RTF 1 - Reutlinger Tübinger Fernsehen
Samstag, der 04. Februar 2012
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Nachrichtenarchiv

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Die Woche ab 2. März 2008

SV Sandhausen - SSV Reutlingen 0:1
Samstag, 8. März 2008 - 16:22 Uhr

Einen Auswärtssieg konnte der SSV Reutlingen heute feiern. Peter Starzmanns Truppe besiegte in der Fußball-Regionalliga Süd Gastgeber Sandhausen mit 1:0. Das einzige Tor der Partie fiel bereits in der vierten Minute durch Bastian Bischoff. Im ersten Teil der ersten Halbzeit war der SSV klar die bessere Mannschaft. Dann verflachte das Spiel zunehmend. In der zweiten Hälfte hieß es für die Fans noch einmal zittern. Vor allem in der 80. Minute, als SSV-Keeper Markus Krauss einen Foulelfmeter hielt.

UKT schlägt Alarm: Tübinger Kliniken droht ein Minus von 13 Millionen Euro
Samstag, 8. März 2008 - 14:06 Uhr

Das Universitätsklinikum Tübingen schlägt Alarm. 2008 droht ein Minus von 13 Millionen Euro, obwohl das Sparpotential in allen Bereichen ausgeschöpft sei. Stark gestiegene Energie- , Personal und Medikamentenkosten könnten nicht mehr aufgefangen werden. Es werde schon in nahezu allen Bereichen an der personellen Mindestgrenze gearbeitet. Trotzdem machen die Personalkosten am UKT 65% der Ausgaben aus. Sollte also weiter gespart werden müssen, gehe es letztlich zu Lasten der Patienten, warnen Vorstand und Personalrat. Es sei sehr unwahrscheinlich, die erwartete Finanzlücke schließen zu können, warnen Vorstand und Personalrat unisono. Die Politik müsse den Krankenhäusern endlich die Möglichkeit geben, die Schere zwischen Einnahmen und Ausgaben zu schließen. Der Kaufmännische Direktor des UKT Rüdiger Strehl kritisiert, die Politik messe hier mit zweierlei Maß. Es gebe 2.200 Krankenhäuser mit 24-Stunden Notaufnahme in Deutschland. So viele brauche das Land nicht. Die Politik schaffe es nicht, die überzähligen Kapazitäten abzubauen und die freigewordenen Mittel an Kliniken weiterzuleiten, die ihre Hausaufgaben gemacht und Sparpotentiale genutzt hätten - etwa das UKT. Das Personal in Tübingen arbeite an der Leistungsgrenze, mehr gehe nicht. Auf einer Station seien beispielsweise in zwei Monaten 19 Mitarbeiter an freien Tagen zurück zur Arbeit gerufen worden. So seien knapp 700 Überstunden angefallen. Die könnten nur schwer wieder abgebaut werden. Sollte keine Lösung gefunden werden, sei nicht auszuschließen, dass die Zahl der Betten verringert werden müsse. Dabei kämen gerade wieder mehr Patienten ins UKT, so Bamberg. Und jeder Patient bringe Einnahmen. An einer strengeren Kontrolle des Medikamenteneinsatzes arbeite das Klinikum schon. Das UKT hofft, dass die Landesregierung im Bundesrat eine Initiative startet, die Krankenhausbudgets besser zu verteilen.

Sportlerball: Sarah Cornelsen, Nico Weiler und "Tussies" sind Sportler des Jahres
Samstag, 8. März 2008 - 11:21 Uhr

Er ist sicherlich einer der gesellschaftlichen Höhepunkte im Landkreis Reutlingen: der Sportlerball. Auch gestern Abend hatte wieder der Sportkreis Reutlingen in die Friedrich-List-Halle eingeladen. Nicht nur Sportler waren gekommen, sondern auch zahlreiche Größen aus Politik und Gesellschaft. Diese konnten neben dem Tanz auch ein buntes Showprogramm genießen. Den Anfang machten die Turnflöhe des Eninger Bruckberg-Kindergartens mit einem Fallschirmtanz. Auch ältere Semester waren mit von der Partie. Die Dream Boys des TV Nellingen - gestandene Männer im Alter zwischen 46 und 72 Jahren. Den Dream Boys folgten die Jazz Girls - ebenfalls vom TV Nellingen. Einen Höhepunkt im Showprogramm boten die Kunstradfahrerinnen Anja Scheu und Sandra Beck. Besonders gespannt waren die Anwesenden aber darauf, dass das bestgehütete Geheimnis im Sportkreis Reutlingen gelüftet wurde: Wer ist Sportler, Sportlerin und Mannschaft des Jahres? Dritter bei den Mannschaften wurde der TV Neuhausen. Die Männer-Handballmannschaft war Vizemeister der Regionalliga Süd. Auf Platz zwei landeten die Triathletinnen der SG Dettingen. Sie wurden deutsche Juniorenmeisterinnen. Als Mannschaft des Jahres wurden die Handballerinnen der TuS Metzingen ausgezeichnet. Sie hatten den zweiten Platz in der zweiten Bundesliga erreicht. Bei den Männern war Ole Bischof der einzige, der anwesend war. Der Judoka der TSG Reutlingen und Europameisterschaftsdritte belegte auch bei der Wahl zum Sportler des Jahres den dritten Platz. Zweiter wurde Triathlet Michael Göhner und erster Stabhochspringer Nico Weiler, der wie berichtet, bereits im Vorfeld in der Geschäftsstelle geehrt wurde. Bei den Frauen wurde Katharina Haase vom TSV Böhringen geehrt. Die Mountainbikerin wurde Elfte bei den Welt- und Achte bei den Europameisterschaften. Auf den zweiten Platz kam die Triathletin Anja Knapp von der SG Dettingen. Sie wurde unter anderem deutsche Vizemeisterin bei den Junioren. Die Sportlerin des Jahres, die Leichtathletin Sarah Cornelsen von der TuS Metzingen war nicht anwesend, da sie am Wochenende bei den deutschen Crossmeisterschaften in Thüringen antritt.

