werden zu einem Probetraining beim deutschen Rekordmeister nach München eingeladen. Mit Argus-Augen beobachteten die Talentsucher des FC Bayern München heute die jungen Spieler. Zuvor hatten Vereine aus der Region ihre viel versprechendsten Kicker ausgewählt. 76 Jugendliche liefen heute auf. Das Modeunternehmen Hugo Boss hat den "Talents-Day“ exklusiv ins Ermstal geholt. Außer in Metzingen gibt es den "Talents-Day“ bisher nur in München. Die Besten dürfen in die bayrische Landeshauptstadt reisen und an einem Training der Bayern-Junioren teilnehmen. Wer sich hier gut präsentiert hat einen kleinen Schritt in Richtung großer Fußballkarriere getan. Fußball solle aber auch dann nicht zum einzigen Lebensinhalt werden. Eine gute Schulausbildung sei mindestens genauso wichtig, so der Ex-Fußballprofi Andi Brehme. Der Weltmeister von 1990 war heute auch zu Gast in Metzingen. Nicht neu, sondern bereits eine Tradition, ist das Benefizspiel der Bayern-Allstars am heutigen Abend gegen eine Hugo Boss Auswahl. Einen ausführlichen Bericht zu dieser Begegnung sehen sie morgen bei RTF1.
SSV Reutlingen verpflichtet Nachwuchstalent
Freitag, 28. März 2008 - 15:48 Uhr
Mit dem 18-jährigen Fabian Fecker hat der erste Spieler aus dem eigenen A-Juniorenteam sich langfristig an den SSV Reutlingen gebunden. Der Abwehrspieler unterzeichnete jetzt einen Dreijahresvertrag beim Fußballregionalligisten, der in ihm ein großes Talent sieht.
Verdächtiger festgenommen
Freitag, 28. März 2008 - 15:46 Uhr
Die Reutlinger Kriminalpolizei hat einen 20jährigen Mann festgenommen, der Mitte März einen jungen Mann krankenhausreif geprügelt haben soll. Bei den Vorfall in der Reutlinger Katharinenstraße wurde dem Opfer mit Fußtritten schwere Kopfverletzungen zugefügt. Der Verdächtige sitzt inzwischen in Untersuchungshaft. Der Beschuldigte und das Opfer verkehren laut Polizei in derselben Reutlinger Jugendclique. Zwischen Angehörigen der Beiden war es schon vor geraumer Zeit zu Streitigkeiten gekommen. Das Amtsgericht Reutlingen erließ Haftbefehl wegen des Verdachts des versuchten Totschlags. Der 20jährige hat die Tat weitgehend gestanden.
Spitzberg soll Waldschutzgebiert werden
Freitag, 28. März 2008 - 15:35 Uhr
Auf dem Spitzberg oberhalb von Hirschau soll ein Waldschutzgebiet durch die Forstbehörde des Regierungspräsidiums Tübingen eingerichtet werden. Das betroffene Waldstück gehört der Stadt Tübingen. Sie befürwortet die Ausweisung als Bann- und Schonwald. Das 56 Hektar große Gelände ist durch ältere Eichen- und Waldkieferbestände geprägt. Im Bereich des Bannwaldes soll sich der Wald zum "Urwald von morgen“ entwickeln. Die Planungsunterlagen liegen vom siebten April bis sechsten Mai öffentlich aus. In dieser Zeit können Bürger Einwände bei der Forstbehörde vorbringen.
Klimawandel und die diesjährige Skisaison
Freitag, 28. März 2008 - 15:33 Uhr
Der Winter wird immer unberechenbarer. Eine weiße Weihnacht war nur den wenigsten vergönnt. In dieser Woche kehrte der Winter überraschend noch einmal zurück. Genau in der Ferien- und Urlaubszeit um die Osterfeiertage. Einen besseren Zeitpunkt für schneebedeckte Hänge dürfte es kaum geben. Die Skifahrer und Schleppliftbesitzer freut es. Die Betreiber hoffen eine durchwachsene Saison noch zu retten und die Skibegeisterten genießen es einfach den Hang hinunter zu wedeln oder durch die Loipen zu gleiten.
