Natur im Porträt - nur noch 2 Tage
Freitag, 25. Juni 2010 - 15:36 Uhr
Nur noch bis Sonntag, den 27. Juni, ist die Ausstellung "Natur im Porträt" im Naturkundemuseum in Reutlingen zu sehen.
Die mehrfach international ausgezeichneten Werke von Dietmar Nill und Karlheinz Baumann zeigen die Natur in Film und Bild.
Nill widmet sich in seinem Schaffen hauptsächlich den Tieren, die er in ihrer natürlichen Bewegung und Umgebung mit der Linse einzufangen versucht.
Baumann hingegen hat sein Hauptaugenmerk auf die Natur im Kleinen gerichtet. Unscheinbare Lebewesen, wie Pilze, stehen bei ihm im Mittelpunkt.
Grundvoraussetzung für ihre Arbeit sei nicht nur viel Draußen unterwegs zu sein sondern auch eine fundierte Artenkenntnis zu besitzen. Wenn man nicht wisse, wo man Fledermaus und Co. finde, könne man sie weder fotografieren noch filmen.
Den beiden Künstlern ist es ein Anliegen, die Wunder der Natur für jedermann sichtbar und erlebar zu machen.
Zwei Tage bleiben den Besuchern noch, die Ausstellung im Reutlinger Naturkundemuseum auf sich wirken zu lassen.
Veränderungen im LTT
Freitag, 25. Juni 2010 - 15:30 Uhr
Die Besucher des Landestheaters Tübingen müssen sich in der kommenden Spielzeit 2010/2011 auf einige Neuerungen einstellen. Neben personellen Änderungen und Umstellungen im Spielplan erwartet das Publikum eine frisch renovierte Spielstätte im großen Saal des LTT, mit neu aufgepolsterten Stühlen.
Momentan sind die Umbaumaßnahmen im LTT noch voll im Gange doch schon im September 2010 sollen die Theatergäste den Vorstellungen in einem frisch renovierten großen Saal folgen können. Die alte braune Polsterung der Sessel wird einem klassischen Theaterrot weichen. Auf den Spielbetrieb soll sich der Umbau jedoch nicht auswirken.
Laut Intendantin Simone Sterr werde der Innenspielbetrieb aufgeben und es werde sich ganz auf die Nekarinsel konzentriert, die dazu genutzt werde, im Theater schon mit den Arbeiten zu beginnen.
Neben den Bauarbeiten wird die Sommerpause natürlich auch für die Vorbereitungen und Proben an den Stücken für die neue Spielzeit genutzt.
Gegenüber dem im September/Oktober vorveröffentlichten Spielplan gäbe es besonders im Bereich der zeitgenössischen Stücke einige Veränderungen, so Sterr.
Einige Projekte, die verschoben werden mussten, sollen in der Spielzeit 2011/2012 nachgeholt werden. Dann jedoch unter neuer dramaturgischer Leitung. Inge Zeppenfeld, die bisherige Chefdramaturgin des LTT, wird das Theater im Laufe der kommenden Saison aus familiären Gründen verlassen.
Renaturierung der Erms abgeschlossen
Freitag, 25. Juni 2010 - 13:26 Uhr
Die Renaturierung der Erms in Bad Urach ist jetzt abgeschlossen worden-die Bauabnahme erfolgt. Im Bereich des Bad Uracher Kurparks ist der Flusslauf für rund 300.000 Euro in einen ursprünglichen und damit naturnäheren Zustand zurück versetzt worden. Mehrere Wasserabstürze mussten abgebaut und in so genannte "raue Rampen“ verwandelt werden. In der renaturierten Erms können jetzt wieder Fische wie beispielsweise Bachforellen schwimmen. Die früheren Wasserabstürze waren für sie bislang unüberwindbar. Die Maßnahmen an der Erms erfüllen EU-Richtlinien die verlangen, dass alle Wasserläufe für die dort lebenden Tiere durchgängig passierbar sein müssen, um ihren Lebensraum zu sichern.