HBW Balingen-Weilstetten bleibt erstklassig
Samstag, 8. März 2008 - 10:29 Uhr

Der HBW Balingen-Weilstetten hat den Klassenerhalt in der ersten Handball-Bundesliga so gut wie sicher. Die Mannen von Rolf Brack gewannen das Kellerduell in Essen mit 34:26. Dabei lieferten die Balinger gegen die TUSEM ihr bislang bestes Auswärtsspiel ab. Von Anfang an stark ließen sie dem Gastgeber keine Chance. Nach diesem weiteren Vier-Punkte-Sieg ist dem HBW der Verbleib in Liga eins fast nicht mehr zu nehmen.

Reutlinger CDU-Fraktion gegen dritten Bürgerentscheid
Freitag, 7. März 2008 - 17:38 Uhr

Die CDU-Fraktion im Reutlinger Gemeinderat hält einen dritten Bürgerentscheid zur neuen Stadthalle für unnötig. Im letzten Bürgerentscheid 2006 hätten die Bürger dem Gemeinderat und der Verwaltung einen klaren Auftrag erteilt, Planungen für eine neue Stadthalle aufzunehmen. Dem Bürgerentscheid hätten fest umrissene Eckpunkte zugrunde gelegen, wie ein konzerttauglicher Saal und die Vorgabe, keine Kredite für die Realisierung aufzunehmen. Solange sich die Planungen im Rahmen dieser Eckpunkte bewegten, brauche es keinen neuen Entscheid. Die Ansicht der CDU wird nicht von allen Stadträten geteilt: So fordern die Grünen einen dritten Bürgerentscheid.

Loretto-Klinik-Talk: "Schönsein und sich wohlfühlen"
Freitag, 7. März 2008 - 17:35 Uhr

Wer schön ist, jung und dynamisch aussieht, hat oft auch privat und beruflich leichter Erfolg. Immer mehr Deutsche entscheiden sich deshalb, die Möglichkeiten der Plastischen und Ästhetischen Chirurgie zu nutzen. Durch Plastische Chirurgie können zudem die Folgen von Unfällen oder Fehlbildungen korrigiert werden. Beim Loretto-Klinik-Talk in Tübingen sprachen die Experten aber nicht nur über die Möglichkeiten der Plastischen und Ästhetischen Chirurgie, sondern auch über die Bedeutung von Moral und Ethik in der Medizin. Am häufigsten nehmen Ärzte in der plastischen Chirurgie Nasen- und Brustoperationen vor, gefolgt vom Fettabsaugen. Noch immer lassen sich mehr Frauen als Männer operieren, letztere holen aber stark auf, so die Fachärztin an der Tübinger Loretto Klinik Hengameh Farsad. Aus chirurgischer Sicht sei heutzutage vieles möglich - ob einen abgerissenen Arm annähen oder eine Brust transplantieren. Aus medizin-ethischer Sicht spreche prinzipiell nichts gegen eine Schönheits-OP, so Urban Wiesing. Er lehrt an der Universität Tübingen und ist Mitglied im Nationalen Ethikrat. Schließlich lebten wir in einem liberalen Staat und da spreche zuerst einmal nichts dagegen, wenn sich Menschen verändern wollten. Dennoch gebe es Grenzen, etwa wenn sich Leute das Rückenmark durchtrennen lassen wollten, so Wiesing. Er setzt vor allem auf Appelle an die Patienten. Hier seien die Kliniken und Ärzte gefragt. Sie müssten über die Vorteile aber auch über die Risiken eines Eingriffs aufklären. Seriöse Kliniken und kompetente Fachärzte zu finden sei jedoch kein leichtes Unterfangen, denn Zertifizierungen gebe es nicht. Mehr zum Thema erfahren Sie am Sonntag ab 18 Uhr jede volle Stunde nach den Nachrichten bei RTF.1.

IHK Reutlingen untersuchte Stärken und Schwächen der Region Neckar-Alb
Freitag, 7. März 2008 - 16:24 Uhr