Die Skipiste hinunter fahren wie hier in Zainingen auf der Schwäbischen Alb war in dieser eher schlechten Saison nicht immer möglich. Der erneute Wintereinbruch macht es aber in diesen Tagen möglich. Viele Lifte sind geöffnet. Die Betreiber brauchen Schnee: Der Einsatz von Schneekanonen ist nicht überall möglich oder schlichtweg zu teuer. So macht sich der Klimawandel auf den Pisten der Schwäbischen Alb bemerkbar - früher war der Winter wesentlich länger. Angst vor der Zukunft hat Erika Neidlinger dennoch nicht. Den Lift betreibt sie nur nebenbei betreibe. Auch sei es ein saisonales Geschäft - ein gutes Jahr wie der Winter 2005 müsse schlechtere Jahre mittragen. So war vergangenen Winter nur an sechs Tagen Betrieb, in dieser Saison an 20. Mit 30 Tagen würde man Gewinn machen. Kleinere Lifte wie der Skilift Böttental in Mehrstetten - der diese Woche erstmals Schnee hatte - haben noch stärker zu kämpfen mit der Skisaison. Lifte ohne Schneekanonen sind komplett vom Wetter abhängig. Aber selbst Betriebe mit Schneekanonen können nur bei entsprechender Kälte für genügend Schnee sorgen. Die wetterabhängige Branche ist sich des Klimawandels bewusst, geht aber sehr gelassen damit um. Man sei das stetige Auf und Ab gewohnt, so der Verband deutscher Seilbahnen und Schlepplifte.
Schwerer Unfall bei Neckartailfingen
Freitag, 28. März 2008 - 12:08 Uhr
Bei Neckartailfingen ist es gestern Abend zu einen schweren Unfall gekommen. Dabei wurden drei Personen schwer verletzt. Ein Opelfahrer war auf der Umgehungsstraße in Richtung Neckartenzlingen unterwegs. Im Ausgang des Tunnels überholte er mehrere Fahrzeuge und stieß mit einem entgegen kommenden VW-Bus zusammen. Anschließend touchierte der Opelfahrer einen weiteren PKW im Gegenverkehr. Beide Insassen des Opels und der VW-Bus-Fahrer verletzten sich schwer. Die Polizei musste den Tunnel während der Bergungsaktion sperren.
Urteil - Tübinger Landgericht spricht Reutlinger Hells Angel frei
Donnerstag, 27. März 2008 - 18:28 Uhr
Vor dem Tübinger Landgericht ist heute das Urteil gesprochen worden im Prozess gegen ein Mitglied der Reutlinger Hells Angels. In dem Verfahren ging es um schweren Menschenhandel, Zuhälterei, Körperverletzung und Vergewaltigung. Eine Ex-Freundin beschuldigte den 43-Jährigen unter anderem, sie unter Androhung von Gewalt ins Bordell gezwungen und vergewaltigt zu haben. Dann jedoch kamen Zweifel an der Glaubwürdigkeit der Hauptbelastungszeugin auf. Das Verfahren endete mit einem Freispruch. Am letzten Verhandlungstag haben heute die Richter eine Gutachterin zur Glaubwürdigkeit der Hauptzeugin gehört. Diese hatte sich bei ihrer Vernehmung in Widersprüche verstrickt. Die Gutachterin stellte fest, dass nicht mehr genau nachvollziehbar, sei welche Aussagen der Hauptbelastungszeugin wahr seien. Der Oberstaatsanwalt plädierte daraufhin auf Freispruch. Die Hauptbelastungszeugin hatte ausgesagt, dass der Angeklagte sie zur Prostitution gezwungen habe. So habe sie beispielsweise in der Reutlinger Eros Arena anschaffen müssen. Außerdem habe er sie vergewaltigt und geschlagen. Bereits vor dem Reutlinger Amtsgericht wurde deswegen gegen den Angeklagten verhandelt. Weiter warf die Verteidigerin dem Staatsanwalt vor ohne hieb- und stichfeste Beweise gegen die Hells Angels und den Angeklagten vorgegangen zu sein. Der vorsitzende Richter hielt abschließend fest, dass die Hauptbelastungszeugin anfangs durchaus glaubhaft gewesen sei. Im Laufe des Verfahrens hätte sich aber das Gegenteil gezeigt. In diesem Fall sei im Zweifel für den Angeklagten zu entscheiden.