Staatssekretär Richard Drautz zu Besuch in der Pfullinger Klosterkirche
Freitag, 25. Juni 2010 - 13:07 Uhr
Zahlreiche historische Gebäude in der Region stehen unter Denkmalschutz. Doch das moderne Leben fordert immer wieder Maßnahmen, die einen empfindlichen Eingriff in den Schutz der Denkmäler bedeuten. So auch bei der Pfullinger Klosterkirche. Das Gebäude birgt bedeutende Relikte aus alter Zeit, die europaweit einzigartig sind. Wegen Brandschutzmaßnahmen soll das denkmalgeschützte Gebäude jetzt aber umgebaut werden. Aus diesem Grund hat Staatssekretär Richard Drautz die Klosterkirche besucht, um sich vor Ort ein Bild von der Problematik zu machen.
Die Verantwortlichen der Stadt Pfullingen sind sich einig: Die Klosterkirche ist ein Kleinod für die gesamte Region. Die Wandmalereien im Obergeschoss sind in einem originalen Zustand und tragen Graffitis von fast 1000 Geistlichen, so Martin Fink.
"Das Besondere an dieser Wandmalerei ist, dass wir in dieser Form nur noch eine Wandmalerei aus dieser Zeit in Europa haben und gerade diese Vollständigkeit der Wandmalerei ist europaweit einzigartig.'
Auch das Sprechgitter ist von großer historischer Bedeutung. Es war seinerzeit die einzige Kontaktmöglichkeit zwischen den Mönchen und der Außenwelt. Doch das Brandschutzgesetz fordert jetzt den Bau einer Feuertreppe. Hierfür müssten auch die Jahrhunderte alten Denkmäler baulich verändert werden. Pfullingens Bürgermeister Rudolf Heß hat Staatssekretär Drautz bei dessen Besuch eine alternative Lösung präsentiert:
"Vereinfacht zusammengestellt sind wir der Meinung, dass wir sagen, wenn ein Hinweisschild im Eingangsbereich angebracht wird, dass das eigentlich reichen müsste. Der Besucher kann dann selber wählt, ob er in die Klosterkirche zu der Veranstaltung geht, obwohl der Brandschutz nicht zu 100% umgesetzt ist und auch diese Fluchttreppe nicht da ist.'
Die Problematik ist Drautz nicht unbekannt. Schon im vergangenen Jahr hatte er unter anderem in Bad Urach denkmalgeschützte Gebäude besucht, die abgerissen werden sollten. Hier hatten sich Drautz und das Land für den Erhalt stark gemacht. Statt des Abrisses gibt es Dank eines Investors jetzt eine zeitgemäße Nutzung. Drautz betonte damals, dass dieses Fachwerkhaus ein ideales Geschäfts- und Wohnhaus werde und dass es natürlich hervorragend zum Gesamtensemble des Platzes passe. "Es wäre schade, wenn nicht so ein guter Investor da wäre, der schon Erfahrung hat im Aufrichten alter Gebäude.'
In Bad Urach konnte das Problem zufriedenstellend gelöst werden. Ob man aber in Pfullingen dem Brand- und Denkmalschutz gleichermaßen gerecht werden kann, wird nun von Drautz und seinem Ministerium geprüft werden.
35. Neckarfest in Rottenburg
Donnerstag, 24. Juni 2010 - 16:36 Uhr
Am kommenden Wochenende geht in Rottenburg das jährliche Neckarfest über die Bühne. Zum 35. Mal präsentieren rund 60 Vereine den Besuchern ihre Stände. Außerdem wird es unter anderem einen großen Kunsthandwerk - und Trödelmarkt geben. Hauptveranstalter des Fests ist das Kulturamt der Stadt Rottenburg. Für Kulturamtsleiter Karlheinz Geppert steht der diesjährige Höhepunkt bereits fest,
"Dieses Jahr ist es in so fern einfach, weil wir hatten ein tolles Neckarfest im vergangenen Jahr, dann kam die Josef-Eberle-Brücke weg und die ist jetzt pünktlich zum Neckarfest fertig. Hier vor uns erstrahlt sie in neuem Glanz und die Einweihung ist sicher der Höhepunkt bei diesem Neckarfest.'
Die Attraktionen erstrecken sich von beiden Neckarufern bis in die Stadt rund um die Zehntscheuer. Auf dem Fluss wird es in diesem Jahr außerdem ein Kanadierbootrennen zwischen den verschiedenen Rottenburger Ortschaften geben. Das Fest, so Geppert, bedeutet für die Stadt immer wieder einen großen Aufwand.
