RTF 1 - Reutlinger Tübinger Fernsehen
Samstag, der 04. Februar 2012
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Nachrichtenarchiv

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Die Woche ab 20. Juli 2008

Festival mit Tradition: Mössinger Umsonst & draußen feiert 25. Auflage
Samstag, 26. Juli 2008 - 15:39 Uhr

Umsonst und draußen kann dieses Wochenende wieder in Mössingen gerockt werden. Dieses Jahr feiert das Open-Air-Festival Jubiläum. Zum 25. und zugleich zum letzten Mal an dieser Stelle treten bekannte wie unbekannte Bands auf der Wiese am Freibad auf. Die Londoner Streetpunk-Band Deadline gehörte zu den Stars des gestrigen Abends. Aber auch Skarface, Loaded, Daveman und viele andere Bands umfasst das Lineup des U&D. Darunter auch einige Mössinger Bands. Sogar Anfänger sind hier willkommen, und so manche heimische Gruppe hatte hier ihren ersten Auftritt. Das Festival ist komplett nichtkommerziell. Die Organisatoren und die 300 Helfer arbeiten ehrenamtlich. Das Mössinger U&D finanziert sich aus dem Getränkeverkauf und aus Sponsoring. Was an Gewinn übrig bleibt, wird ins nächste Festival gesteckt. Seit 25 Jahren gibt es das Festival schon. Das heißt, schon die Eltern der jetzigen Organisatoren und Besucher haben auf dem U&D abgerockt - und sich vielleicht hier sogar kennen gelernt.

Tonne verlängert Vertrag mit Urbanek
Samstag, 26. Juli 2008 - 15:21 Uhr

Das Reutlinger Theater die tonne hat den Vertrag mit Intendant Enrico Urbanek um weitere fünf Jahre verlängert. Seit 2001 ist das bereits die dritte Verlängerung. Urbanek habe mit zahlreichen Uraufführungen auch überregional für Aufmerksamkeit gesorgt, heißt es in der Begründung. Durch Kooperationen, spartenübergreifende Projekte und durch das Behindertentheater sei er seinem Motto treu geblieben, nach dem er es als seine Aufgabe sehe, Kunst zu "ermöglichen“. Unter Urbaneks Intendanz steigerten sich die Zuschauerzahlen von 8000 auf 19.000.

Trochtelfinger Nudelhersteller lädt zum Sommermarkt
Samstag, 26. Juli 2008 - 15:19 Uhr

Garten- und Gaumenfreuden sind dieses Wochenende am ALB-GOLD Kundenzentrum in Trochtelfingen zu erleben. Der Nudelhersteller hat rund sechzig Aussteller auf sein Gelände eingeladen. Vor dem Kundenzentrum und im Kräutergarten gibt es jede Menge Kunsthandwerk und Dekorationsartikel zu bestaunen und zu kaufen. Insgesamt rechnet der Veranstalter mit 10.000 Besuchern. Morgen hat der Markt von 11 bis 18 Uhr geöffnet.

Sinne schärfen - Einweihung des Erleb-dich-Pfads in Hechingen
Freitag, 25. Juli 2008 - 13:59 Uhr

Ein Erleb-dich-Pfad für Geist und Körper belebt in Hechingen seit gestern seine Gäste. Im oberen Feilbachtal zwischen Krankenhaus und Fürstengarten gelegen, können die Besucher auf einem Barfußpad und in einem Vitalzirkel ihre Sinne schärfen. Die aktive Bewegung soll den Stoffwechsel anregen und das Verdauungssystem unterstützen. Der Erleb-Dich-Pfad ist ein Gemeinschaftsprojekt des Bürgerforums "Impulse für Hechingen“ und der Stadt. Er ist von April bis Oktober von 7.00 Uhr bis 21.30 Uhr geöffnet.