Leben für die Bühne - Uraufführung von "Liza - Life is a Cabaret" im Reutlinger Theater Tonne
Donnerstag, 27. März 2008 - 16:40 Uhr
Liza Minelli - Der Broadwaystar der vergangenen Jahrzehnte. Zuerst im Schatten ihrer berühmten Eltern, dann im Rampenlicht mit ihrem Welterfolg Cabaret - das Leben der Diva war geprägt von Showbiz, Skandalen und der Suche nach Liebe. Asita Djavadi mimt den Weltstar im Stück "Liza - Life is a Cabaret“, das heute im Reutlinger Theater Die Tonne Premiere feiert. Liza Minelli blickt auf über 50 Jahre Bühnenerfahrung zurück. Sie hat sich einen Namen in vielen Broadwayshows und Hollywoodfilmen gemacht. Aus dem Schatten ihrer Eltern Judy Garland und dem Filmregisseur Vincente Minelli ist sie erst spät, für einige nie herausgetreten. Dieser Aspekt im Leben der Diva durchzieht die Uraufführung "Liza - Life is a Cabaret“. Immer wieder zeigt Asita Djavadi die Zerrissenheit und Angst in ihrer Rolle. Djavadi stand bereits mit Cabaret auf der Bühne, in Reutlingen begeisterte sie ihr Publikum als Edith Piaf. Die Tonne wagt einen Blick hinter die Glitzervorhänge. Dabei wollte Regisseur Enrico Urbanek nicht nur die Drogenexzesse der Diva zeigen. Die Einsamkeit ist es, die sich wie ein roter Faden durch das Leben von Liza Minelli zieht. Männergeschichten, Abnehmwahn, ein Leben auf der Bühne - was bleibt ist die Liebe des Publikums. Djavadi sieht nur wenig Parallelen zu ihrem eigenen Leben. Das Publikum wird eine One-Woman-Show von Djavadi erleben. Nur Jan Röck begleitet sie am Klavier. Fast zwei Stunden verkörpert sie den Broadwaystar - tanzt, singt, zeigt die vielen Facetten im Innenleben der Diva. Das Stück endet mit dem Welterfolg "Cabaret“. Liza geht von der Bühne, den Brettern, die für sie nicht nur die Welt bedeuten, sondern ihr Leben sind. Die Premiere ist bereits ausverkauft. Weitere Vorstellungen gibt es am Freitag und Samstag, sowie im April und im Mai.
Zündelei an Halfpipe in Bad Urach
Donnerstag, 27. März 2008 - 15:45 Uhr
Einen gefährlichen Scherz erlaubte sich gestern Nachmittag ein Unbekannter an einer Half-Pipe-Anlage in Bad Urach. Er setzte am dortigen Tunnel die Kunststoffabdeckung in Brand und machte sich anschließend aus dem Staub. Nur wenige Minuten später wurde allerdings ein Autofahrer auf den Brand aufmerksam und konnte das Feuer noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr löschen. Der Schaden hielt sich dadurch in Grenzen. Die Polizei sucht nun nach Zeugen.
Hugo Boss steigert Umsatz: Mehrheitsaktionär Permira stehe hinter Wachstumskurs
Donnerstag, 27. März 2008 - 15:19 Uhr
Der Metzinger Modekonzern Hugo Boss hat heute in seiner Bilanzpressekonferenz die Jahresabschlusszahlen für 2007 vorgelegt. Finanzvorstand Joachim Reinhardt übernahm die Präsentation der Zahlen, und die glänzten genauso wie die Objektive der Fotografen: Der Umsatz legte um neun Prozent auf über 1,6 Milliarden Euro zu. Vor Zinsen und Steuern verdiente das Modeunternehmen 220 Millionen Euro, ein Plus von 19 Prozent. Der Nettogewinn stieg um 20 Prozent auf 154 Millionen Euro. Permira stehe hinter dem Wachstumskurs, betonte Reinhard mit Blick auf die die vom Hauptaktionär durchgedrückte Sonderdividende. Künftige Ausschüttungen gebe es nur, wenn ein Mindesteigenkapital berücksichtigt werde.