"Direkt nach dem Neckarfest setzen wir uns dann wieder zusammen und gehen gleich wieder in die Planung fürs nächste. Des ist ein Thema, was uns eigentlich das ganze Jahr über begleitet.'
Rottenburgs Oberbürgermeister Stefan Neher wird das Neckarfest am Samstag Mittag um 14 Uhr feierlich eröffnen.
Spenden für "Karolin" laufen weiter
Donnerstag, 24. Juni 2010 - 16:34 Uhr
Der Spendenaufruf der Deutschen Knochenmarksspendedatei für die leukämiekranke Reutlingerin Karolin läuft weiterhin erfolgreich. Der aktuelle Kontostand liegt bei rund 10.350 Euro. Damit könnten weitere 207 Spender neu registriert werden. Am 25. Juli wird es eine Typisierungsaktion für die 12 jährige Patientin geben. Potenzielle Spender können dann zwischen 10 und 16 Uhr in die Julius-Kemmler-Halle in Betzingen kommen. Unter dem Stichwort Karolin können Sie weiterhin an das unten stehende Konto spenden. Bei der Typisierungsaktion wird ein wenig Blut abgenommen und auf eine Eignung hin untersucht. DKMS Spendenkonto: Kontonummer: 100045161 Bankleitzahl 64050000, Stichwort: Karolin. Kreissparkasse Reutlingen
Randale bei Siegesfeier in Reutlingen
Donnerstag, 24. Juni 2010 - 16:31 Uhr
Während in Tübingen die Siegesfeier eher ruhig abgelaufen ist, hat es in Reutlingen Probleme mit Randalierern gegeben. Im Schnellrestaurant Mc Donalds kam es kurz vor 23 Uhr zu einer handgreiflichen Auseinandersetzung zwischen Fußballfans verschiedener Nationen. Als herbeigerufene Polizeibeamte für Ordnung sorgen wollten, wurden diese von betrunkenen Fans angegriffen. Die Situation eskalierte, als Umherstehende versuchten, festgenommene Personen zu befreien. Sie schlugen auf die Beamten ein. Die Lage konnte erst durch weitere Polizisten beruhigt werden. Jetzt werden kriminalpolizeiliche Ermittlungen wegen mehrerer Vergehen eingeleitet. Die Polizei sucht deswegen Zeugen, die die Vorfälle im McDonalds beobachtet haben.
Jahrhundertealte Brücke in Balingen abgerissen
Donnerstag, 24. Juni 2010 - 16:26 Uhr
Die jahrhundertealte Torbrücke am Viehmarktplatz in Balingen ist jetzt abgerissen worden. Zumindest der alte Teil der Brücke aus dem fünfzehnten Jahrhundert. Der Abriss des neueren Abschnitts aus dem Jahr 1852 soll allerdings noch in diesen Tagen erfolgen. Einige Balinger hatten sich im Bereich der Baustelle versammelt, um den Fortgang der Arbeiten zu verfolgen. Der Abriss war nötig geworden, weil die Standsicherheit nicht mehr gewährleistet war. So sehr, dass nicht einmal eine Sanierung infrage gekommen ist. An Stelle der alten Brücke soll eine Bogenbrücke aus einem Guss gebaut werden. Das Bauprojekt kostet insgesamt rund 1,3 Millionen Euro. Rund 200.000 Euro der Gesamtkosten seien für den Gewässerausbau vorgesehen- Ein kombinierter Rad- und Fußweg entlang der Steinach werde gebaut. Voraussichtlich bis November diesen Jahres sollen die Bauarbeiten abgeschlossen sein.
Zu Fuß unterwegs - Oberbürgermeisterin Bosch besucht Sickenhausen
Mittwoch, 23. Juni 2010 - 18:01 Uhr
Die Rathausglocke im Reutlinger Stadtteil Sickenhausen läutet nur bei besonderen Anlässen. Gestern war es wieder soweit, als das 1972 eingemeindete Sickenhausen Oberbürgermeisterin Barbara Bosch zu Gast hatte. Im Rahmen ihrer Stadtteilbesuche besichtigte Oberbürgermeisterin Bosch zunächst die Glocke, die sie willkommen geheißen hatte.
