Fotoausstellung in Albstadt
Samstag, 26. Dezember 2009 - 10:46 Uhr
In der Weihnachtszeit gibt es nicht nur besinnliches, sondern auch viel künstlerisches zu sehen. Beispielsweise in der Stadtgalerie in Albstadt. Dort werden derzeit eindrucksvolle Photographien gezeigt. Veranstalter der Ausstellung "Die Zukunft der Vergangenheit“ in der Galerie. Rund 130 Werke des Stuttgarter Sammlers Rolf Mayer werden gezeigt. Die alten Fotografien sind- nach einer Ausstellung im Graphikmuseum Pablo Picasso in Münster-nur noch in Albstadt zu sehen. Diese Chance haben Besucher noch bis zum 7. Februar 2010. Danach kehren die Werke wieder zurück in den Privatbesitz. Bis dahin zeigen sie den Gästen der Galerie in Albstadt, wie schockierend aktuell der fotografische Blick schon im 19. Jahrhundert gewesen ist, so eine Pressestimme.
Kritik an Berliner Arbeitsministerium
Samstag, 26. Dezember 2009 - 10:39 Uhr
Der Reutlinger Sozialpfarrer Jens Junginger lehnt die vom Berliner Arbeitsministerium ins Gespräch gebrachten Reform der Betreuung Arbeitsloser ab. Diese sieht vor, die Beratung und Betreuung beschäftigungsloser Menschen nicht mehr zusammen in den Jobcentern vorzunehmen. Das Bundesverfassunsgericht hatte diese Mischverwaltung zwischen Bund und Kommunen für verfassungswidrig erklärt. Für Betroffene bedeute dies, ohne direkten Ansprechpartner zwischen verschiedenen Behörden hin- und herpendeln zu müssen.
Lothar Menning muss widerrufen
Samstag, 26. Dezember 2009 - 10:37 Uhr
Der Meßstettener Bürgermeister Lothar Menning muß binnen 10 Tagen seine negativen Äußerungen über den früheren Tieringer Ortsvorsteher Wolfgang König öffentlich widerrufen. Dies hat der Verwaltungsgerichtshof Mannheim entschieden. Menning hatte in einem Leserbrief behauptet, dass König seine Amtsgeschäfte als Orstvorsteher der Teilgemeinde schlecht führe. Deshalb habe ein Amtsenthebungsverfahren im Raum gestanden habe. König hatte daraufhin Klage wegen Ehrverletzung eingereicht und jetzt letztinstanzlich recht bekommen.
Polizei empfiehlt Vorsicht beim Fahren
Freitag, 25. Dezember 2009 - 15:34 Uhr
Angesichts des kalten Bodens und der ständigen Wetterwechsel warnen Polizei und Wetterdienste weiterhin vor vereisten und glatten Straßen. Besonders gefährlich seien dabei Brücken, höhere gelegene Verkehrswege, Waldstraßen und Kurven. Als Rezept werden Winterreifen, eine angepasste Fahrweise und vorausschauende Vorsicht empfohlen.
Tödlicher Verkehrsunfall bei Bad Urach
Freitag, 25. Dezember 2009 - 15:33 Uhr
Zu einem tödlichen Autounfall ist es am Mittwoch morgen auf der L 250 zwischen Hülben und Bad Urach gekommen. Eine18-jährige Frau kam mit ihrem Opel Corsa auf der schneebedeckten Fahrbahn der Steige in einer Rechtskurve ins Rutschen und prallte frontal in einen entgegenkommenden LKW. Die junge Fahrerin verstarb noch an der Unfallstelle. Der 47-jährige LKW-Fahrer kam mit dem Schrecken davon. Drei Stunden wurde die Hülbener Steige für die Bergungsarbeiten gesperrt. Die 18-Jährige ist das 9. Todesopfer in diesem Jahr im Landkreis Reutlingen.
Ölgemälde und mehr in Mössinger Ausstellung
Freitag, 25. Dezember 2009 - 15:32 Uhr
Magische Landschaften die wie manchmal wie Landschaftsfotografien aussehen, können die Besucher des Ateliers Wacker in Mössingen-Bästenhardt sehen. Die Ölbilder stammen aus dem Pinsel von dem Künstler Michael Krähmer. Ruhige Seen, goldene Sonnenuntergänge oder intensive Nachtlandschaften- die Bilder verstehen sich nicht als Abbilder der Realität, so der Künstler. Vielmehr seien die Landschaften, Sinnbilder für bestimmte Geisteshaltungen. Doch auch Skulpturen von dem Künstler Walter Wacker sind dort gleichzeitig ausgestellt. Mit seinen Skulpturen gebe er Gedanken und Gefühlen eine Form. Die Ausstellung ist noch bis zum 9. Januar 2010 im Atelier und Galerie Wacker in Mössingen -Bästenhardt zu sehen.