Gemischte Reaktionen auf Ja zu Brunsbüttel
Donnerstag, 24. Juli 2008 - 17:44 Uhr

Auch nach der Entscheidung des Tübinger Gemeinderats für eine Beteiligung am Bau des norddeutschen Steinkohlekraftwerks in Brunsbüttel am Dienstag, finden die Kontroversen kein Ende. Viele Tübinger sind enttäuscht über "ihre“ Stadtwerke. Sie können zwar die Diskussion nachvollziehen, sind aber nicht sehr glücklich mit der Entscheidung.
Glücklich dagegen ist der Chef der Südweststrom GmbH, Friedrich Weng, der jetzt das erste Geld aus Tübingen für das Kohlekraftwerk bekommen wird. Andere Gemeinden müssen noch über ihre Beteiligung entscheiden. Konstanz war gerade ausgestiegen. Von Tübingen gehe ein positives Signal aus, so Weng.
Für Landesumweltministerin Tanja Gönner ist es okay, dass in Norddeutschland eine neues Kohlekraftwerk gebaut wird. Brunsbüttel habe ohnehin bereits ein Kernkraftwerk und die Bevölkerung wäre mehrheitlich bereit ein weiteres Großkraftwerk aufzunehmen. Außerdem müsse man immer die Standortfaktoren berücksichtigen, so die CDU-Politikerin. In Brunsbüttel stünde das Kühlwasser in ausreichender Menge zur Verfügung. Am Neckar in Tübingen wäre es schlicht unmöglich ein Kohlekraftwerk zu realisieren.
Die Männerfreundschaft zwischen dem Tübinger Grünen, Winne Hermann, und OB Palmer wurde stark belastet. Als Abgeordneter sei Palmer strikt gegen Kohlekraftwerke gewesen, jetzt habe er sich zu schnell in die Rolle des Aufsichtsratsvorsitzenden der Stadtwerke begeben, kritisiert Hermann. Er habe es nicht geschafft, Palmer das Projekt auszureden.
Strom für Tübingen aus Brunsbüttel ließe sich noch verhindern, so Hermann. Wenn andere der 60 Gemeinden aus dem gemeinsamen Bauprojekt ausstiegen, könnte das ein Signal sein. Mit der Zustimmung aus Tübingen sei dies allerdings unwahrscheinlicher geworden.

Spatenstich: Universitätsklinikum Tübingen baut Neubau von Psychiatrischer Klinik
Donnerstag, 24. Juli 2008 - 10:45 Uhr

Spatenstich am Universitätsklinikum in Tübingen. Hier entsteht der Neubau der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie. Im Neubau sollen neun Stationen mit knapp 140 Betten untergebracht werden. Auch ein Hörsaal und eine Cafeteria werden sich im neuen Gebäude befinden. Ziel des geplanten Hauses ist es, einen klinischen Charakter zu vermeiden. Der Neubau ist notwendig, da die Sanitäranlagen und die Elektrizität in der mehr als hundert Jahre alten Klinik veraltet sind. Zudem genügt der Altbau modernen Ansprüchen nicht mehr. Die Baukosten betragen 25 Millionen Euro. 5,6 Millionen bringt das Klinikum selber auf. Der Rest wird vom Land bezahlt; das UKT geht aber in Vorleistung. Wenn der Neubau fertig ist, geht es an die Renovierung des Altbaus.

Pfullinger Schiller-Gymnasium führt Mentorensystem für Jüngste ein
Mittwoch, 23. Juli 2008 - 17:41 Uhr

