RTF 1 - Reutlinger Tübinger Fernsehen
Donnerstag, der 17. Mai 2012
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Nachrichtenarchiv

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Die Woche ab 21. November 2010

ChocolART
Samstag, 27. November 2010 - 13:41 Uhr

Vom 30.November bis zum 5. Dezember verwandelt sich Tübingen wieder in ein süßes Traumland für Schokoladengenießer. Mit Kakaospezialitäten aus aller Welt ist ChocolART in Tübingen das größte internationale Schokoladenfestival in Deutschland. Auf über 1000 Quadratmetern Ausstellungsfläche wird es beim 5. Schoko-Fest über hundert Stände geben. Besucher können verschiedene Kakaovariationen probieren und alles über das süße Naschwerk erfahren: vom Schoko-Film über das Kochbuch
bis hin zu Informationen über die Herstellung. Im letzten Jahr lockte der Markt rund 200 Tausend Menschen in die Tübinger Altstadt. Die Veranstalter sind sich sicher, auch in diesem Jahr an diesen Erfolg anschließen zu können.
Weite Informationen erhalten Sie unter www.chocolart.de.

Begrüßungsschilder für das Biosphärengebiet Schwäbische Alb
Samstag, 27. November 2010 - 13:39 Uhr

Trampelpfade, Lärm und Umweltverschmutzung - das alles stört das Gleichgewicht der Natur. Verheerend dabei sind die Auswirkungen auf einzigartige Landschaften wie das Biosphärengebiet Schwäbische Alb. Deswegen sollen jetzt neue Begrüßungsschilder an Zufahrtsstraßen die Besucher für die Natur sensibilisieren. Das erste wurde am Freitag auf der Gemarkung Pfullingen vom Tübinger Regierungspräsident Hermann Strampfer und Reutlingens Landrat Thomas Reumann der Öffentlichkeit präsentiert. Mit den Worten "Herzlich Willkommen im Biosphärengebiet Schwäbische Alb“ - werden künftig die Besucher an 38 Hauptzufahrtsstraßen empfangen. Die Schilder stehen auch im Zusammenhang mit dem Besucherkonzept, das der Gebietsberuhigung dient, so Strampfer. Das Land Baden-Württemberg will mit dem Konzept bestimmte Naturreservate weitgehend von den Störungen durch Menschen befreien. Somit könnten sich die Pflanzen und Tiere wieder frei entfalten. Deswegen weisen auch die Schilder auf die Besonderheiten wie Pflanzen des Biosphärengebietes hin. Zudem veraten sie den Besuchern wo sie darüber informieren können.
Finanziert wurden die Begrüßungsschilder aus den Mitteln des Umwelt- und Verkehrsministeriums mit insgesamt rund 50000 Euro. Doch für Strampfer sei das gut angelegtes Geld.

Reutlinger Weihnachtsmarkt
Samstag, 27. November 2010 - 13:27 Uhr

Auch in Reutlingen Weihnachtet es inzwischen sehr. Denn auch dort sorgt seit Freitag nicht nur das Wetter, sondern auch der Reutlinger Weihnachtsmarkt für die richtige Stimmung. Gelegen um die Marienkirche, ist es der einzige dauerhafte Weihnachtsmarkt in der Region. Bunt geschmückt und mit Lichterglanz lockt er auch dieses Jahr seine Besucher mit verschiedensten Angeboten. Und wer zwischen dem Ständebummel eine Pause benötigt, kann sich mit zahlreichen Leckereien stärken. Zudem bereiten verschiedene Highlights wie die Schlittschuhbahn bis zum 22. Dezember ihre Besucher auf das kommende Weihnachtsfest vor.

Weihnachtsmarkt Pfullingen
Samstag, 27. November 2010 - 13:25 Uhr

Das Wetter hätte gestern zur Eröffnung des Pfullinger Weihnachtsmarktes gar nicht besser sein können, freute sich der Pfullinger Bürgermeister Rudolf Heß.
Rund drei Tage lang bieten 78 Stände ihre Weihnachtliche Ware auf dem Pfullinger Marktplatz an. Das sind drei mehr als im vergangenem Jahr. Aber auch besondere Highlights wie Ponyreiten oder das Konzert der Martinskantorei locken die Besucher zum Pfullinger Weihnachtsmark. Dabei hat der Bürgermeister nicht nur die Einstimmung auf Weihnachten im Sinn. Er will gleichzeitig mit dem Weihnachtsmarkt die Innenstadt beleben und auf die verschiedenen Einkaufsläden aufmerksam machen. Doch trotz des wirtschaftlichen Gedanken, steht für ihn das anstehende Fest im Mittelpunkt. Denn zu dieser Stunde solle man sich an die frohe Botschaft erinnern, die Weihnachten vermittelt, so Heß.
Und wer jetzt noch nicht in der richtigen Feierstimmung ist und zudem Geschenke für die Lieben sucht, kann den Pfullinger Weihnachtsmarkt noch bis morgen besuchen.

Wintereinbruch in der Region
Freitag, 26. November 2010 - 16:21 Uhr

Rund 10 Zentimeter Neuschnee brachte der nächtliche Wintereinbruch in den höheren Lagen. Für die städtischen Dienste und viele Hausbesitzer war am frühen Morgen erst einmal Schippen und Streuen angesagt. Nach den Erfahrungen des letzten Winters, als vielerorts das Streusalz ausging, haben zahlreiche Stadtwerke dieses Mal mehr von den eisbefreienden Kristallen geordert. Trotzdem kam es auf schneeglatten Fahrbahnen oft zu Unfällen. Allein im Kreis Tübingen wurden bis zum Nachmittag 10 Verkehrsunfälle gemeldet. In diesem Zusammenhang rät die Polizei zu Winterbereifung. Es gab aber auch Positives: Nach dem vorläufigen Ende der Schneefälle nutzen einige die Chance zur sportlichen Betätigung bei bester Aussicht. Lifte waren vielerorts allerdings noch nicht in Betrieb. Mehr Wärme prohezeihen die Metereologen erst einmal nicht. Dann müssen Vierbeiner und Zweibeiner mindestens bis zum 2. Advent wohl noch zittern.