Pontifikalgottesdienst in Rottenburg
Freitag, 25. Dezember 2009 - 15:31 Uhr
Auch dieses Jahr hat das traditionelle Pontifikalamt in Rottenburg wieder zahlreiche Menschen in den Rottenburger St. Martins Dom gezogen. Für viele ist der Eucharistiegottesdienst die Möglichkeit, sich abseits des alljährlichen hektischen Trubels auf die eigentliche Weihnachtsbotschaft und die Ursprünge des höchsten Fests der Christenheit zu besinnen. Hunderte Gläubige hatten sich auch in diesem Jahr im Rottenburger Dom eingefunden. Mit christlichen Gesängen und Gebeten widmeten sie sich Weihnachten aber auch deren Konsequenzen. Denn das Fest müsse in den Menschen bleiben als eine Würde- auch nach den Festtagen- so Weihbischof Thomas Maria Renz in seiner Predigt. Diese Würde bringe auch Verantwortung mit sich, so Renz. und deutete damit auch auf aktuelle Ereignisse. Die gescheiterte Klimakonferenz in Kopenhagen zeige, dass alle Christen in der Pflicht seien, etwas für die Umwelt zu tun. Schließlich sei die Erde das Werk Gottes und als diese zu achten und zu pflegen. Einen schärferen Ton schlug Weihbischof Renz an, als er davon sprach, dass für viele Weihnachten zu einer Art Wellness-Zeit inmitten der dunklen Monate geworden sei. Doch Weihnachten sei kein "Winterwohlfühl-Fest“. Das sei eine heidnische Ansicht. Die Menschen müssten daran denken: Sie können sich nicht selbst erlösen, auch nicht durch ein paar wohlige Stunden zu Weihnachten. Ein Mensch könne sich nur erlösen lassen.
Partylaune in der Reutlinger Innenstadt
Donnerstag, 24. Dezember 2009 - 16:32 Uhr
Bevor es losging mit dem Geschenkeauspacken zuhause - waren viele Menschen - wie hier in Reutlingen noch in der Stadt unterwegs. Viele davon, um eben jene heiß begehrten Geschenke in letzter Minute noch einzukaufen. Dabei hat sich in der Achalmstadt eine ganz eigene Vorweihnachts-Tradition entwickelt: Menschentrauben vor Bars, Lokalen und Gasthöfen in der Altstadt. Darunter auch hunderte von Weihnachtsmännern. Kleine und große Stadtschwärmer waren in bester Partystimmung. Hier wurde schon einmal kraftig vorgefeiert, bevor sich die Stadtschwärmer dann eiligen Schritts nach Hause verabschiedeten.
HIntergrund - Warum wir Weihnachten feiern
Donnerstag, 24. Dezember 2009 - 16:30 Uhr
Für Christen ist Weihnachten indessen - jenseits der heute etablierten Alltagskultur und des Fests der Geschenke - vor allem eines: die höchste Feier ihres Glaubens. Eine Fest, das an in eine Krippe vor rund 2000 Jahren in Bethlehem erinnert, in der mit der Geburt Jesu Christi die größte
aller Weltreligionen ihren Anfang nahm. Für Christen ist Weihnachten der Tag, an dem Gott Mensch wurde, und so Dr. Christian Rose, Prälat der Evangelischen Landeskirche, das Schicksal der Menschen teilte.
Indessen: die christliche Weihnachtsfeiern verweisen in ihrer Symbolik auch auf vor-christliche Traditionen. Das Fest wird an den Tagen der Wintersonnenwende begangen. Auch der mit Lichtern geschmückte Tannenbaum stammt aus diesen Zusammenhängen. Sein dauerhaftes Grün gab den Menschen einst die Hoffnung, dass Winter, Dunkelheit und Kälte vorüber gingen und sich die verstorbene Natur im
Frühling neu gebäre. Ein hoffnungsvoller Neubeginn des Lebens, den auch die Christen kennen. Sie verbinden ihn mit der Geburt, dem Leben und Sterben Jesu Christis, der in der christlichen Symbolik Licht in eine dunkle Welt brachte und damit ebenfalls die Hoffnung auf einen Neubeginn.
Mit ihrem Glockengeläut werden die Kirchen deshalb auch heute und in den nächsten Tagen die Menschen an die Botschaft hinter dem Licht erinnern - und damit an die uralte menschliche Hoffnung auf eine bessere Welt.
Christkindleszug am Münsinger Hauptbahnhof
Donnerstag, 24. Dezember 2009 - 16:23 Uhr
Auch am winterlichen Münsinger Hauptbahnhof gab es heute zur Feier der Weihnacht etwas ganz Besonderes. Große für und kleine Weihnachtsfans hatten die Chance, sich das Warten auf den Weihnachtsmann durch eine Fahrt mit dem
historischen Christkindleszug zu vertreiben. Punkt 11 und noch einmal um 14 Uhr setzte sich der historische Zug vor den Augen der Zurückgebliebenen dann in Bewegung.
Reutlingens OB Barabara Bosch besucht Weihnachtsfeier für Obadachlose
Donnerstag, 24. Dezember 2009 - 16:21 Uhr
Nicht allen ist an diesem Tag zum Feiern zu Mute. Für einsame, arme oder obdachlose Menschen hatte die Reutlinger Arbeiterwohlfahrt deshalb eine kostenlose Weihnachtsfeier organisiert. Ihre Aufmerksamkeit galt heute denen, die derzeit mit den Schattenseite des Lebens kämpfen. Mit dem Besuch bei der alljährlichen Weihnachtsfeier der Arbeiterwohlfahrt wollte die Reutlinger Oberbürgermeisterin ihre Solidarität bekunden
Hier treffen sich Menschen in Not, solche, die alleine und ohne Anschluss sind ebenso wie Wohnsitzlose oder andere, die sich keine eigene Weihnachtsfeier leisten können. Nach einem gemeinsamen warmen Mittagessen, gab es weihnachtliche Musik, Kaffee und Kuchen und kleine Geschenke.
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