Jung, kaufkräftig und beschäftigt. So sieht die IHK Reutlingen die Region Neckar-Alb im Vergleich zu anderen Regionen in Baden-Württemberg. Die Kammer legte heute ihre neue Stärken-Schwächen-Analyse vor. Das Ergebnis: Im landesweiten Vergleich steht die Region insgesamt gut da. Im bundes- oder europaweiten Vergleich erst recht. So jung wie der Landkreis Tübingen ist kein anderer Landkreis in Baden-Württemberg. Das Durchschnittsalter liegt bei 39,8 Jahren. Insgesamt ist die Region Neckar-Alb die zweitjüngste in Baden-Württemberg. Auch die Kaufkraft in der Region Neckar-Alb ist überdurchschnittlich hoch. Knapp 15.000 Euro hat jeder Einwohner jährlich zum Einkaufen in der Tasche. Reicher ist nur die Region Stuttgart. Die Arbeitslosigkeit liegt weit unter dem Bundesdurchschnitt. Im Landkreis Reutlingen lag sie im vergangenen Jahr bei 4,3 Prozent und damit unterhalb des Landesdurchschnitts. Aber es gibt auch Sorgenkinder. Eines der größten ist die Verkehrsinfrastruktur. Das Straßennetz ist das zweitkürzeste im Land, heißt es, die Straßenbelastung ist überdurchschnittlich hoch. Größtes Sorgenkind ist nach wie vor die B 27. Hier fordert die IHK den durchgängigen vierspurigen Ausbau sowie den langen Schindhau-Basistunnel in Tübingen. Zu den Schwächen zählt auch der Fremdenverkehr, trotz der Schönheiten der Region: Nur in den Regionen Donau-Iller und Ostwürttemberg gab es 2007 weniger Übernachtungen. Obwohl die Region Neckar-Alb nach der Region Rhein-Neckar die zweitgrößte Hochschuldichte hat, schlägt sich das nicht auf die Forschung nieder. Bei den Patentanmeldungen rangiert die Region im unteren Mittelfeld.

Unruhe im Kfz-Gewerbe
Donnerstag, 6. März 2008 - 17:36 Uhr

Seit letzter Woche gibt es im Kfz-Gewerbe keinen Tarifvertrag mehr und es gelten die gesetzlichen Regelungen. Die Handwerksinnung für Kfz hat ihre Tarifhoheit an eine jetzt gebildete Tarifgemeinschaft abgegeben. Die IG Metall hält den Zustand für bedenklich. Sie zeigte sich heute kampfbereit und deutete an, dass vielleicht der eine oder andere Arbeitgeber ein Ei in seinem Osternest finden werde. Die Innung äußerte ihr Unverständnis gegenüber der Säbelrasselei der Gewerkschaft.

Ohne Tarifvertrag sinke laut IG Metall der Urlaubsanspruch der Arbeitnehmer von sechs auf vier Wochen. Die Arbeitszeit betrage statt 36 nun 40 Stunden pro Woche. Der Arbeitgeber verlange die Fortbildung seiner Angestellten im Urlaub. Die Gewerkschaft fordert eine Rückkehr zum alten Flächentarifvertrag. Viele Mitarbeiter seien unzufrieden, würden sich aber aus Angst um ihren Arbeitsplatz nicht wehren. Ein Autohaus tue alles um einen qualifizierten Mitarbeiter zu halten, sagt dagegen der Chef der Reutlinger Handwerkskammer Ewald Heinzelmann. Eine teilweise Weiterbildung im Urlaub sei außerdem angemessen. Er fordert einen flexibleren Tarifvertrag, der die Bedürfnisse der Branche berücksichtigt. Am 30. März wird sich die IG Metall mit der Tarifgemeinschaft des Kfz-Gewerbes für Baden-Württemberg zu Gesprächen treffen.

Streiktag - 1500 Mitarbeiter des öffentlichen Dienstes streiken in Reutlingen
Donnerstag, 6. März 2008 - 16:44 Uhr

Ein neuer Streiktag hat die Menschen in Deutschland heute fest im Griff gehalten. Kindergärten, Müllentsorgung, Verwaltung, Kliniken und Nahverkehr streikten im Landkreis. Auf dem Reutlinger Marktplatz trafen sich Mitarbeiter des öffentlichen Dienstes zu einer Kundgebung. Die meisten Menschen sympathisieren mit den Streikenden, einige Gegner gab es dennoch. 1500 Mitarbeiter des öffentlichen Dienstes waren heute nach Reutlingen gekommen, um für 8 Prozent mehr Lohn zu kämpfen. Sie kamen nicht nur aus Reutlingen, auch Mössinger und Tübinger stritten für die gemeinsame Sache. Zwar steht ein Großteil der Bevölkerung hinter den Streikenden, einige machten ihrem Unmut trotzdem Luft. Das bisherige Angebot des Arbeitgeberverbandes von 5 Prozent mehr Lohn lehnt ver.di ab. Nach Abzug der Inflationsrate und einer Verteilung der Erhöhung auf zwei Jahre, bliebe am Ende kein Geld übrig. Heute und morgen kommt der Arbeitgeberverband mit der Gewerkschaft in Potsdam zu einer fünften Verhandlungsrunde zusammen. Die vergangene Runde brachte kein neues Angebot, sondern laut ver.di nur Kürzungen. Gewerkschaftsmann Klaus Biener nannte es heute eine Schweinerei, die bisherigen Höchstgrenzen bei der Arbeitszeit aufweichen zu wollen. Der Streik löste sich heute gegen 14 Uhr wieder auf. Die Reutlinger haben nur wenige Behinderungen gespürt. Die meisten Schüler sind pünktlich zur Schule gekommen, Kindergärten informierten die Eltern rechtzeitig über eine Schließung.