Für gut 120 Millionen Euro wird Boss in diesem Jahr in der Region investieren, in ein neues Distributionszentrum, das neben dem Werk gebaut wird, später soll ein weiteres folgen, das entweder in Metzingen oder in Nürtingen entstehen wird. An diesen Plänen werde sich auch nichts ändern.
Wohin der Weg des Unternehmens führen soll, konnte man heute erfahren: Von einem bisher in Europa führenden Unternehmen soll sich Hugo Boss zu einem globalen Marktführer bei Damen- und Herrenmode entwickeln. In China, den USA, aber auch in Osteuropa gebe es noch viel Wachstumspotential: Es soll durch weitere Boss-Geschäfte in großen Metropolen, einen Online-Shop und auch im Einzelhandel erschlossen werden. Neben der Damenmode wächst bei Boss derzeit auch das Geschäft mit Schuhen und Lederaccessoires rasant, gemeinsam mit Swarovski hat man zudem eine Schmuckkollektion aufgelegt.
Warnstreik bei DRK-Sanitätern
Donnerstag, 27. März 2008 - 13:39 Uhr
Die Beschäftigten des DRK-Rettungsdienstes sind heute bundesweit in den Warnstreik getreten. So auch in der Region Neckar-Alb. Vor dem Reutlinger Hauptbahnhof versammelten sich am Morgen die Beschäftigten des Roten Kreuz im Landkreis Reutlingen zur gemeinsamen Fahrt zur zentralen Kundgebung nach Göppingen. Die Beschäftigten fordern eine Lohnerhöhung von 9,4 Prozent. Das Angebot der Arbeitgeber sieht eine Lohnerhöhung um 3,4 Prozent vor. Gleichzeitig soll die Arbeitszeit von 38,5 auf 40 Stunden pro Woche erhöht werden. Hinzu komme die immer größere Verantwortung. Vor allem im ländlichen Raum müssten die Rettungssanitäter zunehmend auch ärztliche Aufgaben übernehmen. Die Notfallversorgung sei während des Warnstreiks gesichert, so die Beschäftigten.
Pfullinger Polizei sucht 13jährigen Jungen
Mittwoch, 26. März 2008 - 17:57 Uhr
Seit Mittwoch, 14.00 Uhr, wird der 13-jährige Alexandros Tsortanidis aus Pfullingen vermisst. Der Junge wurde zu diesem Zeitpunkt zuletzt in Pfullingen auf dem Radweg entlang der alten Bahnstrecke gesehen, als er mit seinem Fahrrad in Richtung Eningen fuhr. Das Kind ist mobil, aber geistig behindert und deshalb orientierungslos, weshalb es nicht selbst nach Hause zurückfindet. Alexandros ist ca. 160 cm groß und schlank. Er hat dunkelbraune, kurze, glatte Haare und trägt eine Brille. Er ist bekleidet mit einer Bluejeans und einer weinroten Jacke mit Kapuze.
Er ist mit einem orangefarbenen Damenfahrrad unterwegs. Hinweise nimmt das Polizeirevier Pfullingen unter Telefon 07121/99180 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.