Anschließend ging es bei strahlendem Sonnenschein auf Schusters Rappen zum Kinderspielplatz Eichhörnchenweg.
Der in die Jahre gekommene Spielplatz wird derzeit von einer gemeinnützigen Elterninitiative, bestehend aus 21 Familien, erneuert und umgebaut.
Besser könne es gar nicht sein, als wenn diejenigen, die einen Spielplatz auch nutzen wollen, diesen auch gestalten dürfen, so Barbara Bosch. Darum unterstütze die Stadt die Initiative indem sie die Planungskosten übernehme und das Material liefere.
Auch die nächste Station stand in Verbindung mit der Lebensqualität in Sickenhausen - der Hofladen Zeeb. Bereits seit 30 Jahren stellt er die Grundversorgung des Ortes sicher. Gerade ältere Menschen seien oftmals nicht mehr so mobil. Für sie könne das Fehlen von Einkaufsmöglichkeiten durchaus zum Problem werden.
Laut Bosch fülle ein Hofladen diese Lücke aus. Er biete alles, was man für den täglichen Bedarf benötige und sei zudem mit viel Liebe und Freude zum Detail hergerichtet.
Bei den Stadtteilbesuchen zeichne sich jedoch nicht immer ein solch durchgehend positives Bild ab, wie bei den drei Stationen in Sickenhausen. Doch auch auf Probleme aufmerksam gemacht zu werden zahle sich aus, so Bosch, denn nur auf diese Weise könne man sich an deren Lösung machen.
Balingen erhält kleine Landesgartenschau
Mittwoch, 23. Juni 2010 - 17:48 Uhr
Balingen erhält die sogenannte kleine Landesgartenschau, das Grünprojekt im Jahr 2023. Das entschied jetzt der baden-württembergische Ministerrat bei seiner Kabinettssitzung in Neuenburg am Rhein. Damit ist Balingen bis zum Jahr 2025 die einzige Stadt in der Region Neckar-Alb, die eine Landesgartenschau oder ein Grünprojekt ausrichten darf. Die Bewerbungen von Albstadt, Hechingen und Mössingen erhielten eine Absage.
13jähriger Junge stirbt nach Sturz aus Dachfenster
Mittwoch, 23. Juni 2010 - 17:47 Uhr
Ein 13jähriger Junge ist am Freitagabend in Grafenberg aus einem Dachfenster gestürzt. Dabei zog er sich so schwere Verletzungen zu, dass er nur wenige Stunden später starb. Der Junge feierte zusammen mit mehreren Klassenkameraden zu Hause. Dabei ging er zum geöffneten Fenster und beugte sich so unglücklich mit dem Oberkörper hinaus, dass er das Gleichgewicht verlor und aus einer Höhe von zehn Metern zu Boden stürzte. Ein Fremdverschulden wird ausgeschlossen.
Polizei findet Waffenarsenal in Metzingen
Mittwoch, 23. Juni 2010 - 17:47 Uhr
Ein größeres Waffenarsenal hat die Polizei gestern bei einer Wohnungsdurchsuchung in Metzingen gefunden. Der 39jährige Bewohner war wegen der Bedrohung mit einer Schusswaffe ins Visier der Ermittler geraten. Die Beamten fanden neben einer Maschinenpistole auch eine Luftpistole, eine größere Menge Gewehr- und Kriegsmunition sowie vier SS-Dolche und eine größere Anzahl von Messern. Den 39-Jährigen erwartet jetzt ein Verfahren wegen eines Verstoßes gegen das Waffen- und Kriegswaffenkontrollgesetz.
Am 25. Juli ist Typisierungsaktion für Karolin in Betzingen
Mittwoch, 23. Juni 2010 - 17:44 Uhr
Gemeinsam gegen Leukämie, heißt es am 25. Juli in der Julius-Kemmler-Halle in Betzingen. Die Deutsche Knochenmarkspendedatei, kurz DKMS, ruft zur Typisierungsaktion "Stammzellen für Karolin“ auf. Die 12jährige Reutlingerin leidet an Leukämie. Mit einer Knochenmarkspende könnte ihr geholfen werden. Das Problem: Die Suche nach einem passenden Spender gleicht der Suche nach einer Stecknadel im Heuhaufen.