Neue Tourismus-Seite der Stadt Reutlingen
Freitag, 26. November 2010 - 16:06 Uhr

Das Stadtmarketing Reutlingen und die Internetplattform Stadtläden.de hat jetzt die neu überarbeitete Tourismus-Seite der Stadt päsentiert. Mit dem neuen Internetauftritt sollen Einheimische und Besucher aktuell und effektiv über
Freizeitaktivitäten, Kultur und vor allem Shopping-Möglichkeiten informiert werden.
StaRT Geschäftsführerin Tanja Ulmer erklärte, dass sie neue
Suchboxen hätten. So komme man ganz schnell zu seinen Hotels, zu seinem Shop oder zu seinem Gastronomiebetrieb, die man eben suche.
Mehr als 320 Geschäfte der Reutlinger Innenstadt stellen sich mit wichtigen Informationen wie Öffnungszeiten oder ihrer genauen Lage auf einer integrierten Karte vor.
Außerdem werden die Angaben durch Park- und Zahlungs-möglichkeiten ergänzt.
Für diejenigen, die zum Shoppen nach Reutlingen kommen würden, könnten sich im Vorfeld informieren. Aber sie hätten auch eins weiter gedacht: Was passiere Sonntags? Kaufe man da in Onlineshops ein oder könne man da auch in Reutlingen online einkaufen? Das sei ein neuer Schritt den sie gemacht hätten, so Ulmer.

Der Partner Stadtläden. de hat auch das touristische Angebot überarbeitet. Unter www. tourismus-reutlingen.de gibt es jetzt unter anderem neue Texte und Bilder.
Auch neu dabei: die in diesem Jahr entwickelten GPS-Touren für Radfahrer und Wanderer.

Fahnenaktion "Terre des Femmes" in Tübingen und Reutlingen
Freitag, 26. November 2010 - 16:04 Uhr

Beinahe 6000 Fahnen gegen die Gewalt an Mädchen und Frauen haben gestern weltweit vor öffentlichen Gebäuden geweht. So auch in Tübingen vor dem Regierungspräsidium. Seit 10 Jahren gibt es die Fahnenaktion der Frauen -organisation "Terre des Femmes".
Immer am 25. November werden die blauen Flaggen gehisst.
Das Datum ließe sich an die Ermordung dreier Frauen in der Dominikanischen Republik zurückführen. Diese seien gegen die damalige Diktatur gewesen und wären dann im Gefängnis gefoltert und ermordet worden. Anlässlich dieser Ermordung hätten 20 Jahre später Feministinen in Lateinamerika dieser Frauen gedacht, und hätten deren Mordtag als internationalen Gedenktag, mit dem Namen "Nein zu Gewalt an Frauen" ausgerufen, so Christa Stolle, Bundesgeschäftsführerin von "Terre des Femmes".
Die Auseinandersetzung mit dem Thema Gewalt an Frauen ist unangenehm und werde daher oft verdrängt.
Um dem entgegenzuwirken zeigten auch Beteiligte in Reutlingen "Flagge" gegen die weltweite Unterdrückung und Verletzung von Frauen.
In Reutlingen meldeten sich etwa 98 Prozent der Betroffenen mittlerweile selbst bei Bratungsstellen, früher undenkbar, so Oberbürgermeisterin Barbera Bosch.
Bosch wolle aber auch das Umfeld sensiblisieren. Die Nachbarschaft, oder die Arbeitskollegen dürften nicht wegschauen, sondern sollen sich einschalten und die Polizei, oder die Beratungsstelle informieren. Sodass sich dadurch ein öffentliches Bewusstsein entwickeln könne, dass Gewalt an Frauen kein Kavaliersdelikt sei, sondern eine Straftat.
Die Gewalt könne man weder auf eine bestimmte Schicht, noch auf Nationalität zurückführen, so Bosch.
Alle sozialen Millieus seien betroffen. Und auch jede Kommune. Genau deshalb sei es wichtig, so Bosch, auch öffentlich "Nein" zur Gewalt an Frauen zu sagen, nicht wegzuschauen, sondern zu handeln.

Rottenburger Altenpflegeheim bekommt neuen Namen
Freitag, 26. November 2010 - 15:56 Uhr

Das Rottenburger Altenpflegeheim "Hospital zum Heiligen Geist" bekommt den Namenszusatz "Haus Katharina". In einem symbolischen Akt enthüllte die Hospitals-stiftung mit Oberbürgermeister Stephan Neher den neuen Namen des historischen Hauses. Im Anschluss gab es Vorträge über die Namenspatronin, die Heilige Katharina von Alexandria. Die Neubenennung des Hauses fand am Gedenktag der Schutzpatronin statt.

Nils Schmid diskutiert Wirtschaftskrise an der Hochschule Reutlingen
Freitag, 26. November 2010 - 15:54 Uhr

Nils Schmid, SPD- Landeschef und Reutlinger Landtagskandidat hat an der Hochschule über das Thema: Die Wirtschaft boomt - doch "Ist nach der Krise vor der Krise?' diskutiert. Im Rahmen seiner "100-Dialoge-Tour" befasst Schmid sich mt den Folgen der Wirtschafts-krise. Er warnte dabei vor allzu hastigen Verurteilungen von Bankern.

Für Nils Schmid sei es wichtig, bei der Diskussion über die Konsequenzen der Krise von einer moralischen Bewertung von ehrbaren Kaufleuten wegzukommen. Natürlich gebe es den einen oder anderen Bankenchef, der es übertrieben hätte. Ein Beispiel hierfür sei der Ex-Chef der Hypo Real Estate, Georg Funke, bei dem man durchaus moralisch urteilen könne. Grundsätzlich aber müsse man politischer diskutieren.

Für die Politik gelte es jetzt, neue Rahmenbedingungen für die Finanzmärkte zu schaffen. Die Bürger müssten spüren, dass die Politik in der Wirtschaft das Sagen habe. Zudem betonte Schmid die Wichtigkeit einer geeinten europäischen Wirtschaftspolitik.