Begehrte Kinderspielstadt: Anmeldetag für Burzelbach im April
Mittwoch, 26. März 2008 - 15:27 Uhr
In den Sommerferien öffnet die Kinderspielstadt Burzelbach wieder ihr großes Stadttor auf dem Schulgelände des Bildungszentrums Nord in Rommelsbach. Dort können an drei Terminen ca. 140 Kinder im Alter von sieben bis elf Jahren an der aus Zelten und Bauwägen bestehenden Spielstadt teilnehmen. Einzige Voraussetzung: Die Kinder müssen in Reutlingen oder in einem der Stadtteile wohnen. Die Anmeldung zu dieser Ferienbetreuung, bei denen die Kinder "Stadtleben“ kinderleicht nacherleben und mitgestalten können, findet am Samstag, 19. April 2008 von 8 Uhr bis 12 Uhr im städtischen Amt für Schule, Jugend und Sport in der Konrad-Adenauer-Str. 28 statt. Zur Anmeldung sollte der Kinderimpfpass mitgebracht werden. Eltern, die außer den eigenen auch das Kind von Bekannten anmelden wollen, brauchen eine Vollmacht der Erziehungsberechtigten. Insgesamt werden drei Freizeiten mit Vollverpflegung in Burzelbach angeboten: 1. Freizeit: 28. Juli bis 8. August 2008, 2. Freizeit: 11. August bis 22. August 2008 und 3. Freizeit: 25. August bis 5. September 2008. Eine Freizeit kostet je nach Einkommen der Eltern 90 Euro bzw. 110 Euro. Weitere Informationen gibt es unter www.burzelbach.de oder unter Telefon 07121 303-2316.
HAP Grieshaber Ausstellung im Reutlinger Spendhaus
Mittwoch, 26. März 2008 - 14:21 Uhr
Im Reutlinger Spendhaus ist jetzt eine neue Ausstellung von HAP Grieshaber zu sehen. Zeigte das Museum bisher eine Gegenüberstellung von Original und Plakat, widmet es sich jetzt einem kompletten Querschnitt der Arbeit des Druckgrafikers. Seit den 30er Jahren bis zu seinem Tod 1981 arbeitete Grieshaber mit Holzschnitten, seinem wichtigsten Ausdrucksmittel. Die farbigen Holzschnitte bedurften dabei einer zeitaufwendigen Technik. Grieshaber arbeitete mit Landschafts- und Tierbildern ebenso wie mit religiösen und mythologischen Darstellungen. Nach dem zweiten Weltkrieg wird er bekannt für seine großen Wandbilder. Die Ausstellung im Spendhaus ist noch bis zum 11. Januar 2009 zu sehen. Sie soll einen Vorgeschmack auf die große Grieshaber-Ausstellung im Jahr 2009 geben. Dann wäre der Künstler 100 Jahre alt geworden.
18jähriger tödlich verunglückt - Wagen prallt gegen Betonpfeiler
Mittwoch, 26. März 2008 - 14:19 Uhr
Ein 18jähriger Autofahrer ist gestern Abend auf der B28 bei Dettingen/Erms ums Leben gekommen. Er war mit seinem Subaru auf der Bundesstraße von Metzingen nach Bad Urach unterwegs. Aus noch ungeklärter Ursache kam er von der Fahrbahn ab. Der Wagen geriet auf den Seitenstreifen, fuhr die Böschung hinauf und prallte frontal gegen den Betonpfeiler einer Brücke. Der Fahrer zog sich schwere Verletzungen zu und starb noch an der Unfallstelle. Der Verkehr musste umgeleitet werden. Der 18jährige ist bereits das fünfte Unfallopfer im Straßenverkehr in diesem Jahr im Kreis Reutlingen.
Baggerbiss - Grafenberger Firma Rampf startet Bauarbeiten am neuen Werk
Dienstag, 25. März 2008 - 16:45 Uhr
Das Grafenberger Unternehmen Rampf wächst seit der Gründung vor 28 Jahren stetig an. In dieser Zeit hat Firmengründer Rudolf Rampf seine Produkte immer weiter entwickelt. Heute ist die Firma eine feste Größe auf dem Weltmarkt im Bereich Giesharze und Dichtungschäume. Das alte Gebäude ist mittlerweile zu klein für alle Betriebsteile. Ein Neubau soll Abhilfe schaffen, heute war der feierliche Spatenstich. Eine Ehrenrunde musste sein - für Rudolf Rampf ging beim heutigen Spatenstich ein Kindheitstraum in Erfüllung. Per Raupenbagger schritt der Firmengründer zur Tat. Rund 7,7 Millionen Euro fließen in den Neubau. Eine Investition die sich lohnt, denn in den vergangenen Jahren hat Rampf vor allem Märkte in Asien erschlossen. Trotzdem steht das Unternehmen zum Standort Grafenberg. Vor 28 Jahren gründete Rudolf Rampf sein Unternehmen in der alten Grafenberger Turnhalle. Schnell wuchs der Betrieb an - Giesharze und Dichtungen wurden zu immer gefragteren Produkten. Elektronische Steuerungen in Autos, Lüftungen und Hightechprodukten brauchen belastbare Dichtungen. Giesharze werden von der Automobilindustrie zum Modellbau eingesetzt. Die Rohstoffe mischen die Mitarbeiter in Grafenberg zusammen. Das Lager im Neubau wird schon im Herbst dieses Jahres bezugsfertig sein. Die Produktion startet im Sommer kommenden Jahres. Die Rampf-Gruppe machte im vergangenen Geschäftsjahr einen Umsatz von 77 Millionen Euro. In Grafenberg sind 150 Mitarbeiter beschäftigt, 20 neue Arbeitsplätze kommen im neuen Werk hinzu.