Bei Typisierungsaktionen sollen deshalb passende Spender gesucht werden. Dabei wird ein wenig Blut abgenommen und es anhand von bestimmten Merkmalen untersucht. Die Typisierungsaktion findet am Sonntag, den 25. Juli von 10 bis 16 Uhr in der Julius-Kemmler-Halle in Betzingen statt.
Die DKMS hat ein Spendenkonto eingerichtet. Die Nummer lautet 100045161 bei der Kreissparkasse Reutlingen. Bankleitzahl 64050000, Stichwort: Karolin.
Super-Spenden-Marathon in Balingen
Mittwoch, 23. Juni 2010 - 15:15 Uhr
In Balingen ist heute Mittag der Startschuss für den Super-Spenden-Marathon gefallen.
Durch die Veranstaltung sollen Spenden für den Verein TSG Reutlingen gesammelt werden. Ziel ist es, mit dem Geld den Behindertensport nachhaltig zu fördern.
Initiiert wurde der Marathon von einem Ulmer Kühlaggregat-Hersteller und dem Balinger Direktor der Deutschen Vermögensberatung (DVAG).
Kunden und Mitarbeiter der Ulmer Firma laufen jetzt von Süddeutschland bis an den Neusiedler See an der österreichisch-ungarischen Grenze.
Der 600 km lange Staffellauf erstreckt sich über 80 Etappen und dauert vier Tage. Im vergangenen Jahr waren bei einem vergleichbaren Lauf rund 5000 Euro eingenommen worden.
Boss verspricht mehr Wachstum
Dienstag, 22. Juni 2010 - 17:57 Uhr
Die Hugo Boss AG mit Sitz in Metzingen hatte ihre Aufsichtsratssitzung bereits gestern in Nürtingen veransteltet. Vorstandsvorsitzender Claus-Dietrich Lahrs versprach den Aktionären nach Medienberichten für 2010 ein Wachstum im einstelligen Bereich. Der Umsatz sei im Krisenjahr 2009 auf 1,6 Milliarden Euro zurückgegangen. In einer längerfristig angelegten Wachstumsstrategie 2010 strebt der Konzern aber eine Erhöhung auf 2,5 Millionen Euro Umsatz an.
Axel Pflanz hört auf
Dienstag, 22. Juni 2010 - 17:57 Uhr
Albstadts Erster Bürgermeister Axel Pflanz hat um seine Entlassung am 30. September dieses Jahres gebeten. Ursprünglich hatte Pflanz im Jahr 2011 in den Ruhestand gehen wollen. Aus familiären Gründen zog er sein Dienstende vor. Axel Pflanz ist bereits seit der Stadtgründung 1975 im Dienst der Stadt Albstadt, seit 1999 als Erster Bürgermeister.
Mobile Gesundheitsvorsorge der Kassenärztlichen Vereinigung in Tübingen
Dienstag, 22. Juni 2010 - 17:56 Uhr
Die Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg hat heute ihre Initiative "KV Mobil - Wir kommen in Ihre Stadt!' an der Stiftskirche in Tübingen gestartet. Niedergelassene Ärzte aus der Region informierten über Risiken und Vorbeugungsmaßnahmen bei sogenannten Volkskrankheiten wie Bluthochdruck oder Herzinfarkt. Neben diversen Beratungsangeboten, konnten sich die Besucher auch kostenlos ihren Blutzucker messen lassen oder sich einem Lungenfunktionstest unterziehen. Bei einer Partie Tischtennis konnten alle Motivierten ihre guten Vorsätze sogleich in die Tat umsetzen und sich sportlich betätigen.