"Innovationen finanzieren" - IHK Reutlingen klärt über Fördermittel für klein- und mittelständische Unternehmen auf
Donnerstag, 25. November 2010 - 18:20 Uhr

Die Bereiche Forschung und Entwicklung sind die Branchen der Zukunft - Innovationen zu entwickeln wird für Unternehmen daher immer wichtiger, um konkurrenzfähig zu sein und zu bleiben. Doch innovativ sein kostet Geld - oft ein Nachteil vor allem für kleine und mittelständische Unternehmen. Aus diesem Grund hat die IHK Reutlingen gestern zum Informationstag "Innovationen finanzieren" ins Metzinger Rathaus eingeladen - und über Fördermöglichkeiten aufgeklärt.

Die Region Neckar-Alb steht gut da: im "Zentralen Innovationsprogramm Mittelstand" des Bundes sind allein hier 148 Anträge und somit rund 18 Millionen Euro Fördermittel bewilligt worden. Und in Baden-Württemberg sind laut Dr. Stefan Engelhard von der IHK Reutlingen ca. ein Viertel aller Anträge bundesweit eingegangen. Die Möglichkeiten sind vielseitig, beispielsweise gibt es da den Innovationsgutschein vom Land. Dieser bringt ungefähr 7500 Euro - allerdings muss man abwarten, bis die Bewilligung eingeht. Anders beim zentralen Innovationsprogramm, so Engelhard. Bei dem geht es um rund 150 000 Euro an Fördergeld. Hier müsse man noch nicht einmal die Bewilligung abwarten, man könne auf eigenes Risiko loslegen, so Engelhard. Auch Regionalpolitiker, wie Metzingens Oberbürgermeister Ulrich Fiedler, sind dankbar für die finanziellen Möglichkeiten - und dafür, dass die IHK als Ansprechpartner durch den Dschungel der Fördermittel leitet. Viele Unternehmen können die Themen Forschung und Entwicklung neben ihrem Kerngeschäft gar nicht ausüben, so Fiedler. Daher seien die Programme hervorragende Möglichkeiten, um in Unternehmen das Thema Innovation zu belegen, wo es auf andere Art und Weise gar nicht möglich wäre. Unternehmen von 3 bis 250 Mitarbeiter können das vom rund 70% der Anträge werden bewilligt, so Engelhard. Der Bund bietet außerdem das Projekt "KMU-innovativ". Hier sind laut Engelhard in den letzten andertalb Jahren rund 20 Firmen unterstützt worden, vor allem in der Biotec-Branche. Das bedeute rund 8 Millionen Fördermittel allein in der Region Neckar-Alb. Auch die Universität Tübingen nimmt Fördermittel in Anspruch. Hier greifen dann Programme der Europäischen Union, die vor allem die Forschung durch Gelder unterstützen. Die IHK Reutlingen, so Engelhard, will weiterhin dafür sorgen, dass die Unternehmen der Region zukunftsfähig bleiben.

Gustav-Werner-Stift in Waldorfhäslach bekommt Krippe geschenkt
Donnerstag, 25. November 2010 - 18:11 Uhr

Das Gustav-Werner-Stift in Waldorfhäslach im Landkreis Reutlingen hat heute eine Krippe geschenkt bekommen. Ein Bürger der Gemeinde hat sie in eigener Arbeit gebaut, geschnitzt und bemalt und als vorweihnachtliche Geste verschenkt. Die biblische Szene der Geburt Jesu Christi wird bis ins kleinste Detail dargestellt - mit dabei der Stall mit den Tieren, die drei Könige aus dem Morgenland, Maria, Josef und das Neugeborene. Die Krippe soll im Gustav-Werner-Stift jetzt die Weihnachtszeit einläuten.

In der Stadthalle Balingen wird der "Vogelhändler" aufgeführt
Donnerstag, 25. November 2010 - 16:53 Uhr

Bunte Kostüme, Theater und Musik - das und mehr erwartet morgen die Besucher der Stadthalle in Balingen.
Dort präsentieren der Balinger Opernchor, Solisten und ein Orchester aus ganz Europa die Prämiere des Vogelhändlers von Carl Zeller.
Die Operette ist bereits die 14. Eigenproduktion des Hauses und wird bis zum 28. November aufgeführt. Der Regiseur Gordon McKechnie verspricht ein buntes und abwechslungsreiches Stück:
Das Besondere an den Aufführungen in der Stadhalle ist die Zusammenarbeit von Laien und internationalen Profis. Dabei ist der Balinger Opernchor das Hezstück des Ensembles und besteht aus Menschen aus der Region.
Bei der Auswahl der Stücke sei darum auch die Präsenz des Chors eines der wichtigsten Kriterien, so Ulrich Klinger. Wer noch Karten für den Vogelhändler möchte, sollte sich beeilen, denn die Operette ist fast ausverkauft.

Richtfest Kinderhaus Ohmstraße Metzingen
Donnerstag, 25. November 2010 - 14:45 Uhr

In der Ohmstraße in Metzingen ensteht derzeit ein neues Kinderhaus. Gestern war Richtfest.
Auch die ganz Kleinen kamen, um den Ort zu sehen, an dem sie später viel Zeit verbringen werden.
Ab September kommenden Jahres sollen hier nämlich 80 Kinder betreut werden. Doch das ist nicht alles: Die Stadt Metzingen baut hier doppelt für die Zukunft.
Diesem Gebäude liege ein sehr innovatives Raumprogramm zugunde. Die Stadt Metzingen hätte darauf geachtet, dass ein sehr kompaktes Gebäude entstehen würde. Denn nur so hätten sie auch diese hervoragende energetische Billanz erstellen können, sodass am Ende tatsächlich ein Gebäude für die Betreung von 80 Kinder CO2-neutral enstehen konnte, so Dr. Ulrich Fiedler, Oberbürgermeister von Metzingen.