Sie gehören zu denen, die sich demnächst um jüngere Schüler in den Mittagspausen kümmern: Dreissig Zehnt- und Elftklässler des Pfullinger Friedrich-Schiller-Gymnasiums wurden jetzt als zukünftige Mentoren ausgebildet. Sie sollen den Fünft- und Sechstklässlern in der freien Zeit zur Seite stehen und Orientierung bieten. Hintergrund ist der bevorstehende Ganztagesbetrieb an der Schule. Hierdurch entstehen Hohlstunden am Mittag. Viele Schüler bleiben so faktisch ganz sich selbst überlassen. Zwar empfiehlt das Land den Schulen die Umrüstung auf den Ganztagesbetrieb - was mit den Kleinsten aber in den Pausen geschehen solle, dafür gibt es keine Regelungen. Diesen Umstand nahmen Lehrer, Schüler und Eltern zum Anlass, selbst über Lösungen nachzudenken. Genau hier setzt die gemeinschaftliche Initiative von Lehrern, Schülern und Eltern an. Ältere Schüler sollen als Mentoren diese Lücke schliessen. Schulleiter Hartmut Seeger sieht viele mögliche Ansatzpunkte. Neben der Unterstützung beim Lernen und den Hausaufgaben sei auch Spielen angesagt. Auch hätten die Mentoren stets ein offenes Ohr für die Jüngsten. Wichtig sei, dass es sich bei den Betreuern gerade nicht um Lehrer handle. Mit älteren Mitschülern lasse sich eine vertrauensvolle Beziehung aufbauen. Hier könnten jüngere Schüler ihre Sorgen besser loswerden.
Fest steht für Lehrer, Eltern und Schüler aber auch, dass das Mentorenprogramm für Fünft- und Sechstklässler nur ein erster Schritt sein könne. Nach und nach soll das Betreuungsangebot auch auf ältere Jahrgänge ausgedehnt werden. Man ist sich einig, dass die Ganztagesschule der Zukunft mehr bieten müsse als Lehrgebäude und Unterrichtsstoff. Auch Gymnasien seien in der Zukunft nicht mehr nur Bildungsanstalten, die Wissen in Fächern wie Deutsch oder Mathematik vermittelten, so die Lehrerin Annegret Romer. Stattdessen müsse vor allem auch Lebens- und Sozialkompetenz erworben werden. Die Lehrer wollten die Schüler auch auf ihr Leben nach der Schule vorbereiten.
Während die neuen Ganztagesräumlichkeiten längst in Bau sind, fehlt den zukünftigen Mentoren noch eine geeignete eine Rückzugsmöglichkeit. Mit Zustimmung von Eltern und Schule suchen sie nun einen ausrangierten Bauwagen. Auch der Pfullinger Bürgermeister Rudolf Heß unterstützt dieses Anliegen ausdrücklich. Die Mentoren hoffen auf eine großzügige Spende von Baufirmen oder anderen wohlwollenden Privatiers. Bis zum Schulanfang könnte der Bauwagen dann noch eingerichtet werden.


Knappe Entscheidung: Balinger Gemeinderat stimmt gegen Modernisierung des Eyachbades
Mittwoch, 23. Juli 2008 - 12:46 Uhr

Das Balinger Hallenbad und die Sauna werden jetzt doch nicht modernisiert. Das entschied der Balinger Gemeinderat gestern Abend mit knapper Mehrheit. In den kommenden zehn Jahren sollen nur die Arbeiten ausgeführt werden, die für den störungsfreien Betrieb notwendig sind. Diese Unterhaltungskosten betragen 250.000 Euro im Jahr. Eine Sanierung, wie sie von SPD und FDP beantragt war, hätte 3,4 Millionen Euro zusätzlich gekostet. An ungewohntem Ort tagte der Balinger Gemeinderat gestern Abend in der Turn- und Festhalle im Stadtteil Weilstetten. Keine Erweiterung des Eyachbades und keine bauliche Anpassung an die Stadthalle, so lautete der Antrag der Verwaltung, der von der CDU und der überwiegenden Mehrheit der Freien Wähler unterstützt wurde. Das Bad sei noch gut im Schuss, sagte Oberbürgermeister Helmut Reitemann bereits bei einem Vor-Ort-Termin im Juni. Außerdem müsse man diese Investition im Zusammenhang mit anderen Projekten sehen, die dringender seien. Reitemann wies auf die Torbrücke, auf das Lochenbad in Weilstetten und auf das Au-Stadion hin. Die Investition ins Eyachbad sei dringend erforderlich, sagten SPD und FDP und stellten einen Gegenantrag. Danach sollte das Foyer des Hallenbades erweitert und das Gebäude somit der benachbarten Stadthalle angeglichen werden. Deren Umbau ist bereits beschlossen. Außerdem sollten die Familienumkleidekabinen vergrößert werden. Die Sauna sei in einem erbärmlichen Zustand und gefährde den Ruf der Stadt, so FDP-Stadtrat Dietmar Foth. Der Betrieb könne nicht mehr lange aufrechterhalten werden. Der Antrag von SPD und FDP wurde mit 22 zu 20 Gegenstimmen abgelehnt. Mit 22 zu 19 Stimmen bei einer Enthaltung beschloss der Gemeinderat schließlich, Bad und Sauna so zu lassen, wie sie sind.