Einbrecher stehlen hochwertige Schreibwaren in Tübingen
Donnerstag, 6. März 2008 - 16:43 Uhr

Ein Einbruch in großem Stil ist in der vergangenen Nacht Einbrechern in einem Geschäft am Lustnauer Tor in Tübingen geglückt. Ihre Beute hat einen Wert von über 70.000 Euro. Die Einbrecher rafften rund 350 teure Füller, Kugelschreiber und Druckbleistifte zusammen. An der Rückseite des Gebäudes hatten sie die Schließzylinder der Anlieferungstüre angebort und waren so in den Laden für Büroartikel gekommen. Die Kriminalpolizei geht von einem Diebstahl auf Bestellung aus, da sonst nichts gestohlen wurde. Sie sucht jetzt nach Zeugen.

Einsatz im Faulturm in Mittelstadt
Donnerstag, 6. März 2008 - 16:06 Uhr

Till Schweikert ist Berufstaucher. Wer jetzt an türkisblaues Wasser und versunkene Schätze denkt liegt aber falsch. Sein Einsatzgebiet ist beispielsweise das Klärwerk Mittelstadt. Dort ging es gestern im Faulturm für mehrere Stunden auf Tauchstation. Per Seilwinde wird Schweikert in die, na ja, Flüssigkeit hinab gelassen, auch Faulschlamm genannt. Die Sicht ist gleich Null und bis zum Grund sind es sechzehn Meter. Im Trichterbereich muss der Taucher Ablagerungen entfernen. Sie verstopfen die Leitung am Grund des Turms. Die Mitarbeiter können deswegen zurzeit nur Faulschlamm aus dem mittleren Teil des Turms entnehmen. Der Verschluss behindert auch die notwendige Umwälzung. Die ist zur optimalen Erzeugung von Faulgas aber nötig. Aus dem Gas wird später Wärme und Strom erzeugt. Der Einsatz von Till Schweikert ist für das Klärwerk billiger als abschalten und entleeren. Einen Schatz fand der Taucher nicht. Finanziell lohne sich die Aktion aber allemal für ihn, so Schweikert.

Stillstand - Kleinengstinger Firma Stoosss darf gelbe Säcke sammeln aber nicht mehr sortieren
Mittwoch, 5. März 2008 - 16:16 Uhr

Müll sortieren ist seit langem Alltag in deutschen Haushalten. In den Landkreisen Reutlingen und Tübingen transportiert das Unternehmen Stoosss die gelben Säcke ab. Bis zu Beginn dieses Jahres wurden sie nach Kleinengstingen gebracht und dort sortiert. Jetzt laden die Transporter die Säcke hier zwar noch ab, zum Sortieren reist der Inhalt aber weiter nach Backnang. Für Inhaber Peter Stooß eine schwere Situation - er muss vierzig Mitarbeitern entlassen und seine Sortieranlage steht still. Diese Mitarbeiterin der Firma Stoosss macht noch sauber, mehr gibt es für sie nicht mehr zu tun. Den Grund gibt es im Hof zu sehen. Sämtliche gelben Säcke transportieren LKW in eine Sortieranlage nach Backnang ab. Noch im vergangenen Jahr sortierte Stoosss selber, jetzt ist mangels Lizenz Schluss. Das mittlerweile private Unternehmen "Duales System Deutschland“, kurz DSD, vergibt diese Lizenzen an Sortierunternehmen. Per Ausschreibung muss DSD den billigsten und effektivsten Anbieter suchen. Gegenüber den Großbetrieben fühlt sich Peter Stooß benachteiligt. Rentabel könne der jetzige Transport nach Backnang nicht sein. Den Verlust nehme man aber hin und sichere sich so frühzeitig große Marktanteile. Zur Ausschreibung ist DSD verpflichtet. Hintergrund ist eine Entscheidung des Bundeskartellsamts. Das befürchtete eine Monopolstellung des Unternehmens und schrieb eine Beteiligung anderer Firmen vor. Den Effekt, dass jetzt Großbetriebe viele Lizenzen übernehmen, findet der Reutlinger Landrat Thomas Reumann bedenklich. Diese Entwicklung sei so nicht gewollt. Den Schaden für die Umwelt hält Stooß für offensichtlich. Ein Sattelschlepper lädt jetzt nur ein Drittel seiner vollen Nutzlast in Kleinengstingen auf. Am Tag verlassen vier Laster den Hof von Peter Stooß in Richtung Backnanger Sortieranlage. Früher wurden nur sortierte und gepresste Quader abtransportiert. Die LKW fuhren voll beladen direkt zur Weiterverwertung. Das gehört erstmal der Vergangenheit an, die Sortieranlage steht bis auf weiteres still. Stooß will die Maschine aber betriebsbereit halten.

Wintereinbruch sorgt für Unfälle
Mittwoch, 5. März 2008 - 16:11 Uhr

Der kurze und zum Teil heftige Wintereinbruch mit Schneefällen hat auf der Alb zu mehreren Verkehrsunfällen geführt. So registrierte die Polizei von gestern Abend bis heute Morgen acht Unfälle. Fünf Autoinsassen verletzten sich dabei. Der an den verunglückten Fahrzeugen entstandene Schaden dürfte sich auf mehr als 50.000 Euro belaufen. Die meisten Unfälle passierten gestern am späten Abend in Bad Urach, St. Johann und Eningen. Vor allem an den Steigen kam es zu Unfällen und Verkehrsbehinderungen.