Rund 1,7 Millionen Euro werden in den Neubau investiert.
Damit sei das Haus trotz Energiespaareinrichtungen eine kostengünstige Anschaffung gewesen, so Fiedler.
Das Kinderhaus sei aber nicht nur für die Stadt ein wichtiger Schritt gewesen:
Es sei notwendig, da sie gleichzeitig ein älteres Gebäude als Kindergartenstandort auflösen könnten. Und drüber hinaus sei das Thema Betreuung der unter drei-Jährigen ein wichtiges Thema, da es momentan zu wenig Betreunugsplätze in Metzingen gebe. Um den Anforderungen der Eltern gerecht zu werden, müsse die Stadt Metzingen noch viel mehr solcher Betreuungsmöglichkeiten schaffen, so Fiedler. Das neue Kinderhaus in der Ohmstraße ist also nur der Anfang. Aber jetzt können sich erst mal knapp 100 Kinder im Kindergartenjahr 2011 in den neuen Räumlichkeiten wohlfühlen und austoben.

Positive Bilanz - Besuch von Deutschlehrern aus Reutlinger Partnerstadt Bouaké ein Erfolg
Mittwoch, 24. November 2010 - 17:27 Uhr

Drei Wochen waren Deutschlehrer aus Bouaké von der Elfenbeinküste auf Einladung der Reutlinger Volshochschule nach Reutlingen gekommen. Jetzt ging die Aktion im Rahmen des vierzig-jährigen Jubiläums der Städtepartnerschaft mit Bouaké zu Ende. Die Ivorer zogen eine positive Bilanz - und zeigten sich begeistert über die Reutlinger Gastfreundschaft. Kona Dramane, Deutschlehrer aus Bouaké, ist froh, den Austausch mitgemacht zu haben. Er habe viel gelernt und es sei eine wichtige Erfahrung gewesen. Die Germanisten besuchten auch Reutlinger Schulen. Neben einem fachlichen Austausch mit Kollegen gab es vor allem durch die Schüler für die Gäste auch ungewöhnliche Fragen. Laka Drendonné sei beispielsweise in einer Grundschule gefragt worden, ob es in Afrika auch Autos gebe. Das zeige ihm, dass die Kinder hier nicht viel über sein Land wissen. Außerdem habe es aber auch gezeigt, dass die Kinder lernen wollen und wissbegierig seien. So wurden auf beiden Seiten Vorurteile beigelegt. Dann ging es auch noch einige Tage unter anderem auch nach Berlin. Und Reutlingen muss aus Sicht seiner Gäste den Vergleich mit der Hauptstadt nicht scheuen. Deshalb hoffen die Gäste aus dem fernen Bouaké auch auf eine baldige Rückkehr. Und da gibt es schon gute Nachrichten: ein Teil der Finanzierung für den nächsten Besuch stehe bereits.

Plädoyers im Tübinger Kindstötungsprozess
Mittwoch, 24. November 2010 - 16:52 Uhr

Im Prozess gegen eine 44jährige sechsfache Mutter aus Bodelshausen, deren Neugeborenes in einem Kofferraum erfor, wurden heute vor dem Tübinger Landgericht die Plädoyers gehalten. Die Staatsanwaltschaft geht von Vorsatz aus und fordert sechs Jahre Haft wegen Totschlags durch Unterlassen. Die Verteidigung sieht hingegen Fahrlässigkeit,verweist auf eine psychische Ausnahmesituation und plädiert für eine Bewährungsstrafe. Die Frau selbst hatte noch einmal beteuert, sie habe ihrem Kind keinen Schaden zufügen wollen. Das Urteil wird voraussichtlich am kommenden Montag fallen.

Reutlinger CDU-Bundestagsabgeordneter Beck für Bundeswehrreform
Mittwoch, 24. November 2010 - 16:30 Uhr

Ernst-Reinhard Beck, Reutlinger CDU-Bundestagsabgeordneter und verteidigungspolitischer Sprecher der Unionsfraktion in Berlin, begrüsst die aktuellen Bundeswehrreformpläne des Verteidigungsministeriums. Diese sehen unter anderem eine Truppenverkleinerung und die Aussetzung der Wehrpflicht vor. Allerdings müssten dann die Bemühungen für die Rekrutierung neuer Soldaten verstärkt werden, so Beck.

Tübinger CDU-Fraktion fordert Rückzug Palmers von Schlichtungsgesprächen
Mittwoch, 24. November 2010 - 16:29 Uhr

Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer soll sich nicht weiter an den Stuttgart 21-Schlichtungsgesprächen beteiligen - das verlangt die CDU-Fraktion im Tübinger Gemeinderat. Am Montag hatte sich dieser mehrheitlich für das Bahnprojekt ausgesprochen - und sich somit gegen Palmer Position gestellt. Palmer besteht seinerseits darauf, sich als Privatperson gegen das Projekt zu engagieren.

Diskussion statt Emotion - Rund 500 Zuhörer bei Podiumsdiskussion zu Stuttgart21
Mittwoch, 24. November 2010 - 16:28 Uhr

Das Thema Stuttgart21 spaltet landesweit seit Monaten die Menschen in Gegner und Befürworter. Zehntausende sind gegen das Bahnprojekt auf die Straße gegangen. Zu einer Eskalation zwischen Demonstranten und Polizei mit rund einhundert Verletzten kam es am 29. September im Stuttgarter Schlossgarten. Das war der Startschuss für Vermittlungsgespräche, um die Debatte zu ent-emotionalisieren. Zur Versachlichung wollen auch die Landräte der Region Neckar-Alb beitragen. Sie luden gestern Abend zusammen mit RTF1 zu einer Expertenrunde mit Bürgerbeteiligung nach Bodelshausen ein.

Stuttgarter Schloßgarten,30. September. Bei Baumfällarbeiten für den Tiefbahnhof eskaliert die Situation zwischen Polizei und Demonstranten. Durch den
Einsatz von Wasserwerfern und Pfefferspray kommt es zu Verletzten. Solche Bilder soll es zukünftig nicht mehr geben.