Uralte Tradition: Läufer gewinnt beim Eierlesen in Kiebingen
Montag, 24. März 2008 - 18:27 Uhr
Eine Oster-Tradition, die bis ins Mittelalter zurückgeht, wurde heute in Kiebingen gepflegt: das Eierlesen - früher ein weit verbreiteter Brauch - gibt es heute im weiten Umkreis nur noch hier. Alle zwei Jahre messen sich zwei Jahrgänge in diesem traditionellen Wettkampf. Dieses Jahr waren es 1988 und 1989. Der ältere Jahrgang schickt einen Leser und einen Fänger ins Rennen. Der Leser muss mindestens 84 der 96 Eier auflesen und sie in einen Korb werfen. Dieser wird vom Fänger gehalten. Währenddessen schickt der andere Jahrgang einen Läufer ins Rennen. Dieser muss - von den Zuschauern weitgehend unbeachtet - nach Rottenburg laufen, ein Päckchen abholen und dann zurückkommen. Wer schneller ist, hat gewonnen. In diesem Jahr war der Läufer Christoph Raidt der Sieger. Als Preis durfte er die geschmückte Tanne mit nach Hause nehmen. In einem Triumphzug gingen alle Beteiligten in die Sülchgauhalle, wo die Eier verspeist wurden.
Jagd auf bunte Eier: Schützenvereine pflegen Tradition des Osterschießens
Montag, 24. März 2008 - 18:26 Uhr
Das Eierschießen am Ostermontag hat sich zur beliebten Tradition entwickelt, und so luden auch heute zahlreiche Schützenvereine in der Region zur Jagd auf die bunten Eier. So auch die Schützengilde Betzingen. Hier fand das Ostereierschießen schon zum 46. Mal statt. Für die Schützenvereine eine gute Gelegenheit, sich der Öffentlichkeit zu präsentieren, denn wenn Eier statt Punkte im Vordergrund stehen, schießen nicht nur passionierte Schützen. Auch so mancher Anfänger wagt sich an den Schießstand. Wer noch zu jung war für scharfe Munition, konnte mit dem Lasergewehr um Überraschungseier schießen. Ein Ei gab es für jeden Schuss, der sechs oder mehr Punkte einbrachte. Insgesamt 6000 Eier hatte sich die Schützengilde Betzingen für das diesjährige Schießen besorgt.
Winter auf der Schwäbischen Alb: Ski schlecht, Rodel gut
Montag, 24. März 2008 - 18:25 Uhr
Sonnenschein und Schnee. Das perfekte Wetter für einen Ostermontag. Viele zog es deshalb auf die Schwäbische Alb, wo sie zum vielleicht letzten Mal vor dem Frühling den Winter genossen. Allerdings: Zum Skifahren lag vielerorts nicht genug Schnee. So blieb dieser Lift bei Holzelfingen heute stehen. Diesen Winter war er nur zehn Tage in Betrieb, wie der Betreiber heute mitteilte. Im vergangenen Jahr waren es nur vier Tage gewesen. Von den Winterfreuden ließen sich viele trotzdem nicht abbringen, so wurde die Skipiste eben von den Rodlern in Beschlag genommen.
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