Einzelhandelsgutachten - Passantenbefragung in Reutlinger Innenstadt
Mittwoch, 5. März 2008 - 15:42 Uhr

Kalt ist es in diesen Tagen auf dem Marktplatz in Reutlingen. Die Mitarbeiter der Gesellschaft für Konsumforschung, kurz GfK, sind hart im Nehmen. Bei Wind und Wetter stehen sie noch bis Samstag zu den Ladenöffnungszeiten in der Innenstadt. An fünf verschiedenen Standorten befragen sie die Konsumenten zu ihrem Einkaufsverhalten. Die Stadtverwaltung hat die Passantenbefragung in Auftrag gegeben, für eine Bestandsaufnahme des Einkaufsstandortes Reutlingen. Kathrin Drechsler steht seit heute Morgen um 10 Uhr auf dem Marktplatz. Sie arbeitet für die Gesellschaft für Konsumforschung. Koordinator Rafael Burckhardt überwacht die Befragung, löst seine Mitarbeiter auch mal ab, wenn die Kälte zu viel wird. Mit einem Fragebogen bewaffnet, wählen die Interviewer die Leute, die sie befragen wollen, nach dem Zufallsprinzip aus. Über 500 Passanten werden so in den nächsten Tagen ausgewählt. Sie beantworten überwiegend Fragen zum Einzelhandel in Reutlingen - welche Sortimente sie bevorzugt in der Innenstadt kaufen, welche Warengruppen ihnen noch fehlen. Auch die Ladenöffnungszeiten sind von Bedeutung. Der Leiter der Stadtentwicklung und Vermessung auf der Reutlinger Stadtverwaltung, Stefan Dvorak erwartet nach der Auswertung Verbesserungen in der Innenstadt. Die Passantenbefragung ist nur ein Baustein einer größeren Bestandsaufnahme der Einkaufsstadt Reutlingen. Weitere Punkte beschäftigen sich mit zukünftigen Veränderungen im Einzelhandel und der Wirkung eines großen Einkaufszentrums im Stadtgebiet. Die Stadtverwaltung hofft, bereits im Mai die Kundenbefragung als ersten Meilenstein innerhalb des Gutachtens dem Gemeinderat vorlegen zu können.

Nachwuchsköche kochen um Wein-Bauer-Pokal des Clubs der Köche
Mittwoch, 5. März 2008 - 14:48 Uhr

Einmal im Jahr kochen Nachwuchsköche aus den besten Küchen der Region um den Wein-Bauer-Pokal. Die begehrte Trophäe vergibt der Club der Köche Tübingen-Reutlingen. Begehrt deshalb, weil der Wettbewerb für die Auszubildenden eine gute Prüfungsvorbereitung ist - und weil höhere Weihen winken. Die letztjährige Siegerin schaffte es immerhin bis ins Bundesfinale des Verbands der Köche Deutschlands und gewann auch dort. Gestern Abend genoss die Jury die Kochkünste der diesjährigen Teilnehmer. Statt den Profis kochten im Gasthof Südbahnhof in Pfullingen gestern Auszubildende von vier namhaften Restaurants der Region: Die Hotels Schwanen in Metzingen, Graf Eberhard in Bad Urach, Rößle in Dettingen/Erms und Lamm in Hechingen-Stein waren vertreten. Nicht weniger bekannt sind die Gasthäuser der Jury: So schauten unter anderem der Küchenchef des Stausee-Hotels in Glems, Peter Müller, und der Hausherr, Thomas Faiß vom Südbahnhof den Azubis über die Schulter. Die Zutaten waren vorgegeben: Lachsforelle, Kaninchenrücken und Champignons zählten unter anderem dazu - aus ihnen mussten die Teilnehmer ein leckeres Menü zaubern. Für die Gäste, die der Club der Köche in den Gasthof Südbahnhof geladen hatte, hieß es am Abend: genießen. Die Menüs kamen gut an. Lachsforellenfilet im Kartoffelmantel und Kaninchenrücken im Wirsingblatt mit Grießknödeln waren die Gänge, die die Jury am meisten lobte: Gekocht hatte sie Franziska Hundt vom Hotel-Restaurant Lamm in Hechingen-Stein. Sie gewann den ersten Platz, und obendrein noch Nützliches für weitere Gaumenfreuden: Küchengeräte vom Sponsor Edeka.

Klimaschützer kritisieren Stadtwerke Tübingen
Dienstag, 4. März 2008 - 17:16 Uhr

Die Stadtwerke Tübingen halten wie über 50 andere Stadtwerke einen Anteil an der SüdWestStrom Kraftwerksbeteiligungsgesellschaft. Diese plant, ein modernes Kohlekraftwerk im schleswig-holsteinischen Brunsbüttel zu bauen. Von dessen Energie bekäme Tübingen 0,4 Prozent. Dass die Stadtwerke indirekt am Bau eines solchen Kraftwerks beteiligt sind, kommt nicht bei allen in der Stadt gut an.