Rund 500 Menschen waren am gestrigen Abend in der Bodelshausener Krebsbachhalle im Landkreis Tübingen der Einladung der Landräte von Reutlingen, Tübingen und der Zollernalb gefolgt. Und diese machten wie die anwesenden Bürgermeister keinen Hehl: sie wollen Stuttgart21 und die damit verbundene Neubaustrecke nach Ulm. Denn die verbinde die Landkreise mit der Messe und sorge für durchgängige Verkehre bis Stuttgart und darüber hinaus, so der Tübinger Landrat Joachim Walter.

Die Landräte lassen aber auch keinen Zweifel daran, dass es dafür noch einen wichtigen Zusatzschritt braucht: Ohne Elektrifizierung der Regionalstrecken gehtdas konzept nicht auf.

Für den neuen Projektsprecher der Bahn Andriof sind die Dinge klar: Um Stuttgart21 käme das Land bei der notwendigen Modernisierung der Bahn-Infrastruktur aus wirtschaftlichen und ökologischen Gesichtspunkten nicht herum. Die Bahn werde leistungsfähriger, der Wirtschaftsstandort gestärkt, die Umwelt geschont und die Landeshauptstadt attraktiver. Zudem seien die Risiken - entgen mancher Behauptungen - beherrschbar und Projekt rechtlich und politisch legitimiert.

Das Bahnprojekt schaffe rund 10 000 neue Arbeitsplätze, weil es die Regionen gut erreichbar mache - und binde grade Reutlingen und Tübingen ohne Umsteigeunterbrechung im Halbstundentakt an Messe, Flughafen und den Fernverkehr an.
So sieht das auch der Tübinger Nahverkehrsplaner, der Erfahrungen aus anderen Regionen heranzieht. Dort boomten die angeschlossenen Städte.

Das alles bestreitet natürgemäß die Gegenseite. Die will deshalb oben bleiben - und einen umgebauten Kopfbahnhof. Denn für die erhofften Anbindungseffekte sei der neue Tiefbahnhof fahrplantechnisch ungeeignet, so Werner Korn vom ökologisch orientierten Verkehrsclub Deutschland. Die Mängel lägen im Tiefbahnhof selbst, der nur acht Gleise habe und nicht so leistungsfähig sei wie behauptet. Am Ende habe man nicht mehr als vorher. Und dafür aber dann ein paar Milliarden weniger. Genau die könne man sich sparen. Denn grade für die erhofften regionalen Effekte brauche es nur die neu geplante S21- Fernstrecke nach Ulm.

Aus Sicht der Nahverkehrsplanung ist das aber zu klein gedacht: gerade dafür seien durchgehende Verbindungen und nicht eine Bahnhofssackgasse nötig, so Ulrich Grosse.So bekomme man die schnellen Verkehre nach Baden-Württemberg, die bisher um das Land herumflössen.

Nach rund 2 Stunden Fachdiskussionen kamen dann auch die Bürger mit ihren Fragen zum Zug. Meinungsunterschiede konnten an diesem Abend nicht ausgeräumt werden. Aber wenn auch die Emotionen hochkochten: Es wurde sachlich diskutiert an diesem Abend - wie für Auseinandersetzungen in zivilierten Gesellschaften üblich.

Mehr über die Podiumsdiskussion sehen sie am kommenen Sonntag, in unserem Format VorOrt.

Honauer Steige wieder offen
Mittwoch, 24. November 2010 - 15:55 Uhr

Die Honauer Steige bei Lichtenstein im Kreis Reutlingen ist seit heute Mittag wieder für den Verkehr geöffnet. Das hat das Landratsamt vermeldet. Somit ist die Steige mehrere Tage früher wieder befahrbar, als geplant. Der Albaufstieg entlang der B312 war wegen Forstarbeiten seit dreieinhalb Wochen gesperrt gewesen. Die Maßnahme waren laut dem Reutlinger Kreisforstamt nötig geworden, um die Verkehrssicherheit der Strecke weiterhin zu gewährleisten.

Lernen in modernem Umfeld - Chemisches Institut auf der Tübinger Morgenstelle grundsaniert
Dienstag, 23. November 2010 - 17:29 Uhr

Das knapp 40-jahre alte chemische Insitut auf der Morgenstelle in Tübingen ist grundsaniert worden. Der neue Chemie-Bau bietet jetzt ausreichend Platz für Versuche, Fläschchen und Flüssigkeiten: rund 65 Prozent der Nutzfläche ist jetzt Laborbereich. Aber nicht nur größerer Arbeitsplatzbedarf war der Grund für die Sanierung. Nach 30-jähriger Nutzung hatten sich erhebliche Mängel eingeschlichen. Laut Prof. Ulrich Nagel ist Chemie ein stark technisches Fach. Daher könne man Experimente nur machen, wenn die Voraussetzungen stimmten. Es müssten Sicherheitsauflagen erfüllt werden und die nötigen Geräte da sein. Wenn alles nicht stimme, würden die Versuche immer länger dauern - und das sei nicht akzeptabel, so der Direktor des Zentralinstituts Nagel. Denn hier können nicht nur Studenten ihr Fach erlernen. Es versteht sich auch als Serviceinstitut, das Aufträge annimmt und beispielsweise Gutachten erstellt. Daher habe man auch konkurrenzfähig bleiben müssen, so Nagel. Zu diesem Zweck sei beim Bau rigoros vorgegangen worden. An dem Gebäude sei eigentlich nur noch der ROhbau stehen geblieben. Alles sonst, jedes Elektrokabel, jede Wasserleitung, Fußböden und Wände seien rausgenommen worden und neu aufgebaut, so Nagel. Die Grundbausanierung hat rund 45 Millionen Euro und rund 3 Jahre intensiver Zeit in Anspruch genommen. Von der Idee bis zum fertigen Bau hat es sogar 10 Jahre gedauert. Die Kosten trägt das Land - unter dem Motto: An Bildung und Forschung darf nicht gespart werden.