Aktionärsversammlung der Reutlinger Firma Manz in Filderstadt
Dienstag, 22. Juni 2010 - 17:50 Uhr
Die Firma Manz Automation mit Sitz in Reutlingen hat heute ihre Aktionäre zur Hauptversammlung in die FILharmonie in Filderstadt eingeladen. Der Vorstandsvorsitzende Dietrich Manz musste den Aktionären die Zahlen des Krisenjahrs 2009 präsentieren. Das Maschinenbauunternehmen verzeichnete im vergangenen Jahr im Vergleich zum Rekordjahr 2008 einen Umsatzeinbruch um 63,7 Prozent auf 86 Millionen Euro. Im Mai 2009 war Manz in die Kurzarbeit gegangen. Dadurch hätten die Mitarbeiter auch während der Krise weiterhin beschäftigt werden können, heißt es im Geschäftsbericht. Seit 2010 stehen die Aktien wieder besser. Der Umsatz ist im ersten Quartal im Vergleich zum Vorjahr wieder gestiegen. Die Kurzarbeit wurde zu Jahresbeginn wieder beendet. Die Firma Manz produziert Maschinen für die Photovoltaik- und für die LCD-Industrie.
Familienfest im Sparkassen Careé Tübingen
Montag, 21. Juni 2010 - 12:42 Uhr
Spiel und Spaß für Groß und Klein- das hat jetzt im Sparkassen-Carre in Tübingen gegeben. Zwischen 14 Uhr und 18 Uhr konnten Familien bei dem Familienfest so einiges erleben: Ob Musik, Mitmachzirkus und Bühnenshows. Da dürfte wohl einiges dabei gewesen sein, was das Kinderherz begehrt -wie beispielsweise der Klassiker unter den Spielgeräten: Eine riesige, bunte Hüpfburg, genauso wie ein Bungee-Trampolin oder eine Riesenrutsche. Für die Bewirtung wurde ebenfalls gesorgt. Das lustige Spektakel war für alle Besucher kostenlos.
"Begegnung ohne Grenzen" in Rottenburg
Montag, 21. Juni 2010 - 12:41 Uhr
Menschen mit und ohne Behinderung haben sich gestern zu einer "Begegnung ohne Grenzen“ im evangelischen Gemeindehaus und der evangelischen Kirche Rottenburg getroffen. Veranstaltet wurde die Aktion unter anderem von den Behinderteneinrichtungen und der Kirchengemeinde der Stadt. Zum Auftakt gab es einen Gottesdienst von Personen mit und ohne Handicap in der evangelischen Kirche. Ziel des Tages war, vertrauen zwischen den Menschen zu schaffen aber auch zu testen wie ein Leben mit Behinderung aussieht-beispielsweise wenn man blind ist oder an einer geistigen Behinderung leidet. Normalerweise leben Menschen mit und ohne Behinderung einfach nebeneinander her, so einer der Initiatoren. Dieser Tag in der evangelischen Kirche und Gemeindehaus sollte alle zusammenbringen.Im nächsten Jahr soll die Veranstaltung der Kirche noch größer werden-mit noch mehr Institutionen- und irgendwann soll ganz Rottenburg mit dabei sein, so die Kirche.
Tag der offenen Tür beim Betreuungsverein TÜ
Montag, 21. Juni 2010 - 12:40 Uhr
Zu einem Tag der offenen Tür hat der Betreuungsverein des Landkreises Tübingen eingeladen. Dort konnten Besucher mehr über die Arbeit der rechtlichen Betreuer erfahren.Dazu hat es beispielsweise Vorträge zu deren Tätigkeit gegeben. Auch Fragen konnten direkt an die Betreuer gestellt werden. Gesetzliche Betreuer vertreten Rechte und Interessen von Menschen die aufgrund einer Krankheit oder einer Behinderung nicht mehr in der Lage sind, sich selbst und ihre Angelegenheiten ausreichend zu regeln. In Baden-Württemberg entscheidet das Betreuungsgericht der Bezirksnotariate darüber, wer nicht oder nicht mehr in der Lage ist, dies zu tun.
Mini-WM in Pfrondorf beendet
Montag, 21. Juni 2010 - 12:39 Uhr
Eine Mini-Weltmeisterschaft 2010 des SV Pfrondorf ist jetzt zu Ende gegangen. Eingebettet war das Turnier des Sportvereins in ein buntes Rahmenprogramm. Aus nah und fern hatten sich die Mannschaften dazu angemeldet. In den Farben der Nationalmannschaften spielten alle Altersgruppen auf vier Tübinger Sportplätzen die WM nach. Mehrere Grundschulen durften ebenfalls teilnehmen. Unter dem Motto "Tübingen für Wamba Luadi“ unterstützt der SV Pfrondorf eine Handwerkerschule im Kongo und das Carlo-Steeb Kinderhaus in Tübingen.