Ein falsches Zeichen gäben die Stadtwerke mit ihrer Beteiligung am Kohlekraftwerk Brunsbüttel, so der Offene Arbeitskreis Energie. Er bemängelt den hohen CO2 - Ausstoß und zweifelt an der Wirtschaftlichkeit des Projektes. Nun will der Arbeitskreis die anderen Fraktionen im Gemeinderat davon überzeugen die Beteiligung an der Kraftwerksgesellschaft zu verkaufen. Stattdessen solle in Alternativen investiert werden. Dr. Sabine Koch, Gemeinde- und Aufsichtsrätin bei den Stadtwerken, nennt konkrete Beispiele. Die Stadtwerke Tübingen streben eine größere Unabhängigkeit von den vier großen Stromverbünden an. Dazu ist es nötig den Eigenstromanteil von derzeit 20 Prozent zu erhöhen - andere Stadtwerke haben etwa 50 Prozent. Ein modernes Kohlekraftwerk habe etwa 30 Prozent weniger Emissionen als ein altes, argumentieren sie. Außerdem sei ein Wasserkraftwerk in Horb in Planung. Sowohl der Arbeitskreis Energie, als auch die Stadtwerke halten eine Erhöhung der Eigenstromkapazität für notwendig - nur über den Weg sind sie sich uneins. Die Podiumsdiskussion zum Thema findet kommenden Dienstag in der Kantine der Stadtwerke Tübingen statt.

Warnstreik: Dienstleistungsgewerkschaft ver.di ruft am Donnerstag zum Arbeitskampf im öffentlichen Dienst auf
Dienstag, 4. März 2008 - 16:06 Uhr

Wer am Donnerstag in Tübingen oder Reutlingen sein Kind in den Kindergarten bringen will, steht dort möglicherweise vor verschlossenen Türen. Aber nicht nur in den Kindergärten, auch bei den Reutlinger Kreiskliniken, den Stadtverwaltungen in Reutlingen und Tübingen und bei der Kreissparkasse Tübingen wird gestreikt. Die Gewerkschaft ver.di hat zum Warnstreik aufgerufen. Wie am Klinikum am Steinenberg haben die Beschäftigten des Öffentlichen Dienstes im Februar bereits mehrere kleinere Warnstreiks veranstaltet. Nur ein kleiner Vorgeschmack auf das, was die Region am Donnerstag erwartet. Grund für den Warnstreik sind die derzeit laufenden Tarif-Verhandlungen im öffentlichen Dienst. Die Gewerkschaft ver.di fordert eine Lohnerhöhung von 8% und um mindestens 200 Euro monatlich. Das Angebot vom Bund und dem Kommunalen Arbeitgeberverband: Im Jahr 2008 eine Lohnerhöhung um 2,5 Prozent, im Jahr 2009 nochmals um 0,4 Prozent. Gleichzeitig soll die Wochenarbeitszeit bis 2009 von 39 auf vierzig Stunden erhöht werden. Dadurch sinkt der Stundenlohn um 2,5 Prozent. "Das ist im Prinzip eine Minusrunde, die uns da angeboten wird", sagte Martin Gross, Geschäftsführer des ver.di-Bezirks Fils-Neckar-Alb. "Deswegen ist die Situation schwierig", so Gross. Die Leute sind richtig stinkig.' Die letzte Lohnerhöhung im öffentlichen Dienst gab es 2004. Mehrere Betriebe in Tübingen, Reutlingen und Mössingen sollen am Donnerstag den ganzen Tag bestreikt werden: Im Landkreis Tübingen sind es das Landratsamt, die Stadtverwaltung Tübingen inklusive Eigenbetriebe, die Kreissparkasse mit allen Filialen und die KBF in Mössingen. Im Landkreis Reutlingen sind es die Kliniken in Reutlingen und Bad Urach und die Stadtverwaltung Reutlingen inklusive Eigenbetriebe. Daneben streiken auch die Angestellten des Roten Kreuz in der gesamten Region Neckar-Alb. Besonders betroffen vom Streik sind die Kindergärten. So dürften bei der zentralen Kundgebung am Donnerstag in Reutlingen auch viele Erzieherinnen unter den Streikenden sein. Hier laufen die Bewährungsausstiege aus. "Das bedeutet Lohnkürzungen von bis zu dreihundert Euro", sagte Gross. "Und das in einer Gesellschaft, wo wir über jeden Tag über Bildung und Integration reden. Da sind die Leute total sauer.' Die Gewerkschaft ver.di rät daher den Eltern, sich bei der Stadt zu erkundigen, welcher Kindergarten zur Verfügung steht. Die Stadt Reutlingen wird für Kinder von erwerbstätigen Alleinerziehenden und Familien in besonders schwierigen Lebenslagen eine Notbetreuung anbieten. In welcher Einrichtung diese stattfindet, erfahren Eltern morgen von der Leitung ihres Kindergartens. In Tübingen hat die Stadt Notgruppen eingerichtet. Diese befinden sich in Kindergärten auf der Wanne (Kinderhaus Horemer), in der Weststadt (Kinderhaus Weststadt), in Derendingen (Kinderhaus Alte Mühle) und im Französischen Viertel (Kinderhaus Französische Allee). Wegen des Streiks ist auch damit zu rechnen, dass am Donnerstag der Müll nicht abgeholt wird. In Reutlingen gilt: Bei vierwöchiger Leerung kann die Restmülltonne bereits in 14 Tagen wieder bereitgestellt werden. Ansonsten bleibt es beim üblichen Rhythmus. Die Biotonne wird am darauf folgenden Donnerstag geleert. Sollten die Tarifverhandlungen und die Schlichtungsgespräche scheitern, wird es Anfang April zur Urabstimmung kommen. Ab dem 10. April ist dann mit längeren Streiks zu rechnen.