Untersuchungsausschuss zum Polizeieinsatz tagt
Dienstag, 23. November 2010 - 17:18 Uhr

In Stuttgart hat der Untersuchungsausschuss zum umstrittenen Polizeieinsatz vom 30. September seine Arbeit aufgenommen. Leitende Polizeibeamte sagten aus, die Ordnungskräfte seien von Demonstranten überrannt worden. Deshalb sei es zum Einsatz von Wasserwerfern und Pfefferspray gekommen. Ein Deeskalationsteam sei erst spät vor Ort eingetroffen. Diesen Umstand wertete das grüne Ausschussmitglied Uli Schkerl als Indiz für politische Einflusnahme - ein Vorwurf, den Ministerpräsident Stefan Mappus scharf zurückwies. Er halte die Verunglimpfungen von grüner Seite zunehmen für unerträglich, so Mappus. Besonders bemerkenswertfinde er, dass die Grünen schon zu Beginn des U-Ausschusses offenbar über alles Bescheid wüssten.

Keine Absturzängste - Boris Palmer zur Lage der Grünen
Dienstag, 23. November 2010 - 17:15 Uhr

Der neu in den grünen Parteirat gewählte Tübinger Oberbürgermeister Boris Palmer sieht derzeit keine Chance für ein schwarz-grünes Bündnis. Zudem empfiehlt er den Grünen, bei einer Regierungsbeteiligung nach der kommenden Lanstagswahl aus dem umstrittenen Bahnprojekt Stuttgart21 auszusteigen. Laut aktuellen Umfragen könnten die Grünen in einer grün-roten Koalition nach den Landtagswahlen im kommenden März den Ministerpräsidenten stellen.

Sie sind befinden sich in Bund und Land auf einem historischen demoskopischen Höhenflug: einer aktuellen Allensbach - Umfrage zu Folge könnten die Grünen im Landtag derzeit mit 26 Prozent der Stimmen rechnen. Damit wäre die Partei von Winfried Kretschmann noch vor der SPD. Und hätte zusammen mit der schwächeren SPD reelle Chancen auf den Ministerpräsidentensessel.

Der grüne Zustimmungserfolg basiere vor allem auf dem Einsammeln und Schüren von bürgerlichen Protesten - so sehen das vor allem die politischen Konkurrenten um das bürgerliche Lager. Für Angela Merkel sind die Grünen die "Dagegen"-Partei. Politik dürfe sich nicht im Halten von Demonstrationsschildern erschöpfen.

Ein Vorwurf, den der neue grüne Parteirat im Tübinger Rathaus so nicht gelten lassen will. Man nicht nur gegen "Stuttgart21" oder die Atomkraft, sondern auch gleichzeitig für erneuerbare Energien und den Kopfbahnhof.

100 Prozent regenerative Energieerzeugung und 100 Prozent Ökostrom bis 2030 - so eine weitere Forderung der Grünen -
sind nach Palmers Meinung zwar ein ehrgeiziges Ziel. Für das Klima sei diese Umstellung aber unumgänglich.

Das heisst aber auch: Neue Ökostromanlagen an oft weit entfernten Orten - und dafür wird es dann auch neue, hunderte Kilometer lange Leitungssysteme geben. Oft durch unbebaute Natur brauchen. Bürgerproteste - gegen solche dann grünen Projekte - fürchte man aber nicht, so Palmer.
Denn heutigen Wohlstandgebe es nicht ohne Strom.

Auch das Nein zum Verschieben von atomarem Endmüll in Gorleben und die bundesweite Suche nach einem neuen Lagerort für alte Brennstäbe wie die Gegner vorwerfen, eine populistisch Aktion. Im Falle von Gorleben, so Palmer, sei völlig klar, dass das hätte schon lange passieren müssen.

Die Haltung der CDU zu dieser Frage, aber vor allem auch deren Ja zum umstrittenen Bahnprojekt Stuttgart21 lasse schwarz-grüne Optionen derzeit nicht zu. Die CDU habe sich auf Gedeih und Verderb an einen sinnlosen Tiefbahnhof gekettet, so Palmer. Für die Grünen käme diese Milliardenverschwendung nicht in Frage. Deshalb könne es auch keine Koalition geben.

Das umstrittene Bahnprojekt müsse und könne im Falle einer Regierungsbeteiligung im Land von den Grünen gestoppt werden. Denn es sei billiger aufzuhören und Schaden vom Land abzuwenden als weiterzumachen.

Dass die Grünen in Regierungsverantwortung - wie der ehemalige Quotenoppositionskönig FDP - abstürzen könnten, glaubt Palmer nicht. Wer Grüne wähle, bekomme, was er erwarte.

Preisverleihung in der Volksbankmesse in Balingen
Dienstag, 23. November 2010 - 15:45 Uhr

Die Initiative "Deutschland - Land der Ideen" hat der "Lebenshilfe Zollernalb" gestern in der Volksbankmesse in Balingen eine Auszeichnung für deren Projekt "Kuli-Cap" verliehen. Hierbei bieten Menschen mit Behinderung einen kulinarischen Sevice an. Die Preisverleihung fand im Rahmen der derzeitigen Messe "Land der Ideen" statt. Die besondere Idee der Lebenshilfe ist dabei, das Potential von Menschen mit Handicap zu nutzen und diese dadurch gleichzeitig besser gesellschaftlich zu integrieren - gerade auch außerhalb der sonst üblichen Arbeitsplätze in Behinderten-Werkstätten.

Kindertagesstätte in Metzingen erhält Preis für Bewusste Kinderernährung
Dienstag, 23. November 2010 - 14:27 Uhr

Als erste Kindertagesstätte des Regierungsbezirks Tübingen hat gestern die Metzinger KiTa am Park eine Auszeichnung für Bewusste Kinderernährung erhalten. Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch gratulierte den Erzieherinnen persönlich zur Auszeichnung.

Die Landesinitiative - kurz BeKi - zeichnet Kindertagesstätten in ganz Baden-Württemberg für bewusste Ernährungserziehung aus. Für die Kita gilt es, neben gesundem Essen in den eigenen Räumen auch die Eltern über gesunde Ernährung aufzuklären.