Die "Nakba" - eine Ausstellung, die polarisiert
Montag, 21. Juni 2010 - 12:11 Uhr
Die Nakba-Ausstellung im Tübinger Gemeindehaus Lamm spaltet derzeit die Menschen in der Region. Die Thematik ist empfindlich: gezeigt werden die Umstände der Gründung Israels im Jahre 1948 und die damit verbundene Vertreibung der Palästinenser. Kritiker bezeichnen die Darstellungen als zu einseitig. Die Fakten seien zugunsten der Palästinenser und zum Nachteil der Israeliten ausgelegt worden. Es stellt sich die Frage, wer die wahren Schuldigen und wer die wahren Opfer des Israel-Palästinenser-Konflikts sind.
Ingrid Rumpf ist Vorsitzende des Vereins "Flüchtlingskinder im Libanon" und Initiatorin der Ausstellung. Ihr erklärtes Ziel sei es, die Menschen objektiv über die Geschichte der Palästinenser zu informieren.
"Diese Geschichte ist zu thematisieren, eben um auch beide Seiten kennenzulernen. Ich denke, nur, wenn man beide Seiten kennt, kann man auch zu einem gerechten und nachhaltigen Frieden kommen.'
Bereits seit 2008 wanderte die Ausstellung durch 50 große deutsche Städte. Trotz ihres Anspruchs auf Objektivität wird die Kritik an der Art der Darstellung in letzter Zeit immer lauter. Ingrid Rumpf berichtet von Geschehnissen der letzten Wochen:
"Seit einer Veranstaltung in der VHS Hannover ist von Seiten der Deutsch-israelischen Gesellschaft in einer Rundmail dazu aufgerufen worden, dass die Ausstellung abgesetzt wird. Das hat keinen Erfolg gehabt. Erfolg hatten sie bisher leider in Frankfurt am Main, wo der DGB kurzfristig, obwohl er Mitveranstalter war, obwohl der Flyer bereits gedruckt war, plötzlich die Räume gekündigt hat.'
Auch in Tübingen wird über die Ausstellung diskutiert. Die Dietrich-Bonhoeffer-Gemeinde wirft den Verantwortlichen vor, Israel mutwillig als "Fremdkörper im Nahen Osten" hinzustellen. Nur wenn beide Seiten Selbstkritik übten, könne es zur Versöhnung kommen. Ingrid Rumpf beruft sich darauf, dass die Ausstellung zu klein für ein wirklich ganzheitliches Bild sei.
"Es ist natürlich klar, es ist nicht alles in der Ausstellung, weil die Kürze der Ausstellung gerade die Themen, die vor und nach der Nakba liegen, gar nicht zulässt. Das führt natürlich dazu, dass man bestimmte Dinge auch weglassen muss.'
Beide Seiten seien aber von der Kürze gleichermaßen betroffen, so Rumpf. "Es sind die wesentlichen Punkte herausgezogen und ich denke, dass ist das, was man im Rahmen dieser Ausstellung auch machen kann.'
Noch bis zum 26. Juni kann sich jeder selber ein Bild davon machen, ob die Ausstellung fair oder unausgewogen über die Nakba berichtet.
Modern Music School in Reutlingen eröffnet
Sonntag, 20. Juni 2010 - 14:01 Uhr
Der Rockmusiker Frank Huber hat jetzt eine eigene Musikschule eröffnet-die Modern Music School. Das Angebot gilt für alle Altersklassen. Auch für die kleinsten zwischen ein und halb und drei Jahren gibt es Unterricht in Form einer musikalischen Früherziehung. Der Schulleiter Huber aber auch seine Lehrer verstehen etwas von Musik- und das nicht nur in der Theorie. Sie sind selbst Hobbymusiker. Huber beispielsweise gehört zur Reutlinger Combo"The Old Friends Blues Band“. Klassische Musik und die dazugehörigen Instrumente wird es in der neu eröffneten Schule allerdings nicht geben. Der Schwerpunkt liegt bei Rock und Pop, also auf Instrumente wie E-Gitarre, Bass oder Schlagzeug. Auch Gesang wird unterrichtet.