Ausbildung stärken - SPD-Fraktionsvorsitzender Claus Schmiedel besucht Walddorfhäslach
Dienstag, 4. März 2008 - 15:49 Uhr

Der Fraktionsvorsitzende der SPD Claus Schmiedel hat heute Vormittag die Gemeinde Walddorfhäslach besucht. Nach turbulenten Tagen im Landtag und seinem Streit mit Ministerpräsident Oettinger machte sich Schmiedel ein Bild von Berufs- und Schulbildung im Landkreis. Er besichtigte die Firma KA-Möbel-Systeme und die Gustav-Werner-Schule. Die Meinungsverschiedenheiten zwischen Regierung und Opposition der vergangenen Tage kamen auch zur Sprache. Vergangenen Donnerstag verließ die CDU-Fraktion geschlossen den Landtag, nachdem Claus Schmiedel Äußerungen von Günther Oettinger mit dem Sprachgebrauch im Nationalsozialismus verglich. Zuvor hatte Oettinger seinem Unmut über die Linkspartei und ihre Verbindung zur SPD freien Lauf gelassen. Er warf Schmiedel vor, er trage einen Virus nach Baden-Württemberg. In Walddorfhäslach äußerte sich Schmiedel heute noch einmal zu seinen Äußerungen. Er hätte es neutraler ausdrücken soll, akzeptiere aber nicht, dass man politische Gegner in Verbindung mit Verrat am Land oder in Verbindung mit Schädlingen bringe. Da solle Herr Oettinger noch einmal in sich gehen. Die Wogen werden sich wieder glätten, so Schmiedel. Der Landtagsabgeordnete Rudolf Hausmann stellte sich heute hinter seinen SPD-Freund. Er besuchte gemeinsam mit Schmiedel die Ausbildungsstätte der Firma KA-Möbel-Systeme. Die enge Kooperation mit Schulen und Betrieben vor Ort schätzt der Fraktionsvorsitzende. Auch die Schreinerei vermittelt Praktika und Ausbildungen an die Schüler in Walddorfhäslach. Schmiedel war vor seiner politischen Laufbahn Lehrer und hat selbst zwei dreijährige Kinder. Beim Besuch der Gustav-Werner-Schule sprach er sich für eine Umstrukturierung der Schulen aus. So sollten die Kinder sechs Jahre in die Grundschule gehen, um danach zusammen eine Gemeinschaftsschule zu besuchen. Die Entwicklungen vor Ort unterstützen, nicht blockieren - das will Schmiedel. Dafür wolle er im Landtag mit seiner Fraktion kämpfen. Weitere Streitthemen zwischen Regierung und Opposition seien dabei nicht ausgeschlossen.

Drei Schwerverletzte bei Frontalzusammenstoß auf der B28
Dienstag, 4. März 2008 - 11:58 Uhr

Drei Schwerverletzte und ein Schaden von rund 8.000 Euro sind die Bilanz eines Frontalzusammenstoßes auf der B 28, kurz vor dem Ortseingang Unterjesingen gestern Abend gegen 18.15 Uhr. Eine 57-jährige Frau aus Ammerbuch befuhr mit ihrem VW Lupo die Bundesstraße von Unterjesingen kommend in Richtung Tübingen. In Höhe der Abzweigung "Himbachtal“ geriet sie teilweise nach links auf den Gegenfahrstreifen und kollidierte dort nahezu frontal mit einem ordnungsgemäß entgegenkommenden 30-jährigen Golf-Fahrer, ebenfalls aus Ammerbuch. Beide Fahrzeuglenker und eine im Golf mit-fahrende 25-jährige Beifahrerin erlitten so schwere Verletzungen, dass sie stationär in Tübinger Kliniken aufgenommen werden mussten. Der Golffahrer wurde im Fahrzeug eingeklemmt und musste durch die Freiwillige Feuerwehr mit der Rettungsschere und Spreizer befreit werden.

Polizei klärt Brandserie in Münsingen
Dienstag, 4. März 2008 - 11:47 Uhr

Eine seit November 2007 andauernde Serie von Brandstiftungen im Stadtgebiet von Münsingen ist aufgeklärt. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Tübingen erließ der Haftrichter beim Amtsgericht Reutlingen Haftbefehl gegen einen 17-jährigen Münsinger. In den vergangenen drei Monaten hielten elf versuchte und vollendete Brandlegungen im Münsinger Stadtgebiet die Bevölkerung, Feuerwehr und Polizei in Atem. Ein zunächst Unbekannter legte hauptsächlich an den Wochenenden an verschiedenen Stellen Feuer, indem er bevorzugt Müll, im Freien gelagerte Gegenstände, Verpackungsmaterial und Holzpaletten anzündete. Teilweise griffen die Flammen auf in der Nähe abgestellte Fahrzeuge über. Am 15. Dezember wurde ein LKW im Auinger Weg in Brand gesetzt. Der insgesamt seit der ersten Brandlegung am 27.11.2007 entstandene Sachschaden beträgt zwischenzeitlich rund 100.000 Euro. Der Beschuldigte legte ein Teilgeständnis ab und wurde in eine Vollzugsanstalt eingeliefert.