Laut BeKi-Fachfrau Iris Goller sei es bei der bewussten Kinderernährung besonders wichtig, dass man den Kindern möglichst früh eine gesunde Ernährung anbietet. Denn gerade im jungen Alter würden wichtige Bausteine für kommende Entwicklung gelegt. Nur wenn man es als Kind zum Beispiel Vollkornbrot kennenlerne, werde man auch als Jugendlicher oder Erwachsener öfters zu Vollkornbrot greifen.

Mit Programmen wie der BeKi habe man die Chance, zu agieren statt zu reagieren. Schließlich könne man so teure Spätfolgen für das Gesundheitssystem verhindern.

Tübinger Bücherfest
Montag, 22. November 2010 - 16:58 Uhr

Die Hölderlin-Stadt Tübingen wird im kommenden Jahr ihr siebtes Bücherfest feiern. Am Wochenende vom 27. bis zum 29. Mai gibt es über einhundert Veranstaltungen. Das Fest so die Veranstalter.- gelte als das lebendigste Bücherfest in Deutschland.

Barbara Lambeck eine der Organisatoren sagte, dass das diesjährige Highlight der Besuch Peter Härtlings sei, der die Aktion: "Tübingen liest ein Buch" im Januar im Hölderlinturm eröffnen würde.

Das Projekt heisst: Eine Stadt liest ein Buch. Hölderlin hat bekanntlich rund 30 Jahre in diesem Tübinger Turm verbracht und geschrieben. Und dort wird ab dem 12. Januar dann aus Härtlings Hölderlin-Roman gelesen. Das Ziel: möglichst viele Tübinger sollen in diesem Roman schmökern, darüber diskutieren - und sich kennenlernen.

Zum Lesewochenende im Mai wird es dann wieder Lesungen, Theateraufführungen und andere künstlerische Darbietungen geben. Die Schauplätze der Veranstaltungen sind dabei wieder ganz typische Tübinger Anziehungspunkte. Bereits die Hälfe des Programms steht nun schon fest. Informationen dazu gibt es unter www. tuebinger-buecherfest.de

Weihnachtsmarkt in einer Scheune
Montag, 22. November 2010 - 15:57 Uhr

Ein Weihnachtsmarkt der etwas anderen Art hat die Besucher am Wochenende in Bad Urach-Hengen erwartet. Die Scheune des Linsenberghofs war kurzerhand zum Marktplatz umfunktioniert worden. So konnten die Gäste von den Witterungsbedingungen ganz unbeeindruckt ihre Adventseinkäufe tätigen. Neben festlichen Dekorationen in allen Farben gab es auch Kunsthandwerkliches für die nahende Weihnachtszeit. Zudem boten die geschmückten Tische und Tannenbäume dem Publikum jede Menge Anregungen.

Reutlinger Weihnachtsmarkt mit Neuerungen
Montag, 22. November 2010 - 15:39 Uhr

Nur noch 3 Tage - dann startet in Reutlingen der diesjährige Weihnachtsmarkt. Dabei sollen auch 2010 zahlreiche Attraktionen viele tusend Besucher in die Altstadtt locken.

Die Obere Wilhelmstrasse rund um die Marienkirche wird wieder zur weihnachtlichen Flaniermeile. Der Markt steht unter gleicher Regie. Es gibt Alt-Bewährtes, aber auch Neuerungen. Mit neuen Highlights will der Veranstalter "marktwerkstadt" die Stadt vier Wochen lang zur Attraktion machen.

Laut Pressesprecher Horst Bürkle von "marktwerkstadt" sei der Weihnachtsmarkt sehr auf Kinder ausgelegt. Dies zeigten Attraktionen wie die Eisbahn, oder der visuelle Adventskalender, für den man mit Talern ein Los kaufen und attraktive Preise erzielen könne. Auch gebe es dieses Jahr Stockbrotbacken, Märchenerzählungen und einen Nikolaus, der Geschichten erzählt und Geschenke verteilt.

Zudem solle die Gastronomie von längeren Öffnungszeiten profitieren. Um den Gewinn gehe es dabei nicht - es gehe darum, Reutlingen auch außerhalb der Weihnachtszeit zu einem attraktiven Reiseziel zu machen.

Weitere Infos unter:
www.weihnachtsmarkt-reutlingen.de

Gedenkstunden zum Totensonntag in Reutlingen
Montag, 22. November 2010 - 15:35 Uhr

In Gottesdiensten und Gedenkfeiern haben gestern am Totensonntag Gläubige aus der ganzen Region der Verstorbenen dieses Jahres gedacht.

So auch im Reutlinger Stadtteil Gönningen: Im Anschluss an den Gottesdienst marschierten die Bürger gemeinsam mit der Freiwilligen Feuerwehr, dem Posaunenchor und dem Gesangsverein zum örtlichen Friedhof. Dort wurde eine Gedenkfeier abgehalten und Kränze niedergelegt.

Als protestantischer Feiertag beendet der Totensonntag den christlichen Jahreszyklus. Die Adventszeit verweist aber darauf, dass der Tod nicht das Ende ist. Der Totensonntag ist ein rein evangelischer Gedenktag. Die Katholiken feiern am gleichen Tag das Christkönigsfest.

Advent in den Gärtnereien
Montag, 22. November 2010 - 15:34 Uhr

Die Weihnachtszeit steht vor der Tür, und auch die Gärtnereien aus der Region haben sich auf die Festtage vorbereitet. Auch die Gärtnerei Bez aus Pfullingen lud
mit Kerzen und Adventskränzen zur diesjährigen Advents-ausstellung ein. In Eningen präsentierte die Gärtnerei Renz den Besuchern passende Dekorationen zur Weihnachtszeit. So boten sich den Gästen beispielsweise erste kleine Weihnachtsmänner und geschmückte Adventskränze. Auch die Gärtnerei Schlotterbeck aus Reutlingen lud zur Nacht der Sterne ein. Neben dem traditonellen Gewächs, dem Weihnachtsstern dekorierten flackernde Teelichter die Räumlichkeiten.