Dauerhaft - Reutlinger Theater "Die Tonne" bleibt in der Planie 22
Mittwoch, 23. Juli 2008 - 11:56 Uhr

Das Reutlinger Theater "Die Tonne“ bleibt dauerhaft in der Planie 22. Mit großer Mehrheit entschied sich der Reutlinger Gemeinderat gestern Abend für den Standort. Die jahrelange Diskussion um die provisorische Spielstätte ist damit zu Ende gegangen. Die Theaterleute haben mit der Entscheidung ein dauerhaftes Bleiberecht mit ihren Aufführungen wie zum Beispiel dem Tanztheater. Außerdem können sie nun bauliche Mängel beheben. Auch der Fundus und die Werkstatt bleiben auf dem Heinzelmann-Areal. Langfristig will die Stadt den Ausbau des Standortes zu einem Theaterzentrum prüfen.

SOS - UKT Mitarbeiter springen in der Neckar
Mittwoch, 23. Juli 2008 - 10:40 Uhr

Den drohenden Untergang ihres Klinikums haben gestern Mitarbeiter des UKT durch einen Sprung in den Neckar symbolisiert. Im Zuge der Verdi-Aktion "Der Deckel muss weg“ wollte der Personalrat auf die Situation am UKT aufmerksam machen. Durch eine gedeckelte Finanzierung des Bundes und den Investitionsstau der Landesregierung werde Personal nur noch befristet eingestellt und Pflegepersonal abgebaut. Die Überbelastung sei spürbar, eine gute Versorgung der Patienten dürfe nicht auf der Strecke bleiben. Mit einer Flaschenpost verschickte der Personalrat einen SOS Hilferuf zur Rettung des Uniklinikums.

Palmer bekommt Unterstützung bei Brunsbüttel
Dienstag, 22. Juli 2008 - 14:36 Uhr

Lange stand Boris Palmer alleine da. Dem grünen Oberbürgermeister von Tübingen blies wegen der städtischen Beteiligung an einem Kohlekraftwerk ein ziemlich scharfer Wind ins Gesicht. Auch engste Parteifreunde wandten sich mit scharfer Kritik gegen den beliebten Nachwuchspolitiker. Verrat an grünen Idealen, dem höchsten aller grünen Güter - dem Klimaschutz - warfen sie ihm vor. Bevor der Gemeinderat heute über Brunsbüttel abstimmt, sind einige mutig geworden und unterstützen ihn. Ziemlich angeschlagen wirkt Palmer in letzter Zeit. Nicht zuletzt die nicht enden wollenden Debatte um die Beteiligung der Tübinger Stadtwerke an einem norddeutschen Kohlekraftwerk setzten dem grünen OB zu. In den vergangenen Wochen wiederholt Palmer gebetsmühlenartig - das Überleben der Stadtwerke stünde auf dem Spiel. Als Dienstleister an der Gemeinde müssten auch die Werke Gewinne abwerfen. Mit Durchleitungsentgelten und Ökostrom alleine gelinge das noch nicht, so Palmer. Anfang 2007 - Kaum nachdem Palmer im Tübinger Rathaus zum Dienst angetreten war, wurde Energie gespart und Ökostrom gekauft. Die Bürger wurden eingeladen es dem 36-jährigen gleichzutun - Energiesparen, Klimaschutz. Palmer wurde gefeiert als Vorbild-Ökologe. Auch und besonders von seiner eigenen Partei. Doch die Altlast der Tübinger Stadtwerke brachte Palmer ins Dilemma. CO2 reduzieren in Tübingen und mehr davon rausblasen in Brunsbüttel - das brachte Feinde. Einst inniger grüner Weggefährte und langjähriger Freund Winfried Hermann -läßt dieser Tage den Frust über Palmers Abweichlertum bei jeder Gelegenheit raus. Auch Ilka Neuenhaus - die Nachfolgefrau für Palmer im Landtag und für die Grünen im Tübinger Gemeinderat fordert in einem Antrag den Rückzug Palmers aus der Beteiligung. Die Presse quoll über vor Kommentaren. Doch nun springen ein paar Parteifreunde bei. Der Energieexperte im Landtag, Franz Untersteller, hält Palmers Gesamtbilanz für vorbildlich. Auch er bekennt sich dazu, dass Deutschland wohl vorläufig nicht auf fossile Energieträger verzichten kann. Ins gleiche Horn bläst noch Europaabgeordneter und jetzt Kandidat für den Parteivorsitz Cem Özdemir. Hätten die Grünen damals nicht das ursprünglich geplante klimafreundlichere Gaskraftwerk verhindert, stünde Palmer mit seiner Altlast nicht so unter Beschuß, so Özdemir. Energiepolitik für Tübingen will Palmer jetzt an den Gemeinderat zurückdelegieren. Vor drei Jahren hatte der unter Brigitte Russ-Scherer (SPD) der Beteiligung an einem Gaskraftwerk zugestimmt. Jetzt will Palmer die Räte wieder mit ins Boot nehmen. Das werden sie heute bei ihrer letzten Sitzung vor der Sommerpause müssen.