Radiofieber - Ausstellung in Gomaringen zeigt Geschichte des Radios
Dienstag, 4. März 2008 - 10:11 Uhr

Das Gustav-Schwab-Museum in Gomaringen widmet sich in seiner aktuellen Ausstellung dem Radiofieber. Von einfachen Detektoren über Kofferradios bis hin zu Markengeräten von Saba und Telefunken findet sich eine breite Auswahl von über 130 Radios in den Ausstellungsräumen. Dieter Redemann sammelt seit über 30 Jahren Radios und gab den Anstoß zur Ausstellung. Gomaringen hat eine besondere Verbindung zu den Rundfunkempfängern. Die Firma DERA mit Sitz in der Gemeinde war ein Vorreiter in der Radiotechnik. Radios aus den 20er Jahren bis zum Ende des Wirtschaftswunders können noch bis Juni jeden Sonntag im Gomaringer Museum unter die Lupe genommen werden.

Tübinger Stadtmeister im Skat ermittelt
Montag, 3. März 2008 - 18:28 Uhr

18 , 20, Zwo - Weg. Heftig gereizt wurde am Wochenende bei den Zweiten Reutlinger Stadtmeisterschaften im Skat. Anette Schomaker setzte sich gegen 70 Teilnehmer in der Uhlandhöhe durch. Sie erspielte sich 2956 Punkte in 72 Spielen. Die schlechtesten kamen auf nur fünf- bis sechshundert Punkte. Gespielt wurde um ein Preisgeld von 250 Euro und den Pokal. Ausrichter war der Skatclub Achalmbuben. Der Skatclub sucht zurzeit dringend junge Nachwuchsspieler.

Erste Runde im Schachturnier Dähnepokal
Montag, 3. März 2008 - 18:28 Uhr

Im Bad Uracher Rathaus fand am Wochenende die Eröffnungsrunde des Dähnepokals 2008 statt. Ausrichter ist der Schachverein Urach. Zwei Stunden hatten die Teilnehmer für ihre ersten 40 Züge Zeit. Für den Rest der Partie eine weitere Stunde. Um den Wanderpokal wird im K.O. System gespielt. Jeder Sieger erhielt eine Freikarte für das Thermalbad Bad Urach. Für die Folgerunde vereinbaren die Gewinner einen Termin und spielen bis spätestens 29. März um den Einzug in die dritte Runde.

Autofahrer schleudert durch 30er-Zone
Montag, 3. März 2008 - 14:34 Uhr

Über 20.000 Euro Sachschaden hat gestern Abend ein betrunkener Autofahrer in Tübingen angerichtet. In einer 30-er Zone war der Mann zu schnell unterwegs. Er kam in einer lang gezogenen Linkskurve auf den linken Grünstreifen, prallte gegen einen Naturstein und wurde auf den Stützpfeiler einer Tiefgarageneinfahrt geschleudert. Der Mann musste in eine Tübinger Klinik gebracht werden. Bei einer Blutentnahme stellte die Polizei Alkoholeinwirkung fest.

Schwelbrand auf Nehrener Kindergartengelände
Montag, 3. März 2008 - 14:34 Uhr

Jugendliche haben gestern Nachmittag auf dem Gelände eines Nehrener Kindergartens gezündelt. Sie setzten eine mit Heu befüllte Holzkiste in Brand. Anwohner bemerkten den starken Rauch aus einer Holzhütte des Kindergartens und verständigten die Feuerwehr. Die konnte größeren Schaden verhindern und den Brand schnell löschen. Nachbarn hatten vor dem Brand zwei Jugendliche in der Nähe der Holzhütte gesehen.

Industriefön löst Brand in Firma in Unterhausen aus
Montag, 3. März 2008 - 13:34 Uhr

Bei der Firma Memos in Lichtenstein-Unterhausen hat ein Industriefön heute Morgen einen Schwelbrand ausgelöst. Das Gerät erhitzt dort Harz in einer Aluminiumform zur Herstellung von Membranfiltern. Die beiden Föns gingen per Zeitschaltuhr um acht Uhr in Betrieb. Ein technischer Defekt führte offenbar zu einer Überhitzung, die schließlich zu dem Brand und einer starken Ruß- und Rauchentwicklung führte. Die Feuerwehr konnte die Fabrikhalle nur mit Atemschutz betreten. Am Gebäude ist außer der Verrußung kein großer Schaden entstanden. Die Polizei schätzt den Schaden auf mindestens 15.000 Euro.

Pferdeauktion im Haupt- und Landgestüt Marbach
Montag, 3. März 2008 - 12:01 Uhr

Das Haupt- und Landgestüt Marbach hat am Wochenende seine Auktionspferde vorgestellt. Die Hengste und Stuten seien gut ausgebildet, so die Gestütsleiterin. Neben jungen Hengsten werden am Samstag auch ältere Pferde sowie Stuten versteigert. Viele von den drei- bis achtjährigen Pferden können laut Gestüt sofort in Zucht oder Sport eingesetzt werden. Die Auktion beginnt am kommenden Samstag um 14 Uhr. Karten sind beim Haupt- und Landgestüt Marbach erhältlich.

TuS Metzingen gewinnt gegen Mainzlar
Sonntag, 2. März 2008 - 15:03 Uhr

Die Handball-Damen der TUS Metzingen haben gestern Abend ihr Heimspiel in der zweiten Handball-Bundesliga gewonnen. 38:30 besiegten die Tussies die verletzungsgeschwächte Rumpftruppe aus Mainzlar. Vierhundert Zuschauer verfolgten das Spiel in der Metzinger Öschhalle. Eine schwere Knieverletzung von Anna-Lena Artschwager trübte jedoch die Freude über den am Ende deutlichen Sieg.

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