Erweiterung der Reutlinger Sternwarte fertig
Sonntag, 21. November 2010 - 13:29 Uhr

Die erweiterte Sternwarte in der Ferdinand-von-Steinbeis-Schule in Reutlinge ist fertig. Das haben Vertreter der Stadt und Verantwortliche der Sternwarte gestern gefeiert. In der rund fünfmonatigen Bauzeit sind zwei zusätzliche Unterrichtsräume und eine Beobachtungskuppel entstanden.
Hier ist jetzt ein modernes und lichtstarkes Teleskop untergebracht. Die Sternwarte wurde im Jahr 1956 gegründet und erfreut sich heute an jährlichen Besucherzahlen im vierstelligen Bereich.

Die wichtigsten Sportergebnisse vom Wochenende
Sonntag, 21. November 2010 - 13:26 Uhr

In der Bundesliga der Handballer besiegte Balingen-Weilstetten den DHC Rheinland mit 32:31.

In der Beko-Basketball-Bundesliga unterlagen hingegen die Tübinger Walter Tigers auswärts in Frankfurt den Skyliners denkbar knapp mit 79:76.

Eine Niederlage gab es auch für die Metzinger TuSis. In der zweiten Handballbundesliga der Frauen musten diese sich gestern Abend mit 25 zu 28 gegen den TV Nellingen geschlagen geben.

Siege gab es dagegen in der Fußball-Oberliga Baden-Württemberg. Die TSG Balingen besiegte zuhause den FSV Hollenbach mit 2:1. Ebenfalls 3 Punkte gab es für den SSV Reutlingen, der den Bahlinger SC mit 1:0 schlug.

Bundesweit zweitbester Informatik-Professor kommt aus Reutlingen
Sonntag, 21. November 2010 - 13:24 Uhr

Der bundesweit zweitbeste Professor für "Informatik" heisst Armin Roth und kommt aus Reutlingen. Das jedenfalls meinen die Juroren des deutschlandweiten Wettbewerbs "Professor des Jahres.' Die Auszeichnung sei umso bemerkenswerter, als normalerweise überwiegend Universitätsprofessoren entsprechende Auszeichnungen erhielten - so die Hochschule in einer ersten Stellungsnahme. Dieser Umstand belege die hohe Qualität der Ausbildung. Roth ist auch für den Lehrpreis des Landes nominiert.

Reutlinger OB Barbara Bosch eröffnet "City Nord"-Ausstellung
Sonntag, 21. November 2010 - 13:23 Uhr

Die Reutlinger Oberbürgermeisterin Barbara Bosch hat im Orschelhagener Dienstleistungspark "Welle“ die Ausstellung zum Gestaltungswettbewerb für die City Nord eröffnet. 28 Entwürfe gab es insgesamt darüber, wie das rund 30 Hektar große Areal zwischen Wandelknoten und Hauptbahnhof neu gestaltet werden könnte.

Dabei gehe es um Gewerbenutzung, Dienstleistungen, Wohnen, aber auch um große verkehrliche Herausforderingen, so Bosch.
Wie sollen größere Brachflächen bebaut, wie kann die Karlsstraße zu einem Boulevard und die Altstadt angebunden werden? Und welche Möglichkeiten eröffnen sich dadurch für die Nahverkehrsverknüfungen? Diese Fragen standen im Fokus des Preisgericht um Franz Pesch.

Der Wettbewerb hat zwei erste und zwei zweite Preise, aber noch keinen Sieger hervorgebracht. Bis zum 17. Dezember können die Reutlinger die Entwürfe in der Reutlinger Ludwig Erhard-Straße 2 betrachten. Danach sollen die Anregungen der Bürger in die endgültige Entscheidung des Gemeinderats einfließen. Einen Überblick gibt es auch im Internet unter www.reutlingen.de/citynord .

Reutlinger Grüne beklagen schlechtere Zug-Verbindungen
Sonntag, 21. November 2010 - 13:15 Uhr

Die Reutlinger Gemeinderatsgrünen fordern Oberbürgermeisterin Barbara Bosch in einem offenen Brief auf, sich beim Land für die Wiedereinrichtung schneller und direkter Zugverbindungen nach Oberschwaben einzusetzen. So habe man Mitte der Neunziger Jahre danke der Neige-Züge beispielsweise von Reutlingen nach Sigmaringen rund 72 Minuten ohne Umsteigen gebraucht. Dies daure jetzt rund 100 Minuten. Andere Direktverbindungen seien komplett entfallen.

Millionen-Investitionen - "ElringKlinger" will in Dettingen neues Kunststoffteile-Werk bauen
Sonntag, 21. November 2010 - 13:14 Uhr

Der Dettinger Automobilzulieferer Elring Klinger hat nach eigenen Angaben mit rund 35 Prozent Umsatzwachstum die Wirtschaftskrise überwunden und plant mit einem Werksneubau für Kunststoffgehäuse im Dettinger Gewerbegebiet Vogelsang2 Neuinvestionen in Höhe von rund 30 Millionen Euro. Der Neubau soll zwischen Vogelsang- und Paul Lechler-Straße entstehen und rund 20 000 Quadratmeter Fläche bedecken.

Elring geht - nach Angaben ihres Vorstandsvorsitzenden Dr. Stefan Wolf von rund 120 neuen Arbeitsplätzen aus und rechnet zudem für 2010 mit 745 bis 755 Millionen Umsatz. Zwischen 80 und 100 Millionen Euro will Elring-Klinger 2011 insgesamt investieren. Von dem noch zu bauenden Werk erwartet man rund 80 bis 100 Millionen Zusatzumsatz. Dort sollen Kunsstoffteile entstehen. Denn unter der Motorhaube von KFZs finden immer öfter nicht-metallische Komponenten Verwendung.

Mit 186 Meter Länge und 18 Meter Höhe würde der Neubau
die Baugrenzen und eine Kaltluftschneise geringfügig überschreiten. Deshalb muss die Gemeinde Dettingen jetzt noch den Bebauungsplan ändern. Dies gilt aber als reine Formsache.

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