DRK Reutlingen legt Geschäftsbericht für 2007 vor
Dienstag, 22. Juli 2008 - 14:15 Uhr

Der Reutlinger Kreisverband des Deutschen Roten Kreuzes hat jetzt seinen Geschäftsbericht für 2007 vorgelegt. Dieser fällt insgesamt positiv aus. So hat das DRK im Landkreis Reutlingen beispielsweise keine Nachwuchssorgen. Wie hier in Bad Urach nehmen auch immer viele Jugendliche an den Sanitätsdienstausbildung teil. Sorgen machen dem Geschäftsführer allerdings die steigenden Kosten in verschiedenen Bereichen. Das wichtigste Ereignis des vergangenen Jahres sei wahrscheinlich die Eröffnung des Seniorenzentrums in Oferdingen gewesen. Mitten im Ortskern bietet das Haus 37 Pflegeplätze an. Im Seniorenzentrum sind außerdem ambulante Pflegedienste sowie die Alzheimer-Beratung untergebracht. Den Standort in Pfullingen hält Tiefensee für optimal. Jetzt hofft er das Projekt so schnell wie möglich zu realisieren.

Dorfest in Eningen
Montag, 21. Juli 2008 - 16:13 Uhr

Am Samstag haben die Eninger vor dem Rathaus ihr alljährliches Dorffest gefeiert. Für Unterhaltung sorgten verschiedene Vereine mit ihren Musik- und Tanzvorführung. Außerdem war das Dorffest wie immer eine gute Gelegenheit für Gespräche und um an den Verkaufsständen die Ein oder Andere Kleinlichkeit zu erstehen.

Schwungvoll auch ohne Feuerwerk - 8. Reutlinger Classic Night im Kreuzeichestadion
Montag, 21. Juli 2008 - 15:59 Uhr

2700 Menschen lauschten am vergangenen Samstag der achten Reutlinger Classic Night im Kreuzeichestadion. Einen fulminanten Abschluss sollte das Konzert in einem extra komponierten Stück mit Feuerwerk finden. Das Stück lief, jedoch ohne Feuerwerk. Durch ein Gewitter mit Regenguss fiel die Technik aus. Einige Hartgesottene ließen sich jedoch auch dadurch nicht vertreiben. Stephan Boehme de Marco komponierte die Musik zum geplanten Feuerwerk. Bei der Arbeit konzentrierte er sich auf das Element "Feuer", das für ihn Entstehung und Vergehen zugleich symbolisiert. Die Reutlinger Sängerin Ricarda Rauch übernahm den Solopart im Stück. 50 Orchestermusiker unterhielten das Publikum mit einem Abend zwischen Oper, Operette, Musical und Pop. Die 140 Sänger und Sängerinnen des Philharmonia Chor und der Betzinger Sängerschaft unterstützten die Solisten stimmgewaltig. Die musikalische Leitung übernahm Martin Künstner. Der erste Teil, noch im strahlenden Sonnenschein, hielt sich eher klassisch. Der Stuttgarter Kammersänger Wolfgang Schöne sang gemeinsam mit dem Chor Albert Lortzings Singschule aus dem "Zar und Zimmermann“. Musicals und Popmusik bot der zweite Teil. Den Ausfall des Feuerwerks wollen die Veranstalter im nächsten Jahr wiedergutmachen.

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