Neues Gebäude bei Obere Wässere eröffnet
Sonntag, 20. Juni 2010 - 13:57 Uhr
Bei der Oberen Wässere in Reutlingen ist jetzt ein neuer Geschäftsbau eröffnet worden. Die fünf Geschosse aus einer Stahl-Betonkonstruktion liegen durch ihr energetisches Konzept circa 30 Prozent unter der Energieeinsparverordnung 2007. Der feierlich eröffnete Bau ist der achte realisierte Bauabschnitt des Projektentwicklers Schöller und Partner GmbH im Stadtquartier Obere Wässere. Auf den rund 3.700 Quadratmetern Nutzfläche werden unter anderem Fachärzte, Läden aus dem Gesundheitsbereich aber auch andere Unternehmen unterkommen wie beispielsweise eine Steuerkanzlei. Die Stadt Reutlingen zählt mit ihrem Umland zur südlichen Metropolregion Stuttgart und liegt damit mitten in einem der größten und stärksten Wirtschaftsräume Europas. Das Gebiet Obere Wässere liegt unmittelbar am Ende der Haupteinkaufsstraße Reutlingens, der Wilhelmstraße.
Kochevent in Neugreuthschule Metzingen
Sonntag, 20. Juni 2010 - 13:56 Uhr
"Aus den Schulgarten in den Kochtopf“ hieß es bei einem Kochevent der Neugreuthschule Grund- und Hauptschule in Metzingen. Die Schüler der Garten AG hatten zu einer kulinarischen Schlemmerreise eingeladen-Hauptthema Nummer eins: die Kartoffel. Dabei haben sie nicht nur Produkte aus dem eigenen Garten sondern auch aus der gesamten schwäbischen Heimat verwendet. Die Schüler hatten bereits drei Stunden früher mit den Vorbereitungen in der Schulküche begonnen. Damit beim Kochen des Drei-Gänge-Menüs auch alles gelingt, wurden die Schüler von Martin Schneider von "cooking concept“ unterstützt.
Sonderausstellung zum Jubiläum
Sonntag, 20. Juni 2010 - 13:55 Uhr
Seit 1841 trohnt Schloss Lichtenstein in seiner heutigen Form herrschaftlich über der gleichnamigen Gemeinde im Echaztal. Dies ist vor allem Herzog Wilhelm dem Ersten von Urach, Graf von Württemberg, zu verdanken. Denn der hatte das Schloss in seiner heutigen Gestalt erbauen lassen. Im diesem Monat hätte der Herzog seinen 200. Geburtstag gefeiert. Im alten Gästebau des Lichtensteiner Schlosses erinnert jetzt eine Sonderausstellung an den einstigen Monarchen.
Hochschule Reutlingen ist "familiengerecht"
Sonntag, 20. Juni 2010 - 13:54 Uhr
Die Hochschule Reutlingen ist vom Bundesfamilienministerium als familiengerecht ausgezeichnet worden und erhält in den nächsten 5 Jahren Fördermittel in Höhe von 600.000 Euro. Die Hochschule Reutlingen plant nach eigenen Angaben, von dem Geld unter anderem eine Servicestelle einzurichten. Dort sollen Mitarbeiter und Studierende Informationen über Kinderbetreuung oder Pflege von Angehörigen erhalten können. Die Auszeichnung ist Teil eines Bundesprogrammes, mit dem der Ausbau von Arbeitsplätzen für Frauen an Hochschulen gefödert werden soll.
LTT droht schwierige finanzielle Lage
Sonntag, 20. Juni 2010 - 13:54 Uhr
Aufgrund der schwierigen finanzielle Lage werden Gastspiele des Tübinger Landestheaters in anderen Kommunen immer seltener. Grund dafür ist, dass immer mehr Städte und Gemeinden freiwillig erbrachte Leistungen zunehmend streichen-besonders oft im kulturellen Bereich. Das wiederum bedroht nach Angaben von LTT- Intendantin Simone Sterr langrfistig auch die finanzielle Lage des Theaters. Denn der Landesrechnungshof kritisiere zunehmend, dass das LTT zwar Landeszuschüsse erhalte, faktisch aber mehr und mehr zu einer örtlichen Spielstätte werde.
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